Beiträge

Benefizkonzert am KGN am 28.11.2019

Verantwortung übernehmen war letztes Jahr Thema unseres Ethikkurses. Herr Held hatte die Idee, dass wir als Kurs doch auch mal Verantwortung übernehmen könnten. Unsere erste Idee waren Hasen, schlussendlich wurde es dann doch ein Benefizkonzert.

Die Künstler waren schnell gefunden. Natürlich unsere KGN Big Band, denn ohne Big Band läuft kein Konzert bei uns. Als Hauptact einigten wir uns schnell auf „The RoadJacks“, eine regionale Band aus Müllheim, die mit eigenen Songs dabei sind die Popmusik zu revolutionieren.

Die Bands waren regional, so auch unser Spendenanlass: Die Tafel Markgräflerland. Sie sorgt dafür, dass Menschen mit weniger Einkommen die Chance auf ein täglich gutes Essen bekommen. Um dies zu gewährleisten sind sie auf Spenden in Form von Essen oder Geld angewiesen.

Und am 28.November war es soweit: Unser Benefizkonzert.

Der Abend selbst war ein großer Erfolg. Wir durften um die 120 Konzertbesucher, bestehend aus Jung und Alt, begrüßen. Jazzige Klänge der BigBand, funkige Musik der RoadJacks – für den Zuhörer war alles dabei.

Nicht nur musikalisch ein erfolgreicher Abend, wir konnten uns darüber freuen der Tafel sage und schreibe 620 Euro zu überreichen.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer und großzügigen Spender!

Sportschüler/innen der Oberstufe beim Skifahren in der Schweiz

Am Sonntagmorgen den 24.03.19 ging die Reise für die Sportschüler der Oberstufe nach Lenzerheide los. Um 6 Uhr morgens fuhr der Bus beim KGN los und kam 3 Stunden später sicher vor der kleinen Selbstversorger Hütte in der Schweiz an. Nachdem sich alle 13 Schüler und auch die 2 Sportlehrer Herr Fink und Frau Kraus ein bisschen in die Hütte eingelebt hatten, ging es auch schon direkt auf die Skipiste. Der Tag endete für viele mit einem dicken Sonnenbrand, da die Sonne am ersten Tag sehr stark war. Das Skifahren machte allen sehr Spaß. Am Abend kam das erste Kochteam, bestehend aus Sophia Schwab und Charlotte Hohlbaum, zum Einsatz und es wurden leckere Spaghetti mit Tomatensoße serviert.

Am Montagmorgen frühstückten wir alle zusammen an dem großen Tisch mit vielen kleinen Leckereien, die von Herrn Fink und Frau Kraus vorbereitet wurden. Vormittags auf der Skipiste war es so neblig, dass alle wie im Entenschwarm die Piste herunterschlichen, da die Gefahr für Unfälle oder jemanden aus der Gruppe zu verlieren, zu groß war. Nachmittags machten wir als Gruppe einen Ausflug auf die gegenüberliegende Pistenseite. Bis auf 2 Schüler, die die Gruppe für kurze Zeit verloren, wurde auch dieser Tag unfallfrei überstanden. Abends gab es Winzerschnitten und Schokopudding als Dessert, womit alle satt und zufrieden ins Bett gehen konnten.

Am letzten Tag auf der Piste durften sich die Schüler in Gruppen von mindestens 3 Schülern einteilen und ihre eigenen Routen abfahren. Zum Abendessen gab es leckeren Reis mit Putenfleisch und Gemüse. Als Abschluss gab es einen amüsanten gemeinsamen Spieleabend, den alle sehr genossen.

Am Mittwochmorgen ging es dann leider schon wieder nach Hause.

Bericht von Sarah Rueb, KS1

Chemiekurs schwitzt im Unilabor

Am Mittwoch, den 26. Juni 2019 ging es für den vierstündigen Chemiekurs an die Uni nach Freiburg. Im Chemieinstitut bekamen die Schülerinnen und Schüler Informationen zum Chemiestudium und zu Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Chemie. Danach ging es zu einer Führung durch die einzelnen Abteilungen der Chemie, bei der auch viele Analysegeräte erklärt wurden.

