Beiträge

Design, Architektur und Herbstsonne

Die SchülerInnen des Leistungskurses Bildende Kunst der KS 2 waren am 11.10.2021 auf dem Gelände des Vitra Design Museums in Weil unterwegs. Zu zweit wurden die bekannten Bauten von Frank O. Gehry, Tadao Ando und Zaha Hadid vorgestellt. Anschließend besuchten alle die Austellung über Frauen und Design. Im Vitra Wohnungsdepot erforschten alle neue Gestaltungsideen für die Schule und das eigene Zuhause. Eine schon seit längerem geplante Exkursionen konnte endlich bei bestem Herbstwetter durchgeführt werden.

Chemie Neigungskurs auf Tätersuche

Am 06.07. 2021 hat der Chemie Neigungskurs im Schullabor Bad Krozingen einen fiktiven Mordfall gelöst. Es gab DNA-Proben von drei Verdächtigen, die mit einer DNA-Probe des Tatorts abgeglichen werden sollten.

Die Methode, mit der der Täter identifiziert wurde, heißt DNA- Fingerprinting. Aus rechtlichen Gründen wurde aber keine menschliche DNA, sondern die von Bakterien verwendet. Während der Wartezeit gab es einen Theorieteil, und dann konnte er Täter auch endlich identifiziert.

Der LK Geschichte (KS1) zu Besuch im Haus der Geschichte

Am Ende eines Schuljahres, in dem wir viele Einschränkungen erfahren mussten, ging für den Leistungskurs Geschichte noch einen Wunsch in Erfüllt: Der Besuch im Haus der Geschichte des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart. Hier konnten wir auf 200 Jahre Landesgeschichte zurückblicken und diese mit den im Laufe des Schuljahres durchgenommenen Inhalten verknüpfen. Beginnend mit dem Reichdeputationshauptschluss, über die Zeit des Vormärz und der 48er Revolution, konnten wir die Einbindung des Südwestens in den Nationalstaat nachvollziehen. Besonders beeindruckend waren die multimedialen Darstellungen der zwei Weltkriege, aber auch die detaillierte und anschauliche Ausstellung zur RAF im Südwesten.

Sehr interessant gestaltet waren auch die Sonderausstellungen. „Gier, Liebe und Hass“ – das sind die Themen der neuen Sonderausstellung, deren erster Teil sich mit der Gier befasst. So erfuhren wir über Verbrechen in der Kolonialzeit, finanzielle Betrügerei, aber auch was die Gier nach Aufmerksamkeit und Likes in sozialen Netzwerken mit uns macht. Auch die Sonderausstellung zum Thema Stauffenberg konnte der Kurs besuchen und so mehr über die kontrovers diskutierte Person des Hitler-Attentäters erfahren.

Am Ende konnten wir noch mit einem Burger und einem Orangen-Basilikum-Durstlöscher auf die gelungene Exkursion anstoßen und dabei die Eindrücke des Erlebten austauschen.

Marlon Tritschler, KS1

Fast wie im Urlaub – Der Leistungskurs BK in Basel

Am 27.07.2021 besuchten die SchülerInnen des Leistungskurses Bildende Kunst endlich mal wieder ein Museum: die Antikensammlung in Basel.

Obwohl die Ausstellung nicht sehr umfangreich war, so gab es doch viel Interessantes zu sehen. Vor allem ägyptische Mumien, Skulpturen und Plastiken aus der griechischen Antike ließen manches Gelernte greifbarer werden. Nach einem Picknick im Museumsgarten gingen alle noch auf den Münsterberg, besichtigten die Kirche und bummelten über dem Rheinufer entlang – fast wie im Urlaub.

