Das Besondere zum Schluss – Neigungskurse BK und Französisch in Colmar

Am 21.06. 2018 machten sich die Schüler der Neigungskurse BK und Französisch gemeinsam auf den Weg nach Colmar. Das 1. Ziel war ein Besuch des bekannten Museums Unterlinden mit dem berühmten Isenheimer Altar von Matthias Grünewald und der umfangreichen Sammlung von Kunst der Vorzeit bis in die Moderne. Anschließend gab es eine verdiente Entspannung per Boot auf dem Wasser  im romantischen Viertel Petite Venise. Noch ein kleiner Stadtbummel und französisch Abendessen – die Zeit verging wie im Flug. Das Besondere zum Abschluss – der Abend zur Fete de la Musique mit Straßenmusik an einem warmen Sommerabend in der gesamten Innenstadt. Ein schöner gemeinsamer Abschluss nach zwei gemeinsamen Jahren.

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Wir wünschen allen Schülern alles Gute für die Zukunft!

Susanne Krummrich und Martina Fusco

 

Per Heidelberg durch die Galaxis

Am 15. Juni 2018 besuchten wir, der Astronomiekurs von Hr. Kaiser, und einige Schülerinnen und Schüler des vierstündigen Physikkurses der KS2, gemeinsam mit Herrn Kaiser und Herrn Striebich das Max-Planck-Institut für Astronomie und das Haus der Astronomie in Heidelberg. Dort wurden wir von Hr.Wetz über das Gelände geführt und bekamen einen Einblick über die früheren Aktivitäten der Astronomie in der ansässigen Landessternwarte und die Arbeit der heutigen Wissenschaftler.

In einem Workshop zum Thema Licht und Spektren von Sternen befasste sich Hr. Wetz mit uns intensiv mit der Untersuchung und Erforschung von Sternen mithilfe ihres abgestrahlten Lichts und was man alles aus diesem erfahren kann. Den Abschluss machte ein Besuch im dortigen Planetarium, wo wir uns auf eine Reise von der Erde durch unser Sonnensystem, die Milchstraße und bis an die Grenzen des Universums begaben. Es war eine gelungene, wenn auch zu kurze Exkursion an diesem Tag. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Förderverein des KGN, der diesen Tag finanziell unterstützt hat.

Exkursion Heidelberg Astronomie 2018

Alle Sportprofiler der Klasse 10 bilden sich zu Sportassistenten fort

Vom 24. bis zum 29. Juni hat das Sportprofil Klasse 10 an dem Lehrgang zur Ausbildung zum Sportassistenten in der Badischen Sportschule in Steinbach teilgenommen. 

Sehr früh um 6.16 Uhr ging es ab Müllheim los. Kurz nach der Ankunft in der Sportschule ging es gleich mit der ersten Lehrstunde in der Halle los. Dort lernten wir dann noch weitere vier Schüler aus Villingen kennen, die mit uns den Lehrgang absolvierten und auch schnell Teil unserer Gruppe wurden. Nach ersten Einheit zum Thema kooperative Spiele, bei welcher auch noch 16 Jährige ihren Spaß haben bei Spielen wie z.B. dem kotzenden Känguru, gab es Mittagessen. Das Essen war die ganze Woche über super lecker. Es war sehr abwechslungsreich über die Woche und zur Freude aller gab es an einem Tag Pizza. 

Steinbach 2018

Am Nachmittag lernte man die Badische Sportjugend (BSJ), von welcher auch der Lehrgang angeboten wurde, genauer kennen und beschäftigte sich mit den sportmotorischen Fähigkeiten wie Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination. Dazu wurden dann verschiedene Spiele ausprobiert, um die verschiedenen Bereiche in der Praxis zu unterscheiden und gezielt zu trainieren.

An den meisten Abenden ging das Programm bis 21.00 Uhr aber am Dienstag nur bis 17.30 Uhr. An dem Abend konnte im Schwimmbad entspannt werden, die Hallen oder der Fitnessraum individuell genutzt werden. 

Am Dienstag lag der Schwerpunkt auf der Arbeit mit Jugendlichen. Eine dem Alter der Zielgruppe angepasste Übungsauswahl, die zum geplanten Trainingsziel führen soll, muss tatsächlich gut durchdacht werden und klingt zunächst einfacher, als es tatsächlich ist. Es kommt häufig vor, dass man Übungen in ihre Einzelteile zerlegen muss, da doch viele Sachen sehr komplex sind, und man sie erst später zur Gesamtbewegung koppeln muss. 

Selbst das Aufwärmen fordert schon viele Gedanken, wenn es gut werden soll: das Herzkreislauf-System soll langsam in Schwung gebracht werden, auf das Stundenziel hinführen, die Mobilisation und Kräftigung darf nicht zu kurz kommen und dann soll es noch motivieren und Spaß machen. Gleichzeitig soll es nicht physisch wie mental überfordern.


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Am Mittwoch beschäftigte sich die Gruppe mit den koordinativen Fähigkeiten, zu der unter anderem die Gleichgewichts-, Rhythmus-, Antizipations. und Orientierungsfähigkeit gehören. Dass weitere koordinative Fähigkeiten wie die Reaktions- und Umstellungsfähigkeit nicht optimal bei der deutschen Nationalmannschaft präsent waren, zeigte das Fussballspiel am Nachmittag leider eindrücklich. Das war also negativer Anschauungsunterricht, den auch nicht alle bis zum bitteren Ende ertragen haben. Einige stürzten sich ins kühle Nass, andere machten sich bereits Gedanken zur am letzten Tag anstehenden Lehrprobe.

