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Semur-Austausch 2018

Vom 11. November bis zum 17. November 2018 fand der Rückbesuch des deutsch-französischen Schüleraustauschs mit dem Collège Christiane Perceret aus Semur – en – Auxois im Kreisgymnasium Neuenburg statt. Im Juni 2018 war die deutsche Gruppe bereits nach Semur gefahren.

Die Schüler trafen am Sonntag, den 11. November am Mulhouser Hauptbahnhof ein. Dort gab es dann auch das Wiedersehen mit ihren bereits bekannten Austauschpartnern aus Deutschland. Von dort aus wurden die einzelnen Schüler von ihren Gasteltern in ihre Familie gefahren. Nachdem sie sich in ihrem Zimmer halbwegs eingerichtet hatten, trafen sich die meisten Schüler zum gemeinsamen Essen und Billard spielen im Bombastico Restaurant in Müllheim.

Am Montag war der erste Schultag in einer deutschen Schule für die französischen Austauschschüler, der mit einem gemeinsamen Frühstück startete, nachdem sie in ihren Wochenplan eingewiesen worden waren. Nach der Schule hatten die Schüler Freizeit und die Austauschpartner konnten selbst entscheiden, was sie machen, manche trafen sich z.B. zum Fußball spielen im Müllheimer Futsal Platz.

Am Dienstag stand deutlich mehr Programm auf dem Plan, da wir am Dienstag einen Ausflug nach Freiburg machten. Als erstes machten wir eine Stadtrallye am Münster in deutsch-französischen Teams, danach besichtigten wir das Münster, bei dem glücklicherweise sogar der Turm wieder offen war. Gegen Mittag konnten die Schüler picknicken und ein bisschen in der Stadt bummeln. Als alle etwas Schönes gefunden hatten, machten wir uns auf den Weg zu unserer interessanten Tour durch das Vauban, das „Öko-Viertel“ Freiburgs.

Semuraustausch 2018

Am Mittwoch hatten die deutschen Schüler ganz normal Schule, während die französischen Austauschschüler die Neuenburger Feuerwehr besichtigten. Jedoch waren sie schnell am Nachmittag wieder vereint und machten sich auf den Weg zum Neuenburger Rathaus. Dort bekamen wir einen interessanten Vortrag über die Stadt Neuenburg von Frau Vallois. Es gab auch noch netterweise einige Gastgeschenke! Wir sangen gemeinsam noch die Europahymne und aßen ein leckeres Eis, spendiert von der französischen Gruppe.

Anton


Am Donnerstagmorgen sind wir mit den Franzosen nach Freiburg gefahren, sind dann dort umgestiegen und zum Schauinsland Bergwerk gefahren. Wir sind mit der Schauinslandbahn den Berg hochgefahren und dann ca. 15 min von der Station zum Bergwerk gelaufen.

Dann haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. In einer Gruppe waren die Franzosen, in der anderen die Deutschen. Die Franzosen haben eine französische und die Deutschen eine deutsche Führung bekommen. Die Führung ging ca. 2 Stunden. Danach sind wir wieder zurückgefahren.

Am Nachmittag habe ich mich mit meinem Austauschpartner mit einem Freund aus meinem Dorf getroffen. Wir haben FIFA gespielt und einen Döner gegessen. Später sind wir noch ins Fußballtraining gegangen.

Am Freitag hätten wir eigentlich normal Schule gehabt, jedoch hatte ich mit der Schule ein Fußballturnier, bei dem die Franzosen jedoch nicht dabei waren. Wir haben den ganzen Vormittag Fußball bis 12.40 Fußball gespielt. Dann um 12.40 habe ich meinen Austauschpartner an der Schule abgeholt und wir sind zu Anton nach Müllheim gefahren, wo wir mit seinen Eltern und seinem Austauschpartner gegessen haben. Später haben wir noch die Kanapees für die Abschlussparty vorbereitet und sind dann am Abend auf die Abschiedsparty im KGN gegangen.

Am Abschiedsabend war eine richtig gute Stimmung und das Büffet war super!

Am Samstagmorgen habe ich mit meinem Austauschpartner gefrühstückt. Danach sind wir zusammen mit Melissa nach Mulhouse an den Bahnhof gefahren, von wo die Franzosen dann zurück nach Semur gefahren sind.

Wie auch schon in Semur gab es viele Tränen beim Abschied.

Samir

Binationales Kunstprojekt zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges

Klasse 9b und eine Klasse aus Mulhouse gestalten am Hartmannwiller Kopf ein Kunstprojekt zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges. 

