Beiträge

Neigungskurs BK im Museum fur Neue Kunst

Am 23. 10. 2015 besuchten Schüler des BK-Neigungskurses der KS 2 das Museum für Neue Kunst in Freiburg. Neben Exponaten der Klassischen und der Postmoderne gab es eine Sonderausstellung über den Freiburger Cartoon-Zeichner Peter Gaymann zu sehen. Informativ waren die vielen Plakate und Cartoons des Künstlers, seine Zeichentechniken und der kritische Blick auf das Thema Kunst und Geschäft. Vor allem aber kreativ und witzig sind sein Umgang mit alltäglichen Dingen und die Fülle an Kombinationen unterschiedlichster Materialien. Moderne Ausstellungsideen sorgten für Abwechslung. Außerdem konnte man selbst zeichnen, collagieren und einen Blick in Gaymanns Arbeitswelt werfen. An diesem Tag hatten die Schüler auch die Gelegenheit, dem Karikaturisten selbst über die Schulter zu schauen und sich mit ihm fotografieren zu lassen. Alles in allem – ein lohnender Besuch, unterhaltsam und für für die eigenen kreativen Fähigkeiten sehr anregend.

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Susanne Krummrich

Wirklich Kunst – BK Kurs im Augustinermuseum Freiburg

Der Neigungskurs BK der KS 1 hatte am 26.03. 2015 die Gelegenheit, zwei Themen des Kurses etwas realistischer zu erleben und zu bearbeiten. Im Augustinermuseum Freiburg kann man in der Daueraustellung winzigen oder riesigen Skulpturen vom Freiburger Münster oder aus anderen Sammlungen ganz nah sein und die Kraft solcher Kunstwerke endlich mal in 3D nachvollziehen, statt sie sich auf Bildern nur vorzustellen. Das erweitert nicht nur den Horizont und verankert Wissen, das bringt manchen auch zum Staunen und macht Erlerntes viel lebendiger.

Die Sonderausstellung „Kosmos der Niederlande“ war eine vielfältige und farbenprächtige Hinführung zum neuen Themenkomplex, der sich mit holländischer Malerei und Rembrandt beschäftigt. Nach einer kurzen Einführung haben die Schülerinnen und Schüler selbst zu den einzelnen Bildgattungen einiges erarbeitet. Die Zeit verging zu schnell, wir wären gern noch länger in diesem sehr durchdacht eingerichteten Haus geblieben. Denn keine Kunst ist so eindrucksvoll wie die wirkliche.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Susanne Krummrich

BK-Kurs bei Gerhard Richter in Basel

Trotz langer Fußballnacht und Nepomukfest haben sich am Montagmorgen die Schüler des BK-Kurses der KS 1 tapfer zur Exkursion nach Basel aufgemacht. In Basel Riehen haben wir zum Schuljahresabschluss die Gerhard-Richter-Ausstellung in der Fondation Beyeler besucht.

KS1 Kunst-Exkursion Basel

Gerhard Richter zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Realistische und abstrakte Werke von ihm sind den Schülern in einer Führung näher gebracht worden. Dabei konnten sie selbst aktiv werden und unterschiedliche Bilder beschreiben, interpretieren und gemeinsam diskutieren. Die Begegnung mit den vielfältigen Originalen Richters und die besonders ästhetische und angenehme Atmosphäre dieses Hauses haben uns am meisten beeindruckt. Sehr zu empfehlen!

KS1 Kunst-Exkursion Basel

KS1 Kunst-Exkursion Basel

Susanne Krummrich

Theaterstück »Woyzeck« 2014

Auch dieses Jahr führte die Schultheatergruppe unter der Leitung von Uwe Fröhlich ein gelungenes Stück auf. Georg Büchners »Woyzeck« wurde eigenhändig umgeschrieben, um das Motiv der Macht herauszuarbeiten. Dies sowie die schauspielerische Umsetzung mitsamt wunderschönen Gesangseinlagen haben das Publikum erneut tief beeindruckt.

Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden!

Hier folgen einige Fotos der Inszenierung.

Ist das Kunst oder kann das weg?

Seit Monaten verrottet ein seeuntüchtiges Boot auf einem Podest des Innenhofes unserer Schule. Dieses Kunstobjekt hat die Klasse 10A anlässlich des Menschenrechttages an unserer Schule im Dezember 2013 aus Obstkisten, Zeitung, Pappe, Textil und Farbe gestaltet. Es soll an die vielen Flüchtlinge erinnern, die auf ihren Reisen in alten Booten über das Mittelmeer oft Wind und Wetter ausgesetzt sind, diese Fahrt manchmal leider nicht überleben.

 

Am Boot sind Gegenstände zu sehen, die einmal zu Menschen gehörten, die jetzt nicht mehr da sind, weil sie den Weg in eine vielleicht für sie bessere Zukunft antraten. Nur gestrandete Reste sind sichtbar. Die Zeitungsartikel berichten kaum lesbar von Lampedusa und Afrika. Meldungen verblassen. Menschliche Spuren verschwinden mit jedem Tag und Niederschlag mehr. Niemand flieht freiwillig, wenn er in seiner Heimat einigermaßen menschenwürdig leben kann.

Susanne Krummrich