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Klassenfahrt nach Riedisheim der Klasse 6a am 3. März 2016

Wir trafen uns um 7.00Uhr am Neuenburger Bahnhof. Dann fuhren wir um 7.10Uhr mit dem Zug (Blauwal) nach Riedisheim (Frankreich).

Nach der Ankunft in Riedisheim, liefen wir 10 bis 15 Minuten zum collège (französische Schule). Dort wurden wir vom Schulleiter, der Klasse 6a aus Riedisheim und deren Deutsch- und Klassenlehrerin empfangen. Dort machten wir einige Kennlernspiele mit der 6a aus

Riedisheim. Danach bekamen wir eine Schulbesichtigung der 6a aus Riedisheim. Da fanden wir heraus, dass alle Zimmer etwas kleiner sind als in Deutschland. Danach gab es Kuchen und etwas zu trinken. Anschließend bekamen wir Arbeitblätter die wir mit unserem Austauschpartner ausfüllen mussten. Zum Schluss machten wir ein Gruppenfoto mit beiden Klassen und verabschiedeten uns von der 6a aus Riedisheim. Zuletzt fuhren wir mit dem Bus zum Bahnhof und von dort aus mit dem Zug (Blauwal) zurück nach Neuenburg. Dort wurden wir von unseren Eltern fröhlich empfangen.

Von Lars N. und Marvin E.

Une journée à Riedisheim de la classe 6a

Nous avons passé une bonne journée à Riedisheim le 3 mars 2016. D´abord, nous avons pris le train à 7:11 heures. Après, nous avons marché jusqu’ au collège. Au collège, nous avons rencontré la classe française. Nous avons joué des jeux avec la classe. Après les jeux, nous avons mangé du gâteau.

Puis, nous avons travaillé avec nos partenaires: nous avons dû trouver nos mots préférés. Puis, nous avons visité l´école. Après, nous avons fait la pause de midi. Nous avons mangé notre pique-nique et parlé avec les autres. L’après-midi, nous avons chanté la chanson „Je veux“. Nous avons pris des photos et nous avons dessiné une feuille pour le livre d´amitié. Puis, nous avons dit Au revoir.

Lydia et Anastacia

 

Sportprofil-Klasse 8c beim FIS Skisprung-Weltcup in Titisee-Neustadt

Am 11.3.16 haben wir, die Klasse 8c, mit unserem Sportlehrer Herr Schmid und der Referendarin Frau Pfrengle die Qualifikation des Skisprung Weltcup in Titisee Neustadt besucht. Nach der dritten Stunde verließen wir das KGN und fuhren zur Hochfirstschanze nach Titisee-Neustadt. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir zusammen mit ca. 2500 Zuschauern zunächst das Triaining beobachten. Unter anderem auch den nicht zählenden Schanzenrekord von Stefan Kraft (148m). Zwischen den Trainingssprüngen hatten wir die Gelegenheit, uns kurz mit einigen Springern zu unterhalten und ganz viele Fotos und Autogramme zu sammeln.

Um 14 Uhr begann dann die offizielle Qualifikation. Bester Deutscher war David Siegel (3.) hinter den beiden Slowenen Jurij Tepes und Domen Prevc, der ebenfalls 148m weit sprang und damit den Schanzenrekord von Adam Malysz um 3 Meter überbot. Am Ende konnten wir noch die Sprünge der bereits qualifizierten Top-Ten-Springer beobachten, darunter Richard Freitag, Severin Freund und den Weltcup-Gesamtsieger Peter Prevc.
Nach einem erlebnisreichen coolen Tag kamen wir abends mit vielen Erinnerungen nach Neuenburg zurück.
Bericht: Nick Weng

Fotos: Hans Richter und Charlotte Hohlbaum: Andreas Wellinger (GER, Weltcup-14.) und Maskottchen Tine.

Fahrt der siebten Klassen ins Technorama in Winterthur (Schweiz)

Der 02.03.2016 war für alle 7.Klässler ein aufregender Tag. Wir starteten um 7.30 Uhr, indem wir uns auf dem Pausenhof getroffen haben und in einem vollen Doppeldeckerbus losgefahren sind. Wir hatten eine 2,5-stündige Fahrt vor uns, bei der wir viel Spaß hatten. Angekommen! Wir warfen unsere Rucksäcke in die Schließfächer und rannten los. Auf 3 Etagen gab es viele Experimente zu entdecken und man konnte bei verschiedenen Vorträgen zuhören.

