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Bienen-Gesundheit, Fütterung und Einwinterung

Im Spätsommer und Herbst stand die Bekämpfung der Varroa-Milben an, ein Parasit, der seit den 1980 er Jahren in Mitteleuropa vorkommt und so gut wie alle Bienenvölker befällt und stark schädigt. Es ist daher eine Routinearbeit eines Imkers geworden, die Bienen zu behandeln, um die Anzahl der Varroa-Milben im Stock möglichst klein zu halten. Im August erfolgte daher eine erste Behandlung der Bienen mit Ameisensäure (60%), die man kontrolliert verdunsten lässt. Dadurch werden die meisten Milben abgetötet, wohingegen die Bienen relativ wenig beeinträchtigt werden. Im Herbst erfolgt, wenn erforderlich, eine zweite Behandlung. Im August mussten die Bienen dann gefüttert werden. Das war notwendig, da es in dieser Zeit für die Bienen nicht mehr viel zu holen gibt – es gibt so gut wie keine Tracht mehr – und die eigenen Vorräte, den Honig, haben wir ihnen ja weggenommen.

Nach diesen Tätigkeiten wurden die Bienenstöcke von vier Zargen auf 2 Zargen reduziert und die leeren Bienenwaben wurden eingelagert. Die Fluglöcher wurden dann mit einem engmaschigem Draht versehen, so dass die Bienen zwar noch aus dem Stock heraus und wieder hinein gelangen können, aber keine Mäuse oder Spitzmäuse sich im Bienenstock einnisten können. Letztere würden nach und nach das Bienenvolk auffressen, da sie Insektenfresser sind, sie würden sozusagen in der Speisekammer überwintern.

Im November, wenn es schon entsprechend kalt ist, sind die Bienenvölker auf eine kleine Anzahl Winterbienen zusammengeschrumpft. Diese werden – hoffentlich – den Winter gut überstehen und im nächsten Jahr ein gesundes Volk aufbauen. Um gute Voraussetzungen dafür zu schaffen, war eine nochmalige Behandlung der Bienen gegen die Varroa-Milben notwendig, die sogenannte Restentmilbung. Dabei wurden die Bienen mit Oxalsäure (15%) beträufelt, was dann hoffentlich die letzten Milben auch noch abtöten wird.

Nach diesen letzten Aktivitäten kehrte Ruhe in den Bienenstock ein und die Bienen warten auf die warmen Frühlingstage.

Die Bienenstöcke sind fertig für den Winter.

Jugend trainiert für Olympia Volleyball 2016

Am 22.11 ging es für einen Teil der Volleyball-AG nach Freiburg an das Deutsch-Französische Gymnasium. Dort wurde der Wettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ in der Altersklasse (Wk2) ausgetragen. Es waren insgesamt 5 Mannschaften vor Ort. Ein Satz wurde bis 11 Punkte gespielt. Um ein Spiel zu gewinnen brauchte man 2 gewonnene Sätze.

Für die Gruppe aus der AG war es ein schwieriges Turnier, da alle Mannschaften 2-3 Jahre älter waren aber die Spieler haben sich alle gut geschlagen. Das 1. Spiel war leider eine Niederlage. Im 2.Spiel jedoch zeigte sich deutlich, dass die Anweisungen von Trainer Fink Wirkung zeigten und gut umgesetzt wurden. Das 2. Spiel ging 2:0 für die Jungs aus unserer AG aus. Man sah deutlich, dass alle sehr viel Spaß am Spielen hatten. Leider reichte es am Ende nur für Platz 4.

Trainer Fink meinte nach dem Wettkampf jedoch: „Wir haben heute sehr ordentliches Volleyball gespielt, sehr gute Ansätze gezeigt, die im Unterricht und in der Volleyball-AG erarbeitet wurden, aber auch unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. Wir werden nun hart arbeiten und beim nächsten Mal versuchen noch besseres Volleyball zu spielen. Spaß hat es gemacht!“

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Alles in allem war es ein sehr schöner Tag an dem alle sehr viel gelernt haben und auch gesehen haben was im Rahmen einer AG alles möglich ist. Es war eine tolle Erfahrung in einem Wettkampf wie diesem mitzuspielen.

