Binationales Kunstprojekt zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges

Klasse 9b und eine Klasse aus Mulhouse gestalten am Hartmannwiller Kopf ein Kunstprojekt zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges. 

„Es sind Momente der größten Aufregung, die Franzosen werfen ebenfalls Handgranaten in Massen, (…) Wie lange dieser Nahkampf dauert, ist mir unmöglich zu sagen, es schien uns, als wolle er gar kein Ende nehmen.“
(Franz Blumenfeld, 11.5.1915)

Mit solchen Auszügen aus Briefen von Soldaten im Kopf, die monatelang eingeschlossen waren, besuchten wir, die 9b, gemeinsam mit einer Klasse vom Collège Kennedy an einem sonnigen Tag das Schlachtfeld am Hartmannsweiler Kopf. Während wir an dem Massengrab vorbei, durch die noch gut erhaltenen Schützengräben krochen, versuchten wir uns die Lage der Soldaten von damals zu vergegenwärtigen. An manchen Stellen dieses grausamen Ortes scheint die Zeit eingefroren zu sein: Reste von Eisenpfählen ragen aus der Erde hervor, alter Stacheldraht liegt herum. Der zerstörte Wald ist wieder gewachsen und die Vegetation hat den Platz wieder eingenommen. Und durch dieses Gestrüpp hindurch versuche ich, in mir ein Gefühl wach zu rufen vom Schmerz, den Qualen, die hier erlitten wurden.

Kunstprojekt Deutsch-Französische Freundschaft

„Je t‘écris pour te dire que je ne reviendrai pas de la guerre. S‘il te plaît, ne pleure pas, sois forte. Le dernier assaud m‘a coûté mon pied gauche et ma blessure s‘est infectée. Quand cette lettre te parviendra, je serai peut-être déjà mort. …“
(„Ich schreibe dir, um dir zu sagen, dass ich aus diesem Krieg nicht zurückkehren werde. Bitte, weine nicht, sei stark. Der letzte Angriff hat mir den linken Fuß gekostet und die Wunde hat sich infiziert. Wenn dich dieser Brief erreicht, werde ich vielleicht schon tot sein.“,
Charles Guinant, 18.3.1916).

Es ist schwer, sich diese Bilder vom Schrecken in Erinnerung zu rufen, denn der Ort ist schön, man hat eine herrliche Aussicht, bis hinüber zu den Alpen bei diesem Wetter. Und wir albern herum. Mit den Franzosen ist es schwierig, ins Gespräch zu kommen, im Bus wurden wir zwangsweise nebeneinander gesetzt.

„Le silence se prolonge. Je parle, il faut que je parle: Camarade, je ne voulais pas te tuer. Je ne le ferais plus, à condition que toi aussi, tu sois raisonnable.“
(Die Stille hält an. Ich spreche, ich muss sprechen: Kamerad, ich wollte dich nicht töten, ich würde es nicht nochmal machen, unter der Bedingung, dass du auch vernünftig bist .“, aus: „A l‘Ouest rien de nouveau“, Erich Maria Remarque).

Kunstprojekt Deutsch-Französische Freundschaft

Im Bus müssen wir etwas sagen, doch sie reden so schnell untereinander Französisch. „Ich glaube, sie haben uns gerade beleidigt! C‘est incroyable! Ces connards!“ Herr Herbers versteht sich immerhin gut mit den französischen Kollegen und findet die soziale Zusammensetzung der französischen Klasse ganz interessant.

„Eines drückt mich von Tag zu Tag. Ich fürchte mich so vor der inneren Verrohung. Wenn du mir eine kugelsichere Weste wünschst, so ist das lieb von dir, aber merkwürdigerweise hab‘ ich gar keine Angst vor allen Kugeln und Granaten, sondern nur vor dieser inneren Vereinsamung. Ich fürchte, meinen Glauben an die Menschen zu verlieren, an mich selbst, an alles Gute in der Welt! … das ist viel schwerer als den unglaublich rohen Ton zu ertragen, der zwischen den Leuten hier herrscht.“ (Franz Blumenfeld, 14.10.1914)

Wir müssen jetzt zusammenarbeiten dans des groupes franco-allemands. Ah, non! Aber es geht, plötzlich läuft es, wir haben Ideen… drei Streetart-Künstler aus Paris und Berlin unterstützen uns. Die sind cool. Sie zeigen uns, wie man mit der Spraydose umgeht, und Bilder in mehreren Schichten anlegt. Wir denken nach über den Frieden, den Krieg, das Elend, die Hoffnung und die Freiheit, und merken gar nicht, wie frei wir dabei sind. Es entstehen ein paar interessante Motive und Landschaften. Noch zwei Male treffen wir uns am KGN und sprühen im Innenhof.

Und dann, am 9. November, ist die große Vernissage oben in dem neuen Museum am Hartmannsweiler Kopf. Macron erscheint leider nicht. Aber wir halten eine gute Rede. Frau Calderon lobt uns. Wir sind froh. Auf dem Rückweg, sitzen wir wieder mit unseren französischen Partnern im Bus, diesmal nicht nebeneinander, klar getrennt, wir hinten mit unserer Musik und die vorne. Niemand denkt mehr an die Kriegsweihnacht von 1917, die von deutschen und französischen Soldaten auch da oben am Hartmannsweiler Kopf gemeinsam gefeiert wurde. Für einen Moment lang ruhten die Waffen. Es war still im Wald. Ab und zu hörte man ein paar Männer lachen. Ein Lachen. Dann wieder Stille.