Die Teilnehmer haben in dieser sehr aktiven Woche viele Übungsanregungen bekommen, zu jeder Einheit gab es Skripte uns Arbeitsblätter. Es war eine richtige Materialschlacht: den Überblick konnte man auch nur behalten, weil es einen Ordner mit einem Fachregister für jeden gab. 

Am Donnerstag ging es hauptsächlich um das Verhalten der Trainer in unterschiedlichen Situationen sowie um die Aufsichtspflicht mit all ihren Facetten. Ein wichtiger Aspekt, der immer wieder auftauchte, waren die pädagogische Herausforderungen, die das Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen mit sich bringt.

Am Freitag war es dann soweit, die Lehrproben standen an: die Aufregung war bei manchen doch noch ganz schön groß, andere dagegen waren sehr entspannt.

Steinbach 2018

Am Ende hat es den meisten dann tatsächlich noch richtig Spaß gemacht, die Lehrprobe praktisch mit einer kleinen Gruppe umzusetzen und es haben auch alle bestanden. Nach einer erfolgreichen, sportaktiven und informativen Woche, bei der alle zusammen viel Spaß hatten, sind die Sportprofiler stolz mit ihrem Sportassistenten-Zertifikat nach Hause gefahren. Die neu erworbenen Kenntnisse dürfen sie gleich bei den anstehenden KGN-Projekttagen und dem Sporttag als „Trainer“ anwenden.  

KGN-Sommerkonzert mit vielfältiger amerikanischer Unterstützung – echt Klasse!

Wonderful summer concert with excellent american support

Trotz strahlenden Sonnenscheins haben es sich zahlreiche Gäste nicht entgehen lassen, das diesjährige Sommerkonzert am Kreisgymnasium Neuenburg zu besuchen – wohl ahnend, dass sie sonst etwas verpassen würden.

Den schwungvollen Auftakt legte die Klasse 7a mit dem Beach Boys-Song „Barbara Ann“ hin. Dabei glänzten zwei Jungs mit Solo-Gesang. Klangvoll präsentierte sich auch der Unterstufenchor unter der Leitung von Thomas Christ mit witzigen Liedern von den Prinzen; ohne Mikrofon füllte der Chor die ganze Aula. Temperamentvoll und sauber wurden auch zweistimmige Lieder vorgetragen. Selbst von einem Windstoß, der ihre Noten durcheinander wirbelte, ließen sich die Fünft- und Sechstklässler nicht beeindrucken – cooler Auftritt.

Im Anschluss spielte und sang die 9b als komplette Klasse das im Unterricht erarbeitete „La Bamba“ und brachte so südamerikanisches Flair in die Aula des KGN.

Sommerkonzert 2018

Der Schulchor unter der Leitung von Marlon Zickgraf begeisterte dann mit anspruchsvollen Liedsätzen aus Pop und Jazz. Vom Piano begleitet wurden auch durchaus schwierige Passagen überzeugend gemeistert. Jetzt waren beeindruckende weibliche Solo-Beiträge zu bewundern. Der üblicherweise reine Mädchenchor (Klasse 9/10) wurde von zwei amerikanischen Gastschülern aus der Partnerschule in McMinnville in den tieferen Tonlagen klangschön unterstützt. Folglich ernteten die Akteure der ersten Halbzeit lang anhaltenden Applaus vom gut gelaunten und mit klatschenden Publikum.

Die Bewirtung durch den Förderverein fand bei den Besuchern in der Pause großen Anklang.
Dennoch wollten die Musiklehrer nicht unerwähnt lassen, dass der Förderverein die Band und die Chöre jährlich finanziell bei der Durchführung der Probentage unterstützt, ohne die solche Konzerte nicht denkbar wären. Sie forderten daher mit von Herzen kommenden Dankesworten die Zuhörer zu regem Genuss auf.

Nun war die KGN-Big-Band für ein Ansteigen der akustischen Stimmung verantwortlich, und wie immer moderierte der Band-Leader Joachim Fischer humorvoll charmant die zweite Halbzeit des Abends. Auch er blieb trotz „geklauter“ Triangel ganz cool.

Sommerkonzert 2018

Neben Film-Klassikern wie Peter Gunn und Pink Panther kamen mehrere Hits des Swing-Repertoires zur Aufführung, Parcival Schneider überzeugte mit einer Tenorsax-Ballade von Carlos Santana und die unvermeidliche Muppet Show durfte natürlich auch nicht fehlen.

Ein besonderes Highlight war die Mitwirkung einiger Schülerinnen und Schüler der amerikanischen Austauschgruppe und ihrer Lehrerin Christine Walker aus Oregon, die derzeit zum Gegenbesuch am KGN weilten. Sie lieferten sich einen stimmgewaltigen Scat-Battle mit der Band, wobei das Publikum kaum aus dem Staunen kam, wie lange das Quartett melodisch und rhythmisch reine Silbenfolgen ohne jegliche Wortbedeutung in die Mikrofone schmetterten – tatsächlich also völlig sinnloser Gesang, dieser aber zweisprachig brilliant präsentiert: „du bi du“ oder ba-da-da-ba“ vom Feinsten.

