Ist das Kunst oder kann das weg?

Seit Monaten verrottet ein seeuntüchtiges Boot auf einem Podest des Innenhofes unserer Schule. Dieses Kunstobjekt hat die Klasse 10A anlässlich des Menschenrechttages an unserer Schule im Dezember 2013 aus Obstkisten, Zeitung, Pappe, Textil und Farbe gestaltet. Es soll an die vielen Flüchtlinge erinnern, die auf ihren Reisen in alten Booten über das Mittelmeer oft Wind und Wetter ausgesetzt sind, diese Fahrt manchmal leider nicht überleben.

 

Am Boot sind Gegenstände zu sehen, die einmal zu Menschen gehörten, die jetzt nicht mehr da sind, weil sie den Weg in eine vielleicht für sie bessere Zukunft antraten. Nur gestrandete Reste sind sichtbar. Die Zeitungsartikel berichten kaum lesbar von Lampedusa und Afrika. Meldungen verblassen. Menschliche Spuren verschwinden mit jedem Tag und Niederschlag mehr. Niemand flieht freiwillig, wenn er in seiner Heimat einigermaßen menschenwürdig leben kann.

Susanne Krummrich

La vie politique à deux pas de chez nous

Jeudi, 20 mars, les élèves du cours « français renforcé » de Mme Pouleau ont rendu visite à Mme le maire de Chalampé.

Comme « La politique en France » était au programme, cette visite a été un bon moyen d’approfondir les connaissances des élèves. En arrivant Mme Laemlin-Delmotte nous a accueillis chaleureusement.

Premièrement, le groupe d’élèves s’est placé devant une grande photo aérienne du village et Mme le maire nous a expliqué la situation géographique de notre village voisin.
Nous avons appris que Chalampé compte presque 1000 habitants.

Mme Laemlin-Delmotte nous a parlé de l’histoire du village et de l’origine possible du nom du village.
Les premières personnes vivant à Chalampé étaient très pauvres et mal organisées. Le mot «Schlamper», du dialecte alsacien est probablement la base de ce nom de Chalampé.

Aujourd’hui le village est plutôt riche à cause de l’industrie proche, mais réaliser des projets reste parfois difficile comme il n’y a pas beaucoup de place.

Au village, on trouve une école maternelle et primaire avec 120 élèves dont certains sont dans une section bilingue. Comme infrastructures, le village a une salle des fêtes, un plateau sportif, un supermarché, deux restaurants et une agence postale.

Le conseil municipal consiste en 15 personnes responsables du bien des habitants. Ce conseil élit le maire. Normalement les partis politiques ne jouent pas de rôle dans un petit village. La personne compte principalement. Souvent les maires sont sans étiquette. Madame le maire a des tâches différentes, elle doit surtout être à l’écoute des villageois. Elle nous a expliqué qu’il est important de savoir gérer un budget, mais gérer les mésententes entre les citoyens est parfois plus difficile. Dans son travail, elle est aidée par 4 adjoints.

Comme les élections municipales se déroulaient le week-end suivant, notre groupe avait beaucoup de questions concernant le déroulement, les candidats, la participation, etc.

Nous pouvons vous dévoiler que Mme Laemlin-Delmotte a été élue à nouveau.

Le thème « mariage pour tous » (mariage entre homosexuels) fait débat en France et nous avons posé la question si Mme le maire a déjà eu l’occasion de célébrer un mariage entre des personnes du mêmes sexe. Ce n’est pas le cas.

En résumé, notre groupe a appris beaucoup d’informations sur Chalampé, directement par sa représentante et en plus on était assis dans les sièges d’une salle d’un conseil municipal.
Il y a une frontière, bien sûr, mais pourquoi ne pas découvrir ce qui se passe de l’autre côté ? En tout cas, Chalampé se trouve en France et nous avons la chance d’y aller à pied en dix minutes !

Biologieprojekt zum Thema »Sinne« der 9a

Die Klasse 9a hat sich in den letzten Wochen ausführlich mit verschiedenen Aspekten des Themas »Sinne« beschäftigt. Im Biologieunterricht bei Herrn Kalt haben die Schülerinnen und Schüler zunächst die Grundprinzipien der Sinneswahrnehmung gelernt und dieses dann am Beispiel des menschlichen Auges vertieft. Da es viele verschiedene Interessen und Fragen gab, arbeiteten die Schülerinnen und Schüler anschließend in einem Projekt jeweils zu zweit oder zu dritt an einem selbstgewählten Thema im Bereich »Sinnesorgane – Funktion und Erkrankungen«.