Unsere gemeinsamen Bilder werden nun durch halb Frankreich reisen und ausgestellt, und dann kommen sie nach Deutschland, hoffentlich auch zurück an unsere Schule, wo sie entstanden sind. „Vive la relation franco-allemande! C‘était sympa!“

Kunstprojekt Deutsch-Französische Freundschaft

Unterstützung auf vier Pfoten im Biologieunterricht

Am Donnerstag, den 18.10.2018, besuchte der Golden Retriever Finlay die Klasse 5a im Biologieunterricht.

Hier einige Bericht der Kinder!


Am Donnerstag, den 18.10.2018 kam meine Mutter mit unserem Hund Finlay in den Biounterricht. Wir haben davor einen Fragebogen von Frau Wolf über Hunde bekommen. Finlay ist ein sechs Jahre alter Golden Retriever aus einer Hundezucht bei Messkirch. Er ist ein sehr ruhiger und braver Hunde, finde ich. Er beherrscht die Kommandos: „Sitz, Platz und hier her“, die meine Mutter mit ihm vorgeführt hat. Jeder der wollte durfte ihn streicheln und füttern. Bilder von Finlay als Welpen und den Impfpass von ihm durften wir sehen. Wir haben ein kleines Experiment gemacht, um zu schauen, ob Finlay seine Familienmitglieder erkennt. Dazu bin ich in die Ecke im Hof gegangen, um ihn dann zu rufen. Kurz darauf war Finlay bei mir. Ich fand den Hundebesuch im Biounterricht super.

(von Noah)


Am 18.10.18 hatten wir, die Klasse 5a, einen Hundebesuch von Finlay. Da wir das Thema Hund und sein Vorfahre der Wolf hatten, stellten wir Bettina Rudolph, die den Hund mitgebracht hatte, viele Fragen. Finlay ist ein Golden Retriever, er ist männlich. Er war aufgeregt und hat sich gefreut. Am Schluss hat Frau Rudolph uns Fotos von Finlay, seiner Familie und den Besitzern von Finlays Mutter gezeigt. Hier noch einige Fragen, die wir beim Besuch klären konnten:

  • Finlay ist 7 Jahre alt (also etwa 49 Menschenjahre).
  • Hunde können etwa 12 – 14 Jahre alt werden.
  • Beim Rennen konnte man gut die Bewegung der Wirbelsäule sehen, sie war wellenförmig.
  • Es sieht aus, als hätte er kleine Polster unter den Pfoten.
  • Der Hund läuft auf den Zehen, die Ferse ist weit oben.
  • Er kann die Krallen nicht einziehen, daher hört man ihn beim laufen und Rennen auf hartem Boden.
  • Die Fangzähne im Gebiss fallen auf.
  • Der Hund frisst normalerweise Fleisch oder Futtermischungen ohne die Pfoten zu benutzen.
  • Er erkennt Menschen und Freunde/ Familie am Geruch, der Stimme und dem Aussehen.
  • Man sollte den Hund nie von hinten streicheln, weil er sich erschrecken und zubeißen könnte.

(von Linus)


Am Donnerstag, den 18. Oktober 2018, hat Frau Rudolph (Mutter eines Fünftklässlers) den Biologieunterricht der Klasse 5a mit ihrem goldenen Retriever namens Finlay besucht. Die Klasse hat sich in einem Halbkreis in der Aula gesetzt. Sie waren sehr aufgeregt. Es wurde erklärt, wo und wie die Knochen eines Hundes aufgebaut sind. Finlay ist 6 Jahre alt und kann ungefähr 15 werden. Seine Wirbelsäule geht von Kopf bis zur Schwanzspitze. Es wurden ein paar Fragen gestellt. Man muss regelmäßig mit ihm spazieren gehen und sollte ihn mit in den Urlaub nehmen. Ein Hund ist ein Ohren- und Nasentier. Es wurde beobachtet, dass der Rücken eines Hundes Wellenbewegungen macht, wenn er rennt. Finlay hört auf die Kommandos „Sitz“, „Platz“ und „Komm her“. Am Ende durften einige Kinder ihm Leckerli geben. Zusätzlich haben wir erfahren, dass Hund nicht schwitzen können und ihnen daher schneller heiß wird als uns Menschen. Darum hecheln sie. Es war ein toller und lehrreicher Tag.

(von Lina)


Heute in BNT hatten wir Besuch von Noahs Mama und ihrem Hund. Das war sehr interessant, den wir nehmen momentan das Thema „Hund – ein Säugetier“ durch. Der Hund von Noah ist ein männlicher Golden Retriever. Er heißt Finlay und ist 6 Jahre alt. Am 31.12. wird er 7 Jahre alt. Golden Retriever werden bis zu 10 – 15 Jahre alt. Ich war begeistert von Finlay, denn er ist so gut erzogen. Trotz großer Angst vor Hunden, hatte ich vor Finlay nicht so Angst. Als wir alle zusammen mit ihm im Innenhof der Schule waren, stellten wir Frau Rudolph viele Fragen zu ihrem Hund, die sie uns alle sehr toll beantwortete. Besonders schön war, als Noah auf die andere Seite von Finlay ging und ihn zu sich rief und er auf Kommando zu ihm rannte. Da sah man wie gut er erzogen ist. Familie Rudolph geht täglich morgens eine große Runde, mittags eine kleine und abends eine große Runde laufen. Um 12.20 Uhr verabschiedeten sich die zwei und wir sind wieder ins Klassenzimmer gegangen, da haben wir unser Heft und den Test zurückbekommen. Dann war die Schule aus. Das war ein toller Besuch.

