Beiträge

Kunstprojekt in der 5c

Seit ca 12 Jahren praktizieren wir am KGN das Lions Quest Programm „Erwachsen Werden“ in den Klassenstufen 5 – 8, welches nachweislich soziale Lebenskompetenzen (sogenannte life skills) in unseren SchülerInnen stärkt: vor allem die Selbstsicherheit, Toleranz und Respekt, Kooperation, sowie die Akzeptanz anderer Kulturen.

Viele unserer Kollegen und Kolleginnen haben sich in der Methodik des Programms weiter gebildet und wir sind der Meinung, dass dieses Programm die Klassengemeinschaft stärkt, da es zur konstruktiven Bearbeitung von Konflikten beiträgt. (Eine Evaluationsstudie der Pädagogischen Hochschule Freiburg zu „Erwachsen werden“ bestätigt die Wirksamkeit des Programms.)

Vornehmlich in den Klassenlehrerstunden wird diese Methodik angewendet, doch darüber hinaus versuchen wir auch in anderen Fächern, auf bestimmte skills bewusst zu zuarbeiten.

So entstanden im Kunstunterricht der 5c zum Beispiel wunderbare Selbstporträts, die zum Teil viel von den SchülerInnen forderten. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem eigenen Gesicht bietet den SchülerInnen die Chance, sich selber differenzierter wahrzunehmen und ihre Gefühle und Gedanken, Wünsche und Hoffnungen zu ergründen und der Außenwelt künstlerisch mitzuteilen. Es kann so zu einem selbstbewussteren Umgang mit dem eigenen Ich und der Außenwelt führen.

 

Ein Hund in der Schule – Hundebesuch in der 5b

Am Mittwoch den 25. November hat uns der Hund unsere Biologielehrerin Frau Wolf in der Schule besucht. Die Tochter von Frau Wolf hat Raudi (einen saufarbenen Rauhaardackel) gebracht. Die ganze Klasse freute sich über Raudis Besuch.Wir gingen mit Frau Wolf raus auf den Pausenhof, wo Raudi schon wartete.Frau Wolf begrüsste ihren Raudi und dann machten wir ein Foto mit ihm.

Raudi der an der Leine war, zeigte sein Gebiss nur ungern, da er dachte, seine Frauchen putzt ihm gleich die Zähne. Die Wirbelsäule von Raudi hat Frau Wolf auch gleich gezeigt. Kurz darauf gingen wir alle mit Raudi in den Innenhof, damit er ohne Leine rennen konnte. Frau Wolf wollte uns zeigen, wie ein Hund beim Rennen sein Wirbelsäule bewegt und warf Raudi sein Spielzeug.

Er sprang zu seinem Spielzeug und brachte es Frau Wolf zurück. Wir konnten beobachten, wie die Beine vom Hund beim Rennen aussehen. Um uns Kindern zu zeigen, dass Hunde einen sehr guten Geruchssinn besitzen, dafür aber leider nicht so gut sehen können, hat Frau Wolf im Innenhof Leckerlis verteilt, wo Raudi jedes einzelne Leckerli erschnüffelt und verspeist hat.

Die Kinder aus der Klasse 5b hatten eine sehr schöne Bio Stunde. An Raudi konnten wir den Gang, das Gebiss, die Wirbelsäule und den Geruchssinn live erleben. Vielen Dank dafür Frau Wolf.

Nele 5b


Wir nehmen zur Zeit das Thema Hund im Biologieunterricht durch. Am 25.11.2020 besuchte uns der Hund von Frau Wolf im Unterricht. Er heißt Raudi und ist ein Rauhaardackel. Raudi ist braun-schwarz und hat dunkelbraune Augen. Frau Wolf zeigte uns seinen Impfpass und erklärte welche Impfungen ein Hund haben muss, z.B. Tollwut und Katzenseuche. Sie zeigte uns außerdem Raudis Zähne und erklärte wie die Zähne heißen. Frau Wolf erklärte uns das Raudi auf den Zehen läuft. Wir durften Raudi streicheln. Frau Wolf zeigte uns wie sie mit Raudi spielt und zwar: Sie hat einen Futterbeutel, der mit Leckerlis gefüllt ist. Den wirft sie weg und Raudi holt es zurück. Er schüttelt ihn,  als ob es seine Beute ist. Hunde schütteln ihre Beute damit die Knochen brechen. Es war toll, dass Raudi uns besucht hat. Wir haben viel gelernt, es war supercool.

