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Jetzt online: nachgefragt mit Prof. Dr. Kerstin Krieglstein

Ob Saarland oder Kalifornien, Gießen oder München – Prof. Dr. Kerstin Krieglstein hat schon an den kleinen und großen Unis des Landes und der Welt geforscht und gelehrt. Jetzt ist sie (zurück) in Freiburg und nach 563 Jahren die erste Frau an der Spitze der Albert-Ludwigs-Universität.

In der neuesten Ausgabe unserer Schülertalkshow nachgefragt sprachen Anastacia und Jannik mit ihr über exzellente Wissenschaft, stillen Feminismus, komplizierte Titel von Doktorarbeiten – und Hustenbonbons.

Zu sehen gibt es das Gespräch exklusiv auf unserem YouTube-Kanal: https://nachgefragt.kgn.schule, den Artikel in der Badischen Zeitung findet man hier.

Viel Spaß beim Anschauen wünscht

das nachgefragt-Team

KGN nimmt am Schul- und Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ teil

„Eine Demokratie braucht Menschen, die kritische Fragen stellen. Menschen, die aufstehen, ihre Meinung sagen und sich mit den Meinungen anderer auseinandersetzen. Menschen, die zuhören und reden können. Menschen, die fair und sachlich debattieren. Deshalb kommt es darauf an, dass jeder schon in der Schule lernt, wie und wozu man debattiert, und regelmäßig übt, auch selbst zu debattieren.“ (Jugend debattiert)

Dafür steht der bundesweite Wettbewerb „Jugend debattiert“, der nun bereits seit 20 Jahren stattfindet und am 10. Februar 2021 seine Premiere in Form des digitalen Schulwettbewerbs am KGN feierte.

Bei „Jugend debattiert“ gewinnen nicht die lautesten, sondern diejenigen, die durch Sachkenntnis und Gesprächsfähigkeit überzeugen können. Und davon hatten die vier Debattanten Christof Csiacsek (9a), Adrian März (9a), Samuel Terroir (9b) und Lennart Siegin (9b) einiges zu bieten! Die Frage „Sollen auf Fleisch- und Wurstwarenverpackungen „Schockbilder“ von Massentierhaltung und Schlachtung gedruckt werden?“ wurde mit Leidenschaft diskutiert!

Lennart Siegin (9b) setzte sich schließlich als Sieger des Schulwettbewerbs durch und qualifizierte sich für die Teilnahme am Regionalwettbewerb in Freiburg, welcher am 2. März stattfand. Dort erreichte Lennart in der Altersgruppe 1 nach einem starken Auftritt den vierten Platz.
Wir danken allen Teilnehmern für ihr Engagement und gratulieren herzlich zu dieser tollen Leistung!

Jannik Bargen und Heinke Roth

Menschenrechtstag 2020 am KGN

Auch in diesem Jahr begangen wir, allen Einschränkung zum Trotz, am 10.12. den internationalen Menschenrechtstag an unserer Schule. Seit 10 Jahren ist es Tradition am KGN, an diesem Tag die Schulgemeinschaft auf die Existenz von Menschenrechten und Kinderrechten  und deren Verletzungen aufmerksam zu machen.

Interessant wird es da, wo SchülerInnen merken, dass sie durch ihr zukünftiges Handeln etwas dazu beitragen können, diese Menschenrechtsverletzungen einzudämmen.  Dieses Jahr wurde im Schulhaus und der Aula eine Ausstellung organisiert, welche unseren Konsum zum Thema hatte, inwieweit dieser zu Menschenrechtsverletzungen in anderen, vor allem ärmeren Ländern der südlichen Halbkugel führt.

Jeder der im Schulhaus verteilten StolperKartons machte auf ein Produkt aufmerksam, das unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wird. Einige dieser Kartons waren mit Slogans versehen, die im Unterricht der 8b unter der Leitung Frau Habrechts entstanden waren. Am Ende der dritten Stunde wurden auf eine Durchsage hin die Kartons von den Gängen in die Aula getragen, wo die Schüler mit mit den Kartons eine Wand um den reichlich geschmückten Tannenbaum bauten.