„Es sind Momente der größten Aufregung, die Franzosen werfen ebenfalls Handgranaten in Massen, (…) Wie lange dieser Nahkampf dauert, ist mir unmöglich zu sagen, es schien uns, als wolle er gar kein Ende nehmen.“
(Franz Blumenfeld, 11.5.1915)

Mit solchen Auszügen aus Briefen von Soldaten im Kopf, die monatelang eingeschlossen waren, besuchten wir, die 9b, gemeinsam mit einer Klasse vom Collège Kennedy an einem sonnigen Tag das Schlachtfeld am Hartmannsweiler Kopf. Während wir an dem Massengrab vorbei, durch die noch gut erhaltenen Schützengräben krochen, versuchten wir uns die Lage der Soldaten von damals zu vergegenwärtigen. An manchen Stellen dieses grausamen Ortes scheint die Zeit eingefroren zu sein: Reste von Eisenpfählen ragen aus der Erde hervor, alter Stacheldraht liegt herum. Der zerstörte Wald ist wieder gewachsen und die Vegetation hat den Platz wieder eingenommen. Und durch dieses Gestrüpp hindurch versuche ich, in mir ein Gefühl wach zu rufen vom Schmerz, den Qualen, die hier erlitten wurden.

Kunstprojekt Deutsch-Französische Freundschaft

„Je t‘écris pour te dire que je ne reviendrai pas de la guerre. S‘il te plaît, ne pleure pas, sois forte. Le dernier assaud m‘a coûté mon pied gauche et ma blessure s‘est infectée. Quand cette lettre te parviendra, je serai peut-être déjà mort. …“
(„Ich schreibe dir, um dir zu sagen, dass ich aus diesem Krieg nicht zurückkehren werde. Bitte, weine nicht, sei stark. Der letzte Angriff hat mir den linken Fuß gekostet und die Wunde hat sich infiziert. Wenn dich dieser Brief erreicht, werde ich vielleicht schon tot sein.“,
Charles Guinant, 18.3.1916).

Es ist schwer, sich diese Bilder vom Schrecken in Erinnerung zu rufen, denn der Ort ist schön, man hat eine herrliche Aussicht, bis hinüber zu den Alpen bei diesem Wetter. Und wir albern herum. Mit den Franzosen ist es schwierig, ins Gespräch zu kommen, im Bus wurden wir zwangsweise nebeneinander gesetzt.

„Le silence se prolonge. Je parle, il faut que je parle: Camarade, je ne voulais pas te tuer. Je ne le ferais plus, à condition que toi aussi, tu sois raisonnable.“
(Die Stille hält an. Ich spreche, ich muss sprechen: Kamerad, ich wollte dich nicht töten, ich würde es nicht nochmal machen, unter der Bedingung, dass du auch vernünftig bist .“, aus: „A l‘Ouest rien de nouveau“, Erich Maria Remarque).

Kunstprojekt Deutsch-Französische Freundschaft

Im Bus müssen wir etwas sagen, doch sie reden so schnell untereinander Französisch. „Ich glaube, sie haben uns gerade beleidigt! C‘est incroyable! Ces connards!“ Herr Herbers versteht sich immerhin gut mit den französischen Kollegen und findet die soziale Zusammensetzung der französischen Klasse ganz interessant.

„Eines drückt mich von Tag zu Tag. Ich fürchte mich so vor der inneren Verrohung. Wenn du mir eine kugelsichere Weste wünschst, so ist das lieb von dir, aber merkwürdigerweise hab‘ ich gar keine Angst vor allen Kugeln und Granaten, sondern nur vor dieser inneren Vereinsamung. Ich fürchte, meinen Glauben an die Menschen zu verlieren, an mich selbst, an alles Gute in der Welt! … das ist viel schwerer als den unglaublich rohen Ton zu ertragen, der zwischen den Leuten hier herrscht.“ (Franz Blumenfeld, 14.10.1914)

Wir müssen jetzt zusammenarbeiten dans des groupes franco-allemands. Ah, non! Aber es geht, plötzlich läuft es, wir haben Ideen… drei Streetart-Künstler aus Paris und Berlin unterstützen uns. Die sind cool. Sie zeigen uns, wie man mit der Spraydose umgeht, und Bilder in mehreren Schichten anlegt. Wir denken nach über den Frieden, den Krieg, das Elend, die Hoffnung und die Freiheit, und merken gar nicht, wie frei wir dabei sind. Es entstehen ein paar interessante Motive und Landschaften. Noch zwei Male treffen wir uns am KGN und sprühen im Innenhof.

Und dann, am 9. November, ist die große Vernissage oben in dem neuen Museum am Hartmannsweiler Kopf. Macron erscheint leider nicht. Aber wir halten eine gute Rede. Frau Calderon lobt uns. Wir sind froh. Auf dem Rückweg, sitzen wir wieder mit unseren französischen Partnern im Bus, diesmal nicht nebeneinander, klar getrennt, wir hinten mit unserer Musik und die vorne. Niemand denkt mehr an die Kriegsweihnacht von 1917, die von deutschen und französischen Soldaten auch da oben am Hartmannsweiler Kopf gemeinsam gefeiert wurde. Für einen Moment lang ruhten die Waffen. Es war still im Wald. Ab und zu hörte man ein paar Männer lachen. Ein Lachen. Dann wieder Stille.