Man konnte große Seifenblasen machen, optische Täuschungen beobachten oder auf Knopfdruck Wassertropfen tanzen lassen. Um 12.30 Uhr trafen wir uns zum Mittagessen. Danach ging‘s weiter mit grusligen Telefonzellen, in denen einem ein Alien antwortet. Es gab auch Computer, wo man checken konnte, wie sicher das eigene Passwort ist, und man konnte Tischtennisbälle im Wasserstrahl schweben lassen. Um 15.00 Uhr ging‘s schon wieder zurück. Die Zeit war zum alles Entdecken leider viel zu kurz. Wir hatten trotzdem viel Spaß und würden gern wiederkommen.

Von Julina Ohlenbusch und Sophie Gras


Als weiteres Beispiel für ein faszinierendes Experiment sei noch die Ewigkeitsmaschine genannt, ein Getriebe, dessen letztes Zahnrad fest in Granit verschraubt ist.

Die Fachschaft NwT möchte sich beim Förderverein des KGN für die Unterstützung dieser Fahrt bedanken

Sportprofil-Klasse besucht Qualifikation des Weltcup-Skispringens in Neustadt

Wir, die Sportprofil-Klasse 8c, besuchen am Freitag das Training und die Qualifikation zum Weltcupskispringen in Neustadt. Wir freuen uns, die besten Athleten der Welt live die größte Naturschanze der Welt hinunterspringen zu sehen. Bisher wurden Springer aus 17 Ländern gemeldet.

Auch wenn Peter Prevc der Weltcupsieg nicht mehr zu nehmen ist, können Severin Freund, Michael Hayböck und Kenneth Gangnes dem Schanzenrekord von 145m hinterherjagen. Severin Freund hat mit der Neustädter Schanze ohnehin noch eine persönliche Rechnung offen: Letzte Saison wurde ihm hier ein Sieg aberkannt, weil er 100g zu leicht war. Für den ältesten Skispringer Noriaki Kasai (43 Jahre, zur Zeit Weltcup- Rang 8) wird es am Sonntag der 500. Weltcup sein. Da er aus gesundheitlichen Gründen Qualifitaktionssprünge zur Zeit auslässt, werden wir ihn wohl nicht live bejubeln können.

Nähere Infos unter: weltcupskispringen.de

NwT Stufe 10: Die Rolle von Wohngebäuden beim Klimawandel

Im Dezember fand in Paris die Klimakonferenz der UNO statt, bei der globale Ziele und Maßnahmen beschlossen wurden. Währenddessen beschäftigten sich die NwT-Schüler/innen der Klassen 10a und 10b am KGN ebenfalls mit dem Klimawandel: Sie lernten, wie die Prozesse in der Atmosphäre natürlicherweise funktionieren, wie viele Milliarden Menschen sie durch ihre Handlungen verändern und welche Konsequenzen das haben kann.

Anschließend ging es darum, die Rolle der Wohngebäude als eine Ursache des CO2-Ausstoßes zu verstehen und zu lernen, welche Möglichkeiten es gibt, diese CO2-Emissionen zu reduzieren. In diesem Rahmen analysierten die Schüler/innen ihre eigenen Wohngebäude und suchten sich anschließend ein Bauelement aus, um es noch genauer zu betrachten und im Modell nachzubauen. Die Modelle sollten jeweils verschiedene Effizienzstufen der Wärmedämmung abbilden, so dass man diese vergleichen konnte.

Die Modelle wurden von der ersten Zeichnung bis zur kompletten Ausführung von den Schüler/innen selbst erdacht und gebaut. Am Ende führten sie außerdem eine Messung durch, um das Wärmedämmverhalten zu ermitteln. Der Bau der Modelle, das dafür nötige Hintergrundwissen sowie das Experiment am Ende haben die Schüler/innen in Form von Videos dokumentiert.

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Wie auch in den vorigen Durchgängen fand diese Unterrichtseinheit in Kooperation mit der Stadt Neuenburg statt, die sich im Rahmen des European Energy Award ebenfalls auf kommunaler Ebene für den Klimaschutz engagiert. Die Modelle und die Schüler/innen-Videos werden daher ab dem 18.02.2016 auch wieder für einige Zeit in der Stadtbibliothek ausgestellt sein.

Vielen Dank an dieser Stelle für die konstruktive und harmonische Zusammenarbeit, die schon seit vielen Jahren besteht.