Heutzutage ist es nicht nur möglich und zugleich dringend geworden, seinen CO2 Fußabdruck zu berechnen, sondern man kann ebenso seinen „Sklaverei- Fußabdruck“ aufstellen lassen (siehe diese Dokumentation).

Nicht nur der Fleischskandal von Tönnies sollte uns auf die Missstände unseres Systems und hinter den Produkten, die wie essen, aufmerksam machen. Hier hängen faire Arbeitsbedingungen in den Zulieferer-Ländern eng mit umweltschonender Produktion zusammen. Was aus unserer Welt wird, hängt nun mal sehr von unserem Konsumverhalten ab, aber auch von politischen Entscheidungen.

Lasst uns etwas verändern …
Katja Calderon

Kunststoffdeckelsammlung mit Erfolg! Sammelt alle weiter!

Dank aller fleißiger Deckelsammler/innen konnte unsere Schule bereits im Sommer dazu beitragen, dass die erste Tonne Plastik recycelt, rund 2.000 Liter Erdöl eingespart und 500 Euro für die Kinder im Hort „Centro La Bota“ in Quito, Ecuador, überwiesen wurden.

Gerade zu Corona-Zeiten benötigen die Menschen dort dringend unsere Unterstützung.

Helft bitte weiterhin mit und sammelt alle Plastikdeckel von Flaschen und Tetrapacks! (bitte nur ohne Aluminiumbeschichtung)!

Nähere Informationen findet Ihr auf der Website der Beruflichen Schule Bad Krozingen oder auf der Facebook-Seite Proyecto La Bota – Begegnung und Solidarität.

Vielen Dank!

 

Erster Experimentiernachmittag des Junior-Forscher-Clubs

Auch wenn die Rahmenbedingungen zurzeit nicht ganz einfach sind, konnte der JFC mit 2 fünften Klassen und insgesamt 20 jungen Forschern am Donnerstag, dem 22.10.2020 mit einem ersten Experimentiernachmittag starten.

Nach der entsprechenden Sicherheitsbelehrung ging es dann gleich in zwei getrennten Räumen los und es wurde sehr bunt. Wie durch Zauberei konnte die Farbe von Rotkohlsaft verändert und Graffitis hergestellt werden. Es wurde auch die Frage geklärt, warum man Wasser sauer „blubbern“ kann und weshalb es in manchen Gegenden Rotkraut, in anderen aber Blaukraut heißt. Eine Frage der Zubereitung…, mit oder ohne Apfel bzw. Essig.

Auch für die anderen 5. Klassen und die Sechstklässler gab es ein Online-Angebot mit einem Experiment für zu Hause. Die Spannung auf die Ergebnisse steigt.

Der nächste JFC findet am 17. Dezember statt.

KGN nachgefragt online mit Neuenburgs Bürgermeister Joachim Schuster

Seit 1991 gab es 3 Päpste, 7 Bundespräsidenten und 29 HSV-Trainer. Ganz schön viel Wechsel? Nicht in Neuenburg am Rhein. Seit sagenhaften 29 Jahren ist Joachim Schuster hier Bürgermeister. Wenn das mal nicht rekordverdächtig ist…

Kurz vor den Sommerferien kommt Joachim Schuster nun erstmals in die Schülertalkshow nachgefragt des Kreisgymnasiums Neuenburg – diesmal leider ohne Zuschauer, dafür exklusiv im Web!

Ein Gespräch über drei Jahrzehnte in der Kommunalpolitik, große Visionen für Neuenburg, eine Zweitkarriere als Fußballtrainer, das Leben im badischen Exil und die Kunst des Aufhörens.

Joachim Schuster im Gespräch mit 
Marie Graser und Marlon Tritschler 
nur online unter: https://nachgefragt.kgn.schule 
ab Montag, 27. Juli um 19:00 Uhr. 

