Klasse 9b erstellt im Englisch-Unterricht eigene Videos

Spätestens seit Rezos politischem Paukenschlag-Video ist klar, dass das Veröffentlichen eines Videos auf YouTube Teil der gesellschaftlichen Diskussion um aktuelle Themen sein kann – und dass auch junge Menschen damit die direkte und ungefilterte Möglichkeit haben, an dieser Diskussion teilzunehmen. Mit Plattformen wie YouTube ergibt sich die Chance, ohne den Filter von Redaktionen potentiell viele Menschen mit einer Botschaft zu erreichen – und natürlich ergibt sich daraus auch eine große Verantwortung.

Da erscheint es sinnvoll, dass man auch in der Schule über diese Dinge spricht: Wie macht man Videos? Wie kommt man von einer Idee zu einem online verfügbaren Produkt? Was muss man beachten bezüglich Sachlichkeit, Urheberrecht und Verantwortung?

Diese und andere Aspekte haben die Schüler/innen der 9b im Englisch-Unterricht bei Herrn Kalt in den vergangenen Wochen besprochen und gelernt. Sie haben zum Schulbuchthema Australien verschiedene aktuelle Fragen erarbeitet und dazu jeweils in Gruppen Videos erstellt – auf Englisch natürlich. Von der Recherche über die Planung der Struktur und die Erstellung die veranschaulichenden Materialien bis hin zum Filmen der eigentlichen Clips und der Erstellung aussagekräftiger Titel und Beschreibungen floss eine Menge Arbeit und Herzblut in das Projekt.

Ergebnisse

Die Ergebnisse können sich sehen lassen und sind seit wenigen Tagen online verfügbar.

 

Werke aus dem Kunstunterricht der 6a

Hey! Wir hatten erstmal mit leuchtenden Acrylfarben experimentiert. Das sind tolle Farbformen entstanden, indem wir eine bewegliche Plastikplatte auf die aufgekleckste Farbe drückten. Es waren plötzlich von Adern durchwachsene Farbflächen, die uns an Pflanzen, lebende Organismen erinnerten. Ihr glaubt es vielleicht nicht, aber die Zerstörung der Umwelt und das Abbrennen der Wälder beschäftigt uns. Die Motive der Zerstörung haben wir mit Kohle in diese bunten Flächen hineingemalt. Es sollten Bilder des Protest gegen die Zerstörung werden, Mahnmale gegen die Zerstörung des Regenwaldes, zu welcher wir mit unserem Konsum beitragen.

Zum Menschenrechtstag installierten wir halb abgebrannte Baumstämme in der Aula, die unseren Bildern einen nachhaltigen Ausdruck verliehen. Beim Weihnachtsmarkt stolperten manche über das abgebrannte Holz und auch manche Bilder litten, der Boden war von Kohlestaub überzogen.

Da erst war unser Kunstwerk perfekt.

Eure Schüler und Schülerinnen der 6a

Und dennoch träumen wir weiter, und diese Bilder von unseren Träumen und Wünschen in den Umrissen unserer Gestalt sind Teil dieses Projektes.

Als wir dann am frühen Morgen des letzten Schultags mit den Holzstämme ein Lagerfeuer im Schulgarten veranstalteten und Stockbrot grillten, waren wir wieder ganz bei uns.

Sportprofil der Klasse 8 wagt sich auf Glatteis

Um 10:50 Uhr trafen wir uns an der Schule und liefen zum Bahnhof in Neuenburg. Von dort fuhren wir mit dem Bus nach Müllheim, und von Müllheim dann mit dem Zug nach Freiburg. Vom Bahnhof in Freiburg ging es dann weiter mit der Straßenbahn zur Berliner Allee und dann ins EHC Stadion.

