Beiträge

Energiewendetage – Seminarkurs arbeitet sich ein

Unter dem Motto „Einfach machen!“ finden am 16. und 17. September 2017 die 11. Energiewendetage Baden-Württemberg statt.

Bei den Energiewendetagen sind lokale Veranstalter im ganzen Land aufgerufen, mit Aktionen, Projekten, Messen und Tagen der offenen Tür die Energiewende erlebbar und begreifbar zu machen. Bürgerinnen und Bürger können sich zu den unterschiedlichsten Aspekten rund um die Themen erneuerbare Energien, Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und Klimaschutz Informationen und Tipps holen.

Diese Aktion werden die Schülerinnen und Schüler des Seminarkurses zum Thema „Südamerika“ von Herrn Kalt und Herrn Sinn zum Anlass nehmen, sich näher mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dabei soll der Stand der Energiewende in Baden-Württemberg betrachtet werden und mit der Situation in Südamerika verglichen werden.

Gerald Sinn und Andreas Kalt

Ehemalige Schüler/innen des KGN berichten von ihren Studienerfahrungen

Am 13.07. besuchten drei ehemalige Schüler/innen des KGN den Geographiekurs von Herrn Kalt, um von ihren Studienerfahrungen zu berichten.

Elena Buchdunger, Janis Grozinger und Daniel Orth hatten alle den vierstündigen Geographiekurs bei Herrn Kalt besucht und anschließend verschiedene geowissenschaftliche Studiengänge absolviert. Die gesammelten Erfahrungen teilten sie in entspannter Runde im Innenhof mit den Schüler/innen des aktuellen Geographiekurses. Auch Miriam Naghiu war gekommen, die 2016 am KGN Abitur gemacht hatte, außerdem zwei interessierte Zehntklässlerinnen sowie Frau Naghiu und Herr Striebich. So ergab sich eine gemischte Runde, in der sich ein interessantes Gespräch über die verschiedenen Freuden und Herausforderungen eines Studiums ergab, zu dem auch Miriam und die Lehrer/innen ihre Erfahrungen beisteuerten. Die KS1-Schüler/innen erfuhren so manche Hintergründe und Einschätzungen aus erster Hand und konnten natürlich auch direkt Fragen stellen.

Herzlichen Dank an Elena, Janis und Daniel für ihre Zeit und die wertvollen Informationen!

Andreas Kalt

Physikkurs besucht Firma Vibracoustic in Neuenburg

Am Freitag den 14.7.2017 besichtigte ich mit dem Leistungskurs Physik der KS1, das Unternehmen Vibracoustic in Neuenburg.

Zu Anfang gingen wir gemeinsam mit einem Mitarbeiter, der sich uns als Arndt vorstellte, in das Bürogebäude der Vibracoustic. Arndt stellte uns anhand einer Präsentation das Unternehmen kurz vor. Er erzählte uns von Schwingungsarten und Schwingungsdämpfung. Letztendlich erzählte er uns noch von seinem Gebiet, der Torsionsschwingungsdämpfung, welche beispielsweise in der Antriebstechnik in der Automobilbranche Anwendung findet. Torsion ist das Verdrehen einer Stange, welche man im Auto beispielsweise an der Kurbelwelle vorfindet. Die Kolben geben immer wieder einen Impuls auf die Kurbelwelle, diese einzelnen Impulse kann man als Schwingung interpretieren, da sie die Kurbelwelle in regelmäßigen Abständen impulsartig beschleunigen. Dazu zeigte er uns Zeitlupenaufnahmen von besagten Kurbelwellen, mit und ohne Torsionsschwingungsdämpfer. Die Auswirkungen der Dämpfer waren eindeutig sichtbar.

 

Im Anschluss führten wir einige Versuche durch, Arndt gab uns flummiartige Bälle, die den Aufprall auf den Tisch verschieden stark dämpften. Einige sprangen wie Flummis vom Tisch ab, andere blieben direkt auf der Tischplatte liegen. Dieser Versuch zeigte, wie verschiedene Gummimischungen Kräfte verschieden stark absorbieren. Die Vibracoustic arbeitet ständig an der Entwicklung noch besserer Gummimischungen.

Schließlich zeigte Arndt uns noch aktive Schwingungsdämpfer. Diese arbeiten mithilfe von Massen, die entgegen der unerwünschten Schwingung schwingen, um diese auszugleichen. Solche Dämpfer findet man beispielsweise in Hochhäusern. In deren Spitze befindet sich meist ein Gewicht, das bei Stürmen entgegen der vom Wind erzeugten Schwingung des Hochhauses arbeitet, um es vor dem Kollabieren zu bewahren.

Nach der Präsentation führte uns Arndt durch die Fertigung. Bevor wir die Produktionshallen betreten durften, mussten wir uns weniger modische Stahlkappenschuhe anziehen. Wir sahen Teile, die wir bereits in der Präsentation gesehen haben, aus Maschinen kommen. Zudem bekamen wir einen Einblick in das durchaus gute Arbeitsklima der Vibracoustic.