Nach einer Stärkung in der Mensa stand eine Chemievorlesung auf dem Plan  und anschließend ging es ins Analytikpraktikum. Bei über 30°C im Labor, ausgestattet mit langer Hose und Labormantel kamen alle ganz schön ins Schwitzen. Doch trotzdem fanden alle, dass der Schnuppertag an der Uni ein tolles Erlebnis war!

 

Besuch des Neigungskurses Französisch KS1 bei der Bürgermeisterin von Chalampé

Am 22. 5. 19 machte sich der Neigungskurs Französisch aus der KS1 auf den Weg nach Chalampé, um sich mit der Bürgermeisterin zu treffen. Im Voraus hatten wir uns interessante Fragen für Mme Laemlin erarbeitet. Nach Fragen zu ihrer Person und ihrem Beruf wurden wichtige politische Themen angesprochen, unter anderem zu ihren vergangenen und zukünftigen deutsch-französischen Projekten. Auch die aktuelle Thematik der „Fridays for future“-Bewegung wurde angesprochen, welche sie unterstützt und für eine gute Möglichkeit der politischen Partizipation hält.
Auch das altbekannte Problem des hohen Autoverkehrs in der Grenznähe wurde angesprochen. Wobei es ihrer Meinung nach noch kein Problem, sondern eine Möglichkeit für beide Seiten darstellt. Einmal, um andere Produkte im Nachbarland zu erwerben, andererseits, um sich möglicherweise auszutauschen.

Auch das seit 10 Jahren als Gesprächsthema im Gemeinderat vertretene Ausbauen der Rheinbrücke wurde besprochen. Mme Laemlin würde es unterstützen, damit wären aber sehr hohe Kosten verbunden. Allerdings wird 2020 der Fahrradstreifen durch eine Passerelle erweitert werden.

Zu guter Letzt sprachen wir noch über dein sehr wichtiges, aktuelles Thema : die Schließung von Fessenheim. Sie vertritt ebenso die Meinung, dass es abgeschaltet werden sollte, äußert aber ihre Bedenken, woher die Energie danach herkommen soll, da ein sehr großes Gebiet an Fessenheim hängt, welches auch danach immer noch abgedeckt werden muss. Diese Überlegung hätte man im Vorfeld längst anstellen sollen.

Nach einer intensiven Stunde mussten wir uns, trotz weiterer Fragen, verabschieden. Zusammenfassend kann man sagen, dass das Gespräch sehr interessant und aufschlussreich war.

Maria Lastella, Sarah-Lea Kuner und Marie Nöller

Neigungskurs Geographie unterstützt fridays for future-Bewegung mit Onlinerecherche und Linkliste

Der Neigungskurs hat sich im Rahmen des Unterrichts mit umsetzbaren Lösungsansätzen zum Klimaschutz beschäftigt und mehrere Schüler/innen haben an den Freitagsdemos in Freiburg und Neuenburg teilgenommen.

Um die Zeit zwischen den schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen sinnvoll zu füllen, haben wir eine Online-Recherche zu aktuellen vielversprechenden klimapolitischen Veröffentlichungen durchgeführt und das Ergebnis, eine Linkliste zum Klimaschutz, an Luisa Neubauer (Klimaaktivistin und Geographiestudentin in Göttingen) geschickt. Dazu gab es ein Interview mit Frau Geiger von der Badischen Zeitung.

Ergebnis der Recherche: Linkliste zum Klimaschutz

Linkliste zum Thema Klimaschutz

Chemiekurs gestaltet Chemieschaukasten

Der vierstündige Chemiekurs hat das gesamte Schuljahr den Schaukasten vor der Chemie mit interessanten Themen sehr anschaulich gestaltet. Gestartet wurde mit der Alchemie, gefolgt von Salz, dem „weißen Gold“. Dabei wurden auch jahreszeitliche Themen aufgegriffen. So gab es Informationen zu Weihnachtsbäckerei, Silvesterfeuerwerk, Farbstoffen, Eierfärben und den aktuellen Themen Handyrecycling und Kunststoffe.