Anna 5b

Kunststoffdeckelsammlung mit Erfolg! Sammelt alle weiter!

Dank aller fleißiger Deckelsammler/innen konnte unsere Schule bereits im Sommer dazu beitragen, dass die erste Tonne Plastik recycelt, rund 2.000 Liter Erdöl eingespart und 500 Euro für die Kinder im Hort „Centro La Bota“ in Quito, Ecuador, überwiesen wurden.

Gerade zu Corona-Zeiten benötigen die Menschen dort dringend unsere Unterstützung.

Helft bitte weiterhin mit und sammelt alle Plastikdeckel von Flaschen und Tetrapacks! (bitte nur ohne Aluminiumbeschichtung)!

Nähere Informationen findet Ihr auf der Website der Beruflichen Schule Bad Krozingen oder auf der Facebook-Seite Proyecto La Bota – Begegnung und Solidarität.

Vielen Dank!

 

Fest der Kulturen am KGN

Allen war klar, dass ein großes Fest gleich im Schuljahresanfang recht anstrengend werden würde. Aber dennoch haben wir zwei Wochen lang den Tagesrhythmus umgestellt, zwei Wochen lang täglich eine Projektstunde eingebaut, zwei Wochen lang ein gewisses Maß an Chaos ertragen, zwei Wochen lang Improvisationstalent gezeigt. Weil es uns – LehrerInnen wie SchülerInnen, wichtig war: Einerseits, um zu erleben, was von Schülerinnen und Schülern selbstorganisiert und ohne Lehrkraft auf die Beine gestellt werden kann. Vorwiegend aber, um gemeinsam erlebbar zu machen, wie sehr das Miteinander vieler Kulturen unser Leben und unsere Welt bereichert.

Entstanden ist ein schönes, buntes und vielfältiges Fest in Innenhof und Aula, das trotz durchwachsenen Wetters sehr stark besucht war: In etwa 30 dem Wind trotzenden Zelten präsentierten Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Arbeit, aufbereitet für Hirn, Herz und Gaumen: Groß gedruckte Plakate führten das Hirn des Lesers in Besonderheiten verschiedener Länder ein, Dekoration, Exponate, Videos, Klänge und Kleidung ließen das Herz eintauchen und leckere Speisen verwöhnten Gaumen und Magen. In der Aula wechselten sich Klassen und Gruppen mit Darbietungen von selbst geschriebenen Liedern und traditionellen Tänzen ab. Und kaum einer der Besucher hat es geschafft, alles zu sehen und mitzubekommen…so, wie es einem mit der Vielfalt der Kulturen auf unserer Welt eben auch ergeht.

Als Lehrerkollegium danken wir all denjenigen, die sich für dieses Fest eingesetzt haben, insbesondere den GruppenleiterInnen und dem Organisationsteam, den Schülertechnikern, geduldigen Sekretärinnnen, unterstützenden Eltern, einem hilfsbereiten Hausmeister, unserem Förderverein, dem Bauhof der Stadt Neuenburg sowie dem Projekt “Zusammenleben in Neuenburg” für ihr Engagement und ihre Unterstützung. Und besonders freut uns, dass das Fest auch bei anderen Schulen Anklang gefunden hat und Nachahmer bzw. Nachfolger in den Startlöchern stehen.

 

Neue Angebote im Schülerforschungszentrum

Das Schülerforschungszentrum bietet auch in diesem Jahr wieder zahlreiche spannende Kurse in der größeren und kleineren Region rund um Neuenburg an. Das konkrete Angebot findet ihr hier.

Wem das zu weit ist, der findet auch in unserem Junior-Forscher-Club, in der Robotik-AG, in der Informatik-AG, in der Schüler-Ingenieurs-Akademie oder in unseren beiden Möbelbau-Gruppen Partner zum gemeinsamen naturwissenschaftlich forschenden oder technisch gestaltenden Arbeiten.

55 000 Kunststoffdeckel gegen Kinderlähmung

Die Grundidee des Vereins „Deckel drauf“ ist eigentlich ganz einfach: Pfand für Pfandflaschen bekommt man auch ohne Deckel. Die kleinen bunten Kunststoffdeckel können separat gesammelt und verkauft werden, da sie aus Polyethylen oder Polypropylen bestehen und somit recht hochwertig recycelt werden können. Durch den Erlös werden Schluckimpfungen gegen Polio finanziert, 500 Deckel ermöglichen eine Impfung in Afghanistan, Pakistan und Nigeria. Ziel der Aktion ist es, die Kinderlähmung weltweit auszurotten.

