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Chemiekurse des KGN besichtigen die Firma Losan Pharma

Am Donnerstag, den 12.Januar 2017, hat die Pharmafirma Losan den Schülern der Chemiekurse am KGN eine interessante Führung gegeben. Nach dem freundlichen Empfang wurden zwei kleine Gruppen gebildet. Der ersten Gruppe wurde zunächst eine Präsentation über die Entwicklung von Losan gehalten. Hierbei war interessant zu sehen, wie groß die Pharmafirma in den letzten Jahren geworden ist. Sie hat schon sehr viele internationale Kontakte geknüpft, unter diesen sind unter anderem auch die USA.

Danach konnte man die Labore sehen, in welchen aus einem Wirkstoff ein vollendetes Produkt entwickelt wird. Der Vergleich zwischen den schulischen Geräten und den Apparaturen bei der Firma Losan war sehr spannend, da diese sehr viel größer und komplexer sind. Die zweite Gruppe war in der Zeit in der Produktion und konnte die großtechnische Medikamentenherstellung besichtigen. Losan Pharma hat sich auf Sticks, also einzeln verpacktes Pulver, Brause- und Filmtabletten spezialisiert. Sicher wundert man sich, warum auf keinen Medikamentenpackungen der Name Losan zu finden ist. Dies liegt daran, dass Losan nur für Kunden speziell produziert. Diese geben Losan einen Auftrag, ein bestimmtes Medikament mit einem bestimmten Wirkstoff herzustellen. Nach der Entwicklung kann es dann zur großtechnischen Produktion kommen. Am Ende steht nur der Name des Kunden auf dem Produkt.

Damit jeder die Chance hatte, die gesamte Firma zu entdecken, wurden die Gruppen anschließend getauscht. Zudem hatte man Zeit, Fragen zu stellen, welche immer freundlich aufgenommen und beantwortet wurden.

Am Ende des Tages waren alle Schülerinnen und Schüler erstaunt darüber, wie viel Arbeit hinter einer einzelnen Tablette steckt, und auch sehr dankbar, dass Losan sich dazu bereit erklärt hat, den Chemiekursen einen spannenden Einblick in die Medikamentenherstellung zu geben. Dafür nochmals herzlichen Dank!

Die Klasse 8b besucht das Theaterstück „Crossing Stones“

1917, USA. Die Familien Jorgensen und Norman wohnen nur durch einen Fluss voneinander getrennt. Diesen können sie überqueren, wenn sie ein paar Steine überqueren. „Crossing Stones“ heißt das Jugendbuch der amerikanischen Autorin Helen Frost, welches von der Professorin Mechthild Hesse und der Regisseurin Susanne Franz mit der englischsprachigen Theatergruppe der Pädagogischen Hochschule inszeniert wurde.

Das Theaterstück thematisiert einerseits den ersten Weltkrieg. Die beiden Söhne der Jorgensens und der Normans lassen sich freiwillig für den ersten Weltkrieg rekrutieren. Andererseits kämpfen die Tochter Muriel und ihre Tante Vera für das Wahlrecht der Frauen und schließen sich den Suffragetten in Washington an.

„Crossing Stones“ ist ein nachdenklich stimmendes Stück über die Sinnhaftigkeit von Kämpfen und Krieg, welches auch 2016 nicht an Aktualität verloren hat.

Die Klasse 8b begleitet von Frau Spengler und Frau Burkhardt fuhr am Dienstag, den 13.12. nach Freiburg, um das Theaterstück anzuschauen. Das Foto zeigt die Schüler bei der anschließenden Diskussion mit den Schauspielern, der Professorin Hesse und der Autorin Helen Frost, die extra aus Amerika angereist war.

Herbstlauf 2016

Nach Wochen der Vorbereitung war es soweit. Der von den Lehrern empfohlene Ausdauerlauf fand statt. Gemeinsam mit Frau Pfrengle nahm das Sportprofil der Klasse 8 am Herbstlauf in Bad Krotzingen teil. Bis auf einige, die leider verhindert waren, sind alle im Kurpark erschienen. Gleich nach der Ankunft machten wir uns erst einmal warm. Nach lockerem Einlaufen durch den Kurpark, begann das Aufwärmprogramm des Veranstalters. Zudem hatten wir uns in Zusammenarbeit mit Frau Pfrengle, ein eigenes Aufwärmtraining erstellt.

Dann ging es zum Start. Wir ergatterten Plätze in den vorderen Reihen. Der Startschuss fiel und alle Teilnehmer stürmten auf die 5 km lange Strecke. Diese verlief parallel zum Neumagen. Nach der Hälfte der Strecke überquerten wir den Fluss und es ging auf der anderen Seite des Flusses weiter. Das Teilnehmerfeld war nun schon weit auseinander gezogen. Nach weiteren zwei Kilometern kamen wir zurück in den Kurpark, wo wir schon von vielen Fans erwartet und angefeuert wurden. Nun machte die Strecke noch eine Art Schleife, bis endlich das lang ersehnte Ziel erreicht war. Alle waren froh, dass sie es geschafft hatten.

