Beiträge

Ein Apfelbaum zum National Arbor Day 2018

Am 27. April, dem diesjährigen National Arbor Day, nutzte die Klasse 8b das schöne Wetter, um im Rahmen ihres Englisch-Unterrichts einen Baum im Garten des KGN zu pflanzen. In Amerika wurde der „Nationale Baum-Tag“ eingeführt, um die Menschen zum Schutz der Bäume zu inspirieren und durch das Pflanzen eines Baumes ein Zeichen zu setzen. So ist der jetzt gepflanzte Obstbaum auch ein wenig ein Symbol der Verbundenheit mit der amerikanischen Partnerschule in Oregon, deren Austauschgruppe im Juni für zwei Wochen zum Gegenbesuch nach Neuenburg kommt. Im Herbst haben die jetzigen Achtklässlerinnen dann die Gelegenheit, sich ihrerseits für einen Platz in der nächsten Austauschgruppe zu bewerben.

Nach Auskunft von Armin Held, der die Schulgarten-AG betreut, ist damit zu rechnen, dass der Apfelbaum schon in diesem Jahr sehr leckere Früchte tragen dürfte.

Neuigkeiten aus dem Schulgarten

Am Dienstag den 20.Juni, dem bundesweiten Tag des Schulgartens trafen sich zahlreiche Klassen in unserem Schulgarten, an dessen Gedeihen sich viele Schüler/innen in den letzten Jahren aktiv beteiligt haben.

In Klassenaktionen, aber auch durch die regelmäßigen Arbeiten der Schulgarten-AG ist so manches entstanden: 30 einheimische Sträucher wurden gepflanzt, davon 20 Beerensträucher, die bereits geerntet werden können; eine große Kräuterspirale, mittlerweile vier Bienenvölker, die den Blütennektar aus der Wiese schon zu viel Honig verwandelt haben, der Teich mit einer weiter steigenden Zahl von Tier- und Pflanzenarten und eine Trockenmauer, die derzeit schweißtreibend als Biotop für Eidechsen aufgebaut wird …

 

Auch die Presse war da und hat sich einen Eindruck davon verschaffen können, wie der Schulgarten immer mehr in den Unterricht der Schüler/innen einbezogen werden kann (siehe den BZ Artikel: Ein Garten für viele Zwecke). An den vier Tisch-Bank-Kombinationen, die letzten Sommer in einer Projektwoche gebaut wurden, lässt es sich gemütlich sitzen, aber auch fachbezogen arbeiten.

Armin Held

Bienen-Gesundheit, Fütterung und Einwinterung

Im Spätsommer und Herbst stand die Bekämpfung der Varroa-Milben an, ein Parasit, der seit den 1980 er Jahren in Mitteleuropa vorkommt und so gut wie alle Bienenvölker befällt und stark schädigt. Es ist daher eine Routinearbeit eines Imkers geworden, die Bienen zu behandeln, um die Anzahl der Varroa-Milben im Stock möglichst klein zu halten. Im August erfolgte daher eine erste Behandlung der Bienen mit Ameisensäure (60%), die man kontrolliert verdunsten lässt. Dadurch werden die meisten Milben abgetötet, wohingegen die Bienen relativ wenig beeinträchtigt werden. Im Herbst erfolgt, wenn erforderlich, eine zweite Behandlung. Im August mussten die Bienen dann gefüttert werden. Das war notwendig, da es in dieser Zeit für die Bienen nicht mehr viel zu holen gibt – es gibt so gut wie keine Tracht mehr – und die eigenen Vorräte, den Honig, haben wir ihnen ja weggenommen.

Nach diesen Tätigkeiten wurden die Bienenstöcke von vier Zargen auf 2 Zargen reduziert und die leeren Bienenwaben wurden eingelagert. Die Fluglöcher wurden dann mit einem engmaschigem Draht versehen, so dass die Bienen zwar noch aus dem Stock heraus und wieder hinein gelangen können, aber keine Mäuse oder Spitzmäuse sich im Bienenstock einnisten können. Letztere würden nach und nach das Bienenvolk auffressen, da sie Insektenfresser sind, sie würden sozusagen in der Speisekammer überwintern.

Im November, wenn es schon entsprechend kalt ist, sind die Bienenvölker auf eine kleine Anzahl Winterbienen zusammengeschrumpft. Diese werden – hoffentlich – den Winter gut überstehen und im nächsten Jahr ein gesundes Volk aufbauen. Um gute Voraussetzungen dafür zu schaffen, war eine nochmalige Behandlung der Bienen gegen die Varroa-Milben notwendig, die sogenannte Restentmilbung. Dabei wurden die Bienen mit Oxalsäure (15%) beträufelt, was dann hoffentlich die letzten Milben auch noch abtöten wird.

Nach diesen letzten Aktivitäten kehrte Ruhe in den Bienenstock ein und die Bienen warten auf die warmen Frühlingstage.

Die Bienenstöcke sind fertig für den Winter.

Fleißige Gärtner am KGN

Am Montag, 23.09.2013 wurde emsig an den Schulbeeten und dem Teich des KGN gearbeitet. Schüler der Klasse 6c trafen sich am Nachmittag mit ihrer Biologielehrerin Frau Wolf und befreiten die Schulbeete von Unkraut, ernteten Kräuter aus dem im Sommer angelegten Kräuterbeet, nahmen einen Rückschnitt an einigen Pflanzen vor und lockerten die Erde. Dabei begegneten sie vielen Bewohnern der Beete, wie Spinnen, Ameisen, Larven und andere Insekten.

Nach dieser Aktion nahmen sich die Schüler noch den Schulteich vor und entfernten Flaschen, Bretter, Äste und Algen aus dem Teich. Auch dort war Zeit, um Frösche, Libellen und Fische in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.

Im Namen der Schulgemeinschaft vielen Dank für diese Aktion an die Schüler der 6c!!

Andrea Wolf

Schüler der Klasse 5c legen ein Kräuterbeet an

Sechs Schüler der Klasse 5c wandelten mit ihrer Biologielehrerin Andrea Wolf ein Hochbeet auf dem Schulgelände in ein Kräuterbeet um.

Zuerst musste das Beet von Unkraut und Schnecken befreit werden. Danach wurde alles aufgehackt und mit Hornspänen und neuer Erde vermischt. Bevor es ans Pflanzen ging, überlegten die Schüler, wie die einzelnen Kräuter angeordnet werden sollen. Nach kurzer Diskussion gruben sie dann Petersilie, Schnittlauch, Rosmarin, Thymian, Zitronenmelisse, Pfefferminze und Lavendel ein. Zur Abrundung des Beetes wurden noch größere Steine verteilt. Nun musste noch gegossen werden und fertig war das Kräuterbeet.

Zum Abschluss überlegten die Schüler schon, wie man in einer erneuten Aktion das zweite Hochbeet gestalten könnte.