Beiträge

Schülerinnen und Schüler des KGN zu Besuch bei ProXES Technology in Neuenburg

Einen interessanten Einblick erhielten Schüler des KGN mit ihrer Chemielehrerin Andrea Wolf im Labor der Firma ProXes Technology GmbH. Sie bekamen die Gelegenheit die dort vorhandenen verfahrenstechnischen Maschinen kennenzulernen und live auszuprobieren. Dazu wurde eine Flüssigseife hergestellt. Nach einer Einführung in den Aufbau von Seifen und der Funktion der einzelnen Rohstoffe, wurden alle nötigen Bestandteile gemischt. Um eine Flüssigseife mit entsprechender Konsistenz und ohne Luftblasen zu erhalten, ging die Seife nun durch eine der Spezialapparaturen der Firma. Heraus kam eine Flüssigseife mit entsprechender Viskosität und ohne Blasen. Über die Dichte und einen Glastest konnte man die Unterschiede vorher – nachher experimentell nochmals nachweisen. Es folgte noch eine Gesprächsrunde bei der es z.B. um Berufe, Absatzmärkte, Produkte, verwendete Materialien der Apparaturen ging. Als Überraschung gab es passend zum Datum 11.11. noch Berliner und Getränke und eine Probe der selbsthergestellten rosafarbenen Flüssigseife mit Himbeergeruch!

Mit vielen neuen Eindrücken ging es zurück an die Schule. Ein herzliches Dankeschön dafür an alle Beteiligten!

Überraschungen mit Lebensmittelfarben im Junior-Forscher-Club der Klassen 5 und 6

Auch in diesem Schuljahr trifft sich der JFC einmal pro Epoche jeweils am Mittwoch vor den Ferien, um spannende Experimente durchzuführen. Beim ersten Treffen ging es rund um Lebensmittelfarben. Mit Spülmittel und Lebensmittelfarben konnte Milch „zum Tanzen“ gebracht werden. Eine magische Wasserleitung wurde gebaut und als Highlight eine Lavalampe selbst hergestellt. Mit Hilfe von Öl, Wasser und einer Brausetablette konnte ein richtiger „Farbvulkan“ in Gang gesetzt werden. Dabei entstanden tolle Film- und Fotoaufnahmen durch die Schülerinnen und Schüler.

Ganz im Sinne von Charles Darwin hieß es 90 Minuten lang: „Nur ein Narr macht keine Experimente.“

Ferienarbeit mit Erfolg

Dass im KGN mitunter auch in Ferien etwas los ist, ist ja bekannt – und so war es auch in den Sommerferien: 3 Tage, 3 SchülerInnen und ein Lehrer: Mit diesem Zeitaufwand und in dieser Besetzung wurde mitten in den großen Ferien die neue CNC-Fräse in unseren Technikräumen in Betrieb genommen. Das war lehrreich und erfolgreich. Wir danken für dieses Engagement in der Freizeit. Unser Dank gilt aber auch dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald für die Finanzierung.

Chemiekurs schwitzt im Unilabor

Am Mittwoch, den 26. Juni 2019 ging es für den vierstündigen Chemiekurs an die Uni nach Freiburg. Im Chemieinstitut bekamen die Schülerinnen und Schüler Informationen zum Chemiestudium und zu Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Chemie. Danach ging es zu einer Führung durch die einzelnen Abteilungen der Chemie, bei der auch viele Analysegeräte erklärt wurden.

Nach einer Stärkung in der Mensa stand eine Chemievorlesung auf dem Plan  und anschließend ging es ins Analytikpraktikum. Bei über 30°C im Labor, ausgestattet mit langer Hose und Labormantel kamen alle ganz schön ins Schwitzen. Doch trotzdem fanden alle, dass der Schnuppertag an der Uni ein tolles Erlebnis war!

 

Der Junior-Forscher-Club in Aktion: Alles Rund um Styropor

Am 8.5. traf sich der Junior-Forscher-Club zum zweiten Mal mit acht neugierigen Forschern.

In einem ersten Versuch untersuchten wir was passiert, wenn man Styropor in Aceton gibt. Unter Gasbildung löste das Styropor sich auf und bildete eine klebrige Paste, welche wir als Kleber verwendet haben.

Alle  waren erstaunt zu sehen, wie viele Styroporchips sich auflösten: 36 Stück in nur 5 Millilitern!

Im nächsten Schritt haben wir aus EPS-Grieß selbst Styroporkugeln hergestellt und anschließenduntersucht, wie man auch altes Styropor recyclen kann. So stellten wir eine Styroporkugel aus alten, zerrissenen Styroporresten her.

Warum ist es eigentlich so wichtig, einen Fahrradhelm zu tragen? Das Styropor im Helm puffert den Sturz ab, und zwar erheblich! Dies konnten wir mit Minihelmen und rohen Eiern untersuchen. Die allermeisten Eier überlebten den Sturz aus den abenteuerlichsten Höhen.