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Bei unserer Sammelaktion haben wir zwischen den Weihnachts- und Osterferien gemeinsam 55 000 Kunststoffdeckel gesammelt und können somit über 110 Impfungen finanzieren.

Vielen Dank an alle, die fleißig mitgesammelt haben.

Bei unserem schulinternen Wettbewerb sammelte die Klasse 5c über 11 200 Deckel und gewann einen Goldwaschtag am Rhein. Die Klasse 5a brachte es auf über 6 100 Deckel und darf nun eine Runde Minigolf spielen gehen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Unternehmen Goldsucher.de mit Herrn Andorf sowie bei dem Neuenburger Campingpark Gugel, die uns die großartigen Preise spendierten.

Bitte sammeln Sie weiterhin Kunststoffdeckel, unsere Sammelaktion geht weiter!

Schulsanitäter des KGN erhalten neue T-Shirts

Dank einer großzügigen Spende der Firma Losan in Neuenburg konnten das SEVO-Team (Schüler Ersthelfer vorOrt) mit neuen T- Shirts ausgestattet werden. Nachdem in den letzten zwei Jahren viele aktive Schulsanitäter die Schule mit dem Abitur in der Tasche verlassen haben, hat es einen großen Wechsel im SEVO-Team gegeben. Nun bekamen alle 32 Schulsanitäter ein T-Shirt im neuen Look.

Bei allen Veranstaltungen an der Schule sind sie so bei ihren Diensten gut zu erkennen. Der erste Einsatz in neuen T-Shirts wird sicherlich die Fastnachtsparty für die Unterstufe sein.

Ein neues Regal für den Werkraum – selbst gebaut!

Kurz vor Weihnachten stellten die Schüler/innen der Möbelbau AG das erste größere und gemeinsam gebaute Projekt fertig: Ein Wandregal für den Werkraum. Schon länger waren die Regalflächen im Werkraum etwas knapp und durch die vielen neuen Werkzeuge, die wir von Triton, Kreg und Bessey gesponsort bekommen haben, brauchten wir zusätzlich Stauraum.

Daher hatten Emil und Felix mit der Planung eines Wandregals begonnen und wurden später dann beim Bau von Tuana, Marius, Luis und Herrn Kalt unterstützt. Dabei kamen natürlich auch schon die neuen Werkzeuge, v.a. die Stichsägen zum Einsatz.

Bau des Wandregals

Bau eines Wandregals

Fertig

Das Regal ist nun fertig und verbessert die Aufbewahrungssituation im Werkraum erheblich.

Wir freuen uns über diesen Meilenstein – es ist immer toll, etwas selbst zu bauen und wenn es dann auch noch täglich benutzt wird, ist das umso schöner.

Chemiekurs des KGN zu Besuch bei Losan Pharma

Bereits zum zweiten Mal durfte ein Neigungskurs Chemie mit seiner Lehrerin Andrea Wolf die Firma Losan Pharma im Gewerbegebiet in Neuenburg besuchen. Dort wurde der Kurs am Mittwoch, den 14. November 2018, durch die Produktion und Forschungs- & Entwicklungslabore geführt und erhielt viele, hoch interessante Einblicke in die Arbeit der Losan Pharma.

Hier ein Bericht von Louisa von der Mark (KS1):

Nach einer Sicherheitsunterweisung ging es für eine Gruppe durch eine Schleuse in die Produktion. Dort verfolgten sie den Weg einer Brausetablette von den angelieferten Rohstoffen bis zur endgültigen Verpackung. Auch konnten sie sehen, wie der Beipackzettel genauso in die Packung gesteckt wird, dass er immer obenauf liegt und nicht zerknickt ist. Ihnen wurde auch erklärt, wie vermieden wird, dass sich die pulvrigen Produkte miteinander vermischen, wenn die Tür aufgemacht wird. Es herrscht nämlich auf den Fluren in der Produktion höherer Druck als in den Arbeitsräumen, so dass immer Luft in den Raum hinein fließt und somit nichts des Produktes entkommen kann.