Ein einsatzreiches Schuljahr 2015/16 für den Schulsanitätsdienst SEVO

Das zurückliegende Schuljahr forderte die Schulsanitäter des KGN. Mit 41 protokollierten Einsätzen, d.h. im Durchschnitt mindestens ein Einsatz pro Woche, hatte das SEVO– Team jede Menge zu tun. Da viele der Schulsanitäter schon lange dabei sind, liefen alle Einsätze routiniert ab. Es war alles dabei, was an einer Schule an gesundheitlichen Problemen auftauchen kann: Sturzverletzungen, Prellungen, Wunden, Schnittverletzungen, Asthma-Anfälle, Nasenbluten, Übelkeit, Kreislaufprobleme, aber auch Herzanfälle und Kopfverletzungen. Dank regelmäßiger Übungstreffen in Zusammenarbeit mit der DLRG Müllheim-Neuenburg konnte das SEVO-Team professionell die Erstversorgung übernehmen. Nur bei fünf Fällen mussten die Patienten an den Rettungsdienst übergeben werden. Die Schülerinnen und Schüler investierten viel Zeit in Fortbildung und mussten häufig Unterrichtsstoff nacharbeiten, wenn sie zu einem Einsatz gerufen worden sind. Unterstützt wurde die Leiterin Andrea Wolf in diesem Jahr von Seiten der DLRG von Hannah Dinse (ehemaliges SEVO-Mitglied unserer Schule) und folgenden Schülerinnen und Schülern:

  • Baier, Lukas 9a
  • Bender, Simon 8a
  • Breuer, Toni 10b
  • Frei, Preeti 10b
  • Gräber, Jonas 9b
  • Grozinger, Irina KS1
  • Heitz, Leon KS1
  • Kaufmann, Anna 10a
  • Krampfert, Anna KS1
  • Lewetag, Ricarda KS1
  • Lippe, Kassandra 10a
  • Molloy, Fiona KS1
  • Nußbaumer, Josepha KS1
  • Rabin, Alina KS1
  • Reichhard, Liz KS1
  • Reichhard; Helen 9b
  • Reinelt, Stefan KS2
  • Richter, Paul KS1
  • Röcker, Matthias KS2
  • Sauerborn, Pauline 10a
  • Schütte, Julian KS2
  • Seiler, Sophie KS1
  • Weiß, Franziska 10a
  • Zimmermann, Carmen KS1

Für die tolle Arbeit in diesem Schuljahr ein herzliches Dankeschön an alle im Namen der gesamten Schulgemeinschaft!

KGN bei der offenen Schulschachmeisterschaft

Kürzlich fand die offene Schulschachmeisterschaft des Regierungsbezirks Freiburg statt. Die Teilnehmer der Schach-AG des Kreisgymnasiums Neuenburg (KGN) stellten dabei ihre Fähigkeiten unter Beweis. Das Schachtraining fand unter der Leitung von Jürgen Doninger und Christoph Grunau jeweils Montag nachmittags statt. Bei schönem Wetter auch auf dem großen Schachfeld im Innenhof mit den neu erworbenen Schachfiguren.

Die Schach-AG des KGN war mit Christoph Grunau, Jonathan Schrag, Marius Sauerborn, Lars Kaiser, Jérémie Martens, Paul Hartmann, Tristan Schütz und Tristan Hintze vertreten. Begleitet wurden sie von Christian Striebich. Das Spielerfeld war mit insgesamt 260 Spielerinnen und Spielern sehr gut besetzt. Das Turnier wurde von Dr. Michael Berblinger geleitet. Obwohl sehr viele Schachspieler dabei waren, war es im Bürgerhaus am Seepark sehr ruhig, die jungen Schachspieler agierten äußerst konzentriert. Jeder Spieler absolvierte sieben Partien in seiner Altersgruppe. Besonders hervorzuheben ist die Leistung des Abiturienten Christoph Grunau, der in der Altersklasse U21 bei starker Konkurrenz den ersten Platz erreichte.

