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Unterstufenchor startet

Am kommenden Mittwoch, dem 20. September, startet in der 8./9. Stunde im Musiksaal der Unterstufenchor mit den Proben. Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 sind herzlich eingeladen mitzumachen.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig; es werden auch keine Vorkenntnisse erwartet – jeder kann mitsingen! Die Teilnahme ist selbstverständlich auch kostenlos. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Schülerinnen und Schüler dabei sind!

 

Thomas Christ, thomas.christ (at) kgn.name

Chor und Big Band rocken den Konzertsaal

Der Big-Band-Leiter Joachim Fischer begrüßte die Konzertgäste mit einem „warm welcome“, passend zu den Temperaturen am heißesten Junitag dieses Jahres.

Zunächst eröffnete der Mittelstufenchor mit dem mehrstimmigen Kanon „Shalom chaverim“ die musikalische Zeitreise, am Klavier begleitet von Joachim Fischer oder auch mit der Querflöte von Ricarda Wolf (8b). Auffallend war dabei der gelungene harmonische Vortrag, obwohl kein Leiter den Chor dirigierte. Der Chor leistete dies in Eigenregie, und zwar auch schon bei den zweitägigen Probetagen in Gersbach, da die Chorleiterin leider längerfristig erkrankt war.

Deshalb überreichten sowohl der Chor als auch Joachim Fischer der Referendarin Nadine Pfrengle, die sich kurzfristig bereit erklärt hatte, die Probentage zu begleiten, je ein kleines Dankeschön-Präsent. Sie und auch der Schulleiter lobten das auffallend positive Engagement aller Chormitglieder, die auch in Vorbereitung auf das Konzert eigenständig probten.

Danach folgten zahlreiche Einzelbeiträge, beginnend mit Luis Helfrich (6b) am Klavier. Leah Melcher (6a) am Klavier präsentierte mit Ricarda Wolf an der Querflöte „Barcarolle“ und „Tarantella“.

Christopher Ströbele (9a) spielte am Klavier die beiden Klassiker „Amélie“ und „Ballade pour Adeline“. Auch ohne Noten faszinierte dann das Klavierspiel von Michael Franz aus dem Musikkurs; denn sein Stück hatte nicht einmal einen Namen, da es als Improvisation erst beim Spiel in seiner dargebotenen Form entstand.
Auf ganz andere Weise beeindruckte Lucca Sielaff durch die Interpretation des Stückes „4:33“ des Amerikaners John Cage, für die es tatsächlich Noten gibt, obwohl viereinhalb Minuten lang keine Taste des Klaviers berührt wird.

Als weiterer spontaner Auftritt rappten 4 Schüler aus der 7a (Mark Kessler-Gitarre, Marlon Tritschler-Schlagzeug, Samir Schwenk-Bass und Luis Frei-Vocals) die Ballade „Der Reiter und der Bodensee“, ein Ergebnis des Musikunterrichts am Vormittag.

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Die Pause nutzten alle dazu, im Innenhof etwas kühlere Luft zu genießen und sich mit Getränken zu erfrischen, die wie immer vom Förderverein verkauft wurden. Dieser unterstützt die externen Probentage finanziell, was Voraussetzung dafür ist, dass Konzerte am KGN überhaupt in dieser Form stattfinden können.

Die Regie am Mischpult führte wie immer Eckhard Schwanzer, „über den später noch zu sprechen sein“ würde, wie Joachim Fischer mehrfach in seiner gewohnt charmanten wie amüsanten Führung durch das Programm betonte. Zunächst heizte nun erst die Big Band die Stimmung erneut an mit Stücken aus verschiedensten Genres von der „Yardbird Suite“ bis zur „Mission impossible“. Da einige langjährige Mitglieder aufgrund des Abiturs die Band zwangsläufig verlassen werden, erhielten diese einzeln mit Solo-Einlagen ihren abschließenden Auftritt, und ihr Wirken wurde mit einem Präsent gewürdigt. So zeigten Julien Feurer am Klavier und Sven Geerdes mit Gabriel Benz als Trompeten-Duett ihr Können. Max Walter bot gemeinsam mit Joachim Fischer ein Klatsch-Duett dar, dessen Endergebnis beeindruckte, da eigentlich immer derselbe Rhythmus geklascht wurde, welcher nur in Nuancen immer wieder zeitlich versetzt wurde. Die dafür notwendige Konzentration stand den beiden Klatschkünstlern offensichtlich in die Gesichter geschrieben.