(von Louis)

Ein goldener Ausblick – dank Astronomie

Wer den Astronomie-Kurs besucht, der wird zum Glück um eine Sache nicht drum herumkommen, denn das ist etwas Atemberaubendes. Die Rede ist davon, selbst mit einem Teleskop in den Nachthimmel zu schauen und sich auf die Jagd nach Himmelskörpern zu begeben. Einige Tage nach der Exkursion zum Haus der Astronomie und zum Max-Planck-Institut in Heidelberg, spielte das Wetter mit, um mit dem Astronomie-Kurs dieses Unterfangen anzugehen.

Bei Sonnenuntergang trafen wir uns bei der Schule und bauten im Innenhof die Teleskope auf. Jeder erkannte sofort, dank des Astronomieunterrichts, mindestens ein paar Sternbilder am nächtlichen Himmel und konnte die Lage von Planten unseres Sonnensystems, z.B. der Venus, einordnen. Uns bot sich ein wunderschöner Blick auf den Mond und auf ein Ereignis, welches sich nur an einem Abend im Monat abspielt. Auf dem Mond gibt es ein Gebirge, dass an einem Abend, 10-11 Tage nach Neumond, sich genau an der Tag-und-Nachtgrenze auf der Nachtseite des Mondes befindet. Seine Bergspitzen sind jedoch hoch genug, um bereits von der Sonne angestrahlt zu werden, so dass ein heller Bogen auf der Nachtseite des Mondes zu sehen ist: „Der goldene Henkel”. Ein schönes Foto davon haben wir durch das Teleskop mit dem Smartphone gemacht (der goldener Henkel ist der helle Bogen links oben).

Mond am Nachthimmel

Außerdem beobachteten wir den Jupiter mit seinen vier großen galileischen Monden Ganymed, Europa, Io und Kallisto. Am meisten Begeisterung schaffte bei uns allerdings der Planet Saturn mit seinen Ringen, den wir am Ende der Beobachtungen bewundern konnten.

Wer die Möglichkeit besitzt, selbst einmal mit dem Teleskop in den Nachthimmel zu schauen, dem können wir vom Astronomie-Kurs dies nur wärmstens empfehlen. Wir freuen uns schon auf die nächste Beobachtungsnacht.

Besuch der Klasse 6a bei den schuleigenen Bienen

Am Dienstag, 19. Juni 2018 ging es statt in den Biologieraum für die Klasse 6a mit ihrer Biologielehrerin Andrea Wolf in den Schulgarten des KGN. Dort wurde die Klasse bereits von Robert Weth, ebenfalls Biologielehrer am KGN, bei den Bienenkästen erwartet.

Seit drei Jahren besitzt die Schule dank der Initiative von Herrn Weth eigene Bienen. Nach einer kurzen Einführung, in der der Klasse erklärt wurde, warum der Imker einen speziellen Anzug trägt, wie man sich in der Nähe von Bienen verhält und warum es bei den Bienenkästen gerade raucht, konnten die Schülerinnen und Schüler die Bienen hautnah erleben. Sie durften die Waben mit den sechseckigen Zellen und die Bienen aus nächster Nähe betrachten. Einige Zellen waren mit Honig gefüllt und bereits verdeckelt, an anderen Stellen konnte man Larven und Drohnen sehen.

Imker

Überrascht war die Klasse über die hohe Individuenzahl von ca. 60.000 Bienen in einem Bienenstock. Nach anfänglicher Scheu wurden die Schülerinnen und Schüler immer mutiger, nahmen die Waben selbst in die Hand und waren über das Gewicht erstaunt.  Zum Schluss brachten alle zusammen die Waben mit den Bienen wieder zurück in den Stock, in dem es wirklich stockdunkel ist.


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Ein herzliches Dankeschön an unseren Schulimker Herrn Weth für diese besondere Biologiestunde!

Ein Apfelbaum zum National Arbor Day 2018

Am 27. April, dem diesjährigen National Arbor Day, nutzte die Klasse 8b das schöne Wetter, um im Rahmen ihres Englisch-Unterrichts einen Baum im Garten des KGN zu pflanzen. In Amerika wurde der „Nationale Baum-Tag“ eingeführt, um die Menschen zum Schutz der Bäume zu inspirieren und durch das Pflanzen eines Baumes ein Zeichen zu setzen. So ist der jetzt gepflanzte Obstbaum auch ein wenig ein Symbol der Verbundenheit mit der amerikanischen Partnerschule in Oregon, deren Austauschgruppe im Juni für zwei Wochen zum Gegenbesuch nach Neuenburg kommt. Im Herbst haben die jetzigen Achtklässlerinnen dann die Gelegenheit, sich ihrerseits für einen Platz in der nächsten Austauschgruppe zu bewerben.

Nach Auskunft von Armin Held, der die Schulgarten-AG betreut, ist damit zu rechnen, dass der Apfelbaum schon in diesem Jahr sehr leckere Früchte tragen dürfte.

Special Effects am KGN – Theater-Kurs nur zum Schein verletzt!

Am 25.01.2018 erhielt der Theater-Kurs interessante Einblicke in die Welt der Special Effects von Frankenstein und Co. in Hollywood. Anschließend schminkten sich alle mal auf besondere Weise. Mit Mehl, Vaseline und Kunstblut haben sich die Schüler/Innen selbst kleine „Wunden“ am Arm modelliert.

Alles wirkte sehr realistisch und so fiel es im Anschluss daran nicht schwer, kleine Szenen zu spielen, in denen man gelassen oder hysterisch auf seine „Verletzung“ reagiert oder einem anderen in seiner „Not“ hilft. Und das alles hat gar nicht weh getan, sondern sehr viel Spaß gemacht.

