Alle 5. Klassen stellen zum Schulfest 2022 aus: „Die ökologische PhantasieStadt der Zukunft“

Über 4 Wochen hatten die Fünftklässler in Kleingruppen im Kunstunterricht von Frau Calderón am Modell eines nachhaltigen Gebäudes gearbeitet. Wichtig waren ihnen dabei, nicht fossile, alternative Energien zu nutzen, der Speicherung und Nutzung von Wasser, Wind und Licht eine besondere Rolle einzuräumen. Viele der Gebäude wurden außerdem begrünt, Flächen reich bepflanzt, mit dem Ziel, der Klimaerwärmung in den Städten entgegenzuwirken. Die Bedeutung des Recyclings von Baustoffen wurde durch die verwendeten recycelten Materialien deutlich gemacht.

Zum Schulfest war eine bunte Ausstellung unterschiedlichster Modelle entstanden, worin deutlich wurde, dass jede Gruppe sehr eigenständig und kreativ gearbeitet hatte. Dadurch war keine Reihenhaussiedlung von der Stange entstanden, sondern eine Stadt, in der sich die Wünsche und Phantasien der SchülerInnen lebendig widerspiegeln.

Das habt ihr echt toll gemacht!!!!! 😊

Selbst erstellte App zur Rhein- und Stadtgeschichte

Live von der Landesgartenschau gab es vor ein paar Tagen einen kleinen Blick zurück auf ein tolles Projekt im Vorlauf der LGS 2022: Im letzten Jahr hat der Geschichts-Leistungskurs zusammen mit der PH Freiburg Wisseninseln im Rahmen der App “Future History” erstellt. Diese App (https://www.neuenburg2022.de/infos/wissensinseln) können sich Besucher der Landesgartenschau herunterladen und auf Spaziergängen interkativ etwas zur Geschichte Neuenburgs erfahren. Die Schülerinnen und Schüler des Geschichts-LKs haben bei der Erstellung des Rundgangs mitgewirkt und zahlreiche Texte eingesprochen.

Am Freitag wurde einer der (ehemaligen) Schüler des Kurses auf der Landesgartenschau in Neuenburg dazu vom Sender “France Bleu Alsace” auf Elsässisch kurz interviewt. Das Anhören lohnt sich allein schon wegen des schönen Elsässisch des Reporters :-)

https://www.francebleu.fr/emissions/circuit-bleu-rhin-un-nuss/elsass/landesgartenschau-2022-neuenburg-am-rhein

Philipp Herbers

13.04.2022 um 19 Uhr: Oberstufentheater “Hamlet”

Am 13.04.2022 um 19 Uhr sind alle ganz herzlich zum Theaterabend in die Aula des KGN eingeladen. Der Kurs “Literatur und Theater” bringt seine eigene Fassung von Shakespeares “Hamlet” auf die Bühne.

Dabei sein – oder nicht dabei sein, das ist doch keine Frage: Der Eintritt ist frei!

Leistungskurs Geographie erkundet Flächenversiegelung in Neuenburg

Im Geographie-Leistungskurs steht unter anderem das Thema Wasserhaushalt und Flächennutzung auf dem Programm. Was liegt da näher, als sich diese Themen direkt im eigenen Umfeld genauer anzuschauen: in den Wohngebieten rund um das KGN.

Daher trafen die Schüler:innen des Geo LK und Herr Kalt an einem sonnigen Mittwochmorgen Frau Lilly Nockemann und Frau Karolin Riepenhausen von der Stadt Neuenburg, die in Bereich Flächenversiegelung und -entsiegelung Expertinnen sind.

Beim KGN gab es direkt zur Gestaltung des Schulhofs und seiner Abflüsse viel zu erzählen, ebenso zu den wasserdurchlässigen Pflastersteinen direkt am Gebäude. Beim weiteren Exkursionsgang durch das angrenzende Wohngebiet fielen ebenfalls vielfältige Maßnahmen auf: Abflussrinnen, die in Grünflächen münden, um das Grundwasser zu speisen, Ausgleichsflächen, die eingezäunt sind, um Tieren und Pflanzen Rückzugsmöglichkeiten zu geben und Gräben, die das Abflusswasser auffangen, um es ebenfalls dem Grundwasser zuzuführen.

Die Schüler:innen erkannten, dass die Stadt schon lange in diesem Bereich arbeitet, um Flächen möglichst wenig zu versiegeln oder bereits versiegelte Flächen möglichst gut zu kompensieren. Am Ende konnten die Schüler:innen viele Einblicke gewinnen, sie konnten ihre direkte Wohn- und Schulumgebung mit neuen Augen sehen.

