IrishPubNight

Man soll sich Gelegenheiten nicht entgehen lassen, dachte sich Claudia Wittmann, als sie in Freiburg die derzeit gastierende kanadische Band “The Honeywell Brothers” kennen lernte, die tagsüber auf den Straßen und abends in den IrishPubs Freiburgs spielt.

Und da Neuenburg keinen IrishPub hat, wurde für einen Abend die Aula zum IrishPub gemacht. Eine SchülerIn erklärte sich sofort bereit, die (selbstverständlich englische) Moderation zu übernehmen, eine Schülergruppe organisierte ein (ebenfalls englisches) traditionelles PubQuiz mit knallhart absurden Wissensfragen, andere kümmerten sich um Dartscheiben und eine Bar mit (alkoholfreien) verschiedenen internationalen dunkeln und hellen Bieren, das Mitbringen einer Tüte Chips oder ähnlicher Knabbereien war der Eintrittspreis und die Stimmung machten die “Honeywell Brothers” mit ihrer lustigen Art und ihren traditionell anmutenden eigenen Songs (vielen Dank an den Förderverein).

Am Ende des Abends wissen wir, wie viele “Notches” ein Golfball hat, wie schwer die Zunge eines Blauwals ist, dass das kleinste Dorf der Erde nicht Lützerath heißt, wie lange Pluto um die Sonne kreist und dass unsere Tische es aushalten, wenn man darauf tanzt ;-)

Sportprofilklasse 8 in den Vogesen auf Entdeckungstour

Vom 21. auf den 22.11.2022 machten wir eine Exkursion in die Vogesen. Wir wurden am Montagmittag von Elterntaxis ca. 1 Stunde ins Elsass/Cernay gefahren, wo wir anschließend noch eine ¼ Stunde mit unserem Gepäck laufen mussten. Angekommen auf der Molkenrain-Hütte konnten wir uns kurz erholen und die etwas ältere, aber schöne Hütte erkunden, bis wir direkt wieder losgingen und ca. 20 Minuten zu einer Gedenkstätte aus dem 1. Weltkrieg, dem „Hartmannswillerkopf“, wanderten.

Auf dem Hinweg spielten wir ein kleines Spiel, um uns besser kennenzulernen. Als wir wieder zurück waren, fing ein Team an, Spaghetti zu kochen, welche wir zuvor auf die Hütte schleppen mussten. In der Zeit beschäftigten sich die Anderen mit dem Würfelspiel „Mäxle“. Diese Teams für die Mahlzeiten und das Abendprogramm hatten wir schon in der Schule besprochen und so lernte jede und jeder Verantwortung zu übernehmen, da wir auch selbst einkaufen mussten. Als wir abends nach dem Abendprogramm, einem lustigen Improtheater, und dem Abendessen spät ins Bett gingen, waren wir am nächsten Morgen sehr müde.

Nach dem erholsamen Frühstück machten wir uns gemeinsam Gedanken zur FIFA Weltmeisterschaft in Qatar. Wir überlegten uns, was unseren Sport so vielfältig macht, im Gegensatz zur umstrittenen FIFA. Nach unserer letzten warmen Mahlzeit, welche uns noch einmal Kraft verlieh, gingen wir los und wanderten im Nebel und kaltem Wind nochmal ca. 2 Stunden und wurden um 16 Uhr wieder von Eltern abgeholt. Obwohl wir danach sehr müde waren, war dieses Erlebnis eine tolle Erfahrung für uns und ließ uns als Gemeinschaft besser zusammenwachsen.

03.12.2022 – Phil Bassler (8c)

Weihnachtsvolley 2022

Nachdem unser traditionelles Weihnachtsvolleyballturnier in den letzten Jahren wegen Corona ausfallen musste, ist die Freude in diesem Jahr spürbar riesig: Zahlreiche Schülermannschaften, Lehrermannschaften, Mannschaften ehemaliger SchülerInnen und sogar eine Elternmannschaft waren dem Ruf von Robert Fink in die Sporthalle gefolgt. Sie spielten gleich ab dem Mittag erst in Gruppenrunden und dann im Ausscheidungsmodus um den Einzug in das Finale. Ein ausgeklügeltes Punkte-Bonus-Regelwerk sorgt dabei dafür, dass auch jüngere Mannschaften beste Chancen haben.

Der erste Platz allerdings ging in diesem Jahr an die Elternmannschaft! Herzlichen Glückwunsch!