LK Geographie unternimmt Exkursionen an den Feldberg und in die Wutachschlucht

Nach einem Schuljahr, das von viel Zeit in den eigenen vier Wänden geprägt war und in dem es wenige schöne Gruppenerlebnisse gab, unternahm der Leistungskurs Geographie der Kursstufe gegen Ende des Schuljahres noch zwei Exkursionen. So konnten die Schüler:innen einerseits das theoretisch erarbeitete Wissen auch mal an realen Beispielen am Feldberg und in der Wutachschlucht anwenden und außerdem konnten Sie jeweils einen Tag als Gruppe erleben, was die Zeiten des weitgehenden Alleine-Lernens zu Beginn des Schuljahrs hoffentlich wenigstens ein wenig kompensiert hat.

„Leben – Das war’s!?“ – Endlich wieder Theater am KGN

Wie lebe ich richtig? Bin ich nur das Ergebnis meines Umfeldes oder ist mein Umfeld das Ergebnis von mir? Kann man sein Leben nach gut und schlecht bewerten? Welche Rolle spiele ich überhaupt in meinem eigenen Leben?

Diese Fragen haben uns im vergangenen Jahr im Literatur-und-Theater-Unterricht an unserer Schule beschäftigt. Wir haben versucht, sie in unserem selbstgeschriebenen Stück zu behandeln und manchmal auch eine Antwort darauf gefunden. Das Ergebnis ist ein ganzes Leben. Mit allem, was dahinter steckt: Höhen und Tiefen, viele Hürden, die mehr oder weniger gut gemeistert werden … doch am wichtigsten: die Selbstfindung und das Entwickeln eines Selbstbewusstseins. Und am Ende die Frage: „War’s das jetzt?“

Obwohl die Geschichte frei erfunden ist, sind wir der Meinung, dass für jede Altersgruppe etwas dabei war ….

Für den Literatur- und Theaterkurs war es nach Videoproben, Präsenz-Unterricht mit und ohne Masken unklar, ob wir überhaupt auftreten können. Dass es nun dennoch trotz allem so geklappt hat und über 100 Zuschauer in der Aula saßen, war für alle, die da sein konnten, eine riesen Freude und große Belohnung nach den vielen Vorbereitungen und offenen Fragen. Eine tolle Leistung der gesamten Gruppe, die an diesem Sommerabend noch über sich selbst hinaus gewachsen ist!

Susanne Krummrich

Poetry Slam: Was bedeutet Reisen

Abenteuer, Party, Bildung, Erholung, Selbstfindung – Reisen kann viele Gesichter haben. Schülerinnen und Schüler des Leistungsfachs Deutsch (K1) haben Texte geschrieben, in denen sie der Frage nachgehen, was Reisen für sie bedeutet, und diese Texte als „Poetry Slam Podcasts“ aufgenommen.

„Das Leben … und doch so viel mehr“

So könnte man das Stück des diesjährigen Theaterkurses vermutlich in einem kurzen ‚Satz‘ zusammenfassen- das Stück, welches wir Schüler der 11. und 12. Klasse am 26. März 2021 das erste Mal im Rahmen eine praktische Klausur spielen durften.

Für uns war es auch das erste Mal, dass wir sehen durften, wie unser selbst geschriebenes Stück so richtig Form annimmt. Situationsbedingt waren wir natürlich eingeschränkt: keine Zuschauer und die zusätzlich Hürde des Spielens mit FFP2-Maske. Zwar stellten diese Dinge Hürden dar, jedoch nicht unüberwindbare. Denn jeder hatte sich bereits in seiner Rolle eingefunden und konnte dem Stück somit trotzdem den gleichen Ausdruck verleihen, was zu einem sehr zufrieden stellenden Ergebnis führte.

Zu sehen, wie so eine grobe Idee eines Stücks zur groben Idee von Szenen und anschließend zu detaillierten Vorstellungen der einzelnen Rollen und Atmosphären werden kann, ist ein durchaus schöner und interessanter Prozess. Auch für mich als ‚Späteinsteiger‘ in den Kurs, war dies eine komplett neue Erfahrung. Denn auch für mich war Theaterspielen erstmal nur eine grobe Idee: ‚Was genau muss ich da denn jetzt machen? Und ‚Was wird von mir erwartet?‘. Doch in allen neuen Situationen findet man sich irgendwie ein und bemerkt oft erst im Nachhinein den Prozess der Veränderung.