Der Besuch bei der Vibracoustic hat sich gelohnt. Wir bekamen einen Einblick in das Unternehmen und sahen Dinge, die wir sonst nur vom Blatt kennen, in ihrer Anwendung.

(Patrick Haug)

BK Neigungskurs in der Fondation Beyeler

Der Neigungskurs Bildende Kunst der KS 1 war zu seiner 2. Exkursion in diesem Jahr in Basel Riehen, in der Fondation Beyeler. Das Schwerpunktthema “Fotografie” konnte anschaulich in der Ausstellung mit Fotografien von Wolfgang Tillmans bearbeitet werden. Zusätzlich war ein Teil der Sammlung des Gründers der Galerie, Ernst Beyeler, zu sehen. Für alle am meisten beeindruckend aber die Architektur des Hauses, gestaltet vom italienischen Architekten Renzo Piano. Eingebettet in den Park, funktional, ästhetisch ansprechend und entspannend am Ende eines Schuljahres.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Susanne Krummrich

Wozu Lektüren lesen? Scheffelpreis-Rede von Julien Feurer anlässlich des Abiballs 2017

Unser ehemaliger Schülersprecher und diesjähriger Träger des Scheffelpreises hielt beim Abiball 2017 eine Rede zur Frage, warum man im Deutschunterricht die vorgegebenen Lektüren liest – und bisweilen mit ihnen kämpft. Bei vielen Anwesenden stieß die Rede auf große positive Resonanz, so dass wir sie gerne hier veröffentlichen.

* * *

Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler,
Liebe Lehrerinnen und Lehrer,
Liebe Eltern und Gäste!

Ich möchte mich zunächst bei Frau Naghiu bedanken, die mich für diesen Preis vorgeschlagen hat und der ich es damit auch zu verdanken habe, jetzt diese Rede halten „zu dürfen“. Im Internet kann man im Zusammenhang mit der Scheffelpreisrede einige – ja fast schon – Hilferufe von Schülern finden, die Rat suchen, was man denn da jetzt reden soll. Der Preis zeichne doch eigentlich die vor allem ja schriftlichen Leistungen im Fach Deutsch aus und auf einmal solle man als Dank nicht schreiben, sondern eine Rede halten. Darauf sind wir doch überhaupt nicht vorbereitet worden!

Stattdessen lesen wir Kurzgeschichten, Gedichte und Lektüren, schreiben unendlich viele und viel zu lange Interpretationen über Textstellen wie diese aus einer unserer Pflichtlektüren „Dantons Tod“:

„Nein, höre! Die Leute sagen im Grab sei Ruhe und Grab und Ruhe seien eins.
Wenn das ist, lieg’ ich in deinem Schoß schon unter der Erde.
Du süßes Grab, deine Lippen sind Totenglocken,
deine Stimme ist mein Grabgeläute,
deine Brust mein Grabhügel
und dein Herz mein Sarg.“

Manche von uns Abiturienten werden sich jetzt denken „Zum Glück ist das vorbei“, „Zum Glück nie wieder ein Satz aus Agnes, Homo Faber oder eben Dantons Tod“.
Und unsere Helfer aus der KS1, die dieses Buch soweit ich weiß noch nicht gelesen haben, werden sich an dieser Stelle vielleicht fragen: „Muss man das Buch im Abi nehmen oder lässt sich das vermeiden?“

„deine Stimme ist mein Grabgeläute,
deine Brust mein Grabhügel“

Ich erspare uns allen jetzt eine ausführliche Interpretation, aber Sie werden sich gut vorstellen können, dass Textstellen wie diese oft eine verzweifelte Frage in unsere Köpfe gebracht hat: Die Frage nach dem Warum.

  • Warum schreibt der Georg so etwas?
  • Warum ist ihre Brust auf einmal sein Grabhügel?
  • Und überhaupt: Warum muss ich dieses Buch lesen?

Hätten wir in Deutsch doch besser Reden-halten geübt, dann wäre jedem von uns heute Abend ein bisschen mehr geholfen gewesen…

Wozu also ein Fach, in dem mir der Lehrer sagt, es gäbe kein richtig und falsch – ich aber laut der erhaltenden Note doch einiges offensichtlich nicht richtig gemacht habe… Anders als in Naturwissenschaften wie Chemie oder Mathe, wo es sich ganz eindeutig sagen lässt, ob meine Antwort richtig ist oder eben nicht.

Warum also das Fach Deutsch?

Weil sich das Leben, auf das die Schule uns vorbereiten will, nicht allein mit Mathematik lösen lässt.

  • Wenn wir Streit mit Freunden haben, dann ist das keine rein biologische Problematik, sondern eine, die Perspektivwechsel und Empathie von uns verlangt.
  • Wenn ein Donald Trump meint, ausschließlich für sein Land sorgen zu müssen und Klimaabkommen kündigen zu können, dann ist das keine mathematische Problematik, sondern eine, die Urteilsvermögen und Weitsicht von uns verlangt.
  • Wenn mehr und mehr Menschen und Parteien glauben, Fremdenhass, Rassismus und der Bau von Mauern sei die richtige Antwort auf flüchtende Menschen, die ihr Zuhause durch Krieg und Verfolgung verloren haben, dann ist das keine physikalische Problematik, sondern eine, die genaue Analyse und Differenzierung von uns verlangt.