Barcamp: Sinnvoll arbeiten und erfolgreich lernen in der Kursstufe

Der Start in die Kursstufe kann für Schüler:innen herausfordernd sein: im Unterricht hat man nun das Ziel „Abitur“ recht klar vor Augen, das inhaltliche Niveaus steigt in vielen Fächern, vor allem in den Leistungskursen und gleichzeitig muss man in der Regel deutlich selbständiger arbeiten als in den vorangehenden Schuljahren.

Um diesen Übergang für die Schüler:innen zu erleichtern und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit zu geben, ihr eigenes Lernen sinnvoll und erfolgreich zu gestalten, fand am 09.11.2022 ein Barcamp zum Thema „Sinnvoll arbeiten und erfolgreich lernen in der Kursstufe“ statt. Die Teilnahme war für die Schüler:innen freiwillig und angeboten wurden Sessions zu verschiedenen lernmethodischen Themen, aber auch Gesprächsrunden zu den „größeren Linien“ der Lebensplanung.

Die anwesenden Schüler:innen haben intensiv mitgearbeitet und mitdiskutiert und konnten – so die Rückmeldungen – in der Mehrzahl davon profitieren, dass sie einen freien Nachmittag dafür aufgewandt haben.

Die organisierenden Lehrer:innen haben sich sehr darüber gefreut, dass viele der Schüler:innen sich die Zeit genommen haben, um künftig besser und zielgerichteter lernen zu können.

Das Barcamp-Team: Heinke Roth, Claudia Zimmermann-Ruf, Andreas Kalt, Robert Weth

Eindrücke vom Adventsbasar

Nach zwei Jahren Corona-Pause konnte am Freitagabend endlich wieder der große Adventsbasar aller Klassen des KGN stattfinden. Zur Eröffnung…

Herzliche Einladung zum Adventsbasar

Die Klassen des KGN laden alle Freunde der Schule herzlich zum gemütlichen Adventsbasar am 25.11.22 von 17:00 bis 20:00 Uhr ein. Auf Euch warten 26 Stände von Glühpunsch bis Raclette, von Bienenwachskerze bis Weihnachtskarten und von Adventskranz bis Linzertorte. Wie immer sammeln wir damit auch für die Friedensschule „Ecole Mahoro“ in Burundi.

OpenGuitarDay dauert gleich mehrere Tage

Aus unserem ersten OpenGuitarDay des Schuljahres wurden gleich mehrere Jam-Tage samt einem Mini-Auftritt der Schul-Pop-Band – vielen Dank allen, die hier ihr Können gezeigt und die Pausen bereichert haben! Zugleich war es für ältere SchülerInnen und viele Lehrerinnen ein schönes Erinnern an unseren ehemaligen Kollegen und BandLeader Tilo Vieser, der hier ganz bestimmt auch gerne aufgetreten wäre.

Chemieleistungskurs bei der Firma Losan Pharma

Am Freitag, 18.11.2022 ging es für den Chemieleistungskurs mit ihrer Lehrerin Andrea Wolf statt in die Schule zur Firma Losan.  Ziel war es Einblicke in ein pharmazeutisch- technologisches Unternehmen zu erhalten. Nach einer allgemeinen Vorstellung des Unternehmens beginnend von der Geschichte über die Entwicklung und Herstellung fester, halbfester und flüssiger Darreichungsformen von Medikamenten bis hin zum Wachstum an den Standorten Neuenburg und Eschbach, ging es in zwei Gruppen in die Labore und die Produktion.

Ausgestattet mit Schutzanzügen, Haube, Mundschutz konnten die Gruppen, geführt von zwei Auszubildenden, in der Produktion den Weg vom angelieferten Wirkstoff bis zum fertig verpackten Medikament verfolgen. Beeindruckend hierbei waren die großen Ansätze und entsprechenden Maschinen.  Im Bereich der Forschungs- und Entwicklungslabore konnte die Arbeit der Chemielaborantinnen und Laboranten beobachtet werden. Dabei erfuhr man, dass man als Chemielaborant:in neben chemischem Interesse auch mathematische Kompetenzen, eine hohe Technikaffinität und eine ruhige Hand braucht. Beeindruckend war die entsprechende Laborausstattung, die die Mitarbeiter:innen bei der Arbeit unterstützen.

Mit vielen interessanten, neuen und informativen Einblicken ging es dann nach dreistündiger Führung und kleiner Stärkung zurück in die Schule.

Der Firma Losan und allen Beteiligten an dieser Stelle nochmals vielen Dank für den aufschlussreichen Einblick in die Firma.