Wir bedanken uns herzlich bei den beiden Expertinnen für die tollen Einblicke!

Geschichtsprojekt der Klasse 9b – Jüdisches Leben in Kippenheim

Das Konzentrationslager Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nationalsozialisten an Juden, Sinti und Roma und anderen Verfolgten.

Am 27. Januar 2022 jährte sich der Tag der Befreiung von Auschwitz zum 77. Mal. Er ist kein Feiertag im üblichen Sinne. Er ist ein „DenkTag”: Denn Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft. Die beste Versicherung gegen Völkerhass, Faschismus und Nationalsozialismus ist und bleibt die Erinnerung an und die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte.

Bei der offiziellen Gedenkfeier im Bundestag vergangenen Donnerstag hielt Inge Auerbacher, eine Jüdin aus dem badischen Kippenheim, die offizielle Rede im Bundestag. Über ihr Schicksal und das vieler weiterer Juden aus Südbaden haben wir im Rahmen des Geschichtsunterrichts in Klasse 9, in dessen Zentrum eine Exkursion zur ehemaligen Synagoge in Kippenheim stand, nachgedacht.

Im Rahmen eines kleinen Projekts, zu dem wir vor Ort durch Vorträge des Vorsitzenden der ehemaligen Synagoge Kippenheim e.V, Jürgen Stude, und eigene Recherchen in der Ausstellung des Gedenkorts Ideen und Material sammelten, entstanden unterschiedliche Beiträge, die wir euch in dieser Online-Collage präsentieren möchten.

Herzliche Einladung!
Eure 9b

Entwicklung des ländlichen Raums: Schüler:innen der 9c im Gespräch mit Stadt Neuenburg

Im Geographieunterricht der Klasse neun geht es unter anderem um den ländlichen Raum, wie er gestaltet, geplant und entwickelt werden kann.

In diesem Zusammenhang haben sich die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Themen der ländlichen Entwicklung beschäftigt, und dabei natürlich auch Dinge besprochen, die in ihrer ganz unmittelbaren Umgebung in ihrer Heimatstadt oder ihren Heimatorten umgesetzt werden. Zum Abschluss der Unterrichtseinheit waren dann Frau Müller und Herr Bächler von der Stadt Neuenburg zu Gast, um die Fragen, die die Schülerinnen und Schüler gesammelt hatten, zu beantworten. Außerdem gaben sie uns weitere Einblicke, wie z.B. die Regionalplanung, Stadtentwicklung und die Entwicklung des ländlichen Raums sich ganz konkret auf die tägliche Arbeit der Stadt und damit auch auf die direkte Umgebung der Schülerinnen und Schüler auswirken.

Wir bedanken uns herzlich bei Frau Müller und Herrn Bächler für die interessanten Einblicke.

Titelfoto: Von Rauenstein, CC BY-SA 3.0,

“rabbit-proof fence“ – Kino-Abend der 9.Klassen

Am Donnerstagabend waren die Schülerinnen und Schüler der 9.Klassen eingeladen, in der Aula unter nahezu echten Kinobedingungen einen geschichtsträchtigen Film über die “lost generation“ der australischen Aborigines zu schauen. Sound und Bild waren eindeutig Kino-like, die Sitzgelegenheiten reichten von der Sofaecke über mitgebrachte Isomatten bis hin zu herangeschleppten Matratzen und konnten
somit ebenfalls mit Kinosesseln mithalten. Auch was Knabberei und Getränke anging, konnten wir es uns, dank gelockerter Corona-Verordnung und vorherigem Testen, gut gehen lassen.

Aber natürlich durfte auch der Lerneffekt nicht fehlen: So studierten wir vor dem „Glotzen“ zunächst Karten und geschichtliche Hintergründe zum “rabbit-proof fence“, der dem Film seinen Namen gab.

Als der Film zu Ende war, Lieblingsszenen und Hauptdarsteller diskutiert und alle Chips und Schokoladentafeln aufgegessen waren, wurde die Schule noch auf ganz andere Art und Weise erlebt – im Dunkeln. So endete der Abend in heller Aufregung bei der Wanderung durch die dunkle Schule (wobei eine Klärung, ob SchülerInnen oder LehrerInnen schreckhafter sind, noch aussteht��).

Vielen Dank an alle, die dabei waren, für einen so schönen Abend!