Ein großes Dankeschön für die kreativen Ideen!

 

Ein Mord ist geschehen: KGN-Kursstufe überführt den Täter in nur dreieinhalb Stunden!

Am Mittwoch, den 15. Mai 2019 ging es für den vierstündigen Chemiekurs und den zweistündigen Biokurs nach Bad Krozingen ins Schullabor des BioValley College Network Projekts, um einen Mordfall mit Hilfe des DNA-Fingerprints zu klären. Unter dem Motto „ .. denn früher oder später kriegen wir jeden Täter“ bekamen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Arbeitsweise der Molekularbiologen.

Nach dem enzymatischen Zerschneiden der DNA-Proben und anschließender elektrophoretischer Auftrennung der Fragmente konnte der Täter klar ermittelt werden. Da die entstehenden Bandenmuster personenspezifisch sind, eigenen sich genetische Fingerabdrücke in der Kriminalistik zur Täterermittlung, aber auch für Vaterschaftsnachweise.

Chemiekurs des KGN zu Besuch bei Losan Pharma

Bereits zum zweiten Mal durfte ein Neigungskurs Chemie mit seiner Lehrerin Andrea Wolf die Firma Losan Pharma im Gewerbegebiet in Neuenburg besuchen. Dort wurde der Kurs am Mittwoch, den 14. November 2018, durch die Produktion und Forschungs- & Entwicklungslabore geführt und erhielt viele, hoch interessante Einblicke in die Arbeit der Losan Pharma.

Hier ein Bericht von Louisa von der Mark (KS1):

Nach einer Sicherheitsunterweisung ging es für eine Gruppe durch eine Schleuse in die Produktion. Dort verfolgten sie den Weg einer Brausetablette von den angelieferten Rohstoffen bis zur endgültigen Verpackung. Auch konnten sie sehen, wie der Beipackzettel genauso in die Packung gesteckt wird, dass er immer obenauf liegt und nicht zerknickt ist. Ihnen wurde auch erklärt, wie vermieden wird, dass sich die pulvrigen Produkte miteinander vermischen, wenn die Tür aufgemacht wird. Es herrscht nämlich auf den Fluren in der Produktion höherer Druck als in den Arbeitsräumen, so dass immer Luft in den Raum hinein fließt und somit nichts des Produktes entkommen kann.

In den Laboren durfte in dieser Zeit der andere Teil des Kurses, ausgerüstet mit Schutzbrille und Labormantel,  sich die allseits sehr beliebten ‚Zaubermaschinen‘ ansehen, von denen eine allein schon schlappe 120 000 € oder mehr kostet. Diese Zaubermaschinen sind sogenannte Hydrophobe Interaktionschromatographen (kurz HIC), die den Chemikern die Arbeit um einiges leichter machen. Die Losan Pharma investiert aber auch in neue, noch bessere, schnellere UHCIs, die die Arbeit der HCIs in viel kürzerer Zeit erledigen können.

Außerdem machten die Schüler Bekanntschaft mit Mikrowagen, für die man in der Chemie-laborantenausbildung erst einmal ein ruhiges Händchen entwickeln muss, denn hier ist höchste Präzisionsarbeit mit dem Spatel gefragt – und das unter einer Glashaube, damit keine gefährlichen Chemikalien ins Gesicht des Laboranten kommen und es nicht zu Verunreinigungen kommt.

Gezeigt wurden auch die Schüttelmaschinen, die das Schütteln und Schwenken der Proben übernehmen und das ohne Beschwerden auch mal gerne für sechzig Minuten oder länger. Die Schüler lernten auch einige Methoden kennen, wie die Laboranten den menschlichen Körper simulieren, um herauszufinden, ob das Medikament auch dort wirkt, wo es wirken soll, und ob es lang genug wirkt. Erstaunt waren die Schüler, dass man als Chemielaborant den ganzen Tag bei der Arbeit steht.

