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„Marche de la Paix“ mit Schülerinnen und Schülern des KGN

Deutsche und französische Jugendliche aus 5 Schulen setzen ein Zeichen für Frieden und Versöhnung und besuchen gemeinsam den Hartmannswillerkopf

Der Blick von Neuenburg auf den Grand Ballon und den benachbarten Hartmannswillerkopf gehört für uns zur vertrauten und heimeligen Vogesen-Kulisse. Dabei wird oft vergessen, dass dort im Ersten Weltkrieg 30.000 junge Männer ihr Leben lassen mussten – viele von Ihnen nicht älter als 18 Jahre. Der „Viel Armand“, wie er in Frankreich oft genannt wird, war der am heftigsten umkämpfte Gipfel in den Vogesen. Obwohl das Elsass nu rein Nebenkriegsschauplatz war, waren die Gefechte hier besonders grausam: neben der Artillerie kamen auch Giftgas und Flammenwerfer zum Einsatz – von den Soldaten wurde der Hartmannswillerkopf auch „Menschenfresser“ genannt.

Um an die schrecklichen Ereignisse vor 100 Jahren zu erinnern und um ein Zeichen für den Frieden zu setzen, haben am vergangenen Mittwoch etwa 100 Schülerinnen und Schüler aus Frankreich und Deutschland – unter ihnen auch vom KGN – den Hartmannswillerkopf besucht und sind gemeinsam in einem Friedensmarsch durch die alten Schützengräben bis zum großen Soldatenfriedhof gewandert.

Neben den vierstündigen Kursen Französisch und Geschichte des KGN haben Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule „Lycée Albert Schweitzer“ aus Mulhouse, einer Klasse des deutsch-französischen Gymnasiums „Romain Rolland“ aus Dresden, des „Lycée J. J. Henner“ aus Altkirch (Elsass) und eines Berufsgymnasiums aus Mulhouse teilgenommen.

Dabei war den Organisatoren nicht nur der Geschichtsunterricht vor Ort, sondern auch der deutsch-französische Dialog zwischen den Schülerinnen und Schülern wichtig. Der Austausch über die gemeinsame Vergangenheit beider Länder, aber natürlich auch das gegenseitige Kennenlernen war ein wichtiges Anliegen der Organisatoren. So wurde auf der Wanderung natürlich nicht nur über den Ersten Weltkrieg gesprochen, sondern auch über gemeinsame Hobbies, Unterschiede im Bildungssystem und natürlich über den Fußball. Das hat offenbar funktioniert, wie man den Kommentaren der französischen Schüler entnehmen kann: „Nous avons pu se connaître, échanger sur nos centres d’intérêts – Nous avons créé des liens avec des Allemands – J’ai été touché, c’était très bien, j’ai aimé vivre une journée avec des Allemands.“

Bereits während der gemeinsamen Busfahrt hatten die Schülerinnen und Schüler des KGN Gelegenheit, sich mit den französischen Schülern auszutauschen und an vergangene Treffen anzuknüpfen. Am Hartmannswillerkopf ging es zunächst in einer schweißtreibenden Wanderung vorbei an einem versteckten deutschen Soldatenfriedhof und etlichen Überbleibseln aus dem Ersten Weltkrieg bis zur „Kantine Zeller“, einer ehemaligen Versorgungs- und Lazarettstation. Dort verlasen die Schülerinnen und Schüler Tagebucheinträge und Briefe von französischen und deutschen Soldaten, die den unerträglichen Kriegsalltag eindrucksvoll vor Augen führten.

Gestärkt durch Kaffee und „pain au chocolat“, organisiert vom Verein der „Amis de Hartmannswillerkopf“, ging es dann weiter durch die gespenstischen Befestigungsanlagen, Bunker und Schützengräben auf den Gipfel, wo sich deutsche und französische Soldaten kaum 20 Meter voneinander enfernt gegenüber standen. Dort erhielten die Schüler Informationen zu den Verläufen der Kämpfe und zum Alltag in den Schützengräben; auch der Besuch des vor zwei Jahren neu eröffneten „Historial“, einem Museum zu den Kämpfen am Hartmannswillerkopf, das von deutschen und französischen Historikern gemeinsam konzipiert wurde, beleuchtete eindrucksvoll die Absurdität und Grausamkeit des Krieges.