Chemie Neigungskurs auf Tätersuche

Am 06.07. 2021 hat der Chemie Neigungskurs im Schullabor Bad Krozingen einen fiktiven Mordfall gelöst. Es gab DNA-Proben von drei Verdächtigen, die mit einer DNA-Probe des Tatorts abgeglichen werden sollten.

Die Methode, mit der der Täter identifiziert wurde, heißt DNA- Fingerprinting. Aus rechtlichen Gründen wurde aber keine menschliche DNA, sondern die von Bakterien verwendet. Während der Wartezeit gab es einen Theorieteil, und dann konnte er Täter auch endlich identifiziert.

„Leben – Das war’s!?“ – Endlich wieder Theater am KGN

Wie lebe ich richtig? Bin ich nur das Ergebnis meines Umfeldes oder ist mein Umfeld das Ergebnis von mir? Kann man sein Leben nach gut und schlecht bewerten? Welche Rolle spiele ich überhaupt in meinem eigenen Leben?

Diese Fragen haben uns im vergangenen Jahr im Literatur-und-Theater-Unterricht an unserer Schule beschäftigt. Wir haben versucht, sie in unserem selbstgeschriebenen Stück zu behandeln und manchmal auch eine Antwort darauf gefunden. Das Ergebnis ist ein ganzes Leben. Mit allem, was dahinter steckt: Höhen und Tiefen, viele Hürden, die mehr oder weniger gut gemeistert werden … doch am wichtigsten: die Selbstfindung und das Entwickeln eines Selbstbewusstseins. Und am Ende die Frage: „War’s das jetzt?“

Obwohl die Geschichte frei erfunden ist, sind wir der Meinung, dass für jede Altersgruppe etwas dabei war ….

Für den Literatur- und Theaterkurs war es nach Videoproben, Präsenz-Unterricht mit und ohne Masken unklar, ob wir überhaupt auftreten können. Dass es nun dennoch trotz allem so geklappt hat und über 100 Zuschauer in der Aula saßen, war für alle, die da sein konnten, eine riesen Freude und große Belohnung nach den vielen Vorbereitungen und offenen Fragen. Eine tolle Leistung der gesamten Gruppe, die an diesem Sommerabend noch über sich selbst hinaus gewachsen ist!

Susanne Krummrich

Herzlichen Glückwunsch zum ersten Platz für euren Podcast!

Artemis, Estella, Ina und Irem haben den Medienwettbewerb „Klickwinkel“ (eine Initiative unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten) in der Kategorie „Bester Podcast“ gewonnen.
Sie haben in ihrem Podcast über das Problem des „Catcallings“, also sexuell anzügliche Sprüche, aufgeklärt.
Die Jury lobte die vielfältige Herangehensweise und fand besonders beeindruckend, dass der Podcast einem wichtigen Thema, das in den klassischen Medien nur selten thematisiert wird, mehr Aufmerksamkeit verschafft. Als Preis winken den vier Podcasterinnen jetzt 1000€ und ein Medienworkshop für die ganze Klasse.
Der Podcast war im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts der 10a bei Herr Bargen entstanden und dabei nicht der einzige ausgezeichnete Beitrag: Auch ein Video von Clara und Katja hat es ins Finale des Blickwinkel-Wettbewerbs geschafft. Euch allen ganz herzlichen Glückwunsch!

Hier geht es zum Bericht der Badischen Zeitung: https://www.badische-zeitung.de/gymnasiastinnen-aus-neuenburg-fuer-podcast-zum-thema-catcalling-ausgezeichnet–202523841.html
Hier geht es zum Bericht des Oberbadischen Tagblatts: https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.neuenburg-schuelerinnen-gewinnen-mit-podcast.9a0ca095-3342-49ad-b54f-5eeac45bdc84.html

Poetry Slam: Was bedeutet Reisen

Abenteuer, Party, Bildung, Erholung, Selbstfindung – Reisen kann viele Gesichter haben. Schülerinnen und Schüler des Leistungsfachs Deutsch (K1) haben Texte geschrieben, in denen sie der Frage nachgehen, was Reisen für sie bedeutet, und diese Texte als „Poetry Slam Podcasts“ aufgenommen.

„Das Leben … und doch so viel mehr“

So könnte man das Stück des diesjährigen Theaterkurses vermutlich in einem kurzen ‚Satz‘ zusammenfassen- das Stück, welches wir Schüler der 11. und 12. Klasse am 26. März 2021 das erste Mal im Rahmen eine praktische Klausur spielen durften.