KS2-Kurse im Marienbadtheater – „Corpus delicti“

Am 11.10.2022 öffnete sich der Vorhang des Marienbadtheaters für die Deutsch Leistungskurse und den Literatur- und Theaterkurs der Kursstufe. Die Inszenierung des Theaterstücks „Corpus Delicti“ von Juli Zeh wurde anschließend mit einer Theaterpädagogin des Theaters nachbesprochen. Im Nachklang erinnern wir uns an ein eindrückliches Erlebnis zurück, das uns Impulse für die eigene Theaterarbeit mitgab und einen neuen Blick auf die Lektüreanalyse im Deutschunterricht ermöglicht.

Goldener-Oktober-Wandertag

Zum Glück haben wir von vornherein gleich mit zwei Terminen für den Wandertag geplant: So konnten wir den ersten mit schlechter Wetterprognose ohne Sorge absagen – und tatsächlich regnete es bei 11 Grad und Wind auch wirklich. Und der zweite Termin war nun ein absoluter goldener Oktober-Volltreffer: Egal ob eine Klasse nun am Rhein, an der Wutach oder auf dem Feldberg unterwegs war – strahlenden Sonnenschein bei fast wolkenlosem Himmel gab es für alle! Wir hoffen, ihr hattet als Klassengemeinschaften viel gemeinsame Freude!

Nicht einfach nur eine Fahrt nach Paris mit der 10b, Juli 2022

Ein kleines Mädchen namens Sarah Starzynski wird am 16. Juli 1942 von der französischen Polizei in Paris mit ihrer Familie verhaftet und deportiert. Die französische Regierung der damaligen Zeit, das „régime du Vichy“, kollaborierte mit Hitler, zunächst um einen Krieg zu verhindern, doch dann war diese Regierung besonders fleißig, ihre jüdische Bevölkerung den Deutschen auszuliefern, welche sie in die Vernichtungslager im Osten transportierte.

Als die Polizei vor ihrer Tür steht, versteckt Sarah ihren kleinen Bruder Michel im Wandschrank und schließt diesen zu.

Elle s’appelait Sarah (Sarahs Schlüssel) von Tatiana de Rosnay 2006, verfilmt 2010 von Gilles Paquet-Brenner.

Das Lesejournal von Cemile D.

Sie werden zunächst in das ehemalige Velodrom im 18ten Arrondissement von Paris gebracht, allgemein unter der Rafle du Vél d’Hiv bekannt. Nur eine Photographie von diesen Vorkommnissen ist heute erhalten.
Wir besuchten die Gedenkstätte am Ort des ehemaligen Vélodroms, wo man 14 000 Menschen unter unwürdigen Bedingungen drei Tage lang einsperrte, darunter fast 4000 Kinder.

Eine Zeichnung von Elena S.

Auf die Suche nach den Spuren dieser Geschichte machten sich die Schüler der 10b Anfang Juli mit ihrer Französischlehrerin, Frau Calderon und Frau Firat-Steppan auf den Weg nach Paris.

Sie besuchten eine der eindrücklichsten Gedenkstätten, das Mémorial des Martyrs des Déportés auf der Ile St.Louis, in welchem der vielen Opfer unter der deutschen Besatzung
erinnert wird.

Eine Zeichnung von Ayleen A.

Ein jedes der 100.000 in die Wände eingelassene Kristalle verkörpert das Leben eines Opfers. „Als ich diesen Satz gehört habe, gingen mir tausend Dinge durch den Kopf. Jede einzelne Perle an dieser Wand war ein Lebewesen. Man hört immer Zahlen von Verstorbenen, aber man kann sich selbst nicht vorstellen, wie viel eigentlich hinter dieser Zahl steckt. Wirft man einen Blick auf diese Perlen, realisiert man erst, was hinter der Zahl steckt. Hinter jeder Perle ein ganzes Leben, Träume, Liebende, eine Zukunft ….“

Im Shoah Museum

Ein Tagebucheintrag von Elena S.

An der Mauer der Gerechten sind all diejenigen verewigt, die jüdischen Personen halfen, sich unter der deutschen Besatzung zu verstecken oder gar zu fliehen. Noch heute wird die Liste ergänzt. Der letzte Eintrag stammt aus dem Jahr 2019.

Eine Recherche von Eftelya C.

Eine Recherche von Eftelya C.

Die SchülerInnen waren betroffen, empört angesichts des immensen Leids, das in diesen Gedenkstätten verkörpert wird. Manche tauschten sich flüstern aus, andere waren in sich gekehrt, suchten die Stille, andere machten ihrer Empörung Luft und kommentierten das Grauen. Am Ende waren sich alle einig darüber, wie wichtig das Erinnern ist und wie sehr dem Vergessen, vor allem angesichts der Wahlergebnisse in Frankreich und anderen europäischen Ländern, Einhalt geboten werden muss. Auch reflektierten manche über die eigene Familiengeschichte und stellten Fragen, die nicht alle beantworteten werden konnten. Und selbst die SchülerInnen mit Migrationshintergrund konfrontierten sich mit dem Abgrund dieses Teils der Geschichte als Teil ihrer Identität.

