Kunstprojekt in der 5c
/in UnterrichtSeit ca 12 Jahren praktizieren wir am KGN das Lions Quest Programm „Erwachsen Werden“ in den Klassenstufen 5 – 8, welches nachweislich soziale Lebenskompetenzen (sogenannte life skills) in unseren SchülerInnen stärkt: vor allem die Selbstsicherheit, Toleranz und Respekt, Kooperation, sowie die Akzeptanz anderer Kulturen.
Viele unserer Kollegen und Kolleginnen haben sich in der Methodik des Programms weiter gebildet und wir sind der Meinung, dass dieses Programm die Klassengemeinschaft stärkt, da es zur konstruktiven Bearbeitung von Konflikten beiträgt. (Eine Evaluationsstudie der Pädagogischen Hochschule Freiburg zu „Erwachsen werden“ bestätigt die Wirksamkeit des Programms.)
Vornehmlich in den Klassenlehrerstunden wird diese Methodik angewendet, doch darüber hinaus versuchen wir auch in anderen Fächern, auf bestimmte skills bewusst zu zuarbeiten.
So entstanden im Kunstunterricht der 5c zum Beispiel wunderbare Selbstporträts, die zum Teil viel von den SchülerInnen forderten. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem eigenen Gesicht bietet den SchülerInnen die Chance, sich selber differenzierter wahrzunehmen und ihre Gefühle und Gedanken, Wünsche und Hoffnungen zu ergründen und der Außenwelt künstlerisch mitzuteilen. Es kann so zu einem selbstbewussteren Umgang mit dem eigenen Ich und der Außenwelt führen.
Doppelgänger in der 5A gesichtet
/in UnterrichtDie SchülerInnen der Klasse 5a haben in den letzten Wochen im BK-Unterricht fleißig geschnitten, gemalt und geklebt und die entstandenen Doppelgänger aus Pappe können sich sehen lassen. Im Klassenzimmer hingesetzt sieht es fast so aus, als hätten wir endlich wieder Unterricht ohne Masken. Uns so ein Doppelgänger wäre praktisch und eine Erleichterung im neuen Schulumfeld. Aber auch ohne Doppelgänger sind die 5. Klassen am KGN gut angekommen.
Susanne Krummrich

Ein Hund in der Schule – Hundebesuch in der 5b
/in UnterrichtAm Mittwoch den 25. November hat uns der Hund unsere Biologielehrerin Frau Wolf in der Schule besucht. Die Tochter von Frau Wolf hat Raudi (einen saufarbenen Rauhaardackel) gebracht. Die ganze Klasse freute sich über Raudis Besuch.Wir gingen mit Frau Wolf raus auf den Pausenhof, wo Raudi schon wartete.Frau Wolf begrüsste ihren Raudi und dann machten wir ein Foto mit ihm.
Raudi der an der Leine war, zeigte sein Gebiss nur ungern, da er dachte, seine Frauchen putzt ihm gleich die Zähne. Die Wirbelsäule von Raudi hat Frau Wolf auch gleich gezeigt. Kurz darauf gingen wir alle mit Raudi in den Innenhof, damit er ohne Leine rennen konnte. Frau Wolf wollte uns zeigen, wie ein Hund beim Rennen sein Wirbelsäule bewegt und warf Raudi sein Spielzeug.
Er sprang zu seinem Spielzeug und brachte es Frau Wolf zurück. Wir konnten beobachten, wie die Beine vom Hund beim Rennen aussehen. Um uns Kindern zu zeigen, dass Hunde einen sehr guten Geruchssinn besitzen, dafür aber leider nicht so gut sehen können, hat Frau Wolf im Innenhof Leckerlis verteilt, wo Raudi jedes einzelne Leckerli erschnüffelt und verspeist hat.
Die Kinder aus der Klasse 5b hatten eine sehr schöne Bio Stunde. An Raudi konnten wir den Gang, das Gebiss, die Wirbelsäule und den Geruchssinn live erleben. Vielen Dank dafür Frau Wolf.