Krönender Abschluss war dann sicherlich die Drum-Battle zwischen den beiden Schlagzeugern Max Walter und Eckhard Schwanzer, dem Tontechniker, der nun ausnahmsweise einmal ganz im Vordergrund agierte. Beide überboten sich abwechselnd immer wieder im virtuosen Schwingen der Drum-Sticks, untermalt mit kleinen Showeinlagen, und brachten so die KGN-Aula zum Kochen.

Begleitet von den wie immer geforderten Zugaben, beendete der Schulleiter Jürgen Kaltenbacher mit seiner Begeisterung über das Engagement aller aktiven Musiker und Sänger gemeinsam mit Joachim Fischer den Abend. Dieser durfte jedoch die Bühne nicht verlassen, ohne einen großen Präsentkorb inklusive Lärmschutzkopfhörern und viele warme Worte des Dankes von der Band mitzunehmen.

Weihnachtskonzert 2016 am KGN

Die Aula des Kreisgymnasiums war gut gefüllt und das gespannte Publikum, darunter auch Neuenburgs Bürgermeister Joachim Schuster, der uns zu unserer Freude die Ehre gab, erwartete ein bunt gemischtes Programm. Alle Musik-AG’s des KGN sowie einige Solisten sorgten für einen kurzweiligen Abend, den höchst originell der Oberstufenkurs „Literatur und Theater“ (Susanne Krummrich) mit einer Parodie auf die Finalsendungen des Eurovision Song Contest gekonnt und mit Witz eröffnete.

Liebevoll kostümiert und mit selbstgemalten Bühnenbildern brachte der Unterstufenchor unter Leitung von Joachim Fischer das Musical „Der Schweinachtsmann“ zur Aufführung. Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache und auch das Publikum durfte ein bisschen mitspielen.

Hanna Hess und Sophie Pfeif (Kl. 7b) spielten äußerst schwungvoll den „Trepak“ aus dem Nussknacker vierhändig auf dem Flügel. Anschließend sang die Klasse 7b (Charlotte Well) drei weihnachtliche Lieder, gefolgt von Luis Helfrich und Felix Buck (6b), die u.a. „Jingle Bells“ mit Schlagzeug und Klavier präsentierten.

Der letzte Programmpunkt vor der Pause war, wie Joachim Fischer betonte, ein besonderes Ereignis, denn alle Mitwirkenden des Abends spielten und sangen gemeinsam „Rudolph, the red-nosed Reindeer“.

Danach durften wir Jonathan Thomm begrüßen, einen ehemaligen Schüler, Musikstudent an der Hochschule Basel, der seine Konzertharfe mitgebracht hatte und uns mit einem modernen und einem barocken Musikstück in Weihnachtsstimmung versetzte. Letizia Lietz und Leah Melcher (beide 6a) brachten sehr musikalisch einige Klavierstücke zu Gehör.

Nun betrat der Mittelstufenchor (Leitung: Charlotte Well) die Bühne und bot ein abwechslungsreiches Programm, angefangen bei „Shalom chaverim“, dem hebräisch-jüdischen Friedenskanon, über Bruno Mars, die Scorpions („Wind of Change“ mit einem Flötensolo von Ricarda Wolf, 8a), ein Lied der Kinder des Monsieur Matthieu bis zu „Santa Claus is coming to town“. Joachim Fischer begleitete am Klavier. Hier konnten die Zuschauer auch die neue Schulmode – T-Shirts und Pullover mit Schullogo – in allen Varianten bewundern.

