Kreisgymnasium Neuenburg
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Beiträge

Kletterfelsen als Steinzeitwand

30. Mai 2017/in Unterricht

In den letzten Wochen hat die Klasse 5a in BK den Kletterfelsen unserer Schule zur Steinzeitwand umgestaltet. Zunächst haben wir eine Talkshow mit “Steinzeitexperten” nachgespielt, um uns dem Thema zu nähern.

Wie es weiter ging, hat die Schülerin Marie-Claire aus der 5a so beschrieben: „Wir haben damit begonnen, uns über die Steinzeit zu informieren. Mit was die Höhlenmenschen gemalt, gezeichnet haben, wie sie lebten. Im Hinterhof steht der Kletterfelsen. Da haben wir mit Kreide in BK so gemalt, wie es die Steinzeitmenschen taten, drei Mal. Es sah nach ein bisschen Zeit richtig interessant aus. Es hat sehr viel Spaß gemacht!“

 

Außerdem haben die Schüler mit Erde aus der Umgebung des Felsen selbst natürliche Farbe hergestellt und diese mit Händen und Zweig-Pinseln aufgetragen. Mal sehen, wie lange es hält!

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Susanne Krummrich

https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/05/steinzeitmalen-5a_010.jpg 600 800 KGN (Kal) https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png KGN (Kal)2017-05-30 13:02:442017-08-15 15:47:55Kletterfelsen als Steinzeitwand

Besuch bei der Bürgermeisterin von Chalampé, Madame Laemlin

03. Mai 2017/in Unterricht

Am Donnerstag, den 16.03 hat der Französisch Kurs der KS1 die Bürgermeisterin von dem 1000 Einwohner Dorf Chalampe, Madame Laemlin, besucht. Sie nahm sich Zeit, um die Fragen der Schüler zu beantworten. Da in Frankreich ein Bürgermeister weniger zu tun hat, als in Deutschland, hat er einen Beruf und bekommt für das Bürgermeisteramt lediglich eine Vergütung.

Was sich in den letzten Jahren verändert hat ist, dass ihrer Meinung nach die Bürger immer anstrengender wurden. So erhält sie jede Menge an Beschwerden. Für Madame Laemlin besonders wichtig ist die Freizügigkeit innerhalb der EU, weshalb sie oft bei uns einkaufen geht und einen guten Kontakt zur Nachbargemeinde in Deutschland erhält. Für sie existiert praktisch keine Grenze zwischen Deutschland und Frankreich.

Was ihr allerdings große Sorge bereitet, ist der große Erfolg des Front National und der mögliche Sieg der Rechtspopulistin Marine Le Pen bei der bevorstehenden Präsidentenwahl in Frankreich. Denn sollte Le Pen tatsächlich gewinnen, dann befürchtet Madame Laemlin, könnte der Freizügigkeit zwischen Deutschland und Frankreich ein Ende gesetzt werden.

Zu Fessenheim meint Madame Laemlin, dass Elektrizität sehr notwendig sei, weswegen man Atomkraftwerke benötige. Allerdings sollte man sich nach Alternativen umschauen, was Frankreich ihrer Meinung nach ein wenig verpasst hat. Nach etwa einer Stunde waren alle Fragen beantwortet und was bleibt, ist die Hoffnung, dass der Rechtspopulismus in Frankreich nicht wie in den USA gewinnt und wir weiterhin frei nach Frankreich fahren können und auch umgekehrt.

https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/05/1433.jpg 466 700 KGN (Kal) https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png KGN (Kal)2017-05-03 10:13:592017-08-15 15:48:58Besuch bei der Bürgermeisterin von Chalampé, Madame Laemlin

Besuch der 7. Klassen im Technorama in Winterthur (2017)

09. März 2017/in Unterricht

Der Mittwoch, 22.2.2017 war für uns Siebtklässler des KGN ein besonderer Tag (auch weil es der letzte Schultag vor den Faschingsferien war), aber insbesondere, da wir gemeinsam mit unseren Lehrern (Hr. Held, Hr.Fischer, Fr. Sprengler) nach Winterthur fuhren. Um 7:30 trafen wir uns an der Bushaltestelle des KGNs, am Müllheimer Bahnhof hatten wir dann noch unseren ersten und letzten Zwischenstopp, bevor es in die Schweiz ging.

Im Vorfeld informierten sich die Schüler über verschiedene Attraktionen im Technorama und überlegten schon mal, was sie dort machen wollten. Nach einer etwa zweistündigen Busfahrt waren alle sehr genervt und gestresst, doch wir waren auch sehr glücklich, wohlbehalten angekommen zu sein. In dem Gebäude gab es große Spinde, in welchen wir unser Gepäck ablegten. Um 12 Uhr trafen sich alle Schüler zum gemeinsamen Mittagessen, entweder um sich im Restaurant etwas zu kaufen, oder das mitgebrachte Essen zu essen. Danach gingen alle wieder interessiert zu den Experimenten und trafen sich um 14:30 Uhr wieder an den Spinden. Hier konnten wir uns dann entweder noch ein paar Erinnerungsstücke oder Souvenirs kaufen oder uns gleich auf die bevorstehende Heimfahrt vorbereiten. Mit dem gleichen Bus ging es dann wieder zurück zum KGN, wo wir von unseren Eltern schon erwartet wurden. Trotz der bei den vielen Experimenten viel zu schnell vorbei gehenden Zeit, war der Ausflug für alle ein schönes Erlebnis.

Die Ausstellung

Wir haben ein Experiment ausprobiert, bei dem es ein Haus gab, welches schräg stand. Der Boden war ebenfalls schräg, es gab ein Fenster, welches gerade so groß war, dass ein Auge durchgepasst hat. Es sah so aus, als ob die Person, welche in der Ecke stand, die tiefer war, kleiner aussah, das war ziemlich witzig, wenn eine eine eigentlich große Person in der anderen Ecke stand und plötzlich kleiner war.

Eines der Ausstellungsstücke war ein Fahrrad. Als man auf die Pedale trat, fing ein Licht einer Lampe an zu leuchten. Des Weiteren gab es zwei Telefonzellen, die sich gegenüber standen. In jeder dieser Zellen gab es ein Telefon, womit man mit dem anderen, der in der anderen Telefonzelle stand, telefonieren konnte. Dazu gab es Knöpfe, mit denen man die Stimme des anderen, welche man am Telefon hörte, verändern konnte.