Zusätzlich steuerte ein weiterer Gastschüler an den Drums gemeinsam mit Marlon Zickgraf am Piano noch eine sehr gelungene wie äußerst spontane Schlagzeugnummer bei. Die Idee entstand wohl unmittelbar vor Konzertbeginn und es wurde im Musiksaal nebenan noch schnell ein wenig „Sunny“ geprobt.

Sommerkonzert 2018

Unter großem Jubel der amerikanischen Mitschüler sowie des deutschen Publikums durfte die Big-Band nicht ohne Zugabe natürlich mit Posaunen-Einlage vom Dirigenten persönlich die Bühne verlassen.


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Schulleiter Jürgen Kaltenbacher bedankte sich herzlich bei allen Musikern und Sängern für den schwungvollen Ausklang des Abends. Er überreichte den drei Musiklehrern, dem Hausmeister und dem Ton-und Lichttechniker Eckhard Schwanzer ein kleines Präsent für die investierte Arbeit, die zu einem so schönen und stimmungsvollen Klangerlebnis führte.

Sportprofiler aus der 8c testen beim Freiburg Marathon ihre Laufstärke

Bei sommerlichen Temperaturen starteten am 08.04.2018 einige Schüler/innen aus der 8c bei der Schülermarathonstaffel, die im Rahmen des Freiburger Marathons veranstaltet wird. Ronja Baum, Kalle Heid, Joel Feyler, Yannick Sänger, Luca Rudolph und Samir Schwenk, welcher wegen Nichterscheinung eines anderen Schülers zwei Etappen laufen musste, vertraten das KGN bei diesem Lauf-Event, und zwar nicht als einzigste Laufgruppe , denn es waren auch noch Siebtklässler und Fünftklässler auf der Strecke vertreten.

Jedoch sollte dieser Tag nicht ganz ohne Kuriositäten ablaufen. Bevor der Lauf beginnen konnte, mussten erstmal alle Kinder an die Wechselstationen kommen. Dazu nutzen sie die eingeschränkt fahrenden Straßenbahnen in Begleitung ihrer Eltern. Die Halbmarathonstrecke ist in 7 Teilstücke zerlegt, wobei die Einzeldistanzen dann zwischen 2-4 km lang sind. An den Wechselstellen wird dann der elektronische Chip zwischen den Teammitgliedern einer Laufstaffel übergeben.

Als dann um 11:45 Uhr der Schüler-Staffelmarathon begann, verpasste der Startläufer der 8c beinahe den Start, da er zuvor in der falschen Straßenbahn saß. Ein anderer KGN-startläufer startete zu früh und zwar mit der Marathonstaffel der Vereine und wunderte sich, dass sein Anschlussläufer noch nicht an der ersten Wechselstelle wartete.

Freiburg Marathon 2018

Samir, der eine weitere Teilstrecke laufen musste, hetzte dann von dem Ende seiner ersten Etappe in Zähringen mit der Straßenbahn zurück ans Siegesdenkmal, von dort joggte er zum Startpunkt seiner zweiten Etappe weitere 2km bis in die Nähe der Brauerei Ganter. Er kam nocht rechtzeitig an, so dass er noch kurz verschnaufen konnte, bis Kalle den Chip an ihn weiterreichte. Bis kurz vor Schluss verlief dann aber alles glatt, alle gaben ihr Bestes. Leider wurde Luca als Schlussläufer kurz vor dem Ziel von den Streckenposten aus Versehen in eine falsche Richtung geleitet. Als er merkte, dass da etwas nicht stimmen konnte, drehte er um, war aber inzwischen rund 600m Umweg gelaufen.

Bevor es zur Siegerehrung auf dem Messegelände der Stadt Freiburg ging, durften sich alle Läufer mit Maultaschen stärken. Am Ende reichte es dann für einen eigentlich guten 5. Platz in der eigenen Altersklasse und einen 20. Platz insgesamt bei 120 teilnehmenden Schülerteams. Ohne das ärgerliche, weil fremdverschuldete Missverständnis kurz vorm Zieleinlauf wäre ein Platz auf dem Treppchen in der eigenen Altersklasse und ein elfter Platz in der Gesamtwertung nach Aussage der begleitenden Sportlehrerin Claudia Zimmermann-Ruf sicherlich drin gewesen. Sie war sehr stolz auf die gezeigte läuferische Leistung von 1 h 41 min 48 sek. für die 21 km Strecke, musste jedoch akzeptieren, dass beim Laufteam zunächst die Enttäuschung überwog. Aber bereits bei der Heimreise mit dem Zug war das Team wieder gut gelaunt und mit sich dann durchaus zufrieden.

Exkursion des vierstündigen Chemiekurses zur Nemera Neuenburg GmbH

Am Mittwoch, den 20.06.2018 ging es für die Abiturienten des KGN in der letzten Chemiestunde  mit ihrer Lehrerin Andrea Wolf zur Betriebsbesichtigung in die Firma Nemera in Neuenburg.

Nachdem im Unterricht die Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen theoretisch betrachtet wurde, wollte man nun sehen, wie zum Beispiel Verpackungsmaterialien  für die Pharmaindustrie hergestellt werden. Dort angekommen, wurden alle freundlich von Herrn Dirk Benz empfangen, erhielten eine  Sicherheitseinweisung und die ersten wichtigen Informationen. Der Chemiekurs erfuhr, dass die Arbeit von Nemera Millionen von Menschen betrifft, die täglich die dort hergestellten Produkte verwenden. Über 5 Millionen Diabetiker benötigen Insulinspritzen, 10 Millionen Asthmatiker einen Asthmaspray. Aber auch wenn man Augentropfen oder Süßstoff verwendet, hat man unter Umständen ein Produkt von Nemera in der Hand.