Perspektivwechsel, Empathie, Urteilsvermögen, Analyse und Differenzierung…

Diese Schlagwörter werden sicher jeden von uns irgendwie doch an den Deutsch-Unterricht erinnern. Sich in Charaktere einfühlen, deren komplexes Verhalten und verwirrende Aussagen ganz genau zu analysieren, zu interpretieren und schließlich zu bewerten – damit haben wir uns die letzten 8 Jahre doch tatsächlich sehr, sehr ausführlich beschäftigt. Ich erinnere nochmal an:

„deine Stimme ist mein Grabgeläute,
deine Brust mein Grabhügel“

  • Wir haben erkannt, dass scheinbare Kleinigkeiten erhebliche Bedeutungen und Auswirkungen auf das Große und Ganze haben können.
  • Wir haben gelernt, Abstraktes, Metaphorisches und Symbolisches zu verstehen und auf alltägliche Basis herunter zu brechen.
  • Und wir haben erkannt, dass scheinbar einfache Wege, die von Protagonisten gewählt werden, oft nicht zu Ende gedacht sind und zum Scheitern führen.
    Scheinbar einfache Wege und Lösungen wie das Kündigen von Klimaabkommen, das Bauen von Mauern oder das Vertreiben von Flüchtlingen. Wege, die kurzfristig vielleicht eine „Lösung“ darstellen, langfristig jedoch wenig verbessern.

Daher geht es im Fach Deutsch insgesamt vielleicht weniger um den Inhalt, weniger darum, sich in 10 Jahren noch an den Handlungsverlauf unserer drei Pflichtlektüren zu erinnern, sondern vielmehr darum, diese Methodik von nun an anwenden zu können.

Arbeitsaufträge wie…

„Interpretieren Sie die Textstelle im Kontext der vorangegangen Handlung und vergleichen Sie das Selbstbild von George Danton und Walter Faber“

… werden uns in Zukunft wohl nicht mehr begegnen. Das Selbstbild und Weltbild der Protagonisten wird von nun an egal sein, wichtig hingegen wird das von uns.

Während wir Abiturienten heute wohl alle das letzte Mal an einem Ort versammelt sind und das Kapitel „Schule“ in unserem Leben endgültig seinen Schluss gefunden hat, beginnt gleichzeitig ein neues Kapitel, für das sich bei jeden einzelnen die Frage stellt, welchen Weg er oder sie wählt und wo wir einen Platz in der Welt der vielen Möglichkeiten außerhalb der Schule finden wollen.

  • Lasst uns dabei stets versuchen, nicht die scheinbar einfachen und gemütlichen Wege zu suchen, sondern die, die für uns und andere am besten sind.
  • Lasst uns versuchen, nicht dem zu folgen, was andere für richtig halten, sondern dem, was unserem Selbst- und Weltbild entspricht.
  • Und lasst uns dann in einigen Jahren zurückblicken und hoffentlich die Erkenntnis gewinnen, dass dieses zugänglichere Zitat aus Peter Stamms Agnes zutrifft:

„Glück malt man mit Punkten, Unglück mit Strichen.
Du musst, wenn du unser Glück beschreiben willst, ganz viele kleine Punkte machen.
Und dass es Glück war, wird man erst aus Distanz sehen.“

Chemiekurs des KGN schnuppert Uniluft

Am bisher heißesten Tag des Jahres, dem 21. Juni 2017, ging es für den Chemiekurs mit ihrer Lehrerin Andrea Wolf nicht in die Schule, sondern an das analytische und anorganische Institut der Universität Freiburg. Dort erwartete Herr Dr. Deck den Kurs und informierte über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten an der Albert-Ludwig-Universität Freiburg.

Danach gab es eine Führung durch das Institut mit Besichtigung der Labore und den vielen Messgeräten, deren Anschaffungskosten sich zum Teil auf eine Million Euro belaufen. Nicht fehlen durfte natürlich das Schlange stehen in der Mensa. Gestärkt ging es nach dem Mittagessen in die Vorlesung bei Professor Dr. Kurz, der eine Einführung in die Laborarbeit gab. Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler, ausgestattet mit Laborkitteln und Schutzbrillen, mit ins Analytik-Praktikum und den Zweitsemestern bei ihren Analysen behilflich sein. Dort gab es jede Menge Informationen aus erster Hand von den Studierenden. Dabei ging es nicht nur um die Analysen und die Wahl und Gestaltung des Studiums, sondern auch um Fragen, wie sich die Zimmersuche gestaltet und wo es die besten Uni-Feten gibt.

Trotz der tropischen Hitze, die durch die Laborbrenner noch verstärkt wurde, war es ein interessanter Tag für den Chemiekurs mit vielen Informationen rund um die Chemie.