Neigungskurs Geographie erstellt Erklärvideos zum Thema „Atmosphäre“

Erklärvideos im Netz spielen in der letzten Zeit eine immer größere Rolle. Die meisten Schülerinnen und Schüler nutzen sie regelmäßig, um Inhalte zu erarbeiten, zu wiederholen oder zu ergänzen. Einen Überblick verschiedener Angebote gibt dieser Artikel.

Im Rahmen einer reflektierten und bewussten Mediennutzung ist es sinnvoll, wenn man die Medien nicht nur konsumiert, sondern auch lernt, sie selbst zu erstellen. Die technischen Möglichkeiten hat fast jeder zu Hause, es geht also nur darum, dass man auf die Idee kommt, die nötigen Kenntnisse zu lernen und sich in diesem Medium auszudrücken.

Thema: „Atmosphäre“

Daher haben die Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses Geographie schon vor einiger Zeit Erklärvideos zum Thema Atmosphäre erstellt. Während der Unterrichts wurden Themen verteilt, die einzelnen Gruppen erarbeiteten sich die Inhalte und erstellten Textentwürfe für den Sprechertext. Außerdem suchten sie Abbildungen aus, die in den Videos zur Veranschaulichung verwendet werden sollten. Die Texte wurden dann von Herrn Kalt kommentiert und von den Schülerinnen und Schülern so lange überarbeitet, bis alles fachlich korrekt war.

Im diesem Zusammenhang lernten die Schülerinnen und Schüler auch, welche urherberrechtlichen Aspekte sie bei öffentlichen Videos beachten müssen und woher sie Bildmaterial bekommen, welches sie verwenden dürfen. Darüber hinaus bekamen sie allerlei technische und methodische Tipps, mit deren Hilfe alle Gruppen sehr gelungene Videos erstellen konnten.

Zum Abschluss erstellte jede Gruppe noch ein einfaches Online-Quiz, mit dem man das grundlegende Verständnis der Inhalte jedes Videos überprüfen kann. Die Videos mit Quiz wurden in das von vielen Lehrerinnen und Lehrern verwendete ZUM-Wiki eingebunden.

Inzwischen sind die Videos seit etwa acht Monaten online und wurden schon sehr oft genutzt. Das Grundlagen-Video wurde bereits über sechstausend Mal angeschaut, ein anderes über zweitausend Mal der Rest zumindest knapp tausend Mal. Ein toller Erfolg für die Schülerinnen und Schüler!

 

Blog und Videos aus dem Seminarkurs „Nachhaltigkeit“

Die Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Seminarkurses beschäftigen sich mit den vielfältigen Facetten des Themas Nachhaltigkeit. Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema geht es auch darum, das Thema im eigenen Umfeld bewusst zu machen, Anstöße zu geben und die eigene Stimme in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema zu finden. Daher bloggen die Schülerinnen und Schüler öffentlich zu diesem Thema.

 

Das regelmäßige Schreiben im Blog dient zu einen als Training für die Erstellung der Facharbeit. Außerdem kann man so einüben, die eigenen Texte zu reflektieren und sich gegenseitig Feedback dazu zu geben. Das geschieht sowohl in Form von internen als auch öffentlichen Kommentaren. Auch die Öffentlichkeit ist eingeladen, die Texte zu kommentieren – wir freuen uns über die Aufmerksamkeit außerhalb der Lerngruppe. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit einer Blogplattform sowie die rechtlichen Grundlagen der eigenen öffentlichen Darstellung im Netz. Das alles im geschützten Rahmen des Kurses und mit Hilfe von Pseudonymen anstatt der eigenen Klarnamen.

Video-Rezensionen der gelesenen Bücher

Natürlich gehört zum Erstellen einer Facharbeit auch ein erhebliches Maß an eigener Lektüre. Einige der Bücher, die zu lesen sind, haben die Schüler in Form von Video-Rezensionen vorgestellt. Auch hier freuen wir uns natürlich über Views und Rückmeldungen.

Vorlesewettbewerb am KGN 2015

Wie jedes Jahr seit 1959 findet auch in diesem Schuljahr wieder der bundesweit durchgeführte Vorlesewettbewerb für alle 6. Klassen statt. Dieser Wettbewerb wird schulartübergreifend durchgeführt und manche Eltern werden sich wahrscheinlich daran erinnern, selbst einmal daran teilgenommen zu haben.