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Gestatten – Rembrandt! BK-Neigungskurs KS II im Augustinermuseum

Am 24.01.2018 besuchte der Neigungskurs BK die sehenswerte Austellung mit Rembrandts Radierungen in der Grafiksammlung des Augustinermuseums Freiburg. Die zum Teil sehr kleinen Druckgrafiken konnten mit einer Lupe bestaunt werden. Dabei beeindruckte vor allem Rembrandts Meisterschaft in dieser Metalldrucktechnik.

Gleichzeitig war der Besuch wie eine kleine Zeitreise in das Goldene Zeitalter der Niederlande. Welche handwerklichen Fähigkeiten diese Drucktechnik verlangt, probierten die Schüler im Anschluss in der Werkstatt des Museums aus und gestalteten dort selbst eine Radierung mit einer Kunststoffplatte. Die Ergebnisse sind in Kürze neben dem Kunstraum zu sehen.

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Physikkurs besucht Firma Vibracoustic in Neuenburg

Am Freitag den 14.7.2017 besichtigte ich mit dem Leistungskurs Physik der KS1, das Unternehmen Vibracoustic in Neuenburg.

Zu Anfang gingen wir gemeinsam mit einem Mitarbeiter, der sich uns als Arndt vorstellte, in das Bürogebäude der Vibracoustic. Arndt stellte uns anhand einer Präsentation das Unternehmen kurz vor. Er erzählte uns von Schwingungsarten und Schwingungsdämpfung. Letztendlich erzählte er uns noch von seinem Gebiet, der Torsionsschwingungsdämpfung, welche beispielsweise in der Antriebstechnik in der Automobilbranche Anwendung findet. Torsion ist das Verdrehen einer Stange, welche man im Auto beispielsweise an der Kurbelwelle vorfindet. Die Kolben geben immer wieder einen Impuls auf die Kurbelwelle, diese einzelnen Impulse kann man als Schwingung interpretieren, da sie die Kurbelwelle in regelmäßigen Abständen impulsartig beschleunigen. Dazu zeigte er uns Zeitlupenaufnahmen von besagten Kurbelwellen, mit und ohne Torsionsschwingungsdämpfer. Die Auswirkungen der Dämpfer waren eindeutig sichtbar.

 

Im Anschluss führten wir einige Versuche durch, Arndt gab uns flummiartige Bälle, die den Aufprall auf den Tisch verschieden stark dämpften. Einige sprangen wie Flummis vom Tisch ab, andere blieben direkt auf der Tischplatte liegen. Dieser Versuch zeigte, wie verschiedene Gummimischungen Kräfte verschieden stark absorbieren. Die Vibracoustic arbeitet ständig an der Entwicklung noch besserer Gummimischungen.

Schließlich zeigte Arndt uns noch aktive Schwingungsdämpfer. Diese arbeiten mithilfe von Massen, die entgegen der unerwünschten Schwingung schwingen, um diese auszugleichen. Solche Dämpfer findet man beispielsweise in Hochhäusern. In deren Spitze befindet sich meist ein Gewicht, das bei Stürmen entgegen der vom Wind erzeugten Schwingung des Hochhauses arbeitet, um es vor dem Kollabieren zu bewahren.

Nach der Präsentation führte uns Arndt durch die Fertigung. Bevor wir die Produktionshallen betreten durften, mussten wir uns weniger modische Stahlkappenschuhe anziehen. Wir sahen Teile, die wir bereits in der Präsentation gesehen haben, aus Maschinen kommen. Zudem bekamen wir einen Einblick in das durchaus gute Arbeitsklima der Vibracoustic.

Der Besuch bei der Vibracoustic hat sich gelohnt. Wir bekamen einen Einblick in das Unternehmen und sahen Dinge, die wir sonst nur vom Blatt kennen, in ihrer Anwendung.

(Patrick Haug)

BK Neigungskurs in der Fondation Beyeler

Der Neigungskurs Bildende Kunst der KS 1 war zu seiner 2. Exkursion in diesem Jahr in Basel Riehen, in der Fondation Beyeler. Das Schwerpunktthema “Fotografie” konnte anschaulich in der Ausstellung mit Fotografien von Wolfgang Tillmans bearbeitet werden. Zusätzlich war ein Teil der Sammlung des Gründers der Galerie, Ernst Beyeler, zu sehen. Für alle am meisten beeindruckend aber die Architektur des Hauses, gestaltet vom italienischen Architekten Renzo Piano. Eingebettet in den Park, funktional, ästhetisch ansprechend und entspannend am Ende eines Schuljahres.

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Susanne Krummrich

Wozu Lektüren lesen? Scheffelpreis-Rede von Julien Feurer anlässlich des Abiballs 2017

Unser ehemaliger Schülersprecher und diesjähriger Träger des Scheffelpreises hielt beim Abiball 2017 eine Rede zur Frage, warum man im Deutschunterricht die vorgegebenen Lektüren liest – und bisweilen mit ihnen kämpft. Bei vielen Anwesenden stieß die Rede auf große positive Resonanz, so dass wir sie gerne hier veröffentlichen.

* * *

Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler,
Liebe Lehrerinnen und Lehrer,
Liebe Eltern und Gäste!

Ich möchte mich zunächst bei Frau Naghiu bedanken, die mich für diesen Preis vorgeschlagen hat und der ich es damit auch zu verdanken habe, jetzt diese Rede halten „zu dürfen“. Im Internet kann man im Zusammenhang mit der Scheffelpreisrede einige – ja fast schon – Hilferufe von Schülern finden, die Rat suchen, was man denn da jetzt reden soll. Der Preis zeichne doch eigentlich die vor allem ja schriftlichen Leistungen im Fach Deutsch aus und auf einmal solle man als Dank nicht schreiben, sondern eine Rede halten. Darauf sind wir doch überhaupt nicht vorbereitet worden!

