Binationales Kunstprojekt zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges

Klasse 9b und eine Klasse aus Mulhouse gestalten am Hartmannwiller Kopf ein Kunstprojekt zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges. 

„Es sind Momente der größten Aufregung, die Franzosen werfen ebenfalls Handgranaten in Massen, (…) Wie lange dieser Nahkampf dauert, ist mir unmöglich zu sagen, es schien uns, als wolle er gar kein Ende nehmen.“
(Franz Blumenfeld, 11.5.1915)

Mit solchen Auszügen aus Briefen von Soldaten im Kopf, die monatelang eingeschlossen waren, besuchten wir, die 9b, gemeinsam mit einer Klasse vom Collège Kennedy an einem sonnigen Tag das Schlachtfeld am Hartmannsweiler Kopf. Während wir an dem Massengrab vorbei, durch die noch gut erhaltenen Schützengräben krochen, versuchten wir uns die Lage der Soldaten von damals zu vergegenwärtigen. An manchen Stellen dieses grausamen Ortes scheint die Zeit eingefroren zu sein: Reste von Eisenpfählen ragen aus der Erde hervor, alter Stacheldraht liegt herum. Der zerstörte Wald ist wieder gewachsen und die Vegetation hat den Platz wieder eingenommen. Und durch dieses Gestrüpp hindurch versuche ich, in mir ein Gefühl wach zu rufen vom Schmerz, den Qualen, die hier erlitten wurden.

Kunstprojekt Deutsch-Französische Freundschaft

„Je t‘écris pour te dire que je ne reviendrai pas de la guerre. S‘il te plaît, ne pleure pas, sois forte. Le dernier assaud m‘a coûté mon pied gauche et ma blessure s‘est infectée. Quand cette lettre te parviendra, je serai peut-être déjà mort. …“
(„Ich schreibe dir, um dir zu sagen, dass ich aus diesem Krieg nicht zurückkehren werde. Bitte, weine nicht, sei stark. Der letzte Angriff hat mir den linken Fuß gekostet und die Wunde hat sich infiziert. Wenn dich dieser Brief erreicht, werde ich vielleicht schon tot sein.“,
Charles Guinant, 18.3.1916).

Es ist schwer, sich diese Bilder vom Schrecken in Erinnerung zu rufen, denn der Ort ist schön, man hat eine herrliche Aussicht, bis hinüber zu den Alpen bei diesem Wetter. Und wir albern herum. Mit den Franzosen ist es schwierig, ins Gespräch zu kommen, im Bus wurden wir zwangsweise nebeneinander gesetzt.

„Le silence se prolonge. Je parle, il faut que je parle: Camarade, je ne voulais pas te tuer. Je ne le ferais plus, à condition que toi aussi, tu sois raisonnable.“
(Die Stille hält an. Ich spreche, ich muss sprechen: Kamerad, ich wollte dich nicht töten, ich würde es nicht nochmal machen, unter der Bedingung, dass du auch vernünftig bist .“, aus: „A l‘Ouest rien de nouveau“, Erich Maria Remarque).

Kunstprojekt Deutsch-Französische Freundschaft

Im Bus müssen wir etwas sagen, doch sie reden so schnell untereinander Französisch. „Ich glaube, sie haben uns gerade beleidigt! C‘est incroyable! Ces connards!“ Herr Herbers versteht sich immerhin gut mit den französischen Kollegen und findet die soziale Zusammensetzung der französischen Klasse ganz interessant.

„Eines drückt mich von Tag zu Tag. Ich fürchte mich so vor der inneren Verrohung. Wenn du mir eine kugelsichere Weste wünschst, so ist das lieb von dir, aber merkwürdigerweise hab‘ ich gar keine Angst vor allen Kugeln und Granaten, sondern nur vor dieser inneren Vereinsamung. Ich fürchte, meinen Glauben an die Menschen zu verlieren, an mich selbst, an alles Gute in der Welt! … das ist viel schwerer als den unglaublich rohen Ton zu ertragen, der zwischen den Leuten hier herrscht.“ (Franz Blumenfeld, 14.10.1914)

Wir müssen jetzt zusammenarbeiten dans des groupes franco-allemands. Ah, non! Aber es geht, plötzlich läuft es, wir haben Ideen… drei Streetart-Künstler aus Paris und Berlin unterstützen uns. Die sind cool. Sie zeigen uns, wie man mit der Spraydose umgeht, und Bilder in mehreren Schichten anlegt. Wir denken nach über den Frieden, den Krieg, das Elend, die Hoffnung und die Freiheit, und merken gar nicht, wie frei wir dabei sind. Es entstehen ein paar interessante Motive und Landschaften. Noch zwei Male treffen wir uns am KGN und sprühen im Innenhof.