Dann folgte, nach über zwei schnell vergangenen Stunden, die Big Band unter der Leitung von Joachim Fischer mit Titeln wie „Here, there and everywhere“, „I’ve got you under my skin“, „Happy“ und einigen mehr. Parcival Schneider erfreute mit einem gefühlvollen Solo auf dem Alt-Saxophon.

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Das Publikum wurde nach Hause entlassen und die Jüngeren werden sicher darauf achten, ob wohl ein „Schweinachtsmann“ die Geschenke bringen wird.

Vielen Dank an dieser Stelle Eckhard Schwanzer, der sich wieder einmal mit Geduld und guter Laune um die Technik gekümmert hat! Dank geht auch an den Förderverein, der traditionell die Bewirtung übernahm.

Rhythmus aus Afrika in unserer Aula

Dem Aufruf zur zumindest kurzzeitigen Flucht aus dem tristen Novemberwetter waren doch einige Eltern, Lehrer und Schüler/innen des KGN gefolgt, um sich in die bunte Welt Burundis zu begeben.

Der Gründer und Leiter unserer Partnerschule Ecole Mahoro in Burundi, Abbé Alphonse berichtete wie jedes Jahr von den Fortschritten, die seine Schule im afrikanischen Hochland macht. An seinem Projekt konnte er eindrücklich zeigen, dass es „nur“ einer guten Idee bedarf, um mit Fleiß und Elan Großes zu erreichen. Seine typische kurzweilige und impulsive Art des Berichtens resultiert aus der spürbar gelebten Überzeugung „mit Hirn, Herz und Händen bei einer Sache“ zu sein.

Auf dem Schulcampus in Burundi wird er inzwischen als „der Deutsche“ bezeichnet, da er Wert legt auf Disziplin, Ordnung und Pünktlichkeit. Die kulturellen Unterschiede konnte er bildhaft an Beispielen aus dem afrikanischen Alltag darstellen: wer zu spät zur Schule kommt (nach oft kilometerlangem Fußweg zur Schule!), steht vor verschlossener Tür und wird zwar reingelassen, aber darf dann am Samstag zum ganztägigen Arbeitseinsatz auf dem Campus erscheinen.

Seine Trommelgruppe brachte danach mit Schwung und Freude den afrikanischen Rhythmus direkt in die Aula. Auch hierbei war die unglaubliche Energie von Abbé Alphonse offensichtlich. Einige Besucher ließen sich ebenfalls auf den Trommelrhythmus ein und beendeten somit den Abend beschwingt.

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Das Fingerfood-Buffet war eine kulinarisch genussvolle Ergänzung. Die Besucher konnten mit ihren Geld-Spenden die „Ecole Mahoro“ unterstützen. Außerdem reiste Abbé Alphonse mit vielen Kisten gebrauchter Sportkleidung und -schuhe zurück, die im letzten Schuljahr am KGN extra dafür gesammelt wurden und von deren Menge er ganz „hin und weg“ war.

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Beschwingtes Sommerkonzert am KGN

Die Konzertbesucher wurden vom Unterstufenchor unter der Leitung von Matthias Meissner, der den Chor selbst am Klavier begleitete, mit dem Lied „Hereinspaziert…“ herzlich in der Aula des Kreisgymnasiums Neuenburg begrüßt. Es folgten dann weitere lustige Lieder von nackten Bären und dem Messerwerfercheck aus dem Musical „Zirkus Furioso“ von Peter Schindler, die von den Schülerinnen und Schülern sehr konzentriert vorgetragen wurden. Den „Applaus“ forderten sie im abschließenden Lied zwar singend ein, was sicherlich nicht nötig war, denn er kam auch so von den Zuhörern von Herzen für diese gelungene Darbietung.

