Beiträge

Energiewendetage – Seminarkurs arbeitet sich ein

Unter dem Motto „Einfach machen!“ finden am 16. und 17. September 2017 die 11. Energiewendetage Baden-Württemberg statt.

Bei den Energiewendetagen sind lokale Veranstalter im ganzen Land aufgerufen, mit Aktionen, Projekten, Messen und Tagen der offenen Tür die Energiewende erlebbar und begreifbar zu machen. Bürgerinnen und Bürger können sich zu den unterschiedlichsten Aspekten rund um die Themen erneuerbare Energien, Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und Klimaschutz Informationen und Tipps holen.

Diese Aktion werden die Schülerinnen und Schüler des Seminarkurses zum Thema „Südamerika“ von Herrn Kalt und Herrn Sinn zum Anlass nehmen, sich näher mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dabei soll der Stand der Energiewende in Baden-Württemberg betrachtet werden und mit der Situation in Südamerika verglichen werden.

Gerald Sinn und Andreas Kalt

Blog und Videos aus dem Seminarkurs „Nachhaltigkeit“

Die Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Seminarkurses beschäftigen sich mit den vielfältigen Facetten des Themas Nachhaltigkeit. Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema geht es auch darum, das Thema im eigenen Umfeld bewusst zu machen, Anstöße zu geben und die eigene Stimme in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema zu finden. Daher bloggen die Schülerinnen und Schüler öffentlich zu diesem Thema.

 

Das regelmäßige Schreiben im Blog dient zu einen als Training für die Erstellung der Facharbeit. Außerdem kann man so einüben, die eigenen Texte zu reflektieren und sich gegenseitig Feedback dazu zu geben. Das geschieht sowohl in Form von internen als auch öffentlichen Kommentaren. Auch die Öffentlichkeit ist eingeladen, die Texte zu kommentieren – wir freuen uns über die Aufmerksamkeit außerhalb der Lerngruppe. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit einer Blogplattform sowie die rechtlichen Grundlagen der eigenen öffentlichen Darstellung im Netz. Das alles im geschützten Rahmen des Kurses und mit Hilfe von Pseudonymen anstatt der eigenen Klarnamen.

Video-Rezensionen der gelesenen Bücher

Natürlich gehört zum Erstellen einer Facharbeit auch ein erhebliches Maß an eigener Lektüre. Einige der Bücher, die zu lesen sind, haben die Schüler in Form von Video-Rezensionen vorgestellt. Auch hier freuen wir uns natürlich über Views und Rückmeldungen.

Energie – Der Seminarkurs lädt ein

In diesem Schuljahr haben sich die Schülerinnen und Schüler des Seminarkurses der KS 1 unter dem Oberbegriff „Energie“ mit unterschiedlichsten Fragestellungen beschäftigt.

Am kommenden Dienstag, 9. Juli werden sie in kurzen Vorträgen einen Einblick in ihr jeweiliges Themengebiet geben. Dazu möchten wir alle herzlich einladen. Beginn ist um 19 Uhr in der Aula.

Folgende Themen werden vorgestellt:

  • Geothermie in Staufen
  • Fair Future – Mit Energie der Zukunft ein besseres Leben führen
  • Konflikt um die Windenergie im Schwarzwald
  • Wasserkraftwerk: Technische Herausforderungen beim Bau von Wasserkraftwerken
  • Wellenenergie: Wie entnimmt man den Wellen die Energie?
  • Supernova
  • Ökologisch und effizient heizen, aber mit welchem System? – drei ökologische Heizungssysteme im direkten Vergleich
  • Energiewirtschaft: Wie leben wir in Zukunft?
  • Erneuerbare Energien, Vorteile und entstehende Konflikte

Damit nicht alles abbrennt: KGN-Schüler bei der Firma HEKATRON

Die verpflichtende Installation von Rauchmeldern auch in privaten Gebäuden ist derzeit in aller Munde. Mit der Firma HEKATRON sitzt einer der großen Hersteller dieser lebensrettenden Warngeräte in unserer Region.

Die KGN-Schülerinnen und Schüler, die in diesem Schuljahr an der Schüler-Ingenieur-Akademie in Kooperation mit dem Freiburg-Seminar teilnehmen, waren am Freitag, den 12. März bereits zum zweiten Mal in Sulzburg bei HEKATRON zu Gast.

Beim ersten Termin wurden dem potentiellen zukünftigen Ingenieur-Nachwuchs die technischen Grundlagen von optischen Brandmeldersystemen und die Herstellung und Funktionsweise der optoelektronischen Detektoren illustriert: Rauchpartikel, die in der Schwelbrandphase aufsteigen, gelangen durch die Luft in die Messkammer des Detektors. Dieser ist mit einer LED-Lichtquelle und einer Fotodiode ausgestattet. Die Rauchpartikel leiten das Licht der LED um auf die Fotozelle und lösen damit das Warnsignal aus. Die Detektoren und ihre zentralen Steuerungssysteme sind durch Mikroprozessoren und entsprechender Software ein komplexes (elektronisches) System, welches natürlich auf entsprechenden Schaltungen basiert.