Bei einem Wasserglas waren Metallsplitter drinnen, dann hatten man zwei Magnete und hat die nach oben transportiert. Wenn man dann die Magnete von dem Glas weggezogen hat, sah es so aus, als sind die Metallsplitter zu Pulver geworden.

Ein anderes Experiment war eine Glassäule, durch die elektronische Ströme flossen. Legte man seine Hand darauf, „konzentrierten“ sich die elektrischen Ströme auf die Hand und sahen so aus, als kämen sie aus der Hand.

Außerdem gab es eine Art Halbkreis, der wie ein Raum aufgebaut war, allerdings stand in der Mitte ein Gefäß mit Licht drinnen. Alle par Sekunden hat dann dieses Gefäß gepiepst und dann gab es wie eine Art Blitz und wir waren an die Wand gebeamt. Das war lustig, denn man konnte verschiedene Posen machen.

Wir fanden auch das Experiment mit den Nägeln cool, denn man konnte dort zum Beispiel sein Gesicht in die Nägel drücken und dann blieb es so, das heißt, man war praktisch auf dieser Scheibe mit den Nägeln abgebildet.

Ausserdem gab es eine Art „Luftpost“, mit der man leichte Bälle oder Tücher durch eine bestimmte Strecke, die aus Röhren gefertigt ist, durchlaufen lässt.

Wir waren auch im 2.OG wo es ein Gebläse gab, das die Luft aus dem Raum absaugt und nur durch stärkeres Blasen die Luft bis auf -10°C abkühlt. Das war sehr „cool“, da man es nicht länger als 30 sec. aushalten kann, ohne dass einem die Hände im Nachhinein wehtaten.

Wir fanden das Experiment mit dem Wasserdampf bzw. Feuer-Tornado sehr faszinierend. Bei diesem Experiment handelte es sich um einen Ventilator, der den Wasserdampf bzw. das Gas aufwirbelte, so enstand eine Art Tornado, dieser war fast drei Meter hoch und gut zu erkennen. Wenn man ihn nur leicht berührte, verschwand dieser größtenteils. Mit einem Schwarzlicht konnte man die Wirbelungen besonders gut erkennen, es sah so ähnlich aus wie bei einer Wettershow, wenn sich ein Sturm nähert.

Seifenblasen: Dieses Experiment war sehr cool, da man ein großes Becken voller Seifenblasenwasser hatte. Danach hat man ein rundes mittelgroßes Gitter genommen und hat es in das Becken getaucht. Damit konnte man Riesen-Seifenblasen machen oder sich selber in eine Seifenblase stellen, ohne dass sie geplatzt ist, da sie so groß war.

Bei dem Bereich, wo es Magnete gab, konnte man bei einer Flüssigkeit, bei der sich die Form verändert hat, wenn das Magnetfeld stärker oder schwächer war, experimentieren. Hat man das Magnetfeld stärker gemacht, so hat dieser Magnet die Flüssigkeit angezogen und die Flüssigkeit „haftete“ am Magnet und es bildete solche Spitzen. Das fand ich voll cool, da es sehr schön aussah. Hat man von der Seite geguckt, so konnte man sehen, dass es so glänzend war und eine silberne Farbe hatte, dass es wie Stahl aussah.

Im Bereich Anziehung gab es unter Anderem eines mit einem Becken voller Eisenplättchen. In dem Becken befanden sich auch zwei starke Dauermagneten, welche sich gegenüberstanden. Bei diesem Experiment lautete die Aufgabe, die Eisenplättchen aufzusammeln und sie zwischen die beiden Magneten zu halten oder fallen zu lassen. Dabei bleiben die Eisenplättchen an den Magneten und aneinander haften. Hängen nun alle Eisenplättchen der Schwerkraft trotzend an den Magneten, so bilden sie zwischen diesen eine ganze oder unvollständige Brücke. Diese ist nur mit Gewalt zerstörbar, da die Plättchen alle von den Magneten angezogen werden. Das Experiment hat sehr Spass gemacht, da es diverse Möglichkeiten gibt, die Eisenplättchen an den Magneten haften zu lassen, z.B. dazwischen fallen lassen, dazwischen halten, oder sogar durch die Anziehung der Magneten Figuren aus den Plättchen zu bauen.

Bei einem der Experimente wurde ein Wasserstrudel erzeugt. Dabei musste man einen Hebel bewegen.Wenn man den Hebel nach rechts bewegt hatte, wurde der Strudel größer und wenn man ihn nach links gedreht hatte, wurde er kleiner.

Außerdem gab es viele Holzgeräte, bei denen man Kettenreaktionen mit Holzkugeln ansehen konnte. Bei einer Bahn konnte man sogar einen Aufzug für die Kugel mit dem Fuß betätigen, einmal konnte man mit einer Wippe einen Aufzug für die Kugel bedienen.

Ein weiteres Experiment beinhaltete, dass man einen Basketballkorb mit einer Brille treffen musste, welche die Sicht trügt, sodass es so aussah, als ob der Korb links war. Und es gab ein Experiment wo man auf roten Platten laufen muss, aber eben mit solch einer Brille, die die Platten sozusagen „verschiebt“, da war es fast unmöglich, den Parcours zu bewältigen.

Eigentlich waren alle Experimente cool und spannend!! Die meisten von uns haben dann noch eine Show angeschaut. Dabei gab es ein cooles Experiment, bei dem zwei Mädchen nach vorne kamen. Eines der Mädchen musste ihre Hand an einen Metallball halten, der elektrisch aufgeladen war und die andere Hand ihrer Freundin geben. Das andere Mädchen stand auf einer Matte auf Gummi. Die Haare der Mädchen sind hochgeflogen wegen der Elektrizität. Dann wurden mit verschiedenen Mitteln Blitze erzeugt. Am spannendsten war es, als eine Frau in einem Anzug sich unter ein Gerät stellte und einen Stab in der Hand hatte. Mit diesem Stab konnte sie die Blitze anziehen. Drei weitere Kinder waren in einem Tunnel, in dem sie ihre Hände durch einen Schutzganzhandschuh steckten und auch Blitze einfingen.