Das Duo „Très bien ensemble“ mit Katharina Müther am Akkordeon und Thomas Himmler am Cello entführte die Gäste dann in sicherlich ungewohnte musikalische Gegenden mit ihrer rumänischen Straßenmusik und Liedern von den Sinti und Roma, die traditionell nur mündlich überliefert werden. Die Sängerin erklärte immer kurz, worum es in ihren Liedern ging, die sie jeweils in der Originalsprache vortrug. Dies tat sie jedoch mit soviel Verve in der Stimme, Charme und mitreißendem Herzblut, dass die Zuhörer sich mittendrin wähnten in den einzelnen musikalischen Szenarien. Dieses begeisternde Klangerlebnis gipfelte dann beim „Libertango“, einem jiddischen Lied von Astor Piazzolla, darin, dass sich die Big Band des KGN hinter dem Duo auf die Bühne schlich und mitten im Lied einsetzte, dieses dann übergangslos gemeinsam mit dem „Très bien Ensemble“ zu Ende spielte und somit eine ganz andere Klangvielfalt und Lautstärke auf die Bühne brachte.

 

Die Big Band demonstrierte ihr Können mit verschiedenen Liedern aus Swing, Rock und Blues, in denen immer wieder auch Solo-Einlagen einzelner Schüler an den verschiedensten Instrumenten begeisterten. Als kleine Hommage an den erst kürzlich verstorbenen Roger Cicero wurde „Fly me to the moon“ mit einer einleitenden deutschen Textversion gespielt, die von der beeindruckenden Stimme des Big Band Leiters Joachim Fischer untermalt wurde. Natürlich durfte die Band nicht ohne das Spielen mehrere Zugaben unter anhaltendem Applaus von der Bühne.

 

Die beschwingte Stimmung wurde vom Schulchor weitergetragen, nicht nur musikalisch, sondern auch optisch durch passende Outfits zu den einzelnen Songs, wie „In the summertime“. Lieder wie „Halleluja“ und „We are the world“ zeigen das breite Repertoire des Chores. Die Sängerinnen und Sänger trugen ihre Lieder gekonnt und stimmgewaltig vor, wobei der Chor personell gerne „noch weiter wachsen darf“, wie die Chorleiterin Charlotte Well zum Abschluss betonte.

 

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Schulleiter Jürgen Kaltenbacher bedankte sich zum Abschluss bei allen Beteiligten herzlich für deren Engagement: Den Auf-und Abbau der Technik übernahm der Hausmeister Sven Pollmann, unterstützt von Eckhardt Schwanzer, der professionell die technische Regie übernommen hatte. Neben allen musikalischen Akteuren und Gästen sowie allen Musiklehrern der Schule trug auch der Förderverein durch seine Bewirtung sehr zum Gelingen dieses beschwingten Konzertabends bei.

KGN Big Band spielt im Neuenburger Stadthaus

Es war fast schon ein „Heimspiel“: Bereits zum vierten Mal gastierte die KGN Big Band im Neuenburger Stadthaus. Nachdem die Band im letzten Sommer im Rahmen der Veranstaltung „Neuenburger Jugend musiziert“ ein komplettes Set gespielt und am Neujahrsempfang der Stadt die Besucher unterhalten hatte, ging es am vergangenen Mittwoch um die musikalische Umrahmung der Amtseinführung von Herrn Bürgermeister Schuster.

Eigentlich war nur eine kurze Überleitung zwischen der Ratssitzung und dem Bürgerempfang geplant. Da der offizielle Teil allerdings schneller als erwartet beendet war, zog die Band spontan ein paar weitere Titel aus ihrem Repertoire aus der Tasche und spannte einen stilistischen Bogen von Frank Sinatra bis Coldplay: ein rundum gelungener Auftakt zu Wein und Häppchen.

Rückschau auf das Spanischfest 2015

Unser Spanischfest 2015 liegt nun schon viele Monate zurück, wirkt aber immer noch nach: Es wird mir als Lehrerin der damaligen Kursstufe, die dieses Fest auf die Beine stellte, immer in Erinnerung bleiben. Die Vorbereitungen liefen über zwei Monate. Die Idee zur Fiesta war im Unterricht im Zusammenhang mit einer gewünschten Fahrt nach Barcelona aufgekommen. Ich wusste, dass ich in diesem Kurs viele außergewöhnliche Menschen mit starken Persönlichkeiten und besonderen Begabungen sitzen hatte und wollte sie nicht enttäuschen.

