„Leben – Das war’s!?“ – Endlich wieder Theater am KGN

Wie lebe ich richtig? Bin ich nur das Ergebnis meines Umfeldes oder ist mein Umfeld das Ergebnis von mir? Kann man sein Leben nach gut und schlecht bewerten? Welche Rolle spiele ich überhaupt in meinem eigenen Leben?

Diese Fragen haben uns im vergangenen Jahr im Literatur-und-Theater-Unterricht an unserer Schule beschäftigt. Wir haben versucht, sie in unserem selbstgeschriebenen Stück zu behandeln und manchmal auch eine Antwort darauf gefunden. Das Ergebnis ist ein ganzes Leben. Mit allem, was dahinter steckt: Höhen und Tiefen, viele Hürden, die mehr oder weniger gut gemeistert werden … doch am wichtigsten: die Selbstfindung und das Entwickeln eines Selbstbewusstseins. Und am Ende die Frage: „War’s das jetzt?“

Obwohl die Geschichte frei erfunden ist, sind wir der Meinung, dass für jede Altersgruppe etwas dabei war ….

Für den Literatur- und Theaterkurs war es nach Videoproben, Präsenz-Unterricht mit und ohne Masken unklar, ob wir überhaupt auftreten können. Dass es nun dennoch trotz allem so geklappt hat und über 100 Zuschauer in der Aula saßen, war für alle, die da sein konnten, eine riesen Freude und große Belohnung nach den vielen Vorbereitungen und offenen Fragen. Eine tolle Leistung der gesamten Gruppe, die an diesem Sommerabend noch über sich selbst hinaus gewachsen ist!

Susanne Krummrich

Herzlichen Glückwunsch zum ersten Platz für euren Podcast!

Artemis, Estella, Ina und Irem haben den Medienwettbewerb „Klickwinkel“ (eine Initiative unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten) in der Kategorie „Bester Podcast“ gewonnen.
Sie haben in ihrem Podcast über das Problem des „Catcallings“, also sexuell anzügliche Sprüche, aufgeklärt.
Die Jury lobte die vielfältige Herangehensweise und fand besonders beeindruckend, dass der Podcast einem wichtigen Thema, das in den klassischen Medien nur selten thematisiert wird, mehr Aufmerksamkeit verschafft. Als Preis winken den vier Podcasterinnen jetzt 1000€ und ein Medienworkshop für die ganze Klasse.
Der Podcast war im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts der 10a bei Herr Bargen entstanden und dabei nicht der einzige ausgezeichnete Beitrag: Auch ein Video von Clara und Katja hat es ins Finale des Blickwinkel-Wettbewerbs geschafft. Euch allen ganz herzlichen Glückwunsch!

Hier geht es zum Bericht der Badischen Zeitung: https://www.badische-zeitung.de/gymnasiastinnen-aus-neuenburg-fuer-podcast-zum-thema-catcalling-ausgezeichnet–202523841.html
Hier geht es zum Bericht des Oberbadischen Tagblatts: https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.neuenburg-schuelerinnen-gewinnen-mit-podcast.9a0ca095-3342-49ad-b54f-5eeac45bdc84.html

Poetry Slam: Was bedeutet Reisen

Abenteuer, Party, Bildung, Erholung, Selbstfindung – Reisen kann viele Gesichter haben. Schülerinnen und Schüler des Leistungsfachs Deutsch (K1) haben Texte geschrieben, in denen sie der Frage nachgehen, was Reisen für sie bedeutet, und diese Texte als „Poetry Slam Podcasts“ aufgenommen.

„Das Leben … und doch so viel mehr“

So könnte man das Stück des diesjährigen Theaterkurses vermutlich in einem kurzen ‚Satz‘ zusammenfassen- das Stück, welches wir Schüler der 11. und 12. Klasse am 26. März 2021 das erste Mal im Rahmen eine praktische Klausur spielen durften.

Für uns war es auch das erste Mal, dass wir sehen durften, wie unser selbst geschriebenes Stück so richtig Form annimmt. Situationsbedingt waren wir natürlich eingeschränkt: keine Zuschauer und die zusätzlich Hürde des Spielens mit FFP2-Maske. Zwar stellten diese Dinge Hürden dar, jedoch nicht unüberwindbare. Denn jeder hatte sich bereits in seiner Rolle eingefunden und konnte dem Stück somit trotzdem den gleichen Ausdruck verleihen, was zu einem sehr zufrieden stellenden Ergebnis führte.

