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Ein Hund zu Besuch im Unterricht der 5b

Herr Pollmann kam mit seinem Hund, einem Podenco-Mischling, zu uns in den BNT-Unterricht. Wir schauten uns den Hund genau an. Der Hund war mittelgroß und hatte ein kurzes gold-braunes Fell. Er hatte spitze Ohren und eine spitze Schnauze. Sein Name war Bunny.

Er war sehr zutraulich und neugierig, ist durchs Klassenzimmer gelaufen und hat an uns geschnüffelt. Bei ein paar Schülern hat Bunny gerochen, dass sie auch einen Hund zuhause haben. Man konnte es Bunny ansehen, dass er es sehr mag, wenn man ihn streichelt.

Wenn Herr Pollmann „gib laut“ sagte, fing Bunny an zu bellen. Er hörte auch noch auf die Kommandos „Sitz“, „Platz“, „Pfote“. Herr Pollmann hatte eine paar Stücke Mandarine, Trockenfutter und etwas Fleisch hingelegt. Zuerst hat Bunny das Trockenfutter und dann das Fleisch gegessen. Die Mandarine hat er nicht probiert. Wahrscheinlich deshalb, weil der Geruch der Mandarine neu für ihn war.

Dann habe wir noch darüber gesprochen wie ein Hund trinkt und haben uns darüber auch einen Film angeschaut. Er formt seine Zunge zu einer Schaufel und löffelt so das Wasser in sein Maul.

 Am Ende hatten wir die Idee, dass das KGN sich doch einen Schulhund anschaffen könnte.

Redaktion: Muriel aus der 5b

Hundebesuch in der Klasse

Binationales Kunstprojekt zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges

Klasse 9b und eine Klasse aus Mulhouse gestalten am Hartmannwiller Kopf ein Kunstprojekt zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges. 

„Es sind Momente der größten Aufregung, die Franzosen werfen ebenfalls Handgranaten in Massen, (…) Wie lange dieser Nahkampf dauert, ist mir unmöglich zu sagen, es schien uns, als wolle er gar kein Ende nehmen.“
(Franz Blumenfeld, 11.5.1915)

Mit solchen Auszügen aus Briefen von Soldaten im Kopf, die monatelang eingeschlossen waren, besuchten wir, die 9b, gemeinsam mit einer Klasse vom Collège Kennedy an einem sonnigen Tag das Schlachtfeld am Hartmannsweiler Kopf. Während wir an dem Massengrab vorbei, durch die noch gut erhaltenen Schützengräben krochen, versuchten wir uns die Lage der Soldaten von damals zu vergegenwärtigen. An manchen Stellen dieses grausamen Ortes scheint die Zeit eingefroren zu sein: Reste von Eisenpfählen ragen aus der Erde hervor, alter Stacheldraht liegt herum. Der zerstörte Wald ist wieder gewachsen und die Vegetation hat den Platz wieder eingenommen. Und durch dieses Gestrüpp hindurch versuche ich, in mir ein Gefühl wach zu rufen vom Schmerz, den Qualen, die hier erlitten wurden.

Kunstprojekt Deutsch-Französische Freundschaft

„Je t‘écris pour te dire que je ne reviendrai pas de la guerre. S‘il te plaît, ne pleure pas, sois forte. Le dernier assaud m‘a coûté mon pied gauche et ma blessure s‘est infectée. Quand cette lettre te parviendra, je serai peut-être déjà mort. …“
(„Ich schreibe dir, um dir zu sagen, dass ich aus diesem Krieg nicht zurückkehren werde. Bitte, weine nicht, sei stark. Der letzte Angriff hat mir den linken Fuß gekostet und die Wunde hat sich infiziert. Wenn dich dieser Brief erreicht, werde ich vielleicht schon tot sein.“,
Charles Guinant, 18.3.1916).

Es ist schwer, sich diese Bilder vom Schrecken in Erinnerung zu rufen, denn der Ort ist schön, man hat eine herrliche Aussicht, bis hinüber zu den Alpen bei diesem Wetter. Und wir albern herum. Mit den Franzosen ist es schwierig, ins Gespräch zu kommen, im Bus wurden wir zwangsweise nebeneinander gesetzt.