KGN macht mit bei der Aktion des Kultusministeriums „Löwen retten Leben – Wiederbelebung macht Schule“

Jährlich sterben durchschnittlich 100.000 Menschen in Deutschland an einem plötzlichen Herztod. Das sind umgerechnet etwa 270 Menschen am Tag, das entspricht unsere halbe Schule! Bei 60 % der Fälle ist jemand dabei, doch nur jedem Fünften wird geholfen. Dabei könnten viele noch leben, wenn Ersthelfer bis zum Eintreffen des Notarztes eine Herzdruckmassage durchgeführt hätten. Grund genug für die Biologielehrerin und Leiterin des Schulsanitätsdienstes SEVO (Schüler- Ersthelfer-Vor-Ort) Andrea Wolf bei der Fortbildung „Löwen retten Leben“: Prüfen – Rufen – Drücken mitzumachen.

 

Neben den theoretischen Inhalten kam die Praxis nicht zu kurz. Außerdem wurden jede Menge Tipps gegeben, wie die Herzdruckmassage Schülerinnen und Schülern ab Klasse 7 vermittelt werden kann. In den Leitperspektiven des neuen Bildungsplans, der im kommenden Schuljahr in Kraft tritt, ist das Thema „Prävention und Gesundheitsförderung“ verankert. So lässt sich die Laienreanimation im Biologie- oder Sportunterricht genauso vermitteln, wie in Vertretungsstunden, im Schulsanitätsdienst oder an Projekttagen. Im Anschluss der Fortbildung erhielt jede geschulte Lehrkraft einen halben Klassensatz Übungsphantome und Zubehör für die Schule. Die Fortbildung endete mit einem Spruch von Johann Wolfgang von Goethe:
„Was immer du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an.“

In diesem Sinne wird es in Zukunft am KGN häufig PRÜFENRUFENDRÜCKEN heißen.

Retten und Wiederbeleben auf dem Stundenplan – Siebtklässler des KGN werden Rettungsschwimmer

Am Kreisgymnasium Neuenburg (KGN) wird seit vielen Jahren mit allen siebten Klassen das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Bronze im Rahmen des Sportunterrichts absolviert. Dies ist nur möglich, weil die Schule durch die bewährte Kooperation mit der Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), besonders durch den Leiter Ausbildung Alexander Anlicker organisatorisch und sehr tatkräftig unterstützt wird.

Das praktische Können wird im Schwimmunterricht erworben: ökonomisches Schleppen und Transportschwimmen will gelernt sein, wenn man als Retter nicht selbst dabei „untergehen“ will. Dass Schwimmen in Kleidung sehr viel anstrengender und kraftraubender ist, erfahren die Schüler am eigenen Leib. Tauchen und das Befreien aus Umklammerungen von Ertrinkenden mit Panikreaktionen gehört ebenso zum Übungsprogramm.

Aber auch umfangreiches theoretisches Wissen gehört zu den Anforderungen der Prüfung. Dieses umfasst wichtige Themen wie Grundkenntnisse in Erster Hilfe, anatomische und physiologische Kenntnisse über das Herz-Kreislaufsystem, Atmung, Ohr und Druckausgleich, sowie die speziellen Maßnahmen des Rettens von Personen in unterschiedlichen Situationen. Diese werden am KGN zum Teil im Biologieunterricht oder bereits während der Übungsphasen im Schwimmbad vermittelt.

Abschließend werden die gesamten Themen an einem „DLRG-Tag“ konzentriert, wiederholt und dabei vertieft. Dazu durchlaufen die Schüler in Kleingruppen verschiedene Stationen. Sie üben das Absetzen eines Notrufs, die stabile Seitenlage und besonders intensiv die Herz-Lungen-Wiederbelebung, fachmännisch angeleitet vom Lehrscheininhaber und Erste-Hilfe-Ausbilder Alexander Anlicker, der dabei unterstützt wird von erfahrenen SEVO-Schülern (Schüler-Ersthelfer-vor-Ort) aus der KGN-Kursstufe.

Am Folgetag wird dann der theoretische Test des Rettungsschwimmabzeichens abgelegt, die praktischen Prüfungsbestandteile wurden bereits vor der Sommerpause des Hallenbades absolviert. Hierfür stehen am KGN die Sport-Lehrerinnen Astrid Rasmussen-Schmitt und Claudia Zimmermann-Ruf zur Verfügung, die über regelmäßige Fortbildungen, die Ausbildungs- und Prüfungslizenz für die DLRG-Rettungsschwimmausbildung besitzen.