Theateraufführung: Kein Weltuntergang am KGN

Auch wenn sich das jetzt anfühlt, als wäre es seehr lange her: Vor der Schließung der Schulen gab es noch eine tolle Theateraufführung. Hier der Bericht:

Dei Schüler des Theaterkurses der 11. und 12. Klassen haben sich in ihrem diesjährigen Stück mit dem Thema Weltuntergang beschäftigt. In den Wochen vor der Aufführung wurde viel geprobt, gelacht und gestritten. Theaterunterricht unterscheidet sich von anderen Fächern vor allem dadurch, dass die Schüler viel eigene Erfahrungen einbringen und Leben an sich ausprobieren können.
Das Thema ist selbst gewählt und erarbeitet und erwies sich in diesen Tagen zufällig wieder mal als aktuell. Das Publikum in der sehr gut gefüllten Aula war aber nicht nur wegen des Themas sehr aufmerksam, sondern staunte auch über die moderne Form der Darbietung – es wurde auf mehreren Bühnen gespielt und die gelungene Inszenierung brachte viel Applaus. In diesem Jahr wurde die Probenzeit auch tatkräftig durch die ehemalige Schülerin Theresa Nafz unterstützt
Susanne Krummrich
 

Fit sein und bleiben, eine „lebenslängliche“ Herausforderung

KGN Sportkurs besucht Fitness-Studio Injoymed in Müllheim

Nach der Beschäftigung mit dem Thema Krafttraining, organisierte die Sportlehrerin Claudia Zimmermann-Ruf auf Wunsch ihres Sport-Kurses einen Besuch im Fitness-Studio Injoymed in Müllheim. Dort nahm sich der Studioleiter Martin Pracht eine Stunde Zeit, um einen motivierenden Einblick in das Thema Fitness zu geben.

Zunächst staunten die Jugendlichen über die vielfältigen Daten, die eine Körperanalyse liefert. Schwere Knochen zählen nicht als Ausrede, wenn deren Masse auf Gramm genau meßbar ist. Dass Fitness und Ernährung irgendwie zusammengehören, wussten sie schon, dass es aber so komplex ist, wunderte dann doch.

Beeindruckt war der Kurs auch von den Möglichkeiten der technischen Geräte, der adaptiven Chipsteuerung oder dem differenzierenden Gewichtsausgleich bei muskulären Dysbalancen. Erwartet hatten sie außerdem lautere Musik und mehr Stimmung, daher bewegten sie sich andächtig lauschend durch den Trainingsraum, um die konzentrierte, aber angenehm-freundliche Sportatmosphäre nicht zu stören.

Da Martin Pracht immer wieder fragend das Wissen der Gruppe prüfte, dämmerte es manchen, dass man im Sportunterricht doch „was fürs Leben“ lernen kann.
Die meisten Fitness-Sportler kommen zur Wiedererlangung der Gesundheit, das zeigt eindrücklich, wie wertvoll dieses Gut ist und eben nicht selbstverständlich. Und: dass man sich darum kümmern sollte, vor allem in stressigen Zeiten, wie dem anstehenden Abitur.

„Mens sana in corpore sano“, das wussten schon die alten Römer und Martin Pracht formulierte es so, unser Körper sei ein Bewegungsapparat und kein Schonungsapparat. Er forderte die Jugendlichen auf, dies gerade in den kommenden Jahren, ihren rein biologisch besten , nicht zu vernachlässigen, damit diese lebenslängliche Aufgabe ihren lebensverlängernden Effekt zeigen kann.

Der Sportkurs bedankt sich beim Injoymed-Team für den detaillierten und kompetenten Einblick in die komplexen Zusammenhänge des gesundheitsorientierten Fitnesstrainings.

nachgefragt mit Sophie Passmann am 21.01.2020 um 19:00 Uhr

Sie hat eine eigene Rubrik bei Böhmermann, eine eigene Kolumne im ZEITmagazin, eine eigene Radiosendung auf 1LIVE, einen eigenen SPIEGEL-Bestseller und viel eigene Meinung – und das alles schon mit 25. Sophie Passmann überzeugte auf der Bühne zusammen mit Melanie Klonek und Johanna Lehmann als Feministin, als kritisches SPD-Mitglied, als kompetente Weintrinkerin, als glühende Verehrerin der Deutschen Bahn und vor allem als wortgewandte, iddenreiche und humorvolle Aspirantin auf eine eigene Latenight-Show.