Zuerst bekamen wir Schlittschuhe und Schläger. Dann ging es ab aufs Eis. Am Anfang waren alle noch etwas wackelig auf ihren Schlittschuhen, aber kurze Zeit später hatten sich die Meisten daran gewöhnt und wohler gefühlt als zu Beginn. Peter und sein Trainer zeigten uns dann ein paar Übungen ohne Schläger und Puck, um noch sicherer zu werden. Diese Aufgaben haben fast alle gemeistert.

Dann holten sich alle ein Schläger und ein Puck und machten wieder ein paar Übungen. Erst mal leichte Übungen, wie zum Beispiel Slalom um die Hindernisse und dann ein Torschuss aufs Tor und dann kamen die schwierigeren Aufgaben, wo wir den Puck mit beiden Seiten des Schlägers unter kleinen Erhöhungen durch dribbeln mussten und dann aufs Tor schießen mussten oder das wir gegen Blöcke passen und dann den Puck wieder abfangen mussten.

Die ganzen „Fußballer“ haben den Puck mehr mit dem Fuß statt mit dem Schläger gespielt. Aber auf einmal gab es erst mal einen kurzen Schockmoment. Peter schoss mit voller Wucht gegen den Pfosten und von dort prallte der Puck an Letitzias Auge. Es war schnell dick und blau, aber sie nahm es nach ein paar Minuten mit Humor.

Die letzte halbe Stunde durften wir machen was wir wollten. Viele spielten miteinander aufs Tor. Alle hatten dabei Spaß. Nach dieser halben Stunde brachten wir Schläger und Schlittschuhe wieder weg.

Es ging mit der Straßenbahn zum Bahnhof und wir gingen zum Gasthof zum „Goldenen M“. Der Zug kam um 15:15 Uhr – für manche war es nochmal sehr knapp, aber alle kamen mit. Jeder fand, dass der Ausflug gelungen war und dass Eishockey mehr Spaß macht als Englisch und Französisch.

“Ein Blick” in die junge deutsche Geschichte

Um Schülern und Schülerinnen der Klasse 10 und aufwärts sowie auch einigen interessierten Lehrern jüngste deutsche Geschichte zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls näherzubringen, lud das KGN am Mittwoch vor den Herbstferien Ingo Espenschied mit seinem Multi Media-Vortrag passend zum Thema ein. Organisiert und finanziert wurde die Veranstaltung von der Konrad-Adenauer-Stiftung Freiburg. Dieser verfehlte sein Ziel, junge Leute für Politik zu begeistern, nicht und zog alle Anwesenden durch die abwechslungsreiche Präsentation der wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen Deutschlands nach dem 2.Weltkrieg bis zum 9. November 1989 in den Bann.

Angefangen beim Ende des 2. Weltkriegs und der Teilung Deutschlands in vier Besatzungszonen bis zum Tag des Mauerfalls, der den ersten Schritt in Richtung des vereinigten Deutschland von heute bedeutet, thematisierte der Vortrag nicht nur bedeutende Ereignisse in Politik und Wirtschaft, sondern auch in der Gesellschaft. Wie und warum in der DDR bei vielen der Wunsch nach einem Leben im Westen und in der damit verbundenen Freiheit wächst, wie anfangs kleine spontane Aufstände zu großen Protestbewegungen für mehr Freiheit, Demokratie und ein vereintes Deutschland werden. Dann wirft Herr Espenschied einen Blick auf die Zeit direkt nach dem Mauerfall, in der politische Stimmen außerhalb Deutschlands sich gegen die Wiedervereinigung aussprechen, Helmut Kohl aber, nicht zuletzt auch bestärkt durch den Rückenwind von Seiten der Bevölkerung, an der Idee eines vereinten Deutschlands festhält, bis es am 3. Oktober 1990 dann zur endgültigen deutschen Wiedervereinigung kommt. Während des gesamten Vortrags gelang es Herrn Espenschied das richtige Maß an Sachlichkeit und Objektivität bezüglich der politischen Ereignisse zu halten und trotzdem auch die Emotionalität, die bei einem geschichtlich für uns so bedeutendem Ereignis auch heute noch mitschwingt, zu übermitteln.