Großes Weihnachtsvolleyball-Turnier ein voller Erfolg

Die Volleyball-AG veranstaltete ein Weihnachtsturnier für über 80 Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8. Erfreulicherweise meldeten sich insgesamt 18 Teams an, die aus mindestens 4 Spieler/innen bestanden, da Quattro-Volleyball auf dem Kleinfeld gespielt wurde.
So herrschte ein munteres Treiben in der KGN-Sporthalle, da auf vier Feldern um Punkte gekämpft wurde und diejenigen Teams, die gerade Pause hatten, tummelten sich im mittleren Drittel, dabei stetig die Finger am Ball, und spielten sich so warm bis zum nächsten Match.

Das Spielniveau vieler Begegnungen war erstaunlich hoch in Anbetracht der kTatsache, dass Volleyball ein technisch schwieriges Spiel ist, welches viel Übung erfordert. Hier macht sich sicherlich der Einfluss der Volleyball-AG bemerkbar, die vor einem Jahr von Sportlehrer Robert Fink als selbst aktivem Volleyballspieler gestartet wurde. Inzwischen wird unter der Leitung von den vier qualifizierten Mentoren Mirco Blanke, Patrick Hauser, Malte und Sven Geerdes jeden Dienstag trainiert. Die Schülerzahlen in der AG sind enorm angewachsen, inzwischen wird die ganze Halle mit den drei Spielfeldern benötigt, um alle Schüler entsprechend ihrem jeweiligen Können technisch und im Spiel weiterzuentwickeln.

 

Fast alle AG-Teilnehmer meldeten sich mit Klassenkameraden als Team an und warfen Können und wenn das alleine nicht ausreichte, auch unglaubliches Engagement in die Spiele. Dies bekamen auch die beiden Lehrer-Teams zu spüren, die sich immer besonders motivierten Gegnern gegenübersahen. Aufgrund des Altersvorsprungs konnten sie zwar auf ihre Erfahrung und Gelassenheit in hitzigen Phasen bauen, mussten sich aber trotzdem beide im Viertelfinale den starken und hoch motivierten Schülerteams geschlagen geben.
Als Sieger hat sich durchgesetzt das Team „Familie Geerdes“ aus der Kursstufe, vor dem Team „Magic FINKers“ und dem Team „Die Avocados“ (Sportprofil 9c) sowie den „HELDen 1“ aus dem Sportprofil der 10c.
Alle Teilnehmer erhielten natürlich Preise, um die Energiereserven wieder aufzufüllen. Die Plätze 1 bis 4 freuten sich darüberhinaus über Sachpreise wie Eintrittskarten und Gutscheine, die von der Stadt Neuenburg, der Metzgerei Pfunder, den Eisvögeln Freiburg sowie den Volleyballvereinen USC und FT Freiburg gespendet wurden.

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Interessierte Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 können jederzeit gerne in der AG vorbeischauen. Wir freuen uns über neue Mitspieler! Bis Dienstag!

Schulsanitätsdienst SEVO des Kreisgymnasiums erhält neue Blutdruckmessgeräte

Dank einer großzügigen Spende von Herrn Dr. Rudolf verfügt der Schulsanitätsdienst nun über 4 neue Blutdruckmessgeräte. Diese wurden bei einem Übungstreffen des SEVO-Teams den Schulsanitätern übergeben. Gleichzeitig erhielten sie eine Einweisung in die Handhabung der Geräte von Frau Bauer, einer Mitarbeiterin der Praxis Dr. Rudolf. Somit können die Schulsanitäter nun den Umgang mit den Blutdruckmessgeräten immer wieder üben.

Im Notfall ist das SEVO-Team dann in der Lage den Blutdruck direkt vor Ort zu messen und diese wichtige Information eventuell schon für die Rettungssanitäter parat zu haben. Bei 30 – 40 Einsätzen innerhalb eines Schuljahres werden die Geräte sicher öfter zum Einsatz kommen. Zum Abschluss erhielt noch jeder Schulsanitäter zum Selbstschutz einen Beamtungsbeutel, ein Hilfsmittel zur manuellen Beatmung bei Patienten mit Atemstillstand.