Mathe mit dem Känguru: Preisträger erhalten ihre Gewinne

Der Känguru-Mathematikwettbewerb wurde dieses Jahr zum 23. Mal weltweit ausgetragen.
Allein in Deutschland haben über 850.000 Schülerinnen und Schüler an über 10 000 Schulen teilgenommen. Am Kreisgymnasium Neuenburg waren dies 140 Schülerinnen und Schüler aus den verschiedensten Klassen.

Mit Sach-Preisen ausgezeichnet werden diejenigen Schülerinnen und Schüler, die bei der Lösung der 24 oder 30 Aufgaben eine festgelegte Punktzahl erreichen. Dieses Jahr konnten Hanna Hess (Kl. 7b), Emil Hartmann (Kl.6b) und Benedikt Braun (Kl.5b) jeweils zweite Preise vom Mathematiklehrer Gerald Sinn in Empfang nehmen, der dieses Jahr diesen Wettbewerb am KGN betreut hat. Dritte Preise gab es für Katja Hirsch (Kl.6b) und Anna Köhler (Kl.7b). Offensichtlich sitzen am KGN die besten Knobler und Kniffelköpfe in den b-Klassen.

Die Person, die die größte Anzahl an richtigen Lösungen in aufeinanderfolgenden Aufgaben geschafft hat, darf sich als das schulinterne Mathe-Känguru bezeichnen und erhält für diese Leistung des weitesten „Känguru-Sprungs“ ein T-Shirt. An unserer Schule hüpft nun also Emil Hartmann als Mathekänguru durch die Flure. Das entsprechende am KGN dafür vorhandene Kostüm hat dieses Jahr wohl aufgrund der sommerlichen Temperaturen den Sprung aus der Aufbewahrungsbox leider nicht geschafft.

Dieser Wettbewerb, der vom Institut der Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin für ganz Deutschland koordiniert wird, beinhaltet sehr vielfältige Aufgabenstellungen, die sich nicht nur mit klassischen Rechenmethoden lösen lassen. Es geht vordergründig um logisches Denken generell, wozu auch geschicktes Kombinieren und Strukturieren sowie geometrisches Vorstellungsvermögen plus strategisches Vorgehen und die Fähigkeit zu Abstrahieren gehört. Exemplarisch hierfür eine der Aufgaben für Klasse 7/8.

Hätten Sie es gewusst? Die richtige Lösung ist der sechste Buchstabe in „Deutschland“.

Mathekänguru 2017

Kletterfelsen als Steinzeitwand

In den letzten Wochen hat die Klasse 5a in BK den Kletterfelsen unserer Schule zur Steinzeitwand umgestaltet. Zunächst haben wir eine Talkshow mit “Steinzeitexperten” nachgespielt, um uns dem Thema zu nähern.

Wie es weiter ging, hat die Schülerin Marie-Claire aus der 5a so beschrieben: „Wir haben damit begonnen, uns über die Steinzeit zu informieren. Mit was die Höhlenmenschen gemalt, gezeichnet haben, wie sie lebten. Im Hinterhof steht der Kletterfelsen. Da haben wir mit Kreide in BK so gemalt, wie es die Steinzeitmenschen taten, drei Mal. Es sah nach ein bisschen Zeit richtig interessant aus. Es hat sehr viel Spaß gemacht!“

 

Außerdem haben die Schüler mit Erde aus der Umgebung des Felsen selbst natürliche Farbe hergestellt und diese mit Händen und Zweig-Pinseln aufgetragen. Mal sehen, wie lange es hält!

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Susanne Krummrich

Besuch bei der Bürgermeisterin von Chalampé, Madame Laemlin

Am Donnerstag, den 16.03 hat der Französisch Kurs der KS1 die Bürgermeisterin von dem 1000 Einwohner Dorf Chalampe, Madame Laemlin, besucht. Sie nahm sich Zeit, um die Fragen der Schüler zu beantworten. Da in Frankreich ein Bürgermeister weniger zu tun hat, als in Deutschland, hat er einen Beruf und bekommt für das Bürgermeisteramt lediglich eine Vergütung.

Was sich in den letzten Jahren verändert hat ist, dass ihrer Meinung nach die Bürger immer anstrengender wurden. So erhält sie jede Menge an Beschwerden. Für Madame Laemlin besonders wichtig ist die Freizügigkeit innerhalb der EU, weshalb sie oft bei uns einkaufen geht und einen guten Kontakt zur Nachbargemeinde in Deutschland erhält. Für sie existiert praktisch keine Grenze zwischen Deutschland und Frankreich.

Was ihr allerdings große Sorge bereitet, ist der große Erfolg des Front National und der mögliche Sieg der Rechtspopulistin Marine Le Pen bei der bevorstehenden Präsidentenwahl in Frankreich. Denn sollte Le Pen tatsächlich gewinnen, dann befürchtet Madame Laemlin, könnte der Freizügigkeit zwischen Deutschland und Frankreich ein Ende gesetzt werden.