Und dann, am 9. November, ist die große Vernissage oben in dem neuen Museum am Hartmannsweiler Kopf. Macron erscheint leider nicht. Aber wir halten eine gute Rede. Frau Calderon lobt uns. Wir sind froh. Auf dem Rückweg, sitzen wir wieder mit unseren französischen Partnern im Bus, diesmal nicht nebeneinander, klar getrennt, wir hinten mit unserer Musik und die vorne. Niemand denkt mehr an die Kriegsweihnacht von 1917, die von deutschen und französischen Soldaten auch da oben am Hartmannsweiler Kopf gemeinsam gefeiert wurde. Für einen Moment lang ruhten die Waffen. Es war still im Wald. Ab und zu hörte man ein paar Männer lachen. Ein Lachen. Dann wieder Stille.

Unsere gemeinsamen Bilder werden nun durch halb Frankreich reisen und ausgestellt, und dann kommen sie nach Deutschland, hoffentlich auch zurück an unsere Schule, wo sie entstanden sind. „Vive la relation franco-allemande! C‘était sympa!“

Kunstprojekt Deutsch-Französische Freundschaft

Unterstützung auf vier Pfoten im Biologieunterricht

Am Donnerstag, den 18.10.2018, besuchte der Golden Retriever Finlay die Klasse 5a im Biologieunterricht.

Hier einige Bericht der Kinder!


Am Donnerstag, den 18.10.2018 kam meine Mutter mit unserem Hund Finlay in den Biounterricht. Wir haben davor einen Fragebogen von Frau Wolf über Hunde bekommen. Finlay ist ein sechs Jahre alter Golden Retriever aus einer Hundezucht bei Messkirch. Er ist ein sehr ruhiger und braver Hunde, finde ich. Er beherrscht die Kommandos: „Sitz, Platz und hier her“, die meine Mutter mit ihm vorgeführt hat. Jeder der wollte durfte ihn streicheln und füttern. Bilder von Finlay als Welpen und den Impfpass von ihm durften wir sehen. Wir haben ein kleines Experiment gemacht, um zu schauen, ob Finlay seine Familienmitglieder erkennt. Dazu bin ich in die Ecke im Hof gegangen, um ihn dann zu rufen. Kurz darauf war Finlay bei mir. Ich fand den Hundebesuch im Biounterricht super.

(von Noah)


Am 18.10.18 hatten wir, die Klasse 5a, einen Hundebesuch von Finlay. Da wir das Thema Hund und sein Vorfahre der Wolf hatten, stellten wir Bettina Rudolph, die den Hund mitgebracht hatte, viele Fragen. Finlay ist ein Golden Retriever, er ist männlich. Er war aufgeregt und hat sich gefreut. Am Schluss hat Frau Rudolph uns Fotos von Finlay, seiner Familie und den Besitzern von Finlays Mutter gezeigt. Hier noch einige Fragen, die wir beim Besuch klären konnten:

  • Finlay ist 7 Jahre alt (also etwa 49 Menschenjahre).
  • Hunde können etwa 12 – 14 Jahre alt werden.
  • Beim Rennen konnte man gut die Bewegung der Wirbelsäule sehen, sie war wellenförmig.
  • Es sieht aus, als hätte er kleine Polster unter den Pfoten.
  • Der Hund läuft auf den Zehen, die Ferse ist weit oben.
  • Er kann die Krallen nicht einziehen, daher hört man ihn beim laufen und Rennen auf hartem Boden.
  • Die Fangzähne im Gebiss fallen auf.
  • Der Hund frisst normalerweise Fleisch oder Futtermischungen ohne die Pfoten zu benutzen.
  • Er erkennt Menschen und Freunde/ Familie am Geruch, der Stimme und dem Aussehen.
  • Man sollte den Hund nie von hinten streicheln, weil er sich erschrecken und zubeißen könnte.