(Dieser Artikel wurde von der gesamten 7a im Computerraum im Rahmen einer Übung in kollaborativem Schreiben erstellt).

https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png 0 0 KGN (Kal) https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png KGN (Kal)2017-03-09 09:47:362017-08-15 15:18:09Besuch der 7. Klassen im Technorama in Winterthur (2017)

Deutsch-französischer Freundschaftstag – Austausch KGN mit dem Lycée Schweitzer

16. Februar 2017/in Unterricht

Eine Gruppe von Schülern der Klassen 9 – 12 des Kreisgymnasium Neuenburg fand am 23.1.2017 anlässlich des deutsch-französischen Freundschaftstages erneut zu einem Austausch mit Schülern des Lycée Schweitzer aus Mulhouse zusammen.

Nach dem Treffen Ende November letzten Jahres in Mulhouse, stand dieses Mal Neuenburg auf dem Programm. Wir trafen uns auf der Rheinbrücke, direkt an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich. Zum Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft bastelte jeder eine kleine Flagge mit einem Wunsch für die Freundschaft zwischen den Ländern. Die Flaggen wurden miteinander verbunden und in einer langen Kette am Brückengeländer befestigt. Danach folgte eine kleine Stadtführung. In der Schule nahmen die Schüler mit Austauschpartner am Unterricht teil. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Cafeteria und einer Schulführung wurde ein Ausschnitt aus der Rede De Gaulles an die deutsche Jugend angeschaut. Im Anschluss daran beschäftigten wir uns in Kleingruppen mit deutschen und französischen Redewendungen und erstellten Plakate dazu. Der Tag endete sportlich mit deutsch-französischem Fußball und Federballspiel.

 

Nach den beiden von den Deutsch-und Französischlehrern organisierten Treffen, die einen ersten Grundstein für den Abbau von Vorurteilen und den Aufbau von persönlichen Freundschaften gelegt haben, werden die Partner die Kontakte hoffentlich privat weiterführen.

 

Échange: Lycée Schweitzer – KG Neuenburg le 23.1.2017

Le 22 janvier 2017, c´était la fête de l´amitié franco-allemande. Dans ce cadre, des élèves du lycée Schweitzer sont venus le 23 janvier, rendre visite à leurs correspondants du lycée «Kreisgymnasium Neuenburg». Les élèves des classes 9 à 12 du KGN ont accueilli leurs correspondants.

La rencontre s´est déroulée à la frontière à Neuenburg sur le pont du Rhin. Les élèves allemands ont ramené des drapeaux allemands et les élèves français, des drapeaux français. Pour symboliser l´amitié franco-allemande, les adolescents ont attaché les drapeaux au pont du Rhin. C´était déjà la deuxième rencontre après une première connaissance réussie à Mulhouse.

 

Après cela, les élèves allemands ont fait visiter la ville de Neuenburg à leurs correspondants. Ensuite les Français ont eu l´opportunité de découvrir le KGN, où tout le monde a déjeuné ensemble à la cantine.
Pour encourager le contact entre les adolescents, les professeurs de français ont organisé un programme pour l´après- midi. Tout d´abord les élèves ont regardé ensemble un extrait du discours de Charles du Gaulle dans lequel il parlait allemand. Ensuite, les jeunes ont dessiné des affiches sur le thème «les faux amis» et les proverbes. Pour finir la journée, les jeunes ont fait ensemble du sport, notamment du football et du badminton. La rencontre s´est terminée en fin d´après -midi et les jeunes Allemands ont raccompagné leurs correspondants français à la gare pour leur dire au revoir.

La rencontre a été très enrichissante et amusante. Grâce à cet échange, la barrière sociale entre les jeunes Français et Allemands a été surmontée. Les jeunes ont compris qu´ils sont tous pareils, peu importe le pays où ils vivent. Pour conclure, les jeunes veulent poursuivre les échanges pour améliorer leurs connaissances de langues et ainsi consolider la relation entre la France et l’ Allemagne.

«L´amitié, c´est ce qui vient au cœur quand on fait ensemble des choses belles et difficiles.» De L´Abbé Pierre.

Kassandra Lippe, Alisa Höferlin

https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png 0 0 KGN (Kal) https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png KGN (Kal)2017-02-16 18:42:122017-08-15 15:18:09Deutsch-französischer Freundschaftstag – Austausch KGN mit dem Lycée Schweitzer

Kultur ist das Haus des Menschen – Exkursion des NK Bildende Kunst nach Freiburg

16. Februar 2017/in Unterricht

Am 08.02.2017 war der Neigungskurs BK der KS 1 in Freiburg. Zum Thema „Kultur ist das Haus des Menschen“ besuchten wir drei Häuser in Freiburg. Zunächst das Freiburger Münster, anschließend das Augustinermuseum und schließlich das Museum für Neue Kunst.

Im Münster waren die Atmosphäre des sakralen Raums und die Fülle sowie die Vielfalt der Kunstwerke zu erleben. Das Hervorheben des einzelnen Kunstwerkes bezüglich der Bedeutung des Menschen von der Romanik bis zum Barock wurde im Augustinermuseum deutlicher. Die Schüler stellten die Haltung einiger Skulpturen nach, fotografierten, zeichneten und erklärten ausgewählte Werke. Im Museum für Neue Kunst fand die moderne Sicht auf kulturelles Erbe in der Ausstellung „Wer wir sind“ von Herbert Maier seinen Abschluss. Der Künstler hat auf 500 Aquarellen Kunstwerke von der Prähistorie bis heute in Details kopiert, sozusagen eine visuelle Bibliothek. Dieses Speicherhaus der Kunstgeschichte war vielfältige Anregung für die Schüler, Kunst selbst zu kopieren, Kultur als Haus zu erleben, aus dem hinaus man eigene Wege gehen kann.

 

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/02/kultur-haus-des-menschen_005.jpg 525 700 KGN (Kal) https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png KGN (Kal)2017-02-16 18:36:102017-08-15 15:55:07Kultur ist das Haus des Menschen – Exkursion des NK Bildende Kunst nach Freiburg

Neigungskurs Geographie spricht mit Vertretern der Stadt über den Wirtschaftsstandort Neuenburg

03. Februar 2017/in Unterricht

Wie es inzwischen schon gute Tradition ist, trafen sich die Schüler/innen des Neigungskurses Geographie und ihr Lehrer Herr Kalt mit Herrn Martin Bächler von der Stabsstelle des Neuenburger Bürgermeisters, um über Neuenburg als Wirtschaftsstandort zu sprechen.