In den drei 6. Klassen des KGN wurden zunächst in jeder Klasse die Klassensieger ermittelt. Zunächst wurde geklärt, worauf beim Vorlesen zu achten ist: so werden z.B. Versprecher nicht bewertet, sondern ob jemand grundsätzlich sicher und flüssig liest, ob die Aussprache deutlich ist und Lautstärke und Lesetempo angemessen sind. Bezüglich der Texte hatten die Schüler freie Auswahl, jeder durfte einen Textabschnitt seiner Wahl mitbringen. Vorgabe war lediglich, dass der Textausschnitt möglichst viel wörtliche Rede beinhalten sollte.

 

In den einzelnen Klassen wurden Leserunden in Kleingruppen durchgeführt und von den Schülern selbst die Gruppensieger ermittelt. In manchen Fällen fiel die Entscheidung schwer und einige Schüler mussten Extra-Bewertungsrunden durchlaufen. Alle waren mit Eifer bei der Sache, egal ob sie selbst gerne vorlesen oder ob sie als Zuhörer mit ihrem Urteil gefragt waren.

Schließlich wurden in jeder Klasse zwei Klassensieger ermittelt, sodass im Schulentscheid am Mittwoch, den 02.12., sechs Schülerinnen und Schüler aus den 6. Klassen gegeneinander antraten: Die Reihenfolge der Leser wurde ausgelost und nacheinander lasen Benjamin Ott, Kim Baumanns (beide 6a), Luca Rudolph (6b), Elisa Bolanz (6c), Hanna Hess (6b) und Paul Hartmann (6c) ihre Textstellen von jeweils drei Minuten. Alle Schüler der 6. Klassen und die Jury, zusammengesetzt aus sechs Schülerinnen und Schülern sowie den drei Deutsch-Lehrerinnen der 6. Klassen Frau Habrecht, Frau Lütje und Frau Well, lauschten gespannt. In der zweiten Runde lasen die Kinder fortlaufend eine Geschichte, die sie nicht kannten, womit auch die Fähigkeit, einen unbekannten Text zu lesen, unter Beweis gestellt werden musste.

Diese 2. Runde veränderte das Ergebnis der 1. Runde tatsächlich noch einmal und die Wahl fiel am Ende nicht leicht. Elisa Bolanz aus der 6c überzeugte jedoch mit ihrem in beiden Runden lebendigen Vortrag und kann sich nun darüber freuen, als 1. Siegerin des Schulentscheids am KGN Anfang 2016 unsere Schule auf Kreisebene vertreten zu dürfen. Kim Baumanns kam auf den 2. Platz, den 3. Platz teilen sich Paul Hartmann und Hanna Hess.

Herzlichen Glückwunsch den Siegern!

Chemie-Kurs besucht die BASF in Ludwigshafen

Am 19.11.2015 hat sich der Neigungskurs Chemie der Kursstufe 1, unterrichtet von Herrn Weth, auf den Weg zur BASF nach Ludwigshafen gemacht.

Die BASF ist ein transnationaler Chemiekonzern, der vor allem durch das Haber-Bosch- Verfahren zur Synthese von Ammoniak bekannt ist. Der Konzern beschäftigt im Stammwerk Ludwigshafen ca. 50.000 Mitarbeiter und weltweit etwa 110.000 Mitarbeiter. Das Werk in Ludwigshafen umfasst eine Fläche von mehr als 110 Fußballfelder, hat eine eigene Feuerwehr und weitere werkseigene Betriebe. Die BASF macht einen Jahresgewinn von rund 8 Milliarden Euro.

Wir kamen um ca. 9:50 Uhr am Besucherzentrum der BASF an. Dort nahm uns Herr Dr. Weiss in Empfang, der uns durchs Werk führte. Er war Chemiker im Werk und arbeitet nun, im Ruhestand, als Gruppenführer im Besucherzentrum.

Herr Dr. Weiss führte uns zunächst durch das mehrstöckige Besucherzentrum der BASF und erklärte uns die verschiedenen, präsentierten Themenbereiche, zum Beispiel: Chemie im Alltag, Transport der riesigen Mengen an Rohstoffen und Produkten und die Abläufe auf dem Werksgelände.