Zu Fessenheim meint Madame Laemlin, dass Elektrizität sehr notwendig sei, weswegen man Atomkraftwerke benötige. Allerdings sollte man sich nach Alternativen umschauen, was Frankreich ihrer Meinung nach ein wenig verpasst hat. Nach etwa einer Stunde waren alle Fragen beantwortet und was bleibt, ist die Hoffnung, dass der Rechtspopulismus in Frankreich nicht wie in den USA gewinnt und wir weiterhin frei nach Frankreich fahren können und auch umgekehrt.

Besuch der 7. Klassen im Technorama in Winterthur (2017)

Der Mittwoch, 22.2.2017 war für uns Siebtklässler des KGN ein besonderer Tag (auch weil es der letzte Schultag vor den Faschingsferien war), aber insbesondere, da wir gemeinsam mit unseren Lehrern (Hr. Held, Hr.Fischer, Fr. Sprengler) nach Winterthur fuhren. Um 7:30 trafen wir uns an der Bushaltestelle des KGNs, am Müllheimer Bahnhof hatten wir dann noch unseren ersten und letzten Zwischenstopp, bevor es in die Schweiz ging.

Im Vorfeld informierten sich die Schüler über verschiedene Attraktionen im Technorama und überlegten schon mal, was sie dort machen wollten. Nach einer etwa zweistündigen Busfahrt waren alle sehr genervt und gestresst, doch wir waren auch sehr glücklich, wohlbehalten angekommen zu sein. In dem Gebäude gab es große Spinde, in welchen wir unser Gepäck ablegten. Um 12 Uhr trafen sich alle Schüler zum gemeinsamen Mittagessen, entweder um sich im Restaurant etwas zu kaufen, oder das mitgebrachte Essen zu essen. Danach gingen alle wieder interessiert zu den Experimenten und trafen sich um 14:30 Uhr wieder an den Spinden. Hier konnten wir uns dann entweder noch ein paar Erinnerungsstücke oder Souvenirs kaufen oder uns gleich auf die bevorstehende Heimfahrt vorbereiten. Mit dem gleichen Bus ging es dann wieder zurück zum KGN, wo wir von unseren Eltern schon erwartet wurden. Trotz der bei den vielen Experimenten viel zu schnell vorbei gehenden Zeit, war der Ausflug für alle ein schönes Erlebnis.

Die Ausstellung

Wir haben ein Experiment ausprobiert, bei dem es ein Haus gab, welches schräg stand. Der Boden war ebenfalls schräg, es gab ein Fenster, welches gerade so groß war, dass ein Auge durchgepasst hat. Es sah so aus, als ob die Person, welche in der Ecke stand, die tiefer war, kleiner aussah, das war ziemlich witzig, wenn eine eine eigentlich große Person in der anderen Ecke stand und plötzlich kleiner war.

Eines der Ausstellungsstücke war ein Fahrrad. Als man auf die Pedale trat, fing ein Licht einer Lampe an zu leuchten. Des Weiteren gab es zwei Telefonzellen, die sich gegenüber standen. In jeder dieser Zellen gab es ein Telefon, womit man mit dem anderen, der in der anderen Telefonzelle stand, telefonieren konnte. Dazu gab es Knöpfe, mit denen man die Stimme des anderen, welche man am Telefon hörte, verändern konnte.

Bei einem Wasserglas waren Metallsplitter drinnen, dann hatten man zwei Magnete und hat die nach oben transportiert. Wenn man dann die Magnete von dem Glas weggezogen hat, sah es so aus, als sind die Metallsplitter zu Pulver geworden.

Ein anderes Experiment war eine Glassäule, durch die elektronische Ströme flossen. Legte man seine Hand darauf, „konzentrierten“ sich die elektrischen Ströme auf die Hand und sahen so aus, als kämen sie aus der Hand.

Außerdem gab es eine Art Halbkreis, der wie ein Raum aufgebaut war, allerdings stand in der Mitte ein Gefäß mit Licht drinnen. Alle par Sekunden hat dann dieses Gefäß gepiepst und dann gab es wie eine Art Blitz und wir waren an die Wand gebeamt. Das war lustig, denn man konnte verschiedene Posen machen.

Wir fanden auch das Experiment mit den Nägeln cool, denn man konnte dort zum Beispiel sein Gesicht in die Nägel drücken und dann blieb es so, das heißt, man war praktisch auf dieser Scheibe mit den Nägeln abgebildet.

Ausserdem gab es eine Art „Luftpost“, mit der man leichte Bälle oder Tücher durch eine bestimmte Strecke, die aus Röhren gefertigt ist, durchlaufen lässt.

Wir waren auch im 2.OG wo es ein Gebläse gab, das die Luft aus dem Raum absaugt und nur durch stärkeres Blasen die Luft bis auf -10°C abkühlt. Das war sehr „cool“, da man es nicht länger als 30 sec. aushalten kann, ohne dass einem die Hände im Nachhinein wehtaten.