Als Abschluss fanden sich alle Schülerinnen und Schüler vor der bedrückenden Kulisse des großen Soldatenfriedhofs zusammen, um in beiden Sprachen Texte zu Frieden und Versöhnung zu verlesen und gemeinsam die Europahymne zu singen. Besonders beeindruckt hat die Schülerinnen der sehr persönliche Augenzeugenbericht eines Musikers, dessen ganze Familiengeschichte von den Ereignissen des Krieges bestimmt war.

Trotz der Besonderheit dieses Ortes war e seine „belle journée“, wie Jean-Joseph Feltz und René Tessier, die beiden Hauptorganisatoren des „Marche de la paix“, resümierten. Dem stimmten auch die Schüler zu:

„Ja, ich denke, es war definitive sehr bewegend, einen Ort zu sehen, wo vor etwa 100 Jahren unsere Vorfahren um ihr Leben gekämpft haben. Dadurch, dass wir den Tag in einer deutsch-französischen Gruppe erleben durften, wurde das Ganze noch eindrücklicher: Während wir heute gemeinsam mit unseren französischen Austauschpartnern lachen können, haben unsere Vorfahren noch mit ihnen kämpfen müssen!“

Am Ende des Tages war aber auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern klar, wie wichtig die deutsch-französische Freundschaft und die gemeinsame Verantwortung für die Vergangenheit ist. 2 französische Schülerinnen brachten das so auf den Punkt:

„Oui, c’est incroyable de se dire qu’il y a 100 ans, il y avait la guerre et que maintenant on y va avec des Allemands en tant qu’amis. Cela nous permet de nous render compte des conditions difficiles des soldats mais aussi de l’importance de la paix.“

Semikolon; zwischen gestern und morgen

Bericht von Theresa Nafz, Mitglied des Ensembles

„Abschied nehmen ist oft nicht leicht…“, dies wurde am Donnerstag den 1. März 2018 allen Zuschauern in der Aula des KGNs klar. Unter der Überschrift „Semikolon; zwischen gestern und morgen“ gingen um 20:00 Uhr die Scheinwerfer an und beleuchteten die Bühne für die Schüler des Literatur-und-Theater-Kurses der Kursstufe I und II. In langen Proben und viel Vorarbeit erstellte die Gruppe einzelne Szenen und verknüpfte diese zu einer Collage rund um das Thema „Abschied“. Diese enthielt zum einen klassische, literarische Werke wie „Romeo und Julia“ von William Shakespeare oder auch Szenen von Bertolt Brecht und Hermann Hesse, zum anderen aber auch einige von den Schülern selbst verfasste Texte.

Da in wenigen Wochen das Abitur beginnt, war dies auch der Abschluss für die Schüler der zwölften Klasse, denen dadurch das Ende der Schulzeit noch näher vorkam. Das ganze Stück über war der Abschied zum Greifen nah, wobei sich die Szenen nicht nur um die Schule, sondern auch um viele andere Arten des Abschieds drehten.

Durch die Präsentation zog sich wortwörtlich ein „roter Faden“, welcher in Form von roten Requisiten eingebaut wurde, die auf der sonst schwarz gestalteten Bühne und der Kleidung deutlich hervortraten. Zu Beginn der Aufführung verwandelten sich die Schüler in ihre speziellen Figuren, welche immer ein rotes Detail bei sich trugen. Zum Ende waren die Schüler wieder sie selbst, ohne  rote Requisiten , bevor sie das Schulhaus verließen. Insgesamt entstand so aus den einzelnen Szenen ein in sich geschlossenes Stück, welches mit viel Applaus für alle Beteiligten endete. Die Rückmeldungen zu diesem Abschlussstück waren durchgehend positiv.

Die Schüler der Kursstufe II lassen nun also das „Gestern“ der Schulzeit hinter sich und gehen in das „Morgen“ der Zukunft, wobei ihnen der Abschied mit Sicherheit nicht leicht fällt.

