Beiträge

KGN nachgefragt online mit Neuenburgs Bürgermeister Joachim Schuster

Seit 1991 gab es 3 Päpste, 7 Bundespräsidenten und 29 HSV-Trainer. Ganz schön viel Wechsel? Nicht in Neuenburg am Rhein. Seit sagenhaften 29 Jahren ist Joachim Schuster hier Bürgermeister. Wenn das mal nicht rekordverdächtig ist…

Kurz vor den Sommerferien kommt Joachim Schuster nun erstmals in die Schülertalkshow nachgefragt des Kreisgymnasiums Neuenburg – diesmal leider ohne Zuschauer, dafür exklusiv im Web!

Ein Gespräch über drei Jahrzehnte in der Kommunalpolitik, große Visionen für Neuenburg, eine Zweitkarriere als Fußballtrainer, das Leben im badischen Exil und die Kunst des Aufhörens.

Joachim Schuster im Gespräch mit 
Marie Graser und Marlon Tritschler 
nur online unter: https://nachgefragt.kgn.schule 
ab Montag, 27. Juli um 19:00 Uhr. 

Theateraufführung: Kein Weltuntergang am KGN

Auch wenn sich das jetzt anfühlt, als wäre es seehr lange her: Vor der Schließung der Schulen gab es noch eine tolle Theateraufführung. Hier der Bericht:

Dei Schüler des Theaterkurses der 11. und 12. Klassen haben sich in ihrem diesjährigen Stück mit dem Thema Weltuntergang beschäftigt. In den Wochen vor der Aufführung wurde viel geprobt, gelacht und gestritten. Theaterunterricht unterscheidet sich von anderen Fächern vor allem dadurch, dass die Schüler viel eigene Erfahrungen einbringen und Leben an sich ausprobieren können.
Das Thema ist selbst gewählt und erarbeitet und erwies sich in diesen Tagen zufällig wieder mal als aktuell. Das Publikum in der sehr gut gefüllten Aula war aber nicht nur wegen des Themas sehr aufmerksam, sondern staunte auch über die moderne Form der Darbietung – es wurde auf mehreren Bühnen gespielt und die gelungene Inszenierung brachte viel Applaus. In diesem Jahr wurde die Probenzeit auch tatkräftig durch die ehemalige Schülerin Theresa Nafz unterstützt
Susanne Krummrich
 

Fit sein und bleiben, eine „lebenslängliche“ Herausforderung

KGN Sportkurs besucht Fitness-Studio Injoymed in Müllheim

Nach der Beschäftigung mit dem Thema Krafttraining, organisierte die Sportlehrerin Claudia Zimmermann-Ruf auf Wunsch ihres Sport-Kurses einen Besuch im Fitness-Studio Injoymed in Müllheim. Dort nahm sich der Studioleiter Martin Pracht eine Stunde Zeit, um einen motivierenden Einblick in das Thema Fitness zu geben.

Zunächst staunten die Jugendlichen über die vielfältigen Daten, die eine Körperanalyse liefert. Schwere Knochen zählen nicht als Ausrede, wenn deren Masse auf Gramm genau meßbar ist. Dass Fitness und Ernährung irgendwie zusammengehören, wussten sie schon, dass es aber so komplex ist, wunderte dann doch.

Beeindruckt war der Kurs auch von den Möglichkeiten der technischen Geräte, der adaptiven Chipsteuerung oder dem differenzierenden Gewichtsausgleich bei muskulären Dysbalancen. Erwartet hatten sie außerdem lautere Musik und mehr Stimmung, daher bewegten sie sich andächtig lauschend durch den Trainingsraum, um die konzentrierte, aber angenehm-freundliche Sportatmosphäre nicht zu stören.

Da Martin Pracht immer wieder fragend das Wissen der Gruppe prüfte, dämmerte es manchen, dass man im Sportunterricht doch „was fürs Leben“ lernen kann.
Die meisten Fitness-Sportler kommen zur Wiedererlangung der Gesundheit, das zeigt eindrücklich, wie wertvoll dieses Gut ist und eben nicht selbstverständlich. Und: dass man sich darum kümmern sollte, vor allem in stressigen Zeiten, wie dem anstehenden Abitur.