Der MultiMedia-Vortrag überzeugte durch die geschickte Einsetzung von einerseits visuellen, andererseits auch musikalischen Impulsen, wodurch den vorgetragenen Ereignissen mehr Leben eingehaucht wurde.

Im Anschluss an den von Bildern und Videos begleiteten Vortrag lud Herr Espenschied dann zur Diskussionsrunde mit Fragen oder Anmerkungen ein, die von einigen SchülerInnen und LehrerInnen genutzt wurde, um konkretere Fragen zum Leben in der Diktatur der DDR oder zu Auswirkungen der Wiedervereinigung auf die Gesellschaft und Politik von heute zu stellen, oder auch um persönliche Eindrücke und wahrgenommene Zusammenhänge anzumerken.

Wir bedanken uns bei Ingo Espenschied für den sehr lebhaften Ausflug in 30-jährige deutsche Geschichte sowie bei Thomas Wolf von der Konrad-Adenauer-Stiftung und Herrn Herbers für die Organisation.

(Vielen Dank für diesen Artikel an Anna Gras)

Sportprofil-Schüler/innen der Stufe 10 werden zertifizierte Sportassistenten

Alle Sportprofiler der Stufe 10 haben im Juli 2019 das Zertifikat zum Sportassistenten erhalten. Voraussetzung war eine intensive Woche mit Theorie und Praxis und am Ende eine Lehrprobe. Gratulation!

 

Mathematik ohne Grenzen 2019 – Hervorragendes Ergebnis der Klasse 10b

Nachdem die Klasse 10b des KGN beim diesjährigen internationalen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“, an dem aus dem Regierungsbezirk Freiburg ca. 173 Klassen der Klassenstufe 10 (Gymnasium) teilnahmen, bereits einen hervorragenden 4.Platz erzielte und damit die internationale Siegerfeier im Europapark Rust leider nur sehr knapp um einen Punkt verfehlte, trat sie im Rahmen der regionalen Siegerfeier in Bad Krozingen sehr souverän auf und stellte ihre Erstklassigkeit erneut unter Beweis.

Der Einladung nach Bad Krozingen zur regionalen Siegerfeier folgten neben der Klasse 10b (in Begleitung der Lehrkräfte Viola Haueisen und Christian Striebich) noch fünf weitere 10. Klassen aus der Region, um zunächst in der Aula des Kreisgymnasiums von Herrn Winfried König für ihre bisherigen Leistungen geehrt zu werden. Fünf Schülerinnen und Schüler des dortigen Gymnasiums sorgten gleich zu Beginn mit drei flotten Musikstücken für eine klasse Stimmung und leisteten ihren Beitrag für die insgesamt sehr gelungene Veranstaltung. Anschließend wurden alle teilnehmenden Klassen in jeweils drei Gruppen unterteilt und ins benachbarte Freibad geleitet. Dort stand bei wolkenlosem Himmel und viel Sonnenschein eine Art Spiel ohne Grenzen auf dem Programm. Jede Gruppe durchlief zahlreiche Stationen und trat jedes Mal gegen eine andere Gruppe an.

Bei den Aufgaben waren einerseits hohes mathematisches Können und andererseits ausgeprägte Team- und Organisationsfähigkeiten gefordert. Beides meisterte die Klasse 10b mit Bravour und belegte schließlich mit zwei Gruppen zugleich den 1. und 2. Platz – laut Herrn Winfried König, dem Organisator, ein sehr eindeutiges Ergebnis und gleichzeitig seltenes Ereignis!

👍 Top Leistung – herzlichen Glückwunsch!

Neigungskurs Geographie unterstützt fridays for future-Bewegung mit Onlinerecherche und Linkliste

Der Neigungskurs hat sich im Rahmen des Unterrichts mit umsetzbaren Lösungsansätzen zum Klimaschutz beschäftigt und mehrere Schüler/innen haben an den Freitagsdemos in Freiburg und Neuenburg teilgenommen.