Nele 5b
Wir nehmen zur Zeit das Thema Hund im Biologieunterricht durch. Am 25.11.2020 besuchte uns der Hund von Frau Wolf im Unterricht. Er heißt Raudi und ist ein Rauhaardackel. Raudi ist braun-schwarz und hat dunkelbraune Augen. Frau Wolf zeigte uns seinen Impfpass und erklärte welche Impfungen ein Hund haben muss, z.B. Tollwut und Katzenseuche. Sie zeigte uns außerdem Raudis Zähne und erklärte wie die Zähne heißen. Frau Wolf erklärte uns das Raudi auf den Zehen läuft. Wir durften Raudi streicheln. Frau Wolf zeigte uns wie sie mit Raudi spielt und zwar: Sie hat einen Futterbeutel, der mit Leckerlis gefüllt ist. Den wirft sie weg und Raudi holt es zurück. Er schüttelt ihn, als ob es seine Beute ist. Hunde schütteln ihre Beute damit die Knochen brechen. Es war toll, dass Raudi uns besucht hat. Wir haben viel gelernt, es war supercool.
Anna 5b

Wie man einen 5-Minuten-Vortrag hält – Lernjob Basiskurs Englisch bei Frau Wittmann
/in UnterrichtWie halte ich einen 5 Minuten Vortrag auf Englisch? Und weshalb sollte ich das können?
Wie das geht und warum das könnenswert sein könnte, zeigen Euch Schülerinnen und Schüler der KS1 Basisfachs Englisch. Wie kam es überhaupt dazu?
Als der Fernunterricht am KGN begann, nutzten wir zunächst im Videounterricht in Kleingruppen die Möglichkeit, verschiedene Aufhänger (attention grabber) für eine interessante Rede zu finden. Hierbei unterstütze uns das leicht verständliche YouTube video von Tiffany „How to give a five minute speech in English“.
Anschließend lernten wir, wie der Aufbau einer solchen Rede aussieht, erprobten dies gemeinsam im Videounterricht und erstellten schließlich unsere eigene Rede zu einem Thema unsere Wahl — natürlich auf Englisch! Dazu hatten wir etwa drei Wochen Zeit.
Im Vergleich zum Präsenzunterricht hatten wir den Eindruck, dass auch schüchterne Schülerinnen und Schüler sich mehr beteiligten als sonst, wenngleich wir uns nach monatelangem Videounterricht doch auch wieder auf Präsenzunterricht in Englisch freuen. Wir finden, die Ergebnisse können sich sehen lassen; hier eine Kostprobe der entstandenen Reden.
Für die KS1 Englisch Basisfach 19/20: Ricarda Wolf, Silas Budde und Frau Wittmann
10b: Erfolgreiche Teilnahme an Politik-Wettbewerb
/in Unterricht„Politik brandaktuell“ lautete das Thema des Schülerwettbewerbs für politische Bildung, an dem die Klasse 10b im Rahmen des Gemeinschaftskunde-Unterrichts bei Herr Bargen teilnahm. Für eine Gruppe hat sich das ganz besonders gelohnt: das eingereichte Video von Hanna, Hanna, Pauline, Anna und Marie wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung mit 250 Euro prämiert. Sie hatten sich mit den „Grünen Kreuzen“, einer Protestaktion der Landwirtschaft, beschäftigt. — Herzlichen Glückwunsch!

Klasse 9b erstellt im Englisch-Unterricht eigene Videos
/in UnterrichtSpätestens seit Rezos politischem Paukenschlag-Video ist klar, dass das Veröffentlichen eines Videos auf YouTube Teil der gesellschaftlichen Diskussion um aktuelle Themen sein kann – und dass auch junge Menschen damit die direkte und ungefilterte Möglichkeit haben, an dieser Diskussion teilzunehmen. Mit Plattformen wie YouTube ergibt sich die Chance, ohne den Filter von Redaktionen potentiell viele Menschen mit einer Botschaft zu erreichen – und natürlich ergibt sich daraus auch eine große Verantwortung.
Da erscheint es sinnvoll, dass man auch in der Schule über diese Dinge spricht: Wie macht man Videos? Wie kommt man von einer Idee zu einem online verfügbaren Produkt? Was muss man beachten bezüglich Sachlichkeit, Urheberrecht und Verantwortung?
Diese und andere Aspekte haben die Schüler/innen der 9b im Englisch-Unterricht bei Herrn Kalt in den vergangenen Wochen besprochen und gelernt. Sie haben zum Schulbuchthema Australien verschiedene aktuelle Fragen erarbeitet und dazu jeweils in Gruppen Videos erstellt – auf Englisch natürlich. Von der Recherche über die Planung der Struktur und die Erstellung die veranschaulichenden Materialien bis hin zum Filmen der eigentlichen Clips und der Erstellung aussagekräftiger Titel und Beschreibungen floss eine Menge Arbeit und Herzblut in das Projekt.

Ergebnisse
Die Ergebnisse können sich sehen lassen und sind seit wenigen Tagen online verfügbar.