„Mens sana in corpore sano“, das wussten schon die alten Römer und Martin Pracht formulierte es so, unser Körper sei ein Bewegungsapparat und kein Schonungsapparat. Er forderte die Jugendlichen auf, dies gerade in den kommenden Jahren, ihren rein biologisch besten , nicht zu vernachlässigen, damit diese lebenslängliche Aufgabe ihren lebensverlängernden Effekt zeigen kann.

Der Sportkurs bedankt sich beim Injoymed-Team für den detaillierten und kompetenten Einblick in die komplexen Zusammenhänge des gesundheitsorientierten Fitnesstrainings.

nachgefragt mit Sophie Passmann am 21.01.2020 um 19:00 Uhr

Sie hat eine eigene Rubrik bei Böhmermann, eine eigene Kolumne im ZEITmagazin, eine eigene Radiosendung auf 1LIVE, einen eigenen SPIEGEL-Bestseller und viel eigene Meinung – und das alles schon mit 25. Sophie Passmann überzeugte auf der Bühne zusammen mit Melanie Klonek und Johanna Lehmann als Feministin, als kritisches SPD-Mitglied, als kompetente Weintrinkerin, als glühende Verehrerin der Deutschen Bahn und vor allem als wortgewandte, iddenreiche und humorvolle Aspirantin auf eine eigene Latenight-Show.

Dienstag, 21. Januar,  19.00 Uhr

Eintritt frei

Sportprofil der Klasse 8 wagt sich auf Glatteis

Um 10:50 Uhr trafen wir uns an der Schule und liefen zum Bahnhof in Neuenburg. Von dort fuhren wir mit dem Bus nach Müllheim, und von Müllheim dann mit dem Zug nach Freiburg. Vom Bahnhof in Freiburg ging es dann weiter mit der Straßenbahn zur Berliner Allee und dann ins EHC Stadion.

Zuerst bekamen wir Schlittschuhe und Schläger. Dann ging es ab aufs Eis. Am Anfang waren alle noch etwas wackelig auf ihren Schlittschuhen, aber kurze Zeit später hatten sich die Meisten daran gewöhnt und wohler gefühlt als zu Beginn. Peter und sein Trainer zeigten uns dann ein paar Übungen ohne Schläger und Puck, um noch sicherer zu werden. Diese Aufgaben haben fast alle gemeistert.

Dann holten sich alle ein Schläger und ein Puck und machten wieder ein paar Übungen. Erst mal leichte Übungen, wie zum Beispiel Slalom um die Hindernisse und dann ein Torschuss aufs Tor und dann kamen die schwierigeren Aufgaben, wo wir den Puck mit beiden Seiten des Schlägers unter kleinen Erhöhungen durch dribbeln mussten und dann aufs Tor schießen mussten oder das wir gegen Blöcke passen und dann den Puck wieder abfangen mussten.

Die ganzen „Fußballer“ haben den Puck mehr mit dem Fuß statt mit dem Schläger gespielt. Aber auf einmal gab es erst mal einen kurzen Schockmoment. Peter schoss mit voller Wucht gegen den Pfosten und von dort prallte der Puck an Letitzias Auge. Es war schnell dick und blau, aber sie nahm es nach ein paar Minuten mit Humor.

Die letzte halbe Stunde durften wir machen was wir wollten. Viele spielten miteinander aufs Tor. Alle hatten dabei Spaß. Nach dieser halben Stunde brachten wir Schläger und Schlittschuhe wieder weg.

Es ging mit der Straßenbahn zum Bahnhof und wir gingen zum Gasthof zum „Goldenen M“. Der Zug kam um 15:15 Uhr – für manche war es nochmal sehr knapp, aber alle kamen mit. Jeder fand, dass der Ausflug gelungen war und dass Eishockey mehr Spaß macht als Englisch und Französisch.