Interessant war auch, dass die Laboranten der Forschung & Entwicklung nicht selbst an neuen Wirkstoffen forschen, sondern sie diese von den Kunden der Losan Pharma bekommen. Ihre Aufgabe ist es nun zu erforschen, wie sie den Wirkstoff des Kunden in die gewünschte Darreichungsform bringen können, sodass er immer noch richtig wirkt. Dabei sind sie auf orale, d. h. über den Mund aufgenommene, Darreichungsformen spezialisiert, sie verpacken das Medikament also in Tabletten, Kapseln oder Sticks.

Losan Exkursion 2018

Nach einem Tausch der Gruppen wurde am Ende der Führungen auch für das leibliche Wohl des Chemiekurses gesorgt und es wurden weitere Fragen beantwortet. Es kam dabei zu interessanten Gesprächen über die Geschichte der Losan Pharma. So erfuhr der Kurs,  wie die drei Gründer in einem Container auf einer Wiese ihr Unternehmen begonnen hatten,  das zwanzig Jahre später 500 Leute beschäftigt, nach Eschbach und Frankfurt expandiert hat und ihre Produkte in ganz Europa, der  USA und bald Brasilien exportiert.

Auch die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Losan Pharma wurden vorgestellt: Es wird bloß alle drei Jahre ein Azubi eingestellt pro Fachabteilung (Chemie, PTA, etc.) und während diesen drei Jahren kümmern sich alle Angestellten dieser Abteilung um diesen Auszubildenden und sorgen für sein Wohlergehen. Auch stehen die Chancen, anschließend von der Losan Pharma übernommen zu werden, sehr hoch.

Alles in allem war es ein sehr interessanter und informativer Vormittag bei der Losan Pharma, den die Schüler dort verbringen durften und es wurden viele positive Eindrücke und Erfahrungen mitgenommen. Nicht zuletzt die Erfahrung, wie man einen Einweg-Schutzanzug für die Besichtigung der Produktion richtig und ohne Risse anzieht.

Bist du ein Supertaster?

Chicorée, dunkle Schokolade oder Kaffee sind für die einen ein Genuss, für andere einfach nur bitter und somit ungenießbar. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, über den Genotyp, die genetische Ausstattung, nicht. Bist du also ein Supertaster? Ein Besuch bei Novartis brachte den Kursstufenschülerinnen und -schülern des Neigungsfachs Biologie die Antwort und einen Einblick in wichtige Arbeitsweisen der Biologie. 

Kaum hatte das Schuljahr begonnen, ging es bei bestem Wetter mit dem Zug auf eine erste Exkursion nach Basel zum Biotechnologie- und Pharmaunternehmen Novartis. Nach einer kurzen Begrüßung an der Pforte und mit Gästeausweisen bestückt,   durften wir auf das Werksgelände. Das Unternehmen hat dort ein eigens eingerichtetes Schülerlabor, das von unserer großen Gruppe mit 24 Schülerinnen und Schülern bis auf den letzten Platz belegt war.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung durften die Nachwuchsbiologen in einem ersten Praxisblock ihre genomische DNA aus ihren Mundschleimhautzellen extrahieren. Besonders Spaß machte hier das Arbeiten mit der Eppendorf-Pipette, die unfassbar kleine Mengen von 0.001 ml per Knopfdruck aufnimmt und wieder entlässt – was allerdings etwas Übung bedarf. Oder der Vortex-Mischer, der Flüssigkeiten auch in dieser Größenordnung entspannt schüttelt, rüttelt und vermischt. Das Arbeiten mit so kleinen Mengen und das saubere Durchführen der Arbeitsschritte hat den Schülerinnen und Schülern vollste Konzentration abverlangt. Falls doch mal Fragen auftauchten, war schnell einer der Betreuer zur Stelle, sodass jeder am Ende seine DNA aufgeschlossen hatte.

Im zweiten Praxisblock wurde aus nur einem gewonnen DNA-Molekül ein gezielter Abschnitt darin mittels Polymerase Kettenreaktion in 90 Minuten auf 35 Milliarden kopiert. Genug Zeit für ein Mittagessen, während im Labor die Maschine kopiert.