„Le silence se prolonge. Je parle, il faut que je parle: Camarade, je ne voulais pas te tuer. Je ne le ferais plus, à condition que toi aussi, tu sois raisonnable.“
(Die Stille hält an. Ich spreche, ich muss sprechen: Kamerad, ich wollte dich nicht töten, ich würde es nicht nochmal machen, unter der Bedingung, dass du auch vernünftig bist .“, aus: „A l‘Ouest rien de nouveau“, Erich Maria Remarque).

Kunstprojekt Deutsch-Französische Freundschaft

Im Bus müssen wir etwas sagen, doch sie reden so schnell untereinander Französisch. „Ich glaube, sie haben uns gerade beleidigt! C‘est incroyable! Ces connards!“ Herr Herbers versteht sich immerhin gut mit den französischen Kollegen und findet die soziale Zusammensetzung der französischen Klasse ganz interessant.

„Eines drückt mich von Tag zu Tag. Ich fürchte mich so vor der inneren Verrohung. Wenn du mir eine kugelsichere Weste wünschst, so ist das lieb von dir, aber merkwürdigerweise hab‘ ich gar keine Angst vor allen Kugeln und Granaten, sondern nur vor dieser inneren Vereinsamung. Ich fürchte, meinen Glauben an die Menschen zu verlieren, an mich selbst, an alles Gute in der Welt! … das ist viel schwerer als den unglaublich rohen Ton zu ertragen, der zwischen den Leuten hier herrscht.“ (Franz Blumenfeld, 14.10.1914)

Wir müssen jetzt zusammenarbeiten dans des groupes franco-allemands. Ah, non! Aber es geht, plötzlich läuft es, wir haben Ideen… drei Streetart-Künstler aus Paris und Berlin unterstützen uns. Die sind cool. Sie zeigen uns, wie man mit der Spraydose umgeht, und Bilder in mehreren Schichten anlegt. Wir denken nach über den Frieden, den Krieg, das Elend, die Hoffnung und die Freiheit, und merken gar nicht, wie frei wir dabei sind. Es entstehen ein paar interessante Motive und Landschaften. Noch zwei Male treffen wir uns am KGN und sprühen im Innenhof.

Und dann, am 9. November, ist die große Vernissage oben in dem neuen Museum am Hartmannsweiler Kopf. Macron erscheint leider nicht. Aber wir halten eine gute Rede. Frau Calderon lobt uns. Wir sind froh. Auf dem Rückweg, sitzen wir wieder mit unseren französischen Partnern im Bus, diesmal nicht nebeneinander, klar getrennt, wir hinten mit unserer Musik und die vorne. Niemand denkt mehr an die Kriegsweihnacht von 1917, die von deutschen und französischen Soldaten auch da oben am Hartmannsweiler Kopf gemeinsam gefeiert wurde. Für einen Moment lang ruhten die Waffen. Es war still im Wald. Ab und zu hörte man ein paar Männer lachen. Ein Lachen. Dann wieder Stille.

Unsere gemeinsamen Bilder werden nun durch halb Frankreich reisen und ausgestellt, und dann kommen sie nach Deutschland, hoffentlich auch zurück an unsere Schule, wo sie entstanden sind. „Vive la relation franco-allemande! C‘était sympa!“

Kunstprojekt Deutsch-Französische Freundschaft

Bist du ein Supertaster?

Chicorée, dunkle Schokolade oder Kaffee sind für die einen ein Genuss, für andere einfach nur bitter und somit ungenießbar. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, über den Genotyp, die genetische Ausstattung, nicht. Bist du also ein Supertaster? Ein Besuch bei Novartis brachte den Kursstufenschülerinnen und -schülern des Neigungsfachs Biologie die Antwort und einen Einblick in wichtige Arbeitsweisen der Biologie. 

