Rettungsschwimmen in der Schule: DLRG-Theorietag 2017 am Neuenburger Kreisgymnasium

Die Siebtklässler des Neuenburger Kreisgymnasiums haben die Möglichkeit im Rahmen des Sportunterrichts das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Bronze zu erwerben. Die praktische Ausbildung findet im Rahmen des Sportunterrichts unter der Regie der beiden Sportlehrerinnen Claudia Zimmermann-Ruf und Astrid Rasmussen-Schmitt statt, die beide die nötige Ausbilderqualifikation (Lehrschein/Ausbilder Rettungsschwimmen) erworben haben.

Die  theoretischen Kenntnisse für Rettungsschwimmer werden einmal jährlich bei einem Theorietag vermittelt. Themen sind Gefahren am und im Wasser (Baderegeln), das Verhalten im Rettungseinsatz und Rettungsgeräte sowie anatomische und physiologische Grundlagen für das Tauchen (Ohr/Druckausgleich) sowie die Basismaßnahmen bei Ertrinkungsunfällen. In fünf Gruppen à zwölf Schülern wurde stündlich die Ausbildungsstation gewechselt.

Die Grundlagen der Ersten Hilfe wie Rettungskette, Notruf und Seitenlage vermittelten erfahrene Schulsanitäter des Schulsanitätsdiensts SEVO („Schüler Ersthelfer vor Ort“) – ein weiteres Kooperationsprojekt des KGN mit der DLRG-Jugend Müllheim-Neuenburg – bevor es zum wichtigen Thema Wiederbelebung beim DLRG-Lehrscheininhaber und Erste-Hilfe-Ausbilder Alexander Anlicker ging.

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Die Wiederbelebung stand für die Siebtklässler übrigens nicht zum ersten Mal in diesem Schuljahr auf dem Programm. Im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“ hatten die Schüler bereits die vereinfachte Laienreanimation mit der Herzdruckmassage nach dem Schema „Prüfen – Rufen – Drücken“ unter der Anleitung der DLRG Erste-Hilfe-Ausbilder Hannah Dinse und Alexander Anlicker geübt. Jetzt kam für das Rettungsschwimmabzeichen nur noch die Beatmung als weiterer Baustein der Wiederbelebung hinzu. „Die Kombination ,Woche der Wiederbelebung’ und ,Rettungsschwimmen in der Schule’ hat sich bewährt“, findet Anlicker, der zugleich auch Leiter Ausbildung der DLRG-Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg ist.

Kirchen in Baden-Württemberg sammeln Althandys – KGN beteiligt sich an der Aktion

Gebrauchte Handys sind zu schade zum Wegwerfen und enthalten wertvolle Rohstoffe, die nicht verloren gehen sollten. Vielen Handynutzer sind die globalen Zusammenhänge in der Handyproduktion und deren Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft jedoch wenig bewusst.

Daher haben sich erstmalig Kirchen und Organisationen aus der Zivilgesellschaft in Baden-Württemberg zusammengeschlossen, um gemeinsam gebrauchte Mobiltelefonen zu sammeln und über die ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen des Herstellungsprozesses zu informieren. In Laufe von zwei Jahren sollen 100.000 Althandys zusammenkommen, die entweder weiterverwendet oder umweltgerecht recycelt werden.

Die Telekom Deutschland unterstützt die Handy-Aktion, deren Schirmherr Franz Untersteller (Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg) ist, mit dem neu entwickelten Handysammelcenter.

Das KGN beteiligt sich im Rahmen der Nachhaltigkeitstage des Landes Baden-Württemberg an der Sammelaktion. Gebrauchte Mobiltelefone können vom 19. – 31. Mai 2017 im Sekretariat des KGN abgegeben werden.