Unsere gemeinsamen Bilder werden nun durch halb Frankreich reisen und ausgestellt, und dann kommen sie nach Deutschland, hoffentlich auch zurück an unsere Schule, wo sie entstanden sind. „Vive la relation franco-allemande! C‘était sympa!“

Kunstprojekt Deutsch-Französische Freundschaft

Austausch KGN – Collège Christiane Perceret Semur-en-Auxois

Juni 2018 – Unser wunderbarer Schüleraustausch begann schon damit, dass der französische Schulleiter an einem Sonntag (!) zum Empfang bei unserer Ankunft an den Bahnhof kam.

Seit weit über 10 Jahren hatten wir einen Schüleraustausch mit dem privaten Collège der Stadt Semur.
Leider gab es in den vergangenen Jahren vermehrt Schwierigkeiten bei der Organisation und zudem nahm die Anzahl der Deutsch lernenden Schüler stark ab.

Nun hatten wir das Glück einen Neustart mit dem staatlichen Collège machen zu können, Dank einer sehr engagierten Deutschlehrerin, die wir während früherer Besuche in Semur schon kennengelernt hatten. Das Programm spiegelte das große Engagement, mit dem der Austausch von französischer Seite organisiert wurde.

Als besonders positiv erwies sich, dass wir die deutschen Schüler, meistens gleich am Morgen, für eine gewisse Zeit für uns hatten. Hier konnten sie von ihren ersten Erfahrungen und Eindrücken aus der französischen Familie berichten, aber auch ihre Bedenken, Sorgen und Ängste loswerden.

Somit konnten recht rasch kleine Probleme und Missverständnisse, z.T. nach Rücksprache mit der Deutschlehrerin oder des Austauschpartners, aus dem Weg geräumt werden. Während dieser Zeitfenster konnten die Schüler auch ihr „Carnet de Bord“ ausfüllen, dass die Kollegin liebevoll für sie zusammengestellt hatte. Es gab Seiten über die Schule, die Familie und die Stadt.

Schaut man sich die Fotos an, die wir am 2. Abend gemacht haben, auf dem Programm stand „offizieller Empfang, Kennenlernspiele, Europa-Hymne und Buffet“, so sieht man auf den Bildern, dass sich von Beginn an die Franzosen und Deutsche sehr gut durchmischt haben. Auch hier war der Schulleiter wieder anwesend und beteiligte sich aktiv an den Spielen und übte mit uns als ehemaliger Musiklehrer die Europa-Hymne ein. Diese sangen wir dann später beim Empfang im Rathaus.

Semuraustausch 2018

Das ausführliche Programm zeigt, was wir in der Woche alles gemeinsam erlebt haben. Sehr schön war der Wechsel von Schulbesuch, Besichtigungen und wieder Zeit in der Familie. Ebenso empfanden wir es als positiv, dass manche Dinge in der großen gemischten Gruppe gemacht wurden, andere dann wieder nur von den deutschen Schülern. Semur entdeckten unsere Schüler z.B. ohne die Franzosen, Dijon hingegen erkundeten sie zusammen mit ihren Partner in Kleingruppen und später auch an Hand einer Stadtrallye.

In der Schule unterstützten uns auch weitere Personen aus dem Schulleben, z.B. die „CPE“ oder verschiedene „Surveillants“, als es z.B. darum ging eine verlorene Jacke wiederzufinden.

Beim Abschied gab es viele Tränen und nicht nur von Seiten der Schüler! Selbst Kollegen und Eltern waren gerührt wie harmonisch und problemlos dieses erste Treffen ablief.

Unsere Schüler haben sich in den Familien sehr wohl gefühlt. Es musste niemand die Familie wechseln oder verlassen. Die Deutschkollegin hatte die französischen Familien mit sehr viel Sorgfalt ausgesucht, u.a. auch nach Absprache mit der „CPE“, die die Schüler in diesem recht kleinen, ländlichen Collège sehr gut kennt.

Der Gegenbesuch wird im November stattfinden.

Martina Fusco, Bettina Pouleau

Das Besondere zum Schluss – Neigungskurse BK und Französisch in Colmar

Am 21.06. 2018 machten sich die Schüler der Neigungskurse BK und Französisch gemeinsam auf den Weg nach Colmar. Das 1. Ziel war ein Besuch des bekannten Museums Unterlinden mit dem berühmten Isenheimer Altar von Matthias Grünewald und der umfangreichen Sammlung von Kunst der Vorzeit bis in die Moderne. Anschließend gab es eine verdiente Entspannung per Boot auf dem Wasser  im romantischen Viertel Petite Venise. Noch ein kleiner Stadtbummel und französisch Abendessen – die Zeit verging wie im Flug. Das Besondere zum Abschluss – der Abend zur Fete de la Musique mit Straßenmusik an einem warmen Sommerabend in der gesamten Innenstadt. Ein schöner gemeinsamer Abschluss nach zwei gemeinsamen Jahren.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)


Wir wünschen allen Schülern alles Gute für die Zukunft!