Besuch im CERN 2016

Morgens früh um halb acht setzte sich vom Kreisgymnasium Neuenburg aus ein wild gemischter Bus aus Zehntklässlern, Oberstufenschülern, Studenten und zwei Lehrern in Richtung Genf in Bewegung. Ziel dieser über dreistündigen Reise war das CERN, das „Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire“ – zu Deutsch, dem europäischen Zentrum für Kernforschung.

Was uns wirklich erwartete, wusste keiner von uns – denn was da wirklich vor sich ging, hatte keiner verstanden. Also waren wir erst einmal ein wenig perplex, als wir ankamen und uns einer der zwei betreuenden Lehrer – namentlich Herr Risch und Herr Striebich – primär auf zwei Exponate aufmerksam machte: Eine blaue Heliumflasche und ein Screen, der sogenannte Myonen sichtbar machte. Okay, also für alle Nicht-Physiker: Wir wussten auch nicht, was Myonen sind. Und was die Flasche sollte auch nicht wirklich. Aber nachdem wir durch einige Hallen voller anspruchsvoller Infotafeln, ausgestellter Vakuumdetektoren, riesiger Kalorimeter und schier endlosen Datenmengen gewandelt sind, begann sich ein grobes Bild von dem zu formen, was das CERN eigentlich ist: Ein riesiges Labor in dem etwas, das man Grundlagenforschung nennt betrieben wird.

 

Dabei werden die kleinsten Teilchen dieser Welt untersucht, das woraus alles – zumindest das uns bekannte Universum (na gut, ohne die Schwarze Materie) – aufgebaut ist. Dafür werden Protonen Energie zugefügt wodurch die Masse zunimmt – okay, stopp. Machen wir es simpel: Zwei Teilchen werden in einem riesigen, ringförmigen Beschleuniger aufeinander geschossen, es gibt eine Kollision, die an den Urknall erinnern soll und ganz viele neue Teilchen entstehen. Und das gibt dann ganz, ganz viele Daten, aus denen die Forschungsteams am CERN irgendwas rauslesen. Und dabei noch ein paar praktische Erfindungen machen: Das Internet zum Beispiel. Das und noch ein bisschen mehr fasste uns ein älterer Herr im Schnelldurchgang noch einmal zusammen – zwei Jahre Physik in eine dreiviertel Stunde komprimiert. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt.

 

Eine Gruppe besichtigte dabei eine Halle, in der die riesigen Magneten des LHC vor ihrem Einsatz bei ihrer späteren Betriebstemperatur von unter -270°C getestet werden. Danach fuhr die Gruppe zum Kontrollzentrum des CERNs. Dort angekommen präsentierte uns eine junge Physikerin die verschiedenen Möglichkeiten, den Teilchenstrahl zu fokussieren, so dass möglichst viele Teilchen miteinander kollidieren. Anschließend durften wir einen Blick in den eigentlichen Kontrollraum werfen, der in vier Inseln für die verschiedenen Beschleuniger unterteilt und mit zahlreichen Computern ausgestattet ist.

Die zweite Gruppe wurde mit Helmen bewaffnet und 100 Meter unter die Erde befördert, wo wir uns durch die endlosen Reihen an Datenverarbeitungscomputern und Bündeln aus faustdicken LAN-Kabeln schlängelten. Denn die Detektoren, die die Kollisionen untersuchen, kreieren unendlich viele Mengen an Daten. Und die Detektoren – ATLAS, ALICE, CMS, LHCb – sind die eigentlich interessanten Dinge an dem LHC, dem 27 km langem Tunnel. Erschöpft und verwirrt kamen wir abends wieder zurück ins bekannte Neuenburg und dachten uns, dass wir zumindest mehr wussten als vorher. Aber irgendwie immer noch nicht, was Myonen sind.

NwT-Schüler/innen erstellen Erklärvideos und Modelle zum Thema Klimaschutz und Gebäudetechnik

Der Klimawandel und die Möglichkeiten, ihn einzudämmen, sind inzwischen ein regelmäßiges Dauerthema geworden. Dennoch scheint es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler immer wieder aufs Neue die Fakten und Zusammenhänge lernen und dass sie außerdem verstehen, welche alltäglichen Maßnahmen jeder und jedes einzelnen dazu beitragen können, die Klimaveränderung möglichst gering zu halten. Dieses Ziel verfolgt die Unterrichtseinheit „Klimaschutz und Gebäudetechnik“ in Klasse 10 im Fach NwT.

Auch dieses Schuljahr fand die Unterrichtseinheit wieder im Rahmen des European Energy Award in Kooperation mit der Stadt Neuenburg statt. Vielen Dank für die Unterstützung!