In den Laboren durfte in dieser Zeit der andere Teil des Kurses, ausgerüstet mit Schutzbrille und Labormantel,  sich die allseits sehr beliebten ‚Zaubermaschinen‘ ansehen, von denen eine allein schon schlappe 120 000 € oder mehr kostet. Diese Zaubermaschinen sind sogenannte Hydrophobe Interaktionschromatographen (kurz HIC), die den Chemikern die Arbeit um einiges leichter machen. Die Losan Pharma investiert aber auch in neue, noch bessere, schnellere UHCIs, die die Arbeit der HCIs in viel kürzerer Zeit erledigen können.

Außerdem machten die Schüler Bekanntschaft mit Mikrowagen, für die man in der Chemie-laborantenausbildung erst einmal ein ruhiges Händchen entwickeln muss, denn hier ist höchste Präzisionsarbeit mit dem Spatel gefragt – und das unter einer Glashaube, damit keine gefährlichen Chemikalien ins Gesicht des Laboranten kommen und es nicht zu Verunreinigungen kommt.

Gezeigt wurden auch die Schüttelmaschinen, die das Schütteln und Schwenken der Proben übernehmen und das ohne Beschwerden auch mal gerne für sechzig Minuten oder länger. Die Schüler lernten auch einige Methoden kennen, wie die Laboranten den menschlichen Körper simulieren, um herauszufinden, ob das Medikament auch dort wirkt, wo es wirken soll, und ob es lang genug wirkt. Erstaunt waren die Schüler, dass man als Chemielaborant den ganzen Tag bei der Arbeit steht.

Interessant war auch, dass die Laboranten der Forschung & Entwicklung nicht selbst an neuen Wirkstoffen forschen, sondern sie diese von den Kunden der Losan Pharma bekommen. Ihre Aufgabe ist es nun zu erforschen, wie sie den Wirkstoff des Kunden in die gewünschte Darreichungsform bringen können, sodass er immer noch richtig wirkt. Dabei sind sie auf orale, d. h. über den Mund aufgenommene, Darreichungsformen spezialisiert, sie verpacken das Medikament also in Tabletten, Kapseln oder Sticks.

Losan Exkursion 2018

Nach einem Tausch der Gruppen wurde am Ende der Führungen auch für das leibliche Wohl des Chemiekurses gesorgt und es wurden weitere Fragen beantwortet. Es kam dabei zu interessanten Gesprächen über die Geschichte der Losan Pharma. So erfuhr der Kurs,  wie die drei Gründer in einem Container auf einer Wiese ihr Unternehmen begonnen hatten,  das zwanzig Jahre später 500 Leute beschäftigt, nach Eschbach und Frankfurt expandiert hat und ihre Produkte in ganz Europa, der  USA und bald Brasilien exportiert.

Auch die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Losan Pharma wurden vorgestellt: Es wird bloß alle drei Jahre ein Azubi eingestellt pro Fachabteilung (Chemie, PTA, etc.) und während diesen drei Jahren kümmern sich alle Angestellten dieser Abteilung um diesen Auszubildenden und sorgen für sein Wohlergehen. Auch stehen die Chancen, anschließend von der Losan Pharma übernommen zu werden, sehr hoch.

Alles in allem war es ein sehr interessanter und informativer Vormittag bei der Losan Pharma, den die Schüler dort verbringen durften und es wurden viele positive Eindrücke und Erfahrungen mitgenommen. Nicht zuletzt die Erfahrung, wie man einen Einweg-Schutzanzug für die Besichtigung der Produktion richtig und ohne Risse anzieht.

Neuenburger Fußball Hallencup zum zweiten Mal ausgetragen

Zu einer schönen Tradition könnte der Neuenburger Fußball Hallencup werden, der in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgetragen wurde. Die Sportlehrer Rafael Machado von der Neuenburger Realschule, Martin Doll von der Werkrealschule und Frank Kreutner vom KGN hatten sich im vergangenen Jahr darauf verständigt, alljährlich ein solches klassenübergreifendes Turnier anzubieten, an dem jeweils zwei Teams der drei vertretenen Schulen gegeneinander antreten.

In diesem Jahr gab es auch erstmalig einen Wanderpokal zu gewinnen, der in der Realschule seinen Platz haben wird, denn das Team 2 der Realschule konnte sich in einem realschulinternen Finale den Turniersieg sichern. Einen guten 3. Platz belegte das Team 1 des KGN, das in einem nicht enden wollenden Elfmeterschießen letztlich das glücklichere Ende für sich hatte. Das Team 2 des KGN, das durch Spieler der beiden anderen Schule ergänzt wurde, belegte zwar nur den 6. Platz, zeigte aber nach Auffassung aller Beobachter eine durchaus überzeugende Spielanlage und verpasste eine deutlich bessere Platzierung letztlich nur aufgrund der mangelhaften Chancenauswertung.