Jedes Team wählte sich ein Thema aus und bearbeitete dieses im Laufe der folgenden Stunden sowohl in der Schule als auch zu Hause. Die Ergebnisse mussten sowohl in Form einer selbst gestalteten Wiki-Seite als auch als Poster dokumentiert werden. Die Details der Aufgabenstellung kann man im Projektauftrag nachlesen.

Während des Arbeitsprozesses lernten die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit dem Wiki, vertiefte Kenntnisse der Recherche, die Grundlagen des Urheberrechts und viele weitere digitale Arbeitsmethoden.

Ergebnisse

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Alle Gruppen haben sehr engagiert gearbeitet und im Laufe von mehreren Feedback- und Überarbeitungszyklen tolle Produkte gestaltet:

Rückmeldungen an die Schülerinnen und Schüler willkommen!

Wenn Sie den Schülerinnen und Schülern eine Rückmeldung zukommen lassen wollen, schreiben Sie einfach eine kurze Mail mit dem Betreff »Bioprojekt 9a« an andreas (punkt) kalt (at) kgn (punkt) name. Ich werde Ihre Kommentare dann den Schülerinnen und Schülern weiterleiten.

Andreas Kalt

Brückenkonstruktion im NwT-Unterricht der Klasse 9b

Die Schülerinnen und Schüler der 9b entwarfen und konstruierten im NwT-Unterricht verschiedene Modellbrücken. Hier sind ihre Erfahrungsberichte.

Gruppe Newton

Am Kreisgymnasium Neuenburg hatten die 9. Klassen dieses Jahr im Fach NWT den Projektauftrag eine funktionstüchtige Modellbrücke zu konstruieren. Dies ist allen Gruppen gut gelungen. Es sind zum Teil beeindruckende Ergebnisse erzielt worden.

Unser Ziel war es, eine Schrägseilbrücke nach dem Vorbild der Rheinbrücke in Wesel zu bauen. Trotz einiger Materialmängel und anderer Probleme haben wir unser Ziel im vorgegebenen Zeitraum erreicht. Unsere Brücke hat nur einen asymmetrisch platzierten Pylon. Die Konstruktion besteht zum größten Teil aus Holz und wird mit Gewindestangen, Schrauben und Nägeln zusammengehalten.

Dieses Projekt hat die Zusammenarbeit im Team gefördert und unser technisches Verständnis von Statik (z.B. bei Brücken) verbessert.

 

Gruppe Helmholtz

Wir erhielten den Projektauftrag ein Brückenmodell zu konstruieren. Zunächst teilten wir die NWT Klasse in drei kleinere Gruppen auf, die jeweils eigenständig eine Brücke erbauten.

Zunächst wählte jede Gruppe ihr Material und den Brückentyp. Somit kamen wir alle zu der Entscheidung, Holz zu verwenden, welches Herr Kalt, unser NWT-Lehrer, besorgte. Unsere Gruppe entschied sich für den Brückentyp Hängebrücke. Unser Modell war im Maßstab 1:100 und sollte über den Rheinkanal führen.

Die Spannweite im Realen musste ca. 200 m betragen, also im Modell zwei Meter. Zur Orientierung fertigten wir eine Skizze an (Maßstab 1:1000) und besprachen sämtliche Probleme, die beim Bau auftreten könnten, wie beispielsweise unser Fußgängerweg. Das Problem damit war, dass wir zuerst auf beiden Seiten einen Fußgängerweg errichten wollten, aber dann die Fahrbahn zu schmal wäre, und man sich eingeengt fühlen würde. Die Lösung war simpel: Wir beschränkten den Fußgängerweg auf eine Seite, da im Realen auch nur eine Fußgängerseite vorhanden ist.

Ein weiteres Problem war, dass wir Angst hatten, dass die Brücke einknickt, weil die Pylonen im Modell sehr klein wirkten und den Anschein hatten, dass sie die Brücke nicht tragen und diese in der Mitte einknickt. Die Lösung: Wir stellten uns die Brücke im Realen vor – auch die Pylone: im Realen sind sie 20 m hoch und 2 × 1,5 m breit.