Stattdessen lesen wir Kurzgeschichten, Gedichte und Lektüren, schreiben unendlich viele und viel zu lange Interpretationen über Textstellen wie diese aus einer unserer Pflichtlektüren „Dantons Tod“:

„Nein, höre! Die Leute sagen im Grab sei Ruhe und Grab und Ruhe seien eins.
Wenn das ist, lieg’ ich in deinem Schoß schon unter der Erde.
Du süßes Grab, deine Lippen sind Totenglocken,
deine Stimme ist mein Grabgeläute,
deine Brust mein Grabhügel
und dein Herz mein Sarg.“

Manche von uns Abiturienten werden sich jetzt denken „Zum Glück ist das vorbei“, „Zum Glück nie wieder ein Satz aus Agnes, Homo Faber oder eben Dantons Tod“.
Und unsere Helfer aus der KS1, die dieses Buch soweit ich weiß noch nicht gelesen haben, werden sich an dieser Stelle vielleicht fragen: „Muss man das Buch im Abi nehmen oder lässt sich das vermeiden?“

„deine Stimme ist mein Grabgeläute,
deine Brust mein Grabhügel“

Ich erspare uns allen jetzt eine ausführliche Interpretation, aber Sie werden sich gut vorstellen können, dass Textstellen wie diese oft eine verzweifelte Frage in unsere Köpfe gebracht hat: Die Frage nach dem Warum.

  • Warum schreibt der Georg so etwas?
  • Warum ist ihre Brust auf einmal sein Grabhügel?
  • Und überhaupt: Warum muss ich dieses Buch lesen?

Hätten wir in Deutsch doch besser Reden-halten geübt, dann wäre jedem von uns heute Abend ein bisschen mehr geholfen gewesen…

Wozu also ein Fach, in dem mir der Lehrer sagt, es gäbe kein richtig und falsch – ich aber laut der erhaltenden Note doch einiges offensichtlich nicht richtig gemacht habe… Anders als in Naturwissenschaften wie Chemie oder Mathe, wo es sich ganz eindeutig sagen lässt, ob meine Antwort richtig ist oder eben nicht.

Warum also das Fach Deutsch?

Weil sich das Leben, auf das die Schule uns vorbereiten will, nicht allein mit Mathematik lösen lässt.

  • Wenn wir Streit mit Freunden haben, dann ist das keine rein biologische Problematik, sondern eine, die Perspektivwechsel und Empathie von uns verlangt.
  • Wenn ein Donald Trump meint, ausschließlich für sein Land sorgen zu müssen und Klimaabkommen kündigen zu können, dann ist das keine mathematische Problematik, sondern eine, die Urteilsvermögen und Weitsicht von uns verlangt.
  • Wenn mehr und mehr Menschen und Parteien glauben, Fremdenhass, Rassismus und der Bau von Mauern sei die richtige Antwort auf flüchtende Menschen, die ihr Zuhause durch Krieg und Verfolgung verloren haben, dann ist das keine physikalische Problematik, sondern eine, die genaue Analyse und Differenzierung von uns verlangt.

Perspektivwechsel, Empathie, Urteilsvermögen, Analyse und Differenzierung…

Diese Schlagwörter werden sicher jeden von uns irgendwie doch an den Deutsch-Unterricht erinnern. Sich in Charaktere einfühlen, deren komplexes Verhalten und verwirrende Aussagen ganz genau zu analysieren, zu interpretieren und schließlich zu bewerten – damit haben wir uns die letzten 8 Jahre doch tatsächlich sehr, sehr ausführlich beschäftigt. Ich erinnere nochmal an:

„deine Stimme ist mein Grabgeläute,
deine Brust mein Grabhügel“

  • Wir haben erkannt, dass scheinbare Kleinigkeiten erhebliche Bedeutungen und Auswirkungen auf das Große und Ganze haben können.
  • Wir haben gelernt, Abstraktes, Metaphorisches und Symbolisches zu verstehen und auf alltägliche Basis herunter zu brechen.
  • Und wir haben erkannt, dass scheinbar einfache Wege, die von Protagonisten gewählt werden, oft nicht zu Ende gedacht sind und zum Scheitern führen.
    Scheinbar einfache Wege und Lösungen wie das Kündigen von Klimaabkommen, das Bauen von Mauern oder das Vertreiben von Flüchtlingen. Wege, die kurzfristig vielleicht eine „Lösung“ darstellen, langfristig jedoch wenig verbessern.

Daher geht es im Fach Deutsch insgesamt vielleicht weniger um den Inhalt, weniger darum, sich in 10 Jahren noch an den Handlungsverlauf unserer drei Pflichtlektüren zu erinnern, sondern vielmehr darum, diese Methodik von nun an anwenden zu können.

Arbeitsaufträge wie…

„Interpretieren Sie die Textstelle im Kontext der vorangegangen Handlung und vergleichen Sie das Selbstbild von George Danton und Walter Faber“

… werden uns in Zukunft wohl nicht mehr begegnen. Das Selbstbild und Weltbild der Protagonisten wird von nun an egal sein, wichtig hingegen wird das von uns.

Während wir Abiturienten heute wohl alle das letzte Mal an einem Ort versammelt sind und das Kapitel „Schule“ in unserem Leben endgültig seinen Schluss gefunden hat, beginnt gleichzeitig ein neues Kapitel, für das sich bei jeden einzelnen die Frage stellt, welchen Weg er oder sie wählt und wo wir einen Platz in der Welt der vielen Möglichkeiten außerhalb der Schule finden wollen.