Schließlich entwickelten auch wir uns, als Kurs, im Laufe der letzten Wochen, ähnlich wie unser Stück weiter. Und es entstand eine neue Gruppendynamik, die sich auch im Laufe der nächsten Wochen weiter entwickeln wird.

Was ich an diesen Aussagen interessant finde, ist es, dass es in unserem Theaterstück tatsächlich auch um diese Prozesse geht. Die Prozesse der Veränderung, Anpassung, Einfindung und auch Selbstfindung. Und vielleicht dient dies ja als Beweis, dass uns die Gestaltung unseres Stücks bisher gut gelungen ist. Denn das Ziel war es, das Stück alltags- und lebensnah zu halten und genau das ist es scheinbar auch.

Ich glaube, ich spreche für den gesamten Kurs, wenn ich sage, dass wir uns schon freuen, Ihnen unser Stück am 21.07. 2021 um 19 Uhr (hoffentlich) live vor Publikum vorstellen zu dürfen. Und bis dahin arbeiten wir weiter daran, alles so nachvollziehbar, berührend und ausdrucksstark wie möglich zu gestalten.

Melissa Kopp

BK Leistungskurs zu Besuch in der Fondation Beyeler in Basel

Zum Wandertag am 30.09. 20 sind die Schüler des LK BK von Weil am Rhein nach Basel Riehen gewandert. Ein Teil des Weges geht entlang des Kunstpfades Rehberger Weg, wo man mehr oder weniger interessante Skulpturen sehen kann. Das eigentliche Ziel ist zunächst kaum wahrzunehmen, weil das Museum Fondation Beyeler vom Architekten Renzo Piano harmonisch in die Landschaft eingefügt wurde. Zur Zeit kann man dort Kunstwerke besichtigen, die sich mit Ruhe, Stille, Schlaf oder letzte Ruhe auseinandersetzen. Die Schüler empfanden das Gebäude und den Park als sehr erholsam, entspannend. Werke der klassischen Moderne und Gegenwartskunst waren interessant zusammengestellt. Bilder und Skulpturen von Monet, van Gogh, Giacometti oder Gerhard Richter haben einige hier das erste Mal im Original gesehen … und das Wetter bot auch Gelegenheit für ein Picknick im Park.

Wie man einen 5-Minuten-Vortrag hält – Lernjob Basiskurs Englisch bei Frau Wittmann

Wie halte ich einen 5 Minuten Vortrag auf Englisch? Und weshalb sollte ich das können?

Wie das geht und warum das könnenswert sein könnte, zeigen Euch Schülerinnen und Schüler der KS1 Basisfachs Englisch. Wie kam es überhaupt dazu?

Als der Fernunterricht am KGN begann, nutzten wir zunächst im Videounterricht in Kleingruppen die Möglichkeit, verschiedene Aufhänger (attention grabber) für eine interessante Rede zu finden. Hierbei unterstütze uns das leicht verständliche YouTube video von Tiffany „How to give a five minute speech in English“.

Anschließend lernten wir, wie der Aufbau einer solchen Rede aussieht, erprobten dies gemeinsam im Videounterricht und erstellten schließlich unsere eigene Rede zu einem Thema unsere Wahl — natürlich auf Englisch! Dazu hatten wir etwa drei Wochen Zeit.

Im Vergleich zum Präsenzunterricht hatten wir den Eindruck, dass auch schüchterne Schülerinnen und Schüler sich mehr beteiligten als sonst, wenngleich wir uns nach monatelangem Videounterricht doch auch wieder auf Präsenzunterricht in Englisch freuen. Wir finden, die Ergebnisse können sich sehen lassen; hier eine Kostprobe der entstandenen Reden.