Weitere Informationen unter: handy-aktion.de und n-netzwerk.de

Das Mitternachtsturnier 2017 – wieder ein absolutes Highlight

48 Fussballspiele sorgen für Action, Spannung und Spaß

Sonne pur und 22 Grad, das perfekte Wetter, um Eis zu essen, aber stopp – in der Realschulhalle in Neuenburg herrscht reges Treiben. Die Vorbereitungen für das alljährliche SMV-Mitternachtsturnier laufen auf Hochtouren. Viele motivierte KGN-Schülerinnen und Schüler sind bereits aktiv. Als gegen 16 Uhr langsam die Teilnehmer des Hallenfußballturniers eintreffen, ist alles fertig: Die Musik läuft, die Brötchen liegen essfertig am Kiosk und die Spielpläne sind aufgehängt. Der erste Teil der Veranstaltung, das Unterstufenturnier, kann losgehen!

Nachdem die Gruppenphasenspiele bis auf einen kleinen Unfall reibungslos verlaufen sind, stehen sich die beiden Mannschaften: „Dienonames“(6b) und „8a“ im Finale gegenüber, das die 8a in einem spannenden Spiel knapp mit 1:0 für sich entscheiden kann. Das Siegerteam erhält von unserem Schulleiter Herr Kaltenbacher persönlich einen 30 Euro Eisgutschein, die Anstrengung hat sich also gelohnt!

Nach einer kurzen Einspielphase beginnt dann direkt das Oberstufenturnier, das Dank der perfekten Turnierleitung pünktlich um 21:00 starten kann. Auch hier liefern sich die Spieler spannende Duelle: Eltern gegen Ehemalige, Schüler gegen Lehrer, Kursstufe gegen Neunt- und Zehntklässler und alle, inklusive des Publikums, haben zusammen Spaß.

 

Die Lehrer erreichen durch ein souveränes 7m-Schießen überraschenderweise das Finale. Dort ist das Team „Die Deutschen“ (Abiturienten von 2016) dann doch überlegen und gewinnt mit 2:0 das Turnier und somit den zweiten Eisgutschein. TUS BierGitKraft (KS2) setzt sich als Dritter gegen „die Oldies“ durch, die bereits 2012 am KGN ihr Abitur ablegten. Nach Abschluss der Siegerehrung gegen 0.30 Uhr bleiben noch ein paar engagierte Schüler und Lehrer vor Ort, um aufzuräumen.

Solch ein großes schulisches Event ist nur möglich, weil es Schüler in der SMV gibt, die die Organisation übernehmen: Daniel Rath (9b) und David Budde (10c), die beiden Hauptorganisatoren, haben das Turnier durchdacht und strukturiert geplant. Außerdem haben die beiden mit Dominic Bruyers alle Spiele souverän gepfiffen, keine leichte Aufgabe, die daher extra erwähnt werden soll. Ruth Lämmle und Anna Scheel sorgten an Mikrofon und Mischpult für die Einhaltung des Plans und die richtige Musik in den fetzigen Schlussminuten jedes Spiels. Dieser Organisationsgruppe gilt ein megagroßes DANKESCHÖN für die perfekte Turnierleitung!

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Die fussballbegeisterten Sportler sowie Zuschauer bedanken sich bei allen Helfern, die durch ihr Tun diesen tollen Abend mit Super-Stimmung ermöglicht haben, ganz herzlich.

Trotz Wetterkapriolen Super-Stimmung beim Ski-Landheim

Direkt nach den Faschingsferien starteten alle Achtklässler des Kreisgymnasiums Neuenburg mit ihren Klassenlehrern ins einwöchige Ski-Landschulheim auf dem Feldberg.

Heftiger Regen im Rheintal lies die Schüler und besonders die begleitenden Sport-und Skilehrer hoffen, dass dieser sich in der Höhe in Schnee verwandeln würde. Tatsächlich segelte im Höllental großflockiger Schnee zu Boden, sehr zum Leidwesen des Busfahrers, der sich mit seinem Anhänger an einem bereits querstehenden LKW vorbeischlängeln musste.

Das Ziel, die DJH Hebelhof auf der Feldberg-Passhöhe, wurde trotzdem planmäßig erreicht. Nach Zimmerbezug, Ski-Ausleihe und Abendessen war das erste Outdoorerlebnis, eine Nachtwanderung mit Gruppen-Aufgaben zu meistern. In den folgenden drei Tagen stand Skifahren oder Snowboard fahren lernen mit der Skischule On Snow auf dem Programm.