Nach dieser ersten Einführung ging es ausgestattet mit Sicherheitsschuhen, Labormantel, Schutzbrille, Sicherheitsweste und Besucherausweis ins Werk. Dort gab es einen Einblick in die Arbeit von der Anlieferung des Kunststoffgranulates bis hin zur Verpackung der fertigen Produkte. Beeindruckend waren für alle die 112 Spritzgussmaschinen, die die Kunststoffe in ihre eigentliche Form bringen und zu sehen aus wie vielen Einzelwerkstücken z.B. ein Asthmaspray besteht. Herr Benz lieferte die entsprechenden Informationen und beantwortete viele Fragen.

Nach zwei sehr interessanten Stunden ging es mit einer Menge neuer Informationen zurück zur Schule. Für Organisation und Führung nochmals vielen Dank an die Nemera Neuenburg GmbH.

Was lange währt, wird super gut

Außengelände wird offiziell eingeweiht

Fünf Jahre nachdem die Schülerinnen und Schüler für den Bau eines Sport-Außengeländes mit einem Sponsorenlauf den Grundstein legten, wurde dieses Gelände im Mai 2018 fertiggestellt, feierlich eingewiehen und damit seiner Bestimmung übergeben (Bericht der BZ über die Veranstaltung).

So wie damals beim Sponsorenlauf im Juli 2013 eine enorme Ausdauerleistung Basis war für das Erlaufen von einem hohen Spendenbetrag, war in der Zwischenzeit ebensolche Ausdauer nötig, um diesem Projekt Schritt für Schritt auf die Beine zu helfen.

Einweihung des Sport-Außengeländes

Schüler erarbeiteten Ideen zur Gestaltung des Geländes, aus vielen Zeichnungen wurde der optimale So-soll-es-Werden-Plan in Absprache mit der Fachschaft Sport entwickelt. Dann von einem richtigen Architekten in einen richtigen Plan umgesetzt.


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Danach begann die Zeit der Gespräche, auch hier war Ausdauer gefragt, denn alle beteiligten Parteien wie Schule, Schulträger und Stadtverwaltung mussten zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen. Als dieses in trockenen Tüchern war, ging alles dann richtig flott. In den Sommerferien 2017 wurde eifrig gebaggert und gewerkelt. Nachdem der eingesäte Rasen ruhig über Herbst und Frühjahr gedeihen konnte, wurde das Gelände im Mai 2018 offiziell im Rahmen eines kleinen Festes eröffnet. Seither wurde es eifrig genutzt und mit viel Freude und Spaß bespielt – und so soll das auch zukünftig bleiben.

Einweihung des Sport-Außengeländes

„Marche de la Paix“ mit Schülerinnen und Schülern des KGN

Deutsche und französische Jugendliche aus 5 Schulen setzen ein Zeichen für Frieden und Versöhnung und besuchen gemeinsam den Hartmannswillerkopf

Der Blick von Neuenburg auf den Grand Ballon und den benachbarten Hartmannswillerkopf gehört für uns zur vertrauten und heimeligen Vogesen-Kulisse. Dabei wird oft vergessen, dass dort im Ersten Weltkrieg 30.000 junge Männer ihr Leben lassen mussten – viele von Ihnen nicht älter als 18 Jahre. Der „Viel Armand“, wie er in Frankreich oft genannt wird, war der am heftigsten umkämpfte Gipfel in den Vogesen. Obwohl das Elsass nu rein Nebenkriegsschauplatz war, waren die Gefechte hier besonders grausam: neben der Artillerie kamen auch Giftgas und Flammenwerfer zum Einsatz – von den Soldaten wurde der Hartmannswillerkopf auch „Menschenfresser“ genannt.

Um an die schrecklichen Ereignisse vor 100 Jahren zu erinnern und um ein Zeichen für den Frieden zu setzen, haben am vergangenen Mittwoch etwa 100 Schülerinnen und Schüler aus Frankreich und Deutschland – unter ihnen auch vom KGN – den Hartmannswillerkopf besucht und sind gemeinsam in einem Friedensmarsch durch die alten Schützengräben bis zum großen Soldatenfriedhof gewandert.

Neben den vierstündigen Kursen Französisch und Geschichte des KGN haben Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule „Lycée Albert Schweitzer“ aus Mulhouse, einer Klasse des deutsch-französischen Gymnasiums „Romain Rolland“ aus Dresden, des „Lycée J. J. Henner“ aus Altkirch (Elsass) und eines Berufsgymnasiums aus Mulhouse teilgenommen.