Der Aufbau und die Funktion solcher komplexer Schaltungen konnten die Schüler-Ingenieure nun beim zweiten Termin konkret aufbauen und durchführen: begleitet von Herrn Erens vom KGN (u. Freiburg-Seminar) und von Herrn Schopferer (Ausbildungsleiter bei HEKATRON) tüftelten die Schülerinnen und Schüler zu jeder der geforderten (Relais-)Schaltungen einen Schaltplan aus, der dann mit Hilfe der Relaisboxen und Kabelverbindungen in die Tat umgesetzt werden sollte. Die Aufgaben wurde von den Teams mit so großer Bereitschaft/großem Eifer und Begeisterung bearbeitet, dass uns fast der letzte Werkbus zurück nach Neuenburg wegfuhr.

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Auch im kommenden Schuljahr 2013/2014 wird es für Schülerinnen und Schüler der Kursstufe 1 am KGN die Möglichkeit geben, an der Schüler-Ingenieur-Akademie als Seminarkurs teilzunehmen. In der Ausrichtung des neuen Kurses sollen noch mehr Akzente auf das praktische Arbeiten in den beteiligten Unternehmen gelegt werden. Eine Bewerbung für Teilnahme an der nächsten Schüler-Ingenieur-Akademie ist bereits jetzt möglich. Interessenten wenden sich bitte per Mail an Herrn Erens: ralf.erens (at) kgn.name. Info und Anmeldung für die SIA 2013/2014 bei Herrn Erens am 14. Mai 2013 in der zweiten große Pause.

Exkursion des Seminarkurses in das Wasserkraftwerk in Wyhlen

Passend zum Thema des diesjährigen Seminarkurses, Energie, besuchten wir im März das Wasserkraftwerk Wyhlen, das zwischen 1908 und 1912 als Teil des Zwillingskraftwerks Augst-Wyhlen errichtet wurde. Beeindruckend war für uns alle einerseits die Leistung des Kraftwerks, jährlich rund 255 Mio. Kilowattstunden Ökostrom für ca. 70.000 Haushalte, andererseits die ausgeklügelte Kombination aus modernen Straflo- und traditionellen Francis-Turbinen. Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Eindrücke in kurzen Berichten festgehalten. Hier zwei Beispiele davon:

Bericht von David Schwehr

Am Donnerstag, den 14.03.2013, besuchten wir, der Seminarkurs der Kursstufe 1, gemeinsam mit unseren Lehrern das Wasserkraftwerk in Wyhlen. Mit gespannter Erwartungshaltung erreichten wir das Kraftwerk nach einem ca. 1,5 stündigen Weg mit der Bahn und zu Fuß.

Dort wurden wir dann freundlich empfangen und begrüßt, bevor wir in einer halbstündigen Präsentation mehr über das Wasserkraftwerk, dessen Daten und Funktion erfahren konnten. Nach einer kurzen Stärkung galt es dann, das gesamte Gelände einmal zu besichtigen. Mit dem Vorwissen aus der Präsentation und den Kommentaren unseres Leiters konnten die teilweise sehr komplizierten Abläufe des Kraftwerkes von jedem Teilnehmer gut und nachhaltig verstanden werden. Nach der Besichtigung des beeindruckenden Stauwehrs führte unser Weg in das Maschinenhaus, wo die Funktionen der einzelnen Maschinen noch einmal genauestens erklärt wurden.

Nach ca. 2 Stunden endete unsere spannende Exkursion dann wieder im Infocenter, wo der wirklich gute Leiter der Gruppe, Herr Wehrle, einen gebührenden Applaus erhielt.

Bericht von Johanna Grunau

Am Donnerstag, den 14.03.2013, machten Frau Naghiu, Herr Bock und wir Schüler des Seminarkurses einen Ausflug zum Wasserkraftwerk Wyhlen.

Nach der Zugfahrt von Müllheim nach Wyhlen machten wir uns auf den Weg zum Wasserkraftwerk. Aufgrund unserer frühen Anreise mussten wir dann noch eine halbe Stunde in der Kälte warten, bevor wir in Empfang genommen wurden.

Am Anfang unseres Besuchs hörten wir uns einen Vortrag über das Wasserkraftwerk Whylen an. Wir erfuhren etwas über die Entstehung des Kraftwerkes, die Energiegewinnung und über die Zusammenarbeit mit weiteren Wasserkraftwerken in der Umgebung. Danach führte uns ein Mitarbeiter über das Gelände und zeigte uns die Fischtreppe, den Rechenreiniger, den Staudamm und den Fischlift. Nach Besichtigung des Außengeländes gingen wir in die Maschinengebäude und der Mitarbeiter erklärte uns die Funktionen der einzelnen Geräte. Danach hatten wir noch die Möglichkeit, Flyer mitzunehmen, bevor wir wieder zum Bahnhof gelaufen und mit dem Zug nach Hause gefahren sind.

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