 

Gruppe Fraunhofer

Standort und Materialien

Wir haben die Brücke am Schulteich gebaut, da der Abstand der Ufer dort ideal ist und man die Materialien leicht dort hin transportieren kann. Unsere Brücke ist eine Schrägseilbrücke, da diese kostengünstig ist und weniger Material braucht als eine Hängebrücke. Als Material haben wir Holz gewählt, da es leicht zu besorgen ist aber trodtzdem für unsere Zwecke stabil genug.

Ideenfindung und Vorbild

Unsere Brücke orientiert sich an dem Vorbild der Severinsbrücke Köln. Diese Brücke ist, wie unsere Brücke, ebenfalls eine asymmetrische Schrägseilbrücke mit nur einem Pylon. Unsere Brücke musste eine asymmetrische Schrägseilbrücke werden, da die Gegebenheiten des Standortes uns keine andere Wahl ließen. Anfangs wollten wir eine Bogenbrücke aus Stein bauen, allerdings ist dies nicht zu realisieren über die erforderliche Länge. Somit hatten wir die Wahl zwischen einer Hänge- oder Schrägseilbrücke. Wir entschieden uns letztendlich für eine Schrägseilbrücke, da wir nur auf eine Seite einen Pylon hinstellen können.

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Maße und Daten

Die Brücke ist 4,2 m lang und hat eine Breite von 0,6 m. Sie ist eine Schrägseilbrücke mit einem Pylon, der trapezförmig und 2,6 m hoch ist. Der Pylon hat eine obere Breite von 0,3 m und eine untere Breite von 1,2 m.

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Probleme und ihre Lösungen

Jedoch traten bei dem Bau unserer Brücke auch einige Probleme auf. So bog sich unsere Fahrbahn anfangs noch viel zu stark durch. Doch nach einiger Überlegung konnten wir die Lösung in Form von langen Kanthölzern, die die Fahrbahn von oben stabilisieren, finden. Ein weiteres Problem war, dass der Pylon oben zu schmal war, sodass man nicht mehr gerade drunter durchgehen konnte. Infolgedessen bauten wir eine Querlatte am oberen Ende des Pylons ein, die diesen deutlich verbreitert.

 

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass der Bau unserer Brücke sich schwieriger gestaltet hat als erwartet. Jedoch konnten wir sie, mit etwas Stress zum Ende hin, schließlich doch noch fertig stellen.

Klasse 9a beim Jugend trainiert für Olympia Volleyballturnier

Am Montag, den 1. Juli 2013 waren wir, die Jungen der Klasse 9a und Herr Fink im Freiburger FT-Stadion beim Beachvolleyballturnier von Jugend trainiert für Olympia. Dabei wurden wir durch zwei unserer Mädchen tatkräftig unterstützt. Nachdem wir morgens um 8:45 Uhr mit dem Zug von Neuenburg nach Freiburg gefahren waren, fuhren wir mit der Straßenbahn Richtung Littenweiler. Nach einem kurzen Fußmarsch zum FT-Stadion begaben wir uns in die Umkleidekabinen und machten uns fertig für das Turnier. Anschließend gingen wir nach draußen zu den Beachvolleyballfeldern wärmten uns mit Pritschen, Baggern und kleinen Volleyballpartien auf. Dann begann das Turnier. Es waren um die zwanzig Mädchen- und Jungenmannschaften anwesend, die zum Teil eine lange Anfahrt hatten. Sie kamen aus Konstanz, Tuttlingen oder auch aus dem Schwarzwald. Der Veranstalter erklärte uns kurz die Spielweise beim Beachvolleyball und dann las er die ersten Begegnungen vor. Wirf hatten uns zu Beginn in zwei dreier und ein vierer Team aufgeteilt und konnten so auch einmal die Mannschaft tauschen. Für die Teams, die gerade kein Match spielen mussten war der Schiedsrichterposten vorgesehen. Dafür hingen an jedem der sechs Spielfelder eine Trillerpfeife und eine Punktetafel. Das Ergebnis musste man dann auf ein Blatt schreiben und dem Veranstalter bringen. Der Job des Schiedsrichters war jedoch der undankbarste, da viele Eltern und Trainer die Mannschaften anfeuerten und mit keiner Entscheidung des Schiedsrichters einverstanden waren.