Nach der Besichtigung des Besucherzentrums mussten wir uns Werkskleidung überziehen. Mit Helm, Schutzbrille und Ohrenstöpsel ausgestattet fuhren wir mit einem Bus durch das riesige Werksgelände. Herr Dr. Weiss hat uns zu fast allen Produktionsanlagen, z.B. für Düngemittel oder Schwefelsäure, etwas erklärt. Bei einer der zwei Ammoniak- syntheseanlagen hielten wir dann an und besichtigten zunächst ein Modell der kompletten Anlage (Maßstab 1:33). Im Anschluss führte uns ein weiterer Mitarbeiter, der Schichtleiter der Anlage, durch die großtechnische Anlage. Wir durften außen an einem “Ofen’’, in dem Reaktionen für die Herstellung der Ausgangsstoffe ablaufen, hochgehen und hineinschauen. Die Synthese der Ausgangsstoffe nimmt den größten Teil der Anlage in Anspruch. Die eigentliche Ammoniaksynthese läuft in einem Reaktor ab, der mehrere Kubikmeter Katalysatormaterial enthält, sodass man eine Tagesproduktion von mehreren hundert Tonnen Ammoniak erreicht. Im Anschluss fuhren wir mit dem Bus zu einer Werkskantine und nahmen dort ein sehr gutes und umfangreiches Mittagessen ein. Nach dem gemeinsamen Essen verabschiedeten wir uns von Herrn Dr. Weiss und von der BASF.

 

Die Führung von Herrn Dr. Weiss und die Erklärungen des BASF Mitarbeiters waren sehr informativ und wir haben einige neue Informationen zur groß-industriellen Ammoniaksynthese erhalten. Wir durften aus unmittelbarer Nähe erfahren, mit welchem Aufwand und in welchem Ausmaß dieses Verfahren durchgeführt wird. Es hat uns erstaunt, wie groß die Anlage war und wie viele Kilometer Rohrleitungen im Werk verlaufen. Es war eine rundum gelungene Exkursion.

Gegen 17:00 Uhr waren wieder zu Hause.

Crosslauf-Event der Sportprofilklasse 8c im französischen Wittenheim

Am 25.November 2015 um 11:30 Uhr fuhr der Bus mit den 21 Kindern vom Kreisgymnasium Neuenburg am Schulgelände ab nach Wittenheim für den Crosslauf in Frankreich.

Nach der 25 minütigen Fahrt lief die 8c zusammen in das Gebäude indem sich die Jungs nach einer kurzen Besprechung mit ihrem Klassenlehrer Robert Fink umziehen durften. Auf Anweisung von ihrem Sport- und Französischlehrer Herr Fink, durften sich die Jungs aufwärmen und bekamen letzte taktische Tipps. Es gab zwei Läufe, einen in dem die Jungs liefen und einem, in dem die Mädchen ihre Runden absolvierten.

Schon 40 Minuten nach der Ankunft in Wittenheim gingen die zehn Jungs der Klasse 8c an den Start. Nach circa 2,9 Kilometer durch die hügelige Landschaft rund um eine See waren sie erschöpft, der bestplatzierte Junge, Nick Wenig, war von mehr als 300 Jungs der 63. für die 8c. Direkt danach traten die Mädchen an den Start des Crosslaufes und auch sie waren nach 2,4 Kilometern am Ende. Die Bestplatzierte der Klasse 8c, Lavinia Horning, errang den 12. Platz. Trotz keiner Erst-, Zweit- oder Drittplatzierung ist Herr Fink stolz auf seine Klasse.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Kurz bevor der Bus zurückfuhr, wurde Herr Fink noch zu einem Interview mit einer französischen Reporterin gerufen. Trotz Anstrengung ging jeder mit einem guten Gefühl nach Hause.

Artikel von Justin Schaub, 8c

Ausstellung der NwT-Gruppe 10bc zu Klimaschutz und Gebäudetechnik

Die Schülerinnen und Schüler der NwT-Gruppe 10bc arbeiteten im zweiten Halbjahr des letzten Schuljahres an einem Projekt zum Thema Klimaschutz und Gebäudetechnik. Nach einer Einführungsphase, in der die Grundlagen des Klimas und des anthropogenen Klimawandels besprochen wurden, ging es um die Rolle von Wohngebäuden im Klimawandel. Die Gebäude machen in Deutschland etwa ein Viertel des Gesamtenergieverbrauchs aus, ca. 85 % dieser Energie werden für Wärme und Warmwasser verbraucht.