Im Rückblick haben sich die anstrengenden und langen Proben also sehr gelohnt und wir alle, Schüler und Lehrer, waren sehr stolz auf dieses Abschlussstück.

Wir stehen alle immer zwischen gestern und morgen; wie ein Semikolon mitten im Satz steht und wir denken an die schöne Vergangenheit, aber freuen und auch auf die Zukunft.

Semikolon Aufführung


Rezension der Aufführung von Tufan Demirkesen

„Du bist für mich gestorben!“ und „Du wirst mir fehlen!“, das zeigt emotional und deutlich die verschiedenen Arten des Abschiednehmens im Theaterstück „Semikolon“ der Kursstufen I und II vom 1.März.2018 in der Aula des Kreisgymnasiums Neuenburg. Abschied ist ein sehr aktuelles Thema und das wird auch so bleiben. Man verabschiedet sich täglich, sei es von Freunden, die wegziehen, sei es von Menschen, die ihre letzte Ruhe finden oder von Gedanken, die verloren gehen.

Bei diesem Theaterstück sind einzelne Darsteller besonders aufgefallen – u.a. Kathrin Pauer, Anna Kaufmann und Merlin Kirschner. Kathrin spielte die Hauptfigur und führte wie ein roter Faden durch das Geschehen, Anna verkörpert die Julia aus Shakespears Tragödie „Romeo und Julia“, zusammen mit Kassandra Lippe als Romeo. Merlin präsentierte den prominenten Ex-Kumpel. In all diesen Szenen zeigte sich, dass Abschied sowohl eine schmerzhafte Trennung ist, aber auch die Möglichkeit für einen Neuanfang sein kann. Diese Themen sprechen Jugendliche und Erwachsene in vielen Lebensphasen an. Die zentrale Intention verfolgte die Absicht, sich in die Personen hinein zu versetzen und über dies nachzudenken.

Entsprechend der Themen war die Aufführung in mehrere Szenen unterteilt, welche durch eine Figur verknüpft wurden. Das Thema des „roten Fadens“ verwirklichten die Schüler wortwörtlich, indem jede Figur ein rotes Accessoire zum Einsatz brachte.


Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)


Die inhaltliche Gesamthandlung war glaubwürdig, da die Schüler der Schultheatergruppe Szenen gespielt haben, die auf ihre Erlebnisse zurückgehen. Allerdings traten während des Stückes Irritationen auf, da die Handlungen nicht immer ganz verständlich waren. Das lag an der Unterschiedlichkeit der persönlichen Erlebnisse. Dennoch verfehlte der ganze Abend seine Wirkung nicht, weil die Schauspieler ihre Rollen sehr authentisch und ausdrucksstark spielten und das Zusammenspiel der Charaktere schlüssig und nachvollziehbar war. Das ist besonders auffällig, in einzelnen, durchaus emotionalen, Momenten.

Die melancholische Musik trug die Idee des Abschieds mit. Überzeugend war auch die Öffnung der Bühne in den Zuschauerraum. Das konzentrierte Spiel der Schüler sorgte für die besondere Atmosphäre, die sowohl die Ergriffenheit der Zuschauer als auch die gelungene Leistung der Darsteller zeigte.

Das tatsächlich Beeindruckende für mich war aber letztendlich an diesem Abend, dass mich meine Mitschüler mit ihrem ehrlichen und ausdrucksstarken Spiel wirklich sehr berührt haben.

Semikolon Aufführung

Exkursion der Klasse 5b ins Mathematikum

Leonardobrücke

Am vorvergangenen Dienstag erlebte die Klasse 5b mit ihren Lehrern Gerald Sinn und Frank Kreutner im  Kurhaus Bad Krozingen einen Tag der besonderen Art.

Die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ des Mathematikums setzte sich genau das im Titel genannte Ziel: Ca. 20 Exponate sollten es ermöglichen, spielerisch anhand spannender Experimente Mathematik zu erleben und gemeinsam einen ganz neuen Zugang zur Wissenschaft zu entdecken.

