Beiträge

Gestatten – Rembrandt! BK-Neigungskurs KS II im Augustinermuseum

Am 24.01.2018 besuchte der Neigungskurs BK die sehenswerte Austellung mit Rembrandts Radierungen in der Grafiksammlung des Augustinermuseums Freiburg. Die zum Teil sehr kleinen Druckgrafiken konnten mit einer Lupe bestaunt werden. Dabei beeindruckte vor allem Rembrandts Meisterschaft in dieser Metalldrucktechnik.

Gleichzeitig war der Besuch wie eine kleine Zeitreise in das Goldene Zeitalter der Niederlande. Welche handwerklichen Fähigkeiten diese Drucktechnik verlangt, probierten die Schüler im Anschluss in der Werkstatt des Museums aus und gestalteten dort selbst eine Radierung mit einer Kunststoffplatte. Die Ergebnisse sind in Kürze neben dem Kunstraum zu sehen.

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BK Neigungskurs in der Fondation Beyeler

Der Neigungskurs Bildende Kunst der KS 1 war zu seiner 2. Exkursion in diesem Jahr in Basel Riehen, in der Fondation Beyeler. Das Schwerpunktthema “Fotografie” konnte anschaulich in der Ausstellung mit Fotografien von Wolfgang Tillmans bearbeitet werden. Zusätzlich war ein Teil der Sammlung des Gründers der Galerie, Ernst Beyeler, zu sehen. Für alle am meisten beeindruckend aber die Architektur des Hauses, gestaltet vom italienischen Architekten Renzo Piano. Eingebettet in den Park, funktional, ästhetisch ansprechend und entspannend am Ende eines Schuljahres.

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Susanne Krummrich

Kletterfelsen als Steinzeitwand

In den letzten Wochen hat die Klasse 5a in BK den Kletterfelsen unserer Schule zur Steinzeitwand umgestaltet. Zunächst haben wir eine Talkshow mit “Steinzeitexperten” nachgespielt, um uns dem Thema zu nähern.

Wie es weiter ging, hat die Schülerin Marie-Claire aus der 5a so beschrieben: „Wir haben damit begonnen, uns über die Steinzeit zu informieren. Mit was die Höhlenmenschen gemalt, gezeichnet haben, wie sie lebten. Im Hinterhof steht der Kletterfelsen. Da haben wir mit Kreide in BK so gemalt, wie es die Steinzeitmenschen taten, drei Mal. Es sah nach ein bisschen Zeit richtig interessant aus. Es hat sehr viel Spaß gemacht!“

 

Außerdem haben die Schüler mit Erde aus der Umgebung des Felsen selbst natürliche Farbe hergestellt und diese mit Händen und Zweig-Pinseln aufgetragen. Mal sehen, wie lange es hält!

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Susanne Krummrich

Kultur ist das Haus des Menschen – Exkursion des NK Bildende Kunst nach Freiburg

Am 08.02.2017 war der Neigungskurs BK der KS 1 in Freiburg. Zum Thema „Kultur ist das Haus des Menschen“ besuchten wir drei Häuser in Freiburg. Zunächst das Freiburger Münster, anschließend das Augustinermuseum und schließlich das Museum für Neue Kunst.

Im Münster waren die Atmosphäre des sakralen Raums und die Fülle sowie die Vielfalt der Kunstwerke zu erleben. Das Hervorheben des einzelnen Kunstwerkes bezüglich der Bedeutung des Menschen von der Romanik bis zum Barock wurde im Augustinermuseum deutlicher. Die Schüler stellten die Haltung einiger Skulpturen nach, fotografierten, zeichneten und erklärten ausgewählte Werke. Im Museum für Neue Kunst fand die moderne Sicht auf kulturelles Erbe in der Ausstellung „Wer wir sind“ von Herbert Maier seinen Abschluss. Der Künstler hat auf 500 Aquarellen Kunstwerke von der Prähistorie bis heute in Details kopiert, sozusagen eine visuelle Bibliothek. Dieses Speicherhaus der Kunstgeschichte war vielfältige Anregung für die Schüler, Kunst selbst zu kopieren, Kultur als Haus zu erleben, aus dem hinaus man eigene Wege gehen kann.

 

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Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht

Hier eine Auswahl von Arbeiten, die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Kunstunterrichts geschaffen haben.

 

„Wir sind dann bald weg“ – Inszenierte Fotografie im Neigungskurs BK

Die Schüler des Neigungskurses BK KS 2 haben sich als Abschlussaktion selbst als Leinwand genommen und weiß geschminkt. Vor einer weißen Wand zeigen sie damit ihr baldiges Verschwinden aus der Schule. Dem Schatten der Lehrerin wird nur noch müde gewunken.