Werke aus dem Kunstunterricht der 6a
/in Unterricht
Hey! Wir hatten erstmal mit leuchtenden Acrylfarben experimentiert. Das sind tolle Farbformen entstanden, indem wir eine bewegliche Plastikplatte auf die aufgekleckste Farbe drückten. Es waren plötzlich von Adern durchwachsene Farbflächen, die uns an Pflanzen, lebende Organismen erinnerten. Ihr glaubt es vielleicht nicht, aber die Zerstörung der Umwelt und das Abbrennen der Wälder beschäftigt uns. Die Motive der Zerstörung haben wir mit Kohle in diese bunten Flächen hineingemalt. Es sollten Bilder des Protest gegen die Zerstörung werden, Mahnmale gegen die Zerstörung des Regenwaldes, zu welcher wir mit unserem Konsum beitragen.
Zum Menschenrechtstag installierten wir halb abgebrannte Baumstämme in der Aula, die unseren Bildern einen nachhaltigen Ausdruck verliehen. Beim Weihnachtsmarkt stolperten manche über das abgebrannte Holz und auch manche Bilder litten, der Boden war von Kohlestaub überzogen.
Da erst war unser Kunstwerk perfekt.
Eure Schüler und Schülerinnen der 6a
Und dennoch träumen wir weiter, und diese Bilder von unseren Träumen und Wünschen in den Umrissen unserer Gestalt sind Teil dieses Projektes.
Als wir dann am frühen Morgen des letzten Schultags mit den Holzstämme ein Lagerfeuer im Schulgarten veranstalteten und Stockbrot grillten, waren wir wieder ganz bei uns.
Sportprofil der Klasse 8 wagt sich auf Glatteis
/in UnterrichtUm 10:50 Uhr trafen wir uns an der Schule und liefen zum Bahnhof in Neuenburg. Von dort fuhren wir mit dem Bus nach Müllheim, und von Müllheim dann mit dem Zug nach Freiburg. Vom Bahnhof in Freiburg ging es dann weiter mit der Straßenbahn zur Berliner Allee und dann ins EHC Stadion.
Zuerst bekamen wir Schlittschuhe und Schläger. Dann ging es ab aufs Eis. Am Anfang waren alle noch etwas wackelig auf ihren Schlittschuhen, aber kurze Zeit später hatten sich die Meisten daran gewöhnt und wohler gefühlt als zu Beginn. Peter und sein Trainer zeigten uns dann ein paar Übungen ohne Schläger und Puck, um noch sicherer zu werden. Diese Aufgaben haben fast alle gemeistert.

Dann holten sich alle ein Schläger und ein Puck und machten wieder ein paar Übungen. Erst mal leichte Übungen, wie zum Beispiel Slalom um die Hindernisse und dann ein Torschuss aufs Tor und dann kamen die schwierigeren Aufgaben, wo wir den Puck mit beiden Seiten des Schlägers unter kleinen Erhöhungen durch dribbeln mussten und dann aufs Tor schießen mussten oder das wir gegen Blöcke passen und dann den Puck wieder abfangen mussten.
Die ganzen „Fußballer“ haben den Puck mehr mit dem Fuß statt mit dem Schläger gespielt. Aber auf einmal gab es erst mal einen kurzen Schockmoment. Peter schoss mit voller Wucht gegen den Pfosten und von dort prallte der Puck an Letitzias Auge. Es war schnell dick und blau, aber sie nahm es nach ein paar Minuten mit Humor.
Die letzte halbe Stunde durften wir machen was wir wollten. Viele spielten miteinander aufs Tor. Alle hatten dabei Spaß. Nach dieser halben Stunde brachten wir Schläger und Schlittschuhe wieder weg.
Es ging mit der Straßenbahn zum Bahnhof und wir gingen zum Gasthof zum „Goldenen M“. Der Zug kam um 15:15 Uhr – für manche war es nochmal sehr knapp, aber alle kamen mit. Jeder fand, dass der Ausflug gelungen war und dass Eishockey mehr Spaß macht als Englisch und Französisch.

„Ein Blick“ in die junge deutsche Geschichte
/in UnterrichtUm Schülern und Schülerinnen der Klasse 10 und aufwärts sowie auch einigen interessierten Lehrern jüngste deutsche Geschichte zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls näherzubringen, lud das KGN am Mittwoch vor den Herbstferien Ingo Espenschied mit seinem Multi Media-Vortrag passend zum Thema ein. Organisiert und finanziert wurde die Veranstaltung von der Konrad-Adenauer-Stiftung Freiburg. Dieser verfehlte sein Ziel, junge Leute für Politik zu begeistern, nicht und zog alle Anwesenden durch die abwechslungsreiche Präsentation der wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen Deutschlands nach dem 2.Weltkrieg bis zum 9. November 1989 in den Bann.