Bereits skifahrende Schüler wurden von den eigenen Sportlehrern, die von den zwei Skimentoren David Budde und Fabrizio Briem aus der 10c tatkräftig unterstützt wurden, betreut. Mit verschiedensten Übungen wurde die Technik verfeinert und mittels Videoanalyse anschaulich gezeigt, wo es noch Optimierungsmöglichkeiten gibt.

 

Für diese Gruppe stand auch das Erlernen der Langlauf-Skatingtechnik auf dem Programm, mit anschließendem langläuferischen Erklimmen des Herzogenhorns. Bei bereits zuziehendem Wetter wurde dort oben auf der Loipe noch der obligatorische Biathlon-Wettbewerb absolviert: geschossen wurde mit Schneebällen auf Hütchen, liegend und stehend, inklusive Strafrunden bei Nicht-Treffen.

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Am letzten Tag durften alle Schüler, die Anfänger, die inzwischen keine mehr waren, und die Könner gemeinsam bestimmte Pisten des Skigebiets in Dreiergruppen eigenständig befahren und dies auch genießen: nach einer Woche mit reichlich Schneefall sowie einem Tag Dauerregen mit Wasserski-Fahren, schien am Freitag die Sonne und sorgte für einen krönenden Abschluss einer erlebnisreichen Woche, die den Klassen 8a und 8b sehr gut gefallen hat.

Grundschüler schnuppern KGN-Luft – Erfolgreicher Infoabend für Viertklässler und ihre Eltern

Das Kreisgymnasium öffnete vergangene Woche seine Türen, damit interessierte Grundschüler der 4.Klasse sowie deren Eltern sich ein Bild von der Schule machen konnten.

Alle Fächer, die am Gymnasium unterrichtet werden, stellten sich zunächst in den einzelnen Klassen- und Fachräumen vor. Dabei konnten die Besucher nach Lust und Laune, angeleitet durch KGN-Schüler und Lehrer, experimentieren, werkeln, rätseln, mikroskopieren oder basteln.

Es gab diverse Ausstellungen, Präsentationen und total weisse gewandete lebende Pantomimekünstler zu bestaunen, aber auch Theaterstücke in einer Fremdsprache zu genießen. Vor allem bot sich den Besuchern so immer wieder die Möglichkeit, miteinander und untereinander ins Gespräch zu kommen, und dadurch die Schul-Atmosphäre zumindest zu erahnen.

Nach dem offenen Rundgang informierte Schulleiter Jürgen Kaltenbacher die Eltern in der Aula über alle wesentlichen Aspekte, die ein Schulwechsel auf ein allgemein bildendes Gymnasium allgemein und auf das KGN im speziellen mit sich bringt. Außerdem berichtete der Elternbeirat von seinen Aktivitäten, die Ganztagesbetreuung stellte ihr Angebot vor und die beiden Schülersprecher informierten über die Arbeit der SMV (Schüler-mit-Verantwortung).

 

Damit die Eltern dies in Ruhe anhören konnten, ist es am KGN bereits Tradition, dass die Kinder vom Sportprofil Klasse 8 in dieser Stunde mit verschiedenen Spielen und Aktivitäten in der Sporthalle betreut werden. Dort herrschte ein quirliges Toben und Tanzen, so dass die alle ausgepowert und stolz am Ende ihre Teilnahmeurkunde in Empfang nehmen konnten.

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Hungern musste niemand, im Schulhaus duftete es nach Crepes und Waffeln. Die Schulimkerei-AG verkaufte die Restbestände der letztjährigen Honigernte.

Durch das gemeinsame Engagement sehr vieler Menschen, groß wie klein, entstand ein sehr gelungener Abend, für den sich die Schulleitung herzlich bei allen Beteiligten bedankt.

 

SEVO – Schulsanitäter bilden sich fort

Aufgrund der Kooperation des Kreisgymnasium Neuenburgs mit der DLRG Müllheim-Neuenburg ergab sich für die SEVOs die Möglichkeit am Sanitätslehrgang A der DLRG teilzunehmen und ihr Wissen aus dem Erste Hilfe Kurs und den schulinternen Übungstreffen zu erweitern.