Beispielsweise versuchten sich einige daran, eine Leonardo-Brücke aufzubauen. Und am „Knobeltisch“ kamen auch Herr Sinn und Herr Kreutner ins Schwitzen. Insgesamt waren sich am Ende alle einig: es war ein schöner gemeinsamer Ausflug, der Spaß gemacht hat. Und auch die Mathematik kam nicht zu kurz ;-)

Mal sehen, vielleicht sind wir nächstes Jahr wieder dabei!

 

 

 

Planung der Projekttage 2018 hat begonnen – Schüler- und Elternprojekte sind willkommen!

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

Am Ende dieses Schuljahres wird es wieder Projekttage geben, die Planung dazu hat bereits begonnen. Eines unserer Ziele ist, ein breites Angebot an Projekten zu haben, um möglichst viele Interessen der Schüler/innen abdecken zu können.

Die Projekttage finden statt von Dienstag, 17.07.2018 bis Freitag, 20.07.2018 (in der Regel vormittags, je nach Projekt auch zu anderen Tageszeiten).

Sowohl Schüler/innen als auch Eltern können jeweils in Kooperation mit einer Lehrkraft Projekte anbieten.

So können Projektvorschläge eingereicht werden

  • Schüler/innen überlegen sich eine Projektidee und suchen sich eine Lehrerin/einen Lehrer zur Begleitung des Projekts. Diese Kollegin/diese Kollege trägt dann das Projekt im Lehrerbereich ein. Weitere Infos dazu gibt es im Schüler-Intranet.
  • Eltern, die einen Projektvorschlag haben, können ein Formular im Elternbereich des Intranets nutzen, um uns diesen Vorschlag mitzuteilen. Dabei werden bereits zahlreiche Aspekte abgefragt, die wir brauchen, um das Projekt sinnvoll einordnen zu können.

Die Projektvorschläge können bis 23.03.2018 eingereicht werden. Danach sichten wir alle Vorschläge und kontaktieren Sie/Euch.

Sollten Sie/solltet Ihr eine Idee haben, aber noch nicht genau wissen, wie sie als Projekt ausgestaltet werden könnte, können Sie sich gerne an das Organisationsteam wenden: projekttage (at) kgn.name, so dass wir im Gespräch an ihrer Idee arbeiten können. Die Schülerinnen und Schüler besprechen Ihre Idee mit der Lehrerin/dem Lehrer, den sie als Begleitung ansprechen.

Vielen Dank schon jetzt für Ihr und Euer Engagement!

Herzliche Grüße Das Projekttage-Team

Wenig Durchblick, aber trotzdem Spaß auf den Feldberg-Pisten – Skitag 2018

Am Dienstag, den 20.02.2018 fand der zweite Skitag am KGN statt. Genau wie im vergangenen Jahr durften sich alle Schüler ab Klasse 8, welche rote und schwarze Pisten ohne Probleme bewältigen können, anmelden. Organisiert wurde der Skitag von unserem Schülersprecher David Budde. Als Ski-Mentoren haben Fabrizio Briem (KS1), Lavinia Horning (10b), Antonia Penner (10b), Silas Budde (9b), Fabian Grabner (9b) und Julina Ohlenbusch (9a) das Lehrerteam um Herr Vieser, Herr Fink und Herr Christ unterstützt.

Um 7:15 Uhr war Abfahrt am KGN, damit wir pünktlich um 9:00 Uhr auf der Piste sein konnten. Das gute Wetter spielte auch dieses Jahr leider nicht richtig mit, immerhin wurden wir von Regen verschont, jedoch verdeckte der Nebel ab und zu die Sicht. Trotzdem hatten wir jede Menge Spaß und genossen die Zeit.

Nach der obligatorischen Aufwärmgymnastik schwangen wir uns in 6-er/7-er Gruppen mit mindestens einem Skimentor bis 12:30 Uhr die verschiedensten Pisten des Feldbergs hinunter. Trotz der vorherrschenden Minusgrade herrschte v.a. bei der Rothaus-Abfahrt reger Familienbetrieb, sodass sich viele unserer Gruppen dazu entschieden, eher die schwarzen Pisten wie zum Beispiel die FIS-Piste oder das Fahler-Loch ausgiebig zu testen. Leider war es am Seebuck morgens so neblig, dass dort erst ab Mittag der Spaßfaktor aufkam.