Susanne Krummrich und Martina Fusco

 

„Marche de la Paix“ mit Schülerinnen und Schülern des KGN

Deutsche und französische Jugendliche aus 5 Schulen setzen ein Zeichen für Frieden und Versöhnung und besuchen gemeinsam den Hartmannswillerkopf

Der Blick von Neuenburg auf den Grand Ballon und den benachbarten Hartmannswillerkopf gehört für uns zur vertrauten und heimeligen Vogesen-Kulisse. Dabei wird oft vergessen, dass dort im Ersten Weltkrieg 30.000 junge Männer ihr Leben lassen mussten – viele von Ihnen nicht älter als 18 Jahre. Der „Viel Armand“, wie er in Frankreich oft genannt wird, war der am heftigsten umkämpfte Gipfel in den Vogesen. Obwohl das Elsass nu rein Nebenkriegsschauplatz war, waren die Gefechte hier besonders grausam: neben der Artillerie kamen auch Giftgas und Flammenwerfer zum Einsatz – von den Soldaten wurde der Hartmannswillerkopf auch „Menschenfresser“ genannt.

Um an die schrecklichen Ereignisse vor 100 Jahren zu erinnern und um ein Zeichen für den Frieden zu setzen, haben am vergangenen Mittwoch etwa 100 Schülerinnen und Schüler aus Frankreich und Deutschland – unter ihnen auch vom KGN – den Hartmannswillerkopf besucht und sind gemeinsam in einem Friedensmarsch durch die alten Schützengräben bis zum großen Soldatenfriedhof gewandert.

Neben den vierstündigen Kursen Französisch und Geschichte des KGN haben Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule „Lycée Albert Schweitzer“ aus Mulhouse, einer Klasse des deutsch-französischen Gymnasiums „Romain Rolland“ aus Dresden, des „Lycée J. J. Henner“ aus Altkirch (Elsass) und eines Berufsgymnasiums aus Mulhouse teilgenommen.

Dabei war den Organisatoren nicht nur der Geschichtsunterricht vor Ort, sondern auch der deutsch-französische Dialog zwischen den Schülerinnen und Schülern wichtig. Der Austausch über die gemeinsame Vergangenheit beider Länder, aber natürlich auch das gegenseitige Kennenlernen war ein wichtiges Anliegen der Organisatoren. So wurde auf der Wanderung natürlich nicht nur über den Ersten Weltkrieg gesprochen, sondern auch über gemeinsame Hobbies, Unterschiede im Bildungssystem und natürlich über den Fußball. Das hat offenbar funktioniert, wie man den Kommentaren der französischen Schüler entnehmen kann: „Nous avons pu se connaître, échanger sur nos centres d’intérêts – Nous avons créé des liens avec des Allemands – J’ai été touché, c’était très bien, j’ai aimé vivre une journée avec des Allemands.“

Bereits während der gemeinsamen Busfahrt hatten die Schülerinnen und Schüler des KGN Gelegenheit, sich mit den französischen Schülern auszutauschen und an vergangene Treffen anzuknüpfen. Am Hartmannswillerkopf ging es zunächst in einer schweißtreibenden Wanderung vorbei an einem versteckten deutschen Soldatenfriedhof und etlichen Überbleibseln aus dem Ersten Weltkrieg bis zur „Kantine Zeller“, einer ehemaligen Versorgungs- und Lazarettstation. Dort verlasen die Schülerinnen und Schüler Tagebucheinträge und Briefe von französischen und deutschen Soldaten, die den unerträglichen Kriegsalltag eindrucksvoll vor Augen führten.

Gestärkt durch Kaffee und „pain au chocolat“, organisiert vom Verein der „Amis de Hartmannswillerkopf“, ging es dann weiter durch die gespenstischen Befestigungsanlagen, Bunker und Schützengräben auf den Gipfel, wo sich deutsche und französische Soldaten kaum 20 Meter voneinander enfernt gegenüber standen. Dort erhielten die Schüler Informationen zu den Verläufen der Kämpfe und zum Alltag in den Schützengräben; auch der Besuch des vor zwei Jahren neu eröffneten „Historial“, einem Museum zu den Kämpfen am Hartmannswillerkopf, das von deutschen und französischen Historikern gemeinsam konzipiert wurde, beleuchtete eindrucksvoll die Absurdität und Grausamkeit des Krieges.

Als Abschluss fanden sich alle Schülerinnen und Schüler vor der bedrückenden Kulisse des großen Soldatenfriedhofs zusammen, um in beiden Sprachen Texte zu Frieden und Versöhnung zu verlesen und gemeinsam die Europahymne zu singen. Besonders beeindruckt hat die Schülerinnen der sehr persönliche Augenzeugenbericht eines Musikers, dessen ganze Familiengeschichte von den Ereignissen des Krieges bestimmt war.