Erklärvideos

Zunächst erarbeiteten wir die Prozesse der Atmosphäre und lernten, welche menschlichen Aktivitäten diese beeinflussen. Die Schülerinnen und Schüler setzten ihr neu erworbenes Wissen in Erkärvideos um, die sie selbst konzipierten und erstellten. Lernvideos gehören für die Schülerinnen und Schüler inzwischen zum Alltag. Fast jede/r nutzt sie, um Schulinhalte nachzubereiten oder sich auf Klassenarbeiten vorzubereiten. Da liegt es nahe, dass man auch lernt, wie man solche Videos selbst erstellen kann.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen:

Gebäudetechnik im Zusammenhang des Klimaschutzes

Anschließend analysierten die Schülerinnen und Schüler ihre Wohngebäude und suchten sich ein Bauelement aus, das sie näher untersuchen und in einem Modell darstellen wollten. In den folgenden Abschnitten erklären die Schülerinnen und Schüler in eigenen Texten jeweils die Hintergründe und das Vorgehen.

Gruppe Mitchell

Dieses Halbjahr war Klimaschutz und Gebäudetechnik unser Thema. Jeder aus unserer Gruppe hat sich ein Bauelement ausgesucht zu dem er einiges recherchiert hat. Für die vertiefte Analyse und den Bau eines Modells mit anschließenden Messungen sollten wir uns auf ein Bauelement einigen. Wir haben uns für das Dach entschieden.

Bei der Vertieften Analyse mussten wir feststellen, dass der Aufbau eines Daches komplizierter ist als es scheint, da es viele Schichten mit unterschiedlichen Dämmmaterialien gibt, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften haben. Trotz der vielen Varianten, die für uns auch neu waren, ist der Grundaufbau eines Daches immer derselbe. Unter den Sparren befindet sich die Untersparrendämmung, zwischen ihnen die Zwischensparrendämmung und über ihnen eine Holzverlattung, auf der die Dachbedeckung angebracht ist. Eine weitere wichtige Erkenntnis war, dass die Feuchtigkeit eine wichtige Rolle spielt und eine Dampfsperre an er richtigen Position angebracht werden muss um Probleme und Schäden durch Schimmel zu vermeiden.

Bei unserem Model uns speziell bei den Messungen haben wir uns auf die Albedo spezialisiert.Die Albedo ist die Eigenschaft eines Gegenstands Strahlung zu reflektieren. Dazu haben wir zwei verschiedene Dachbedeckungen gewählt. Die eine Hälfte unseres Daches ist mit normaler Alufolie bedeckt, während die Andere hälfte mit schwarz lackierter Alufolie bedeckt ist.

Dachmodell

Da schwarze Farbe mehr Wärme aufnimmt und helle, spiegelnde Oberfläche diese reflektiert sind wir davon ausgegangen, dass wenn ein Baustrahler als Wärmequelle von oben auf das Dach scheint und wir auf beiden Seiten unter dem Dach messen sowie mit einem Oberflächenthermometer die Oberflächentemperatur messen, bei der schwarzen Seite jeweils höhere Werte rauskommen. Wir haben uns besonders auf die Albedo konzentriert, da dies eine gute und billige Möglichkeit ist das Gebäude bei heißen Temperaturen vor der Wärme zu schützen.

Wir lagen nur bei unserer ersten Vermutung richtig, nämlich dass unter der schwarzen Alufolie eine höhere Temperatur als unter der hellen uns spiegelnden herrscht. Bei den Messungen mit den Oberflächenthermometern kamen Werte, die über 100°C liegen raus, obwohl wir beide Flächen mit der Hand berühren konnten ohne unangenehme Hitze zu spüren.

Zudem ist anzumerken, dass die Messwerte bei der hellen Folie deutlich höher waren als bei der schwarzen und, dass die Ergebnisse stark schwanken. Unsere Hypothese um diese Ergebnisse zu erklären lautet, dass das Oberflächenthermometer die Strahlung, die reflektiert wurde gemessen wurde, denn das würde die höheren Werte bei der hellen Folie erklären. Die Schwankungen kommen wahrscheinlich daher, dass wir nicht immer auf derselben Stelle gemessen haben und die Folie nicht glatt sondern mit vielen Falten auf dem Dach angebracht war. Dies sind allerdings bloß Vermutungen.

Auf unserem Poster, welches hier als PDF vorliegt können sie noch detailliertere Informationen bekommen.

Gruppe Faraday

Dieses Halbjahr war die Aufgabe in NWT ein Bauelement eines Hauses nachzustellen, mit der Ambition die Wärmedämmung des Elements zu simulieren und darzustellen. Wir haben uns für ein Modell der Außenwand eines Hauses entschieden, weil wir den Nutzen der Außenwand und deren Dämmung interessant fanden und zeigen wollten, wozu die Außenwand dient. Bei der vertieften Analyse haben wir festgestellt, dass wir für unsere Wand keine Porotonsteine nutzen können, da sie zu teuer, zu schwer und nicht gut zu verarbeiten sind. Aus diesen Gründen haben wir auf Ytong zurückgegriffen. Wir haben acht Ytong Steine mit Mörtel zu einem Kasten verbunden und zusätzlich noch zwei der vier Wandseiten mit Hartschaumstoff gedämmt um einen Vergleich für die Messung zu haben. Wir haben eine halbe Stunde lang, jede Minute, die Temperatur der gedämmte Wand und die der nicht gedämmte Wand von außen mit einem Oberflächenthermometer gemessen. Bevor wir die Wärmequelle in Form eines Baustrahlers im Inneren des Kastens simuliert haben, haben wir die Temperatur beider Wände von innen gemessen.