Insgesamt gab es drei Gruppen mit jeweils drei bis vier Mannschaften. So hatte jede Mannschaft vier Spiele zu absolvieren. Unsere drei Mannschaften gewannen jedoch kein einziges Spiel, da wir meistens gegen Schulmannschaften antreten mussten, die jede Woche trainieren und so eine bessere Technik haben. Da jedes Spiel so lange lief bis ein Team 21 Punkte hatte und auch die guten Mannschaften einmal Fehler machen, konnten wir pro Spiel um die zehn Punkte holen. Außerdem waren wir wegen der grellen Sonne ohne Sonnenbrillen im Nachteil, da man den Ball in der Luft oft nicht sehen konnte. Da es auch sehr heiß war, waren wir froh, uns in den Pausen in den Schatten einiger Bäume setzen zu können. Nachdem wir endlich alle unsere Gruppenspiele hinter uns hatten, zeigte sich, dass es leider für keine unserer Mannschaften für das Weiterkommen gereicht hatte und so mussten wir noch um unsere Platzierungen spielen. Anschließend fanden wir uns auf den letzten Plätzen wieder.

Während die Finale ausgetragen wurden setzten wir uns in den Schatten und warteten bis die Spielfelder frei wurden, damit noch gegeneinander spielen konnten. Es ging nämlich darum, wer den ungeliebten Abschlussbericht schreiben sollte. Nachdem wir nach mehreren Anläufen die Verlierermannschaft gefunden hatten, zogen wir noch mit großen Rechen die Spielfelder ab und dann ging es wieder in die Umkleidekabine. Als wir mit der Straßenbahn wieder am Hauptbahnhof ankamen rundeten wir unseren Ausflug mit einer großen Mahlzeit ab.

Exkursion der Klasse 6b nach Augusta Raurica

Im Amphitheater

Am Donnerstag, den 18.04.13, besuchten wir, die Klasse 6b, die Ruinen der Römerbauten in Augusta Raurica. Anfangs bereiteten wir uns mit Texten über die Römer und ihre Gewohnheiten auf den bevorstehenden Rundgang in der Römervilla vor. Wir teilten uns in Gruppen auf und setzten uns auf die Stufen des Amphitheaters. Wir erfuhren, dass das Theater um 200 n. Chr. gebaut worden war. Dort fanden zur Belustigung der Bewohner von Augusta Raurica Gladiatorenkämpfe und andere sportliche Aktivitäten statt.

Der Silberschatz

Vom Amphitheater gingen wir zum Museum und besichtigten den Silberschatz ehemaliger Offiziere. Fasziniert begutachteten wir Münzen, Schmuck, Silberbesteck und Knochenteile alter Römer, die über Jahrtausende erhalten geblieben sind.

Die Römervilla

Das Spannendste des Vormittags kam aber erst dann: Die Römervilla.
Jede Gruppe stellte einen der Räume vor. Es war spannend zu sehen, wie die Römer früher gelebt haben. Zum Beispiel hatten die Römer ihren Garten nicht außerhalb des Hauses, sondern in der Mitte der Villa.

Der Tempel auf dem Schönbühl

Über gewaltige Stufen kam man zu den Ruinen des Tempels auf dem Schönbühl. Dort bearbeiteten wir ein Arbeitsblatt zum Thema und lernten so nach und nach den Tempel kennen. In Tempeln opferte man Tiere für die Götter. Unter anderem dankte man den Göttern für die Spiele im Amphitheater.

In der Kloake

Nichts ahnend folgten wir unseren Lehrern Herrn Meißner und Frau Roth in die alte Abwasserkanalisation. Es stellte sich heraus, dass diese Kanalisation ein langer, enger Gang war, in dem man den Kopf einziehen musste. Ganz schön gruselig! Daraufhin folgte die erhoffte Pause in einem anderen Amphitheater, wo wir uns mit Römerspielen die Zeit vertrieben.

Der Brotbackworkshop

Nach der Pause machten wir uns auf zum Brotbackworkshop. Dort backten wir Brot wie die alten Römer. Eine nette Dame führte uns durch die Küche. Mit vereinten Kräften mahlten wir Mehl unter dem 200 kg schweren Mühlstein und vermischten es mit Wasser, Hefe und Salz. Nun wurde der Teig geknetet. Danach durfte jeder eine beliebige Form daraus formen. Anschließend schob jeder ein Brot in den alten, heißen Römerbackofen. Hmm! Das roch lecker! Allerdings war nun die Zeit in Kaiseraugst zu Ende. Der Bus erwartete uns schon. Müde von dem langen Tag stiegen wir in den Bus und fuhren zurück nach Neuenburg.