Im Vorfeld hatten die Schüler/innen wirtschaftsgeographische Themen erarbeitet und auch den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald als Wirtschaftsstandort analysiert. Bei dem Gespräch im großen Ratsaal des Rathauses konnten sie nun lokale Einblicke gewinnen:

  • Wie ist die wirtschaftliche Struktur Neuenburgs?
  • Welche Firmen sind hier ansässig und welche Bedeutung haben sie?
  • Was macht Neuenburg als Wirtschaftsstandort aus?
  • Was tut die Stadt, um für Firmen attraktiv zu sein?

Herr Bächler gab umfassend Auskunft und stand auch für die individuellen Fragen der Schüler/innen zur Verfügung. Im Ergebnis konnten die Schüler/innen ihr theoretisches Wissen auf die konkreten lokalen und regionalen Verhältnisse anwenden und außerdem erfahren, wie komplex und vernetzt Gesetze, städtische Maßnahmen und wirtschaftliches Handeln ineinander greifen.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Bächler und seine Assistentin! Es ist schön, dass sie sich immer wieder die Zeit nehmen, um uns Einblicke in ihre Arbeit zu geben.

Andreas Kalt

https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/02/1411.jpg 421 700 KGN (Kal) https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png KGN (Kal)2017-02-03 20:47:422018-12-11 09:44:46Neigungskurs Geographie spricht mit Vertretern der Stadt über den Wirtschaftsstandort Neuenburg

Vom Klassenzimmer per Videochat in ein molekularbiologisches Labor nach Schweden

03. Februar 2017/in Unterricht

In den Biologie-Kursen der Oberstufe lernt man eine Menge über Zellen, ihre Bestandteile, das Erbgut (die DNA), über Proteine und wie all diese Komponenten zusammen spielen und dabei die Prozesse des Lebens hervorbringen. Doch woher weiß man all diese Dinge? Wie erforscht man sie und wer macht so etwas?

Die Schülerinnen und Schüler des zweistündigen Biokurses von Herrn Kalt sowie einige Gäste aus den vierstündigen Kursen hatten neulich die Gelegenheit, das genauer zu erfahren. Während des Unterrichts waren sie per Videoschaltung mit einer jungen Forscherin an der Universität Uppsala in Schweden verbunden, die ihnen zunächst das molekularbiologische Labor zeigte und von über ihrer Forschung, vom Biologiestudium und von vielen weiteren Themen rund um die Biologie erzählte. Dazwischen konnten die Schüler/innen ihre eigenen Fragen loswerden und Antworten erhalten.

Die junge Forscherin war niemand anderer als Laura Lehmann, die aus Zienken stammt und 2011 am KGN ihr Abitur gemacht hat. Anschließend hatte sie zunächst Biologie in Hohenheim studiert und war dann nach dem Bachelor-Abschluss für das Master-Studium nach Uppsala gegangen. Nachdem sie vergangenen Sommer erfolgreich den Master abgelegt hat, arbeitet Sie nun für ihre Promotion daran, ein bestimmtes Protein zu modellieren, d.h. seine Struktur zu verstehen, so dass man später mehr darüber herausfinden kann, wie es genau funktioniert.

Das Videobild wurde per Beamer an die Wand projiziert, Laura konnte die Schüler/innen mit Hilfe der Webcam des aufgestellten Laptops sehen.

Der Austausch war sehr spannend und klappte auch technisch recht gut. Zwar brach die Videoverbindung einige Mal ab, konnte aber immer wieder aufgebaut werden, so dass es außer einiger kurzer Pausen keine größeren Probleme gab.

Hier einige Antworten der Neuenburger Schüler/innen auf die Frage, was sie an dem Video-Chat besonders interessant fanden:

… Darüber hinaus fand ich es auch gut, dass wir nicht nur über die Proteine gesprochen haben sondern auch über das außen rum, also wie das mit einer Doktorarbeit schreiben aussieht, wie es den Alltag bestimmt, …

Sehr interessant war, dass sie Einblicke in Ihr Leben gegeben hat. Außerdem fand ich es beeindruckend, wie viel Sie schon seit ihrem Abitur erreicht hat und das ihre Arbeit später mal Leben retten könnte.

Obwohl in dem Labor spektakuläre Sachen gemacht/geforscht werden, sieht das Labor eher unscheinbar aus

Man konnte das Labor sehen und sie hat es super erklärt

die Erzählungen über den Alltag und die Zeiteinteilung eines Studenten

Besonders interessant fand ich die allgemeinen Äußerungen zum Studium, da das bei uns ja kurz bevorsteht und man sich doch einige Gedanken macht. Auch spannend fand ich, dass sie tatsächlich monate-/jahrelang an einem Protein in einem Labor forscht und Spaß daran findet!

So gewannen die Schüler/innen in den neuzig Minuten vielfältige fachliche Einblicke, aber auch Informationen darüber, wie der Alltag eines naturwissenschaftlichen Studiums aussieht, welche Hürden es gibt, was beim Forschen mit Bakterien und Proteinen alles schief gehen kann (eine Menge!) und dass man sich davon nicht abschrecken lassen sollte.

Ein herzliches Dankeschön geht an Laura Lehmann, die sich die Zeit genommen hat, uns Rede und Antwort zu stehen!

Andreas Kalt

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https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/02/1409.jpg 525 700 KGN (Kal) https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png KGN (Kal)2017-02-03 20:36:222019-01-24 10:17:59Vom Klassenzimmer per Videochat in ein molekularbiologisches Labor nach Schweden

Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht

25. Januar 2017/in Unterricht

Hier eine Auswahl von Arbeiten, die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Kunstunterrichts geschaffen haben.

 

https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png 0 0 KGN (Kal) https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png KGN (Kal)2017-01-25 15:15:072017-08-15 15:18:09Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht

Chemiekurse des KGN besichtigen die Firma Losan Pharma

25. Januar 2017/in Unterricht

Am Donnerstag, den 12.Januar 2017, hat die Pharmafirma Losan den Schülern der Chemiekurse am KGN eine interessante Führung gegeben. Nach dem freundlichen Empfang wurden zwei kleine Gruppen gebildet. Der ersten Gruppe wurde zunächst eine Präsentation über die Entwicklung von Losan gehalten. Hierbei war interessant zu sehen, wie groß die Pharmafirma in den letzten Jahren geworden ist. Sie hat schon sehr viele internationale Kontakte geknüpft, unter diesen sind unter anderem auch die USA.