Kaum hatte das Schuljahr begonnen, ging es bei bestem Wetter mit dem Zug auf eine erste Exkursion nach Basel zum Biotechnologie- und Pharmaunternehmen Novartis. Nach einer kurzen Begrüßung an der Pforte und mit Gästeausweisen bestückt,   durften wir auf das Werksgelände. Das Unternehmen hat dort ein eigens eingerichtetes Schülerlabor, das von unserer großen Gruppe mit 24 Schülerinnen und Schülern bis auf den letzten Platz belegt war.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung durften die Nachwuchsbiologen in einem ersten Praxisblock ihre genomische DNA aus ihren Mundschleimhautzellen extrahieren. Besonders Spaß machte hier das Arbeiten mit der Eppendorf-Pipette, die unfassbar kleine Mengen von 0.001 ml per Knopfdruck aufnimmt und wieder entlässt – was allerdings etwas Übung bedarf. Oder der Vortex-Mischer, der Flüssigkeiten auch in dieser Größenordnung entspannt schüttelt, rüttelt und vermischt. Das Arbeiten mit so kleinen Mengen und das saubere Durchführen der Arbeitsschritte hat den Schülerinnen und Schülern vollste Konzentration abverlangt. Falls doch mal Fragen auftauchten, war schnell einer der Betreuer zur Stelle, sodass jeder am Ende seine DNA aufgeschlossen hatte.

Im zweiten Praxisblock wurde aus nur einem gewonnen DNA-Molekül ein gezielter Abschnitt darin mittels Polymerase Kettenreaktion in 90 Minuten auf 35 Milliarden kopiert. Genug Zeit für ein Mittagessen, während im Labor die Maschine kopiert.

Unser kopierter Abschnitt hat den Namen TAS2R39 und stellt die Bauanleitung für einen von 25-30 chemischen Empfängern (Rezeptor) von Bitterstoffen auf der Zunge dar. Personen, die diesen Rezeptor nicht haben, können eine Facette des Geschmacks Bitter nicht schmecken. Besitzen wir die Bauanleitung für den Rezeptor von beiden Elternteilen, so sind wir Supertaster, wir haben nämlich viele der Rezeptoren auf der Zunge.

Aber wie macht man etwas in der DNA sichtbar, das viel zu klein ist um es sehen zu können? Man kopiert die DNA bis eine ausreichende Menge entsteht, schneidet mit molekularen Scheren (Enzymen) die DNA in Stücke, trennt das Gemisch auf und betrachtet es unter Fluoreszenzlicht. Und so brachte der zweite Praxisblock Gewissheit über unseren Genotyp. In einem Selbstversuch konnte dies nun mit einer Geschmacksprobe überprüft werden.

Mit vielen Einblicken zum Arbeiten im Labor und bei manchem Teilnehmer mit einem bitteren Geschmack auf der Zunge ging es schließlich zurück ans KGN.

Ein goldener Ausblick – dank Astronomie

Wer den Astronomie-Kurs besucht, der wird zum Glück um eine Sache nicht drum herumkommen, denn das ist etwas Atemberaubendes. Die Rede ist davon, selbst mit einem Teleskop in den Nachthimmel zu schauen und sich auf die Jagd nach Himmelskörpern zu begeben. Einige Tage nach der Exkursion zum Haus der Astronomie und zum Max-Planck-Institut in Heidelberg, spielte das Wetter mit, um mit dem Astronomie-Kurs dieses Unterfangen anzugehen.

Bei Sonnenuntergang trafen wir uns bei der Schule und bauten im Innenhof die Teleskope auf. Jeder erkannte sofort, dank des Astronomieunterrichts, mindestens ein paar Sternbilder am nächtlichen Himmel und konnte die Lage von Planten unseres Sonnensystems, z.B. der Venus, einordnen. Uns bot sich ein wunderschöner Blick auf den Mond und auf ein Ereignis, welches sich nur an einem Abend im Monat abspielt. Auf dem Mond gibt es ein Gebirge, dass an einem Abend, 10-11 Tage nach Neumond, sich genau an der Tag-und-Nachtgrenze auf der Nachtseite des Mondes befindet. Seine Bergspitzen sind jedoch hoch genug, um bereits von der Sonne angestrahlt zu werden, so dass ein heller Bogen auf der Nachtseite des Mondes zu sehen ist: „Der goldene Henkel”. Ein schönes Foto davon haben wir durch das Teleskop mit dem Smartphone gemacht (der goldener Henkel ist der helle Bogen links oben).

Mond am Nachthimmel

Außerdem beobachteten wir den Jupiter mit seinen vier großen galileischen Monden Ganymed, Europa, Io und Kallisto. Am meisten Begeisterung schaffte bei uns allerdings der Planet Saturn mit seinen Ringen, den wir am Ende der Beobachtungen bewundern konnten.

Wer die Möglichkeit besitzt, selbst einmal mit dem Teleskop in den Nachthimmel zu schauen, dem können wir vom Astronomie-Kurs dies nur wärmstens empfehlen. Wir freuen uns schon auf die nächste Beobachtungsnacht.