Hierbei ging es neben der Vertiefung der Themen des EH Kurses unter anderem um den Umgang mit Blutdruckmessgeräten, dem Einsatz von Beatmungsbeuteln, dem Schienen von Unterschenkel- und Unterarmbrüchen und der Helmabnahme mit anschließender Fixierung der Halswirbelsäule. Durch Fallbeispiele wurde die Theorie in die Praxis umgesetzt.

Zur Auflockerung war zwischen drin Teamarbeit gefragt! Wie dreht man zum Beispiel eine Rettungsdecke um, auf der alle Teilnehmer stehen, ohne den Boden zu berühren. Der Kurs endete nach drei intensiven Wochenenden im Februar mit einer theoretischen und praktischen Prüfung.

Herzlichen Glückwunsch an Preeti Frei, Anna Kaufmann, Kassandra Lippe, Helen Reichard, Liz Reichard, Lovisa Wacker und Franziska Weiß!

Skitag für „Bei-jedem-Wetter-Fahrer“ am KGN

Dieses Jahr fand am 17.02.2017 der Skitag am KGN statt. Mitkommen durften alle Schüler ab der 9. Klasse, für die es kein Problem darstellt, schwarze Pisten kontrolliert und sicher abfahren zu können. Der Skitag wurde organisiert von einer Arbeitsgruppe der SMV, die geleitet wurde von Sven Geerdes und unterstützt vom SMV-Verbindungslehrer Robert Fink.

Schon früh am Morgen fuhren wir mit einem Bus auf den Feldberg, während es ab Freiburg Bindfäden regnete. Am Ziel angekommen, fiel der Regen zum Glück als Schnee(regen) vom Himmel. Die Schüler wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, welche jeweils von einem der Skimentoren Lavinia Horning (9b), Fabrizio Briem (10c) und David Budde (10c) am Vormittag betreut wurden. Die Fahrkünste der Kursstufenschüler wurden von den beiden Verbindungs- und Sportlehrern Robert Fink und Claudia Zimmermann-Ruf persönlich begutachtet.

 

Nach dem Mittagessen um 13 Uhr und einer kleinen Verschnaufpause, war die Probezeit mit den jeweiligen Skimentoren bzw. -lehrern vorüber und wir durften anschließend eigenständig in 3er Gruppen fahren. Leider waren wegen vorausgegangenen Schneemangels nicht alle Pisten geöffnet. Da es fast den ganzen Tag schneite, war zumindest die FIS-Strecke als einzige schwarze Piste am Feldberg geöffnet und einigermaßen befahrbar.

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Die Wetterbedingungen beeinflussten uns jedoch nicht wirklich, da wir trotzdem alle einen Riesen -Spaß zusammen hatten. Erschöpft und ausgepowert, aber mit strahlenden Gesichtern kamen wir am Abend wieder an der Schule an. Nach dem tollen Erlebnis hoffen wir unbedingt auf eine Wiederholung im nächsten Jahr, am liebsten mit besserem Wetter und besseren Pistenbedingungen.

SEVO-Treffen endet mit „schweren Verletzungen“

Am Freitag, den 10.02.2017 kam es bis zum Ende des Übungstreffens der Schulsanitäter zu immer mehr Verletzten.

Schürf-, Platz- und Brandwunden, Scherben in der Hand, tiefe Schnittwunden, alles war zu sehen!
Unter der Anleitung von Franziska Weiß entstanden all diese Verletzungen. Sie waren natürlich nur geschminkt!
So konnten zum Glück alle unversehrt ins Wochenende entlassen werden.

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Bezirksfinale „Jugend trainiert für Olympia“ Gerätturnen in Lahr

Am 02.02.2017 fand das Bezirksfinale des Schulwettkampfs „Jugend trainiert für Olympia“ in der Disziplin Gerätturnen (Wettkampf II – Klassenstufe 8 – 10) in Lahr statt. Die Gymnasiastinnen Anna-Klara Köhler, Saskia Rabeler, Isabelle Rath, Sophia Schwab, Amelie Seiler hatten sich am Kreisfinale im Dezember in Neuenburg mit einem 4. Platz für das Bezirksfinale qualifiziert.