Für die KS1 Englisch Basisfach 19/20: Ricarda Wolf, Silas Budde und Frau Wittmann

Scheffelpreis-Rede 2020 von Lea Ehrensperger

Am 24. Juli 2020 hielt Lea Ehrensperger als Scheffelpreisträgerin die Abiturrede im Rahmen der Zeugnisvergabe, die wir an dieser Stelle gerne veröffentlichen.


Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler,
liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schulleitung,
liebe Eltern und Gäste!

Ich freue mich, dass ich heute hier oben stehen darf und die Ehre habe, diese Rede zu halten. Und gleich zu Beginn gilt daher mein Dank meinen Deutschlehrern der letzten zwei Jahre. Frau Mager, Frau Naghiu und Herr Bargen, Sie haben mich auf dem Weg hierher stets begleitet und unterstützt. Ganz herzlichen Dank!

Unsere drei Pflichtlektüren – Faust I, Der goldne Topf und der Steppenwolf – habe ich schon lange vor dem Abi ad acta gelegt und auch wenn diese sicher lesenswert waren, werde ich Sie (liebe Gäste) heute mit Zitaten und Interpretationen daraus verschonen. Doch ich schätze, so ganz ohne Literatur geht es bei einer solchen Rede wohl kaum. Und deswegen möchte ich heute Abend auf ein anderes Buch eingehen.

Schluss mit dem täglichen Weltuntergang – auf die Empfehlung von Herrn Kalt hin, las ich dieses Buch von Maren Urner. Ein Buch, das seine Leser sensibilisiert für einen kritischen Umgang mit Medien. Kritisch nicht im negativen Sinne, ablehnend gar, nein, kritisch im Sinne von „mit Verstand“.
Überflutet von Nachrichten aus aller Welt, Pop-up Meldungen von Sozialen Netzwerken und Erinnerungen an die tägliche Dosis Unterhaltung auf Streaming-Plattformen, passiert es schnell, dass wir die Zeit vergessen. Nur kurz diese eine Email beantworten wollen und dann ist schon wieder eine viertel Stunde um. Versunken in die News – die Zeit und Welt um sich herum vergessen.

Wie umgehen mit dieser ständigen Reizüberflutung? Der dauerhaften Bombardierung unseres Gehirns mit unnützen Fakten und Fake News?

Keine Frage, die Lösung lässt sich nicht einfach im Netz herunterladen – downloaden wie all die Apps, die uns die Flut an Reizen entgegen schmettern.

Es ist komplizierter. Ein erster Schritt vielleicht, beobachten und erkennen, was wir da so alles konsumieren. Dann reflektieren und hinterfragen all der Dinge, die da ständig auf uns einprasseln, um dann entscheiden zu können: „Was ist mir eigentlich wirklich wichtig?“.

In den letzten Jahren haben wir dafür Werkzeuge an die Hand bekommen, haben geübt und gelernt, Texte mehr als nur zu lesen, Texte zu verstehen, die Intension des Autors und dessen stilistische – manchmal gar manipulativen – Mittel im Prozess des Verstehens eines Textes mit einfließen zu lassen. Wir hinterfragten und erörterten, von Dombrovsky bis Martenstein. Beleuchteten von verschiedenen Seiten, bis der uns vorgelegte Text für uns ganz im Lichte lag.

Und so, wie wir die Texte beurteilten und kritisierten, nahm jeder von uns verschiedene Aspekte aus der Textarbeit mit, dachte unterschiedlich über die Thesen und Argumente der Artikel nach und zog für sich seine eigenen Erkenntnisse daraus.

So kommt es, dass Jede und Jeder von uns auch unterschiedliche Erinnerungen an die Schulzeit gesammelt hat. Individuelle Begegnungen und Erlebnisse, die prägten und doch haben wir alle eines gemeinsam: Wir haben Gemeinschaft erlebt, zusammen haben wir in den Mittagspausen hier gegessen und gelacht, haben die Wandertage mit verschiedensten Erlebnissen verbracht und gemeinsam haben wir ganze acht Jahre hier mit Lernen zugebracht.