Exkursion des vierstündigen Chemiekurses zur Nemera Neuenburg GmbH

Am Mittwoch, den 20.06.2018 ging es für die Abiturienten des KGN in der letzten Chemiestunde  mit ihrer Lehrerin Andrea Wolf zur Betriebsbesichtigung in die Firma Nemera in Neuenburg.

Nachdem im Unterricht die Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen theoretisch betrachtet wurde, wollte man nun sehen, wie zum Beispiel Verpackungsmaterialien  für die Pharmaindustrie hergestellt werden. Dort angekommen, wurden alle freundlich von Herrn Dirk Benz empfangen, erhielten eine  Sicherheitseinweisung und die ersten wichtigen Informationen. Der Chemiekurs erfuhr, dass die Arbeit von Nemera Millionen von Menschen betrifft, die täglich die dort hergestellten Produkte verwenden. Über 5 Millionen Diabetiker benötigen Insulinspritzen, 10 Millionen Asthmatiker einen Asthmaspray. Aber auch wenn man Augentropfen oder Süßstoff verwendet, hat man unter Umständen ein Produkt von Nemera in der Hand.

Nach dieser ersten Einführung ging es ausgestattet mit Sicherheitsschuhen, Labormantel, Schutzbrille, Sicherheitsweste und Besucherausweis ins Werk. Dort gab es einen Einblick in die Arbeit von der Anlieferung des Kunststoffgranulates bis hin zur Verpackung der fertigen Produkte. Beeindruckend waren für alle die 112 Spritzgussmaschinen, die die Kunststoffe in ihre eigentliche Form bringen und zu sehen aus wie vielen Einzelwerkstücken z.B. ein Asthmaspray besteht. Herr Benz lieferte die entsprechenden Informationen und beantwortete viele Fragen.

Nach zwei sehr interessanten Stunden ging es mit einer Menge neuer Informationen zurück zur Schule. Für Organisation und Führung nochmals vielen Dank an die Nemera Neuenburg GmbH.

Besuch der Klasse 6a bei den schuleigenen Bienen

Am Dienstag, 19. Juni 2018 ging es statt in den Biologieraum für die Klasse 6a mit ihrer Biologielehrerin Andrea Wolf in den Schulgarten des KGN. Dort wurde die Klasse bereits von Robert Weth, ebenfalls Biologielehrer am KGN, bei den Bienenkästen erwartet.

Seit drei Jahren besitzt die Schule dank der Initiative von Herrn Weth eigene Bienen. Nach einer kurzen Einführung, in der der Klasse erklärt wurde, warum der Imker einen speziellen Anzug trägt, wie man sich in der Nähe von Bienen verhält und warum es bei den Bienenkästen gerade raucht, konnten die Schülerinnen und Schüler die Bienen hautnah erleben. Sie durften die Waben mit den sechseckigen Zellen und die Bienen aus nächster Nähe betrachten. Einige Zellen waren mit Honig gefüllt und bereits verdeckelt, an anderen Stellen konnte man Larven und Drohnen sehen.

Imker

Überrascht war die Klasse über die hohe Individuenzahl von ca. 60.000 Bienen in einem Bienenstock. Nach anfänglicher Scheu wurden die Schülerinnen und Schüler immer mutiger, nahmen die Waben selbst in die Hand und waren über das Gewicht erstaunt.  Zum Schluss brachten alle zusammen die Waben mit den Bienen wieder zurück in den Stock, in dem es wirklich stockdunkel ist.


Weitere Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)


Ein herzliches Dankeschön an unseren Schulimker Herrn Weth für diese besondere Biologiestunde!

Amerikanische Austauschschüler/innen zu Besuch am KGN

Am Sonntag, dem 10.06.2018, konnten am Kreisgymnasium Neuenburg 20 Schülerinnen und Schüler ihre Austauschpartner der McMinnville High School in Oregon/USA begrüßen. Die Schüler werden zwei Wochen mit in den Unterricht gehen und so ihr Deutsch verbessern und auch Unterschiede zwischen dem deutschen und dem amerikanischen Schulleben kennenlernen. Außerdem werden vom Kreisgymnasium verschiedene Ausflüge organisiert, um den Amerikanern einen möglichst breiten Einblick in die deutsche Geschichte, Kultur und Geographie zu geben.