Am vergangen Donnerstag nun turnte das Team die Pflichtübungen P6 und P7 des Deutschen Turnerbundes am Boden, Schwebebalken, Reck und Sprung. Verletzungsbedingt musste eine Turnerin den Wettkampf vorzeitig beenden. Die Turnerinnen erkämpften sich den 5. Platz und verpassten mit 0,40 Punkten nur knapp einen Qualifikationsplatz.

Sabine Baholzer, TV Neuenburg

KGN-Weihnachtsvolley: „voll krass – Alter, ey“

Dieses Jahr fand im Dezember wieder das „Weihnachtsvolley“ statt. Dieses Quattro-Volleyballturnier wurde organisiert von der KGN-Volleyball-AG und geleitet von Tufan Demirkesen (9b) und Melike Erkus (9a), tatkräftig unterstützt von Herr Fink.

Von 14:00 Uhr bis ca. 17:30 Uhr spielten 23 Teams in der Sporthalle gegeneinander. Darunter befand sich auch ein Lehrerteam und zwei französischen Gäste-Mannschaften aus Lutterbach. Nach kurzem Einspielen erklärte Herr Fink die Regeln, die sich an den offiziellen Volleyballregeln orientierten. Sonderregeln waren, dass im 4er-Team immer mindestens eine weibliche Person spielen musste und dass es Bonuspunkte für die „Kleinen“ (ab Klasse 6) gab, um den Alters- und Größenunterschied etwas auszugleichen.

Dann ging es los mit dem Spielen um wertvolle Punkte. Die Teams wurden in 6 Vierergruppen unterteilt, aus denen jeweils die 2 Besten und die 4 besten 3. Plätze ins Achtelfinale aufstiegen. In der Halle flogen die Bälle nur so hin und her über das Netz, es wurde geschmettert, geblockt, gepritscht und gebaggert, was das Zeug hält …

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Ihre Halbfinale haben die Teams „Gegen Gegen Gegen“ (Sportprofil 10c)  und „VC JungBrutalGutaussehend“ (K2) gewonnen und kamen somit ins Finale. Weihnachtsvolley-gewinner 2016 wurden die Sportprofiler der 10c mit Murat Sagir, Marius Mutschler, Saskia Rabeler und Fiona Götz. Platz 3 ergatterte sich das Team vom Sportprofil 9b „VolleyBALLA Ninjas“.

Es gab für jeden Teilnehmer einen Preis. Das Siegerteam bekam Eishockeykarten. Weitere Preise waren VIP-Karten von den hochklassigen Teams des USC und der FT Freiburg.

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Wenn man zwischen den Spielen eine Pause hatte, konnte man sich mit einem Stück Kuchen oder einer Waffel stärken, sowie etwas zu trinken kaufen. Dieser Verkauf wurde von der Volleyball-AG durchgeführt.

Das Volleyballturnier war sehr gelungen und hat allen sehr viel Spaß gemacht! Wir freuen uns, wenn es nächstes Jahr wieder stattfindet.

Ellen Schneider, Finja Merstetter

Weihnachtskonzert 2016 am KGN

Die Aula des Kreisgymnasiums war gut gefüllt und das gespannte Publikum, darunter auch Neuenburgs Bürgermeister Joachim Schuster, der uns zu unserer Freude die Ehre gab, erwartete ein bunt gemischtes Programm. Alle Musik-AG’s des KGN sowie einige Solisten sorgten für einen kurzweiligen Abend, den höchst originell der Oberstufenkurs „Literatur und Theater“ (Susanne Krummrich) mit einer Parodie auf die Finalsendungen des Eurovision Song Contest gekonnt und mit Witz eröffnete.

Liebevoll kostümiert und mit selbstgemalten Bühnenbildern brachte der Unterstufenchor unter Leitung von Joachim Fischer das Musical „Der Schweinachtsmann“ zur Aufführung. Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache und auch das Publikum durfte ein bisschen mitspielen.

Hanna Hess und Sophie Pfeif (Kl. 7b) spielten äußerst schwungvoll den „Trepak“ aus dem Nussknacker vierhändig auf dem Flügel. Anschließend sang die Klasse 7b (Charlotte Well) drei weihnachtliche Lieder, gefolgt von Luis Helfrich und Felix Buck (6b), die u.a. „Jingle Bells“ mit Schlagzeug und Klavier präsentierten.