Angefangen beim Ende des 2. Weltkriegs und der Teilung Deutschlands in vier Besatzungszonen bis zum Tag des Mauerfalls, der den ersten Schritt in Richtung des vereinigten Deutschland von heute bedeutet, thematisierte der Vortrag nicht nur bedeutende Ereignisse in Politik und Wirtschaft, sondern auch in der Gesellschaft. Wie und warum in der DDR bei vielen der Wunsch nach einem Leben im Westen und in der damit verbundenen Freiheit wächst, wie anfangs kleine spontane Aufstände zu großen Protestbewegungen für mehr Freiheit, Demokratie und ein vereintes Deutschland werden. Dann wirft Herr Espenschied einen Blick auf die Zeit direkt nach dem Mauerfall, in der politische Stimmen außerhalb Deutschlands sich gegen die Wiedervereinigung aussprechen, Helmut Kohl aber, nicht zuletzt auch bestärkt durch den Rückenwind von Seiten der Bevölkerung, an der Idee eines vereinten Deutschlands festhält, bis es am 3. Oktober 1990 dann zur endgültigen deutschen Wiedervereinigung kommt. Während des gesamten Vortrags gelang es Herrn Espenschied das richtige Maß an Sachlichkeit und Objektivität bezüglich der politischen Ereignisse zu halten und trotzdem auch die Emotionalität, die bei einem geschichtlich für uns so bedeutendem Ereignis auch heute noch mitschwingt, zu übermitteln.
Der MultiMedia-Vortrag überzeugte durch die geschickte Einsetzung von einerseits visuellen, andererseits auch musikalischen Impulsen, wodurch den vorgetragenen Ereignissen mehr Leben eingehaucht wurde.
Im Anschluss an den von Bildern und Videos begleiteten Vortrag lud Herr Espenschied dann zur Diskussionsrunde mit Fragen oder Anmerkungen ein, die von einigen SchülerInnen und LehrerInnen genutzt wurde, um konkretere Fragen zum Leben in der Diktatur der DDR oder zu Auswirkungen der Wiedervereinigung auf die Gesellschaft und Politik von heute zu stellen, oder auch um persönliche Eindrücke und wahrgenommene Zusammenhänge anzumerken.
Wir bedanken uns bei Ingo Espenschied für den sehr lebhaften Ausflug in 30-jährige deutsche Geschichte sowie bei Thomas Wolf von der Konrad-Adenauer-Stiftung und Herrn Herbers für die Organisation.
(Vielen Dank für diesen Artikel an Anna Gras)
Sportprofil-Schüler/innen der Stufe 10 werden zertifizierte Sportassistenten
/in UnterrichtAlle Sportprofiler der Stufe 10 haben im Juli 2019 das Zertifikat zum Sportassistenten erhalten. Voraussetzung war eine intensive Woche mit Theorie und Praxis und am Ende eine Lehrprobe. Gratulation!

Mathematik ohne Grenzen 2019 – Hervorragendes Ergebnis der Klasse 10b
/in Unterricht
Nachdem die Klasse 10b des KGN beim diesjährigen internationalen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“, an dem aus dem Regierungsbezirk Freiburg ca. 173 Klassen der Klassenstufe 10 (Gymnasium) teilnahmen, bereits einen hervorragenden 4.Platz erzielte und damit die internationale Siegerfeier im Europapark Rust leider nur sehr knapp um einen Punkt verfehlte, trat sie im Rahmen der regionalen Siegerfeier in Bad Krozingen sehr souverän auf und stellte ihre Erstklassigkeit erneut unter Beweis.
Der Einladung nach Bad Krozingen zur regionalen Siegerfeier folgten neben der Klasse 10b (in Begleitung der Lehrkräfte Viola Haueisen und Christian Striebich) noch fünf weitere 10. Klassen aus der Region, um zunächst in der Aula des Kreisgymnasiums von Herrn Winfried König für ihre bisherigen Leistungen geehrt zu werden. Fünf Schülerinnen und Schüler des dortigen Gymnasiums sorgten gleich zu Beginn mit drei flotten Musikstücken für eine klasse Stimmung und leisteten ihren Beitrag für die insgesamt sehr gelungene Veranstaltung. Anschließend wurden alle teilnehmenden Klassen in jeweils drei Gruppen unterteilt und ins benachbarte Freibad geleitet. Dort stand bei wolkenlosem Himmel und viel Sonnenschein eine Art Spiel ohne Grenzen auf dem Programm. Jede Gruppe durchlief zahlreiche Stationen und trat jedes Mal gegen eine andere Gruppe an.