Zu sehen, wie so eine grobe Idee eines Stücks zur groben Idee von Szenen und anschließend zu detaillierten Vorstellungen der einzelnen Rollen und Atmosphären werden kann, ist ein durchaus schöner und interessanter Prozess. Auch für mich als ‚Späteinsteiger‘ in den Kurs, war dies eine komplett neue Erfahrung. Denn auch für mich war Theaterspielen erstmal nur eine grobe Idee: ‚Was genau muss ich da denn jetzt machen? Und ‚Was wird von mir erwartet?‘. Doch in allen neuen Situationen findet man sich irgendwie ein und bemerkt oft erst im Nachhinein den Prozess der Veränderung.

Schließlich entwickelten auch wir uns, als Kurs, im Laufe der letzten Wochen, ähnlich wie unser Stück weiter. Und es entstand eine neue Gruppendynamik, die sich auch im Laufe der nächsten Wochen weiter entwickeln wird.

Was ich an diesen Aussagen interessant finde, ist es, dass es in unserem Theaterstück tatsächlich auch um diese Prozesse geht. Die Prozesse der Veränderung, Anpassung, Einfindung und auch Selbstfindung. Und vielleicht dient dies ja als Beweis, dass uns die Gestaltung unseres Stücks bisher gut gelungen ist. Denn das Ziel war es, das Stück alltags- und lebensnah zu halten und genau das ist es scheinbar auch.

Ich glaube, ich spreche für den gesamten Kurs, wenn ich sage, dass wir uns schon freuen, Ihnen unser Stück am 21.07. 2021 um 19 Uhr (hoffentlich) live vor Publikum vorstellen zu dürfen. Und bis dahin arbeiten wir weiter daran, alles so nachvollziehbar, berührend und ausdrucksstark wie möglich zu gestalten.

Melissa Kopp

Schüler:innen der 10b schreiben Short Stories

Kunstprojekt in der 5c

Seit ca 12 Jahren praktizieren wir am KGN das Lions Quest Programm „Erwachsen Werden“ in den Klassenstufen 5 – 8, welches nachweislich soziale Lebenskompetenzen (sogenannte life skills) in unseren SchülerInnen stärkt: vor allem die Selbstsicherheit, Toleranz und Respekt, Kooperation, sowie die Akzeptanz anderer Kulturen.

Viele unserer Kollegen und Kolleginnen haben sich in der Methodik des Programms weiter gebildet und wir sind der Meinung, dass dieses Programm die Klassengemeinschaft stärkt, da es zur konstruktiven Bearbeitung von Konflikten beiträgt. (Eine Evaluationsstudie der Pädagogischen Hochschule Freiburg zu „Erwachsen werden“ bestätigt die Wirksamkeit des Programms.)

Vornehmlich in den Klassenlehrerstunden wird diese Methodik angewendet, doch darüber hinaus versuchen wir auch in anderen Fächern, auf bestimmte skills bewusst zu zuarbeiten.

So entstanden im Kunstunterricht der 5c zum Beispiel wunderbare Selbstporträts, die zum Teil viel von den SchülerInnen forderten. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem eigenen Gesicht bietet den SchülerInnen die Chance, sich selber differenzierter wahrzunehmen und ihre Gefühle und Gedanken, Wünsche und Hoffnungen zu ergründen und der Außenwelt künstlerisch mitzuteilen. Es kann so zu einem selbstbewussteren Umgang mit dem eigenen Ich und der Außenwelt führen.

 

Doppelgänger in der 5A gesichtet

Die SchülerInnen der Klasse 5a haben in den letzten Wochen im BK-Unterricht fleißig geschnitten, gemalt und geklebt und die entstandenen Doppelgänger aus Pappe können sich sehen lassen. Im Klassenzimmer hingesetzt sieht es fast so aus, als hätten wir endlich wieder Unterricht ohne Masken. Uns so ein Doppelgänger wäre praktisch und eine Erleichterung im neuen Schulumfeld. Aber auch ohne Doppelgänger sind die 5. Klassen am KGN gut angekommen.

Susanne Krummrich

Kunstprojekt Klasse 5q

Ein Hund in der Schule – Hundebesuch in der 5b

Am Mittwoch den 25. November hat uns der Hund unsere Biologielehrerin Frau Wolf in der Schule besucht. Die Tochter von Frau Wolf hat Raudi (einen saufarbenen Rauhaardackel) gebracht. Die ganze Klasse freute sich über Raudis Besuch.Wir gingen mit Frau Wolf raus auf den Pausenhof, wo Raudi schon wartete.Frau Wolf begrüsste ihren Raudi und dann machten wir ein Foto mit ihm.