Dabei war den Organisatoren nicht nur der Geschichtsunterricht vor Ort, sondern auch der deutsch-französische Dialog zwischen den Schülerinnen und Schülern wichtig. Der Austausch über die gemeinsame Vergangenheit beider Länder, aber natürlich auch das gegenseitige Kennenlernen war ein wichtiges Anliegen der Organisatoren. So wurde auf der Wanderung natürlich nicht nur über den Ersten Weltkrieg gesprochen, sondern auch über gemeinsame Hobbies, Unterschiede im Bildungssystem und natürlich über den Fußball. Das hat offenbar funktioniert, wie man den Kommentaren der französischen Schüler entnehmen kann: „Nous avons pu se connaître, échanger sur nos centres d’intérêts – Nous avons créé des liens avec des Allemands – J’ai été touché, c’était très bien, j’ai aimé vivre une journée avec des Allemands.“

Bereits während der gemeinsamen Busfahrt hatten die Schülerinnen und Schüler des KGN Gelegenheit, sich mit den französischen Schülern auszutauschen und an vergangene Treffen anzuknüpfen. Am Hartmannswillerkopf ging es zunächst in einer schweißtreibenden Wanderung vorbei an einem versteckten deutschen Soldatenfriedhof und etlichen Überbleibseln aus dem Ersten Weltkrieg bis zur „Kantine Zeller“, einer ehemaligen Versorgungs- und Lazarettstation. Dort verlasen die Schülerinnen und Schüler Tagebucheinträge und Briefe von französischen und deutschen Soldaten, die den unerträglichen Kriegsalltag eindrucksvoll vor Augen führten.

Gestärkt durch Kaffee und „pain au chocolat“, organisiert vom Verein der „Amis de Hartmannswillerkopf“, ging es dann weiter durch die gespenstischen Befestigungsanlagen, Bunker und Schützengräben auf den Gipfel, wo sich deutsche und französische Soldaten kaum 20 Meter voneinander enfernt gegenüber standen. Dort erhielten die Schüler Informationen zu den Verläufen der Kämpfe und zum Alltag in den Schützengräben; auch der Besuch des vor zwei Jahren neu eröffneten „Historial“, einem Museum zu den Kämpfen am Hartmannswillerkopf, das von deutschen und französischen Historikern gemeinsam konzipiert wurde, beleuchtete eindrucksvoll die Absurdität und Grausamkeit des Krieges.

Als Abschluss fanden sich alle Schülerinnen und Schüler vor der bedrückenden Kulisse des großen Soldatenfriedhofs zusammen, um in beiden Sprachen Texte zu Frieden und Versöhnung zu verlesen und gemeinsam die Europahymne zu singen. Besonders beeindruckt hat die Schülerinnen der sehr persönliche Augenzeugenbericht eines Musikers, dessen ganze Familiengeschichte von den Ereignissen des Krieges bestimmt war.

Trotz der Besonderheit dieses Ortes war e seine „belle journée“, wie Jean-Joseph Feltz und René Tessier, die beiden Hauptorganisatoren des „Marche de la paix“, resümierten. Dem stimmten auch die Schüler zu:

„Ja, ich denke, es war definitive sehr bewegend, einen Ort zu sehen, wo vor etwa 100 Jahren unsere Vorfahren um ihr Leben gekämpft haben. Dadurch, dass wir den Tag in einer deutsch-französischen Gruppe erleben durften, wurde das Ganze noch eindrücklicher: Während wir heute gemeinsam mit unseren französischen Austauschpartnern lachen können, haben unsere Vorfahren noch mit ihnen kämpfen müssen!“

Am Ende des Tages war aber auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern klar, wie wichtig die deutsch-französische Freundschaft und die gemeinsame Verantwortung für die Vergangenheit ist. 2 französische Schülerinnen brachten das so auf den Punkt:

„Oui, c’est incroyable de se dire qu’il y a 100 ans, il y avait la guerre et que maintenant on y va avec des Allemands en tant qu’amis. Cela nous permet de nous render compte des conditions difficiles des soldats mais aussi de l’importance de la paix.“

Semikolon; zwischen gestern und morgen

Bericht von Theresa Nafz, Mitglied des Ensembles

„Abschied nehmen ist oft nicht leicht…“, dies wurde am Donnerstag den 1. März 2018 allen Zuschauern in der Aula des KGNs klar. Unter der Überschrift „Semikolon; zwischen gestern und morgen“ gingen um 20:00 Uhr die Scheinwerfer an und beleuchteten die Bühne für die Schüler des Literatur-und-Theater-Kurses der Kursstufe I und II. In langen Proben und viel Vorarbeit erstellte die Gruppe einzelne Szenen und verknüpfte diese zu einer Collage rund um das Thema „Abschied“. Diese enthielt zum einen klassische, literarische Werke wie „Romeo und Julia“ von William Shakespeare oder auch Szenen von Bertolt Brecht und Hermann Hesse, zum anderen aber auch einige von den Schülern selbst verfasste Texte.

Da in wenigen Wochen das Abitur beginnt, war dies auch der Abschluss für die Schüler der zwölften Klasse, denen dadurch das Ende der Schulzeit noch näher vorkam. Das ganze Stück über war der Abschied zum Greifen nah, wobei sich die Szenen nicht nur um die Schule, sondern auch um viele andere Arten des Abschieds drehten.

Durch die Präsentation zog sich wortwörtlich ein „roter Faden“, welcher in Form von roten Requisiten eingebaut wurde, die auf der sonst schwarz gestalteten Bühne und der Kleidung deutlich hervortraten. Zu Beginn der Aufführung verwandelten sich die Schüler in ihre speziellen Figuren, welche immer ein rotes Detail bei sich trugen. Zum Ende waren die Schüler wieder sie selbst, ohne  rote Requisiten , bevor sie das Schulhaus verließen. Insgesamt entstand so aus den einzelnen Szenen ein in sich geschlossenes Stück, welches mit viel Applaus für alle Beteiligten endete. Die Rückmeldungen zu diesem Abschlussstück waren durchgehend positiv.