Unser kopierter Abschnitt hat den Namen TAS2R39 und stellt die Bauanleitung für einen von 25-30 chemischen Empfängern (Rezeptor) von Bitterstoffen auf der Zunge dar. Personen, die diesen Rezeptor nicht haben, können eine Facette des Geschmacks Bitter nicht schmecken. Besitzen wir die Bauanleitung für den Rezeptor von beiden Elternteilen, so sind wir Supertaster, wir haben nämlich viele der Rezeptoren auf der Zunge.

Aber wie macht man etwas in der DNA sichtbar, das viel zu klein ist um es sehen zu können? Man kopiert die DNA bis eine ausreichende Menge entsteht, schneidet mit molekularen Scheren (Enzymen) die DNA in Stücke, trennt das Gemisch auf und betrachtet es unter Fluoreszenzlicht. Und so brachte der zweite Praxisblock Gewissheit über unseren Genotyp. In einem Selbstversuch konnte dies nun mit einer Geschmacksprobe überprüft werden.

Mit vielen Einblicken zum Arbeiten im Labor und bei manchem Teilnehmer mit einem bitteren Geschmack auf der Zunge ging es schließlich zurück ans KGN.

Das Besondere zum Schluss – Neigungskurse BK und Französisch in Colmar

Am 21.06. 2018 machten sich die Schüler der Neigungskurse BK und Französisch gemeinsam auf den Weg nach Colmar. Das 1. Ziel war ein Besuch des bekannten Museums Unterlinden mit dem berühmten Isenheimer Altar von Matthias Grünewald und der umfangreichen Sammlung von Kunst der Vorzeit bis in die Moderne. Anschließend gab es eine verdiente Entspannung per Boot auf dem Wasser  im romantischen Viertel Petite Venise. Noch ein kleiner Stadtbummel und französisch Abendessen – die Zeit verging wie im Flug. Das Besondere zum Abschluss – der Abend zur Fete de la Musique mit Straßenmusik an einem warmen Sommerabend in der gesamten Innenstadt. Ein schöner gemeinsamer Abschluss nach zwei gemeinsamen Jahren.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)


Wir wünschen allen Schülern alles Gute für die Zukunft!

Susanne Krummrich und Martina Fusco

 

Ein goldener Ausblick – dank Astronomie

Wer den Astronomie-Kurs besucht, der wird zum Glück um eine Sache nicht drum herumkommen, denn das ist etwas Atemberaubendes. Die Rede ist davon, selbst mit einem Teleskop in den Nachthimmel zu schauen und sich auf die Jagd nach Himmelskörpern zu begeben. Einige Tage nach der Exkursion zum Haus der Astronomie und zum Max-Planck-Institut in Heidelberg, spielte das Wetter mit, um mit dem Astronomie-Kurs dieses Unterfangen anzugehen.

Bei Sonnenuntergang trafen wir uns bei der Schule und bauten im Innenhof die Teleskope auf. Jeder erkannte sofort, dank des Astronomieunterrichts, mindestens ein paar Sternbilder am nächtlichen Himmel und konnte die Lage von Planten unseres Sonnensystems, z.B. der Venus, einordnen. Uns bot sich ein wunderschöner Blick auf den Mond und auf ein Ereignis, welches sich nur an einem Abend im Monat abspielt. Auf dem Mond gibt es ein Gebirge, dass an einem Abend, 10-11 Tage nach Neumond, sich genau an der Tag-und-Nachtgrenze auf der Nachtseite des Mondes befindet. Seine Bergspitzen sind jedoch hoch genug, um bereits von der Sonne angestrahlt zu werden, so dass ein heller Bogen auf der Nachtseite des Mondes zu sehen ist: „Der goldene Henkel”. Ein schönes Foto davon haben wir durch das Teleskop mit dem Smartphone gemacht (der goldener Henkel ist der helle Bogen links oben).

Mond am Nachthimmel

Außerdem beobachteten wir den Jupiter mit seinen vier großen galileischen Monden Ganymed, Europa, Io und Kallisto. Am meisten Begeisterung schaffte bei uns allerdings der Planet Saturn mit seinen Ringen, den wir am Ende der Beobachtungen bewundern konnten.