Skitag 2018

Die Skimentoren beäugten selbstverständlich ihre Gruppen mit kritischem Blick und kümmerten sich um alle auftauchenden Problemchen. Nach der Mittagspause durften wir dann endlich in 3-er Gruppen selbstständig ohne Mentor dem Pistenvergnügen frönen.
Um 16:15 Uhr trafen wir uns bei dem Busbahnhof am Feldberger Hof und machten es uns bei der Heimreise im Bus gemütlich.


Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)


Auch dieses Jahr waren alle Teilnehmer aufs Neue begeistert und hoffen, dass der Skitag zu einem traditionellen KGN-Event wird.

Die Ganztagesbetreuung lädt ein: Bienvenue au „P’tit Café Français“

Jeweils am ersten (Schul)-Dienstag im Monat, immer von 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr heißen wir tout le monde, alle Schüler, Eltern, Lehrer und Angestellten willkommen.

Hier kann, soll und darf jeder sein Französisch rafraîchir, enrichir, apprendre de nouveau, retenir ou oublier encore. Kein français ? – Kein problème !

Wer nichts spricht, der genießt… Wir verwöhnen mit café et Kuchen, thé und Kakao.

Wir freuen uns auf lockere conversation dans une atmosphère de bonne humeur.

Wir sehen uns am

  • 06. März,
  • 10. April,
  • 08. Mai,
  • 05. Juni und
  • 03. Juli 2018

Ganztagesbetreuung, Raum 112
À bientôt!

Kreisentscheid im Lesewettbewerb


Lennart Siegin tritt am Mittwoch, 21.02. um 15.30 Uhr in der Mediathek Müllheim gegen die anderen Schulsieger an.

Alle sind herzlich eingeladen, Lennart anzufeuern!


Am 06.12.2017 fand im KGN der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen statt. Als erstes gab es eine Runde, in der jeder seinen mitgebrachten Text vorlesen konnte. Nach dieser zog sich die Jury sich zurück und beriet, wer in die zweite Runde kommen sollte.

Vorlesewettbewerb 2018

Lennard und Luna kamen in die zweite Runde und lasen den unbekannten Text,„Tintenherz“. Beide lasen sehr gut und alle rätselten, wer der Gewinner sein könnte. Die beiden Klassensieger Damaris aus der 6b und Cedrick aus der 6a freuten sich über die Urkunde und den Schokoladennikolaus, den sie bekamen. Auf den zweiten Platz kam Luna aus der 6a und gewonnen hat Lennard aus der 6b. Die 6b jubelte und gratulierte dem glücklichen Sieger.

Der Vorlesewettbewerb war ein voller Erfolg und hat allen Spaß gemacht.
Damaris Sick, 6b

Gestatten – Rembrandt! BK-Neigungskurs KS II im Augustinermuseum

Am 24.01.2018 besuchte der Neigungskurs BK die sehenswerte Austellung mit Rembrandts Radierungen in der Grafiksammlung des Augustinermuseums Freiburg. Die zum Teil sehr kleinen Druckgrafiken konnten mit einer Lupe bestaunt werden. Dabei beeindruckte vor allem Rembrandts Meisterschaft in dieser Metalldrucktechnik.

Gleichzeitig war der Besuch wie eine kleine Zeitreise in das Goldene Zeitalter der Niederlande. Welche handwerklichen Fähigkeiten diese Drucktechnik verlangt, probierten die Schüler im Anschluss in der Werkstatt des Museums aus und gestalteten dort selbst eine Radierung mit einer Kunststoffplatte. Die Ergebnisse sind in Kürze neben dem Kunstraum zu sehen.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

 

Neuenburger Turnerinnen nehmen am Schulwettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ teil

Am 14.12.2017 fand das Kreisfinale des Schulwettkampfs „Jugend trainiert für Olympia“ in der Disziplin Gerätturnen in Wyhl am Kaiserstuhl  statt.  Mit Zug und Bus fuhren die beiden Mannschaften der  Neuenburger Turnerinnen des Kreisgymnasiums Neuenburg  nach Wyhl.