Um die Zeit zwischen den schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen sinnvoll zu füllen, haben wir eine Online-Recherche zu aktuellen vielversprechenden klimapolitischen Veröffentlichungen durchgeführt und das Ergebnis, eine Linkliste zum Klimaschutz, an Luisa Neubauer (Klimaaktivistin und Geographiestudentin in Göttingen) geschickt. Dazu gab es ein Interview mit Frau Geiger von der Badischen Zeitung.

Ergebnis der Recherche: Linkliste zum Klimaschutz

Linkliste zum Thema Klimaschutz

Chemiekurs gestaltet Chemieschaukasten

Der vierstündige Chemiekurs hat das gesamte Schuljahr den Schaukasten vor der Chemie mit interessanten Themen sehr anschaulich gestaltet. Gestartet wurde mit der Alchemie, gefolgt von Salz, dem „weißen Gold“. Dabei wurden auch jahreszeitliche Themen aufgegriffen. So gab es Informationen zu Weihnachtsbäckerei, Silvesterfeuerwerk, Farbstoffen, Eierfärben und den aktuellen Themen Handyrecycling und Kunststoffe.

Ein großes Dankeschön für die kreativen Ideen!

 

Ein Mord ist geschehen: KGN-Kursstufe überführt den Täter in nur dreieinhalb Stunden!

Am Mittwoch, den 15. Mai 2019 ging es für den vierstündigen Chemiekurs und den zweistündigen Biokurs nach Bad Krozingen ins Schullabor des BioValley College Network Projekts, um einen Mordfall mit Hilfe des DNA-Fingerprints zu klären. Unter dem Motto „ .. denn früher oder später kriegen wir jeden Täter“ bekamen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Arbeitsweise der Molekularbiologen.

Nach dem enzymatischen Zerschneiden der DNA-Proben und anschließender elektrophoretischer Auftrennung der Fragmente konnte der Täter klar ermittelt werden. Da die entstehenden Bandenmuster personenspezifisch sind, eigenen sich genetische Fingerabdrücke in der Kriminalistik zur Täterermittlung, aber auch für Vaterschaftsnachweise.

Entdeckung des Periodensystems vor 150 Jahren

Am 6. März 1869 stellte der Russe Mendelejew eine Errungenschaft vor, welche die Welt bis heute prägt: das Periodensystem.

Es ist ein Geniestreich – in der Flut der damals bekannten Elemente erkannte Mendelejew plötzlich ein Muster. Es gelang ihm, Ordnung ins Chaos zu bringen.  Er entwickelte zeitgleich mit dem deutschen Chemiker Lothar Meyer das Periodensystem, welches die Elemente nach Masse und chemischer Eigenschaft ordnet.

Was an Mendelejews Periodensystem so genial war? Es sagte die Existenz von Elementen voraus, die bis dahin noch gar nicht entdeckt worden waren. Denn es wies noch Lücken auf – Mendelejew prophezeite jedoch, dass es Elemente gibt, die genau in diese Lücken passen. Und er konnte bereits mit Bestimmtheit sagen, welche chemischen Eigenschaften diese aufweisen. Das Erstaunliche: Er sollte recht behalten. Zu den von ihm richtig vorhergesagten Elementen zählen Gallium, Scandium und Germanium.

Erst 141 Jahre nach seiner Erfindung wurde die letzte verbliebene Lücke in Mendelejews Periodensystem gefüllt. Die Entdeckung des Elements mit der Ordnungszahl 117, das sogenannte Tenness, vervollständigte das Periodensystem.

Plastikdeckel gegen Polio – Kunststoff gegen Kinderlähmung

Der Chemiekurs der Kursstufe 2 hat unter der Leitung von Frau Reynaud mit den Vorbereitungen zu einem spannenden neuen Projekt begonnen. Bei “Plastikdeckel gegen Polio” handelt es sich um ein gemeinnütziges Projekt (deckel-gegen-polio.de), an dem sich in den kommenden Schulwochen alle Schüler beteiligen können.