Nochmals Herrn Dr. Rudolf und Frau Bauer herzlichen Dank!

Woche der Wiederbelebung am Kreisgymnasium – Prüfen. Rufen. Drücken!

Anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ vom 19. bis 26. September initiierte die Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg der DLRG gemeinsam mit dem Kreisgymnasium Aktionstage unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“.

Alle Schüler der Jahrgangsstufe 7 wurden von den Erste Hilfe-Ausbildern Hannah Dinse und Alexander Anlicker in Wiederbelebungsmaßnahmen ausgebildet. Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Lebensrettende Erste Hilfe Maßnahmen sollten daher nicht erst beim Führerschein ins Bewusstsein rücken oder zum Thema werden, wenn die Notsituation da ist oder war.

Im Biologie-Unterricht der Klasse 7 lernen die Schülerinnen und Schüler im Laufe des Schuljahres die Funktionsweise von Herz und Lunge kennen. Daher war das Reanimationstraining eine perfekte Ergänzung zum Unterricht. Nach den theoretischen Inhalten konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen praktisch an Puppen üben. Mit der leicht zu merkenden Botschaft der Reanimation „Prüfen. Rufen. Drücken!“ und dem Takt eines Dico-Beats, kamen die Schülerinnen und Schüler schnell in den richtigen Rhythmus und bewältigten ihre Aufgabe gut.

Die „Woche der Wiederbelebung“ ist eine Initiative des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin in Kooperation mit dem German Resuscitation Council und der Stiftung Deutsche Anästhesiologie.

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SEVO-Team fast wöchentlich im Einsatz

Auch im Schuljahr 2014/15 gab es jede Menge zu tun für die Schulsanitäter des KGN.
Im Durchschnitt konnte man einmal in der Woche die Durchsage „SEVO in den Sanitätsraum“ im Schulhaus hören. Dank der regelmäßigen Übungsnachmittage konnten die SEVOs die Schülerinnen und Schüler meist nach der Erstversorgung an die Eltern übergeben oder wieder in den Unterricht entlassen. Auch alle Schulveranstaltungen wurden von den Schulsanitätern begleitet. Letzter Einsatz in diesem Schuljahr wird der Sporttag am 27.7.15 sein.

An dieser Stelle vielen Dank an das gesamte SEVO-Team 2014/15:

  • Bassignana, Lara
  • Cassier, Mona
  • Gräber, Jonas
  • Grozinger, Irina
  • Heitz, Leon
  • Krampfert, Anna
  • Lewetag, Ricarda
  • Molloy, Fiona
  • Nußbaumer, Josepha
  • Rabin, Alina
  • Reichhard, Liz
  • Reichhard; Helen
  • Reinelt, Stefan
  • Richter, Paul
  • Röcker, Matthias
  • Rudolph, Sophia
  • Schütte, Julian
  • Seiler, Sophie
  • Zimmermann, Carmen

10 Jahre Schulsanitätsdienst SEVO am KGN

Der Schulsanitätsdienst SEVO („Schüler Ersthelfer vor Ort“) am Kreisgymnasium in Neuenburg feierte im Mai sein zehnjähriges Bestehen.

Die Idee zur Einrichtung des Schulsanitätsdienstes hatte die Biologie- und Chemielehrerin Andrea Wolf, die damals bei den Science Days im Europa-Park auf ähnliche Projekte aufmerksam wurde. Sie wandte sich an die Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und rannte damit offene Türen ein. „Immer mehr Jugendliche aus unserer Jugendgruppe gingen auf das neu gegründete Gymnasium, denen wir natürlich auch ein Angebot machen wollten“, erinnert sich der Leiter Ausbildung und damalige Vorsitzende der Ortsgruppe, Alexander Anlicker. Für eine Rettungsschwimm-Arbeitsgemeinschaft gab der volle Belegungsplan des Neuenburger Hallenbads nichts her, daher wurde die Idee des Schulsanitätsdienstes aufgegriffen. Schließlich brauchen auch Rettungsschwimmer fundierte Kenntnisse in Erster Hilfe. Ein Glücksfall war, dass die damalige Jugendleiterin Sonja Frey auch Erste Hilfe-Ausbilderin war und noch auf der Suche nach einem Thema für eine Semesterarbeit im Rahmen ihres Sozialpädagogik-Studiums war. Sie arbeitete das Konzept für das Kooperationsprojekt zwischen Schule und DLRG-Jugend aus.