Nach dieser Messung haben wir die beiden Wände nochmals Innen gemessen.

Messdiagramm

Poster mit weiteren Informationen (PDF)

Gruppe Schwann

Die Umwelt und vor allem das Klima sind vom Menschen stark betroffen. Er kann positiven und negativen Einfluss darauf haben. Somit gilt die Frage: „Wie bauen wir energiesparend und umweltschonend?“ als eine der schwierigsten in der heutigen Zeit, weil wir alle täglich sehr viel Energie verbrauchen und dadurch die Umwelt schwerwiegend beeinflussen. Damit wir der Komplexität dieses Problems auf den Grund gehen können und es besser verstehen, haben wir im Rahmen unseres Themas „Klimaschutz und Gebäudetechnik“ im NwT-Unterricht Modelle gebaut und Versuche ausgeführt. Für die Modelle und die genauere Betrachtung wählte jede Gruppe ein Bauelement eines normalen Einfamilienhausesauses aus. Unsere Gruppe entschied sich für den Bau eines Fenstermodells. Bevor wir mit dem Bau des Modells(Fensters) und der Durchführung unseres Versuchs anfingen, verschafften wir uns zuerst einen tieferen Einblick in die Art und Weise wie ein Fenster gebaut wird und worauf man achten muss.

Eine oder mehrere Glasscheiben, ein Rahmen und Fensterflügel sind die drei Bauteile eines klassischen Fensters, jedoch lässt sich sehr viel varrieren. Ein Beispiel wäre das weglassen eines Fensterflügels, dadurch würde sich das Fenster nicht mehr öffnen lassen, gleichzetig würde allerdings die Dämmleistung dadurch verstärkt werden. Das bedeutet das Fenster kann die Wärme weniger gut leiten. An diesem Beispiel kann man sehr gut erkennen, dass sich je nach Bauart die Eigenschaften eines Fensters bzw. eines Bauteils verändern können.

Um umweltschondend und energiesparend zu bauen werden Fenster in der heutigen Zeit oft mit mehr als nur einer Glasscheibe gebaut. Um dies zu beweisen entschieden wir uns zwei Modelle eines Fensters zu bauen. Eines mit nur einer Glasscheibe und eines mit drei Glasscheiben. Die Glassscheiben bekamen wir von der Firma Glas-Trösch in Bad Krozingen. Das wäre eine normale Glasscheibe und eine spiezielle Wärmedämmende Scheibe bzw. ein Bauteil bestehend aus drei Glasscheiben die miteinander verbunden sind und somit ein einzelnes Bauteil ergeben. Umd die beiden Teile befestigen zu können fertigten wir zwei gleich große Rahmen aus Holzbalken an in der wir die Glasscheiben mit Silikon fest machten.

Nun ging es an unser Experiment. Für dieses stellten wir eine Vermutung an, sie lautete: „Ein Fenster mit nur einer Glasscheibe dämmt schlechter als ein Fenster mit drei Glasscheiben.“ Um unsere Vermutung zu beweisen bzw. zu widerlegen bauten wir folgenden Versuch auf. Wir stellten vor jedes der beiden Fenstermodelle eine Wärmequelle z.B. einen Baustrahler oder eine Infrarotlampe. Wir haben im Abstand von zwei Minuten die Temperatur auf gegenüberliegenden Seite der Wärmequelle gemessen und notierten die Ergebnisse.

Nachdem wir fetig waren verglichen wir die Werte und unsere Vermutung bestätigte sich. Ein Fenster mit einer Glasscheibe dämmt schlechter als ein Fenster mit drei Glasscheiben. Eine genauere Erklärung und Darstellung lässt sich auf unserem Poster (PDF) finden.

Gruppe Ökotanten

Das Thema unseres Naturwissenschafts- und Technikunterrichts war Klimaschutz und Gebäude Technik. Hierbei haben wir uns vertieft mit Dämmungsarten und Materialien beschäftigt. Innerhalb unserer Gruppe mussten wir uns für ein Bauelement zu diesem Thema entscheiden und eine vertiefte Analyse, ein Modell samt Messungen und einem informativen Poster erstellen. Unsere Gruppe hat sich für ein Satteldach entschieden. Bei unserer vertieften Analyse haben wir herausgefunden, dass bei dem Original-Dach Schwächen bei dem Hitzeschutz vorhanden sind. Das Original-Dach ist ein Satteldach mit Zwischensparrendämmung. Hier dient Mineralwolle als Dammstoff. Wir haben auch herausgefunden, dass ein Dach typische Aufgaben wie beispielsweise Feuchtigkeitsschutz, Windschutz und Wärmedämmung aufweist.