(von Linus)


Am Donnerstag, den 18. Oktober 2018, hat Frau Rudolph (Mutter eines Fünftklässlers) den Biologieunterricht der Klasse 5a mit ihrem goldenen Retriever namens Finlay besucht. Die Klasse hat sich in einem Halbkreis in der Aula gesetzt. Sie waren sehr aufgeregt. Es wurde erklärt, wo und wie die Knochen eines Hundes aufgebaut sind. Finlay ist 6 Jahre alt und kann ungefähr 15 werden. Seine Wirbelsäule geht von Kopf bis zur Schwanzspitze. Es wurden ein paar Fragen gestellt. Man muss regelmäßig mit ihm spazieren gehen und sollte ihn mit in den Urlaub nehmen. Ein Hund ist ein Ohren- und Nasentier. Es wurde beobachtet, dass der Rücken eines Hundes Wellenbewegungen macht, wenn er rennt. Finlay hört auf die Kommandos „Sitz“, „Platz“ und „Komm her“. Am Ende durften einige Kinder ihm Leckerli geben. Zusätzlich haben wir erfahren, dass Hund nicht schwitzen können und ihnen daher schneller heiß wird als uns Menschen. Darum hecheln sie. Es war ein toller und lehrreicher Tag.

(von Lina)


Heute in BNT hatten wir Besuch von Noahs Mama und ihrem Hund. Das war sehr interessant, den wir nehmen momentan das Thema „Hund – ein Säugetier“ durch. Der Hund von Noah ist ein männlicher Golden Retriever. Er heißt Finlay und ist 6 Jahre alt. Am 31.12. wird er 7 Jahre alt. Golden Retriever werden bis zu 10 – 15 Jahre alt. Ich war begeistert von Finlay, denn er ist so gut erzogen. Trotz großer Angst vor Hunden, hatte ich vor Finlay nicht so Angst. Als wir alle zusammen mit ihm im Innenhof der Schule waren, stellten wir Frau Rudolph viele Fragen zu ihrem Hund, die sie uns alle sehr toll beantwortete. Besonders schön war, als Noah auf die andere Seite von Finlay ging und ihn zu sich rief und er auf Kommando zu ihm rannte. Da sah man wie gut er erzogen ist. Familie Rudolph geht täglich morgens eine große Runde, mittags eine kleine und abends eine große Runde laufen. Um 12.20 Uhr verabschiedeten sich die zwei und wir sind wieder ins Klassenzimmer gegangen, da haben wir unser Heft und den Test zurückbekommen. Dann war die Schule aus. Das war ein toller Besuch.

(von Louis)

Ein goldener Ausblick – dank Astronomie

Wer den Astronomie-Kurs besucht, der wird zum Glück um eine Sache nicht drum herumkommen, denn das ist etwas Atemberaubendes. Die Rede ist davon, selbst mit einem Teleskop in den Nachthimmel zu schauen und sich auf die Jagd nach Himmelskörpern zu begeben. Einige Tage nach der Exkursion zum Haus der Astronomie und zum Max-Planck-Institut in Heidelberg, spielte das Wetter mit, um mit dem Astronomie-Kurs dieses Unterfangen anzugehen.

Bei Sonnenuntergang trafen wir uns bei der Schule und bauten im Innenhof die Teleskope auf. Jeder erkannte sofort, dank des Astronomieunterrichts, mindestens ein paar Sternbilder am nächtlichen Himmel und konnte die Lage von Planten unseres Sonnensystems, z.B. der Venus, einordnen. Uns bot sich ein wunderschöner Blick auf den Mond und auf ein Ereignis, welches sich nur an einem Abend im Monat abspielt. Auf dem Mond gibt es ein Gebirge, dass an einem Abend, 10-11 Tage nach Neumond, sich genau an der Tag-und-Nachtgrenze auf der Nachtseite des Mondes befindet. Seine Bergspitzen sind jedoch hoch genug, um bereits von der Sonne angestrahlt zu werden, so dass ein heller Bogen auf der Nachtseite des Mondes zu sehen ist: „Der goldene Henkel”. Ein schönes Foto davon haben wir durch das Teleskop mit dem Smartphone gemacht (der goldener Henkel ist der helle Bogen links oben).

Mond am Nachthimmel

Außerdem beobachteten wir den Jupiter mit seinen vier großen galileischen Monden Ganymed, Europa, Io und Kallisto. Am meisten Begeisterung schaffte bei uns allerdings der Planet Saturn mit seinen Ringen, den wir am Ende der Beobachtungen bewundern konnten.