Bei den Aufgaben waren einerseits hohes mathematisches Können und andererseits ausgeprägte Team- und Organisationsfähigkeiten gefordert. Beides meisterte die Klasse 10b mit Bravour und belegte schließlich mit zwei Gruppen zugleich den 1. und 2. Platz – laut Herrn Winfried König, dem Organisator, ein sehr eindeutiges Ergebnis und gleichzeitig seltenes Ereignis!
👍 Top Leistung – herzlichen Glückwunsch!
Neigungskurs Geographie unterstützt fridays for future-Bewegung mit Onlinerecherche und Linkliste
/in UnterrichtDer Neigungskurs hat sich im Rahmen des Unterrichts mit umsetzbaren Lösungsansätzen zum Klimaschutz beschäftigt und mehrere Schüler/innen haben an den Freitagsdemos in Freiburg und Neuenburg teilgenommen.
Um die Zeit zwischen den schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen sinnvoll zu füllen, haben wir eine Online-Recherche zu aktuellen vielversprechenden klimapolitischen Veröffentlichungen durchgeführt und das Ergebnis, eine Linkliste zum Klimaschutz, an Luisa Neubauer (Klimaaktivistin und Geographiestudentin in Göttingen) geschickt. Dazu gab es ein Interview mit Frau Geiger von der Badischen Zeitung.
Ergebnis der Recherche: Linkliste zum Klimaschutz
Plastikdeckel gegen Polio – Kunststoff gegen Kinderlähmung
/in UnterrichtDer Chemiekurs der Kursstufe 2 hat unter der Leitung von Frau Reynaud mit den Vorbereitungen zu einem spannenden neuen Projekt begonnen. Bei „Plastikdeckel gegen Polio“ handelt es sich um ein gemeinnütziges Projekt (deckel-gegen-polio.de), an dem sich in den kommenden Schulwochen alle Schüler beteiligen können.
Wie der Name schon vermuten lässt werden Plastikdeckel gesammelt (von PET-Flaschen und Tetrapacks), wobei der Erlös von je 500 Plastikdeckeln eine lebensrettende Impfung gegen Kinderlähmung finanziert. Die Sammelbehälter findet ihr in allen Klassenzimmern und in der Aula. Jede Klasse nimmt an dem Wettbewerb, der bis zu den Osterferien laufen wird, teil. Als besonderen Anreiz gewinnt die Klasse mit den meisten gesammelten Deckeln am Ende des Projektes Preise.
Macht alle fleißig mit und haltet so nicht nur unsere Umwelt sauber, sondern rettet nebenbei auch noch das Leben von hilfebedürftigen Kindern.
Binationales Kunstprojekt zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges
/in UnterrichtKlasse 9b und eine Klasse aus Mulhouse gestalten am Hartmannwiller Kopf ein Kunstprojekt zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges.
„Es sind Momente der größten Aufregung, die Franzosen werfen ebenfalls Handgranaten in Massen, (…) Wie lange dieser Nahkampf dauert, ist mir unmöglich zu sagen, es schien uns, als wolle er gar kein Ende nehmen.“
(Franz Blumenfeld, 11.5.1915)
Mit solchen Auszügen aus Briefen von Soldaten im Kopf, die monatelang eingeschlossen waren, besuchten wir, die 9b, gemeinsam mit einer Klasse vom Collège Kennedy an einem sonnigen Tag das Schlachtfeld am Hartmannsweiler Kopf. Während wir an dem Massengrab vorbei, durch die noch gut erhaltenen Schützengräben krochen, versuchten wir uns die Lage der Soldaten von damals zu vergegenwärtigen. An manchen Stellen dieses grausamen Ortes scheint die Zeit eingefroren zu sein: Reste von Eisenpfählen ragen aus der Erde hervor, alter Stacheldraht liegt herum. Der zerstörte Wald ist wieder gewachsen und die Vegetation hat den Platz wieder eingenommen. Und durch dieses Gestrüpp hindurch versuche ich, in mir ein Gefühl wach zu rufen vom Schmerz, den Qualen, die hier erlitten wurden.

