Parteien für Kagonien: Workshop bringt den Wahlkampf ins Rollen
Am Kreisgymnasium Neuenburg nimmt ein außergewöhnliches Schulprojekt Fahrt auf: Im Herbst 2026 verwandelt sich das KGN im Rahmen von „Schule als Staat“ für mehrere Tage in den „Kagonien“ – mit eigener Verfassung, Parteien, Betrieben und allem, was dazugehört. Jetzt erreichte das Projekt seinen nächsten spannenden Meilenstein.
Ein Workshop, vier Stunden, viele Ideen
Am Montag, 13. April, kamen 35 Schülerinnen und Schüler aus allen Klassenstufen zusammen – mit einem gemeinsamen Ziel: eine Partei für Kagonien gründen. Vier Stunden lang arbeiteten sie intensiv mit den Lehrkräften Heinke Roth, Philipp Ackermann und Jannik Bargen an den Grundlagen politischer Arbeit. Auf dem Programm standen Inputs zu Parteiprogrammen, Personalentscheidungen und Wahlkampfstrategie – und vor allem viel Zeit, um in den eigenen Parteien konkret zu werden.
Verfassung, Wahlkommission, Parlament
Was das Projekt so besonders macht: Es funktioniert nach echten Regeln. Aktuell läuft das Zulassungsverfahren bei der Wahlkommission von Kagonien – sie prüft, ob die Parteien und ihre Inhalte mit der Verfassung des Staates vereinbar sind. Wer die Hürde nimmt, darf bald in den Wahlkampf ziehen. Noch vor den Pfingstferien soll das Parlament von Kagonien gewählt werden.
„Schule als Staat“ – Demokratie zum Anfassen
„Schule als Staat“ ist kein gewöhnliches Unterrichtsprojekt. Das Planspiel gibt Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, politische Prozesse nicht nur zu verstehen, sondern selbst zu gestalten – von der Verfassung bis zur Parlamentswahl. Am KGN entsteht so für einige Tage im Herbst 2026 ein Staat, der von der Schulgemeinschaft getragen und gelebt wird.