Wer die Möglichkeit besitzt, selbst einmal mit dem Teleskop in den Nachthimmel zu schauen, dem können wir vom Astronomie-Kurs dies nur wärmstens empfehlen. Wir freuen uns schon auf die nächste Beobachtungsnacht.

Per Heidelberg durch die Galaxis

Am 15. Juni 2018 besuchten wir, der Astronomiekurs von Hr. Kaiser, und einige Schülerinnen und Schüler des vierstündigen Physikkurses der KS2, gemeinsam mit Herrn Kaiser und Herrn Striebich das Max-Planck-Institut für Astronomie und das Haus der Astronomie in Heidelberg. Dort wurden wir von Hr.Wetz über das Gelände geführt und bekamen einen Einblick über die früheren Aktivitäten der Astronomie in der ansässigen Landessternwarte und die Arbeit der heutigen Wissenschaftler.

In einem Workshop zum Thema Licht und Spektren von Sternen befasste sich Hr. Wetz mit uns intensiv mit der Untersuchung und Erforschung von Sternen mithilfe ihres abgestrahlten Lichts und was man alles aus diesem erfahren kann. Den Abschluss machte ein Besuch im dortigen Planetarium, wo wir uns auf eine Reise von der Erde durch unser Sonnensystem, die Milchstraße und bis an die Grenzen des Universums begaben. Es war eine gelungene, wenn auch zu kurze Exkursion an diesem Tag. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Förderverein des KGN, der diesen Tag finanziell unterstützt hat.

Exkursion Heidelberg Astronomie 2018

Abiball 2018 am Kreisgymnasium Neuenburg

Der Abiball des Kreisgymnasium Neuenburgs am 7.Juli 2018 im Stadthaus war ein voller Erfolg. Bei bestem Wetter bereitete der Sektempfang nicht nur eine prickelnde Erfrischung, sondern bot Möglichkeiten des Austausches und markierte den Anfang des Abends. Bei allen Gästen kam die Deko getreu nach dem Motto „Abikea – Lernst du noch oder lebst du schon?“ in blau und gelb gut an. Zum Beispiel sind die Blumen aus IKEA- Maßbändern zu erwähnen. Nach der Rede von Herrn Kaltenbacher und der Zeugnisübergabe wurden auch noch viele Preise und Lobe vergeben. Anschließend wurde das äußerst leckere Buffet mit zahlreichen Salaten und verschiedenen Hauptgerichten eröffnet. Unterdessen lief eine Diashow mit Bildern aus dem gesamten Schulleben.

Nun begann der unterhaltsame Teil des Abends, welcher durch die abwechslungsreichen Programmpunkte der Leistungskurse gekennzeichnet war. Der Kunstkurs fertigte ein wunderschönes Portrait ihrer Lehrerin live auf der Bühne an, der Französischkurs dichtete das Lied „Je ne parle pas français“ von Namika um, so dass ihr Werdegang mit ihrer Lehrerin Frau Fusco widergespiegelt wurde. Des Weiteren zeigte der Wirtschaftskurs ein amüsantes Video, in welchem die Eigenheiten ihres Lehrers Herr Kreutner überspitzt dargestellt wurden. Ebenfalls wurden musikalische Talente zum Besten gegeben. Den Abschluss bildete Herr Held mit einer Darbietung aus dem Musical „Les Misérables“, begleitet von Jessy Tieu am Klavier. Gegen Mitternacht neigte sich die Veranstaltung dem Ende zu. Der Abend stieß auf viel Lob, weshalb wir hoffen, dass er bei allen Gästen in guter Erinnerung bleibt.