Trotz der Besonderheit dieses Ortes war e seine „belle journée“, wie Jean-Joseph Feltz und René Tessier, die beiden Hauptorganisatoren des „Marche de la paix“, resümierten. Dem stimmten auch die Schüler zu:

„Ja, ich denke, es war definitive sehr bewegend, einen Ort zu sehen, wo vor etwa 100 Jahren unsere Vorfahren um ihr Leben gekämpft haben. Dadurch, dass wir den Tag in einer deutsch-französischen Gruppe erleben durften, wurde das Ganze noch eindrücklicher: Während wir heute gemeinsam mit unseren französischen Austauschpartnern lachen können, haben unsere Vorfahren noch mit ihnen kämpfen müssen!“

Am Ende des Tages war aber auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern klar, wie wichtig die deutsch-französische Freundschaft und die gemeinsame Verantwortung für die Vergangenheit ist. 2 französische Schülerinnen brachten das so auf den Punkt:

„Oui, c’est incroyable de se dire qu’il y a 100 ans, il y avait la guerre et que maintenant on y va avec des Allemands en tant qu’amis. Cela nous permet de nous render compte des conditions difficiles des soldats mais aussi de l’importance de la paix.“

Die Ganztagesbetreuung lädt ein: Bienvenue au „P’tit Café Français“

Jeweils am ersten (Schul)-Dienstag im Monat, immer von 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr heißen wir tout le monde, alle Schüler, Eltern, Lehrer und Angestellten willkommen.

Hier kann, soll und darf jeder sein Französisch rafraîchir, enrichir, apprendre de nouveau, retenir ou oublier encore. Kein français ? – Kein problème !

Wer nichts spricht, der genießt… Wir verwöhnen mit café et Kuchen, thé und Kakao.

Wir freuen uns auf lockere conversation dans une atmosphère de bonne humeur.

Wir sehen uns am

  • 06. März,
  • 10. April,
  • 08. Mai,
  • 05. Juni und
  • 03. Juli 2018

Ganztagesbetreuung, Raum 112
À bientôt!

Hoch und runter, über französischen Stock und Stein

Eine sportliche Querfeldeinerfahrung im kalten Elsaß

Am 29.11.17 trat das KGN beim Crosslauf in Wihr-au-Val, Frankreich, an. Das Team des KGNs wurde vertreten von den Klassen 5a, 6b und der Sportprofilklasse 8c, die ein Sonderstartrecht für die dritte Qualifikationsrunde der französischen Crosslauf-Schulmeisterschaften bekommen hatten.

Bei bitterkalten Temperaturen mussten sich die Jungs der Altersklasse 2003-2004 auf die 3,7 km lange Querfeldein-Strecke machen und sich im Starterfeld der fast 200 Läufer behaupten. Ohne Rippenstöße und Schienbeinprellungen kam fast keiner davon. In dieser Altersklasse war Mark Kessler, 8c, mit einem 90.Platz der beste Läufer.


Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)


Im zweiten Lauf starteten die Mädchen in der selben Altersklasse wie die Jungs. Jedoch mussten nur 2,7 km auf dem welligen und teilweise tiefen Geläuf absolviert werden. Ronja Baum, ebenfalls Sportprofilklasse 8c, erreichte einen hervorragenden 7. Platz unter den 150 Starterinnen und hätte mit einem tollen Schlussspurt noch fast am Podium gekratzt. Danach starteten die Jungs der Altersklasse 2006-2005, die 1,7 km laufen mussten. Der beste Läufer war Philipp Ribitzki aus der 6b, er belegte den 74. Platz. Bei den Mädchen in der selben Altersklasse wie die Jungs belegte Laura Keller den 120. Platz im 1,7 km und war somit die beste Läuferin der Mädchen.

Für alle war es ein kaltes, aber cooles Erlebnis, bei dem man auch sehr viele Erfahrungen für weitere Wettkämpfe sammeln konnte. Ob klein oder groß, alle feuerten sich gegenseitig an und es war besonders schön zu beobachten, dass die KGN-Gruppe als einheitliches Team auftrat. Begleitet wurde die Gruppe von den Sportlehrern Nadine Pfrengle und Robert Fink.

Deutsch-französischer Freundschaftstag – Austausch KGN mit dem Lycée Schweitzer

Eine Gruppe von Schülern der Klassen 9 – 12 des Kreisgymnasium Neuenburg fand am 23.1.2017 anlässlich des deutsch-französischen Freundschaftstages erneut zu einem Austausch mit Schülern des Lycée Schweitzer aus Mulhouse zusammen.

Nach dem Treffen Ende November letzten Jahres in Mulhouse, stand dieses Mal Neuenburg auf dem Programm. Wir trafen uns auf der Rheinbrücke, direkt an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich. Zum Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft bastelte jeder eine kleine Flagge mit einem Wunsch für die Freundschaft zwischen den Ländern. Die Flaggen wurden miteinander verbunden und in einer langen Kette am Brückengeländer befestigt. Danach folgte eine kleine Stadtführung. In der Schule nahmen die Schüler mit Austauschpartner am Unterricht teil. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Cafeteria und einer Schulführung wurde ein Ausschnitt aus der Rede De Gaulles an die deutsche Jugend angeschaut. Im Anschluss daran beschäftigten wir uns in Kleingruppen mit deutschen und französischen Redewendungen und erstellten Plakate dazu. Der Tag endete sportlich mit deutsch-französischem Fußball und Federballspiel.

 

Nach den beiden von den Deutsch-und Französischlehrern organisierten Treffen, die einen ersten Grundstein für den Abbau von Vorurteilen und den Aufbau von persönlichen Freundschaften gelegt haben, werden die Partner die Kontakte hoffentlich privat weiterführen.