Das Foto zeigt die Schüler vor dem Neuenburger Rathaus, wo die Gruppe am Dienstag von der Vertreterin der Stadt Neuenburg, Frau Vallois, begrüßt wurde.

Austauschschüler aus den USA

Ein Apfelbaum zum National Arbor Day 2018

Am 27. April, dem diesjährigen National Arbor Day, nutzte die Klasse 8b das schöne Wetter, um im Rahmen ihres Englisch-Unterrichts einen Baum im Garten des KGN zu pflanzen. In Amerika wurde der „Nationale Baum-Tag“ eingeführt, um die Menschen zum Schutz der Bäume zu inspirieren und durch das Pflanzen eines Baumes ein Zeichen zu setzen. So ist der jetzt gepflanzte Obstbaum auch ein wenig ein Symbol der Verbundenheit mit der amerikanischen Partnerschule in Oregon, deren Austauschgruppe im Juni für zwei Wochen zum Gegenbesuch nach Neuenburg kommt. Im Herbst haben die jetzigen Achtklässlerinnen dann die Gelegenheit, sich ihrerseits für einen Platz in der nächsten Austauschgruppe zu bewerben.

Nach Auskunft von Armin Held, der die Schulgarten-AG betreut, ist damit zu rechnen, dass der Apfelbaum schon in diesem Jahr sehr leckere Früchte tragen dürfte.

Exkursion der Klasse 5b ins Mathematikum

Leonardobrücke

Am vorvergangenen Dienstag erlebte die Klasse 5b mit ihren Lehrern Gerald Sinn und Frank Kreutner im  Kurhaus Bad Krozingen einen Tag der besonderen Art.

Die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ des Mathematikums setzte sich genau das im Titel genannte Ziel: Ca. 20 Exponate sollten es ermöglichen, spielerisch anhand spannender Experimente Mathematik zu erleben und gemeinsam einen ganz neuen Zugang zur Wissenschaft zu entdecken.

Beispielsweise versuchten sich einige daran, eine Leonardo-Brücke aufzubauen. Und am „Knobeltisch“ kamen auch Herr Sinn und Herr Kreutner ins Schwitzen. Insgesamt waren sich am Ende alle einig: es war ein schöner gemeinsamer Ausflug, der Spaß gemacht hat. Und auch die Mathematik kam nicht zu kurz ;-)

Mal sehen, vielleicht sind wir nächstes Jahr wieder dabei!

 

 

 

Special Effects am KGN – Theater-Kurs nur zum Schein verletzt!

Am 25.01.2018 erhielt der Theater-Kurs interessante Einblicke in die Welt der Special Effects von Frankenstein und Co. in Hollywood. Anschließend schminkten sich alle mal auf besondere Weise. Mit Mehl, Vaseline und Kunstblut haben sich die Schüler/Innen selbst kleine „Wunden“ am Arm modelliert.

Alles wirkte sehr realistisch und so fiel es im Anschluss daran nicht schwer, kleine Szenen zu spielen, in denen man gelassen oder hysterisch auf seine „Verletzung“ reagiert oder einem anderen in seiner „Not“ hilft. Und das alles hat gar nicht weh getan, sondern sehr viel Spaß gemacht.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Gestatten – Rembrandt! BK-Neigungskurs KS II im Augustinermuseum

Am 24.01.2018 besuchte der Neigungskurs BK die sehenswerte Austellung mit Rembrandts Radierungen in der Grafiksammlung des Augustinermuseums Freiburg. Die zum Teil sehr kleinen Druckgrafiken konnten mit einer Lupe bestaunt werden. Dabei beeindruckte vor allem Rembrandts Meisterschaft in dieser Metalldrucktechnik.

Gleichzeitig war der Besuch wie eine kleine Zeitreise in das Goldene Zeitalter der Niederlande. Welche handwerklichen Fähigkeiten diese Drucktechnik verlangt, probierten die Schüler im Anschluss in der Werkstatt des Museums aus und gestalteten dort selbst eine Radierung mit einer Kunststoffplatte. Die Ergebnisse sind in Kürze neben dem Kunstraum zu sehen.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

 

Weihnachtsvorlesung „Spannende Physik“ 2017

Schon bei der Ankunft wurde klar: Hier wird es voll! Die unterschiedlichsten Menschen tummelten sich im Hörsaal. Wir, fünf Kursstufenschüler anstelle der Physikfachschaft, quetschten uns ganz hinten auf die Treppenstufen und Notsitze. Doch es hat sich gelohnt.