Doch seien wir mal ehrlich, es war nicht immer alles nur schön hier. Manchmal war es purer Stress. „Klausurenphase“ wurde dann zu einem Synonym für Schlafmangel und Unausgeglichenheit, ja, Gereiztheit und Bulimielernen am späten Abend vor der Prüfung – manchmal auch erst morgens im Schulbus. Klausur folgte auf Klausur … Coopertest und Hausarbeiten, kaltes Wasser aus den Wasserhähnen und die 87, die in der Cafeteria irgendwie immer schneller war als wir.

Keine Frage – jeder hat sich über andere Dinge geärgert und echauffiert, Gemecker – mal mehr, mal weniger angebracht – gab es in unsrer Stufe zu Genüge! Und trotz alle dem, es war eine wirklich schöne Zeit mit euch!

* * *

Dieses Jahr ist alles ein bisschen anders. Anders als geplant feiern wir heute nicht im Stadthaus, sondern hier im Innenhof. Und alles läuft ein wenig spontaner als gewohnt, Flexibilität steht nun an erster Stelle. Doch wie wäre es, wenn wir diese besonderen Umstände nicht nur als Krise sehen, ihnen auch etwas Positives abgewinnen können. Wenn wir in der derzeitigen Situation eine Chance sehen, um neue Wege zu gehen. Ja, vielleicht sind wir sogar gezwungen kreativ zu werden, weil unsere ursprünglichen Pläne über den Haufen geworfen wurden.

* * *

So stehen wir heute hier im Innenhof unserer bald ehemaligen Schule und feiern Abschluss, um dann hinaus in die Welt zu zieh’n. Wir erfahren neben der Freiheit – auf die sich die meisten hier sicherlich freuen – auch, wie es ist Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung, mit unseren Ideen, unserem Wissen und vor allem unserer Energie mitzuwirken, vielleicht sogar voranzugehen bei der Lösung von Problemen und Fragen, vor denen sich unsere Gesellschaft gerade sieht.

Und manchmal, da scheinen diese Probleme und Herausforderungen viel zu groß, als dass man selbst, als Einzelperson etwas bewirken könnte, doch:

„Alles, was du in die Welt setzt, beeinflusst andere Menschen!“, Maren Urner bezog diese Aussage in ihrem Buch hauptsächlich auf journalistische Arbeiten und Artikel, und dennoch fängt es im Kleinen an und lässt sich auf unseren persönlichen Alltag übertragen.

Mit jeder unserer Äußerungen, mit jedem Handeln nehmen auch wir Einfluss auf unsere Umwelt, unsere Mitmenschen.
Ein praktisches Beispiel an dieser Stelle vielleicht; seit zwei Jahren steht die Türe links neben dem Sekretariat so gut wie immer offen. Ich bin mir nicht mal sicher, ob Herr Kügele dies bewusst macht oder ob es für ihn eine Selbstverständlichkeit ist.

Die offene Türe – ein kleiner Wandel, der aber zeigt: Jeder ist willkommen, jede Idee und jeder Vorschlag findet Gehör und wird ausprobiert.

Zunächst habe ich es als kleine Veränderung wahrgenommen, und im Lauf der Zeit aber gemerkt wie sehr die Schulgemeinschaft dadurch belebt wurde und sicherlich wird auch in Zukunft noch viel Neues entstehen.

Ziehen also auch wir los und verändern die Welt erstmal im Kleinen, denn „Alles, was du in die Welt setzt, beeinflusst andere Menschen!“.

Benefizkonzert am KGN am 28.11.2019

Verantwortung übernehmen war letztes Jahr Thema unseres Ethikkurses. Herr Held hatte die Idee, dass wir als Kurs doch auch mal Verantwortung übernehmen könnten. Unsere erste Idee waren Hasen, schlussendlich wurde es dann doch ein Benefizkonzert.

Die Künstler waren schnell gefunden. Natürlich unsere KGN Big Band, denn ohne Big Band läuft kein Konzert bei uns. Als Hauptact einigten wir uns schnell auf „The RoadJacks“, eine regionale Band aus Müllheim, die mit eigenen Songs dabei sind die Popmusik zu revolutionieren.