Die Dach- und Konterlattung sorgen als Oberkonstruktion der Sparren für Stabilität. Darunter befindet sich eine wasserdichte Dachhaut, die den Dachraum und den Dämmstoff vor Feuchtigkeit, Wind und Schadstoffe von außen schützen soll. Die Sparren tragen die Auflast des Daches. Zwischen ihnen befindet sich die Zwischensparrendämmung, die als Wärmedämmung fungiert. Durch die dampfdichte Folie wird die Zwischensparrendämmung vor Feuchtigkeit von innen geschützt. Das Kantholz verhindert, dass der Dämmstoff und die Dampfbremse herausfallen. Dazwischen befindet sich die zusätzliche Untersparrendämmung. Sie soll den Hitzeschutz erhöhen. Eine Querverlattung unter der Untersparrendämmung hindert den Dämmstoff daran rauszufallen. Die Innenverkleidung dient zur besseren Transportfähigkeit.

Dachmodell

Dachmodell

Wir haben das Dach-Modell auf ein Wand-Modell gesetzt. Zwischen den Wänden haben wir einen Infrarotstrahler hingestellt. Eine halbe Stunde lang haben wir jede Minute die Temperatur auf der Außenseite des Dach-Modells gemessen. Dabei haben wir jeweils auf der Seite mit Untersparrendämmung und auf der Seite ohne Untersparrendämmung gemessen. Die Messwerte sind nicht ganz eindeutig. Sie schwanken zwischen 21 °C, 8 °C und 24,9 °C. Das Ergebnis unserer Messungen war ein minimaler Temperaturunterschied zwischen der Seite mit der Untersparrendämmung und der Seite ohne Zwischensparrendämmung. Die Seite ohne Untersparrendämmung ist im durchschnitt um 0,41°C wärmer.

Poster mit näheren Details (PDF)

Sportprofiler am Limit – Triathlon in Frankreich verlangt den KGNlern alles ab

An drei Terminen machten sich die Sportprofil-Schüler der Klasse 8c mit der Sportart, bestehend aus den drei Teildisziplinen Schwimmen, Rad fahren und Laufen, dem Triathlon vertraut. Am ersten Termin trainierten die Schüler im Stadion in Neuenburg um ein Gefühl für die Wechsel von Laufen auf Fahrrad fahren zu bekommen. Schon hier zeigte sich, dass es für die Schüler eine Herausforderung sein würde. Danach trainierte die Gruppe noch einmal halbtags zusammen mit einer Klasse aus Frankreich.

An diesem Tag liefen und fuhren wir, mit unseren Partnern aus Frankreich nach Steinenstadt, wo wir freundlicherweise kostenlos im Freibad trainieren konnten. Nach einer deutsch-französischen Schwimmstaffel, durften die Schüler in einem ersten richtigen Swim&Run-Wettkampf gegeneinander antreten und mussten dabei an ihre körperlichen Grenzen gehen. Wir hatten viel Spaß und am Ende gab es sogar noch ein leckeres Eis ;), waren aber auch recht erschöpft als wir dann daheim waren. Am dritten Termin war dann das Highlight: ein richtiger Triathlon mit (natürlich) angepassten Strecken um einen schönen See in der Nähe von Lutterbach (Elsass) stand auf dem Programm.

Mit einer gehörigen Portion Respekt traten die 23 KGNler die Reise nach Frankreich an, legten diesen aber bald ab und bestritten zusammen mit den französischen Triathlonfreunden die drei Teildisziplinen mit viel Ehrgeiz und Engagement. Es war sehr schön, wenn auch anstrengend, und auch die Partnerklasse aus Lutterbach war eine wirklich nette Gruppe. Ich denke am Ende des Tages waren alle sehr zufrieden und die Schüler freuen sich schon auf unser nächstes Event im Profil :)

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Aktionstag „Behindertensport macht Schule“ am KGN

Am 10.06.2016 konnten die fünften Klassen des Kreisgymnasiums Neuenburg erfahren, wie es sich anfühlt, in einem Rollstuhl zu sitzen, welche Einschränkungen man dabei hat – aber auch, was man dennoch alles tun kann.

Am Aktionstag „Behindertensport macht Schule“ des Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes gab es für die Schüler/innen wichtige Einblicke, die sie in einem lockeren sportlichen Rahmen gewinnen konnten.

Die Details dieses Tages finden Sie in diesem Artikel der BZ: Anderssein am eigenen Leib erfahren

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Die Schülerinnen und Schüler haben außerdem noch ihr Feedback zum Aktionstag Behindertensport (PDF) abgegeben. Diese Einblicke sind durchaus interessant und vielversprechend.

„Wir sind dann bald weg“ – Inszenierte Fotografie im Neigungskurs BK

Die Schüler des Neigungskurses BK KS 2 haben sich als Abschlussaktion selbst als Leinwand genommen und weiß geschminkt. Vor einer weißen Wand zeigen sie damit ihr baldiges Verschwinden aus der Schule. Dem Schatten der Lehrerin wird nur noch müde gewunken.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Damit haben wir uns zum ersten und letzten Mal dem Thema “Inszenierte Fotografie” gewidmet. Weil die Verwandlung so verblüffend wirkte, wollten die Schüler noch an anderen Orten der Schule aufgenommen werden oder mit Projektionen auf dem eigenen Körper. Es hat bei einigen zwar ein paar Duschen und Haarwäschen gebraucht, damit die letzten Spuren von Weiß verschwanden, aber der Spaß an der Sache war es wert.