Mit Humor demonstrierten Herr Fischer und sein Assistent über 20 spektakuläre Versuche innerhalb 90 Minuten. Neben dem Spaß, brachten sie auch physikalisches Wissen den jüngeren und älteren Besuchern näher. Die Themen reichten von Magnetismus, Elektrizität über Reibung, Impuls bis hin zur Zentrifugalkraft.

Physik Weihnachtsvorlesung 2017

Könnt Ihr Euch vorstellen, das zwei Bücher mit ineinander gelegten Seiten einen erwachsenen Menschen in der Luft halten können?

Ein anderes verblüffendes Experiment scheint einen 20kg schweren Mühlstein leichter zu machen. Grund dafür war eine durch die Bohrmaschine verursachte Drehung, welche der Erdanziehungskraft entgegenwirkte.

Physik Weihnachtsvorlesung 2017

Am meisten staunte jedoch eine Schülerin über ein Experiment mit einer Essiggurke. An diese wurden Stromanschlüsse gelegt und LEDs befestigt. Durch Erhöhung der Spannung konnte die von Fischer so benannte „Ampel“ rot leuchten. Nach weiterer Erhöhung der Spannung fing die grüne LED an zu leuchten. Wir waren über die fehlende gelbe Farbe verwundert, bis die besagte Gurke auf einmal anfing gelb zu glühen. Dies geschah durch den hohen Salzgehalt.

Weiterhin wurde eine Flasche aufgrund des durch Stickstoff initiierten Druck durch den Saal geschossen, ein Feuertornado erzeugt und Plexiglas sowie Holz mit Hilfe von einem Blatt Papier zersägt.

Selbstverständlich wurde auch zur weihnachtlichen Stimmung beigetragen. Nicht nur wurde auf dem Theremin ein Lied gespielt, sondern auch „O Tannenbaum“ zur Belustigung des Publikums von einem Tesla-Transformator vorgetragen.

Physik Weihnachtsvorlesung 2017

Zum Schluss wurde noch der Adventskranz aus 20 Meter Entfernung mit einer Waschtrommel ausgepustet und so ging der spannende Abend zu Ende.

Die Weihnachtsvorlesung ist ein faszinierendes Erlebnis. Wer jetzt also neidisch geworden ist, hat die Chance sich für das nächste Jahr anzumelden. Man muss jedoch schnell sein, denn die heiß begehrten Plätze sind innerhalb weniger Minuten reserviert.

Wir wünschen allen eine erholsame Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Hanna K., Maximilian L., Louisa S., Jessy T., Katrin M.

Wirtschaftskurs schreibt für „Jugend und Wirtschaft“ der F.A.Z.

„Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“ heißt die Kampagne der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, mit der die F.A.Z. seit zwei Jahrzehnten für sich wirbt. In diesem Schuljahr stecken die Köpfe des Wirtschaftskurses KS 1 hinter der Zeitung, denn sie nehmen seit Schuljahresbeginn am Projekt „Jugend und Wirtschaft“ des Bundesverbandes deutscher Banken und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung teil.
Wirtschaftsthemen entdecken, recherchieren, Interviews führen und vielleicht sogar einen eigenen Beitrag in einer der bedeutendsten Tageszeitungen Deutschlands wiederfinden: Das erleben die Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftskurses beim Schulprojekt.

Derzeit arbeiten die Schülerinnen und Schüler an ihren Artikeln, deren Thema sie sich selbst ausgesucht haben. Eine erste Fassung dieser Artikel soll noch vor Weihnachten nach Frankfurt geschickt werden, wo die Betreuer des Projekts in den Redaktionsstuben der F.A.Z. ein entsprechendes Feedback geben werden. Angedacht ist auch der Besuch der F.A.Z., wo die eingereichten Artikel in einer Redaktionssitzung mit Redakteuren der F.A.Z. besprochen werden können.

Kurslehrer Kreutner ist gespannt darauf, ob es der eine oder andere Artikel schafft, im Laufe dieses Schuljahres in der F.A.Z. veröffentlicht zu werden. Der Einfallsreichtum der Schülerinnen und Schüler bei der Themenfindung war auf jeden Fall viel versprechend.