Die richtige Mischung macht’s! – SMV-Workhop 2019

Die richtige Mischung macht’s! 
Der Spaß kommt dieses Jahr neben der SMV-Arbeit beim Workshop nicht zu kurz.

Auch dieses Jahr freute sich die SMV des Kreisgymnasiums Neuenburg auf den Workshop in Gersbach. Die neuen Klassensprecher/innen wussten nicht, was sie erwartet. Die Erfahrenen wollten sich dieses Mal die Zeit nehmen, um neben dem Arbeitseifer bei Kaffee und Kuchen auch zwischendurch die Aussicht, einfach das Miteinander zu genießen.

Nach einer sehr lustigen spielerischen Kennenlern-Runde wurden in diversen Wahlgängen die Ämter im Vorstand neu besetzt, sowie die Mitglieder der Schulkonferenz gewählt. Einige Satzungsänderungen wurden einstimmig verabschiedet, wodurch ein Einblick in demokratische Prinzipien deutlich wurde.

Am ersten Nachmittag wurden positive und zu verbessernden Aspekten am KGN gesammelt und im Anschluss mit der Schulleitung besprochen, die die SMV am frühen Abend besuchte. Nach dem gemeinsamen Kochen und Essen, durfte das Lagerfeuer nicht fehlen, bevor beim Werwolf-Spiel eifrig die Köpfe rollten.

Die Planung und Überarbeitung bestehender Projekte im Jahresverlauf beanspruchte die Zeit des nächsten Vormittags. Anhand von Rollenspielen wurden Lösungen erarbeitet für schwierige Situationen in den Klassen, mit denen die Klassensprecher immer wieder zu kämpfen haben. Außerdem wurde der Begriff „Verantwortung“ näher betrachtet. Dabei waren die jungen Klassensprecher sehr beeindruckt von dem Know-how der Erfahrenen.

Die konkretere Planung der Projekte wurde am nächsten Tag fortgesetzt, vor allem deren digitale Dokumentation. Hierzu waren die langjährigen und erfahrenen SMV-Mitglieder in einer kleineren, aber umso effektiveren Runde unter sich.

Obwohl sich das grandiose Alpenpanorama eher selten zeigte, zogen die Schüler/innen ein sehr positives Fazit dieser Tage. Dafür konnten die ersten Schneeflocken des Winters bewundert und eingefangen werden.

 

Sie bedanken sich herzlich beim KGN-Förderverein für dessen großzügige finanzielle Unterstützung und dem SMV-Workshop-Organisationsteam rund um die betreuenden Verbindungslehrer für die gelungene Veranstaltung.

Benefizkonzert am KGN am 28.11.2019

Verantwortung übernehmen war letztes Jahr Thema unseres Ethikkurses. Herr Held hatte die Idee, dass wir als Kurs doch auch mal Verantwortung übernehmen könnten. Unsere erste Idee waren Hasen, schlussendlich wurde es dann doch ein Benefizkonzert.

Die Künstler waren schnell gefunden. Natürlich unsere KGN Big Band, denn ohne Big Band läuft kein Konzert bei uns. Als Hauptact einigten wir uns schnell auf „The RoadJacks“, eine regionale Band aus Müllheim, die mit eigenen Songs dabei sind die Popmusik zu revolutionieren.

Die Bands waren regional, so auch unser Spendenanlass: Die Tafel Markgräflerland. Sie sorgt dafür, dass Menschen mit weniger Einkommen die Chance auf ein täglich gutes Essen bekommen. Um dies zu gewährleisten sind sie auf Spenden in Form von Essen oder Geld angewiesen.

Und am 28.November war es soweit: Unser Benefizkonzert.

Der Abend selbst war ein großer Erfolg. Wir durften um die 120 Konzertbesucher, bestehend aus Jung und Alt, begrüßen. Jazzige Klänge der BigBand, funkige Musik der RoadJacks – für den Zuhörer war alles dabei.

Nicht nur musikalisch ein erfolgreicher Abend, wir konnten uns darüber freuen der Tafel sage und schreibe 620 Euro zu überreichen.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer und großzügigen Spender!