„Förderung des sozialen Engagement der Schülerinnen und Schüler und der Gewaltprävention an der Schule, Absicherung von Schulveranstaltungen und Sicherstellung der Erstversorgung bei Schulunfällen“, lauteten die Kernziele des Projekts. Im Frühjahr 2005 – noch in den provisorischen Räumlichkeiten der Grundschule – startete das Projekt mit zwei Erste Hilfe-Kursen unter der Leitung von Sonja Frey und Alexander Anlicker und 35 Teilnehmern aus den 7., 8. und 9. Klassen. Mit dem Umzug in das neue Schulgebäude in der Freiburger Straße nahm der Schulsanitätsdienst die Arbeit auf. Erster Einsatz war beim am Schulfest am 23. Juli 2005, für das mit Hilfe von Sponsoren T-Shirts angeschafft wurden. Kurz darauf folgte die Anschaffung von zwei Sanitätstaschen und Warnwesten zur Kennzeichnung der Helfer.

Von Anfangs sechs Aktiven stieg die Zahl der Ersthelfer auf mittlerweile 21, die nach einem festgelegten Dienstplan bei Unfällen in der Schule zur Hilfe eilen. In den vergangenen zehn Jahren wurden an der Schule rund 160 Ersthelfer ausgebildet, zusätzlich haben einige Schüler auch einen Lehrgang zum Sanitätshelfer bei der DLRG absolviert.

Eine der ersten Schulsanitäterinnen war Hannah Matheis, die zwischenzeitlich selbst Erste Hilfe-Ausbilderin ist und neben ihrer medizinischen Berufsausbildung die regelmäßigen Projekt „SEVO“ betreut. Neben regelmäßigen Üben anhand von Fallbeispielen stehen Dinge wie der Einsatz eines automatisierten externen Defibrillators (AED), Blutdruck messen, realistische Notfall-Darstellung und vieles mehr auf dem Programm, so ließen sich die jugendlichen Ersthelfer von der Neuenburger Feuerwehr in den Umgang mit Feuerlöschern einweisen oder sie besichtigten die Rettungswache und Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes.

„Der Schulsanitätsdienst ,SEVO’ hat sich bewährt und ist fest an der Schule etabliert“, zieht Andrea Wolf nach zehn Jahren eine positive Bilanz. Vor allem die Sekretärinnen würden durch die Arbeit der Schulsanitäter entlastet. Durchschnittlich einmal pro Woche (etwa 30 Mal im Schuljahr) werden die „Schüler Ersthelfer vor Ort“ zu Einsätzen gerufen: Das Spektrum reicht dabei von kleineren Wunden über Brüche bis hin zu Asthma- oder Krampfanfällen. Meist seien es Kleinigkeiten, schwerere Unfälle oder Erkrankungen, wo ein Rettungswagen angefordert werden muss, gebe es nur ein- bis zweimal im Jahr, sagt Wolf. Dabei gebe es immer wieder Lob vom Rettungsdienst oder vom Notarzt, freut sich die Lehrerin.

Rettungsschwimmer werden zwischenzeitlich auch ausgebildet: Mit dem Sportprofil hat das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Bronze seit einigen Jahren Eingang in den Sportunterricht gefunden.