Ehemalige Schüler/innen des KGN berichten von ihren Studienerfahrungen

Am 13.07. besuchten drei ehemalige Schüler/innen des KGN den Geographiekurs von Herrn Kalt, um von ihren Studienerfahrungen zu berichten.

Elena Buchdunger, Janis Grozinger und Daniel Orth hatten alle den vierstündigen Geographiekurs bei Herrn Kalt besucht und anschließend verschiedene geowissenschaftliche Studiengänge absolviert. Die gesammelten Erfahrungen teilten sie in entspannter Runde im Innenhof mit den Schüler/innen des aktuellen Geographiekurses. Auch Miriam Naghiu war gekommen, die 2016 am KGN Abitur gemacht hatte, außerdem zwei interessierte Zehntklässlerinnen sowie Frau Naghiu und Herr Striebich. So ergab sich eine gemischte Runde, in der sich ein interessantes Gespräch über die verschiedenen Freuden und Herausforderungen eines Studiums ergab, zu dem auch Miriam und die Lehrer/innen ihre Erfahrungen beisteuerten. Die KS1-Schüler/innen erfuhren so manche Hintergründe und Einschätzungen aus erster Hand und konnten natürlich auch direkt Fragen stellen.

Herzlichen Dank an Elena, Janis und Daniel für ihre Zeit und die wertvollen Informationen!

Andreas Kalt

Physikkurs besucht Firma Vibracoustic in Neuenburg

Am Freitag den 14.7.2017 besichtigte ich mit dem Leistungskurs Physik der KS1, das Unternehmen Vibracoustic in Neuenburg.

Zu Anfang gingen wir gemeinsam mit einem Mitarbeiter, der sich uns als Arndt vorstellte, in das Bürogebäude der Vibracoustic. Arndt stellte uns anhand einer Präsentation das Unternehmen kurz vor. Er erzählte uns von Schwingungsarten und Schwingungsdämpfung. Letztendlich erzählte er uns noch von seinem Gebiet, der Torsionsschwingungsdämpfung, welche beispielsweise in der Antriebstechnik in der Automobilbranche Anwendung findet. Torsion ist das Verdrehen einer Stange, welche man im Auto beispielsweise an der Kurbelwelle vorfindet. Die Kolben geben immer wieder einen Impuls auf die Kurbelwelle, diese einzelnen Impulse kann man als Schwingung interpretieren, da sie die Kurbelwelle in regelmäßigen Abständen impulsartig beschleunigen. Dazu zeigte er uns Zeitlupenaufnahmen von besagten Kurbelwellen, mit und ohne Torsionsschwingungsdämpfer. Die Auswirkungen der Dämpfer waren eindeutig sichtbar.

 

Im Anschluss führten wir einige Versuche durch, Arndt gab uns flummiartige Bälle, die den Aufprall auf den Tisch verschieden stark dämpften. Einige sprangen wie Flummis vom Tisch ab, andere blieben direkt auf der Tischplatte liegen. Dieser Versuch zeigte, wie verschiedene Gummimischungen Kräfte verschieden stark absorbieren. Die Vibracoustic arbeitet ständig an der Entwicklung noch besserer Gummimischungen.

Schließlich zeigte Arndt uns noch aktive Schwingungsdämpfer. Diese arbeiten mithilfe von Massen, die entgegen der unerwünschten Schwingung schwingen, um diese auszugleichen. Solche Dämpfer findet man beispielsweise in Hochhäusern. In deren Spitze befindet sich meist ein Gewicht, das bei Stürmen entgegen der vom Wind erzeugten Schwingung des Hochhauses arbeitet, um es vor dem Kollabieren zu bewahren.

Nach der Präsentation führte uns Arndt durch die Fertigung. Bevor wir die Produktionshallen betreten durften, mussten wir uns weniger modische Stahlkappenschuhe anziehen. Wir sahen Teile, die wir bereits in der Präsentation gesehen haben, aus Maschinen kommen. Zudem bekamen wir einen Einblick in das durchaus gute Arbeitsklima der Vibracoustic.

Der Besuch bei der Vibracoustic hat sich gelohnt. Wir bekamen einen Einblick in das Unternehmen und sahen Dinge, die wir sonst nur vom Blatt kennen, in ihrer Anwendung.

(Patrick Haug)