Wer die Möglichkeit besitzt, selbst einmal mit dem Teleskop in den Nachthimmel zu schauen, dem können wir vom Astronomie-Kurs dies nur wärmstens empfehlen. Wir freuen uns schon auf die nächste Beobachtungsnacht.

Besuch der Klasse 6a bei den schuleigenen Bienen

Am Dienstag, 19. Juni 2018 ging es statt in den Biologieraum für die Klasse 6a mit ihrer Biologielehrerin Andrea Wolf in den Schulgarten des KGN. Dort wurde die Klasse bereits von Robert Weth, ebenfalls Biologielehrer am KGN, bei den Bienenkästen erwartet.

Seit drei Jahren besitzt die Schule dank der Initiative von Herrn Weth eigene Bienen. Nach einer kurzen Einführung, in der der Klasse erklärt wurde, warum der Imker einen speziellen Anzug trägt, wie man sich in der Nähe von Bienen verhält und warum es bei den Bienenkästen gerade raucht, konnten die Schülerinnen und Schüler die Bienen hautnah erleben. Sie durften die Waben mit den sechseckigen Zellen und die Bienen aus nächster Nähe betrachten. Einige Zellen waren mit Honig gefüllt und bereits verdeckelt, an anderen Stellen konnte man Larven und Drohnen sehen.

Imker

Überrascht war die Klasse über die hohe Individuenzahl von ca. 60.000 Bienen in einem Bienenstock. Nach anfänglicher Scheu wurden die Schülerinnen und Schüler immer mutiger, nahmen die Waben selbst in die Hand und waren über das Gewicht erstaunt.  Zum Schluss brachten alle zusammen die Waben mit den Bienen wieder zurück in den Stock, in dem es wirklich stockdunkel ist.


Weitere Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)


Ein herzliches Dankeschön an unseren Schulimker Herrn Weth für diese besondere Biologiestunde!

Ein Apfelbaum zum National Arbor Day 2018

Am 27. April, dem diesjährigen National Arbor Day, nutzte die Klasse 8b das schöne Wetter, um im Rahmen ihres Englisch-Unterrichts einen Baum im Garten des KGN zu pflanzen. In Amerika wurde der „Nationale Baum-Tag“ eingeführt, um die Menschen zum Schutz der Bäume zu inspirieren und durch das Pflanzen eines Baumes ein Zeichen zu setzen. So ist der jetzt gepflanzte Obstbaum auch ein wenig ein Symbol der Verbundenheit mit der amerikanischen Partnerschule in Oregon, deren Austauschgruppe im Juni für zwei Wochen zum Gegenbesuch nach Neuenburg kommt. Im Herbst haben die jetzigen Achtklässlerinnen dann die Gelegenheit, sich ihrerseits für einen Platz in der nächsten Austauschgruppe zu bewerben.

Nach Auskunft von Armin Held, der die Schulgarten-AG betreut, ist damit zu rechnen, dass der Apfelbaum schon in diesem Jahr sehr leckere Früchte tragen dürfte.

Preisträger Mathe Känguru-Wettbewerb 2018

Neben den Teilnahmepreisen wurden bereits im April von Herrn Sinn und Herrn Kaiser Sonderpreise an Noah und Benedikt (beide 6b) überreicht. Noah erhielt für seine erzielte Gesamtpunktzahl einen 3. Preis, Benedikt  für den weitesten Kängurusprung (größte Anzahl von aufeinander folgenden richtig gelösten Aufgaben) ein T-Shirt.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern und auf weitere, weite Sprünge im kommenden Schuljahr.

Special Effects am KGN – Theater-Kurs nur zum Schein verletzt!

Am 25.01.2018 erhielt der Theater-Kurs interessante Einblicke in die Welt der Special Effects von Frankenstein und Co. in Hollywood. Anschließend schminkten sich alle mal auf besondere Weise. Mit Mehl, Vaseline und Kunstblut haben sich die Schüler/Innen selbst kleine „Wunden“ am Arm modelliert.