Der letzte Programmpunkt vor der Pause war, wie Joachim Fischer betonte, ein besonderes Ereignis, denn alle Mitwirkenden des Abends spielten und sangen gemeinsam „Rudolph, the red-nosed Reindeer“.

Danach durften wir Jonathan Thomm begrüßen, einen ehemaligen Schüler, Musikstudent an der Hochschule Basel, der seine Konzertharfe mitgebracht hatte und uns mit einem modernen und einem barocken Musikstück in Weihnachtsstimmung versetzte. Letizia Lietz und Leah Melcher (beide 6a) brachten sehr musikalisch einige Klavierstücke zu Gehör.

Nun betrat der Mittelstufenchor (Leitung: Charlotte Well) die Bühne und bot ein abwechslungsreiches Programm, angefangen bei „Shalom chaverim“, dem hebräisch-jüdischen Friedenskanon, über Bruno Mars, die Scorpions („Wind of Change“ mit einem Flötensolo von Ricarda Wolf, 8a), ein Lied der Kinder des Monsieur Matthieu bis zu „Santa Claus is coming to town“. Joachim Fischer begleitete am Klavier. Hier konnten die Zuschauer auch die neue Schulmode – T-Shirts und Pullover mit Schullogo – in allen Varianten bewundern.

Dann folgte, nach über zwei schnell vergangenen Stunden, die Big Band unter der Leitung von Joachim Fischer mit Titeln wie „Here, there and everywhere“, „I’ve got you under my skin“, „Happy“ und einigen mehr. Parcival Schneider erfreute mit einem gefühlvollen Solo auf dem Alt-Saxophon.

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Das Publikum wurde nach Hause entlassen und die Jüngeren werden sicher darauf achten, ob wohl ein „Schweinachtsmann“ die Geschenke bringen wird.

Vielen Dank an dieser Stelle Eckhard Schwanzer, der sich wieder einmal mit Geduld und guter Laune um die Technik gekümmert hat! Dank geht auch an den Förderverein, der traditionell die Bewirtung übernahm.

Bienen-Gesundheit, Fütterung und Einwinterung

Im Spätsommer und Herbst stand die Bekämpfung der Varroa-Milben an, ein Parasit, der seit den 1980 er Jahren in Mitteleuropa vorkommt und so gut wie alle Bienenvölker befällt und stark schädigt. Es ist daher eine Routinearbeit eines Imkers geworden, die Bienen zu behandeln, um die Anzahl der Varroa-Milben im Stock möglichst klein zu halten. Im August erfolgte daher eine erste Behandlung der Bienen mit Ameisensäure (60%), die man kontrolliert verdunsten lässt. Dadurch werden die meisten Milben abgetötet, wohingegen die Bienen relativ wenig beeinträchtigt werden. Im Herbst erfolgt, wenn erforderlich, eine zweite Behandlung. Im August mussten die Bienen dann gefüttert werden. Das war notwendig, da es in dieser Zeit für die Bienen nicht mehr viel zu holen gibt – es gibt so gut wie keine Tracht mehr – und die eigenen Vorräte, den Honig, haben wir ihnen ja weggenommen.

Nach diesen Tätigkeiten wurden die Bienenstöcke von vier Zargen auf 2 Zargen reduziert und die leeren Bienenwaben wurden eingelagert. Die Fluglöcher wurden dann mit einem engmaschigem Draht versehen, so dass die Bienen zwar noch aus dem Stock heraus und wieder hinein gelangen können, aber keine Mäuse oder Spitzmäuse sich im Bienenstock einnisten können. Letztere würden nach und nach das Bienenvolk auffressen, da sie Insektenfresser sind, sie würden sozusagen in der Speisekammer überwintern.