Vor diesem Hintergrund analysierten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Wohngebäude und lernten dabei, wie Wände, Dächer und Fußböden aufgebaut sind und welche Rolle sie im Energiefluss des Gebäudes spielen.

Anschließend bauten Sie Modelle, mit denen sie jeweils ein Bauelement intensiver betrachteten und darstellten. An diesen Modellen wurde getestet und gemessen, wie eine energieoptimierte und eine weniger effiziente Variante sich verhalten. So analysierten sie z.B. einen Wandaufbau, Fußbodenheizungen, verglichen Fußboden und Wandheizung oder auch verschiedene Fenstervarianten.

Aufgrund von Terminkollisionen am Ende des letzten Schuljahrs sind die Modelle sowie die Messergebnisse und Deutungen erst jetzt in der Aula des Kreisgymnasiums Neuenburg ausgestellt.

 

Andreas Kalt

Neigungskurs BK im Museum fur Neue Kunst

Am 23. 10. 2015 besuchten Schüler des BK-Neigungskurses der KS 2 das Museum für Neue Kunst in Freiburg. Neben Exponaten der Klassischen und der Postmoderne gab es eine Sonderausstellung über den Freiburger Cartoon-Zeichner Peter Gaymann zu sehen. Informativ waren die vielen Plakate und Cartoons des Künstlers, seine Zeichentechniken und der kritische Blick auf das Thema Kunst und Geschäft. Vor allem aber kreativ und witzig sind sein Umgang mit alltäglichen Dingen und die Fülle an Kombinationen unterschiedlichster Materialien. Moderne Ausstellungsideen sorgten für Abwechslung. Außerdem konnte man selbst zeichnen, collagieren und einen Blick in Gaymanns Arbeitswelt werfen. An diesem Tag hatten die Schüler auch die Gelegenheit, dem Karikaturisten selbst über die Schulter zu schauen und sich mit ihm fotografieren zu lassen. Alles in allem – ein lohnender Besuch, unterhaltsam und für für die eigenen kreativen Fähigkeiten sehr anregend.

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Susanne Krummrich

Projekt „Brückenbau“ im NwT-Unterricht der Klasse 9 (2015)

4 Gruppen beschäftigten sich im zweiten Halbjahr mit der Theorie des Brückenbaus. Anschließend wurde jeweils eine Brücke – hauptsächlich aus Holz – gebaut. Diese sind momentan in der Aula des KGN zu besichtigen.

Gruppe Louisa Stoye, Anna Kruska, Jessy Tieu

Wir haben uns von der Rheinbrücke zwischen Neuenburg und Chalampé und der Kleinmann-Brücke inspirieren lassen. Wir haben uns für eine Fachwerk- und Bogenbrücke entschieden.

Als erstes haben wir uns Gedanken über das Material der Brücke gemacht und uns schlussendlich für Holz entschieden. Aufgetretene Probleme wurden sofort besprochen und gelöst. Der Bogen stellte sich als größtes Problem des Projekts dar. Zuerst haben wir das Tragwerk und die Fahrbahn angefertigt und zusammen gebaut. Als zweites haben wir die Widerlager und daraufhin den Bogen befestigt. Zum Schluss haben wir noch Streben mithilfe von Winkeln und Laschen an der Brücke befestigt.
Insgesamt ist unsere Brücke 24 cm hoch und 150 cm lang.

Gruppe Parcival Schneider, Toni Breuer, Ahan Göttl, Kathrin Pauer

Unsere Aufgabe war es, eine Brücke zu konstruieren, die in der Region liegen soll. Wir entschieden uns für eine Fahrradbrücke über den Rhein, an der Grißheimer Panzerplatte. Unsere Brücke sollte stabil und trotzdem elegant aussehen. Mit diesen Vorgaben bauten wir eine Schrägseil-Brücke. Eine Schrägseil-Brücke ist eine Brücke, bei der die Seile direkt an der Fahrbahn und an den Stützpfeilern, Pylonen genannt, angebracht sind. Nachdem wir eine technische Zeichnung, zu unserer Brücke, angefertigt hatten, begannen wir mit dem Bau. Wir sägten die einzelnen Bauteile aus Holzbrettern und Holzplatten zu Recht, die uns die Schule gestellt hatte, und konnten somit alle Einzelteile im richtigen Maßstab zusammenbauen. Probleme ergaben sich nur vereinzelt, zum Beispiel bei der Befestigung der Seile, oder dem Anbringen eines Geländers, gegen das wir uns am Ende entschieden. Solche Probleme wurden allerdings schnell überwunden. Nachdem wir die Brücke gebaut hatten, entwarfen wir ein Plakat zur Präsentation.