Schulsanitätsdienst SEVO (Schüler Ersthelfer vor Ort) häufig im Einsatz

Auch in diesem Schuljahr konnte man oft die Durchsage „SEVO bitte in den Sanitätsraum“ hören.
Mit etwa 30 Einsätzen war das SEVO Team stark gefordert. Vom Sturz über eingeklemmte Finger bis hin zum Kreislaufversagen war alles von den SEVOs zu meistern. Damit sie diesen Situationen gewachsen sind, trafen sie sich einmal pro Monat am Nachmittag, um an Fallbeispielen den Ernstfall zu proben und sich weiterzubilden. Im Frühjahr vertieften 9 Schulsanitäter ihr Wissen in einem Sanitätslehrgang A an mehreren Wochenenden. Außerdem gab es jeden Dienstag in der Pause eine kurze Besprechung, um sich auszutauschen. Die Schulsanitäter waren zusätzlich bei allen Schulveranstaltungen anwesend und übernahmen die Kontrolle des Verbandsmaterials. Zum Schuljahresende führte Herr Anlicker von der DLRG Müllheim-Neuenburg einen Erste-Hilfe- Kurs durch, um den Nachwuchs im SEVO-Team zu sichern.

Ein herzliches Dankeschön ihm und an das SEVO-Team für ihre hervorragende Arbeit für die Schulgemeinschaft.

Schulsanitätsdienst SEVO des Kreisgymnasiums Neuenburg bei der Feuerwehr

Zum Abschluss des Schuljahres besuchten die Schulsanitäter des KGN die Feuerwehr Neuenburg und informierten sich über deren Arbeit. Sie bekamen eine Einführung in den Umgang mit Feuerlöschern, dem richtigen Verhalten im Brandfall und durften in einer praktischen Übung selbst Brände löschen. Eindrucksvoll wurde ihnen demonstriert, welche Explosionskraft hinter einer Deoflasche stecken kann. Auch Fragen rund um das Thema Verbrennungen wurden angesprochen und erklärt. Herzlichen

Dank an Frau Lössle und Herrn Schöpflin von der Feuerwehr Neuenburg, dass sie sich Zeit für uns genommen haben.

Sanitätshelfer für Wasserrettungsdienst und Schulsanitätsdienst ausgebildet

Bei einem Sanitätslehrgang A hat die DLRG-Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg an den vergangenen beiden Wochenenden insgesamt 13 Sanitätshelfer ausgebildet. Neben vier angehenden Wasserrettern der Ortsgruppe waren es neun Schulsanitäter vom Schulsänitätsdienst SEVO (Schüler Ersthelfer vor Ort), einem Kooperationsprojekt der DLRG-Jugend Müllheim-Neuenburg mit dem Kreisgymnasium Neuenburg. Dabei wurden einerseits die theoretischen Grundlagen aus dem Erste Hilfe-Kurs vertieft und um neue Erkrankungs- und Verletzungsmuster ergänzt und andererseits das Maßnahmenspektrum erweitert.

Beispielsweise wurde das bekannten Schema Auffinden einer Person um die Durchführung eines Bodychecks sowie das Blutdruckmessen erweitert. Weitere Maßnahmen die geübt wurden, waren die Sauerstoffgabe, Wiederbelebung in der Zweihelfer-Methode mit Beatmungsbeutel sowie AED-Einsatz, die Schienung eines Bruches mit einer Alu-Polsterschiene (SAM Splint) oder die Immobilisation der Halswirbelsäule mittels Stifneck. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an die Referenten Alexander Anlicker, Meike Brosi, Sebastian Grozinger und Alexander Held.

Neue T-Shirts für die Schulsanitäter des KGN

Seit nunmehr 9 Jahren gibt es den Schulsanitätsdienst SEVO am KGN. Viele Mitglieder haben mittlerweile die Schule mit dem Abitur verlassen. Erfreulicherweise bekommt das Team immer wieder neue Unterstützung, so dass in diesem Schuljahr 26 Schülerinnen und Schüler für die Schulgemeinschaft aktiv am Schulsanitätsdienst teilnehmen. Neben den wöchentlichen kurzen Treffen gibt es immer wieder Übungsstunden am Nachmittag, um an Fallbeispielen den Ernstfall zu üben. Außer dem Einsatz während der Unterrichtszeit ist das SEVO– Team bei allen Schulveranstaltungen aktiv.

Dank vieler großzügiger Spender konnten die Schulsanitäter nun wieder mit neuen einheitlichen T-Shirts ausgestattet werden, damit sie bei Veranstaltungen gleich zu erkennen sind.

Allen Spendern ein herzliches Dankeschön!