Schülerinnen und Schüler des KGN zu Besuch bei ProXES Technology in Neuenburg

Einen interessanten Einblick erhielten Schüler des KGN mit ihrer Chemielehrerin Andrea Wolf im Labor der Firma ProXes Technology GmbH. Sie bekamen die Gelegenheit die dort vorhandenen verfahrenstechnischen Maschinen kennenzulernen und live auszuprobieren. Dazu wurde eine Flüssigseife hergestellt. Nach einer Einführung in den Aufbau von Seifen und der Funktion der einzelnen Rohstoffe, wurden alle nötigen Bestandteile gemischt. Um eine Flüssigseife mit entsprechender Konsistenz und ohne Luftblasen zu erhalten, ging die Seife nun durch eine der Spezialapparaturen der Firma. Heraus kam eine Flüssigseife mit entsprechender Viskosität und ohne Blasen. Über die Dichte und einen Glastest konnte man die Unterschiede vorher – nachher experimentell nochmals nachweisen. Es folgte noch eine Gesprächsrunde bei der es z.B. um Berufe, Absatzmärkte, Produkte, verwendete Materialien der Apparaturen ging. Als Überraschung gab es passend zum Datum 11.11. noch Berliner und Getränke und eine Probe der selbsthergestellten rosafarbenen Flüssigseife mit Himbeergeruch!

Mit vielen neuen Eindrücken ging es zurück an die Schule. Ein herzliches Dankeschön dafür an alle Beteiligten!

Sportprofil Klasse 9: Exkursion in die Pyrenäen

Vom 14. Juli bis zum 19. Juli reiste das Sportprofil der 9. Klasse im Rahmen einer erlebnispädagogischen Expedition nach Südfrankreich in die Ostpyrenäen.

Am Sonntag um ca. 20 Uhr ging es, nach wochenlanger Organisation und Vorbereitung endlich los in Richtung Süden. Wir fuhren mit dem Flixbus von Freiburg bis kurz vor die spanisch-französische Grenze nach Perpignan, wo wir einen Anschlussbus nach Vernet les Bains nahmen. Die 2 Stunden Aufenthalt dort nutzten wir zum Einkaufen für die nächsten Tage. Aufgrund der durchaus ausbaufähigen Bequemlichkeit der Schlafpositionen in Reisebussen und den daraus folgenden Schlafmangel, kamen wir ziemlich erschöpft aber auch sehr zufrieden am Campingplatz an. Anschließend bauten wir unsere Zelte auf, verbrachten die frei Zeit am Pool und mit Kartenspiele, bis wir um 17:30 Uhr mit dem Kochen anfingen.

Am Folgendem Tag wurden wir bereits um 4:30 Uhr aus den Zelten gescheucht, damit wir uns für die lange Wanderung auf den Pic du Canigou fertig machen konnten. Um 6 Uhr liefen wir dann den Sonnenaufgang bewundert los. Kurz nach der längeren Frühstückspause, liefen wir einen der steilsten und längsten Aufstiege hoch. Um ca. 13:30 Uhr nach vielen Stunden anstrengender Wanderung sahen wir endlich den 2783m Gipfel, wobei wir beinahe 2 Stunden brauchten bis wir an der letzten Hürde vor dem Ziel ankamen: ein kurzer Kletterabschnitt, welcher von Vielen als bester Teil bewertet wurde. Als erste Sportprofilklasse des KGNs kamen alle Schüler, bis auf ein Paar die krankheits- oder verletzungsbedingt am Campingplatz oder zu Hause bleiben mussten, oben am Gipfel an! Auch der Schulrekord von 47 Liegestützen oben auf dem Berg wurde gleich zweimal von Joel mit 51 und Hanna mit 52 Liegestützen geschlagen. Nach dem Bewundern der Aussicht, dem aufhängen unserer Flagge und dem Schießen vieler Fotos ging es schließlich wieder bergab in Richtung Campingplatz, wo wir dann auch um 22 Uhr mit schmerzenden Beinen, müde, allerdings auch sehr stolz ankamen. Dort wurden wir von unseren drei Mitschülern, die leider nicht mitkommen konnten, nicht nur mit Pizza aus dem Restaurant, sondern auch mit mousse au chocolat, die sie extra für uns gemacht haben, empfangen.