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Damit haben wir uns zum ersten und letzten Mal dem Thema “Inszenierte Fotografie” gewidmet. Weil die Verwandlung so verblüffend wirkte, wollten die Schüler noch an anderen Orten der Schule aufgenommen werden oder mit Projektionen auf dem eigenen Körper. Es hat bei einigen zwar ein paar Duschen und Haarwäschen gebraucht, damit die letzten Spuren von Weiß verschwanden, aber der Spaß an der Sache war es wert.

Susanne Krummrich

Abschlussfahrt des NK Bildende Kunst nach Straßburg

Zum gemeinsamen Abschluss sind die Neigungskurse Französisch und Bildende Kunst mit Frau Fusco und Frau Krummrich am 07.06. 2016 nach Straßburg gefahren. Außen am bekannten Münster Notre Dame haben kleine Gruppen ein wenig zur Architektur dieser vor allem gotischen Kathedrale erläutert. Und im Inneren erfuhren wir noch mehr zu künstlerischen Besonderheiten und Anekdoten, bis wir ziemlich schnell nach draußen wollten, weil sich Reisegruppen zu eng um uns in vielen Sprachen versammelten.

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Ein Kaffee, ein Croissont für die Lehrerinnen und weiter zur Bootsfahrt mit dem Batorama durch die historische Altstadt, zur Neustadt und zum EU – Viertel. Und dann der eigentliche Höhepunkt: gemeinsames Flammkuchen – Essen in einer Studentenkneipe. Zum Shoppen war dann nur noch wenig Zeit. Egal – es war eine schöne gemeinsame Abschiedsrunde in einer sehr sehenswerten Metropole.

Susanne Krummrich

Schulhausgestaltung durch den Neigungskurs Bildende Kunst – KS2 2015/2016

Nach den ersten beiden Kurshalbjahren, in denen wir, der Neigungskurs Bildende Kunst, quer durch die Kunstgeschichte gereist sind und kleinere praktische Arbeiten erledigten, durften wir unserer Kreativität endlich freien Lauf lassen.

Zunächst engten strenge Vorschriften unsere kreativen Träume ein. Aber dann stand dem Projekt „Schulhausgestaltung“ nichts mehr im Wege. Wir freuten uns auf eine interessante Aufgabe mit lediglich einer Vorgabe: Der Betrachter sollte zum Nachdenken angeregt werden.

 

In den ersten Stunden brachten wir einige unserer Ideen auf Papier und suchten geeignete Stellen in unserem in fröhlichen Grautönen gehaltenen Schulhaus, an denen wir uns verwirklichen könnten.

Der Kurs stellte sich gegenseitig die einzelnen Ansätze vor und gemeinsam wurden Verbesserungsvorschläge besprochen. Nach unterschiedlich lang ausgefallenen Entscheidungsphasen legten wir uns endgültig fest und begannen mit detailreichen Skizzen.

Aufgrund der Tatsache, dass wir Zeichnungen und Farbe nicht direkt auf die Wand auftragen durften, suchten wir nach Alternativen. Diese machen es möglich, unsere späteren Kunstwerke ohne Rückstände wieder zu entfernen. Für drei der zweier Gruppen brachte der Hausmeister Gipswände an. Eine weitere Gruppe arbeitete mit Papier und Tapetenkleister, die andere mit Maschendraht und Gips.

Folgende Themen wurden umgesetzt: Enge in der Großstadt, Bildung in der modernen Welt und arme Regionen, Kriegspolitik, Unendlichkeit des Kosmos, Realität und Phantasie.

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Die ersten Wochen vergingen wie im Flug und uns wurde bewusst, wie viel Zeit es noch in Anspruch nehmen würde, unsere Projekte zu realisieren. Während des Projekts gab es Phasen, in denen die Motivation wegen dem Arbeitsfortschritt nachließ.

 

In vielen verbrachten Stunden im Kunstraum und freiwilligen Nachmittagen, in denen wir zusätzlich arbeiteten und Pizza bestellten, nahmen die einzelnen Projekte immer mehr Form an. Allerdings unterschätzten wir das Zeitfenster.

Auch zwischenzeitliche Motivationslöcher und Zweifel hinderten uns nicht daran, Stunde für Stunde weiter zu arbeiten. Je näher wir der Vollendung unserer Schulhausgestaltung kamen, desto mehr überwiegte die Vorfreude auf die Fertigstellung. Immer wieder neu entdeckte Makel, die behoben wurden, beschäftigten uns in den letzten Unterrichtseinheiten.

Im Mai 2016 beendeten wir unser Projekt nach Abgängen von Mara Götz und Tamara Hock mit Louis Rist, Mübeyra Erkuş, Rebekka Haug, Caja Annweiler, Tim Tobian, Pauline Hahn, Laura Scheel und Jenni Graewe.

Wir bedanken uns für die Ermöglichung eines solchen kreativen Projekts von Seiten der Schule und unserer Lehrerin Frau Krummrich und hoffen, dass diese Art von Arbeit am KGN fortgeführt wird.