Raudi der an der Leine war, zeigte sein Gebiss nur ungern, da er dachte, seine Frauchen putzt ihm gleich die Zähne. Die Wirbelsäule von Raudi hat Frau Wolf auch gleich gezeigt. Kurz darauf gingen wir alle mit Raudi in den Innenhof, damit er ohne Leine rennen konnte. Frau Wolf wollte uns zeigen, wie ein Hund beim Rennen sein Wirbelsäule bewegt und warf Raudi sein Spielzeug.

Er sprang zu seinem Spielzeug und brachte es Frau Wolf zurück. Wir konnten beobachten, wie die Beine vom Hund beim Rennen aussehen. Um uns Kindern zu zeigen, dass Hunde einen sehr guten Geruchssinn besitzen, dafür aber leider nicht so gut sehen können, hat Frau Wolf im Innenhof Leckerlis verteilt, wo Raudi jedes einzelne Leckerli erschnüffelt und verspeist hat.

Die Kinder aus der Klasse 5b hatten eine sehr schöne Bio Stunde. An Raudi konnten wir den Gang, das Gebiss, die Wirbelsäule und den Geruchssinn live erleben. Vielen Dank dafür Frau Wolf.

Nele 5b


Wir nehmen zur Zeit das Thema Hund im Biologieunterricht durch. Am 25.11.2020 besuchte uns der Hund von Frau Wolf im Unterricht. Er heißt Raudi und ist ein Rauhaardackel. Raudi ist braun-schwarz und hat dunkelbraune Augen. Frau Wolf zeigte uns seinen Impfpass und erklärte welche Impfungen ein Hund haben muss, z.B. Tollwut und Katzenseuche. Sie zeigte uns außerdem Raudis Zähne und erklärte wie die Zähne heißen. Frau Wolf erklärte uns das Raudi auf den Zehen läuft. Wir durften Raudi streicheln. Frau Wolf zeigte uns wie sie mit Raudi spielt und zwar: Sie hat einen Futterbeutel, der mit Leckerlis gefüllt ist. Den wirft sie weg und Raudi holt es zurück. Er schüttelt ihn,  als ob es seine Beute ist. Hunde schütteln ihre Beute damit die Knochen brechen. Es war toll, dass Raudi uns besucht hat. Wir haben viel gelernt, es war supercool.

Anna 5b

Wie man einen 5-Minuten-Vortrag hält – Lernjob Basiskurs Englisch bei Frau Wittmann

Wie halte ich einen 5 Minuten Vortrag auf Englisch? Und weshalb sollte ich das können?

Wie das geht und warum das könnenswert sein könnte, zeigen Euch Schülerinnen und Schüler der KS1 Basisfachs Englisch. Wie kam es überhaupt dazu?

Als der Fernunterricht am KGN begann, nutzten wir zunächst im Videounterricht in Kleingruppen die Möglichkeit, verschiedene Aufhänger (attention grabber) für eine interessante Rede zu finden. Hierbei unterstütze uns das leicht verständliche YouTube video von Tiffany „How to give a five minute speech in English“.

Anschließend lernten wir, wie der Aufbau einer solchen Rede aussieht, erprobten dies gemeinsam im Videounterricht und erstellten schließlich unsere eigene Rede zu einem Thema unsere Wahl — natürlich auf Englisch! Dazu hatten wir etwa drei Wochen Zeit.

Im Vergleich zum Präsenzunterricht hatten wir den Eindruck, dass auch schüchterne Schülerinnen und Schüler sich mehr beteiligten als sonst, wenngleich wir uns nach monatelangem Videounterricht doch auch wieder auf Präsenzunterricht in Englisch freuen. Wir finden, die Ergebnisse können sich sehen lassen; hier eine Kostprobe der entstandenen Reden.

Für die KS1 Englisch Basisfach 19/20: Ricarda Wolf, Silas Budde und Frau Wittmann

10b: Erfolgreiche Teilnahme an Politik-Wettbewerb

„Politik brandaktuell“ lautete das Thema des Schülerwettbewerbs für politische Bildung, an dem die Klasse 10b im Rahmen des Gemeinschaftskunde-Unterrichts bei Herr Bargen teilnahm. Für eine Gruppe hat sich das ganz besonders gelohnt: das eingereichte Video von Hanna, Hanna, Pauline, Anna und Marie wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung mit 250 Euro prämiert. Sie hatten sich mit den „Grünen Kreuzen“, einer Protestaktion der Landwirtschaft, beschäftigt. — Herzlichen Glückwunsch!