Die Schüler der Kursstufe II lassen nun also das „Gestern“ der Schulzeit hinter sich und gehen in das „Morgen“ der Zukunft, wobei ihnen der Abschied mit Sicherheit nicht leicht fällt.

Im Rückblick haben sich die anstrengenden und langen Proben also sehr gelohnt und wir alle, Schüler und Lehrer, waren sehr stolz auf dieses Abschlussstück.

Wir stehen alle immer zwischen gestern und morgen; wie ein Semikolon mitten im Satz steht und wir denken an die schöne Vergangenheit, aber freuen und auch auf die Zukunft.

Semikolon Aufführung


Rezension der Aufführung von Tufan Demirkesen

„Du bist für mich gestorben!“ und „Du wirst mir fehlen!“, das zeigt emotional und deutlich die verschiedenen Arten des Abschiednehmens im Theaterstück „Semikolon“ der Kursstufen I und II vom 1.März.2018 in der Aula des Kreisgymnasiums Neuenburg. Abschied ist ein sehr aktuelles Thema und das wird auch so bleiben. Man verabschiedet sich täglich, sei es von Freunden, die wegziehen, sei es von Menschen, die ihre letzte Ruhe finden oder von Gedanken, die verloren gehen.

Bei diesem Theaterstück sind einzelne Darsteller besonders aufgefallen – u.a. Kathrin Pauer, Anna Kaufmann und Merlin Kirschner. Kathrin spielte die Hauptfigur und führte wie ein roter Faden durch das Geschehen, Anna verkörpert die Julia aus Shakespears Tragödie „Romeo und Julia“, zusammen mit Kassandra Lippe als Romeo. Merlin präsentierte den prominenten Ex-Kumpel. In all diesen Szenen zeigte sich, dass Abschied sowohl eine schmerzhafte Trennung ist, aber auch die Möglichkeit für einen Neuanfang sein kann. Diese Themen sprechen Jugendliche und Erwachsene in vielen Lebensphasen an. Die zentrale Intention verfolgte die Absicht, sich in die Personen hinein zu versetzen und über dies nachzudenken.

Entsprechend der Themen war die Aufführung in mehrere Szenen unterteilt, welche durch eine Figur verknüpft wurden. Das Thema des „roten Fadens“ verwirklichten die Schüler wortwörtlich, indem jede Figur ein rotes Accessoire zum Einsatz brachte.


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Die inhaltliche Gesamthandlung war glaubwürdig, da die Schüler der Schultheatergruppe Szenen gespielt haben, die auf ihre Erlebnisse zurückgehen. Allerdings traten während des Stückes Irritationen auf, da die Handlungen nicht immer ganz verständlich waren. Das lag an der Unterschiedlichkeit der persönlichen Erlebnisse. Dennoch verfehlte der ganze Abend seine Wirkung nicht, weil die Schauspieler ihre Rollen sehr authentisch und ausdrucksstark spielten und das Zusammenspiel der Charaktere schlüssig und nachvollziehbar war. Das ist besonders auffällig, in einzelnen, durchaus emotionalen, Momenten.

Die melancholische Musik trug die Idee des Abschieds mit. Überzeugend war auch die Öffnung der Bühne in den Zuschauerraum. Das konzentrierte Spiel der Schüler sorgte für die besondere Atmosphäre, die sowohl die Ergriffenheit der Zuschauer als auch die gelungene Leistung der Darsteller zeigte.

Das tatsächlich Beeindruckende für mich war aber letztendlich an diesem Abend, dass mich meine Mitschüler mit ihrem ehrlichen und ausdrucksstarken Spiel wirklich sehr berührt haben.

Semikolon Aufführung

Exkursion der Klasse 5b ins Mathematikum

Leonardobrücke

Am vorvergangenen Dienstag erlebte die Klasse 5b mit ihren Lehrern Gerald Sinn und Frank Kreutner im  Kurhaus Bad Krozingen einen Tag der besonderen Art.

Die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ des Mathematikums setzte sich genau das im Titel genannte Ziel: Ca. 20 Exponate sollten es ermöglichen, spielerisch anhand spannender Experimente Mathematik zu erleben und gemeinsam einen ganz neuen Zugang zur Wissenschaft zu entdecken.

Beispielsweise versuchten sich einige daran, eine Leonardo-Brücke aufzubauen. Und am „Knobeltisch“ kamen auch Herr Sinn und Herr Kreutner ins Schwitzen. Insgesamt waren sich am Ende alle einig: es war ein schöner gemeinsamer Ausflug, der Spaß gemacht hat. Und auch die Mathematik kam nicht zu kurz ;-)

Mal sehen, vielleicht sind wir nächstes Jahr wieder dabei!

 

 

 

Wenig Durchblick, aber trotzdem Spaß auf den Feldberg-Pisten – Skitag 2018

Am Dienstag, den 20.02.2018 fand der zweite Skitag am KGN statt. Genau wie im vergangenen Jahr durften sich alle Schüler ab Klasse 8, welche rote und schwarze Pisten ohne Probleme bewältigen können, anmelden. Organisiert wurde der Skitag von unserem Schülersprecher David Budde. Als Ski-Mentoren haben Fabrizio Briem (KS1), Lavinia Horning (10b), Antonia Penner (10b), Silas Budde (9b), Fabian Grabner (9b) und Julina Ohlenbusch (9a) das Lehrerteam um Herr Vieser, Herr Fink und Herr Christ unterstützt.