Wie der Name schon vermuten lässt werden Plastikdeckel gesammelt (von PET-Flaschen und Tetrapacks), wobei der Erlös von je 500 Plastikdeckeln eine lebensrettende Impfung gegen Kinderlähmung finanziert. Die Sammelbehälter findet ihr in allen Klassenzimmern und in der Aula. Jede Klasse nimmt an dem Wettbewerb, der bis zu den Osterferien laufen wird, teil. Als besonderen Anreiz gewinnt die Klasse mit den meisten gesammelten Deckeln am Ende des Projektes Preise.

Macht alle fleißig mit und haltet so nicht nur unsere Umwelt sauber, sondern rettet nebenbei auch noch das Leben von hilfebedürftigen Kindern.

Ein Hund zu Besuch im Unterricht der 5b

Herr Pollmann kam mit seinem Hund, einem Podenco-Mischling, zu uns in den BNT-Unterricht. Wir schauten uns den Hund genau an. Der Hund war mittelgroß und hatte ein kurzes gold-braunes Fell. Er hatte spitze Ohren und eine spitze Schnauze. Sein Name war Bunny.

Er war sehr zutraulich und neugierig, ist durchs Klassenzimmer gelaufen und hat an uns geschnüffelt. Bei ein paar Schülern hat Bunny gerochen, dass sie auch einen Hund zuhause haben. Man konnte es Bunny ansehen, dass er es sehr mag, wenn man ihn streichelt.

Wenn Herr Pollmann „gib laut“ sagte, fing Bunny an zu bellen. Er hörte auch noch auf die Kommandos „Sitz“, „Platz“, „Pfote“. Herr Pollmann hatte eine paar Stücke Mandarine, Trockenfutter und etwas Fleisch hingelegt. Zuerst hat Bunny das Trockenfutter und dann das Fleisch gegessen. Die Mandarine hat er nicht probiert. Wahrscheinlich deshalb, weil der Geruch der Mandarine neu für ihn war.

Dann habe wir noch darüber gesprochen wie ein Hund trinkt und haben uns darüber auch einen Film angeschaut. Er formt seine Zunge zu einer Schaufel und löffelt so das Wasser in sein Maul.

 Am Ende hatten wir die Idee, dass das KGN sich doch einen Schulhund anschaffen könnte.

Redaktion: Muriel aus der 5b

Hundebesuch in der Klasse

Binationales Kunstprojekt zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges

Klasse 9b und eine Klasse aus Mulhouse gestalten am Hartmannwiller Kopf ein Kunstprojekt zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges. 

„Es sind Momente der größten Aufregung, die Franzosen werfen ebenfalls Handgranaten in Massen, (…) Wie lange dieser Nahkampf dauert, ist mir unmöglich zu sagen, es schien uns, als wolle er gar kein Ende nehmen.“
(Franz Blumenfeld, 11.5.1915)

Mit solchen Auszügen aus Briefen von Soldaten im Kopf, die monatelang eingeschlossen waren, besuchten wir, die 9b, gemeinsam mit einer Klasse vom Collège Kennedy an einem sonnigen Tag das Schlachtfeld am Hartmannsweiler Kopf. Während wir an dem Massengrab vorbei, durch die noch gut erhaltenen Schützengräben krochen, versuchten wir uns die Lage der Soldaten von damals zu vergegenwärtigen. An manchen Stellen dieses grausamen Ortes scheint die Zeit eingefroren zu sein: Reste von Eisenpfählen ragen aus der Erde hervor, alter Stacheldraht liegt herum. Der zerstörte Wald ist wieder gewachsen und die Vegetation hat den Platz wieder eingenommen. Und durch dieses Gestrüpp hindurch versuche ich, in mir ein Gefühl wach zu rufen vom Schmerz, den Qualen, die hier erlitten wurden.