 

Échange: Lycée Schweitzer – KG Neuenburg le 23.1.2017

Le 22 janvier 2017, c´était la fête de l´amitié franco-allemande. Dans ce cadre, des élèves du lycée Schweitzer sont venus le 23 janvier, rendre visite à leurs correspondants du lycée «Kreisgymnasium Neuenburg». Les élèves des classes 9 à 12 du KGN ont accueilli leurs correspondants.

La rencontre s´est déroulée à la frontière à Neuenburg sur le pont du Rhin. Les élèves allemands ont ramené des drapeaux allemands et les élèves français, des drapeaux français. Pour symboliser l´amitié franco-allemande, les adolescents ont attaché les drapeaux au pont du Rhin. C´était déjà la deuxième rencontre après une première connaissance réussie à Mulhouse.

 

Après cela, les élèves allemands ont fait visiter la ville de Neuenburg à leurs correspondants. Ensuite les Français ont eu l´opportunité de découvrir le KGN, où tout le monde a déjeuné ensemble à la cantine.
Pour encourager le contact entre les adolescents, les professeurs de français ont organisé un programme pour l´après- midi. Tout d´abord les élèves ont regardé ensemble un extrait du discours de Charles du Gaulle dans lequel il parlait allemand. Ensuite, les jeunes ont dessiné des affiches sur le thème «les faux amis» et les proverbes. Pour finir la journée, les jeunes ont fait ensemble du sport, notamment du football et du badminton. La rencontre s´est terminée en fin d´après -midi et les jeunes Allemands ont raccompagné leurs correspondants français à la gare pour leur dire au revoir.

La rencontre a été très enrichissante et amusante. Grâce à cet échange, la barrière sociale entre les jeunes Français et Allemands a été surmontée. Les jeunes ont compris qu´ils sont tous pareils, peu importe le pays où ils vivent. Pour conclure, les jeunes veulent poursuivre les échanges pour améliorer leurs connaissances de langues et ainsi consolider la relation entre la France et l’ Allemagne.

«L´amitié, c´est ce qui vient au cœur quand on fait ensemble des choses belles et difficiles.» De L´Abbé Pierre.

Kassandra Lippe, Alisa Höferlin

Eine tolle Woche Frankreich – KGN-Schüleraustausch mit Semur-en-Auxois ein voller Erfolg

In der Woche vom 6. – 10. Juni machten sich 9 Schülerinnen und Schüler und ihre beiden Begleitlehrer Frau Kragler und Herr Fink auf die Reise ins nahegelegene Burgund, um in Semur-en-Auxois eine Woche Frankreich erleben zu können und die französische Sprache anzuwenden. Bereits zum elften Mal fand dieser Schüleraustausch am KGN statt und auch dieses Jahr war es wieder für alle Beteiligten eine gewinnbringende, erfahrungsreiche und schöne Woche. Leider waren die An- und Abreise durch den Streik der SNCF in Frankreich stark beeinträchtigt, so dass die Gruppe sich bereits um 5 Uhr morgens am KGN treffen musste. Nach einer Stunde Zugfahrt mit dem TGV nach Dijon, verbrachten wir dort fünf Stunden um die Stadt kennenzulernen, die unendlich vielen Sorten des weltbekannten Senfgeschäfts von „Maille“ zu testen und die „Chouette“ zu streicheln, um das nötige Glück für die bevorstehende Woche abzuholen. Nach einer weiteren kurzen Busfahrt wurden wir in Semur vom Schulleiter und den französischen Austauschpartnern sehr freundlich empfangen. Sogleich durften wir in den Unterricht mitgehen und ins französische Schulleben reinschnuppern.

Die folgenden Tage verbrachten die Schülerinnen und Schüler in den französischen Gastfamilien, durften den französischen Alltag kennenlernen, das leckere burgundische Essen genießen und die regionalen Besonderheiten entdecken: So machte die Gruppe einen Ausflug zu den sehr bekannten Anis-Bonbons von Flavigny, wo eine Fabrikbesichtigung durchgeführt wurde. Außerdem bekamen die KGNler eine interessante Stadtführung von Semur und eine Besichtigung des städtischen Museums geboten.

 

Höhepunkt war der Ausflug zum Schlachtfeld von Alésia, wo vor langer Zeit die entscheidende Schlacht zwischen Vercingetorix und Julius Cäsar stattfand und heute ein interessantes und lebendiges Museum zum Thema „Die große Schlacht der Gallier und Römer in Alésia“ aufgebaut wurde.

 

 

Im Anschluss machten wir noch eine Wanderung zur Statue des Vercingetorix, hoch über den Hügeln des Burgunds. Das Programm, welches die französische Partnerschule vorbereitet hatte, war wirklich gut und hat uns super gefallen.