Gruppe Viktoria, Hanna & Annika

Unsere Gruppe hatte das Ziel am Ende des Jahres ein Modell einer stabilen Hängebrücke für Fußgänger und Fahrradfahrer selbst gebaut zu haben. Wir orientierten uns an der Golden Gate Bridge und passten unser Modell der Umgebung am Rhein an, denn dort sollte unsere Brücke eine Verbindung zwischen dem Fahrradweg auf der deutschen Seite und dem Weg auf der französischen Rheininsel bilden.
Schon vor dem Bau stießen wir auf einige Probleme, die vor allem den Maßstab und einzelne Bauteile wie die Verankerung der Seile betrafen.

Doch mit vielen neuen Ideen hatten wir schließlich einen genauen Bauplan von unserer Brücke.
Als Material verwendeten wir hauptsächlich Holz. Wir fertigten daraus die Fahrbahn, die Pylonen (Pfeiler) und ihre Widerlager. Für die langen Seile nutzen wir Stahlseile, an dem wir die kürzeren senkrechten Seile aus Angelschnur mit Quetschperlen befestigten. Mit dem Ergebnis von 4kg bei einem Belastungstest sind wir mit unserer Brücke sehr zufrieden.

Gruppe Aaron, Marc und Dominik

Als Erstes haben wir uns einen Brückentyp ausgesucht. Danach haben wir im Internet nach einem Platz gesucht, wo wir die Brücke hinstellen würden. Dort haben wir uns die Deutzer Brücke in Köln ausgesucht. Als nächstes haben wir eine technische Zeichnung unserer geplanten Brücke angefertigt und die Materialkosten geplant. Anschließend haben wir die benötigten Bauteile gekauft. Dort gab es ein Problem: Die Stahlschnur war zu teuer. Dann haben wir eine stabile Schnur gekauft. In der nächsten Stunde haben wir dann angefangen die Bodenplatte mit den Pfeilern zusammen geschraubt und in die Pfeiler jeweils 4 Löcher für die Schnüre gebohrt. Danach haben wir in die Fahrbahn auf jeder Seite 8 Löcher für Ohrschrauben gebohrt. Dann haben wir in 4 kleine Holzstangen auch nochmals 4 Löcher gebohrt, durch die später dann die Schnur führt. Die 4 Holzstangen haben wir unter die Ohrschrauben geklemmt und dann die Schnüre durch die Ohrschrauben und die Stangen gefädelt. Dort trat dann das nächste Problem auf: Die Knoten an denen die Schnur mit den Ohrschrauben festgemacht ist. Nachdem wir mehrere Stunden lang versucht haben die Knoten festzumachen bis wir es dann geschafft haben, indem wir alle Knoten gleichzeitig festgezogen haben. Als die Brücke soweit fertig war ist sie zu sehr hin und her geschwungen um das zu beheben haben wir noch 2 kleine Holzstückchen an der Innenseite der Pylonen befestigt.

Ausflug zum Hartmannswillerkopf Juli 2015

Der Neigungskurs Französisch der Kursstufe 1 des KGN Neuenburg hatte auf Einladung der Stadt Mulhouse und mit Unterstützung der Stadt Neuenburg am 2. Juli die Möglichkeit, die Gedenkstätte des Hartmannsweilerkopfes im Elsass einen Tag lang zu besuchen, um sich die zahlreichen Denkmäler anzuschauen, welche an die gefallenen Soldaten des 1. Weltkriegs erinnern sollen. Dabei wurde die achtköpfige Gruppe unter Leitung von Frau Fusco und einem Gruppenleiter zu den verschiedenen Denkmälern wie etwa dem Nationalfriedhof oder der Krypta, mit je einem katholischen, evangelischen und jüdischen Altar geführt.

Nach einigen Reden, welche an die Wichtigkeit der deutsch-französischen Freundschaft erinnerten und einem anschließendem Mittagessen in einer ferme auberge, wanderte die Gruppe gemeinsam durch die alten Schützengräben zu einem weiteren schönen Aussichtspunkt.