Für uns war es auch das erste Mal, dass wir sehen durften, wie unser selbst geschriebenes Stück so richtig Form annimmt. Situationsbedingt waren wir natürlich eingeschränkt: keine Zuschauer und die zusätzlich Hürde des Spielens mit FFP2-Maske. Zwar stellten diese Dinge Hürden dar, jedoch nicht unüberwindbare. Denn jeder hatte sich bereits in seiner Rolle eingefunden und konnte dem Stück somit trotzdem den gleichen Ausdruck verleihen, was zu einem sehr zufrieden stellenden Ergebnis führte.

Zu sehen, wie so eine grobe Idee eines Stücks zur groben Idee von Szenen und anschließend zu detaillierten Vorstellungen der einzelnen Rollen und Atmosphären werden kann, ist ein durchaus schöner und interessanter Prozess. Auch für mich als ‚Späteinsteiger‘ in den Kurs, war dies eine komplett neue Erfahrung. Denn auch für mich war Theaterspielen erstmal nur eine grobe Idee: ‚Was genau muss ich da denn jetzt machen? Und ‚Was wird von mir erwartet?‘. Doch in allen neuen Situationen findet man sich irgendwie ein und bemerkt oft erst im Nachhinein den Prozess der Veränderung.

Schließlich entwickelten auch wir uns, als Kurs, im Laufe der letzten Wochen, ähnlich wie unser Stück weiter. Und es entstand eine neue Gruppendynamik, die sich auch im Laufe der nächsten Wochen weiter entwickeln wird.

Was ich an diesen Aussagen interessant finde, ist es, dass es in unserem Theaterstück tatsächlich auch um diese Prozesse geht. Die Prozesse der Veränderung, Anpassung, Einfindung und auch Selbstfindung. Und vielleicht dient dies ja als Beweis, dass uns die Gestaltung unseres Stücks bisher gut gelungen ist. Denn das Ziel war es, das Stück alltags- und lebensnah zu halten und genau das ist es scheinbar auch.

Ich glaube, ich spreche für den gesamten Kurs, wenn ich sage, dass wir uns schon freuen, Ihnen unser Stück am 21.07. 2021 um 19 Uhr (hoffentlich) live vor Publikum vorstellen zu dürfen. Und bis dahin arbeiten wir weiter daran, alles so nachvollziehbar, berührend und ausdrucksstark wie möglich zu gestalten.

Melissa Kopp

Schüler:innen der 10b schreiben Short Stories

Kunstprojekt in der 5c

Seit ca 12 Jahren praktizieren wir am KGN das Lions Quest Programm „Erwachsen Werden“ in den Klassenstufen 5 – 8, welches nachweislich soziale Lebenskompetenzen (sogenannte life skills) in unseren SchülerInnen stärkt: vor allem die Selbstsicherheit, Toleranz und Respekt, Kooperation, sowie die Akzeptanz anderer Kulturen.

Viele unserer Kollegen und Kolleginnen haben sich in der Methodik des Programms weiter gebildet und wir sind der Meinung, dass dieses Programm die Klassengemeinschaft stärkt, da es zur konstruktiven Bearbeitung von Konflikten beiträgt. (Eine Evaluationsstudie der Pädagogischen Hochschule Freiburg zu „Erwachsen werden“ bestätigt die Wirksamkeit des Programms.)

Vornehmlich in den Klassenlehrerstunden wird diese Methodik angewendet, doch darüber hinaus versuchen wir auch in anderen Fächern, auf bestimmte skills bewusst zu zuarbeiten.

So entstanden im Kunstunterricht der 5c zum Beispiel wunderbare Selbstporträts, die zum Teil viel von den SchülerInnen forderten. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem eigenen Gesicht bietet den SchülerInnen die Chance, sich selber differenzierter wahrzunehmen und ihre Gefühle und Gedanken, Wünsche und Hoffnungen zu ergründen und der Außenwelt künstlerisch mitzuteilen. Es kann so zu einem selbstbewussteren Umgang mit dem eigenen Ich und der Außenwelt führen.

 

Doppelgänger in der 5A gesichtet

Die SchülerInnen der Klasse 5a haben in den letzten Wochen im BK-Unterricht fleißig geschnitten, gemalt und geklebt und die entstandenen Doppelgänger aus Pappe können sich sehen lassen. Im Klassenzimmer hingesetzt sieht es fast so aus, als hätten wir endlich wieder Unterricht ohne Masken. Uns so ein Doppelgänger wäre praktisch und eine Erleichterung im neuen Schulumfeld. Aber auch ohne Doppelgänger sind die 5. Klassen am KGN gut angekommen.

Susanne Krummrich

Kunstprojekt Klasse 5q