Danach konnte man die Labore sehen, in welchen aus einem Wirkstoff ein vollendetes Produkt entwickelt wird. Der Vergleich zwischen den schulischen Geräten und den Apparaturen bei der Firma Losan war sehr spannend, da diese sehr viel größer und komplexer sind. Die zweite Gruppe war in der Zeit in der Produktion und konnte die großtechnische Medikamentenherstellung besichtigen. Losan Pharma hat sich auf Sticks, also einzeln verpacktes Pulver, Brause- und Filmtabletten spezialisiert. Sicher wundert man sich, warum auf keinen Medikamentenpackungen der Name Losan zu finden ist. Dies liegt daran, dass Losan nur für Kunden speziell produziert. Diese geben Losan einen Auftrag, ein bestimmtes Medikament mit einem bestimmten Wirkstoff herzustellen. Nach der Entwicklung kann es dann zur großtechnischen Produktion kommen. Am Ende steht nur der Name des Kunden auf dem Produkt.

Damit jeder die Chance hatte, die gesamte Firma zu entdecken, wurden die Gruppen anschließend getauscht. Zudem hatte man Zeit, Fragen zu stellen, welche immer freundlich aufgenommen und beantwortet wurden.

Am Ende des Tages waren alle Schülerinnen und Schüler erstaunt darüber, wie viel Arbeit hinter einer einzelnen Tablette steckt, und auch sehr dankbar, dass Losan sich dazu bereit erklärt hat, den Chemiekursen einen spannenden Einblick in die Medikamentenherstellung zu geben. Dafür nochmals herzlichen Dank!

https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/01/1386.jpg 302 454 KGN (Kal) https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png KGN (Kal)2017-01-25 15:10:192017-08-15 15:57:42Chemiekurse des KGN besichtigen die Firma Losan Pharma

Die Klasse 8b besucht das Theaterstück „Crossing Stones“

18. Dezember 2016/in Unterricht

1917, USA. Die Familien Jorgensen und Norman wohnen nur durch einen Fluss voneinander getrennt. Diesen können sie überqueren, wenn sie ein paar Steine überqueren. „Crossing Stones“ heißt das Jugendbuch der amerikanischen Autorin Helen Frost, welches von der Professorin Mechthild Hesse und der Regisseurin Susanne Franz mit der englischsprachigen Theatergruppe der Pädagogischen Hochschule inszeniert wurde.

Das Theaterstück thematisiert einerseits den ersten Weltkrieg. Die beiden Söhne der Jorgensens und der Normans lassen sich freiwillig für den ersten Weltkrieg rekrutieren. Andererseits kämpfen die Tochter Muriel und ihre Tante Vera für das Wahlrecht der Frauen und schließen sich den Suffragetten in Washington an.

„Crossing Stones“ ist ein nachdenklich stimmendes Stück über die Sinnhaftigkeit von Kämpfen und Krieg, welches auch 2016 nicht an Aktualität verloren hat.

Die Klasse 8b begleitet von Frau Spengler und Frau Burkhardt fuhr am Dienstag, den 13.12. nach Freiburg, um das Theaterstück anzuschauen. Das Foto zeigt die Schüler bei der anschließenden Diskussion mit den Schauspielern, der Professorin Hesse und der Autorin Helen Frost, die extra aus Amerika angereist war.

https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2016/12/1347.jpg 525 700 KGN (Kal) https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png KGN (Kal)2016-12-18 21:42:242017-08-15 16:01:04Die Klasse 8b besucht das Theaterstück „Crossing Stones“

Herbstlauf 2016

24. November 2016/in Unterricht

Nach Wochen der Vorbereitung war es soweit. Der von den Lehrern empfohlene Ausdauerlauf fand statt. Gemeinsam mit Frau Pfrengle nahm das Sportprofil der Klasse 8 am Herbstlauf in Bad Krotzingen teil. Bis auf einige, die leider verhindert waren, sind alle im Kurpark erschienen. Gleich nach der Ankunft machten wir uns erst einmal warm. Nach lockerem Einlaufen durch den Kurpark, begann das Aufwärmprogramm des Veranstalters. Zudem hatten wir uns in Zusammenarbeit mit Frau Pfrengle, ein eigenes Aufwärmtraining erstellt.

Dann ging es zum Start. Wir ergatterten Plätze in den vorderen Reihen. Der Startschuss fiel und alle Teilnehmer stürmten auf die 5 km lange Strecke. Diese verlief parallel zum Neumagen. Nach der Hälfte der Strecke überquerten wir den Fluss und es ging auf der anderen Seite des Flusses weiter. Das Teilnehmerfeld war nun schon weit auseinander gezogen. Nach weiteren zwei Kilometern kamen wir zurück in den Kurpark, wo wir schon von vielen Fans erwartet und angefeuert wurden. Nun machte die Strecke noch eine Art Schleife, bis endlich das lang ersehnte Ziel erreicht war. Alle waren froh, dass sie es geschafft hatten.

https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2016/11/1338.jpg 393 700 KGN (Kal) https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png KGN (Kal)2016-11-24 05:37:592017-08-15 16:04:30Herbstlauf 2016

Besuch im CERN 2016

10. November 2016/in Unterricht

Morgens früh um halb acht setzte sich vom Kreisgymnasium Neuenburg aus ein wild gemischter Bus aus Zehntklässlern, Oberstufenschülern, Studenten und zwei Lehrern in Richtung Genf in Bewegung. Ziel dieser über dreistündigen Reise war das CERN, das „Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire“ – zu Deutsch, dem europäischen Zentrum für Kernforschung.

Was uns wirklich erwartete, wusste keiner von uns – denn was da wirklich vor sich ging, hatte keiner verstanden. Also waren wir erst einmal ein wenig perplex, als wir ankamen und uns einer der zwei betreuenden Lehrer – namentlich Herr Risch und Herr Striebich – primär auf zwei Exponate aufmerksam machte: Eine blaue Heliumflasche und ein Screen, der sogenannte Myonen sichtbar machte. Okay, also für alle Nicht-Physiker: Wir wussten auch nicht, was Myonen sind. Und was die Flasche sollte auch nicht wirklich. Aber nachdem wir durch einige Hallen voller anspruchsvoller Infotafeln, ausgestellter Vakuumdetektoren, riesiger Kalorimeter und schier endlosen Datenmengen gewandelt sind, begann sich ein grobes Bild von dem zu formen, was das CERN eigentlich ist: Ein riesiges Labor in dem etwas, das man Grundlagenforschung nennt betrieben wird.