Kunstprojekt Deutsch-Französische Freundschaft

„Je t‘écris pour te dire que je ne reviendrai pas de la guerre. S‘il te plaît, ne pleure pas, sois forte. Le dernier assaud m‘a coûté mon pied gauche et ma blessure s‘est infectée. Quand cette lettre te parviendra, je serai peut-être déjà mort. …“
(„Ich schreibe dir, um dir zu sagen, dass ich aus diesem Krieg nicht zurückkehren werde. Bitte, weine nicht, sei stark. Der letzte Angriff hat mir den linken Fuß gekostet und die Wunde hat sich infiziert. Wenn dich dieser Brief erreicht, werde ich vielleicht schon tot sein.“,
Charles Guinant, 18.3.1916).

Es ist schwer, sich diese Bilder vom Schrecken in Erinnerung zu rufen, denn der Ort ist schön, man hat eine herrliche Aussicht, bis hinüber zu den Alpen bei diesem Wetter. Und wir albern herum. Mit den Franzosen ist es schwierig, ins Gespräch zu kommen, im Bus wurden wir zwangsweise nebeneinander gesetzt.

„Le silence se prolonge. Je parle, il faut que je parle: Camarade, je ne voulais pas te tuer. Je ne le ferais plus, à condition que toi aussi, tu sois raisonnable.“
(Die Stille hält an. Ich spreche, ich muss sprechen: Kamerad, ich wollte dich nicht töten, ich würde es nicht nochmal machen, unter der Bedingung, dass du auch vernünftig bist .“, aus: „A l‘Ouest rien de nouveau“, Erich Maria Remarque).

Kunstprojekt Deutsch-Französische Freundschaft

Im Bus müssen wir etwas sagen, doch sie reden so schnell untereinander Französisch. „Ich glaube, sie haben uns gerade beleidigt! C‘est incroyable! Ces connards!“ Herr Herbers versteht sich immerhin gut mit den französischen Kollegen und findet die soziale Zusammensetzung der französischen Klasse ganz interessant.

„Eines drückt mich von Tag zu Tag. Ich fürchte mich so vor der inneren Verrohung. Wenn du mir eine kugelsichere Weste wünschst, so ist das lieb von dir, aber merkwürdigerweise hab‘ ich gar keine Angst vor allen Kugeln und Granaten, sondern nur vor dieser inneren Vereinsamung. Ich fürchte, meinen Glauben an die Menschen zu verlieren, an mich selbst, an alles Gute in der Welt! … das ist viel schwerer als den unglaublich rohen Ton zu ertragen, der zwischen den Leuten hier herrscht.“ (Franz Blumenfeld, 14.10.1914)

Wir müssen jetzt zusammenarbeiten dans des groupes franco-allemands. Ah, non! Aber es geht, plötzlich läuft es, wir haben Ideen… drei Streetart-Künstler aus Paris und Berlin unterstützen uns. Die sind cool. Sie zeigen uns, wie man mit der Spraydose umgeht, und Bilder in mehreren Schichten anlegt. Wir denken nach über den Frieden, den Krieg, das Elend, die Hoffnung und die Freiheit, und merken gar nicht, wie frei wir dabei sind. Es entstehen ein paar interessante Motive und Landschaften. Noch zwei Male treffen wir uns am KGN und sprühen im Innenhof.

Und dann, am 9. November, ist die große Vernissage oben in dem neuen Museum am Hartmannsweiler Kopf. Macron erscheint leider nicht. Aber wir halten eine gute Rede. Frau Calderon lobt uns. Wir sind froh. Auf dem Rückweg, sitzen wir wieder mit unseren französischen Partnern im Bus, diesmal nicht nebeneinander, klar getrennt, wir hinten mit unserer Musik und die vorne. Niemand denkt mehr an die Kriegsweihnacht von 1917, die von deutschen und französischen Soldaten auch da oben am Hartmannsweiler Kopf gemeinsam gefeiert wurde. Für einen Moment lang ruhten die Waffen. Es war still im Wald. Ab und zu hörte man ein paar Männer lachen. Ein Lachen. Dann wieder Stille.