Den darauf folgenden Morgen verbrachten wir mit faulenzen und Gemeinschaftsspiele. Um die Mittagszeit liefen wir runter nach Vernet les Bains, wo wir einen Bus nach Villefranche De Conflent nahmen, um die kostenfreie Tropfsteinhöhle Cova Bastera zu besichtigen. Danach bummelten wir noch ein bisschen durch die Gassen der von Mauern umringten Kleinstadt. Daraufhin fuhren wir zurück nach Vernet les Bains, wo wir die Gelegenheit nutzten um nochmals einkaufen zu gehen. Neben den Lebensmitteln kauften bzw. bekamen wir ein paar Lindt Hasenohren geschenkt, die bis zur Rückfahrt, rund um die Uhr, abwechselnd jemand aus der Gruppe anhatte. Nachdem wir die Einkäufe bergauf nach Casteil auf den Campingplatz schleppten, kochten wir wieder in Kleingruppen und packten soweit es ging schon alles für die Abreise zusammen.

Donnerstag den Tag der Abreise verbrachten wir hauptsächlich im Bus, zunächst auf den Weg nach Perpignan und anschließend noch zum Strand in Argelès sur mer, was eine tolle Abwechslung zur Bergluft war. Als wir wieder nach einer Busfahrt, erneut am Bahnhof von Perpignan ankamen, gingen wir beim Döner zu Abend essen, wobei ein paar auf das Gepäck aufpasste. Um 22:00 Uhr ging es dann schließlich mit dem Reisebus wieder nach Freiburg, wo wir aufgrund des etwas fragwürdigen Fahrstiles des Busfahrers mit zweiundeinhalb Stunden Verspätung ankamen.

Insgesamt war es für alle ein nervenaufreibendes aber vor allem unglaublich schönes Abenteuer und da wir die Geduld und die Bereitschaft der Lehrer keinesfalls für selbstverständlich halten, wollten wir uns noch ganz herzlich bei Frau Zimmermann, Herr Fink und Herr Torres bedanken!

Semur-Austausch 2019 – Gegenbesuch der französischen Schüler

Teil 2: Gegenbesuch der französischen Schüler in Neuenburg vom 23. bis 18. Juni 2019 (zum Teil 1)

Fröhliches Gelächter hallte durch die Bahnhofshalle in Mulhouse, als unsere französischen Austauschpartner am Sonntag, den 23. Juni zu ihrem Gegenbesuch eintrafen. Das Wiedersehen verlief freudig, und nachdem wir noch ein Gruppenfoto machten, verbrachten wir den restlichen Sonntag gemeinsam mit unseren Austauschpartnern in Neuenburg, wo wir den Abend gemeinsam mit unseren Familien und Freunden ausklingen ließen.

Am nächsten Morgen gingen wir zur Schule, wo sich die Franzosen mit ihren Lehrern trafen und wir danach gemeinsam frühstückten. Nach einer kleinen Ansprache unseres Schulleiters Herrn Kügele hieß es dann auch für die französischen Schüler: Unterricht. Die Schüler wurden, wie auch wir deutschen Schüler in Frankreich, in Kleingruppen eingeteilt, in denen sie dann den deutschen Unterricht kennenlernten. Um 14 Uhr trafen wir uns am Rathaus und wurden dort von Herrn Branghofer und Frau Eveno empfangen. Herr Branghofer vertrat den Bürgermeister und trug uns eine interessante Präsentation über Neuenburg vor, während Frau Eveno das von Herr Branghofer Erzählte auf Französisch übersetzte. Nach dem Vortrag bekamen wir von der Stadt einen Eisgutschein spendiert, den wir natürlich sofort einlösten. Den restlichen Tag verbrachten wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern.