 

Dabei werden die kleinsten Teilchen dieser Welt untersucht, das woraus alles – zumindest das uns bekannte Universum (na gut, ohne die Schwarze Materie) – aufgebaut ist. Dafür werden Protonen Energie zugefügt wodurch die Masse zunimmt – okay, stopp. Machen wir es simpel: Zwei Teilchen werden in einem riesigen, ringförmigen Beschleuniger aufeinander geschossen, es gibt eine Kollision, die an den Urknall erinnern soll und ganz viele neue Teilchen entstehen. Und das gibt dann ganz, ganz viele Daten, aus denen die Forschungsteams am CERN irgendwas rauslesen. Und dabei noch ein paar praktische Erfindungen machen: Das Internet zum Beispiel. Das und noch ein bisschen mehr fasste uns ein älterer Herr im Schnelldurchgang noch einmal zusammen – zwei Jahre Physik in eine dreiviertel Stunde komprimiert. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt.

 

Eine Gruppe besichtigte dabei eine Halle, in der die riesigen Magneten des LHC vor ihrem Einsatz bei ihrer späteren Betriebstemperatur von unter -270°C getestet werden. Danach fuhr die Gruppe zum Kontrollzentrum des CERNs. Dort angekommen präsentierte uns eine junge Physikerin die verschiedenen Möglichkeiten, den Teilchenstrahl zu fokussieren, so dass möglichst viele Teilchen miteinander kollidieren. Anschließend durften wir einen Blick in den eigentlichen Kontrollraum werfen, der in vier Inseln für die verschiedenen Beschleuniger unterteilt und mit zahlreichen Computern ausgestattet ist.

Die zweite Gruppe wurde mit Helmen bewaffnet und 100 Meter unter die Erde befördert, wo wir uns durch die endlosen Reihen an Datenverarbeitungscomputern und Bündeln aus faustdicken LAN-Kabeln schlängelten. Denn die Detektoren, die die Kollisionen untersuchen, kreieren unendlich viele Mengen an Daten. Und die Detektoren – ATLAS, ALICE, CMS, LHCb – sind die eigentlich interessanten Dinge an dem LHC, dem 27 km langem Tunnel. Erschöpft und verwirrt kamen wir abends wieder zurück ins bekannte Neuenburg und dachten uns, dass wir zumindest mehr wussten als vorher. Aber irgendwie immer noch nicht, was Myonen sind.

https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png 0 0 KGN (Kal) https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png KGN (Kal)2016-11-10 18:01:312017-08-15 15:18:10Besuch im CERN 2016

NwT-Schüler/innen erstellen Erklärvideos und Modelle zum Thema Klimaschutz und Gebäudetechnik

16. Juli 2016/in Unterricht

Der Klimawandel und die Möglichkeiten, ihn einzudämmen, sind inzwischen ein regelmäßiges Dauerthema geworden. Dennoch scheint es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler immer wieder aufs Neue die Fakten und Zusammenhänge lernen und dass sie außerdem verstehen, welche alltäglichen Maßnahmen jeder und jedes einzelnen dazu beitragen können, die Klimaveränderung möglichst gering zu halten. Dieses Ziel verfolgt die Unterrichtseinheit „Klimaschutz und Gebäudetechnik“ in Klasse 10 im Fach NwT.

Auch dieses Schuljahr fand die Unterrichtseinheit wieder im Rahmen des European Energy Award in Kooperation mit der Stadt Neuenburg statt. Vielen Dank für die Unterstützung!

Erklärvideos

Zunächst erarbeiteten wir die Prozesse der Atmosphäre und lernten, welche menschlichen Aktivitäten diese beeinflussen. Die Schülerinnen und Schüler setzten ihr neu erworbenes Wissen in Erkärvideos um, die sie selbst konzipierten und erstellten. Lernvideos gehören für die Schülerinnen und Schüler inzwischen zum Alltag. Fast jede/r nutzt sie, um Schulinhalte nachzubereiten oder sich auf Klassenarbeiten vorzubereiten. Da liegt es nahe, dass man auch lernt, wie man solche Videos selbst erstellen kann.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen:

Gebäudetechnik im Zusammenhang des Klimaschutzes

Anschließend analysierten die Schülerinnen und Schüler ihre Wohngebäude und suchten sich ein Bauelement aus, das sie näher untersuchen und in einem Modell darstellen wollten. In den folgenden Abschnitten erklären die Schülerinnen und Schüler in eigenen Texten jeweils die Hintergründe und das Vorgehen.

Gruppe Mitchell

Dieses Halbjahr war Klimaschutz und Gebäudetechnik unser Thema. Jeder aus unserer Gruppe hat sich ein Bauelement ausgesucht zu dem er einiges recherchiert hat. Für die vertiefte Analyse und den Bau eines Modells mit anschließenden Messungen sollten wir uns auf ein Bauelement einigen. Wir haben uns für das Dach entschieden.

Bei der Vertieften Analyse mussten wir feststellen, dass der Aufbau eines Daches komplizierter ist als es scheint, da es viele Schichten mit unterschiedlichen Dämmmaterialien gibt, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften haben. Trotz der vielen Varianten, die für uns auch neu waren, ist der Grundaufbau eines Daches immer derselbe. Unter den Sparren befindet sich die Untersparrendämmung, zwischen ihnen die Zwischensparrendämmung und über ihnen eine Holzverlattung, auf der die Dachbedeckung angebracht ist. Eine weitere wichtige Erkenntnis war, dass die Feuchtigkeit eine wichtige Rolle spielt und eine Dampfsperre an er richtigen Position angebracht werden muss um Probleme und Schäden durch Schimmel zu vermeiden.

Bei unserem Model uns speziell bei den Messungen haben wir uns auf die Albedo spezialisiert.Die Albedo ist die Eigenschaft eines Gegenstands Strahlung zu reflektieren. Dazu haben wir zwei verschiedene Dachbedeckungen gewählt. Die eine Hälfte unseres Daches ist mit normaler Alufolie bedeckt, während die Andere hälfte mit schwarz lackierter Alufolie bedeckt ist.

Dachmodell

Da schwarze Farbe mehr Wärme aufnimmt und helle, spiegelnde Oberfläche diese reflektiert sind wir davon ausgegangen, dass wenn ein Baustrahler als Wärmequelle von oben auf das Dach scheint und wir auf beiden Seiten unter dem Dach messen sowie mit einem Oberflächenthermometer die Oberflächentemperatur messen, bei der schwarzen Seite jeweils höhere Werte rauskommen. Wir haben uns besonders auf die Albedo konzentriert, da dies eine gute und billige Möglichkeit ist das Gebäude bei heißen Temperaturen vor der Wärme zu schützen.