  • Lasst uns dabei stets versuchen, nicht die scheinbar einfachen und gemütlichen Wege zu suchen, sondern die, die für uns und andere am besten sind.
  • Lasst uns versuchen, nicht dem zu folgen, was andere für richtig halten, sondern dem, was unserem Selbst- und Weltbild entspricht.
  • Und lasst uns dann in einigen Jahren zurückblicken und hoffentlich die Erkenntnis gewinnen, dass dieses zugänglichere Zitat aus Peter Stamms Agnes zutrifft:

„Glück malt man mit Punkten, Unglück mit Strichen.
Du musst, wenn du unser Glück beschreiben willst, ganz viele kleine Punkte machen.
Und dass es Glück war, wird man erst aus Distanz sehen.“

Chemiekurs des KGN schnuppert Uniluft

Am bisher heißesten Tag des Jahres, dem 21. Juni 2017, ging es für den Chemiekurs mit ihrer Lehrerin Andrea Wolf nicht in die Schule, sondern an das analytische und anorganische Institut der Universität Freiburg. Dort erwartete Herr Dr. Deck den Kurs und informierte über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten an der Albert-Ludwig-Universität Freiburg.

Danach gab es eine Führung durch das Institut mit Besichtigung der Labore und den vielen Messgeräten, deren Anschaffungskosten sich zum Teil auf eine Million Euro belaufen. Nicht fehlen durfte natürlich das Schlange stehen in der Mensa. Gestärkt ging es nach dem Mittagessen in die Vorlesung bei Professor Dr. Kurz, der eine Einführung in die Laborarbeit gab. Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler, ausgestattet mit Laborkitteln und Schutzbrillen, mit ins Analytik-Praktikum und den Zweitsemestern bei ihren Analysen behilflich sein. Dort gab es jede Menge Informationen aus erster Hand von den Studierenden. Dabei ging es nicht nur um die Analysen und die Wahl und Gestaltung des Studiums, sondern auch um Fragen, wie sich die Zimmersuche gestaltet und wo es die besten Uni-Feten gibt.

Trotz der tropischen Hitze, die durch die Laborbrenner noch verstärkt wurde, war es ein interessanter Tag für den Chemiekurs mit vielen Informationen rund um die Chemie.

Mathe mit dem Känguru: Preisträger erhalten ihre Gewinne

Der Känguru-Mathematikwettbewerb wurde dieses Jahr zum 23. Mal weltweit ausgetragen.
Allein in Deutschland haben über 850.000 Schülerinnen und Schüler an über 10 000 Schulen teilgenommen. Am Kreisgymnasium Neuenburg waren dies 140 Schülerinnen und Schüler aus den verschiedensten Klassen.

Mit Sach-Preisen ausgezeichnet werden diejenigen Schülerinnen und Schüler, die bei der Lösung der 24 oder 30 Aufgaben eine festgelegte Punktzahl erreichen. Dieses Jahr konnten Hanna Hess (Kl. 7b), Emil Hartmann (Kl.6b) und Benedikt Braun (Kl.5b) jeweils zweite Preise vom Mathematiklehrer Gerald Sinn in Empfang nehmen, der dieses Jahr diesen Wettbewerb am KGN betreut hat. Dritte Preise gab es für Katja Hirsch (Kl.6b) und Anna Köhler (Kl.7b). Offensichtlich sitzen am KGN die besten Knobler und Kniffelköpfe in den b-Klassen.

Die Person, die die größte Anzahl an richtigen Lösungen in aufeinanderfolgenden Aufgaben geschafft hat, darf sich als das schulinterne Mathe-Känguru bezeichnen und erhält für diese Leistung des weitesten „Känguru-Sprungs“ ein T-Shirt. An unserer Schule hüpft nun also Emil Hartmann als Mathekänguru durch die Flure. Das entsprechende am KGN dafür vorhandene Kostüm hat dieses Jahr wohl aufgrund der sommerlichen Temperaturen den Sprung aus der Aufbewahrungsbox leider nicht geschafft.

Dieser Wettbewerb, der vom Institut der Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin für ganz Deutschland koordiniert wird, beinhaltet sehr vielfältige Aufgabenstellungen, die sich nicht nur mit klassischen Rechenmethoden lösen lassen. Es geht vordergründig um logisches Denken generell, wozu auch geschicktes Kombinieren und Strukturieren sowie geometrisches Vorstellungsvermögen plus strategisches Vorgehen und die Fähigkeit zu Abstrahieren gehört. Exemplarisch hierfür eine der Aufgaben für Klasse 7/8.

Hätten Sie es gewusst? Die richtige Lösung ist der sechste Buchstabe in „Deutschland“.

Mathekänguru 2017

Kletterfelsen als Steinzeitwand

In den letzten Wochen hat die Klasse 5a in BK den Kletterfelsen unserer Schule zur Steinzeitwand umgestaltet. Zunächst haben wir eine Talkshow mit “Steinzeitexperten” nachgespielt, um uns dem Thema zu nähern.

Wie es weiter ging, hat die Schülerin Marie-Claire aus der 5a so beschrieben: „Wir haben damit begonnen, uns über die Steinzeit zu informieren. Mit was die Höhlenmenschen gemalt, gezeichnet haben, wie sie lebten. Im Hinterhof steht der Kletterfelsen. Da haben wir mit Kreide in BK so gemalt, wie es die Steinzeitmenschen taten, drei Mal. Es sah nach ein bisschen Zeit richtig interessant aus. Es hat sehr viel Spaß gemacht!“

 

Außerdem haben die Schüler mit Erde aus der Umgebung des Felsen selbst natürliche Farbe hergestellt und diese mit Händen und Zweig-Pinseln aufgetragen. Mal sehen, wie lange es hält!