Im November, wenn es schon entsprechend kalt ist, sind die Bienenvölker auf eine kleine Anzahl Winterbienen zusammengeschrumpft. Diese werden – hoffentlich – den Winter gut überstehen und im nächsten Jahr ein gesundes Volk aufbauen. Um gute Voraussetzungen dafür zu schaffen, war eine nochmalige Behandlung der Bienen gegen die Varroa-Milben notwendig, die sogenannte Restentmilbung. Dabei wurden die Bienen mit Oxalsäure (15%) beträufelt, was dann hoffentlich die letzten Milben auch noch abtöten wird.

Nach diesen letzten Aktivitäten kehrte Ruhe in den Bienenstock ein und die Bienen warten auf die warmen Frühlingstage.

Die Bienenstöcke sind fertig für den Winter.

Plastik-Piraten des KGN

Im Zuge der Initiative Wissenschaftsjahr 2016*17 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wurde im Herbst 2016 die Aktion Plastik-Piraten bundesweit durchgeführt. Ziel dieser Aktion war, mit Hilfe von Schülergruppen vor Ort, die Verschmutzung von Gewässern – Bäche, Flüsse, Seen, Meere – durch Plastik und anderen Müll zu erfassen.

Damit die Daten wissenschaftlich ausgewertet werden können, wurde die Aktion standardisiert durchgeführt, d.h. alle beteiligten Schülergruppen führten die gleichen Untersuchungen auf die gleiche Art und Weise durch. Damit ist eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse möglich.

Am KGN beteiligten sich fünf Schüler, Samuel Terroir, Benedikt Braun, Tom Werner (alle aus Klasse 5b) und Philipp Elsäßer und Julian Bruskowski (beide aus Klasse 8a), zwei Lehrer (Herr Held, Herr Weth) und eine Praktikantin (Frau Burkardt) an der Aktion, die am 11. November durchgeführt wurde. Ausgerüstet mit den Aktionsheften, für Anleitungen und Protokollmöglichkeiten, Schnüren, Maßband, Stöcken, Taschen und Fotoapparat ging es zum Altrhein. In der Nähe der ehemaligen „Panzerplatte“ wurde ein Stück Überschwemmungsgebiet gewählt, das auf die Verschmutzung hin untersucht wurde. Bei leichtem Nieselregen wurden die Aufgaben der einzelnen Gruppen nach den entsprechenden Vorgaben durchgeführt.

Einzelne Stellen am Boden wurden genau, auch auf kleine Stückchen Müll hin, untersucht, das Schwimmnetz für die Erfassung des Flusswassers mit Mikroplastik wurde ausgebracht und nach einer Stunde wieder eingeholt und die Fließgeschwindigkeit des Altrheins wurde bestimmt. Die Ergebnisse und der vor Ort eingesammelte Müll, wurde dann an der Basis-Station zusammengetragen. An dieser gab es zwischendurch zum Aufwärmen und als kleine Belohnung heißen Tee und Kekse, bevor die letzte Runde gemeinsam durch das abgesteckte Areal gedreht wurde.

Dabei wurde dann die größte Menge Plastik-Müll gesammelt, der vor allem im Geäst der Büsche und Bäume am Ufer des Altrheins hing. Nach etwa drei Stunden waren die Aufgaben erledigt, der Müll wurde eingepackt und es blieb der Eindruck, dass doch viel Müll entlang des Altrheins liegt, auch wenn der Uferstreifen so schön idyllisch und grün aussieht. Einige Tage später gab es ein Nachtreffen, bei dem die Ergebnisse der verschiedenen Gruppen zusammengetragen und auf die entsprechende Internetseite hochgeladen wurden. Damit war das Projekt abgeschlossen. Mit etwas Glück können wir sogar noch einen Preis gewinnen.

Mit Hilfe eines feinmaschigen Netzes sollte Mikroplastik aus dem Wasser gefischt werden.

Ein Teil unserer Ausbeute: mindestens doppelt so viel hängt noch hoch in den Ästen der Bäume und Sträucher am Ufer des Altrheins.

Die KGN-Plastik-Piraten mit Ausbeute und Basisstation auf dem Radweg am Altrhein

Informationen zum Wissenschaftsjahr 2016*17 und zur Aktion Plastik-Piraten des BMBF findet ihr auf dieser Internetseite. Auf dieser Seite findet ihr auch eine Deutschlandkarte mit allen beteiligten Gruppen, die ihre Ergebnisse hochgeladen haben. In der Südwest-Ecke unter dem Namen „Müllschreck vom Altrhein“ sind wir zu finden.