Um 7:15 Uhr war Abfahrt am KGN, damit wir pünktlich um 9:00 Uhr auf der Piste sein konnten. Das gute Wetter spielte auch dieses Jahr leider nicht richtig mit, immerhin wurden wir von Regen verschont, jedoch verdeckte der Nebel ab und zu die Sicht. Trotzdem hatten wir jede Menge Spaß und genossen die Zeit.

Nach der obligatorischen Aufwärmgymnastik schwangen wir uns in 6-er/7-er Gruppen mit mindestens einem Skimentor bis 12:30 Uhr die verschiedensten Pisten des Feldbergs hinunter. Trotz der vorherrschenden Minusgrade herrschte v.a. bei der Rothaus-Abfahrt reger Familienbetrieb, sodass sich viele unserer Gruppen dazu entschieden, eher die schwarzen Pisten wie zum Beispiel die FIS-Piste oder das Fahler-Loch ausgiebig zu testen. Leider war es am Seebuck morgens so neblig, dass dort erst ab Mittag der Spaßfaktor aufkam.

Skitag 2018

Die Skimentoren beäugten selbstverständlich ihre Gruppen mit kritischem Blick und kümmerten sich um alle auftauchenden Problemchen. Nach der Mittagspause durften wir dann endlich in 3-er Gruppen selbstständig ohne Mentor dem Pistenvergnügen frönen.
Um 16:15 Uhr trafen wir uns bei dem Busbahnhof am Feldberger Hof und machten es uns bei der Heimreise im Bus gemütlich.


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Auch dieses Jahr waren alle Teilnehmer aufs Neue begeistert und hoffen, dass der Skitag zu einem traditionellen KGN-Event wird.

Neuenburger Turnerinnen nehmen am Schulwettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ teil

Am 14.12.2017 fand das Kreisfinale des Schulwettkampfs „Jugend trainiert für Olympia“ in der Disziplin Gerätturnen in Wyhl am Kaiserstuhl  statt.  Mit Zug und Bus fuhren die beiden Mannschaften der  Neuenburger Turnerinnen des Kreisgymnasiums Neuenburg  nach Wyhl.

Die Turnerinnen des KGN  turnten die Pflichtübungen P6 und P7 des Deutschen Turnerbundes  an Boden,  Schwebebalken,  Reck und Sprung.  Es war starke Konkurrenz am Start mit Turnerinnen des Leistungszentrums Herbolzheim.   Jedoch ließen sich die Turnerinnen davon nicht beeindrucken.

Die 1. Mannschaft erkämpfte sich den 2. Platz und  qualifizierte sich für das Bezirksfinale am 18. Januar 2018 in Breisach. Die 2. Mannschaft erturnte sich den 4. Platz.  Adrian Lindenmann betreute die Mannschaften.  Sabine Baholzer war als Kampfrichterin eingesetzt.

Es turnten Sophia Schwab, Anna Klara Köhler, Isabelle Rath, Nina Schulz und Jannika Ohlenbusch in der Mannschaft 1 des KGN. Amelie Seiler, Samira Schwanzer, Finja Merstetter, Anastacia Gramespacher und Olivia Aisake bildeten die Mannschaft 2 des Kreisgymnasium Neuenburg.

Ereignisreiche Vorweihnachtszeit am KGN

Die Dezemberwochen waren am KGN mit den verschiedensten Aktivitäten und Aktionen gespickt. 

Gestartet wurde am 11.12. mit einer Diskussionsrunde zwischen Schülern und in Neuenburg lebenden Flüchtlingen anlässlich des Menschenrechtstages. Dieses allgegenwärtige Thema in der Öffentlichkeit wurde in der KGN-Aula plötzlich ganz konkret, anschaulich und eindrücklich erfahrbar für die Besucher aus der Oberstufe. (Bericht in der BZ  über diese Veranstaltung)

Am 12.12. fand das Weihnachts-Volley statt: ein Turnier-Highlight mit dem Zeug zum KGN-Klassiker. Auch dieses Jahr pritschten, baggerten und schlugen sich wieder über 20 Teams eifrig die Bälle um die Ohren, damit die Netze nur so wackelten. Die Volleyball-AG freute sich mit den angereisten französischen Gast-Teams über die ausgelassene, sportliche Stimmung in der Halle.

Volleyballturnier

Der gut besuchte Weihnachtsmarkt verströmte den Duft nach Waffeln, Crepes und Kinderpunsch in der gesamten Aula. Selbstgebasteltes, -gebackenes, -genähtes -kreiertes wurde von den Klassen verkauft und die Besucher konnten bei Gesprächen nebenbei Kontakt zu anderen Eltern oder auch den Lehrern ungezwungen aufnehmen. Das Angebot an tollen Geschenkideen sowie an Speisen und Getränken war sehr vielfältig. Der organisierende Elternbeirat war mit der Veranstaltung sehr zufrieden.

Weihnachtsmarkt 2017

In der letzten Schulwoche wurden dann noch in der Schule gesammelte Sachspenden mit Elternhilfe auf 30 verschiedene Kartons altersangepasst verteilt und hübsch verpackt. Diese Geschenke wurden dann am Nachmittag des 20.12. an geflüchtete Kinder und Jugendliche überreicht, die inzwischen in Neuenburg leben. Diese kamen hierzu zum Teil mit ihren Eltern zu einer gemütlichen Spielestunde in die Cafeteria des KGN. Diese Aktion war initiiert von der SMV und so erwarteten ca. 25 Schülerinnen und Schüler, sowie einige Eltern und Lehrer gespannt die Besucher.