Hallencup Neuenburg 2018

Outdoor-Erste-Hilfe am KGN

Traditionell findet am KGN Ende September, Anfang Oktober der erste Wandertag der Schule statt. Beliebte Ziele sind dabei der Schwarzwald und die Vogesen. Doch was ist im Notfall zu  tun, wenn man Mitten im Wald keine Handyempfang hat? Wie kann man sich dann zum Beispiel mit einer Taschenlampe bemerkbar machen? Wie kann man einem Unterkühlten fernab der Zivilisation helfen oder wie transportiert man einen Verletzten mit Hilfe von zwei Stöcken und einem Seil? Zu all diesen Fragen wissen die  Schulsanitäter des KGN nun eine Antwort. Bei strahlendem Wetter gab der Erste-Hilfe-Ausbilder Alexander Anlicker von der DLRG  Müllheim-Neuenburg die entsprechenden Tipps, die natürlich gleich ausprobiert wurden. SEVO Outdoor Erste Hilfe

Austausch KGN – Collège Christiane Perceret Semur-en-Auxois

Juni 2018 – Unser wunderbarer Schüleraustausch begann schon damit, dass der französische Schulleiter an einem Sonntag (!) zum Empfang bei unserer Ankunft an den Bahnhof kam.

Seit weit über 10 Jahren hatten wir einen Schüleraustausch mit dem privaten Collège der Stadt Semur.
Leider gab es in den vergangenen Jahren vermehrt Schwierigkeiten bei der Organisation und zudem nahm die Anzahl der Deutsch lernenden Schüler stark ab.

Nun hatten wir das Glück einen Neustart mit dem staatlichen Collège machen zu können, Dank einer sehr engagierten Deutschlehrerin, die wir während früherer Besuche in Semur schon kennengelernt hatten. Das Programm spiegelte das große Engagement, mit dem der Austausch von französischer Seite organisiert wurde.

Als besonders positiv erwies sich, dass wir die deutschen Schüler, meistens gleich am Morgen, für eine gewisse Zeit für uns hatten. Hier konnten sie von ihren ersten Erfahrungen und Eindrücken aus der französischen Familie berichten, aber auch ihre Bedenken, Sorgen und Ängste loswerden.

Somit konnten recht rasch kleine Probleme und Missverständnisse, z.T. nach Rücksprache mit der Deutschlehrerin oder des Austauschpartners, aus dem Weg geräumt werden. Während dieser Zeitfenster konnten die Schüler auch ihr „Carnet de Bord“ ausfüllen, dass die Kollegin liebevoll für sie zusammengestellt hatte. Es gab Seiten über die Schule, die Familie und die Stadt.

Schaut man sich die Fotos an, die wir am 2. Abend gemacht haben, auf dem Programm stand „offizieller Empfang, Kennenlernspiele, Europa-Hymne und Buffet“, so sieht man auf den Bildern, dass sich von Beginn an die Franzosen und Deutsche sehr gut durchmischt haben. Auch hier war der Schulleiter wieder anwesend und beteiligte sich aktiv an den Spielen und übte mit uns als ehemaliger Musiklehrer die Europa-Hymne ein. Diese sangen wir dann später beim Empfang im Rathaus.

Semuraustausch 2018

Das ausführliche Programm zeigt, was wir in der Woche alles gemeinsam erlebt haben. Sehr schön war der Wechsel von Schulbesuch, Besichtigungen und wieder Zeit in der Familie. Ebenso empfanden wir es als positiv, dass manche Dinge in der großen gemischten Gruppe gemacht wurden, andere dann wieder nur von den deutschen Schülern. Semur entdeckten unsere Schüler z.B. ohne die Franzosen, Dijon hingegen erkundeten sie zusammen mit ihren Partner in Kleingruppen und später auch an Hand einer Stadtrallye.

In der Schule unterstützten uns auch weitere Personen aus dem Schulleben, z.B. die „CPE“ oder verschiedene „Surveillants“, als es z.B. darum ging eine verlorene Jacke wiederzufinden.

