Beschwingtes Sommerkonzert am KGN

Die Konzertbesucher wurden vom Unterstufenchor unter der Leitung von Matthias Meissner, der den Chor selbst am Klavier begleitete, mit dem Lied „Hereinspaziert…“ herzlich in der Aula des Kreisgymnasiums Neuenburg begrüßt. Es folgten dann weitere lustige Lieder von nackten Bären und dem Messerwerfercheck aus dem Musical „Zirkus Furioso“ von Peter Schindler, die von den Schülerinnen und Schülern sehr konzentriert vorgetragen wurden. Den „Applaus“ forderten sie im abschließenden Lied zwar singend ein, was sicherlich nicht nötig war, denn er kam auch so von den Zuhörern von Herzen für diese gelungene Darbietung.

Das Duo „Très bien ensemble“ mit Katharina Müther am Akkordeon und Thomas Himmler am Cello entführte die Gäste dann in sicherlich ungewohnte musikalische Gegenden mit ihrer rumänischen Straßenmusik und Liedern von den Sinti und Roma, die traditionell nur mündlich überliefert werden. Die Sängerin erklärte immer kurz, worum es in ihren Liedern ging, die sie jeweils in der Originalsprache vortrug. Dies tat sie jedoch mit soviel Verve in der Stimme, Charme und mitreißendem Herzblut, dass die Zuhörer sich mittendrin wähnten in den einzelnen musikalischen Szenarien. Dieses begeisternde Klangerlebnis gipfelte dann beim „Libertango“, einem jiddischen Lied von Astor Piazzolla, darin, dass sich die Big Band des KGN hinter dem Duo auf die Bühne schlich und mitten im Lied einsetzte, dieses dann übergangslos gemeinsam mit dem „Très bien Ensemble“ zu Ende spielte und somit eine ganz andere Klangvielfalt und Lautstärke auf die Bühne brachte.

 

Die Big Band demonstrierte ihr Können mit verschiedenen Liedern aus Swing, Rock und Blues, in denen immer wieder auch Solo-Einlagen einzelner Schüler an den verschiedensten Instrumenten begeisterten. Als kleine Hommage an den erst kürzlich verstorbenen Roger Cicero wurde „Fly me to the moon“ mit einer einleitenden deutschen Textversion gespielt, die von der beeindruckenden Stimme des Big Band Leiters Joachim Fischer untermalt wurde. Natürlich durfte die Band nicht ohne das Spielen mehrere Zugaben unter anhaltendem Applaus von der Bühne.

 

Die beschwingte Stimmung wurde vom Schulchor weitergetragen, nicht nur musikalisch, sondern auch optisch durch passende Outfits zu den einzelnen Songs, wie „In the summertime“. Lieder wie „Halleluja“ und „We are the world“ zeigen das breite Repertoire des Chores. Die Sängerinnen und Sänger trugen ihre Lieder gekonnt und stimmgewaltig vor, wobei der Chor personell gerne „noch weiter wachsen darf“, wie die Chorleiterin Charlotte Well zum Abschluss betonte.

 

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Schulleiter Jürgen Kaltenbacher bedankte sich zum Abschluss bei allen Beteiligten herzlich für deren Engagement: Den Auf-und Abbau der Technik übernahm der Hausmeister Sven Pollmann, unterstützt von Eckhardt Schwanzer, der professionell die technische Regie übernommen hatte. Neben allen musikalischen Akteuren und Gästen sowie allen Musiklehrern der Schule trug auch der Förderverein durch seine Bewirtung sehr zum Gelingen dieses beschwingten Konzertabends bei.