Alles wirkte sehr realistisch und so fiel es im Anschluss daran nicht schwer, kleine Szenen zu spielen, in denen man gelassen oder hysterisch auf seine „Verletzung“ reagiert oder einem anderen in seiner „Not“ hilft. Und das alles hat gar nicht weh getan, sondern sehr viel Spaß gemacht.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Gestatten – Rembrandt! BK-Neigungskurs KS II im Augustinermuseum

Am 24.01.2018 besuchte der Neigungskurs BK die sehenswerte Austellung mit Rembrandts Radierungen in der Grafiksammlung des Augustinermuseums Freiburg. Die zum Teil sehr kleinen Druckgrafiken konnten mit einer Lupe bestaunt werden. Dabei beeindruckte vor allem Rembrandts Meisterschaft in dieser Metalldrucktechnik.

Gleichzeitig war der Besuch wie eine kleine Zeitreise in das Goldene Zeitalter der Niederlande. Welche handwerklichen Fähigkeiten diese Drucktechnik verlangt, probierten die Schüler im Anschluss in der Werkstatt des Museums aus und gestalteten dort selbst eine Radierung mit einer Kunststoffplatte. Die Ergebnisse sind in Kürze neben dem Kunstraum zu sehen.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

 

Känguru Wettbewerb 2018 – Jetzt anmelden!

Der internationale Känguru-Tag ist jedes Jahr der 3. Donnerstag im März. Dieses Jahr der Donnerstag, 15. März 2018.

Der Wettbewerb „boomt“, wahrscheinlich weil so viele Schüler daran richtig Spaß haben. In Deutschland nahmen 1995 rund 200 Schülerinnen und Schüler am Känguru-Wettbewerb teil, im vergangenen Jahr waren es mehr als 900.000!

Ihr könnt dabei sein, meldet euch dazu bis zum 2. Februar bei eurem Mathe-Lehrer an.

Nähere Infos unter www.mathe-kaenguru.de oder durch den Aushang am PC-Raum.

Purer Genuss auf der Finnenbahn – langer Atem zahlt sich aus!

Bei herrlichem Sonnenschein war es letzte Woche soweit. Die Sportprofilklasse 8c, die im Rahmen ihrer Ausdauer-Unterrichtseinheit bereits am französischen Crosslauf teilnahm, durfte die Finnenbahn des neu angelegten Sportaußengeländes „einweihen“.

So drehten die Sportprofiler unermüdlich über 40 Minuten ihre Runden auf der knapp 200m langen Rindenmulchstrecke um das Multifunktions-Beachfeld.

Außensportgelände

Der Belag war sehr angenehm zu belaufen, die kurze Asphaltfläche beim Eingangstor war das volle Kontrastprogramm für Füße und Waden. Bei kühler, nicht kalter Temperatur, strahlendem Sonnenschein und mit Blick auf den schneebedeckten Blauen im Hintergrund blühte das Läuferherz auf. Für die Sportlehrerin Claudia Zimmermann-Ruf war das Laufen ein ganz besonderer Genuss, da sie als Organisatorin des Sponsorenlaufs im Juli 2013 sehr vielfältige und noch sehr lebendige Eindrücke in Erinnerung hat. Bei glühender Hitze erliefen damals alle KGN-Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrer eine unerwartet hohe Summe an Spendengeldern, die als Initialzündung dienen sollte, um das Gelände neben der Schule besser nutzen zu können. Dort, wo nun die 50m Tartanbahn inklusive Sprunggrube liegt, erfrischten sich die Läufer damals mit Wonne unter dem aufgestellten Rasensprenger, um sich etwas abzukühlen.

Außensportgelände

Eine gute Ausdauer ist nicht nur Grundlage für jede sportliche Leistung, sondern auch abseits des Sports von Vorteil: von der Projekt-Idee bis zur Realität bedurfte es immerhin 5 Jahre ausdauernden Dranbleibens. Die Sportprofiler, die nun als Erste davon profitierten, waren damals noch gar keine Schüler des KGN. Die aktuellen Zehntklässler waren die Jüngsten auf der Sponsorenlaufstrecke rund um die Schule. Langer Atem zahlt sich aus.

Das neue attraktive Sportaußengelände wird das Sport- sowie das Schulleben am KGN sicherlich vielfältig bereichern und sehr viele fiebern schon dem sonnigen Frühjahr entgegen, wenn das Gelände offiziell eingeweiht wird und dann in vollem Umfang genutzt werden kann.