Susanne Krummrich

Abschlussfahrt des NK Bildende Kunst nach Straßburg

Zum gemeinsamen Abschluss sind die Neigungskurse Französisch und Bildende Kunst mit Frau Fusco und Frau Krummrich am 07.06. 2016 nach Straßburg gefahren. Außen am bekannten Münster Notre Dame haben kleine Gruppen ein wenig zur Architektur dieser vor allem gotischen Kathedrale erläutert. Und im Inneren erfuhren wir noch mehr zu künstlerischen Besonderheiten und Anekdoten, bis wir ziemlich schnell nach draußen wollten, weil sich Reisegruppen zu eng um uns in vielen Sprachen versammelten.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Ein Kaffee, ein Croissont für die Lehrerinnen und weiter zur Bootsfahrt mit dem Batorama durch die historische Altstadt, zur Neustadt und zum EU – Viertel. Und dann der eigentliche Höhepunkt: gemeinsames Flammkuchen – Essen in einer Studentenkneipe. Zum Shoppen war dann nur noch wenig Zeit. Egal – es war eine schöne gemeinsame Abschiedsrunde in einer sehr sehenswerten Metropole.

Susanne Krummrich

Schulhausgestaltung durch den Neigungskurs Bildende Kunst – KS2 2015/2016

Nach den ersten beiden Kurshalbjahren, in denen wir, der Neigungskurs Bildende Kunst, quer durch die Kunstgeschichte gereist sind und kleinere praktische Arbeiten erledigten, durften wir unserer Kreativität endlich freien Lauf lassen.

Zunächst engten strenge Vorschriften unsere kreativen Träume ein. Aber dann stand dem Projekt „Schulhausgestaltung“ nichts mehr im Wege. Wir freuten uns auf eine interessante Aufgabe mit lediglich einer Vorgabe: Der Betrachter sollte zum Nachdenken angeregt werden.

 

In den ersten Stunden brachten wir einige unserer Ideen auf Papier und suchten geeignete Stellen in unserem in fröhlichen Grautönen gehaltenen Schulhaus, an denen wir uns verwirklichen könnten.

Der Kurs stellte sich gegenseitig die einzelnen Ansätze vor und gemeinsam wurden Verbesserungsvorschläge besprochen. Nach unterschiedlich lang ausgefallenen Entscheidungsphasen legten wir uns endgültig fest und begannen mit detailreichen Skizzen.

Aufgrund der Tatsache, dass wir Zeichnungen und Farbe nicht direkt auf die Wand auftragen durften, suchten wir nach Alternativen. Diese machen es möglich, unsere späteren Kunstwerke ohne Rückstände wieder zu entfernen. Für drei der zweier Gruppen brachte der Hausmeister Gipswände an. Eine weitere Gruppe arbeitete mit Papier und Tapetenkleister, die andere mit Maschendraht und Gips.

Folgende Themen wurden umgesetzt: Enge in der Großstadt, Bildung in der modernen Welt und arme Regionen, Kriegspolitik, Unendlichkeit des Kosmos, Realität und Phantasie.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Die ersten Wochen vergingen wie im Flug und uns wurde bewusst, wie viel Zeit es noch in Anspruch nehmen würde, unsere Projekte zu realisieren. Während des Projekts gab es Phasen, in denen die Motivation wegen dem Arbeitsfortschritt nachließ.

 

In vielen verbrachten Stunden im Kunstraum und freiwilligen Nachmittagen, in denen wir zusätzlich arbeiteten und Pizza bestellten, nahmen die einzelnen Projekte immer mehr Form an. Allerdings unterschätzten wir das Zeitfenster.

Auch zwischenzeitliche Motivationslöcher und Zweifel hinderten uns nicht daran, Stunde für Stunde weiter zu arbeiten. Je näher wir der Vollendung unserer Schulhausgestaltung kamen, desto mehr überwiegte die Vorfreude auf die Fertigstellung. Immer wieder neu entdeckte Makel, die behoben wurden, beschäftigten uns in den letzten Unterrichtseinheiten.

Im Mai 2016 beendeten wir unser Projekt nach Abgängen von Mara Götz und Tamara Hock mit Louis Rist, Mübeyra Erkuş, Rebekka Haug, Caja Annweiler, Tim Tobian, Pauline Hahn, Laura Scheel und Jenni Graewe.

Wir bedanken uns für die Ermöglichung eines solchen kreativen Projekts von Seiten der Schule und unserer Lehrerin Frau Krummrich und hoffen, dass diese Art von Arbeit am KGN fortgeführt wird.

Nun wünschen wir uns, dass unsere Werke der Schule noch lange erhalten bleiben und viele Schüler, Eltern und Lehrer zum Nachdenken angeregt werden.

Ausstellung „Das Buch in der Schachtel“

Ihre Lieblingsbücher haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b des Kreisgymnasiums Neuenburg im Deutschunterricht vorgestellt. Wie das geht?