Der Tag bot der Gruppe die Möglichkeit, sich an die gefallenen Soldaten des 1. Weltkriegs und den Waffenstillstand vom 11. November 1918 zu erinnern. Es wurde einem deutlich wie sich die deutschen und französischen Soldaten zu dieser Zeit gefühlt haben müssen und wie wichtig es ist, sich an die deutsch-französische Freundschaft zu erinnern. Nicht umsonst ist die Gedenkstätte des Hartmannsweilerkopfes mit rund 250000 Besuchern im Jahre 2009 eines der meistbesuchten Denkmäler und eines der größten Tourismusziele des Elsass.

Sommer, Sonne und Triathlon à la française – Deutsch-französisches Sportprojekt ein voller Erfolg!

LUTTERBACH – „Viel zu heiß“, „das schaff ich nie“, „da sauf ich ab“, „die Franzosen sind viel zu gut für uns“ und „ ich werde eh letzte“ waren die Worte, die die Schüler vom deutsch-französischen Triathlonprojekt des Kreisgymnasiums Neuenburg und dem bilingualen Collège Lutterbach vor ihrem großen Wettkampf am Triathlongelände in Reiningue am heutigen Montag von sich gaben.

„Voll gut“, „schöne Strecke“, „anstrengend, aber super Erfahrung“, „Schwimmen war gar nicht so schlimm“, „hat Spaß gemacht mit den Franzosen“ und „Triathlon ist doch ganz cool“ sind die Sätze, die dann im Anschluss an die „Erfahrung Triathlon“ von den Schülerinnen und Schülern der 8c Sportprofil fielen und ganz klar die lohnenden Aspekte dieses sportlichen Austauschprojekts in den Vordergrund rücken.

Angeleitet von ihren Sportlehrern Hugues Schildknecht (Lutterbach) und Claudia Zimmermann-Ruf und Robert Fink (KGN) trainierten die Sportklassen zunächst getrennt, um dann in zwei gemeinsamen Trainingseinheiten in Neuenburg den großen Wettkampf vorzubereiten. In einer ersten Trainingssequenz stand das gegenseitige Kennenlernen und eine Biathlonübung mit Bike & Run im Mittelpunkt, die zweite Trainingssequenz hatte es dann in sich: 6 km Bike & Run im deutsch-französischen Sporttandem von Neuenburg nach Steinenstadt ins Freibad, wo dann zunächst eine intensive Schwimmstaffel und danach ein Swim & Run im direkten Wettkampf abgehalten wurde. Dabei zeigten die französischen Schüler ihren Trainingsvorsprung in dieser Sportart und ließen die Schülerinnen und Schüler vom KGN staunen. Doch genau diese Tatsache stachelte die Motivation der Neuenburger Sportprofiler für diese Herausforderung an und zeigte ihren Willen sich mit der Sportart Triathlon erfolgreich auseinandersetzen zu wollen.

Schließlich kam der große Tag. Der große Wettkampf am Triathlontrainingsgelände in Reiningue erwies sich dann als absoluter Höhepunkt. Bei strahlendem Sonnenschein und fast schon zu warmen Temperaturen erwarteten die französischen Schülerinnen und Schüler ihre Austauschpartner am Bahnhof. Von dort ging es mit den Rädern direkt zum See, wo die letzten Vorbereitungen getroffen wurden, die Wettkampfstrecke abgefahren und sich gegenseitig Glück gewünscht und motiviert wurde.

300m Schwimmen, 5km Radfahren und 2,5 km Laufen bei 30 Grad standen an. Die Neuenburger Sportler hatten sich einiges vorgenommen und zeigten einen tollen Wettkampf in der französischen Sommerhitze. So schaffte es Jonas Bornemann im Klassement auf den dritten Platz, dicht gefolgt von Tom Rappold, der den fünften Platz belegte. Die beiden Spitzenplätze belegten erwartungsgemäß zwei französische Schüler. Vor allem aber auch Fiona Götz, Lisa Schmidt, Jessica Scholz und Saskia Rabeler zeigten eine tolle Leistung, besiegten ihren „inneren Schweinehund“ und hielten die „Ultraman“-Strecke locker durch.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Am Ende des Tages wurden gemeinsam schon wieder die ersten Pläne geschmiedet, wie ein Weiterführung des Projekts aussehenden könnte, um weitere Erfahrungen im gemeinsamen, grenzüberschreitenden Sporttreiben machen zu können.

Ein großes Dankeschön geht an die Stadt Neuenburg, die uns bei diesem Projekt toll unterstützt hat.