 

Die Woche war viel zu schnell vorbei und gerade in den letzten beiden Tagen zeigte sich, dass sich die deutschen und die französischen Schüler durchaus sehr gut verstanden und viel Spaß miteinander hatten, trotz der immer wieder auftretenden Sprachbarrieren, was aber überhaupt nicht weiter schlimm war. Zur Not verständigte man sich mit Händen und Füßen oder auf Englisch. Der Abschied fiel daher nicht leicht, denn alle hätten sich gewünscht noch etwas länger bleiben zu dürfen. Nach einem erneuten fünfstündigen Aufenthalt in Dijon, wo wir uns ein weiteres Mal sehr gut amüsierten und die Stadt vom „Tour Philipe le Bon“ weiter erkundeten, kamen wir am Freitagabend müde, aber sehr zufrieden in Neuenburg an. In Erinnerung bleiben wertvolle Momente, die man nur bei einem Schüleraustausch machen kann. Auch die Fortschritte in der Fremdsprache waren bei vielen Schülern beträchtlich und alle deutschen Schüler freuen sich nun natürlich auf den Besuch ihrer französischen Freunde im kommenden Herbst in Neuenburg.

 

Wer also die Möglichkeit für sich sieht, auch an einem Schüleraustausch teilzunehmen, sollte diese Chance unbedingt wahrnehmen. Eigentlich alle Schülerinnen und Schüler kommen nach einer Woche im Ausland mit tollen Erfahrungen und oftmals neuen Freundschaften ans KGN zurück. Es lohnt sich also!

Das Wiedersehen mit der 6A aus Riedisheim

Am 3. Mai 2016 kamen um 9.20 Uhr die französischen Austauschpartner aus Riedisheim am Kreisgymnasium Neuenburg (KGN) an. Zuerst gingen wir in den Universalraum, um den geplanten Tagesablauf zu besprechen. Dann haben wir einige Kennenlernspiele gespielt. Anschließend gingen wir in den Innenhof und machten einige Gruppenfotos, nachdem der Schulleiter Jürgen Kaltenbacher die französischen Gäste aus Riedisheim begrüßt hatte. Nach dem Foto-Shooting gingen wir in unser Klassenzimmer, wo wir Kuchen aßen. Dann führte die 6A vom KGN den Schülern aus Riedisheim ein kleines, aber feines Theaterstück auf Französisch vor.

 

Nach dem Theater teilte uns die Französischlehrerin Martina Fusco in zwei Gruppen ein. Gruppe 1 ging zuerst auf den Schulhof, spielte dort entweder Fußball oder Völkerball. Gruppe 2 hingegen machte eine Blindenführung durch das gesamte Schulhaus. Danach wurde getauscht. Zuletzt aßen wir gemeinsam in der Cafeteria zu Mittag, bevor wir uns voneinander verabschiedeten.

Autoren: Lars N. Marvin E. Klasse 6a

NK Französisch (KS 1): Treffen mit einem Abgeordneten der französischen Assemblée Nationale

Der 4-stündige Französischkurs behandelte seit Wochen das Thema „La politique en France“und nach einem Besuch bei der Bürgermeisterin von Chalampé stand nun ein weiterer politischer Höhepunkt an:
Am Kreisgymnasium Bad Krozingen hatten unsere Schüler die Gelegenheit, mit dem dortigen Kurs den französischen Abgeordneten Eric Straumann zu treffen.

Er gehört der Oppositionspartei „Les Républicains“ an und vertritt einen Teil des Elsasses in seiner zweiten Amtsperiode.

Eric Straumann stellte sich zunächst den Schülern vor, führte dann mit einem kleinen Film über seine Arbeit an der Assemblée Nationale in Paris seine dortige Arbeit vor
und im letzten Teil stand er Rede und Antwort auf Fragen, die ihm die Schüler stellten.

In der Fragerunde wurde von den Schülern kein Themengebiet ausgelassen:
Die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben, der Ablauf eines typischen Tages in Paris als Abgeordneter und das Leben in Paris seit den Attentaten waren Fragen.

Aber auch zu heikleren Themen wie der Schließung von Fessenheim, der guten Wahlergebnisse der rechtsextremistischen Partei „Front National“ und Frankreichs zurückhaltender Position in der Flüchtlingskrise nahm Eric Straumann Stellung.

Obwohl Eric Straumann aufgrund seiner elsässischen Kindheit perfekt Deutsch spricht, wurde der ganze Nachmittag auf Französisch bestritten, was den beiden Lehrerinnen Frau Elger aus Bad Krozingen und Frau Pouleau aus Neuenburg natürlich besonders gefiel.

 

Klassenfahrt nach Riedisheim der Klasse 6a am 3. März 2016

Wir trafen uns um 7.00Uhr am Neuenburger Bahnhof. Dann fuhren wir um 7.10Uhr mit dem Zug (Blauwal) nach Riedisheim (Frankreich).