Man bastle einen Schuhkarton, der die Geschichte lebendig werden lässt. Dann erzähle man, worum es in dem Buch geht und lese eine spannende Stelle daraus vor. Und schon wollen alle lesen…

Weil sich die Ergebnisse sehen lassen können, werden sie vom 8. Juni 2016 bis zum 25. Juni 2016 im Erdgeschoss der Stadtbibliothek Neuenburg ausgestellt.

Ausstellung Lieblingsbücher

Ausstellung Lieblingsbücher

NK Französisch (KS 1): Treffen mit einem Abgeordneten der französischen Assemblée Nationale

Der 4-stündige Französischkurs behandelte seit Wochen das Thema „La politique en France“und nach einem Besuch bei der Bürgermeisterin von Chalampé stand nun ein weiterer politischer Höhepunkt an:
Am Kreisgymnasium Bad Krozingen hatten unsere Schüler die Gelegenheit, mit dem dortigen Kurs den französischen Abgeordneten Eric Straumann zu treffen.

Er gehört der Oppositionspartei „Les Républicains“ an und vertritt einen Teil des Elsasses in seiner zweiten Amtsperiode.

Eric Straumann stellte sich zunächst den Schülern vor, führte dann mit einem kleinen Film über seine Arbeit an der Assemblée Nationale in Paris seine dortige Arbeit vor
und im letzten Teil stand er Rede und Antwort auf Fragen, die ihm die Schüler stellten.

In der Fragerunde wurde von den Schülern kein Themengebiet ausgelassen:
Die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben, der Ablauf eines typischen Tages in Paris als Abgeordneter und das Leben in Paris seit den Attentaten waren Fragen.

Aber auch zu heikleren Themen wie der Schließung von Fessenheim, der guten Wahlergebnisse der rechtsextremistischen Partei „Front National“ und Frankreichs zurückhaltender Position in der Flüchtlingskrise nahm Eric Straumann Stellung.

Obwohl Eric Straumann aufgrund seiner elsässischen Kindheit perfekt Deutsch spricht, wurde der ganze Nachmittag auf Französisch bestritten, was den beiden Lehrerinnen Frau Elger aus Bad Krozingen und Frau Pouleau aus Neuenburg natürlich besonders gefiel.

 

Tierisch ungewöhnlicher Besuch in der 6b

Seit der 5. Klasse beschäftigt sich die 6b des Kreisgymnasiums Neuenburg mit den verschiedenen Wirbeltiergruppen. Zum Abschluss wurde nun die letzte der 5 Gruppen behandelt: Die Reptilien. Nachdem die typischen Merkmale der Kriechtiere an einheimischen Reptilien (Zauneidechse, Ringelnatter, Kreuzotter und Blindschleiche) erarbeitet worden waren, kam letzte Woche ein Überraschungsbesuch in die 6b: Eine Kornnatter

Besitzer dieses beeindruckenden Tieres ist der Nachbar einer Schülerin der 6b, die netterweise spontan den Kontakt hergestellt hatte.

Der Tierhalter stellte in einer kurzen Einführung die Kornnatter vor und erzählte von vielen Besonderheiten dieser 1,20m langen Würgeschlange. Die Schüler hatten anschließend die Möglichkeit, Fragen zum Tier und zur Tierhaltung zu stellen.

Dann kam der große Augenblick: Nachdem die Kornnatter sich während der ganzen Zeit schon um den Arm und Körper des Besitzers gewunden hatte, durfte nun jeder die Schlange durch seine Hand laufen lassen. Das Vorurteil, dass Schlangen “glitschig und ekelig” sind, konnte niemand bestätigen. Die gesamte Klasse war fasziniert von diesem eleganten Tier und bedauerte, dass es nicht länger in der Klasse verweilen konnte. Aber auch für Schlangen ist ein Schulbesuch anstrengend: Der Tierhalter hat ausrichten lassen, dass die Kornnatter nach ihrem Ausflug in die 6b einen ganzen Tag lang geschlafen hat.

(Klasse 6b, Frau Pouleau)

Das MFM-Projekt – Mädchen Frauen Meine Tage/Männer Für Männer

Auf dem Lehrplan der 5./6. Klasse steht auch das Thema „Erwachsen werden“. Deshalb kamen Sabine Aichele und Georg Racke als externe Referenten ans KGN, um mit den Schülern aller 6. Klassen an diesem Thema in einem anderen Rahmen weiterzuarbeiten. Beide hatten das Projekt auf einem sehr gut besuchten Elternabend vorgestellt.

Das MFM-Projekt bietet durch Ansprache der emotionalen Ebene eine ideale Ergänzung des Unterrichts: In geschlechtsgetrennten Workshops werden die Jungen und Mädchen auf eine Entdeckungsreise durch den weiblichen bzw. männlichen Körper geschickt. Dabei erleben sie die Vorgänge rund um Pubertät, Zyklusgeschehen, Fruchtbarkeit und die Entstehung neuen Lebens altersentsprechend und im geschützten Rahmen. Eine Fülle von anschaulichen Materialien und aktives Mitmachen (es darf auch mal lauter werden als im normalen Unterricht) ermöglichen das Lernen mit allen Sinnen.