Wir fanden das Experiment mit dem Wasserdampf bzw. Feuer-Tornado sehr faszinierend. Bei diesem Experiment handelte es sich um einen Ventilator, der den Wasserdampf bzw. das Gas aufwirbelte, so enstand eine Art Tornado, dieser war fast drei Meter hoch und gut zu erkennen. Wenn man ihn nur leicht berührte, verschwand dieser größtenteils. Mit einem Schwarzlicht konnte man die Wirbelungen besonders gut erkennen, es sah so ähnlich aus wie bei einer Wettershow, wenn sich ein Sturm nähert.

Seifenblasen: Dieses Experiment war sehr cool, da man ein großes Becken voller Seifenblasenwasser hatte. Danach hat man ein rundes mittelgroßes Gitter genommen und hat es in das Becken getaucht. Damit konnte man Riesen-Seifenblasen machen oder sich selber in eine Seifenblase stellen, ohne dass sie geplatzt ist, da sie so groß war.

Bei dem Bereich, wo es Magnete gab, konnte man bei einer Flüssigkeit, bei der sich die Form verändert hat, wenn das Magnetfeld stärker oder schwächer war, experimentieren. Hat man das Magnetfeld stärker gemacht, so hat dieser Magnet die Flüssigkeit angezogen und die Flüssigkeit „haftete“ am Magnet und es bildete solche Spitzen. Das fand ich voll cool, da es sehr schön aussah. Hat man von der Seite geguckt, so konnte man sehen, dass es so glänzend war und eine silberne Farbe hatte, dass es wie Stahl aussah.

Im Bereich Anziehung gab es unter Anderem eines mit einem Becken voller Eisenplättchen. In dem Becken befanden sich auch zwei starke Dauermagneten, welche sich gegenüberstanden. Bei diesem Experiment lautete die Aufgabe, die Eisenplättchen aufzusammeln und sie zwischen die beiden Magneten zu halten oder fallen zu lassen. Dabei bleiben die Eisenplättchen an den Magneten und aneinander haften. Hängen nun alle Eisenplättchen der Schwerkraft trotzend an den Magneten, so bilden sie zwischen diesen eine ganze oder unvollständige Brücke. Diese ist nur mit Gewalt zerstörbar, da die Plättchen alle von den Magneten angezogen werden. Das Experiment hat sehr Spass gemacht, da es diverse Möglichkeiten gibt, die Eisenplättchen an den Magneten haften zu lassen, z.B. dazwischen fallen lassen, dazwischen halten, oder sogar durch die Anziehung der Magneten Figuren aus den Plättchen zu bauen.

Bei einem der Experimente wurde ein Wasserstrudel erzeugt. Dabei musste man einen Hebel bewegen.Wenn man den Hebel nach rechts bewegt hatte, wurde der Strudel größer und wenn man ihn nach links gedreht hatte, wurde er kleiner.

Außerdem gab es viele Holzgeräte, bei denen man Kettenreaktionen mit Holzkugeln ansehen konnte. Bei einer Bahn konnte man sogar einen Aufzug für die Kugel mit dem Fuß betätigen, einmal konnte man mit einer Wippe einen Aufzug für die Kugel bedienen.

Ein weiteres Experiment beinhaltete, dass man einen Basketballkorb mit einer Brille treffen musste, welche die Sicht trügt, sodass es so aussah, als ob der Korb links war. Und es gab ein Experiment wo man auf roten Platten laufen muss, aber eben mit solch einer Brille, die die Platten sozusagen „verschiebt“, da war es fast unmöglich, den Parcours zu bewältigen.

Eigentlich waren alle Experimente cool und spannend!! Die meisten von uns haben dann noch eine Show angeschaut. Dabei gab es ein cooles Experiment, bei dem zwei Mädchen nach vorne kamen. Eines der Mädchen musste ihre Hand an einen Metallball halten, der elektrisch aufgeladen war und die andere Hand ihrer Freundin geben. Das andere Mädchen stand auf einer Matte auf Gummi. Die Haare der Mädchen sind hochgeflogen wegen der Elektrizität. Dann wurden mit verschiedenen Mitteln Blitze erzeugt. Am spannendsten war es, als eine Frau in einem Anzug sich unter ein Gerät stellte und einen Stab in der Hand hatte. Mit diesem Stab konnte sie die Blitze anziehen. Drei weitere Kinder waren in einem Tunnel, in dem sie ihre Hände durch einen Schutzganzhandschuh steckten und auch Blitze einfingen.

(Dieser Artikel wurde von der gesamten 7a im Computerraum im Rahmen einer Übung in kollaborativem Schreiben erstellt).

Deutsch-französischer Freundschaftstag – Austausch KGN mit dem Lycée Schweitzer

Eine Gruppe von Schülern der Klassen 9 – 12 des Kreisgymnasium Neuenburg fand am 23.1.2017 anlässlich des deutsch-französischen Freundschaftstages erneut zu einem Austausch mit Schülern des Lycée Schweitzer aus Mulhouse zusammen.