Ich möchte euch allen noch einmal im Namen der gesamten Schulgemeinschaft, die an jenem Abend anwesend war, meinen Dank aussprechen, für das, was ihr als Gruppe in den zwei Monaten und vor allem an diesem Abend geleistet habt. Wenn ich nur an das stundenlange Üben des Flamenco-Tanzes denke, an welchem sogar unsere beide Jungs teilnahmen, sowie an die vielen Gesangsproben, die in mit Herrn Christ, Dr. Maintz und Herrn Vieser in die Pausen gequetscht wurden. Für mich war dieses Fest mit euch, die Sternstunde meiner Tätigkeit als Spanischlehrerin am KGN.

Es hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht, mit euch diesen Abend zu gestalten und ich kann mich erinnern, in welch euphorischen Zustand wir am Ende noch waren, als das Fest schon zu Ende war. Auch die Badische Zeitung hat darüber berichtet.

Ich hoffe, es wird irgendwann mit euch als ehemalige AbiturientInnen ein comeback geben am KGN!

Katja Calderon

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Begeisternde Tänze aus Lateinamerika

Die Tanzgruppe Acutún brachte einen Flair von Lateinamerika in die KGN-Aula. Das war auch der Grund, weshalb die Fachschaft Spanisch sie eingeladen hatte.

Die Professionalität, mit der diese Gruppe die verschiedenen Folkloretänze dargeboten hat, war beeindruckend. Die lateinamerikanische Musik holte die Zuschauer aus dem Alltag und versprühte eine lebhafte Atmosphäre. Schon die aufwändigen Kostüme, die farbenfroh daherkommen und mit feinen Stickereien verziert sind, sind eine Augenweide. Die Mitglieder bringen diese als originale und traditionelle „Trachten“ aus ihren Urlauben in der Heimat mit. Auch die restlichen Accessoires vom Kopfschmuck über die geschminkten Gesichter bis hin zu Taschentüchern, Hüten und Schu-hen ist alles perfekt aufeinander abgestimmt. Die Vielfalt der tänzerischen Kultur in Lateinamerika wurde durch die Einflüsse aus der Karibik, sowie durch den Sklavenhandel aus Afrika, noch erweitert.

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Acutún heißt übersetzt „Zurückkommen“ und meint damit, die Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln. Die Tänzer/innen, meist Student/innen aus Peru, Chile, Mexiko und Nicaragua möchten damit die lebensfrohe Kultur ihrer Heimat uns Deutschen näher bringen. Wann, wo und weshalb diese Tänze traditionell aufgeführt werden, wurde auf spanisch und auf deutsch erklärt. Neben den Nationaltänzen aus Peru und Mexico, reichte das Repertoire vom Regentanz „Tululu“ über den Bierfest-Reigen aus Ecuador, „Yamor“ genannt, bis hin zum bolivianischen Werbetanz „Caporales“. Um diese lebendige farbenfrohe Tanzshow anbieten zu können, trainiert die Gruppe zweimal wö-chentlich, denn dass das Tanzen auf Dauer anstrengend ist, konnte man sehen. Hinzu kam noch das schnelle Umkleiden zwischen den einzelnen Tänzen.

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Schade nur, dass nicht mehr Zuschauer sich diesen Genuss gönnten. Die anwesenden Gäste waren jedenfalls begeistert, erfreuten sich an einer Zugabe, und nutzten im Anschluss die Gelegenheit in gemütlicher Runde mit den Tänzer/innen auf deutsch oder auf spanisch zu sprechen.

KGN Big Band gewinnt zweiten Preis

Am 24. Oktober fuhr die Big Band des Kreisgymnasiums Neuenburg, von zahlreichen Eltern begleitet und bei schönstem Herbstwetter, nach Balingen im Zollernalbkreis. Die Militärmusik-Abteilung der Bundeswehr veranstaltet dort jährlich einen Wettbewerb für jugendliche Blas-Orchester und Big-Bands. Das Wertungsspiel fand in der wenig inspirierenden Atmosphäre einer Schulsporthalle statt, was die jungen Musikerinnen und Musiker nicht hinderte, mit großem Engagement ihr Programm zu spielen („Eli´s coming“, den Cole Porter-Evergreen „I´ve got you under my skin“ und „Party Rock Anthem“ als fulminante Schlussnummer mit ausgedehntem Schlagzeugsolo von Max Walter).