Dienstag, 21. Januar,  19.00 Uhr

Eintritt frei

Sportprofil der Klasse 8 wagt sich auf Glatteis

Um 10:50 Uhr trafen wir uns an der Schule und liefen zum Bahnhof in Neuenburg. Von dort fuhren wir mit dem Bus nach Müllheim, und von Müllheim dann mit dem Zug nach Freiburg. Vom Bahnhof in Freiburg ging es dann weiter mit der Straßenbahn zur Berliner Allee und dann ins EHC Stadion.

Zuerst bekamen wir Schlittschuhe und Schläger. Dann ging es ab aufs Eis. Am Anfang waren alle noch etwas wackelig auf ihren Schlittschuhen, aber kurze Zeit später hatten sich die Meisten daran gewöhnt und wohler gefühlt als zu Beginn. Peter und sein Trainer zeigten uns dann ein paar Übungen ohne Schläger und Puck, um noch sicherer zu werden. Diese Aufgaben haben fast alle gemeistert.

Dann holten sich alle ein Schläger und ein Puck und machten wieder ein paar Übungen. Erst mal leichte Übungen, wie zum Beispiel Slalom um die Hindernisse und dann ein Torschuss aufs Tor und dann kamen die schwierigeren Aufgaben, wo wir den Puck mit beiden Seiten des Schlägers unter kleinen Erhöhungen durch dribbeln mussten und dann aufs Tor schießen mussten oder das wir gegen Blöcke passen und dann den Puck wieder abfangen mussten.

Die ganzen „Fußballer“ haben den Puck mehr mit dem Fuß statt mit dem Schläger gespielt. Aber auf einmal gab es erst mal einen kurzen Schockmoment. Peter schoss mit voller Wucht gegen den Pfosten und von dort prallte der Puck an Letitzias Auge. Es war schnell dick und blau, aber sie nahm es nach ein paar Minuten mit Humor.

Die letzte halbe Stunde durften wir machen was wir wollten. Viele spielten miteinander aufs Tor. Alle hatten dabei Spaß. Nach dieser halben Stunde brachten wir Schläger und Schlittschuhe wieder weg.

Es ging mit der Straßenbahn zum Bahnhof und wir gingen zum Gasthof zum „Goldenen M“. Der Zug kam um 15:15 Uhr – für manche war es nochmal sehr knapp, aber alle kamen mit. Jeder fand, dass der Ausflug gelungen war und dass Eishockey mehr Spaß macht als Englisch und Französisch.

Die richtige Mischung macht’s! – SMV-Workhop 2019

Die richtige Mischung macht’s! 
Der Spaß kommt dieses Jahr neben der SMV-Arbeit beim Workshop nicht zu kurz.

Auch dieses Jahr freute sich die SMV des Kreisgymnasiums Neuenburg auf den Workshop in Gersbach. Die neuen Klassensprecher/innen wussten nicht, was sie erwartet. Die Erfahrenen wollten sich dieses Mal die Zeit nehmen, um neben dem Arbeitseifer bei Kaffee und Kuchen auch zwischendurch die Aussicht, einfach das Miteinander zu genießen.

Nach einer sehr lustigen spielerischen Kennenlern-Runde wurden in diversen Wahlgängen die Ämter im Vorstand neu besetzt, sowie die Mitglieder der Schulkonferenz gewählt. Einige Satzungsänderungen wurden einstimmig verabschiedet, wodurch ein Einblick in demokratische Prinzipien deutlich wurde.

Am ersten Nachmittag wurden positive und zu verbessernden Aspekten am KGN gesammelt und im Anschluss mit der Schulleitung besprochen, die die SMV am frühen Abend besuchte. Nach dem gemeinsamen Kochen und Essen, durfte das Lagerfeuer nicht fehlen, bevor beim Werwolf-Spiel eifrig die Köpfe rollten.

Die Planung und Überarbeitung bestehender Projekte im Jahresverlauf beanspruchte die Zeit des nächsten Vormittags. Anhand von Rollenspielen wurden Lösungen erarbeitet für schwierige Situationen in den Klassen, mit denen die Klassensprecher immer wieder zu kämpfen haben. Außerdem wurde der Begriff „Verantwortung“ näher betrachtet. Dabei waren die jungen Klassensprecher sehr beeindruckt von dem Know-how der Erfahrenen.