Am Dienstagmorgen trafen wir uns am Bahnhof, um dann gemeinsam nach Freiburg zu fahren. Dort machten wir eine kleine Stadtrallye, um den französischen Schülern Freiburg zu zeigen und ihnen die deutsche Kultur näher zu bringen. Dabei lernten auch wir Einheimischen einige interessante Dinge über Freiburg. Beispielsweise sind die Freiburger Bächle insgesamt 15,9 km lang, jedoch verlaufen 6,4 km unterirdisch. Nach der Rallye stiegen wir die schmale Wendeltreppe des Freiburger Münsters hinauf. 205 Treppenstufen später kamen wir schließlich oben im Glockenturm an. Das anstrengende Treppensteigen zahlte sich letztendlich aus und wir wurden mit einem wunderschönen Ausblick über die Dächer Freiburgs und auf die Freiburg umgebende Kulisse des Schwarzwalds belohnt. Kurz darauf machten wir uns mit der Straßenbahn auf den Weg in das Stadtviertel Vauban, wo uns eine interessante Stadtführung erwartete. Wir erfuhren einige spannende Dinge über das Konzept und die Geschichte dieses Stadtviertels. Danach picknickten wir und erholten uns im Schatten, bevor wir danach wieder in Richtung Stadtzentrum loszogen, um dort in kleinen Gruppen noch ein bisschen herumzuschlendern, vielleicht auch das ein oder andere Souvenir zu kaufen und Freiburg auf eigene Faust weiter zu erkunden. Der Tag neigte sich dem Ende zu und wir trafen uns wieder mit unseren Lehrern und den anderen deutsch-französischen Gruppen, um gemeinsam mit dem Zug zurück nach Neuenburg zu fahren, wo wir uns dann verabschiedeten, um uns zuhause von dem schönen und ereignisreichen Tag zu erholen.

In der ersten Schulstunde am Mittwochmorgen gingen die französischen Schüler wieder mit uns in den Unterricht, bevor sie dann aufbrachen, um die Feuerwehr in Neuenburg zu besuchen. In der sechsten Stunde aßen wir alle gemeinsam in der Mensa, nachdem unsere Austauschpartner von der Feuerwehr höchstpersönlich wieder zurück zur Schule gebracht wurden. Sogar das Blaulicht und die Sirene wurde extra für die französischen Schüler für einen Augenblick eingeschaltet. Was für ein Service! Am Nachmittag stand eigentlich Sport auf dem Programm, doch da es so heiß war, freuten sich alle, als die Lehrer vorschlugen, stattdessen das Schwimmbad zu besuchen. Und so kam es, dass wir uns am Schwimmbad in Steinenstadt trafen und dort den restlichen Nachmittag entspannt im Schatten der Bäume und im kühlen Wasser verbrachten. Den Eintritt in das Schwimmbad wurde von der Stadt übernommen.

Am Donnerstag gingen wir wieder gemeinsam mit unseren Austauschpartnern in die Schule, wo sich die französischen Schüler mit ihren Lehrern trafen und anschließend die Bäckerei K&U besichtigten. Der Nachmittag war für alle frei und wir konnten uns selbst ein Programm überlegen. Die meisten beschlossen, den Tag gemeinsam mit Freunden oder der Familie im Schwimmbad zu verbringen oder einen kleinen Ausflug in die Umgebung zu unternehmen. Um 18 Uhr trafen wir uns in der Schule zum Abschlussfest. Es gab ein kleines Buffet mit selbst mitgebrachtem Essen. Die Vielfalt war groß. Es gab alles, von süßen Waffeln mit Puderzucker über saftige Obst-Spieße bis hin zu leckeren Salaten. Wir spielten ein kleines Spiel, aßen etwas und saßen gemütlich noch ein wenig zusammen. Abschiedsstimmung lag in der Luft und wir wurden alle ein wenig wehmütig. Trotzdem oder gerade deswegen kosteten wir den Abend in vollen Zügen aus.