Die Turnerinnen des KGN  turnten die Pflichtübungen P6 und P7 des Deutschen Turnerbundes  an Boden,  Schwebebalken,  Reck und Sprung.  Es war starke Konkurrenz am Start mit Turnerinnen des Leistungszentrums Herbolzheim.   Jedoch ließen sich die Turnerinnen davon nicht beeindrucken.

Die 1. Mannschaft erkämpfte sich den 2. Platz und  qualifizierte sich für das Bezirksfinale am 18. Januar 2018 in Breisach. Die 2. Mannschaft erturnte sich den 4. Platz.  Adrian Lindenmann betreute die Mannschaften.  Sabine Baholzer war als Kampfrichterin eingesetzt.

Es turnten Sophia Schwab, Anna Klara Köhler, Isabelle Rath, Nina Schulz und Jannika Ohlenbusch in der Mannschaft 1 des KGN. Amelie Seiler, Samira Schwanzer, Finja Merstetter, Anastacia Gramespacher und Olivia Aisake bildeten die Mannschaft 2 des Kreisgymnasium Neuenburg.

Literatur und Theater-Kurs vor und hinter den Kulissen

Am 08.12.2017 besuchte der Literatur und Theater-Kurs das Theater Freiburg. Zunächst verfolgten wir eine sehr interesante Führung hinter den Kulissen. Wir erfuhren, welche vielfältigen Berufe gebraucht werden, um eine Aufführung zu inszenieren, wieviele Stunden extra unter zum Teil schwierigen Bedingungen und Zeitdruck gearbeitet werden muss. Den Überblick über einen riesigen Kostümfundus hat nur eine Person und hier wird noch sehr viel mit der Hand gemacht. Alle Abläufe sind aufeinander abgestimmt. So haben wir den anschließenden Opernabend „Hoffmanns Erzählungen“ von Jaques Offenbach dann mit ganz anderen Augen gesehen und genießen können.

Literatur und Theater Exkursion Literatur und Theater Exkursion Literatur und Theater Exkursion Literatur und Theater Exkursion

Von Rentierschnauzen, Schneeflocken und Kerzenflammen


Eindrücke aus der Bastelstube

Es gibt sie noch, ein paar wenige Schülerinnen und Schüler, die neben der „Schularbeit“ ihre Freizeit uneigennützig zur Verfügung stellen für einen guten Zweck.

Ende November trafen sich sieben Personen in der Bastelwerkstatt, um Weihnachtskarten zu gestalten, die zugunsten der KGN Partnerschule in Burundi am Weihnachtsmarkt am kommenden Donnerstag verkauft werden.

  • Milena (6b) kam noch nach dem Nachmittagsunterricht vorbei und agierte dann als Mädchen für alles, entwarf aber auch Eigenkreationen.
  • Hanna (8c) war die Fachfrau für akkurat geschnittene Weihnachtsbäume.
  • Melissa (8c) war die Kerzenflammenformundfarbe-Expertin.
  • Pauline (8c) war die Herrscherin über die weihnachtlichen Washitape-Rollen.
  • Anna (8c) war die Kalligraphie-Beauftragte und kreative Sonderedition-Spezialistin.
  • Justin (10b) war der Prickel-Service-Spezialist.
  • Hans (10b) war Rentier-Schnauzen-Creator, Schneeflockenlieferant und Cutter-CEO.

Im Hintergrund der amüsanten Kleingruppenrunde etikettierte der diesjährige KGN-Nikolaus (Daniel 10b) einen kleinen Teil seiner zu verteilenden Versandprodukte.

Da alle Werkstatt-Besucher Sportprofil-Schüler/innen waren, gab es genügend Gesprächsgrundlagen und Geschichten zu erzählen. Allein die Anwesenheit der Nähnadel schwingenden Verbindungslehrerin und Sportprofillehrerin Frau Zimmermann beendete so manche Unterhaltung abrupt – nicht alles ist eben für Lehrerohren bestimmt. Vor lauter emsigen Schneidens, Klebens, Malens und Sprechens blieb kaum Zeit für Lebkuchen und Pfeffernüsse, die wurden dann beim schnellen Zusammenpacken nebenbei vernascht.