Nun wünschen wir uns, dass unsere Werke der Schule noch lange erhalten bleiben und viele Schüler, Eltern und Lehrer zum Nachdenken angeregt werden.

Neigungskurs BK im Museum fur Neue Kunst

Am 23. 10. 2015 besuchten Schüler des BK-Neigungskurses der KS 2 das Museum für Neue Kunst in Freiburg. Neben Exponaten der Klassischen und der Postmoderne gab es eine Sonderausstellung über den Freiburger Cartoon-Zeichner Peter Gaymann zu sehen. Informativ waren die vielen Plakate und Cartoons des Künstlers, seine Zeichentechniken und der kritische Blick auf das Thema Kunst und Geschäft. Vor allem aber kreativ und witzig sind sein Umgang mit alltäglichen Dingen und die Fülle an Kombinationen unterschiedlichster Materialien. Moderne Ausstellungsideen sorgten für Abwechslung. Außerdem konnte man selbst zeichnen, collagieren und einen Blick in Gaymanns Arbeitswelt werfen. An diesem Tag hatten die Schüler auch die Gelegenheit, dem Karikaturisten selbst über die Schulter zu schauen und sich mit ihm fotografieren zu lassen. Alles in allem – ein lohnender Besuch, unterhaltsam und für für die eigenen kreativen Fähigkeiten sehr anregend.

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Susanne Krummrich

Wirklich Kunst – BK Kurs im Augustinermuseum Freiburg

Der Neigungskurs BK der KS 1 hatte am 26.03. 2015 die Gelegenheit, zwei Themen des Kurses etwas realistischer zu erleben und zu bearbeiten. Im Augustinermuseum Freiburg kann man in der Daueraustellung winzigen oder riesigen Skulpturen vom Freiburger Münster oder aus anderen Sammlungen ganz nah sein und die Kraft solcher Kunstwerke endlich mal in 3D nachvollziehen, statt sie sich auf Bildern nur vorzustellen. Das erweitert nicht nur den Horizont und verankert Wissen, das bringt manchen auch zum Staunen und macht Erlerntes viel lebendiger.

Die Sonderausstellung „Kosmos der Niederlande“ war eine vielfältige und farbenprächtige Hinführung zum neuen Themenkomplex, der sich mit holländischer Malerei und Rembrandt beschäftigt. Nach einer kurzen Einführung haben die Schülerinnen und Schüler selbst zu den einzelnen Bildgattungen einiges erarbeitet. Die Zeit verging zu schnell, wir wären gern noch länger in diesem sehr durchdacht eingerichteten Haus geblieben. Denn keine Kunst ist so eindrucksvoll wie die wirkliche.

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Susanne Krummrich

BK-Kurs bei Gerhard Richter in Basel

Trotz langer Fußballnacht und Nepomukfest haben sich am Montagmorgen die Schüler des BK-Kurses der KS 1 tapfer zur Exkursion nach Basel aufgemacht. In Basel Riehen haben wir zum Schuljahresabschluss die Gerhard-Richter-Ausstellung in der Fondation Beyeler besucht.

KS1 Kunst-Exkursion Basel

Gerhard Richter zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Realistische und abstrakte Werke von ihm sind den Schülern in einer Führung näher gebracht worden. Dabei konnten sie selbst aktiv werden und unterschiedliche Bilder beschreiben, interpretieren und gemeinsam diskutieren. Die Begegnung mit den vielfältigen Originalen Richters und die besonders ästhetische und angenehme Atmosphäre dieses Hauses haben uns am meisten beeindruckt. Sehr zu empfehlen!

KS1 Kunst-Exkursion Basel

KS1 Kunst-Exkursion Basel

Susanne Krummrich

Ist das Kunst oder kann das weg?

Seit Monaten verrottet ein seeuntüchtiges Boot auf einem Podest des Innenhofes unserer Schule. Dieses Kunstobjekt hat die Klasse 10A anlässlich des Menschenrechttages an unserer Schule im Dezember 2013 aus Obstkisten, Zeitung, Pappe, Textil und Farbe gestaltet. Es soll an die vielen Flüchtlinge erinnern, die auf ihren Reisen in alten Booten über das Mittelmeer oft Wind und Wetter ausgesetzt sind, diese Fahrt manchmal leider nicht überleben.

 

Am Boot sind Gegenstände zu sehen, die einmal zu Menschen gehörten, die jetzt nicht mehr da sind, weil sie den Weg in eine vielleicht für sie bessere Zukunft antraten. Nur gestrandete Reste sind sichtbar. Die Zeitungsartikel berichten kaum lesbar von Lampedusa und Afrika. Meldungen verblassen. Menschliche Spuren verschwinden mit jedem Tag und Niederschlag mehr. Niemand flieht freiwillig, wenn er in seiner Heimat einigermaßen menschenwürdig leben kann.

Susanne Krummrich