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Der Junior-Forscher-Club erforscht: Warum haben Eisbären eigentlich kein schwarzes Fell?

Jeder kennt das: Wenn man sich im Sommer mit schwarzer Kleidung in die Sonne setzt, wird einem schnell heiß.

Warum haben aber Eisbären ein weißes Fell, wenn sie doch am Nordpol leben, wo die Temperaturen zwischen –15 und –20 Grad liegen? Wäre es nicht viel praktischer, wenn sie ein schwarzes Fell hätten, um nicht zu frieren?

Die SchülerInnen des JFC haben sich diesem Rätsel anhand eines Modellversuchs gestellt. Und hier seht ihr, was sie rausbekommen haben:

Die Bilder zeigen den Versuch von Paul H. aus der Klasse 6a. Er hat zwei kleine Vesperdosen genommen, die jeweils einen Eisbären darstellen. Da Eisbären eine schwarze Haut haben, wurden die beide Vesperdosen in schwarzes Papier eingepackt.

Für das Fell hat Paul eine Luftpolsterfolie zunächst passend zugeschnitten und die äußerste Schicht der einen Luftpolsterfolie mit schwarzer Farbe angemalt, die andere mit weißer Farbe, dann hat er die Dosen jeweils umwickelt.

 

Um jetzt zu schauen, in welcher Dose es wärmer wird, hat Paul zwei gleich große Eiswürfel genommen und sie in beide Vesperdosen hineingelegt.

Nachdem die Eisbärmodelle für etwa 5 bis 10 Minuten in die Sonne gelegt wurden, konnte man nachschauen, wieviel von den Eiswürfeln noch übrig geblieben ist.

Und tatsächlich: In der Vesperdose mit der weißen Luftpolsterfolie (dem „weißen“ Eisbären) ist der Eiswürfel ganz geschmolzen, während er in der anderen, mit der schwarzen Folie (dem „schwarzen“ Eisbären) noch vorhanden war!

Der Eisbär ist also gut so, wie er ist!

Hier die Erklärung:

„Schwarzes Fell: Wenn du das Modell für den schwarzen Eisbären nach dem Versuch anfasst, wirst du feststellen, dass es an der Oberfläche sehr warm geworden ist. Das liegt daran, dass die Wärmestrahlung überwiegend an der Oberfläche des Fells aufgenommen wird. Dort hat die Wärme aber wenig Nutzen für den Eisbären, denn er braucht sie direkt an seinem Körper. Warum ist das so? Wenn die Wärmestrahlung oben am Fell aufgenommen wird, gelangt keine oder nur wenig Wärme direkt an den Körper des Eisbären. Das liegt daran, dass das Fell ein sehr guter Isolator ist, da zwischen den Haaren Luftpolster (im Modell die Luftpolsterfolie) eingeschlossen sind. Sie lassen nur sehr wenig Wärme durch das Fell hindurch.

Weißes Fell: Das weiße Fell und die darunter liegende schwarze Haut ist dagegen ein sehr sinnvoller Aufbau. Denn die Wärmestrahlung der Sonne gelangt durch das weiße Fell auf die schwarze Haut und wird erst dort absorbiert. Dadurch kommt es zu einer Erwärmung des Körpers und der Haut. Die vielen kleinen, im darüber liegenden Fell eingeschlossenen Luftpolster isolieren so gut, dass der Eisbär kaum Wärme verliert. Auch der spezielle Aufbau der Eisbärfellhaare spielt eine wichtige Rolle: Diese sind innen hohl und haben die überaus praktische Funktion, dass sie die Lichtstrahlen der Sonne in Richtung der schwarzen Haut leiten. Du siehst also, dass das Eisbärfell ein perfektes Zusammenspiel von verschiedenen Funktionen darstellt. Sie helfen dem Eisbären, trotz eisigen Temperaturen die Körpertemperatur zu halten und nicht zu erfrieren.“ (Quelle)

10b: Erfolgreiche Teilnahme an Politik-Wettbewerb

„Politik brandaktuell“ lautete das Thema des Schülerwettbewerbs für politische Bildung, an dem die Klasse 10b im Rahmen des Gemeinschaftskunde-Unterrichts bei Herr Bargen teilnahm. Für eine Gruppe hat sich das ganz besonders gelohnt: das eingereichte Video von Hanna, Hanna, Pauline, Anna und Marie wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung mit 250 Euro prämiert. Sie hatten sich mit den „Grünen Kreuzen“, einer Protestaktion der Landwirtschaft, beschäftigt. — Herzlichen Glückwunsch!

Klasse 9b erstellt im Englisch-Unterricht eigene Videos

Spätestens seit Rezos politischem Paukenschlag-Video ist klar, dass das Veröffentlichen eines Videos auf YouTube Teil der gesellschaftlichen Diskussion um aktuelle Themen sein kann – und dass auch junge Menschen damit die direkte und ungefilterte Möglichkeit haben, an dieser Diskussion teilzunehmen. Mit Plattformen wie YouTube ergibt sich die Chance, ohne den Filter von Redaktionen potentiell viele Menschen mit einer Botschaft zu erreichen – und natürlich ergibt sich daraus auch eine große Verantwortung.

Da erscheint es sinnvoll, dass man auch in der Schule über diese Dinge spricht: Wie macht man Videos? Wie kommt man von einer Idee zu einem online verfügbaren Produkt? Was muss man beachten bezüglich Sachlichkeit, Urheberrecht und Verantwortung?

Diese und andere Aspekte haben die Schüler/innen der 9b im Englisch-Unterricht bei Herrn Kalt in den vergangenen Wochen besprochen und gelernt. Sie haben zum Schulbuchthema Australien verschiedene aktuelle Fragen erarbeitet und dazu jeweils in Gruppen Videos erstellt – auf Englisch natürlich. Von der Recherche über die Planung der Struktur und die Erstellung die veranschaulichenden Materialien bis hin zum Filmen der eigentlichen Clips und der Erstellung aussagekräftiger Titel und Beschreibungen floss eine Menge Arbeit und Herzblut in das Projekt.

Ergebnisse

Die Ergebnisse können sich sehen lassen und sind seit wenigen Tagen online verfügbar.

 

Der Junior-Forscher-Club in Aktion: Alles Rund um Styropor

Am 8.5. traf sich der Junior-Forscher-Club zum zweiten Mal mit acht neugierigen Forschern.

In einem ersten Versuch untersuchten wir was passiert, wenn man Styropor in Aceton gibt. Unter Gasbildung löste das Styropor sich auf und bildete eine klebrige Paste, welche wir als Kleber verwendet haben.

Alle  waren erstaunt zu sehen, wie viele Styroporchips sich auflösten: 36 Stück in nur 5 Millilitern!

Im nächsten Schritt haben wir aus EPS-Grieß selbst Styroporkugeln hergestellt und anschließenduntersucht, wie man auch altes Styropor recyclen kann. So stellten wir eine Styroporkugel aus alten, zerrissenen Styroporresten her.

Warum ist es eigentlich so wichtig, einen Fahrradhelm zu tragen? Das Styropor im Helm puffert den Sturz ab, und zwar erheblich! Dies konnten wir mit Minihelmen und rohen Eiern untersuchen. Die allermeisten Eier überlebten den Sturz aus den abenteuerlichsten Höhen.