Nach der Ankunft in Riedisheim, liefen wir 10 bis 15 Minuten zum collège (französische Schule). Dort wurden wir vom Schulleiter, der Klasse 6a aus Riedisheim und deren Deutsch- und Klassenlehrerin empfangen. Dort machten wir einige Kennlernspiele mit der 6a aus

Riedisheim. Danach bekamen wir eine Schulbesichtigung der 6a aus Riedisheim. Da fanden wir heraus, dass alle Zimmer etwas kleiner sind als in Deutschland. Danach gab es Kuchen und etwas zu trinken. Anschließend bekamen wir Arbeitblätter die wir mit unserem Austauschpartner ausfüllen mussten. Zum Schluss machten wir ein Gruppenfoto mit beiden Klassen und verabschiedeten uns von der 6a aus Riedisheim. Zuletzt fuhren wir mit dem Bus zum Bahnhof und von dort aus mit dem Zug (Blauwal) zurück nach Neuenburg. Dort wurden wir von unseren Eltern fröhlich empfangen.

Von Lars N. und Marvin E.

Une journée à Riedisheim de la classe 6a

Nous avons passé une bonne journée à Riedisheim le 3 mars 2016. D´abord, nous avons pris le train à 7:11 heures. Après, nous avons marché jusqu’ au collège. Au collège, nous avons rencontré la classe française. Nous avons joué des jeux avec la classe. Après les jeux, nous avons mangé du gâteau.

Puis, nous avons travaillé avec nos partenaires: nous avons dû trouver nos mots préférés. Puis, nous avons visité l´école. Après, nous avons fait la pause de midi. Nous avons mangé notre pique-nique et parlé avec les autres. L’après-midi, nous avons chanté la chanson „Je veux“. Nous avons pris des photos et nous avons dessiné une feuille pour le livre d´amitié. Puis, nous avons dit Au revoir.

Lydia et Anastacia

 

Ausflug zum Hartmannswillerkopf Juli 2015

Der Neigungskurs Französisch der Kursstufe 1 des KGN Neuenburg hatte auf Einladung der Stadt Mulhouse und mit Unterstützung der Stadt Neuenburg am 2. Juli die Möglichkeit, die Gedenkstätte des Hartmannsweilerkopfes im Elsass einen Tag lang zu besuchen, um sich die zahlreichen Denkmäler anzuschauen, welche an die gefallenen Soldaten des 1. Weltkriegs erinnern sollen. Dabei wurde die achtköpfige Gruppe unter Leitung von Frau Fusco und einem Gruppenleiter zu den verschiedenen Denkmälern wie etwa dem Nationalfriedhof oder der Krypta, mit je einem katholischen, evangelischen und jüdischen Altar geführt.

Nach einigen Reden, welche an die Wichtigkeit der deutsch-französischen Freundschaft erinnerten und einem anschließendem Mittagessen in einer ferme auberge, wanderte die Gruppe gemeinsam durch die alten Schützengräben zu einem weiteren schönen Aussichtspunkt.

Der Tag bot der Gruppe die Möglichkeit, sich an die gefallenen Soldaten des 1. Weltkriegs und den Waffenstillstand vom 11. November 1918 zu erinnern. Es wurde einem deutlich wie sich die deutschen und französischen Soldaten zu dieser Zeit gefühlt haben müssen und wie wichtig es ist, sich an die deutsch-französische Freundschaft zu erinnern. Nicht umsonst ist die Gedenkstätte des Hartmannsweilerkopfes mit rund 250000 Besuchern im Jahre 2009 eines der meistbesuchten Denkmäler und eines der größten Tourismusziele des Elsass.

Semuraustausch im Juni 2015

Die Schülerinnen und Schüler, die am Semuraustausch im Juni 2015 teilgenommen haben, haben Ihre Erlebnisse im folgenden Bericht zusammen getragen.

Bericht Semur 2015 (PDF)

Visite chez Mme le maire de Chalampé

Jeudi, 19 mars, nous, le cours de français K1 et notre professeur Mme Fusco, avons rendu visite au maire de Chalampé, Mme Laemlin, dans sa mairie. Nous voulons la remercier encore une fois pour l’accueil chaleureux.
Après que Mme Fusco nous avait conduits à Chalampé, nous sommes entrés dans la mairie où le maire nous a accueillis. Elle nous a salués d’abord dans l’entrée. Ensuite, nous sommes montés en haut où se trouve une salle de réunion (la salle du conseil). Avant que nous nous soyons assis, le maire nous a expliqué une grande carte sur le mur qui montre la région avec des villes françaises et allemandes.

Ensuite a commencé une conversation amusante qui a offert suffisamment de matière pour certaines petites discussions. Au préalable nous avions préparé plusieurs questions sur lesquelles elle nous a éclairés. Pendant une heure et demie Mme le maire nous a parlé de son travail, de ses tâches et des relations entre la France et l’Allemagne. Pendant ce temps nous avons écouté attentivement et avons noté des choses intéressantes, par exemple que dans le Haut Rhin il y a juste 29 maires femmes (sur 377) ou qu’en France les maires doivent aussi marier les couples. Puis nous avons voulu savoir s’ il y avait des nouvelles par rapport à la fermeture de Fessenheim. Mais le maire nous a expliqué que ce n’était pas aussi facile que tout le monde pensait. Ensuite elle nous a dit sa propre opinion. Pour finir elle a voulu savoir si nous allions des fois en France par exemple pour faire du shopping. Après cela nous avons pris congé de Mme Laemlin et sommes rentrés à l’école.

KS 1 cours de français