Exkursion des Neigungskurses Biologie ins Naturkundemuseum

“It is not the strongest of the species that survives, not the most intelligent that survives. It is the one that is the most adaptable to change.”
(
Unbekannt: „Charles Darwin-Quotes“, 09.12.2017)

Mit diesen Worten legte Charles Darwin den Grundbaustein für seine weltberühmte Evolutionstheorie. Zum Abschluss dieses Themas unternahm der vierstündige Biologiekurs der K2 eine Exkursion zum Naturkundemuseum Stuttgart.

In zwei neunzigminütigen Führungen wurden die wichtigsten Bestandteile von Darwins Forschungen anhand von Exponaten, größtenteils durch Fossilien und Nachbildungen, wiederholt, erklärt und fachlich ergänzt. 

Bei der ersten Führung im Museum am Löwentor konnten die Schüler einen Einblick in die Welt der Dinosaurier, sowie die Entwicklung der Wirbeltiere gewinnen. Nach der Mittagspause im Rosensteinpark ging es weiter ins angrenzende Schloss, in dem sich die zweite Führung mit der Vielfalt der Lebewesen, die bis heute durch Evolution entstanden ist, beschäftigte.

Die Kursteilnehmer wurden aktiv in den Besichtigung mit einbezogen und durften ihr bereits im Unterricht erworbenes Wissen einbringen.

Alles in allem war es für die Schüler ein sehr interessanter und aufschlussreicher Tag, bei dem insbesondere das bereits theoretisch angeeignete Fachwissen anschaulich dargeboten wurde. 

Die Museumsexperten verfügten über eine sehr ausgeprägte Kenntnis des Themas, jedoch war die Art und Weise der Vermittlung eher für jüngere oder weniger in das Themengebiet eingearbeitete Ausstellungsbesucher besser geeignet. Trotz allem ist die Ausstellung sehr zu empfehlen.

Außerdem dankt der Kurs dem Museum sowie Herrn Weth für die Ermöglichung dieser faszinierende Eindrücke.

Autoren: Theresa Nafz, Isabell Blechner

Wirtschaftskurs schreibt für „Jugend und Wirtschaft“ der F.A.Z.

„Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“ heißt die Kampagne der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, mit der die F.A.Z. seit zwei Jahrzehnten für sich wirbt. In diesem Schuljahr stecken die Köpfe des Wirtschaftskurses KS 1 hinter der Zeitung, denn sie nehmen seit Schuljahresbeginn am Projekt „Jugend und Wirtschaft“ des Bundesverbandes deutscher Banken und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung teil.
Wirtschaftsthemen entdecken, recherchieren, Interviews führen und vielleicht sogar einen eigenen Beitrag in einer der bedeutendsten Tageszeitungen Deutschlands wiederfinden: Das erleben die Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftskurses beim Schulprojekt.

Derzeit arbeiten die Schülerinnen und Schüler an ihren Artikeln, deren Thema sie sich selbst ausgesucht haben. Eine erste Fassung dieser Artikel soll noch vor Weihnachten nach Frankfurt geschickt werden, wo die Betreuer des Projekts in den Redaktionsstuben der F.A.Z. ein entsprechendes Feedback geben werden. Angedacht ist auch der Besuch der F.A.Z., wo die eingereichten Artikel in einer Redaktionssitzung mit Redakteuren der F.A.Z. besprochen werden können.

Kurslehrer Kreutner ist gespannt darauf, ob es der eine oder andere Artikel schafft, im Laufe dieses Schuljahres in der F.A.Z. veröffentlicht zu werden. Der Einfallsreichtum der Schülerinnen und Schüler bei der Themenfindung war auf jeden Fall viel versprechend.

Ehemalige Schüler/innen des KGN berichten von ihren Studienerfahrungen

Am 13.07. besuchten drei ehemalige Schüler/innen des KGN den Geographiekurs von Herrn Kalt, um von ihren Studienerfahrungen zu berichten.