Für die KGN-Plastik-Piraten: Herr Weth

Jugend trainiert für Olympia Volleyball 2016

Am 22.11 ging es für einen Teil der Volleyball-AG nach Freiburg an das Deutsch-Französische Gymnasium. Dort wurde der Wettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ in der Altersklasse (Wk2) ausgetragen. Es waren insgesamt 5 Mannschaften vor Ort. Ein Satz wurde bis 11 Punkte gespielt. Um ein Spiel zu gewinnen brauchte man 2 gewonnene Sätze.

Für die Gruppe aus der AG war es ein schwieriges Turnier, da alle Mannschaften 2-3 Jahre älter waren aber die Spieler haben sich alle gut geschlagen. Das 1. Spiel war leider eine Niederlage. Im 2.Spiel jedoch zeigte sich deutlich, dass die Anweisungen von Trainer Fink Wirkung zeigten und gut umgesetzt wurden. Das 2. Spiel ging 2:0 für die Jungs aus unserer AG aus. Man sah deutlich, dass alle sehr viel Spaß am Spielen hatten. Leider reichte es am Ende nur für Platz 4.

Trainer Fink meinte nach dem Wettkampf jedoch: „Wir haben heute sehr ordentliches Volleyball gespielt, sehr gute Ansätze gezeigt, die im Unterricht und in der Volleyball-AG erarbeitet wurden, aber auch unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. Wir werden nun hart arbeiten und beim nächsten Mal versuchen noch besseres Volleyball zu spielen. Spaß hat es gemacht!“

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Alles in allem war es ein sehr schöner Tag an dem alle sehr viel gelernt haben und auch gesehen haben was im Rahmen einer AG alles möglich ist. Es war eine tolle Erfahrung in einem Wettkampf wie diesem mitzuspielen.

Rhythmus aus Afrika in unserer Aula

Dem Aufruf zur zumindest kurzzeitigen Flucht aus dem tristen Novemberwetter waren doch einige Eltern, Lehrer und Schüler/innen des KGN gefolgt, um sich in die bunte Welt Burundis zu begeben.

Der Gründer und Leiter unserer Partnerschule Ecole Mahoro in Burundi, Abbé Alphonse berichtete wie jedes Jahr von den Fortschritten, die seine Schule im afrikanischen Hochland macht. An seinem Projekt konnte er eindrücklich zeigen, dass es „nur“ einer guten Idee bedarf, um mit Fleiß und Elan Großes zu erreichen. Seine typische kurzweilige und impulsive Art des Berichtens resultiert aus der spürbar gelebten Überzeugung „mit Hirn, Herz und Händen bei einer Sache“ zu sein.

Auf dem Schulcampus in Burundi wird er inzwischen als „der Deutsche“ bezeichnet, da er Wert legt auf Disziplin, Ordnung und Pünktlichkeit. Die kulturellen Unterschiede konnte er bildhaft an Beispielen aus dem afrikanischen Alltag darstellen: wer zu spät zur Schule kommt (nach oft kilometerlangem Fußweg zur Schule!), steht vor verschlossener Tür und wird zwar reingelassen, aber darf dann am Samstag zum ganztägigen Arbeitseinsatz auf dem Campus erscheinen.

Seine Trommelgruppe brachte danach mit Schwung und Freude den afrikanischen Rhythmus direkt in die Aula. Auch hierbei war die unglaubliche Energie von Abbé Alphonse offensichtlich. Einige Besucher ließen sich ebenfalls auf den Trommelrhythmus ein und beendeten somit den Abend beschwingt.

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Das Fingerfood-Buffet war eine kulinarisch genussvolle Ergänzung. Die Besucher konnten mit ihren Geld-Spenden die „Ecole Mahoro“ unterstützen. Außerdem reiste Abbé Alphonse mit vielen Kisten gebrauchter Sportkleidung und -schuhe zurück, die im letzten Schuljahr am KGN extra dafür gesammelt wurden und von deren Menge er ganz „hin und weg“ war.

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