Die Bands waren regional, so auch unser Spendenanlass: Die Tafel Markgräflerland. Sie sorgt dafür, dass Menschen mit weniger Einkommen die Chance auf ein täglich gutes Essen bekommen. Um dies zu gewährleisten sind sie auf Spenden in Form von Essen oder Geld angewiesen.

Und am 28.November war es soweit: Unser Benefizkonzert.

Der Abend selbst war ein großer Erfolg. Wir durften um die 120 Konzertbesucher, bestehend aus Jung und Alt, begrüßen. Jazzige Klänge der BigBand, funkige Musik der RoadJacks – für den Zuhörer war alles dabei.

Nicht nur musikalisch ein erfolgreicher Abend, wir konnten uns darüber freuen der Tafel sage und schreibe 620 Euro zu überreichen.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer und großzügigen Spender!

Sportschüler/innen der Oberstufe beim Skifahren in der Schweiz

Am Sonntagmorgen den 24.03.19 ging die Reise für die Sportschüler der Oberstufe nach Lenzerheide los. Um 6 Uhr morgens fuhr der Bus beim KGN los und kam 3 Stunden später sicher vor der kleinen Selbstversorger Hütte in der Schweiz an. Nachdem sich alle 13 Schüler und auch die 2 Sportlehrer Herr Fink und Frau Kraus ein bisschen in die Hütte eingelebt hatten, ging es auch schon direkt auf die Skipiste. Der Tag endete für viele mit einem dicken Sonnenbrand, da die Sonne am ersten Tag sehr stark war. Das Skifahren machte allen sehr Spaß. Am Abend kam das erste Kochteam, bestehend aus Sophia Schwab und Charlotte Hohlbaum, zum Einsatz und es wurden leckere Spaghetti mit Tomatensoße serviert.

Am Montagmorgen frühstückten wir alle zusammen an dem großen Tisch mit vielen kleinen Leckereien, die von Herrn Fink und Frau Kraus vorbereitet wurden. Vormittags auf der Skipiste war es so neblig, dass alle wie im Entenschwarm die Piste herunterschlichen, da die Gefahr für Unfälle oder jemanden aus der Gruppe zu verlieren, zu groß war. Nachmittags machten wir als Gruppe einen Ausflug auf die gegenüberliegende Pistenseite. Bis auf 2 Schüler, die die Gruppe für kurze Zeit verloren, wurde auch dieser Tag unfallfrei überstanden. Abends gab es Winzerschnitten und Schokopudding als Dessert, womit alle satt und zufrieden ins Bett gehen konnten.

Am letzten Tag auf der Piste durften sich die Schüler in Gruppen von mindestens 3 Schülern einteilen und ihre eigenen Routen abfahren. Zum Abendessen gab es leckeren Reis mit Putenfleisch und Gemüse. Als Abschluss gab es einen amüsanten gemeinsamen Spieleabend, den alle sehr genossen.

Am Mittwochmorgen ging es dann leider schon wieder nach Hause.

Bericht von Sarah Rueb, KS1

Chemiekurs schwitzt im Unilabor

Am Mittwoch, den 26. Juni 2019 ging es für den vierstündigen Chemiekurs an die Uni nach Freiburg. Im Chemieinstitut bekamen die Schülerinnen und Schüler Informationen zum Chemiestudium und zu Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Chemie. Danach ging es zu einer Führung durch die einzelnen Abteilungen der Chemie, bei der auch viele Analysegeräte erklärt wurden.

Nach einer Stärkung in der Mensa stand eine Chemievorlesung auf dem Plan  und anschließend ging es ins Analytikpraktikum. Bei über 30°C im Labor, ausgestattet mit langer Hose und Labormantel kamen alle ganz schön ins Schwitzen. Doch trotzdem fanden alle, dass der Schnuppertag an der Uni ein tolles Erlebnis war!