Am nächsten Tag verabschiedeten wir uns morgens von unseren Austauschpartnern und versicherten uns, dass wir in Kontakt bleiben werden. Es wurde geweint und gelacht, gedankt und umarmt. Wir werden diese schönen Erinnerungen und neuen Erfahrungen, die wir in Frankreich und auch hier in Deutschland gemeinsam mit all diesen tollen neuen Freunden gesammelt haben, für immer in unserem Herzen behalten. Wir bedanken uns vielmals bei all denjenigen, die diesen Austausch für uns ermöglicht haben und uns dadurch gezeigt haben, wie schön es ist, die Sprachkenntnisse, die wir in der Schule erwerben, einzusetzen, um mit Menschen zu sprechen, mit denen wir sonst gar nicht kommunizieren könnten.

Lena Weber Klasse 8b

Semur-Austausch 2019 – Besuch in Semur

Teil 1: Schüler der 8. Klassen besuchten Semur-en-Auxois vom 02.06. bis 07.06.2019 (zum Teil 2)

„Will noch jemand Gummibärchen?“ — Wir, die Gruppe der deutschen Austauschschüler saßen am Sonntag, dem 2. Juni 2019 um 16:00 Uhr bereits im Zug nach Semur-en-Auxois, als Anfragen wie diese zu kursieren begannen. Nicht lange danach folgten Fragestellungen wie: „Wann kommen wir an?“ und „An welcher Station müssen wir umsteigen?“. Frau Fusco und Frau Neuland, die uns alle anführten, stiegen mit uns in Dijon um und in Semur, nach einiger Verspätung, schließlich auch aus. An diesem Abend begegneten wir erstmals unseren Gastfamilien, tauschten Geschenke und Nachfragen aus, und die einen oder anderen trafen sich sogar noch auf dem Stadtfest, das an diesem Abend seinem Ende entgegensah.

Am nächsten Morgen war sogleich ein Treffen mit allen anderen Deutschen angesetzt, und danach begann der Ernst des Austausches: Beteiligung am französischen Unterricht! In kleinen Gruppen von drei bis sechs Schülern hatten wir Neuenburger bis zum Nachmittag mit den Klassen der Cinquième und Quatrième (Was der 7. und 8. Klassenstufe in Deutschland entspricht) verschiedene Unterrichtsfächer wie Englisch, Kunst und auch Französisch, in denen wir uns mehr oder weniger gut beteiligen konnten. Diesen Abend verbrachten wir mit unseren Austauschpartnern.

Als wir uns am Tag darauf im Collège Christiane Perceret trafen, ging es sogleich weiter mit dem Bus nach Nuit-St. Georges, einem Städtchen wo wir die Cassis-Fabrik Vedrenne besichtigten. Wir bekamen eine Filmvorführung und danach eine geführte deutsch-französische Tour durch die Fabrikhallen, bevor wir uns der Verkostung widmen durften.

Weiter ging es danach in die nahegelegene Ortschaft Beaune, wo wir, nach einem Picknick, in kleinen Gruppen selbst durch das malerische Städtchen pilgerten.

Den Mittwochvormittag, an dem auch Frau Haueisen zu uns stieß, die Frau Neuland ersetzte, verbrachten wir dann wieder in der Schule. Nachmittags war für alle frei, und jeder von uns unternahm etwas mit seiner Gastfamilie. Manche besuchten Museen oder Zoos, andere die Familie des Austauschpartners und wieder andere gingen ins Schwimmbad.

Mit einer deutsch-französischen Sportstunde begannen wir den darauffolgenden Donnerstag, hatten danach noch einmal Unterricht und dann ging es nach der Mittagspause mit einer Audienz bei der Bürgermeisterin Semurs, Mme Sadon, weiter, vor der wir Deutschen die zuvor mit den Franzosen einstudierte Europahymne (auf französisch: l’ode à la joie) zum Besten gaben und dafür mit Getränken und Gebäck entlohnt wurden. Von Mme Duchesne, der offiziellen Stadtführerin von Semur, bekamen wir im Anschluss im Rahmen ihrer Berufstätigkeit noch ein Stückchen der Stadtgeschichte mit auf unseren eindrucksreichen Weg durch eine Woche in einer fremden Stadt, in einer fremden Familie und nicht zuletzt in einer fremden Sprache, welcher am Freitagvormittag auf dem Bahnsteig der netten Stadt in der Nähe von Dijon mit dem Namen Semur sein Ende fand.