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Susanne Krummrich

Besuch bei der Bürgermeisterin von Chalampé, Madame Laemlin

Am Donnerstag, den 16.03 hat der Französisch Kurs der KS1 die Bürgermeisterin von dem 1000 Einwohner Dorf Chalampe, Madame Laemlin, besucht. Sie nahm sich Zeit, um die Fragen der Schüler zu beantworten. Da in Frankreich ein Bürgermeister weniger zu tun hat, als in Deutschland, hat er einen Beruf und bekommt für das Bürgermeisteramt lediglich eine Vergütung.

Was sich in den letzten Jahren verändert hat ist, dass ihrer Meinung nach die Bürger immer anstrengender wurden. So erhält sie jede Menge an Beschwerden. Für Madame Laemlin besonders wichtig ist die Freizügigkeit innerhalb der EU, weshalb sie oft bei uns einkaufen geht und einen guten Kontakt zur Nachbargemeinde in Deutschland erhält. Für sie existiert praktisch keine Grenze zwischen Deutschland und Frankreich.

Was ihr allerdings große Sorge bereitet, ist der große Erfolg des Front National und der mögliche Sieg der Rechtspopulistin Marine Le Pen bei der bevorstehenden Präsidentenwahl in Frankreich. Denn sollte Le Pen tatsächlich gewinnen, dann befürchtet Madame Laemlin, könnte der Freizügigkeit zwischen Deutschland und Frankreich ein Ende gesetzt werden.

Zu Fessenheim meint Madame Laemlin, dass Elektrizität sehr notwendig sei, weswegen man Atomkraftwerke benötige. Allerdings sollte man sich nach Alternativen umschauen, was Frankreich ihrer Meinung nach ein wenig verpasst hat. Nach etwa einer Stunde waren alle Fragen beantwortet und was bleibt, ist die Hoffnung, dass der Rechtspopulismus in Frankreich nicht wie in den USA gewinnt und wir weiterhin frei nach Frankreich fahren können und auch umgekehrt.

Besuch der 7. Klassen im Technorama in Winterthur (2017)

Der Mittwoch, 22.2.2017 war für uns Siebtklässler des KGN ein besonderer Tag (auch weil es der letzte Schultag vor den Faschingsferien war), aber insbesondere, da wir gemeinsam mit unseren Lehrern (Hr. Held, Hr.Fischer, Fr. Sprengler) nach Winterthur fuhren. Um 7:30 trafen wir uns an der Bushaltestelle des KGNs, am Müllheimer Bahnhof hatten wir dann noch unseren ersten und letzten Zwischenstopp, bevor es in die Schweiz ging.

Im Vorfeld informierten sich die Schüler über verschiedene Attraktionen im Technorama und überlegten schon mal, was sie dort machen wollten. Nach einer etwa zweistündigen Busfahrt waren alle sehr genervt und gestresst, doch wir waren auch sehr glücklich, wohlbehalten angekommen zu sein. In dem Gebäude gab es große Spinde, in welchen wir unser Gepäck ablegten. Um 12 Uhr trafen sich alle Schüler zum gemeinsamen Mittagessen, entweder um sich im Restaurant etwas zu kaufen, oder das mitgebrachte Essen zu essen. Danach gingen alle wieder interessiert zu den Experimenten und trafen sich um 14:30 Uhr wieder an den Spinden. Hier konnten wir uns dann entweder noch ein paar Erinnerungsstücke oder Souvenirs kaufen oder uns gleich auf die bevorstehende Heimfahrt vorbereiten. Mit dem gleichen Bus ging es dann wieder zurück zum KGN, wo wir von unseren Eltern schon erwartet wurden. Trotz der bei den vielen Experimenten viel zu schnell vorbei gehenden Zeit, war der Ausflug für alle ein schönes Erlebnis.

Die Ausstellung

Wir haben ein Experiment ausprobiert, bei dem es ein Haus gab, welches schräg stand. Der Boden war ebenfalls schräg, es gab ein Fenster, welches gerade so groß war, dass ein Auge durchgepasst hat. Es sah so aus, als ob die Person, welche in der Ecke stand, die tiefer war, kleiner aussah, das war ziemlich witzig, wenn eine eine eigentlich große Person in der anderen Ecke stand und plötzlich kleiner war.

Eines der Ausstellungsstücke war ein Fahrrad. Als man auf die Pedale trat, fing ein Licht einer Lampe an zu leuchten. Des Weiteren gab es zwei Telefonzellen, die sich gegenüber standen. In jeder dieser Zellen gab es ein Telefon, womit man mit dem anderen, der in der anderen Telefonzelle stand, telefonieren konnte. Dazu gab es Knöpfe, mit denen man die Stimme des anderen, welche man am Telefon hörte, verändern konnte.

Bei einem Wasserglas waren Metallsplitter drinnen, dann hatten man zwei Magnete und hat die nach oben transportiert. Wenn man dann die Magnete von dem Glas weggezogen hat, sah es so aus, als sind die Metallsplitter zu Pulver geworden.

Ein anderes Experiment war eine Glassäule, durch die elektronische Ströme flossen. Legte man seine Hand darauf, „konzentrierten“ sich die elektrischen Ströme auf die Hand und sahen so aus, als kämen sie aus der Hand.