Das schnelle und ungezwungene aufeinander Zugehen und miteinander Spielen, Malen und unterhalten überraschte die Menschen, die dies zusammen vorbereitet hatten, sehr positiv: August Walz vom Verein „Sichtbar ankommen“; Dr. Andrea Kühne von der Stadt Neuenburg, Norbert Baum vom Flüchtlingssozialdienst der Caritas und Claudia Zimmermann-Ruf für die SMV.

Flüchtlingshilfe

Die in der Cafeteria herrschende lockere fröhliche Stimmung zwischen Jung und Alt spiegelte so genau den Charakter der bevorstehenden Weihnachtstage wider: Frohes Fest.


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Der letzte Schultag vor den Ferien bescherte dann den Klassen 5 und 6 ein Schauspiel der besonderen Art. Eine Gruppe von Schülerinnen aus der Klasse 10b führte die moderne Variante eines Krippenspiels sehr gekonnt und überaus überzeugend auf. Dieses wurde umrahmt von Gedankenimpulsen, die selbst formuliert waren zur Frage „Wofür brennst Du?“ und zum Thema Wunderkerze. Das musikalische Topping waren dann diverse Lieder, mit Freude gesungen von den beiden KGN-Chören. Dieses 30-Minuten-Programm war ein beeindruckendes Beispiel von spontaner jugendlicher Eigeninitiative und dem Wert von uneigennützigem Engagement, das die staunenden Fünft- und Sechstklässler sehr zu schätzen wussten.

Weihnachtsveranstaltung für Unterstufe

Weihnachtsvorlesung „Spannende Physik“ 2017

Schon bei der Ankunft wurde klar: Hier wird es voll! Die unterschiedlichsten Menschen tummelten sich im Hörsaal. Wir, fünf Kursstufenschüler anstelle der Physikfachschaft, quetschten uns ganz hinten auf die Treppenstufen und Notsitze. Doch es hat sich gelohnt.

Mit Humor demonstrierten Herr Fischer und sein Assistent über 20 spektakuläre Versuche innerhalb 90 Minuten. Neben dem Spaß, brachten sie auch physikalisches Wissen den jüngeren und älteren Besuchern näher. Die Themen reichten von Magnetismus, Elektrizität über Reibung, Impuls bis hin zur Zentrifugalkraft.

Physik Weihnachtsvorlesung 2017

Könnt Ihr Euch vorstellen, das zwei Bücher mit ineinander gelegten Seiten einen erwachsenen Menschen in der Luft halten können?

Ein anderes verblüffendes Experiment scheint einen 20kg schweren Mühlstein leichter zu machen. Grund dafür war eine durch die Bohrmaschine verursachte Drehung, welche der Erdanziehungskraft entgegenwirkte.

Physik Weihnachtsvorlesung 2017

Am meisten staunte jedoch eine Schülerin über ein Experiment mit einer Essiggurke. An diese wurden Stromanschlüsse gelegt und LEDs befestigt. Durch Erhöhung der Spannung konnte die von Fischer so benannte „Ampel“ rot leuchten. Nach weiterer Erhöhung der Spannung fing die grüne LED an zu leuchten. Wir waren über die fehlende gelbe Farbe verwundert, bis die besagte Gurke auf einmal anfing gelb zu glühen. Dies geschah durch den hohen Salzgehalt.

Weiterhin wurde eine Flasche aufgrund des durch Stickstoff initiierten Druck durch den Saal geschossen, ein Feuertornado erzeugt und Plexiglas sowie Holz mit Hilfe von einem Blatt Papier zersägt.

Selbstverständlich wurde auch zur weihnachtlichen Stimmung beigetragen. Nicht nur wurde auf dem Theremin ein Lied gespielt, sondern auch „O Tannenbaum“ zur Belustigung des Publikums von einem Tesla-Transformator vorgetragen.

Physik Weihnachtsvorlesung 2017

Zum Schluss wurde noch der Adventskranz aus 20 Meter Entfernung mit einer Waschtrommel ausgepustet und so ging der spannende Abend zu Ende.

Die Weihnachtsvorlesung ist ein faszinierendes Erlebnis. Wer jetzt also neidisch geworden ist, hat die Chance sich für das nächste Jahr anzumelden. Man muss jedoch schnell sein, denn die heiß begehrten Plätze sind innerhalb weniger Minuten reserviert.

Wir wünschen allen eine erholsame Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Hanna K., Maximilian L., Louisa S., Jessy T., Katrin M.

Literatur und Theater-Kurs vor und hinter den Kulissen

Am 08.12.2017 besuchte der Literatur und Theater-Kurs das Theater Freiburg. Zunächst verfolgten wir eine sehr interesante Führung hinter den Kulissen. Wir erfuhren, welche vielfältigen Berufe gebraucht werden, um eine Aufführung zu inszenieren, wieviele Stunden extra unter zum Teil schwierigen Bedingungen und Zeitdruck gearbeitet werden muss. Den Überblick über einen riesigen Kostümfundus hat nur eine Person und hier wird noch sehr viel mit der Hand gemacht. Alle Abläufe sind aufeinander abgestimmt. So haben wir den anschließenden Opernabend „Hoffmanns Erzählungen“ von Jaques Offenbach dann mit ganz anderen Augen gesehen und genießen können.

Literatur und Theater Exkursion Literatur und Theater Exkursion Literatur und Theater Exkursion Literatur und Theater Exkursion