Fazit aus der Bastelwerkstatt:

  • Erstens: kleine, aber sehr feine Runde mit hohem Spaß- und Unterhaltungswert.
  • Zweitens: 50 Karten als Ergebnis, die hoffentlich reißenden Absatz finden werden bei vielen zahlungswilligen Käufern am Weihnachtsmarkt – sind eine super Leistung!
  • Drittens: Herzlichen Dank für Euer selbstloses vorbildhaftes Engagement! Die Schulkinder in Burundi sind dankbar für jede Form von Unterstützung.

Exkursion des Neigungskurses Biologie ins Naturkundemuseum

“It is not the strongest of the species that survives, not the most intelligent that survives. It is the one that is the most adaptable to change.”
(
Unbekannt: „Charles Darwin-Quotes“, 09.12.2017)

Mit diesen Worten legte Charles Darwin den Grundbaustein für seine weltberühmte Evolutionstheorie. Zum Abschluss dieses Themas unternahm der vierstündige Biologiekurs der K2 eine Exkursion zum Naturkundemuseum Stuttgart.

In zwei neunzigminütigen Führungen wurden die wichtigsten Bestandteile von Darwins Forschungen anhand von Exponaten, größtenteils durch Fossilien und Nachbildungen, wiederholt, erklärt und fachlich ergänzt. 

Bei der ersten Führung im Museum am Löwentor konnten die Schüler einen Einblick in die Welt der Dinosaurier, sowie die Entwicklung der Wirbeltiere gewinnen. Nach der Mittagspause im Rosensteinpark ging es weiter ins angrenzende Schloss, in dem sich die zweite Führung mit der Vielfalt der Lebewesen, die bis heute durch Evolution entstanden ist, beschäftigte.

Die Kursteilnehmer wurden aktiv in den Besichtigung mit einbezogen und durften ihr bereits im Unterricht erworbenes Wissen einbringen.

Alles in allem war es für die Schüler ein sehr interessanter und aufschlussreicher Tag, bei dem insbesondere das bereits theoretisch angeeignete Fachwissen anschaulich dargeboten wurde. 

Die Museumsexperten verfügten über eine sehr ausgeprägte Kenntnis des Themas, jedoch war die Art und Weise der Vermittlung eher für jüngere oder weniger in das Themengebiet eingearbeitete Ausstellungsbesucher besser geeignet. Trotz allem ist die Ausstellung sehr zu empfehlen.

Außerdem dankt der Kurs dem Museum sowie Herrn Weth für die Ermöglichung dieser faszinierende Eindrücke.

Autoren: Theresa Nafz, Isabell Blechner

Lehrerteam beim Zähringer Turnier

Auf Einladung der Stadt Neuenburg nahm das Lehrerfußballteam des KGN auch in diesem Jahr am Zähringer Hallenfußballturnier teil.

Unterstützt von Ehrenspielführer Koster verlor die Mannschaft zunächst zwei Partien (gegen die beiden späteren Finalisten), konnte sich aber nach der Mittagspause deutlich steigern. Am Ende wurde u.a. nach Siegen gegen Murten und Burgdorf ein respektabler 5. Platz von 10 angetretenen Teams belegt. Den Titel sicherte sich im Finale gegen Freiburg das Team aus Bern.

Nach der von Bürgermeister Schuster durchgeführten Siegerehrung waren sich alle Spieler einig, dass man auch bei der Wiederauflage im kommenden Jahr gerne dabei sein möchte.

Für das KGN traten an: Eppinger, Kaiser, Kalt, Kreutner, Schlabach, Sinn, Thim, Weingart

Hoch und runter, über französischen Stock und Stein

Eine sportliche Querfeldeinerfahrung im kalten Elsaß

Am 29.11.17 trat das KGN beim Crosslauf in Wihr-au-Val, Frankreich, an. Das Team des KGNs wurde vertreten von den Klassen 5a, 6b und der Sportprofilklasse 8c, die ein Sonderstartrecht für die dritte Qualifikationsrunde der französischen Crosslauf-Schulmeisterschaften bekommen hatten.