Die konkretere Planung der Projekte wurde am nächsten Tag fortgesetzt, vor allem deren digitale Dokumentation. Hierzu waren die langjährigen und erfahrenen SMV-Mitglieder in einer kleineren, aber umso effektiveren Runde unter sich.

Obwohl sich das grandiose Alpenpanorama eher selten zeigte, zogen die Schüler/innen ein sehr positives Fazit dieser Tage. Dafür konnten die ersten Schneeflocken des Winters bewundert und eingefangen werden.

 

Sie bedanken sich herzlich beim KGN-Förderverein für dessen großzügige finanzielle Unterstützung und dem SMV-Workshop-Organisationsteam rund um die betreuenden Verbindungslehrer für die gelungene Veranstaltung.

Benefizkonzert am KGN am 28.11.2019

Verantwortung übernehmen war letztes Jahr Thema unseres Ethikkurses. Herr Held hatte die Idee, dass wir als Kurs doch auch mal Verantwortung übernehmen könnten. Unsere erste Idee waren Hasen, schlussendlich wurde es dann doch ein Benefizkonzert.

Die Künstler waren schnell gefunden. Natürlich unsere KGN Big Band, denn ohne Big Band läuft kein Konzert bei uns. Als Hauptact einigten wir uns schnell auf „The RoadJacks“, eine regionale Band aus Müllheim, die mit eigenen Songs dabei sind die Popmusik zu revolutionieren.

Die Bands waren regional, so auch unser Spendenanlass: Die Tafel Markgräflerland. Sie sorgt dafür, dass Menschen mit weniger Einkommen die Chance auf ein täglich gutes Essen bekommen. Um dies zu gewährleisten sind sie auf Spenden in Form von Essen oder Geld angewiesen.

Und am 28.November war es soweit: Unser Benefizkonzert.

Der Abend selbst war ein großer Erfolg. Wir durften um die 120 Konzertbesucher, bestehend aus Jung und Alt, begrüßen. Jazzige Klänge der BigBand, funkige Musik der RoadJacks – für den Zuhörer war alles dabei.

Nicht nur musikalisch ein erfolgreicher Abend, wir konnten uns darüber freuen der Tafel sage und schreibe 620 Euro zu überreichen.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer und großzügigen Spender!

Schülerinnen und Schüler des KGN zu Besuch bei ProXES Technology in Neuenburg

Einen interessanten Einblick erhielten Schüler des KGN mit ihrer Chemielehrerin Andrea Wolf im Labor der Firma ProXes Technology GmbH. Sie bekamen die Gelegenheit die dort vorhandenen verfahrenstechnischen Maschinen kennenzulernen und live auszuprobieren. Dazu wurde eine Flüssigseife hergestellt. Nach einer Einführung in den Aufbau von Seifen und der Funktion der einzelnen Rohstoffe, wurden alle nötigen Bestandteile gemischt. Um eine Flüssigseife mit entsprechender Konsistenz und ohne Luftblasen zu erhalten, ging die Seife nun durch eine der Spezialapparaturen der Firma. Heraus kam eine Flüssigseife mit entsprechender Viskosität und ohne Blasen. Über die Dichte und einen Glastest konnte man die Unterschiede vorher – nachher experimentell nochmals nachweisen. Es folgte noch eine Gesprächsrunde bei der es z.B. um Berufe, Absatzmärkte, Produkte, verwendete Materialien der Apparaturen ging. Als Überraschung gab es passend zum Datum 11.11. noch Berliner und Getränke und eine Probe der selbsthergestellten rosafarbenen Flüssigseife mit Himbeergeruch!

Mit vielen neuen Eindrücken ging es zurück an die Schule. Ein herzliches Dankeschön dafür an alle Beteiligten!

Sportprofil Klasse 9: Exkursion in die Pyrenäen

Vom 14. Juli bis zum 19. Juli reiste das Sportprofil der 9. Klasse im Rahmen einer erlebnispädagogischen Expedition nach Südfrankreich in die Ostpyrenäen.