Klasse 9b erstellt im Englisch-Unterricht eigene Videos

Spätestens seit Rezos politischem Paukenschlag-Video ist klar, dass das Veröffentlichen eines Videos auf YouTube Teil der gesellschaftlichen Diskussion um aktuelle Themen sein kann – und dass auch junge Menschen damit die direkte und ungefilterte Möglichkeit haben, an dieser Diskussion teilzunehmen. Mit Plattformen wie YouTube ergibt sich die Chance, ohne den Filter von Redaktionen potentiell viele Menschen mit einer Botschaft zu erreichen – und natürlich ergibt sich daraus auch eine große Verantwortung.

Da erscheint es sinnvoll, dass man auch in der Schule über diese Dinge spricht: Wie macht man Videos? Wie kommt man von einer Idee zu einem online verfügbaren Produkt? Was muss man beachten bezüglich Sachlichkeit, Urheberrecht und Verantwortung?

Diese und andere Aspekte haben die Schüler/innen der 9b im Englisch-Unterricht bei Herrn Kalt in den vergangenen Wochen besprochen und gelernt. Sie haben zum Schulbuchthema Australien verschiedene aktuelle Fragen erarbeitet und dazu jeweils in Gruppen Videos erstellt – auf Englisch natürlich. Von der Recherche über die Planung der Struktur und die Erstellung die veranschaulichenden Materialien bis hin zum Filmen der eigentlichen Clips und der Erstellung aussagekräftiger Titel und Beschreibungen floss eine Menge Arbeit und Herzblut in das Projekt.

Ergebnisse

Die Ergebnisse können sich sehen lassen und sind seit wenigen Tagen online verfügbar.

 

Werke aus dem Kunstunterricht der 6a

Hey! Wir hatten erstmal mit leuchtenden Acrylfarben experimentiert. Das sind tolle Farbformen entstanden, indem wir eine bewegliche Plastikplatte auf die aufgekleckste Farbe drückten. Es waren plötzlich von Adern durchwachsene Farbflächen, die uns an Pflanzen, lebende Organismen erinnerten. Ihr glaubt es vielleicht nicht, aber die Zerstörung der Umwelt und das Abbrennen der Wälder beschäftigt uns. Die Motive der Zerstörung haben wir mit Kohle in diese bunten Flächen hineingemalt. Es sollten Bilder des Protest gegen die Zerstörung werden, Mahnmale gegen die Zerstörung des Regenwaldes, zu welcher wir mit unserem Konsum beitragen.

Zum Menschenrechtstag installierten wir halb abgebrannte Baumstämme in der Aula, die unseren Bildern einen nachhaltigen Ausdruck verliehen. Beim Weihnachtsmarkt stolperten manche über das abgebrannte Holz und auch manche Bilder litten, der Boden war von Kohlestaub überzogen.

Da erst war unser Kunstwerk perfekt.

Eure Schüler und Schülerinnen der 6a

Und dennoch träumen wir weiter, und diese Bilder von unseren Träumen und Wünschen in den Umrissen unserer Gestalt sind Teil dieses Projektes.

Als wir dann am frühen Morgen des letzten Schultags mit den Holzstämme ein Lagerfeuer im Schulgarten veranstalteten und Stockbrot grillten, waren wir wieder ganz bei uns.

Fotos zum Artikel

Sportprofil der Klasse 8 wagt sich auf Glatteis

Um 10:50 Uhr trafen wir uns an der Schule und liefen zum Bahnhof in Neuenburg. Von dort fuhren wir mit dem Bus nach Müllheim, und von Müllheim dann mit dem Zug nach Freiburg. Vom Bahnhof in Freiburg ging es dann weiter mit der Straßenbahn zur Berliner Allee und dann ins EHC Stadion.

Zuerst bekamen wir Schlittschuhe und Schläger. Dann ging es ab aufs Eis. Am Anfang waren alle noch etwas wackelig auf ihren Schlittschuhen, aber kurze Zeit später hatten sich die Meisten daran gewöhnt und wohler gefühlt als zu Beginn. Peter und sein Trainer zeigten uns dann ein paar Übungen ohne Schläger und Puck, um noch sicherer zu werden. Diese Aufgaben haben fast alle gemeistert.

Dann holten sich alle ein Schläger und ein Puck und machten wieder ein paar Übungen. Erst mal leichte Übungen, wie zum Beispiel Slalom um die Hindernisse und dann ein Torschuss aufs Tor und dann kamen die schwierigeren Aufgaben, wo wir den Puck mit beiden Seiten des Schlägers unter kleinen Erhöhungen durch dribbeln mussten und dann aufs Tor schießen mussten oder das wir gegen Blöcke passen und dann den Puck wieder abfangen mussten.