Wir lagen nur bei unserer ersten Vermutung richtig, nämlich dass unter der schwarzen Alufolie eine höhere Temperatur als unter der hellen uns spiegelnden herrscht. Bei den Messungen mit den Oberflächenthermometern kamen Werte, die über 100°C liegen raus, obwohl wir beide Flächen mit der Hand berühren konnten ohne unangenehme Hitze zu spüren.

Zudem ist anzumerken, dass die Messwerte bei der hellen Folie deutlich höher waren als bei der schwarzen und, dass die Ergebnisse stark schwanken. Unsere Hypothese um diese Ergebnisse zu erklären lautet, dass das Oberflächenthermometer die Strahlung, die reflektiert wurde gemessen wurde, denn das würde die höheren Werte bei der hellen Folie erklären. Die Schwankungen kommen wahrscheinlich daher, dass wir nicht immer auf derselben Stelle gemessen haben und die Folie nicht glatt sondern mit vielen Falten auf dem Dach angebracht war. Dies sind allerdings bloß Vermutungen.

Auf unserem Poster, welches hier als PDF vorliegt können sie noch detailliertere Informationen bekommen.

Gruppe Faraday

Dieses Halbjahr war die Aufgabe in NWT ein Bauelement eines Hauses nachzustellen, mit der Ambition die Wärmedämmung des Elements zu simulieren und darzustellen. Wir haben uns für ein Modell der Außenwand eines Hauses entschieden, weil wir den Nutzen der Außenwand und deren Dämmung interessant fanden und zeigen wollten, wozu die Außenwand dient. Bei der vertieften Analyse haben wir festgestellt, dass wir für unsere Wand keine Porotonsteine nutzen können, da sie zu teuer, zu schwer und nicht gut zu verarbeiten sind. Aus diesen Gründen haben wir auf Ytong zurückgegriffen. Wir haben acht Ytong Steine mit Mörtel zu einem Kasten verbunden und zusätzlich noch zwei der vier Wandseiten mit Hartschaumstoff gedämmt um einen Vergleich für die Messung zu haben. Wir haben eine halbe Stunde lang, jede Minute, die Temperatur der gedämmte Wand und die der nicht gedämmte Wand von außen mit einem Oberflächenthermometer gemessen. Bevor wir die Wärmequelle in Form eines Baustrahlers im Inneren des Kastens simuliert haben, haben wir die Temperatur beider Wände von innen gemessen.

Nach dieser Messung haben wir die beiden Wände nochmals Innen gemessen.

Messdiagramm

Poster mit weiteren Informationen (PDF)

Gruppe Schwann

Die Umwelt und vor allem das Klima sind vom Menschen stark betroffen. Er kann positiven und negativen Einfluss darauf haben. Somit gilt die Frage: „Wie bauen wir energiesparend und umweltschonend?“ als eine der schwierigsten in der heutigen Zeit, weil wir alle täglich sehr viel Energie verbrauchen und dadurch die Umwelt schwerwiegend beeinflussen. Damit wir der Komplexität dieses Problems auf den Grund gehen können und es besser verstehen, haben wir im Rahmen unseres Themas „Klimaschutz und Gebäudetechnik“ im NwT-Unterricht Modelle gebaut und Versuche ausgeführt. Für die Modelle und die genauere Betrachtung wählte jede Gruppe ein Bauelement eines normalen Einfamilienhausesauses aus. Unsere Gruppe entschied sich für den Bau eines Fenstermodells. Bevor wir mit dem Bau des Modells(Fensters) und der Durchführung unseres Versuchs anfingen, verschafften wir uns zuerst einen tieferen Einblick in die Art und Weise wie ein Fenster gebaut wird und worauf man achten muss.

Eine oder mehrere Glasscheiben, ein Rahmen und Fensterflügel sind die drei Bauteile eines klassischen Fensters, jedoch lässt sich sehr viel varrieren. Ein Beispiel wäre das weglassen eines Fensterflügels, dadurch würde sich das Fenster nicht mehr öffnen lassen, gleichzetig würde allerdings die Dämmleistung dadurch verstärkt werden. Das bedeutet das Fenster kann die Wärme weniger gut leiten. An diesem Beispiel kann man sehr gut erkennen, dass sich je nach Bauart die Eigenschaften eines Fensters bzw. eines Bauteils verändern können.

Um umweltschondend und energiesparend zu bauen werden Fenster in der heutigen Zeit oft mit mehr als nur einer Glasscheibe gebaut. Um dies zu beweisen entschieden wir uns zwei Modelle eines Fensters zu bauen. Eines mit nur einer Glasscheibe und eines mit drei Glasscheiben. Die Glassscheiben bekamen wir von der Firma Glas-Trösch in Bad Krozingen. Das wäre eine normale Glasscheibe und eine spiezielle Wärmedämmende Scheibe bzw. ein Bauteil bestehend aus drei Glasscheiben die miteinander verbunden sind und somit ein einzelnes Bauteil ergeben. Umd die beiden Teile befestigen zu können fertigten wir zwei gleich große Rahmen aus Holzbalken an in der wir die Glasscheiben mit Silikon fest machten.

Nun ging es an unser Experiment. Für dieses stellten wir eine Vermutung an, sie lautete: „Ein Fenster mit nur einer Glasscheibe dämmt schlechter als ein Fenster mit drei Glasscheiben.“ Um unsere Vermutung zu beweisen bzw. zu widerlegen bauten wir folgenden Versuch auf. Wir stellten vor jedes der beiden Fenstermodelle eine Wärmequelle z.B. einen Baustrahler oder eine Infrarotlampe. Wir haben im Abstand von zwei Minuten die Temperatur auf gegenüberliegenden Seite der Wärmequelle gemessen und notierten die Ergebnisse.

Nachdem wir fetig waren verglichen wir die Werte und unsere Vermutung bestätigte sich. Ein Fenster mit einer Glasscheibe dämmt schlechter als ein Fenster mit drei Glasscheiben. Eine genauere Erklärung und Darstellung lässt sich auf unserem Poster (PDF) finden.