Durch ihre großartige Leistung erspielte sich die KGN Bigband einen zweiten Preis mit einer Bewertung von 83,7%. Im Rahmen des Konzertes der Bundeswehr-Bigband am Abend nahm Herr Fischer den Preis entgegen, die Band freut sich über einen Instrumenten- und Noten-Gutschein über 1000 €. Max Walter, seit vielen Jahren zuverlässiges Zentrum der Rhythmus-Gruppe, erhielt einen Sonderpreis für seine Leistungen am Schlagzeug.

Mitreißender Spanischabend am KGN

Ende Januar feierte das Kreisgymnasium Neuenburg ein Spanischfest in der Aula, das jenen, die da waren, noch lange in Erinnerung bleiben wird. Es kamen mehr Besucher als erwartet. Insgesamt war der Abend ein großer Erfolg – man genoss den spanischen „life-style“ und ließ sich mitreißen vom ausgelassenen Ambiente.

Die SchülerInnen des Spanischkurses der Kursstufe 2 organisierten mithilfe ihrer Lehrerin Frau Katja Calderón, trotz Zielgeraden auf das bevorstehende Abitur, innerhalb weniger Wochen diese „Noche española“. Ausschlaggebend für den Erfolg des Bühnenprogramms war vor allem das Engagement einer Schülerin: Dilara Mutlu hatte viel Geduld und das nötige Temperament, um mit dem quirligen Spanischkurs einen Flamenco-Tanz bühnenreif einzustudieren. Dieser fand großen Anklang beim Publikum und brach das Eis zwischen nervösen Schülern und erwartungsvollen Zuschauern. Die darauffolgenden Programmpunkte schienen sich dann dauerhaft zu toppen, nicht zuletzt durch zwei beeindruckende Soloauftritte von Dilara. Das Lied „La Estrella“ des bekannten Flamencosängers Enrique Morente entsprang ihrer passionierten spanischen Seele.

Aber auch Auftritte von Schülern außerhalb der Kursstufe, wie der Klasse 8 waren sehr gelungen. Besonders berührten das Publikum Leonie Oeschger (Klasse 10) und Mayu Calderón mit ihrem Duett „Déjame libre“.
Im Fokus des Programms standen sozialkritische und historische Texte, darunter auch ein Gedicht, in welchem der Spanische Bürgerkrieg thematisiert war. Lebendig vorgetragen von Anna Bollinger, erfühlten die Zuhörer die Bedeutung des Gedichts, ohne jedes Wort im Programm nachzulesen.
Als letzter Programmpunkt riss das Publikum Anna-Lena Kruijer mit ihrem Solo „Como la cigarra“ der bekannten argentinischen cantautora Mercedes Sosa mit.

Bei allen Liedern, die gesungen wurden, konnten die Schüler auf die tatkräftige Unterstützung dreier Lehrer zählen: ihr Musiklehrer Herr Christ, Herr Vieser und Herr Dr. Maintz begleiteten die Sänger musikalisch.
Wie üblich am KGN, kam auch bei diesem Fest Hilfe von allen Seiten: aus den Reihen der Schüler, der Lehrer, mancher Eltern und sogar Geschwisterkinder: sie halfen mit beim Zubereiten der leckeren tapas, beim Verkauf der Getränke und beim Bedienen der Technik.
Schlussendlich haben die künftigen Abiturienten erreicht, was sie mit ihrem Fest bezwecken wollten: die spanische sowie südamerikanische Mentalität, mit den Schatten – und Sonnenseiten ihrer Geschichte dem deutschen Publikum aufzuzeigen, und ein Stück spanische Leidenschaft für das Leben selbst auf die Besucher zu übertragen. Jetzt muss nur noch noch das Abitur bewältigt werden. „!Viva la vida!“