Bei bitterkalten Temperaturen mussten sich die Jungs der Altersklasse 2003-2004 auf die 3,7 km lange Querfeldein-Strecke machen und sich im Starterfeld der fast 200 Läufer behaupten. Ohne Rippenstöße und Schienbeinprellungen kam fast keiner davon. In dieser Altersklasse war Mark Kessler, 8c, mit einem 90.Platz der beste Läufer.


Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)


Im zweiten Lauf starteten die Mädchen in der selben Altersklasse wie die Jungs. Jedoch mussten nur 2,7 km auf dem welligen und teilweise tiefen Geläuf absolviert werden. Ronja Baum, ebenfalls Sportprofilklasse 8c, erreichte einen hervorragenden 7. Platz unter den 150 Starterinnen und hätte mit einem tollen Schlussspurt noch fast am Podium gekratzt. Danach starteten die Jungs der Altersklasse 2006-2005, die 1,7 km laufen mussten. Der beste Läufer war Philipp Ribitzki aus der 6b, er belegte den 74. Platz. Bei den Mädchen in der selben Altersklasse wie die Jungs belegte Laura Keller den 120. Platz im 1,7 km und war somit die beste Läuferin der Mädchen.

Für alle war es ein kaltes, aber cooles Erlebnis, bei dem man auch sehr viele Erfahrungen für weitere Wettkämpfe sammeln konnte. Ob klein oder groß, alle feuerten sich gegenseitig an und es war besonders schön zu beobachten, dass die KGN-Gruppe als einheitliches Team auftrat. Begleitet wurde die Gruppe von den Sportlehrern Nadine Pfrengle und Robert Fink.

Jugend trainiert für Olympia – Volleyball in Staufen

Am Mittwoch den 22. November spielten die vier Volleyballteams des KGN in Begleitung ihres Sportlehrers Robert Fink beim Jugend trainiert für Olympia Volleyball (JtfO) in Staufen mit. Zu Gast waren diverse Team aus dem Umkreis, wie z.B das Bertholdgymnasium Freiburg oder das Deutsch-Französische Gymnasium Freiburg. Dieses Jahr waren mit insgesamt 24 Teams, außergewöhnlich viele Teilnehmer anwesend.

Für das KGN traten als eine Mannschaft in der WK 2 Gruppe an: Max Niemann, Tufan Demirkesen, Daniel Rath und Cedric Brunner (alle 10b). Sie wurden nach einem spannenden, aber leider verlorenen Halbfinale 3. Platz. Trotz dem dritten Platz sind sie höchst wahrscheinlich eine Runde weiter.

Das Team der WK 2 Jungs indem Jeremie Brunner, Silas Budde, Jules, Barral Barone ,Cedric Grima und Josua Göller spielten (alle 9b), belegten trotz eines starken Spiels leider nur den 6.Platz.

Die  Mädchen der 9. Und 10. Klasse (Isabelle Rath, Sarah Rueb, Lavinia Horning, Melike Erkus und Larissa Rath; Klasse 10b,10a und 9b) waren auch mit von der Partie und konnten, obwohl sie in einer starken Gruppe waren, einige  Sätze für sich entscheiden. Letztendlich wurden sie dann Fünfter.

Das jüngste Team des KGN konnte in der Gruppenphase beide Spiele mit insgesamt 4:0 Sätzen gewinnen und dominierten als Gruppensieger damit deutlich. Im Halbfinale setzten sich die WK3 Spieler dann im dritten Entscheidungssatz knapp mit 16 zu 14 Punkten durch. Aus zeitlichen Gründen konnte das Finale leider nicht stattfinden. Deshalb gab es keinen Gewinner im WK3 Wettkampf. Damit hat sich das Team für die nächste Runde qualifiziert und ist in freudiger Erwartung, wo es dieses Jahr sein wird. In diesem Team waren aktiv: Julius Muck, Bennet Dietel, Louis Niemann und Tim Morgenthaler (Klasse 8c und 8a).

Am Ende des Tages waren alle Teilnehmer glücklich, denn alle konnten Erfahrungen sammeln und manche haben sogar gelernt, wie man gewinnnt.