Elena Buchdunger, Janis Grozinger und Daniel Orth hatten alle den vierstündigen Geographiekurs bei Herrn Kalt besucht und anschließend verschiedene geowissenschaftliche Studiengänge absolviert. Die gesammelten Erfahrungen teilten sie in entspannter Runde im Innenhof mit den Schüler/innen des aktuellen Geographiekurses. Auch Miriam Naghiu war gekommen, die 2016 am KGN Abitur gemacht hatte, außerdem zwei interessierte Zehntklässlerinnen sowie Frau Naghiu und Herr Striebich. So ergab sich eine gemischte Runde, in der sich ein interessantes Gespräch über die verschiedenen Freuden und Herausforderungen eines Studiums ergab, zu dem auch Miriam und die Lehrer/innen ihre Erfahrungen beisteuerten. Die KS1-Schüler/innen erfuhren so manche Hintergründe und Einschätzungen aus erster Hand und konnten natürlich auch direkt Fragen stellen.

Herzlichen Dank an Elena, Janis und Daniel für ihre Zeit und die wertvollen Informationen!

Andreas Kalt

Physikkurs besucht Firma Vibracoustic in Neuenburg

Am Freitag den 14.7.2017 besichtigte ich mit dem Leistungskurs Physik der KS1, das Unternehmen Vibracoustic in Neuenburg.

Zu Anfang gingen wir gemeinsam mit einem Mitarbeiter, der sich uns als Arndt vorstellte, in das Bürogebäude der Vibracoustic. Arndt stellte uns anhand einer Präsentation das Unternehmen kurz vor. Er erzählte uns von Schwingungsarten und Schwingungsdämpfung. Letztendlich erzählte er uns noch von seinem Gebiet, der Torsionsschwingungsdämpfung, welche beispielsweise in der Antriebstechnik in der Automobilbranche Anwendung findet. Torsion ist das Verdrehen einer Stange, welche man im Auto beispielsweise an der Kurbelwelle vorfindet. Die Kolben geben immer wieder einen Impuls auf die Kurbelwelle, diese einzelnen Impulse kann man als Schwingung interpretieren, da sie die Kurbelwelle in regelmäßigen Abständen impulsartig beschleunigen. Dazu zeigte er uns Zeitlupenaufnahmen von besagten Kurbelwellen, mit und ohne Torsionsschwingungsdämpfer. Die Auswirkungen der Dämpfer waren eindeutig sichtbar.

 

Im Anschluss führten wir einige Versuche durch, Arndt gab uns flummiartige Bälle, die den Aufprall auf den Tisch verschieden stark dämpften. Einige sprangen wie Flummis vom Tisch ab, andere blieben direkt auf der Tischplatte liegen. Dieser Versuch zeigte, wie verschiedene Gummimischungen Kräfte verschieden stark absorbieren. Die Vibracoustic arbeitet ständig an der Entwicklung noch besserer Gummimischungen.

Schließlich zeigte Arndt uns noch aktive Schwingungsdämpfer. Diese arbeiten mithilfe von Massen, die entgegen der unerwünschten Schwingung schwingen, um diese auszugleichen. Solche Dämpfer findet man beispielsweise in Hochhäusern. In deren Spitze befindet sich meist ein Gewicht, das bei Stürmen entgegen der vom Wind erzeugten Schwingung des Hochhauses arbeitet, um es vor dem Kollabieren zu bewahren.

Nach der Präsentation führte uns Arndt durch die Fertigung. Bevor wir die Produktionshallen betreten durften, mussten wir uns weniger modische Stahlkappenschuhe anziehen. Wir sahen Teile, die wir bereits in der Präsentation gesehen haben, aus Maschinen kommen. Zudem bekamen wir einen Einblick in das durchaus gute Arbeitsklima der Vibracoustic.

Der Besuch bei der Vibracoustic hat sich gelohnt. Wir bekamen einen Einblick in das Unternehmen und sahen Dinge, die wir sonst nur vom Blatt kennen, in ihrer Anwendung.

(Patrick Haug)

BK Neigungskurs in der Fondation Beyeler

Der Neigungskurs Bildende Kunst der KS 1 war zu seiner 2. Exkursion in diesem Jahr in Basel Riehen, in der Fondation Beyeler. Das Schwerpunktthema “Fotografie” konnte anschaulich in der Ausstellung mit Fotografien von Wolfgang Tillmans bearbeitet werden. Zusätzlich war ein Teil der Sammlung des Gründers der Galerie, Ernst Beyeler, zu sehen. Für alle am meisten beeindruckend aber die Architektur des Hauses, gestaltet vom italienischen Architekten Renzo Piano. Eingebettet in den Park, funktional, ästhetisch ansprechend und entspannend am Ende eines Schuljahres.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Susanne Krummrich