Nach dem Treffen Ende November letzten Jahres in Mulhouse, stand dieses Mal Neuenburg auf dem Programm. Wir trafen uns auf der Rheinbrücke, direkt an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich. Zum Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft bastelte jeder eine kleine Flagge mit einem Wunsch für die Freundschaft zwischen den Ländern. Die Flaggen wurden miteinander verbunden und in einer langen Kette am Brückengeländer befestigt. Danach folgte eine kleine Stadtführung. In der Schule nahmen die Schüler mit Austauschpartner am Unterricht teil. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Cafeteria und einer Schulführung wurde ein Ausschnitt aus der Rede De Gaulles an die deutsche Jugend angeschaut. Im Anschluss daran beschäftigten wir uns in Kleingruppen mit deutschen und französischen Redewendungen und erstellten Plakate dazu. Der Tag endete sportlich mit deutsch-französischem Fußball und Federballspiel.

 

Nach den beiden von den Deutsch-und Französischlehrern organisierten Treffen, die einen ersten Grundstein für den Abbau von Vorurteilen und den Aufbau von persönlichen Freundschaften gelegt haben, werden die Partner die Kontakte hoffentlich privat weiterführen.

 

Échange: Lycée Schweitzer – KG Neuenburg le 23.1.2017

Le 22 janvier 2017, c´était la fête de l´amitié franco-allemande. Dans ce cadre, des élèves du lycée Schweitzer sont venus le 23 janvier, rendre visite à leurs correspondants du lycée «Kreisgymnasium Neuenburg». Les élèves des classes 9 à 12 du KGN ont accueilli leurs correspondants.

La rencontre s´est déroulée à la frontière à Neuenburg sur le pont du Rhin. Les élèves allemands ont ramené des drapeaux allemands et les élèves français, des drapeaux français. Pour symboliser l´amitié franco-allemande, les adolescents ont attaché les drapeaux au pont du Rhin. C´était déjà la deuxième rencontre après une première connaissance réussie à Mulhouse.

 

Après cela, les élèves allemands ont fait visiter la ville de Neuenburg à leurs correspondants. Ensuite les Français ont eu l´opportunité de découvrir le KGN, où tout le monde a déjeuné ensemble à la cantine.
Pour encourager le contact entre les adolescents, les professeurs de français ont organisé un programme pour l´après- midi. Tout d´abord les élèves ont regardé ensemble un extrait du discours de Charles du Gaulle dans lequel il parlait allemand. Ensuite, les jeunes ont dessiné des affiches sur le thème «les faux amis» et les proverbes. Pour finir la journée, les jeunes ont fait ensemble du sport, notamment du football et du badminton. La rencontre s´est terminée en fin d´après -midi et les jeunes Allemands ont raccompagné leurs correspondants français à la gare pour leur dire au revoir.

La rencontre a été très enrichissante et amusante. Grâce à cet échange, la barrière sociale entre les jeunes Français et Allemands a été surmontée. Les jeunes ont compris qu´ils sont tous pareils, peu importe le pays où ils vivent. Pour conclure, les jeunes veulent poursuivre les échanges pour améliorer leurs connaissances de langues et ainsi consolider la relation entre la France et l’ Allemagne.

«L´amitié, c´est ce qui vient au cœur quand on fait ensemble des choses belles et difficiles.» De L´Abbé Pierre.

Kassandra Lippe, Alisa Höferlin

Kultur ist das Haus des Menschen – Exkursion des NK Bildende Kunst nach Freiburg

Am 08.02.2017 war der Neigungskurs BK der KS 1 in Freiburg. Zum Thema „Kultur ist das Haus des Menschen“ besuchten wir drei Häuser in Freiburg. Zunächst das Freiburger Münster, anschließend das Augustinermuseum und schließlich das Museum für Neue Kunst.

Im Münster waren die Atmosphäre des sakralen Raums und die Fülle sowie die Vielfalt der Kunstwerke zu erleben. Das Hervorheben des einzelnen Kunstwerkes bezüglich der Bedeutung des Menschen von der Romanik bis zum Barock wurde im Augustinermuseum deutlicher. Die Schüler stellten die Haltung einiger Skulpturen nach, fotografierten, zeichneten und erklärten ausgewählte Werke. Im Museum für Neue Kunst fand die moderne Sicht auf kulturelles Erbe in der Ausstellung „Wer wir sind“ von Herbert Maier seinen Abschluss. Der Künstler hat auf 500 Aquarellen Kunstwerke von der Prähistorie bis heute in Details kopiert, sozusagen eine visuelle Bibliothek. Dieses Speicherhaus der Kunstgeschichte war vielfältige Anregung für die Schüler, Kunst selbst zu kopieren, Kultur als Haus zu erleben, aus dem hinaus man eigene Wege gehen kann.

 

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Neigungskurs Geographie spricht mit Vertretern der Stadt über den Wirtschaftsstandort Neuenburg

Wie es inzwischen schon gute Tradition ist, trafen sich die Schüler/innen des Neigungskurses Geographie und ihr Lehrer Herr Kalt mit Herrn Martin Bächler von der Stabsstelle des Neuenburger Bürgermeisters, um über Neuenburg als Wirtschaftsstandort zu sprechen.