Emma Eisenbarth, Klasse 8b

Sportprofil-Schüler/innen der Stufe 10 werden zertifizierte Sportassistenten

Alle Sportprofiler der Stufe 10 haben im Juli 2019 das Zertifikat zum Sportassistenten erhalten. Voraussetzung war eine intensive Woche mit Theorie und Praxis und am Ende eine Lehrprobe. Gratulation!

 

Sportschüler/innen der Oberstufe beim Skifahren in der Schweiz

Am Sonntagmorgen den 24.03.19 ging die Reise für die Sportschüler der Oberstufe nach Lenzerheide los. Um 6 Uhr morgens fuhr der Bus beim KGN los und kam 3 Stunden später sicher vor der kleinen Selbstversorger Hütte in der Schweiz an. Nachdem sich alle 13 Schüler und auch die 2 Sportlehrer Herr Fink und Frau Kraus ein bisschen in die Hütte eingelebt hatten, ging es auch schon direkt auf die Skipiste. Der Tag endete für viele mit einem dicken Sonnenbrand, da die Sonne am ersten Tag sehr stark war. Das Skifahren machte allen sehr Spaß. Am Abend kam das erste Kochteam, bestehend aus Sophia Schwab und Charlotte Hohlbaum, zum Einsatz und es wurden leckere Spaghetti mit Tomatensoße serviert.

Am Montagmorgen frühstückten wir alle zusammen an dem großen Tisch mit vielen kleinen Leckereien, die von Herrn Fink und Frau Kraus vorbereitet wurden. Vormittags auf der Skipiste war es so neblig, dass alle wie im Entenschwarm die Piste herunterschlichen, da die Gefahr für Unfälle oder jemanden aus der Gruppe zu verlieren, zu groß war. Nachmittags machten wir als Gruppe einen Ausflug auf die gegenüberliegende Pistenseite. Bis auf 2 Schüler, die die Gruppe für kurze Zeit verloren, wurde auch dieser Tag unfallfrei überstanden. Abends gab es Winzerschnitten und Schokopudding als Dessert, womit alle satt und zufrieden ins Bett gehen konnten.

Am letzten Tag auf der Piste durften sich die Schüler in Gruppen von mindestens 3 Schülern einteilen und ihre eigenen Routen abfahren. Zum Abendessen gab es leckeren Reis mit Putenfleisch und Gemüse. Als Abschluss gab es einen amüsanten gemeinsamen Spieleabend, den alle sehr genossen.

Am Mittwochmorgen ging es dann leider schon wieder nach Hause.

Bericht von Sarah Rueb, KS1

Werkstücke sicher befestigen – Möbelbau AG optimiert die Werkbänke im Werkraum

Die Schüler/innen der Möbelbau AG haben bei den letzten Treffen daran gearbeitet, die Werkbänke im Werkraum zu verbessern. Dank der großzügigen Spende von Kreg Tools haben wir viele nützliche Werkzeuge zur Verfügung, die unsere Holzarbeiten erleichtern oder Vieles erst möglich machen.

In diesem Fall wurden T-Nut-Schienen in den Werkbänken installiert, die es in Kombination mit den speziellen Klemmen von Kreg ermöglichen, Werkstücke sicher und praktisch auf der Werkbank zu befestigen. So kann man gut an einem Werkstück arbeiten, ohne dass es wegrutscht. Gleichzeitig ist die Befestigung schnell und flexibel.

Zur Installation lernten die Schüler/innen, wie man mit einer Oberfräse arbeitet, um die Nuten in die Tischoberfläche zu fräsen. Durch die Nut ist die Schiene genau plan mit der Werktischoberfläche und stört so nicht, wenn sie nicht gebraucht wird. Das Ergebnis erleichtert nun die Arbeit nicht nur der Möbelbau AG, sondern auch allen anderen holzverarbeitenden Anwendungen, z.B. im NwT-Unterricht.

Vielen Dank an Kreg für die Spende des Materials.