Abijahrgang 2018

Für besonders herausragende Leistungen in den einzelnen Fächern konnten auch in diesem Jahr zahlreiche Preise überreicht werden:

Den „Mathias-von-Neuenburg-Preis“ der Stadt Neuenburg für die Schulbesten mit einem Abiturschnitt von 1,0 erhielten Katrin Mertes und Pauline Sauerborn mit den besten Wünschen und Grüßen der Stadt Neuenburg. Einen Schulpreis (Zertifikat und  einen Buchpreis-Gutschein) für einen Abiturschnitt zwischen 1,0 und 1,4 erhielten: Isabell Blechner, Eliana Feurer, Selina Hauser und Jessy Tieu. Ein Lob für einen Abiturschnitt zwischen 1,5 und 1,9 erhielten: Alisa Höferlin, Jonas Lang, Kassandra Lippe, Anna-Lena Heiny, Hanna Koepcke, Theresa Nafz und Maren Müller. In den Sprachen wurden folgende Fachpreise vergeben: Den Scheffelpreis für das Fach Deutsch bekam Katrin Mertes. Pauline Sauerborn und Eliana Feurer erhielten ebenfalls einen Fachpreis für herausragende Leistungen in Deutsch. Gleich 3 Preisträger wurden für einen Fachpreis im Fach Englisch ausgelobt: Isabell Blechner, Katrin Mertes und Pauline Sauerborn. Für ihre Leistungen im Fach Spanisch wurden Selina Hauser und Pauline Sauerborn und für Französisch Alisa Höferlin und Kassandra Lippe mit einem Fachpreis geehrt. Ein Zertifikat und Buch mit Widmung für Geographie ging an Julian Nesser; die Franz-Schnabel-Medaille für das Fach Geschichte an Alexander Riedel. Den Preis der Sparkasse Markgräflerland  für Geisteswissenschaften und Wirtschaft erhielt Selina Hauser. Katrin Mertes erhielt  den Ferry Porsche Preis für die beste Leistung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Einen weiteren Preis für besondere Leistungen in Mathematik durften Eliana Feurer und Maren Müller entgegennehmen.

Katrin Mertes konnte für herausragende Leistungen in Physik einen Buchpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und zusammen mit Hanna Koepcke und Jessy Tieu eine kostenlose einjährige Mitgliedschaft in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft überreicht werden. Einen Biologiepreis erhielte Isabell Blechner. Der Abiturpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker wurde an Katrin Mertes verliehen. Hanna Koepcke durfte sich über einen Preis des Verlags Spektrum der Wissenschaften freuen und Pauline Sauerborn über einen weiteren Fachpreis Chemie. Für außergewöhnliche Leistungen im künstlerischen Bereich wurden Annika Treß und Franziska Weiß mit dem Fachpreis Bildende Kunst gewürdigt. Für ihren vorbildlichen Einsatz bei SEVO (Schüler Ersthelfer vor Ort) bedankte sich Jürgen Kaltenbacher bei Toni Breuer, Preeti Frei, Anna Kaufmann, Kassandra Lippe, Alexander Riedel, Pauline Sauerborn, Franziska Weiß und Hannah Wiedemann  mit einem Buchgutschein und die Leiterin der SEVO-AG, Andrea Wolf mit einer Warnweste bei der alle Mitglieder des SEVO-Teams unterschrieben haben.

Das Abitur bestanden haben

Neuenburg: Tim Brändle, Ronja Fehrenbach, Katharina Franz,  Hanna Koepcke, Katrin Mertes, Maren Hermine Müller, Kathrin Pauer, Pauline Sauerborn, Parcival Cedric Schneider, Jessy Tieu, Annika Luise Treß, Kevin Zeller,

Steinenstadt: Isabell Blechner, Jonas Lang

Grißheim: Patrick Haug, Anna-Lena Heiny, Anna Kaufmann, Alisa Leibe, Louisa Stoye

Zienken: Julian Nesser, Preeti Marielle Frei

Auggen: Eliana Feurer,Sophie Franzenburg, Marc Leininger, Jonas Schütte, Sebastian Wördehoff

Müllheim: Franziska Milena Weiß, Theresa Nafz

Müllheim-Dattingen: Patrick Essiane Zame

Badenweiler-Sehringen: Toni-Björn Breuer

Buggingen: Hannah Wiedemann

Buggingen-Seefelden: Alexander Arved Riedel

Schliengen: Ahan Göttl, Selina Hauser

Liel: Maximilian Langelott

Bad Bellingen: Jana Annemarie Fuchs, Selina Helga Fuchs, Edgar Kunz, Kassandra Lippe