Im Vorfeld hatten die Schüler/innen wirtschaftsgeographische Themen erarbeitet und auch den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald als Wirtschaftsstandort analysiert. Bei dem Gespräch im großen Ratsaal des Rathauses konnten sie nun lokale Einblicke gewinnen:

  • Wie ist die wirtschaftliche Struktur Neuenburgs?
  • Welche Firmen sind hier ansässig und welche Bedeutung haben sie?
  • Was macht Neuenburg als Wirtschaftsstandort aus?
  • Was tut die Stadt, um für Firmen attraktiv zu sein?

Herr Bächler gab umfassend Auskunft und stand auch für die individuellen Fragen der Schüler/innen zur Verfügung. Im Ergebnis konnten die Schüler/innen ihr theoretisches Wissen auf die konkreten lokalen und regionalen Verhältnisse anwenden und außerdem erfahren, wie komplex und vernetzt Gesetze, städtische Maßnahmen und wirtschaftliches Handeln ineinander greifen.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Bächler und seine Assistentin! Es ist schön, dass sie sich immer wieder die Zeit nehmen, um uns Einblicke in ihre Arbeit zu geben.

Andreas Kalt

Vom Klassenzimmer per Videochat in ein molekularbiologisches Labor nach Schweden

In den Biologie-Kursen der Oberstufe lernt man eine Menge über Zellen, ihre Bestandteile, das Erbgut (die DNA), über Proteine und wie all diese Komponenten zusammen spielen und dabei die Prozesse des Lebens hervorbringen. Doch woher weiß man all diese Dinge? Wie erforscht man sie und wer macht so etwas?

Die Schülerinnen und Schüler des zweistündigen Biokurses von Herrn Kalt sowie einige Gäste aus den vierstündigen Kursen hatten neulich die Gelegenheit, das genauer zu erfahren. Während des Unterrichts waren sie per Videoschaltung mit einer jungen Forscherin an der Universität Uppsala in Schweden verbunden, die ihnen zunächst das molekularbiologische Labor zeigte und von über ihrer Forschung, vom Biologiestudium und von vielen weiteren Themen rund um die Biologie erzählte. Dazwischen konnten die Schüler/innen ihre eigenen Fragen loswerden und Antworten erhalten.

Die junge Forscherin war niemand anderer als Laura Lehmann, die aus Zienken stammt und 2011 am KGN ihr Abitur gemacht hat. Anschließend hatte sie zunächst Biologie in Hohenheim studiert und war dann nach dem Bachelor-Abschluss für das Master-Studium nach Uppsala gegangen. Nachdem sie vergangenen Sommer erfolgreich den Master abgelegt hat, arbeitet Sie nun für ihre Promotion daran, ein bestimmtes Protein zu modellieren, d.h. seine Struktur zu verstehen, so dass man später mehr darüber herausfinden kann, wie es genau funktioniert.

Das Videobild wurde per Beamer an die Wand projiziert, Laura konnte die Schüler/innen mit Hilfe der Webcam des aufgestellten Laptops sehen.

Der Austausch war sehr spannend und klappte auch technisch recht gut. Zwar brach die Videoverbindung einige Mal ab, konnte aber immer wieder aufgebaut werden, so dass es außer einiger kurzer Pausen keine größeren Probleme gab.

Hier einige Antworten der Neuenburger Schüler/innen auf die Frage, was sie an dem Video-Chat besonders interessant fanden:

… Darüber hinaus fand ich es auch gut, dass wir nicht nur über die Proteine gesprochen haben sondern auch über das außen rum, also wie das mit einer Doktorarbeit schreiben aussieht, wie es den Alltag bestimmt, …

Sehr interessant war, dass sie Einblicke in Ihr Leben gegeben hat. Außerdem fand ich es beeindruckend, wie viel Sie schon seit ihrem Abitur erreicht hat und das ihre Arbeit später mal Leben retten könnte.

Obwohl in dem Labor spektakuläre Sachen gemacht/geforscht werden, sieht das Labor eher unscheinbar aus

Man konnte das Labor sehen und sie hat es super erklärt

die Erzählungen über den Alltag und die Zeiteinteilung eines Studenten

Besonders interessant fand ich die allgemeinen Äußerungen zum Studium, da das bei uns ja kurz bevorsteht und man sich doch einige Gedanken macht. Auch spannend fand ich, dass sie tatsächlich monate-/jahrelang an einem Protein in einem Labor forscht und Spaß daran findet!

So gewannen die Schüler/innen in den neuzig Minuten vielfältige fachliche Einblicke, aber auch Informationen darüber, wie der Alltag eines naturwissenschaftlichen Studiums aussieht, welche Hürden es gibt, was beim Forschen mit Bakterien und Proteinen alles schief gehen kann (eine Menge!) und dass man sich davon nicht abschrecken lassen sollte.

Ein herzliches Dankeschön geht an Laura Lehmann, die sich die Zeit genommen hat, uns Rede und Antwort zu stehen!

Andreas Kalt

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Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht

Hier eine Auswahl von Arbeiten, die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Kunstunterrichts geschaffen haben.