Unsere gemeinsamen Bilder werden nun durch halb Frankreich reisen und ausgestellt, und dann kommen sie nach Deutschland, hoffentlich auch zurück an unsere Schule, wo sie entstanden sind. „Vive la relation franco-allemande! C‘était sympa!“

Kunstprojekt Deutsch-Französische Freundschaft

Unterstützung auf vier Pfoten im Biologieunterricht

Am Donnerstag, den 18.10.2018, besuchte der Golden Retriever Finlay die Klasse 5a im Biologieunterricht.

Hier einige Bericht der Kinder!


Am Donnerstag, den 18.10.2018 kam meine Mutter mit unserem Hund Finlay in den Biounterricht. Wir haben davor einen Fragebogen von Frau Wolf über Hunde bekommen. Finlay ist ein sechs Jahre alter Golden Retriever aus einer Hundezucht bei Messkirch. Er ist ein sehr ruhiger und braver Hunde, finde ich. Er beherrscht die Kommandos: „Sitz, Platz und hier her“, die meine Mutter mit ihm vorgeführt hat. Jeder der wollte durfte ihn streicheln und füttern. Bilder von Finlay als Welpen und den Impfpass von ihm durften wir sehen. Wir haben ein kleines Experiment gemacht, um zu schauen, ob Finlay seine Familienmitglieder erkennt. Dazu bin ich in die Ecke im Hof gegangen, um ihn dann zu rufen. Kurz darauf war Finlay bei mir. Ich fand den Hundebesuch im Biounterricht super.

(von Noah)


Am 18.10.18 hatten wir, die Klasse 5a, einen Hundebesuch von Finlay. Da wir das Thema Hund und sein Vorfahre der Wolf hatten, stellten wir Bettina Rudolph, die den Hund mitgebracht hatte, viele Fragen. Finlay ist ein Golden Retriever, er ist männlich. Er war aufgeregt und hat sich gefreut. Am Schluss hat Frau Rudolph uns Fotos von Finlay, seiner Familie und den Besitzern von Finlays Mutter gezeigt. Hier noch einige Fragen, die wir beim Besuch klären konnten:

  • Finlay ist 7 Jahre alt (also etwa 49 Menschenjahre).
  • Hunde können etwa 12 – 14 Jahre alt werden.
  • Beim Rennen konnte man gut die Bewegung der Wirbelsäule sehen, sie war wellenförmig.
  • Es sieht aus, als hätte er kleine Polster unter den Pfoten.
  • Der Hund läuft auf den Zehen, die Ferse ist weit oben.
  • Er kann die Krallen nicht einziehen, daher hört man ihn beim laufen und Rennen auf hartem Boden.
  • Die Fangzähne im Gebiss fallen auf.
  • Der Hund frisst normalerweise Fleisch oder Futtermischungen ohne die Pfoten zu benutzen.
  • Er erkennt Menschen und Freunde/ Familie am Geruch, der Stimme und dem Aussehen.
  • Man sollte den Hund nie von hinten streicheln, weil er sich erschrecken und zubeißen könnte.

(von Linus)


Am Donnerstag, den 18. Oktober 2018, hat Frau Rudolph (Mutter eines Fünftklässlers) den Biologieunterricht der Klasse 5a mit ihrem goldenen Retriever namens Finlay besucht. Die Klasse hat sich in einem Halbkreis in der Aula gesetzt. Sie waren sehr aufgeregt. Es wurde erklärt, wo und wie die Knochen eines Hundes aufgebaut sind. Finlay ist 6 Jahre alt und kann ungefähr 15 werden. Seine Wirbelsäule geht von Kopf bis zur Schwanzspitze. Es wurden ein paar Fragen gestellt. Man muss regelmäßig mit ihm spazieren gehen und sollte ihn mit in den Urlaub nehmen. Ein Hund ist ein Ohren- und Nasentier. Es wurde beobachtet, dass der Rücken eines Hundes Wellenbewegungen macht, wenn er rennt. Finlay hört auf die Kommandos „Sitz“, „Platz“ und „Komm her“. Am Ende durften einige Kinder ihm Leckerli geben. Zusätzlich haben wir erfahren, dass Hund nicht schwitzen können und ihnen daher schneller heiß wird als uns Menschen. Darum hecheln sie. Es war ein toller und lehrreicher Tag.