Die ganzen „Fußballer“ haben den Puck mehr mit dem Fuß statt mit dem Schläger gespielt. Aber auf einmal gab es erst mal einen kurzen Schockmoment. Peter schoss mit voller Wucht gegen den Pfosten und von dort prallte der Puck an Letitzias Auge. Es war schnell dick und blau, aber sie nahm es nach ein paar Minuten mit Humor.

Die letzte halbe Stunde durften wir machen was wir wollten. Viele spielten miteinander aufs Tor. Alle hatten dabei Spaß. Nach dieser halben Stunde brachten wir Schläger und Schlittschuhe wieder weg.

Es ging mit der Straßenbahn zum Bahnhof und wir gingen zum Gasthof zum „Goldenen M“. Der Zug kam um 15:15 Uhr – für manche war es nochmal sehr knapp, aber alle kamen mit. Jeder fand, dass der Ausflug gelungen war und dass Eishockey mehr Spaß macht als Englisch und Französisch.

“Ein Blick” in die junge deutsche Geschichte

Um Schülern und Schülerinnen der Klasse 10 und aufwärts sowie auch einigen interessierten Lehrern jüngste deutsche Geschichte zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls näherzubringen, lud das KGN am Mittwoch vor den Herbstferien Ingo Espenschied mit seinem Multi Media-Vortrag passend zum Thema ein. Organisiert und finanziert wurde die Veranstaltung von der Konrad-Adenauer-Stiftung Freiburg. Dieser verfehlte sein Ziel, junge Leute für Politik zu begeistern, nicht und zog alle Anwesenden durch die abwechslungsreiche Präsentation der wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen Deutschlands nach dem 2.Weltkrieg bis zum 9. November 1989 in den Bann.

Angefangen beim Ende des 2. Weltkriegs und der Teilung Deutschlands in vier Besatzungszonen bis zum Tag des Mauerfalls, der den ersten Schritt in Richtung des vereinigten Deutschland von heute bedeutet, thematisierte der Vortrag nicht nur bedeutende Ereignisse in Politik und Wirtschaft, sondern auch in der Gesellschaft. Wie und warum in der DDR bei vielen der Wunsch nach einem Leben im Westen und in der damit verbundenen Freiheit wächst, wie anfangs kleine spontane Aufstände zu großen Protestbewegungen für mehr Freiheit, Demokratie und ein vereintes Deutschland werden. Dann wirft Herr Espenschied einen Blick auf die Zeit direkt nach dem Mauerfall, in der politische Stimmen außerhalb Deutschlands sich gegen die Wiedervereinigung aussprechen, Helmut Kohl aber, nicht zuletzt auch bestärkt durch den Rückenwind von Seiten der Bevölkerung, an der Idee eines vereinten Deutschlands festhält, bis es am 3. Oktober 1990 dann zur endgültigen deutschen Wiedervereinigung kommt. Während des gesamten Vortrags gelang es Herrn Espenschied das richtige Maß an Sachlichkeit und Objektivität bezüglich der politischen Ereignisse zu halten und trotzdem auch die Emotionalität, die bei einem geschichtlich für uns so bedeutendem Ereignis auch heute noch mitschwingt, zu übermitteln.

Der MultiMedia-Vortrag überzeugte durch die geschickte Einsetzung von einerseits visuellen, andererseits auch musikalischen Impulsen, wodurch den vorgetragenen Ereignissen mehr Leben eingehaucht wurde.

Im Anschluss an den von Bildern und Videos begleiteten Vortrag lud Herr Espenschied dann zur Diskussionsrunde mit Fragen oder Anmerkungen ein, die von einigen SchülerInnen und LehrerInnen genutzt wurde, um konkretere Fragen zum Leben in der Diktatur der DDR oder zu Auswirkungen der Wiedervereinigung auf die Gesellschaft und Politik von heute zu stellen, oder auch um persönliche Eindrücke und wahrgenommene Zusammenhänge anzumerken.

Wir bedanken uns bei Ingo Espenschied für den sehr lebhaften Ausflug in 30-jährige deutsche Geschichte sowie bei Thomas Wolf von der Konrad-Adenauer-Stiftung und Herrn Herbers für die Organisation.

(Vielen Dank für diesen Artikel an Anna Gras)

Sportprofil-Schüler/innen der Stufe 10 werden zertifizierte Sportassistenten

Alle Sportprofiler der Stufe 10 haben im Juli 2019 das Zertifikat zum Sportassistenten erhalten. Voraussetzung war eine intensive Woche mit Theorie und Praxis und am Ende eine Lehrprobe. Gratulation!