Beim Abschied gab es viele Tränen und nicht nur von Seiten der Schüler! Selbst Kollegen und Eltern waren gerührt wie harmonisch und problemlos dieses erste Treffen ablief.

Unsere Schüler haben sich in den Familien sehr wohl gefühlt. Es musste niemand die Familie wechseln oder verlassen. Die Deutschkollegin hatte die französischen Familien mit sehr viel Sorgfalt ausgesucht, u.a. auch nach Absprache mit der „CPE“, die die Schüler in diesem recht kleinen, ländlichen Collège sehr gut kennt.

Der Gegenbesuch wird im November stattfinden.

Martina Fusco, Bettina Pouleau

Schulsanitätsdienst SEVO zu Besuch bei der Feuerwehr Neuenburg

Am Mittwoch, 11. Juli 2018, ging es für 22 Schulsanitäter des KGN zur Feuerwehr Neuenburg. Sie wollten sich vor Ort über das Arbeitsfeld und die Aufgaben der Feuerwehr informieren. In einem Vortrag wurden neben den  Einsatzbereichen, der Brandentstehung und der Meldung von Bränden, auch wichtige Informationen zum Löschen von Bränden gegeben.

SEVO Feuerwehr

Interessant war für das SEVO-Team zu erfahren, welchen Herausforderungen sich die Feuerwehrleute in Hinblick auf die neuen Technologien stellen müssen. In einem Video wurde die Ausbreitung eines Feuers in einem Zimmer früher und heute gezeigt. Keiner konnte sich vorstellen, dass sich ein Raum heute, aufgrund der vielen Kunststoffmaterialien, innerhalb von drei Minuten mit Rauchgas füllt. Auch die Aussage, dass ein Elektroauto fünf Mal so viel Wasser zum Löschen braucht wie ein herkömmliches Auto, erstaunte alle. Bei der Schätzfrage, wie lange ein sechs Kilogramm Pulverfeuerlöscher hält, hätte niemand erwartet, dass es nur siebzehn Sekunden sind.

SEVO Feuerwehr

Nach diesem theoretischen Teil ging es nun zur Besichtigung der Fahrzeuge und der entsprechenden Ausstattung. Natürlich kamen die Schülerinnen und Schüler auch selbst zum Einsatz. Sie durften schwere Lasten mit Luftkissen heben, Schere und Spreizer an einem Fahrrad ausprobieren und zum Schluss Feuer löschen. Nach zweieinhalb Stunden ging es mit vielen neuen Eindrücken und großem Respekt für die Arbeit der Feuerwehr zurück zur Schule.

Ein herzliches Dankeschön an die Feuerwehr Neuenburg für diesen interessanten Vormittag!

 

Was lange währt, wird super gut

Außengelände wird offiziell eingeweiht

Fünf Jahre nachdem die Schülerinnen und Schüler für den Bau eines Sport-Außengeländes mit einem Sponsorenlauf den Grundstein legten, wurde dieses Gelände im Mai 2018 fertiggestellt, feierlich eingewiehen und damit seiner Bestimmung übergeben (Bericht der BZ über die Veranstaltung).

So wie damals beim Sponsorenlauf im Juli 2013 eine enorme Ausdauerleistung Basis war für das Erlaufen von einem hohen Spendenbetrag, war in der Zwischenzeit ebensolche Ausdauer nötig, um diesem Projekt Schritt für Schritt auf die Beine zu helfen.

Einweihung des Sport-Außengeländes

Schüler erarbeiteten Ideen zur Gestaltung des Geländes, aus vielen Zeichnungen wurde der optimale So-soll-es-Werden-Plan in Absprache mit der Fachschaft Sport entwickelt. Dann von einem richtigen Architekten in einen richtigen Plan umgesetzt.


Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)


Danach begann die Zeit der Gespräche, auch hier war Ausdauer gefragt, denn alle beteiligten Parteien wie Schule, Schulträger und Stadtverwaltung mussten zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen. Als dieses in trockenen Tüchern war, ging alles dann richtig flott. In den Sommerferien 2017 wurde eifrig gebaggert und gewerkelt. Nachdem der eingesäte Rasen ruhig über Herbst und Frühjahr gedeihen konnte, wurde das Gelände im Mai 2018 offiziell im Rahmen eines kleinen Festes eröffnet. Seither wurde es eifrig genutzt und mit viel Freude und Spaß bespielt – und so soll das auch zukünftig bleiben.

Einweihung des Sport-Außengeländes