Bericht von Ruth Lämmle und Jana Renkert

Exkursion des Seminarkurses in das Wasserkraftwerk in Wyhlen

Passend zum Thema des diesjährigen Seminarkurses, Energie, besuchten wir im März das Wasserkraftwerk Wyhlen, das zwischen 1908 und 1912 als Teil des Zwillingskraftwerks Augst-Wyhlen errichtet wurde. Beeindruckend war für uns alle einerseits die Leistung des Kraftwerks, jährlich rund 255 Mio. Kilowattstunden Ökostrom für ca. 70.000 Haushalte, andererseits die ausgeklügelte Kombination aus modernen Straflo- und traditionellen Francis-Turbinen. Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Eindrücke in kurzen Berichten festgehalten. Hier zwei Beispiele davon:

Bericht von David Schwehr

Am Donnerstag, den 14.03.2013, besuchten wir, der Seminarkurs der Kursstufe 1, gemeinsam mit unseren Lehrern das Wasserkraftwerk in Wyhlen. Mit gespannter Erwartungshaltung erreichten wir das Kraftwerk nach einem ca. 1,5 stündigen Weg mit der Bahn und zu Fuß.

Dort wurden wir dann freundlich empfangen und begrüßt, bevor wir in einer halbstündigen Präsentation mehr über das Wasserkraftwerk, dessen Daten und Funktion erfahren konnten. Nach einer kurzen Stärkung galt es dann, das gesamte Gelände einmal zu besichtigen. Mit dem Vorwissen aus der Präsentation und den Kommentaren unseres Leiters konnten die teilweise sehr komplizierten Abläufe des Kraftwerkes von jedem Teilnehmer gut und nachhaltig verstanden werden. Nach der Besichtigung des beeindruckenden Stauwehrs führte unser Weg in das Maschinenhaus, wo die Funktionen der einzelnen Maschinen noch einmal genauestens erklärt wurden.

Nach ca. 2 Stunden endete unsere spannende Exkursion dann wieder im Infocenter, wo der wirklich gute Leiter der Gruppe, Herr Wehrle, einen gebührenden Applaus erhielt.

Bericht von Johanna Grunau

Am Donnerstag, den 14.03.2013, machten Frau Naghiu, Herr Bock und wir Schüler des Seminarkurses einen Ausflug zum Wasserkraftwerk Wyhlen.

Nach der Zugfahrt von Müllheim nach Wyhlen machten wir uns auf den Weg zum Wasserkraftwerk. Aufgrund unserer frühen Anreise mussten wir dann noch eine halbe Stunde in der Kälte warten, bevor wir in Empfang genommen wurden.

Am Anfang unseres Besuchs hörten wir uns einen Vortrag über das Wasserkraftwerk Whylen an. Wir erfuhren etwas über die Entstehung des Kraftwerkes, die Energiegewinnung und über die Zusammenarbeit mit weiteren Wasserkraftwerken in der Umgebung. Danach führte uns ein Mitarbeiter über das Gelände und zeigte uns die Fischtreppe, den Rechenreiniger, den Staudamm und den Fischlift. Nach Besichtigung des Außengeländes gingen wir in die Maschinengebäude und der Mitarbeiter erklärte uns die Funktionen der einzelnen Geräte. Danach hatten wir noch die Möglichkeit, Flyer mitzunehmen, bevor wir wieder zum Bahnhof gelaufen und mit dem Zug nach Hause gefahren sind.

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Liebesgedichte der Klasse 9b – entstanden im Deutschunterricht

Teil 1

Die Schüler sollten Liebesgedichte verfassen, die mindestens zwei Strophen haben sowie ein einheitliches Metrum und Reime vorweisen.

An meinen Liebsten

Nach zwei Monaten schriebst du ein Gedicht,
Ganz persönlich, allein für mich.
Nun will ich dies tun für dich,
Denn du bist immer da für mich.

Hiermit möcht’ ich dir “danke” sagen,
Für deinen Trost an schweren Tagen.
Deine Augen, dein Lächeln, dein Sein,
Dein Kuss, dein Atem, ja, du bist mein.