Entdeckung des Periodensystems vor 150 Jahren

Am 6. März 1869 stellte der Russe Mendelejew eine Errungenschaft vor, welche die Welt bis heute prägt: das Periodensystem.

Es ist ein Geniestreich – in der Flut der damals bekannten Elemente erkannte Mendelejew plötzlich ein Muster. Es gelang ihm, Ordnung ins Chaos zu bringen.  Er entwickelte zeitgleich mit dem deutschen Chemiker Lothar Meyer das Periodensystem, welches die Elemente nach Masse und chemischer Eigenschaft ordnet.

Was an Mendelejews Periodensystem so genial war? Es sagte die Existenz von Elementen voraus, die bis dahin noch gar nicht entdeckt worden waren. Denn es wies noch Lücken auf – Mendelejew prophezeite jedoch, dass es Elemente gibt, die genau in diese Lücken passen. Und er konnte bereits mit Bestimmtheit sagen, welche chemischen Eigenschaften diese aufweisen. Das Erstaunliche: Er sollte recht behalten. Zu den von ihm richtig vorhergesagten Elementen zählen Gallium, Scandium und Germanium.

Erst 141 Jahre nach seiner Erfindung wurde die letzte verbliebene Lücke in Mendelejews Periodensystem gefüllt. Die Entdeckung des Elements mit der Ordnungszahl 117, das sogenannte Tenness, vervollständigte das Periodensystem.

Ein goldener Ausblick – dank Astronomie

Wer den Astronomie-Kurs besucht, der wird zum Glück um eine Sache nicht drum herumkommen, denn das ist etwas Atemberaubendes. Die Rede ist davon, selbst mit einem Teleskop in den Nachthimmel zu schauen und sich auf die Jagd nach Himmelskörpern zu begeben. Einige Tage nach der Exkursion zum Haus der Astronomie und zum Max-Planck-Institut in Heidelberg, spielte das Wetter mit, um mit dem Astronomie-Kurs dieses Unterfangen anzugehen.

Bei Sonnenuntergang trafen wir uns bei der Schule und bauten im Innenhof die Teleskope auf. Jeder erkannte sofort, dank des Astronomieunterrichts, mindestens ein paar Sternbilder am nächtlichen Himmel und konnte die Lage von Planten unseres Sonnensystems, z.B. der Venus, einordnen. Uns bot sich ein wunderschöner Blick auf den Mond und auf ein Ereignis, welches sich nur an einem Abend im Monat abspielt. Auf dem Mond gibt es ein Gebirge, dass an einem Abend, 10-11 Tage nach Neumond, sich genau an der Tag-und-Nachtgrenze auf der Nachtseite des Mondes befindet. Seine Bergspitzen sind jedoch hoch genug, um bereits von der Sonne angestrahlt zu werden, so dass ein heller Bogen auf der Nachtseite des Mondes zu sehen ist: „Der goldene Henkel”. Ein schönes Foto davon haben wir durch das Teleskop mit dem Smartphone gemacht (der goldener Henkel ist der helle Bogen links oben).

Mond am Nachthimmel

Außerdem beobachteten wir den Jupiter mit seinen vier großen galileischen Monden Ganymed, Europa, Io und Kallisto. Am meisten Begeisterung schaffte bei uns allerdings der Planet Saturn mit seinen Ringen, den wir am Ende der Beobachtungen bewundern konnten.

Wer die Möglichkeit besitzt, selbst einmal mit dem Teleskop in den Nachthimmel zu schauen, dem können wir vom Astronomie-Kurs dies nur wärmstens empfehlen. Wir freuen uns schon auf die nächste Beobachtungsnacht.

Per Heidelberg durch die Galaxis

Am 15. Juni 2018 besuchten wir, der Astronomiekurs von Hr. Kaiser, und einige Schülerinnen und Schüler des vierstündigen Physikkurses der KS2, gemeinsam mit Herrn Kaiser und Herrn Striebich das Max-Planck-Institut für Astronomie und das Haus der Astronomie in Heidelberg. Dort wurden wir von Hr.Wetz über das Gelände geführt und bekamen einen Einblick über die früheren Aktivitäten der Astronomie in der ansässigen Landessternwarte und die Arbeit der heutigen Wissenschaftler.

In einem Workshop zum Thema Licht und Spektren von Sternen befasste sich Hr. Wetz mit uns intensiv mit der Untersuchung und Erforschung von Sternen mithilfe ihres abgestrahlten Lichts und was man alles aus diesem erfahren kann. Den Abschluss machte ein Besuch im dortigen Planetarium, wo wir uns auf eine Reise von der Erde durch unser Sonnensystem, die Milchstraße und bis an die Grenzen des Universums begaben. Es war eine gelungene, wenn auch zu kurze Exkursion an diesem Tag. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Förderverein des KGN, der diesen Tag finanziell unterstützt hat.