Gruppe Ökotanten

Das Thema unseres Naturwissenschafts- und Technikunterrichts war Klimaschutz und Gebäude Technik. Hierbei haben wir uns vertieft mit Dämmungsarten und Materialien beschäftigt. Innerhalb unserer Gruppe mussten wir uns für ein Bauelement zu diesem Thema entscheiden und eine vertiefte Analyse, ein Modell samt Messungen und einem informativen Poster erstellen. Unsere Gruppe hat sich für ein Satteldach entschieden. Bei unserer vertieften Analyse haben wir herausgefunden, dass bei dem Original-Dach Schwächen bei dem Hitzeschutz vorhanden sind. Das Original-Dach ist ein Satteldach mit Zwischensparrendämmung. Hier dient Mineralwolle als Dammstoff. Wir haben auch herausgefunden, dass ein Dach typische Aufgaben wie beispielsweise Feuchtigkeitsschutz, Windschutz und Wärmedämmung aufweist.

Die Dach- und Konterlattung sorgen als Oberkonstruktion der Sparren für Stabilität. Darunter befindet sich eine wasserdichte Dachhaut, die den Dachraum und den Dämmstoff vor Feuchtigkeit, Wind und Schadstoffe von außen schützen soll. Die Sparren tragen die Auflast des Daches. Zwischen ihnen befindet sich die Zwischensparrendämmung, die als Wärmedämmung fungiert. Durch die dampfdichte Folie wird die Zwischensparrendämmung vor Feuchtigkeit von innen geschützt. Das Kantholz verhindert, dass der Dämmstoff und die Dampfbremse herausfallen. Dazwischen befindet sich die zusätzliche Untersparrendämmung. Sie soll den Hitzeschutz erhöhen. Eine Querverlattung unter der Untersparrendämmung hindert den Dämmstoff daran rauszufallen. Die Innenverkleidung dient zur besseren Transportfähigkeit.

Dachmodell

Dachmodell

Wir haben das Dach-Modell auf ein Wand-Modell gesetzt. Zwischen den Wänden haben wir einen Infrarotstrahler hingestellt. Eine halbe Stunde lang haben wir jede Minute die Temperatur auf der Außenseite des Dach-Modells gemessen. Dabei haben wir jeweils auf der Seite mit Untersparrendämmung und auf der Seite ohne Untersparrendämmung gemessen. Die Messwerte sind nicht ganz eindeutig. Sie schwanken zwischen 21 °C, 8 °C und 24,9 °C. Das Ergebnis unserer Messungen war ein minimaler Temperaturunterschied zwischen der Seite mit der Untersparrendämmung und der Seite ohne Zwischensparrendämmung. Die Seite ohne Untersparrendämmung ist im durchschnitt um 0,41°C wärmer.

Poster mit näheren Details (PDF)

https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2016/07/1317.jpg 525 700 KGN (Kal) https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png KGN (Kal)2016-07-16 07:36:502017-08-15 16:07:24NwT-Schüler/innen erstellen Erklärvideos und Modelle zum Thema Klimaschutz und Gebäudetechnik

Sportprofiler am Limit – Triathlon in Frankreich verlangt den KGNlern alles ab

11. Juli 2016/in Unterricht

An drei Terminen machten sich die Sportprofil-Schüler der Klasse 8c mit der Sportart, bestehend aus den drei Teildisziplinen Schwimmen, Rad fahren und Laufen, dem Triathlon vertraut. Am ersten Termin trainierten die Schüler im Stadion in Neuenburg um ein Gefühl für die Wechsel von Laufen auf Fahrrad fahren zu bekommen. Schon hier zeigte sich, dass es für die Schüler eine Herausforderung sein würde. Danach trainierte die Gruppe noch einmal halbtags zusammen mit einer Klasse aus Frankreich.

An diesem Tag liefen und fuhren wir, mit unseren Partnern aus Frankreich nach Steinenstadt, wo wir freundlicherweise kostenlos im Freibad trainieren konnten. Nach einer deutsch-französischen Schwimmstaffel, durften die Schüler in einem ersten richtigen Swim&Run-Wettkampf gegeneinander antreten und mussten dabei an ihre körperlichen Grenzen gehen. Wir hatten viel Spaß und am Ende gab es sogar noch ein leckeres Eis ;), waren aber auch recht erschöpft als wir dann daheim waren. Am dritten Termin war dann das Highlight: ein richtiger Triathlon mit (natürlich) angepassten Strecken um einen schönen See in der Nähe von Lutterbach (Elsass) stand auf dem Programm.

Mit einer gehörigen Portion Respekt traten die 23 KGNler die Reise nach Frankreich an, legten diesen aber bald ab und bestritten zusammen mit den französischen Triathlonfreunden die drei Teildisziplinen mit viel Ehrgeiz und Engagement. Es war sehr schön, wenn auch anstrengend, und auch die Partnerklasse aus Lutterbach war eine wirklich nette Gruppe. Ich denke am Ende des Tages waren alle sehr zufrieden und die Schüler freuen sich schon auf unser nächstes Event im Profil :)

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https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2016/07/1309.jpg 465 700 KGN (Kal) https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png KGN (Kal)2016-07-11 11:44:402017-08-15 16:08:56Sportprofiler am Limit – Triathlon in Frankreich verlangt den KGNlern alles ab

Aktionstag „Behindertensport macht Schule“ am KGN

01. Juli 2016/in Unterricht

Am 10.06.2016 konnten die fünften Klassen des Kreisgymnasiums Neuenburg erfahren, wie es sich anfühlt, in einem Rollstuhl zu sitzen, welche Einschränkungen man dabei hat – aber auch, was man dennoch alles tun kann.

Am Aktionstag „Behindertensport macht Schule“ des Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes gab es für die Schüler/innen wichtige Einblicke, die sie in einem lockeren sportlichen Rahmen gewinnen konnten.

Die Details dieses Tages finden Sie in diesem Artikel der BZ: Anderssein am eigenen Leib erfahren

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Die Schülerinnen und Schüler haben außerdem noch ihr Feedback zum Aktionstag Behindertensport (PDF) abgegeben. Diese Einblicke sind durchaus interessant und vielversprechend.

https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2016/07/behindertensport_007.jpg 534 800 KGN (Kal) https://kreisgymnasium-neuenburg.de/wp-content/uploads/2017/08/kgn-logo-website-v3-340px.png KGN (Kal)2016-07-01 11:48:412017-08-15 16:12:51Aktionstag „Behindertensport macht Schule“ am KGN
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