MFM Projekt

Mit einer wertschätzenden Sprache, insbesondere durch positive Bilder und Vergleiche aus der Lebenswelt der Schüler werden die Zusammenhänge nachvollziehbar und die biologischen Fachbegriffe positiv besetzt. Einer der Leitgedanken des Projektes ist „Nur was ich schätze, kann ich schützen“.

MFM Projekt

Während des Workshops entwickeln die Schüler eine erstaunliche Körperkompetenz. Sie sammeln fundiertes Wissen, können über das Thema auch in angemessener Sprache reden, lassen sich nicht mehr so leicht verunsichern und entwickeln ein gesundes Selbstvertrauen den eigenen Körper.

Die Biologie-Fachschaft dankt den beiden Referenten für ihre Unterstützung und besonders dem Förderverein, der das Projekt nun schon seit 11 Jahren finanziell mitträgt.

Noch laufen die Lehrer den Schülern davon, zumindest beim S´coolRun

Bei optimalem Laufwetter stellten sich am letzten Osterferiensonntag im Rahmen des Freiburg Marathons wieder 5 Teams des KGN der Herausforderung, die Halbmarathonstrecke von 21 km als Team mit 7 Läufer/innen zu bewältigen.

Am intensivsten hatten sich die drei Teams des Sportprofils Klasse 8 im Rahmen des Unterrichts darauf vorbereitet. Aber auch das Sportprofil Klasse 9 trat mit ausdauernden Läufer/innen an.

Die Youngsters waren Läufer/innen der Klasse 6c, die unbedingt einmal Marathonlauf schnuppern wollten. Die Oldies waren natürlich die Lehrer/innen, die es traditionell als ihre Pflicht ansehen, den Schülerteams Paroli zu bieten, v.a. betrachten sie sich dabei als Motivationsteam, denn es gibt für die Schüler/innen kein besseres legales Dopingmittel.

Erstaunlicherweise übergab der Jüngste unter den Startläufern Tristan Hintze mit deutlichem Vorsprung als erster den Fußchip an seinen zweiten Etappenläufer. Er konnte sich wohl im großen Startfeld am besten nach vorne arbeiten. Dann wechselte die Übergabe-Reihenfolge immer wieder im Laufe des Rennens durch die Freiburger Innenstadt, je nach individueller Stärke der einzelnen Läuferinnen, der Etappenlänge (zwischen 1,9 und 3,9 km) und den Wechselabständen zueinander.

Auf die letzte Etappe Richtung Ziel (Messegelände) gingen die KGN– Teams alle innerhalb von ca. 2 min, allein das reine 8c-Mädchen-Teams wechselte aufgrund eines unglücklichen Schwächeanfalls deutlich später. So kam es allein auf die Schlussläufer an, den internen Wettstreit um Platzierungen zu entscheiden. Da hatte das Lehrerteam mit seinem schnellsten Läufer Fabian Schmid einen kleinen Erfahrungsvorsprung. Dieser agierte taktisch sehr klug und überholte die vor ihm gestarteten Läufer der 8c und 9c so, dass sie ihm nicht mehr folgen konnten bzw. sein Überholen erst gar nicht bemerkten.

Deshalb konnten zumindest dieses Jahr die Lehrer den Schülerteams noch davonlaufen, obwohl der Abstand sehr knapp war. Die Lehrerstaffel errang in 1:44,27 Std. noch den 2.Platz unter den Lehrerteams, die Jungs der 8c erreichten mit 1:45,41 Std. einen tollen 3. Platz, gefolgt von ihrem gemischten Team auf dem 4. Platz mit einer Zeit von 1:51,57. Die 9c belegte mit 1:45,53 Std. den 5. Platz in ihrer Altersstufe.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Trotz des unglücklichen Rennverlaufs landete die reine Mädchenstaffel der 8c, die mit einer Zeit von 2:05,35 das Ziel erreichte, auf dem 3. Platz (von 6 gestarteten Staffeln), sehr zum Erstaunen des zuvor doch sehr enttäuschten Teams.

Auch der hervorragende 4.Platz der Youngsters mit einer Zeit von 1:46,41 Std. war eine grandiose Teamleistung, denn sie waren damit nur 1 Minute langsamer als die reine Jungsstaffel aus der 8c, die alle mindestens einen Kopf größer sind und viel längere Beine haben. Die 6c war mit zwei sehr guten Läuferinnen im Team die schnellste gemischte Staffel ihrer Altersstufe, diese werden leider mit den reinen Jungsstaffeln gemeinsam gewertet.

Es zeigte sich wieder, dass dieses Event enormen Spaß macht für Groß und Klein und der Erfolg mit zweimal Bronze und einmal Silber spricht für sich! Das Training v.a. im Rahmen des KGN-Sportprofils trägt Früchte. Da der S´coolRun dieses Jahr jedoch wieder einmal auf einen Ferien-Sonntag fiel, war das Starterfeld mit 89 Teams deutlich geringer als zu Nicht-Ferien-Terminen.