Am Sonntag um ca. 20 Uhr ging es, nach wochenlanger Organisation und Vorbereitung endlich los in Richtung Süden. Wir fuhren mit dem Flixbus von Freiburg bis kurz vor die spanisch-französische Grenze nach Perpignan, wo wir einen Anschlussbus nach Vernet les Bains nahmen. Die 2 Stunden Aufenthalt dort nutzten wir zum Einkaufen für die nächsten Tage. Aufgrund der durchaus ausbaufähigen Bequemlichkeit der Schlafpositionen in Reisebussen und den daraus folgenden Schlafmangel, kamen wir ziemlich erschöpft aber auch sehr zufrieden am Campingplatz an. Anschließend bauten wir unsere Zelte auf, verbrachten die frei Zeit am Pool und mit Kartenspiele, bis wir um 17:30 Uhr mit dem Kochen anfingen.

Am Folgendem Tag wurden wir bereits um 4:30 Uhr aus den Zelten gescheucht, damit wir uns für die lange Wanderung auf den Pic du Canigou fertig machen konnten. Um 6 Uhr liefen wir dann den Sonnenaufgang bewundert los. Kurz nach der längeren Frühstückspause, liefen wir einen der steilsten und längsten Aufstiege hoch. Um ca. 13:30 Uhr nach vielen Stunden anstrengender Wanderung sahen wir endlich den 2783m Gipfel, wobei wir beinahe 2 Stunden brauchten bis wir an der letzten Hürde vor dem Ziel ankamen: ein kurzer Kletterabschnitt, welcher von Vielen als bester Teil bewertet wurde. Als erste Sportprofilklasse des KGNs kamen alle Schüler, bis auf ein Paar die krankheits- oder verletzungsbedingt am Campingplatz oder zu Hause bleiben mussten, oben am Gipfel an! Auch der Schulrekord von 47 Liegestützen oben auf dem Berg wurde gleich zweimal von Joel mit 51 und Hanna mit 52 Liegestützen geschlagen. Nach dem Bewundern der Aussicht, dem aufhängen unserer Flagge und dem Schießen vieler Fotos ging es schließlich wieder bergab in Richtung Campingplatz, wo wir dann auch um 22 Uhr mit schmerzenden Beinen, müde, allerdings auch sehr stolz ankamen. Dort wurden wir von unseren drei Mitschülern, die leider nicht mitkommen konnten, nicht nur mit Pizza aus dem Restaurant, sondern auch mit mousse au chocolat, die sie extra für uns gemacht haben, empfangen.

Den darauf folgenden Morgen verbrachten wir mit faulenzen und Gemeinschaftsspiele. Um die Mittagszeit liefen wir runter nach Vernet les Bains, wo wir einen Bus nach Villefranche De Conflent nahmen, um die kostenfreie Tropfsteinhöhle Cova Bastera zu besichtigen. Danach bummelten wir noch ein bisschen durch die Gassen der von Mauern umringten Kleinstadt. Daraufhin fuhren wir zurück nach Vernet les Bains, wo wir die Gelegenheit nutzten um nochmals einkaufen zu gehen. Neben den Lebensmitteln kauften bzw. bekamen wir ein paar Lindt Hasenohren geschenkt, die bis zur Rückfahrt, rund um die Uhr, abwechselnd jemand aus der Gruppe anhatte. Nachdem wir die Einkäufe bergauf nach Casteil auf den Campingplatz schleppten, kochten wir wieder in Kleingruppen und packten soweit es ging schon alles für die Abreise zusammen.

Donnerstag den Tag der Abreise verbrachten wir hauptsächlich im Bus, zunächst auf den Weg nach Perpignan und anschließend noch zum Strand in Argelès sur mer, was eine tolle Abwechslung zur Bergluft war. Als wir wieder nach einer Busfahrt, erneut am Bahnhof von Perpignan ankamen, gingen wir beim Döner zu Abend essen, wobei ein paar auf das Gepäck aufpasste. Um 22:00 Uhr ging es dann schließlich mit dem Reisebus wieder nach Freiburg, wo wir aufgrund des etwas fragwürdigen Fahrstiles des Busfahrers mit zweiundeinhalb Stunden Verspätung ankamen.

Insgesamt war es für alle ein nervenaufreibendes aber vor allem unglaublich schönes Abenteuer und da wir die Geduld und die Bereitschaft der Lehrer keinesfalls für selbstverständlich halten, wollten wir uns noch ganz herzlich bei Frau Zimmermann, Herr Fink und Herr Torres bedanken!