„Je t‘écris pour te dire que je ne reviendrai pas de la guerre. S‘il te plaît, ne pleure pas, sois forte. Le dernier assaud m‘a coûté mon pied gauche et ma blessure s‘est infectée. Quand cette lettre te parviendra, je serai peut-être déjà mort. …“
(„Ich schreibe dir, um dir zu sagen, dass ich aus diesem Krieg nicht zurückkehren werde. Bitte, weine nicht, sei stark. Der letzte Angriff hat mir den linken Fuß gekostet und die Wunde hat sich infiziert. Wenn dich dieser Brief erreicht, werde ich vielleicht schon tot sein.“,
Charles Guinant, 18.3.1916).
Es ist schwer, sich diese Bilder vom Schrecken in Erinnerung zu rufen, denn der Ort ist schön, man hat eine herrliche Aussicht, bis hinüber zu den Alpen bei diesem Wetter. Und wir albern herum. Mit den Franzosen ist es schwierig, ins Gespräch zu kommen, im Bus wurden wir zwangsweise nebeneinander gesetzt.
„Le silence se prolonge. Je parle, il faut que je parle: Camarade, je ne voulais pas te tuer. Je ne le ferais plus, à condition que toi aussi, tu sois raisonnable.“
(Die Stille hält an. Ich spreche, ich muss sprechen: Kamerad, ich wollte dich nicht töten, ich würde es nicht nochmal machen, unter der Bedingung, dass du auch vernünftig bist .“, aus: „A l‘Ouest rien de nouveau“, Erich Maria Remarque).

Im Bus müssen wir etwas sagen, doch sie reden so schnell untereinander Französisch. „Ich glaube, sie haben uns gerade beleidigt! C‘est incroyable! Ces connards!“ Herr Herbers versteht sich immerhin gut mit den französischen Kollegen und findet die soziale Zusammensetzung der französischen Klasse ganz interessant.
„Eines drückt mich von Tag zu Tag. Ich fürchte mich so vor der inneren Verrohung. Wenn du mir eine kugelsichere Weste wünschst, so ist das lieb von dir, aber merkwürdigerweise hab‘ ich gar keine Angst vor allen Kugeln und Granaten, sondern nur vor dieser inneren Vereinsamung. Ich fürchte, meinen Glauben an die Menschen zu verlieren, an mich selbst, an alles Gute in der Welt! … das ist viel schwerer als den unglaublich rohen Ton zu ertragen, der zwischen den Leuten hier herrscht.“ (Franz Blumenfeld, 14.10.1914)
Wir müssen jetzt zusammenarbeiten dans des groupes franco-allemands. Ah, non! Aber es geht, plötzlich läuft es, wir haben Ideen… drei Streetart-Künstler aus Paris und Berlin unterstützen uns. Die sind cool. Sie zeigen uns, wie man mit der Spraydose umgeht, und Bilder in mehreren Schichten anlegt. Wir denken nach über den Frieden, den Krieg, das Elend, die Hoffnung und die Freiheit, und merken gar nicht, wie frei wir dabei sind. Es entstehen ein paar interessante Motive und Landschaften. Noch zwei Male treffen wir uns am KGN und sprühen im Innenhof.
Und dann, am 9. November, ist die große Vernissage oben in dem neuen Museum am Hartmannsweiler Kopf. Macron erscheint leider nicht. Aber wir halten eine gute Rede. Frau Calderon lobt uns. Wir sind froh. Auf dem Rückweg, sitzen wir wieder mit unseren französischen Partnern im Bus, diesmal nicht nebeneinander, klar getrennt, wir hinten mit unserer Musik und die vorne. Niemand denkt mehr an die Kriegsweihnacht von 1917, die von deutschen und französischen Soldaten auch da oben am Hartmannsweiler Kopf gemeinsam gefeiert wurde. Für einen Moment lang ruhten die Waffen. Es war still im Wald. Ab und zu hörte man ein paar Männer lachen. Ein Lachen. Dann wieder Stille.
Unsere gemeinsamen Bilder werden nun durch halb Frankreich reisen und ausgestellt, und dann kommen sie nach Deutschland, hoffentlich auch zurück an unsere Schule, wo sie entstanden sind. „Vive la relation franco-allemande! C‘était sympa!“

Adresse
Kreisgymnasium Neuenburg
Freiburger Str. 38
79395 Neuenburg am Rhein
Tel: (07631) 93798-0
Fax: (07631) 93798-20
kgn (at) lkbh.de
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