Außerdem gab es eine Art Halbkreis, der wie ein Raum aufgebaut war, allerdings stand in der Mitte ein Gefäß mit Licht drinnen. Alle par Sekunden hat dann dieses Gefäß gepiepst und dann gab es wie eine Art Blitz und wir waren an die Wand gebeamt. Das war lustig, denn man konnte verschiedene Posen machen.

Wir fanden auch das Experiment mit den Nägeln cool, denn man konnte dort zum Beispiel sein Gesicht in die Nägel drücken und dann blieb es so, das heißt, man war praktisch auf dieser Scheibe mit den Nägeln abgebildet.

Ausserdem gab es eine Art „Luftpost“, mit der man leichte Bälle oder Tücher durch eine bestimmte Strecke, die aus Röhren gefertigt ist, durchlaufen lässt.

Wir waren auch im 2.OG wo es ein Gebläse gab, das die Luft aus dem Raum absaugt und nur durch stärkeres Blasen die Luft bis auf -10°C abkühlt. Das war sehr „cool“, da man es nicht länger als 30 sec. aushalten kann, ohne dass einem die Hände im Nachhinein wehtaten.

Wir fanden das Experiment mit dem Wasserdampf bzw. Feuer-Tornado sehr faszinierend. Bei diesem Experiment handelte es sich um einen Ventilator, der den Wasserdampf bzw. das Gas aufwirbelte, so enstand eine Art Tornado, dieser war fast drei Meter hoch und gut zu erkennen. Wenn man ihn nur leicht berührte, verschwand dieser größtenteils. Mit einem Schwarzlicht konnte man die Wirbelungen besonders gut erkennen, es sah so ähnlich aus wie bei einer Wettershow, wenn sich ein Sturm nähert.

Seifenblasen: Dieses Experiment war sehr cool, da man ein großes Becken voller Seifenblasenwasser hatte. Danach hat man ein rundes mittelgroßes Gitter genommen und hat es in das Becken getaucht. Damit konnte man Riesen-Seifenblasen machen oder sich selber in eine Seifenblase stellen, ohne dass sie geplatzt ist, da sie so groß war.

Bei dem Bereich, wo es Magnete gab, konnte man bei einer Flüssigkeit, bei der sich die Form verändert hat, wenn das Magnetfeld stärker oder schwächer war, experimentieren. Hat man das Magnetfeld stärker gemacht, so hat dieser Magnet die Flüssigkeit angezogen und die Flüssigkeit „haftete“ am Magnet und es bildete solche Spitzen. Das fand ich voll cool, da es sehr schön aussah. Hat man von der Seite geguckt, so konnte man sehen, dass es so glänzend war und eine silberne Farbe hatte, dass es wie Stahl aussah.

Im Bereich Anziehung gab es unter Anderem eines mit einem Becken voller Eisenplättchen. In dem Becken befanden sich auch zwei starke Dauermagneten, welche sich gegenüberstanden. Bei diesem Experiment lautete die Aufgabe, die Eisenplättchen aufzusammeln und sie zwischen die beiden Magneten zu halten oder fallen zu lassen. Dabei bleiben die Eisenplättchen an den Magneten und aneinander haften. Hängen nun alle Eisenplättchen der Schwerkraft trotzend an den Magneten, so bilden sie zwischen diesen eine ganze oder unvollständige Brücke. Diese ist nur mit Gewalt zerstörbar, da die Plättchen alle von den Magneten angezogen werden. Das Experiment hat sehr Spass gemacht, da es diverse Möglichkeiten gibt, die Eisenplättchen an den Magneten haften zu lassen, z.B. dazwischen fallen lassen, dazwischen halten, oder sogar durch die Anziehung der Magneten Figuren aus den Plättchen zu bauen.

Bei einem der Experimente wurde ein Wasserstrudel erzeugt. Dabei musste man einen Hebel bewegen.Wenn man den Hebel nach rechts bewegt hatte, wurde der Strudel größer und wenn man ihn nach links gedreht hatte, wurde er kleiner.

Außerdem gab es viele Holzgeräte, bei denen man Kettenreaktionen mit Holzkugeln ansehen konnte. Bei einer Bahn konnte man sogar einen Aufzug für die Kugel mit dem Fuß betätigen, einmal konnte man mit einer Wippe einen Aufzug für die Kugel bedienen.

Ein weiteres Experiment beinhaltete, dass man einen Basketballkorb mit einer Brille treffen musste, welche die Sicht trügt, sodass es so aussah, als ob der Korb links war. Und es gab ein Experiment wo man auf roten Platten laufen muss, aber eben mit solch einer Brille, die die Platten sozusagen „verschiebt“, da war es fast unmöglich, den Parcours zu bewältigen.

Eigentlich waren alle Experimente cool und spannend!! Die meisten von uns haben dann noch eine Show angeschaut. Dabei gab es ein cooles Experiment, bei dem zwei Mädchen nach vorne kamen. Eines der Mädchen musste ihre Hand an einen Metallball halten, der elektrisch aufgeladen war und die andere Hand ihrer Freundin geben. Das andere Mädchen stand auf einer Matte auf Gummi. Die Haare der Mädchen sind hochgeflogen wegen der Elektrizität. Dann wurden mit verschiedenen Mitteln Blitze erzeugt. Am spannendsten war es, als eine Frau in einem Anzug sich unter ein Gerät stellte und einen Stab in der Hand hatte. Mit diesem Stab konnte sie die Blitze anziehen. Drei weitere Kinder waren in einem Tunnel, in dem sie ihre Hände durch einen Schutzganzhandschuh steckten und auch Blitze einfingen.

(Dieser Artikel wurde von der gesamten 7a im Computerraum im Rahmen einer Übung in kollaborativem Schreiben erstellt).