(von Lina)


Heute in BNT hatten wir Besuch von Noahs Mama und ihrem Hund. Das war sehr interessant, den wir nehmen momentan das Thema „Hund – ein Säugetier“ durch. Der Hund von Noah ist ein männlicher Golden Retriever. Er heißt Finlay und ist 6 Jahre alt. Am 31.12. wird er 7 Jahre alt. Golden Retriever werden bis zu 10 – 15 Jahre alt. Ich war begeistert von Finlay, denn er ist so gut erzogen. Trotz großer Angst vor Hunden, hatte ich vor Finlay nicht so Angst. Als wir alle zusammen mit ihm im Innenhof der Schule waren, stellten wir Frau Rudolph viele Fragen zu ihrem Hund, die sie uns alle sehr toll beantwortete. Besonders schön war, als Noah auf die andere Seite von Finlay ging und ihn zu sich rief und er auf Kommando zu ihm rannte. Da sah man wie gut er erzogen ist. Familie Rudolph geht täglich morgens eine große Runde, mittags eine kleine und abends eine große Runde laufen. Um 12.20 Uhr verabschiedeten sich die zwei und wir sind wieder ins Klassenzimmer gegangen, da haben wir unser Heft und den Test zurückbekommen. Dann war die Schule aus. Das war ein toller Besuch.

(von Louis)

Ein goldener Ausblick – dank Astronomie

Wer den Astronomie-Kurs besucht, der wird zum Glück um eine Sache nicht drum herumkommen, denn das ist etwas Atemberaubendes. Die Rede ist davon, selbst mit einem Teleskop in den Nachthimmel zu schauen und sich auf die Jagd nach Himmelskörpern zu begeben. Einige Tage nach der Exkursion zum Haus der Astronomie und zum Max-Planck-Institut in Heidelberg, spielte das Wetter mit, um mit dem Astronomie-Kurs dieses Unterfangen anzugehen.

Bei Sonnenuntergang trafen wir uns bei der Schule und bauten im Innenhof die Teleskope auf. Jeder erkannte sofort, dank des Astronomieunterrichts, mindestens ein paar Sternbilder am nächtlichen Himmel und konnte die Lage von Planten unseres Sonnensystems, z.B. der Venus, einordnen. Uns bot sich ein wunderschöner Blick auf den Mond und auf ein Ereignis, welches sich nur an einem Abend im Monat abspielt. Auf dem Mond gibt es ein Gebirge, dass an einem Abend, 10-11 Tage nach Neumond, sich genau an der Tag-und-Nachtgrenze auf der Nachtseite des Mondes befindet. Seine Bergspitzen sind jedoch hoch genug, um bereits von der Sonne angestrahlt zu werden, so dass ein heller Bogen auf der Nachtseite des Mondes zu sehen ist: „Der goldene Henkel”. Ein schönes Foto davon haben wir durch das Teleskop mit dem Smartphone gemacht (der goldener Henkel ist der helle Bogen links oben).

Mond am Nachthimmel

Außerdem beobachteten wir den Jupiter mit seinen vier großen galileischen Monden Ganymed, Europa, Io und Kallisto. Am meisten Begeisterung schaffte bei uns allerdings der Planet Saturn mit seinen Ringen, den wir am Ende der Beobachtungen bewundern konnten.

Wer die Möglichkeit besitzt, selbst einmal mit dem Teleskop in den Nachthimmel zu schauen, dem können wir vom Astronomie-Kurs dies nur wärmstens empfehlen. Wir freuen uns schon auf die nächste Beobachtungsnacht.