Exkursion Heidelberg Astronomie 2018

Exkursion des vierstündigen Chemiekurses zur Nemera Neuenburg GmbH

Am Mittwoch, den 20.06.2018 ging es für die Abiturienten des KGN in der letzten Chemiestunde  mit ihrer Lehrerin Andrea Wolf zur Betriebsbesichtigung in die Firma Nemera in Neuenburg.

Nachdem im Unterricht die Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen theoretisch betrachtet wurde, wollte man nun sehen, wie zum Beispiel Verpackungsmaterialien  für die Pharmaindustrie hergestellt werden. Dort angekommen, wurden alle freundlich von Herrn Dirk Benz empfangen, erhielten eine  Sicherheitseinweisung und die ersten wichtigen Informationen. Der Chemiekurs erfuhr, dass die Arbeit von Nemera Millionen von Menschen betrifft, die täglich die dort hergestellten Produkte verwenden. Über 5 Millionen Diabetiker benötigen Insulinspritzen, 10 Millionen Asthmatiker einen Asthmaspray. Aber auch wenn man Augentropfen oder Süßstoff verwendet, hat man unter Umständen ein Produkt von Nemera in der Hand.

Nach dieser ersten Einführung ging es ausgestattet mit Sicherheitsschuhen, Labormantel, Schutzbrille, Sicherheitsweste und Besucherausweis ins Werk. Dort gab es einen Einblick in die Arbeit von der Anlieferung des Kunststoffgranulates bis hin zur Verpackung der fertigen Produkte. Beeindruckend waren für alle die 112 Spritzgussmaschinen, die die Kunststoffe in ihre eigentliche Form bringen und zu sehen aus wie vielen Einzelwerkstücken z.B. ein Asthmaspray besteht. Herr Benz lieferte die entsprechenden Informationen und beantwortete viele Fragen.

Nach zwei sehr interessanten Stunden ging es mit einer Menge neuer Informationen zurück zur Schule. Für Organisation und Führung nochmals vielen Dank an die Nemera Neuenburg GmbH.

Weihnachtsvorlesung „Spannende Physik“ 2017

Schon bei der Ankunft wurde klar: Hier wird es voll! Die unterschiedlichsten Menschen tummelten sich im Hörsaal. Wir, fünf Kursstufenschüler anstelle der Physikfachschaft, quetschten uns ganz hinten auf die Treppenstufen und Notsitze. Doch es hat sich gelohnt.

Mit Humor demonstrierten Herr Fischer und sein Assistent über 20 spektakuläre Versuche innerhalb 90 Minuten. Neben dem Spaß, brachten sie auch physikalisches Wissen den jüngeren und älteren Besuchern näher. Die Themen reichten von Magnetismus, Elektrizität über Reibung, Impuls bis hin zur Zentrifugalkraft.

Physik Weihnachtsvorlesung 2017

Könnt Ihr Euch vorstellen, das zwei Bücher mit ineinander gelegten Seiten einen erwachsenen Menschen in der Luft halten können?

Ein anderes verblüffendes Experiment scheint einen 20kg schweren Mühlstein leichter zu machen. Grund dafür war eine durch die Bohrmaschine verursachte Drehung, welche der Erdanziehungskraft entgegenwirkte.

Physik Weihnachtsvorlesung 2017

Am meisten staunte jedoch eine Schülerin über ein Experiment mit einer Essiggurke. An diese wurden Stromanschlüsse gelegt und LEDs befestigt. Durch Erhöhung der Spannung konnte die von Fischer so benannte „Ampel“ rot leuchten. Nach weiterer Erhöhung der Spannung fing die grüne LED an zu leuchten. Wir waren über die fehlende gelbe Farbe verwundert, bis die besagte Gurke auf einmal anfing gelb zu glühen. Dies geschah durch den hohen Salzgehalt.

Weiterhin wurde eine Flasche aufgrund des durch Stickstoff initiierten Druck durch den Saal geschossen, ein Feuertornado erzeugt und Plexiglas sowie Holz mit Hilfe von einem Blatt Papier zersägt.

Selbstverständlich wurde auch zur weihnachtlichen Stimmung beigetragen. Nicht nur wurde auf dem Theremin ein Lied gespielt, sondern auch „O Tannenbaum“ zur Belustigung des Publikums von einem Tesla-Transformator vorgetragen.

Physik Weihnachtsvorlesung 2017

Zum Schluss wurde noch der Adventskranz aus 20 Meter Entfernung mit einer Waschtrommel ausgepustet und so ging der spannende Abend zu Ende.

Die Weihnachtsvorlesung ist ein faszinierendes Erlebnis. Wer jetzt also neidisch geworden ist, hat die Chance sich für das nächste Jahr anzumelden. Man muss jedoch schnell sein, denn die heiß begehrten Plätze sind innerhalb weniger Minuten reserviert.

Wir wünschen allen eine erholsame Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Hanna K., Maximilian L., Louisa S., Jessy T., Katrin M.