Bin ich bei dir, vergess’ ich all die Sorgen.
Ich will dich seh’n, ob heut, ob morgen.
Du bist mein und ich bin dein.
Wir werden immer zusammen sein.

Ohne dich kann ich nicht leben,
Denn du hast mir soviel gegeben.
Von Tag zu Tag lieb ich dich mehr,
Hält Liebe ewig? Ich hoff’ es sehr.

(Sophia)


Du hattest mich zu oft verletzt,
auch beim letzten Date wieder versetzt,
ich ging nach Hause, war bedrückt,
dachte nach, war das verrückt.

Ich dachte nach, was sie wohl tat,
fragte auch den Freund um Rat.
“Sie hasst dich, Mann, jetzt sieh’s doch ein.”
“Sei doch still, ich geh jetzt heim.”

Am nächsten Tag sah ich dich dann,
Arm in Arm mit diesem Mann.
Dann ein Aufschrei! Quitschen! Schmerz!
Du bleibst ewig in meinem Herz.

(Nikolai)


Lied der Zuversicht

Kennst du das? Die Leute sagen
“Die Hoffnung stirbt zuletzt!”
Doch daran glauben, kann ich nicht,
zu oft wurd’ ich verletzt.
Sie sagen “Lass es hinter dir!
Er ist es nicht mehr wert!”
Doch meine Angst ist viel zu groß,
es scheint mir zu verkehrt!

Was ich auch tu, ich kann nicht
Geschehenes vergessen.
Die Schmerzen haben innerlich
viel zu tief gesessen.
Die Wunden bleiben dauerhaft,
man wird sie immer sehen.
Und trotzdem muss ich sicherlich
mein Leben weitergehen.

(Rebekka)


Du stehst dort im Sonnenschein
und scheinst in mich hinein.
Überwältigt von deiner Gestalt
und sprachlos durch eine höhere Gewalt.

Ich fasste meinen ganzen Mut in mir
und schwebte los zu dir.
Doch du wandst dich ab von meinem Herz,
was übrig blieb, war tiefer Schmerz.

Nun war ich ganz allein,
schloss mich in mein Zimmer ein.
Mein Herz, es war gebrochen,
was von meinen Träumen versprochen.

Doch mit den vergangenen Stunden
heilten meine tiefen Wunden.
Ich war mit meiner Trauer allein
und schließ mit Tränen in den Augen ein.

(Annika)


Teil 2

Die Schüler sollten mindestens fünf vorgegebene Begriffe aus verschiedenen Kategorien in das Gedicht einbinden sowie zusätzlich auf ein einheitliches Metrum und Reime achten.

Liebesgedicht?

Liebesgedicht? Ich soll eins schreiben.
Ich denk mir nur: Lasses bleiben.
Doch ich muss eins machen,
sonst wird die Klasse lachen.

Ich war nie so stark darin,
darum macht es ja keinen Sinn.
Schlüssel, Feuer, Segel, Nacht –
schon vier Begriffe rein gebracht.

Mein Gedicht ist nicht so fein,
ich hau noch mehr Begriffe rein.
Haare, Wut, Pferd, Glocken –
das haut euch aus den Socken.

Es ist kein Liebesgedicht,
doch bitte verklagt mich nicht.
Ich hab Frau und Kind.
Ich weiß, was ihr denkt: Der spinnt!

Ich möcht zum Schluss noch sagen:
Liebe ist ein tolles Gefühl … noch Fragen?

(Tom)


Liebesgedicht

Eines Nachts beim Lindenbaum,
wurde wahr mein Lebenstraum.
Hätt nicht gedacht, es kommt so weit,
hätt nie gadacht an diese Zeit.

Wir standen da, am kleinen Berg,
betrachteten das Feuerwerk.
Du warst da, mein Herz schlug schnell,
am Himmel schien das Licht so hell.

Du sahst mich an und sprachst zu mir,
ich liebe dich, gehör nur dir.
Ich spürte Schmetterlinge in meinem Bauch,
sprach voll Freude, ich dich auch.

Mit Glück erfüllt, sah ich zu dir,
alles was zählt, ja, das sind wir.
Bist die Sonne in meinem Leben,
es wird niemals Regen geben.