Rheinweiler: Alisa Höferlin, Dominik Wilhelm

Gestatten – Rembrandt! BK-Neigungskurs KS II im Augustinermuseum

Am 24.01.2018 besuchte der Neigungskurs BK die sehenswerte Austellung mit Rembrandts Radierungen in der Grafiksammlung des Augustinermuseums Freiburg. Die zum Teil sehr kleinen Druckgrafiken konnten mit einer Lupe bestaunt werden. Dabei beeindruckte vor allem Rembrandts Meisterschaft in dieser Metalldrucktechnik.

Gleichzeitig war der Besuch wie eine kleine Zeitreise in das Goldene Zeitalter der Niederlande. Welche handwerklichen Fähigkeiten diese Drucktechnik verlangt, probierten die Schüler im Anschluss in der Werkstatt des Museums aus und gestalteten dort selbst eine Radierung mit einer Kunststoffplatte. Die Ergebnisse sind in Kürze neben dem Kunstraum zu sehen.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

 

Weihnachtsvorlesung „Spannende Physik“ 2017

Schon bei der Ankunft wurde klar: Hier wird es voll! Die unterschiedlichsten Menschen tummelten sich im Hörsaal. Wir, fünf Kursstufenschüler anstelle der Physikfachschaft, quetschten uns ganz hinten auf die Treppenstufen und Notsitze. Doch es hat sich gelohnt.

Mit Humor demonstrierten Herr Fischer und sein Assistent über 20 spektakuläre Versuche innerhalb 90 Minuten. Neben dem Spaß, brachten sie auch physikalisches Wissen den jüngeren und älteren Besuchern näher. Die Themen reichten von Magnetismus, Elektrizität über Reibung, Impuls bis hin zur Zentrifugalkraft.

Physik Weihnachtsvorlesung 2017

Könnt Ihr Euch vorstellen, das zwei Bücher mit ineinander gelegten Seiten einen erwachsenen Menschen in der Luft halten können?

Ein anderes verblüffendes Experiment scheint einen 20kg schweren Mühlstein leichter zu machen. Grund dafür war eine durch die Bohrmaschine verursachte Drehung, welche der Erdanziehungskraft entgegenwirkte.

Physik Weihnachtsvorlesung 2017

Am meisten staunte jedoch eine Schülerin über ein Experiment mit einer Essiggurke. An diese wurden Stromanschlüsse gelegt und LEDs befestigt. Durch Erhöhung der Spannung konnte die von Fischer so benannte „Ampel“ rot leuchten. Nach weiterer Erhöhung der Spannung fing die grüne LED an zu leuchten. Wir waren über die fehlende gelbe Farbe verwundert, bis die besagte Gurke auf einmal anfing gelb zu glühen. Dies geschah durch den hohen Salzgehalt.

Weiterhin wurde eine Flasche aufgrund des durch Stickstoff initiierten Druck durch den Saal geschossen, ein Feuertornado erzeugt und Plexiglas sowie Holz mit Hilfe von einem Blatt Papier zersägt.

Selbstverständlich wurde auch zur weihnachtlichen Stimmung beigetragen. Nicht nur wurde auf dem Theremin ein Lied gespielt, sondern auch „O Tannenbaum“ zur Belustigung des Publikums von einem Tesla-Transformator vorgetragen.

Physik Weihnachtsvorlesung 2017

Zum Schluss wurde noch der Adventskranz aus 20 Meter Entfernung mit einer Waschtrommel ausgepustet und so ging der spannende Abend zu Ende.

Die Weihnachtsvorlesung ist ein faszinierendes Erlebnis. Wer jetzt also neidisch geworden ist, hat die Chance sich für das nächste Jahr anzumelden. Man muss jedoch schnell sein, denn die heiß begehrten Plätze sind innerhalb weniger Minuten reserviert.

Wir wünschen allen eine erholsame Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Hanna K., Maximilian L., Louisa S., Jessy T., Katrin M.