„J’ai rêvé tellement fort de toi –
j’ai tellement marché, tellement parlé,
tellement aimé ton ombre
qu’il ne me reste plus rien de toi
– il me reste d’être l’ombre parmi les ombres
d’être cent fois plus ombre que l‘ombre
qui viendra et reviendra
dans te vie ensoeillée“
Ich habe so sehr von dir geträumt
bin so viel marschiert, habe so viel gesprochen
habe so sehr deinen Schatten geliebt,
dass mir nichts mehr bleibt von dir
-es bleibt mir, ein Schatten unter Schatten zu sein,
hundert Mal mehr Schatten als Schatten,
der kommen und wiederkommen wird
in dein von Licht erfülltes Leben.

Das letzte Gedicht von Robert Desnos, an einer Wand des Mémorial eingraviert. Desnos war in der Résistance aktiv und wurde daher 1944 von der Gestapo in Paris verhaftet. Er starb 1945 in Theresienstadt, kurz nach der Befreiung des Konzentrationslagers an Typhus.

KGN-Sommerhock am 22.07.22

Wie vor der Pandemie gewohnt lässt die Schulgemeinschaft das Schuljahr mit einem gemütlichen Hock im Innenhof ausklingen. Rund um den Hof stehen Zelte, in denen SchülerInnen die Projektergebnisse vorstellen und auf der Bühne gibt es ein abwechslungsreiches Programm aus all dem, was in der Projektwoche bühnenreif erarbeitet wurde. Außerdem gibt es beim Schulhock auch einen Einblick in die Angebote des Barcamps am Montag!

Der Hock startet mit Würstchen, Flammkuchen, Crepes und vielen Getränken ab 17:30 Uhr!

Schmink-Tutorial für das SEVO-Team

Beim monatlichen Übungstreffen der SEVOs wurde diesmal kräftig in den Farbtopf gegriffen und geschminkt. Verbrennungen, Schürfwunden, Kopfverletzungen und vieles mehr kam dabei heraus. Ziel war es, weitere Methoden für die realistische Unfalldarstellung kennenzulernen. In den Übungstreffen geht es nämlich darum, Fallbeispiele durchzugehen und zu besprechen, um im Notfall routiniert helfen zu können.

Nice to know: Entstanden ist die realistische Unfalldarstellung nach dem Ersten Weltkrieg. Man wollte die Sanitäter auf die schlimmen Wunden vorbereiten. Zum Glück waren bei diesem Treffen alle Verletzungen nur geschminkt.

Dem SEVO-Team gilt hier der Dank der gesamten Schulgemeinschaft für die Versorgung und Betreuung der Erkrankten und Verletzten in diesem Schuljahr!

Über Verstärkung im neuen Schuljahr würde sich das SEVO-Team freuen. Bei Interesse wendet euch bitte an Andrea Wolf.

Imagine – Klaviervorspiel am 12.7.

Wenn der Flügel schön ausgeleuchtet in der Mitte der Aula steht, ist das ein wunderschönes Ambiente für ein Klaviervorspiel – in diesem Fall aus der Klasse von Rolf Schwoerer-Böhning, der im Rahmen der Kooperation mit der Musikschule Markgräflerland schon seit einigen Jahren im Haus Klavier unterrichtet.

Für die einen war es das “Erste Mal”, für die anderen das “letzte mal” vor heimischem Publikum: Die 12 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen gaben ihr Bestes und boten dem Publikum einen schönen Mix aus klassischen und zeitgemäßem Musikstilen, darunter auch ein Vater-Sohn-Duo und Abiturienten des KGN, u.a. Joel Feyler mit “Nocturne” von Daniel Hellbach. Auch “Ballade pour Adeline” und “Imagine” standen auf dem Programm an diesem lauen Sommerabend. Am Ende bekamen alle, die das erste mal vorgespielt haben, ein weißes Armband, in Anlehnung an den “Weißen Gurt” aus der bestandenen Judo-Prüfung.

Und in der Zugabe spielte ein Schüler zusammen mit Rolf Schwoerer-Böhning an zwei Klavieren.

Vielen Dank allen, Groß und Klein, und Herrn Schwoerer-Boehning für diesen Abend!

Kleine Werbung: Wer sich für individuellen Klavier- oder auch anderen Instrumentenunterricht interessiert, findet eine passende MusiklehrerIn unter https://musikschule-markgraeflerland.de/ – oder an vielen Nachmittagen im KGN.