Bis heute lieben wir uns sehr,
wollen beide immer mehr.
Ich liebe dich von Tag zu Tag,
bin so froh, dass ich dich hab.

(Sophia)

Mathematik zum Anfassen – Die Klasse 5a zu Besuch im Mathematikum

Am 31. Januar besuchte die Klasse 5a, begleitet von ihren Lehrern Herr Kreutner und Frau Nowak, sowie der Referendarin Frau Wendler die Wanderausstellung des Mathematikums in Bad Krozingen. Das Mathematikum versteht sich als das „erste mathematische Mitmach-Museum der Welt”. Und Mitzumachen gab es Vieles. Die 30 Stationen beleuchteten spannende Fragen aus verschiedenen Bereichen der Mathematik. Es konnten Funktionen gelaufen, die Geometrie der Seifenblasen erkundet, oder mit vielen Würfeln die unglaubliche Welt der Wahrscheinlichkeit erforscht werden.

Und die Schülerinnen und Schüler der 5a konnten den begleitenden LehrerInnen zeigen, was sie können:
Einige Schüler bauten die von Leonardo da Vinci entwickelte Leonardo-Brücke so weit, wie es seit Beginn der Wanderausstellung noch keine Klasse geschafft hatte. Und eine Schülerin lies am Knobeltisch die staunenden Lehrer Herr Kreutner und Frau Nowak bei der Rätsellösung weit hinter sich.

So hatten wir alle, die Schülerinnen und Schüler, aber auch die begleitenden LehrerInnen viel Spaß, und merkten gar nicht, dass wir zwei Stunden lang tief in die Welt der Mathematik abgetaucht waren.

Katharina Nowak

Besuch der Klasse 6b in der Stadtbibliothek

Ein Bericht von Layla Ahmed, Klasse 6b

In der ersten Schulwoche nach den Weihnachtsferien besuchten wir, die Klasse 6b des KGN, zusammen mit unseren Klassenlehrerinnen die Stadtbibliothek in Neuenburg am Rhein.

Wir kamen um ca.9:30 dort an und wurden von Frau Schweizer, der Leiterin der Stadtbibliothek, und Frau Heinrich herzlich empfangen. Nachdem wir Mäntel und Taschen ablegten, wurde uns eine Einführung über das Bonifacius-Amerbach-Haus geboten. Anschließend erklärte man uns alles Mögliche: Wie man vorgehen muss, um Bücher und Medien auszuleihen, um sie zu verlängern, wie man die Bücher zurückgibt und vieles mehr. Danach wurde uns gezeigt, wo sich die verschiedenen Bereiche, die Kinder-, Jugend- und die Erwachsenenabteilung, befinden. Schließlich wurde uns noch gezeigt, wo sich ein Rückgabekasten befindet, damit wir auch an den Tagen, an denen die Bibliothek geschlossen hat, Bücher und Medien zurückgeben können.

Als Letztes wurde uns erklärt, wie man im Online-Katalog der Stadtbibliothek nach Büchern, die uns interessieren, suchen kann.

Danach durften wir noch fast eine ganze Stunde lang noch in der Bibliothek stöbern und schmökern, und zum Schluss, wenn wir wollten, auch einiges ausleihen.

Kurz vor Mittag verabschiedeten wir uns und machten uns auf den Weg zurück zur Schule. Viele von uns nahmen sich nach diesem Besuch vor, die Bücherei von nun an öfter aufzusuchen.

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Schüler des Sportprofils legen Leistungsabzeichen im Badminton ab

Das Referat Breitensport im Deutschen Badminton-Verband hat vor einigen Jahren in Anlehnung an das Sportabzeichen des Deutschen Sportbundes einen Leistungstest für Badminton entwickelt, der in den vergangenen Wochen im Rahmen einer Unterrichtseinheit Badminton in der Sportprofilgruppe der Klasse 8 eingesetzt wurde.

Zu absolvieren waren sechs Übungen: Hoher Aufschlag, kurzer Aufschlag, Unterhand-Clear, Überkopf-Clear und Überkopf-Drop, Smash sowie eine Komplexübung, bei der die verschiedenen Schlagarten miteinander zu kombinieren waren. Am Ende des anspruchsvollen Leistungstest erreichten Timo Albiez und Jakob Fangmeier das Leistungsabzeichen in Bronze, Lukas Ernst und Annamaria Recktenwald das Leistungsabzeichen in Silber.