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Exkursion des Neigungskurses Biologie ins Naturkundemuseum

“It is not the strongest of the species that survives, not the most intelligent that survives. It is the one that is the most adaptable to change.”
(
Unbekannt: „Charles Darwin-Quotes“, 09.12.2017)

Mit diesen Worten legte Charles Darwin den Grundbaustein für seine weltberühmte Evolutionstheorie. Zum Abschluss dieses Themas unternahm der vierstündige Biologiekurs der K2 eine Exkursion zum Naturkundemuseum Stuttgart.

In zwei neunzigminütigen Führungen wurden die wichtigsten Bestandteile von Darwins Forschungen anhand von Exponaten, größtenteils durch Fossilien und Nachbildungen, wiederholt, erklärt und fachlich ergänzt. 

Bei der ersten Führung im Museum am Löwentor konnten die Schüler einen Einblick in die Welt der Dinosaurier, sowie die Entwicklung der Wirbeltiere gewinnen. Nach der Mittagspause im Rosensteinpark ging es weiter ins angrenzende Schloss, in dem sich die zweite Führung mit der Vielfalt der Lebewesen, die bis heute durch Evolution entstanden ist, beschäftigte.

Die Kursteilnehmer wurden aktiv in den Besichtigung mit einbezogen und durften ihr bereits im Unterricht erworbenes Wissen einbringen.

Alles in allem war es für die Schüler ein sehr interessanter und aufschlussreicher Tag, bei dem insbesondere das bereits theoretisch angeeignete Fachwissen anschaulich dargeboten wurde. 

Die Museumsexperten verfügten über eine sehr ausgeprägte Kenntnis des Themas, jedoch war die Art und Weise der Vermittlung eher für jüngere oder weniger in das Themengebiet eingearbeitete Ausstellungsbesucher besser geeignet. Trotz allem ist die Ausstellung sehr zu empfehlen.

Außerdem dankt der Kurs dem Museum sowie Herrn Weth für die Ermöglichung dieser faszinierende Eindrücke.

Autoren: Theresa Nafz, Isabell Blechner

Vom Klassenzimmer per Videochat in ein molekularbiologisches Labor nach Schweden

In den Biologie-Kursen der Oberstufe lernt man eine Menge über Zellen, ihre Bestandteile, das Erbgut (die DNA), über Proteine und wie all diese Komponenten zusammen spielen und dabei die Prozesse des Lebens hervorbringen. Doch woher weiß man all diese Dinge? Wie erforscht man sie und wer macht so etwas?

Die Schülerinnen und Schüler des zweistündigen Biokurses von Herrn Kalt sowie einige Gäste aus den vierstündigen Kursen hatten neulich die Gelegenheit, das genauer zu erfahren. Während des Unterrichts waren sie per Videoschaltung mit einer jungen Forscherin an der Universität Uppsala in Schweden verbunden, die ihnen zunächst das molekularbiologische Labor zeigte und von über ihrer Forschung, vom Biologiestudium und von vielen weiteren Themen rund um die Biologie erzählte. Dazwischen konnten die Schüler/innen ihre eigenen Fragen loswerden und Antworten erhalten.

Die junge Forscherin war niemand anderer als Laura Lehmann, die aus Zienken stammt und 2011 am KGN ihr Abitur gemacht hat. Anschließend hatte sie zunächst Biologie in Hohenheim studiert und war dann nach dem Bachelor-Abschluss für das Master-Studium nach Uppsala gegangen. Nachdem sie vergangenen Sommer erfolgreich den Master abgelegt hat, arbeitet Sie nun für ihre Promotion daran, ein bestimmtes Protein zu modellieren, d.h. seine Struktur zu verstehen, so dass man später mehr darüber herausfinden kann, wie es genau funktioniert.

Das Videobild wurde per Beamer an die Wand projiziert, Laura konnte die Schüler/innen mit Hilfe der Webcam des aufgestellten Laptops sehen.

Der Austausch war sehr spannend und klappte auch technisch recht gut. Zwar brach die Videoverbindung einige Mal ab, konnte aber immer wieder aufgebaut werden, so dass es außer einiger kurzer Pausen keine größeren Probleme gab.

Hier einige Antworten der Neuenburger Schüler/innen auf die Frage, was sie an dem Video-Chat besonders interessant fanden:

… Darüber hinaus fand ich es auch gut, dass wir nicht nur über die Proteine gesprochen haben sondern auch über das außen rum, also wie das mit einer Doktorarbeit schreiben aussieht, wie es den Alltag bestimmt, …

Sehr interessant war, dass sie Einblicke in Ihr Leben gegeben hat. Außerdem fand ich es beeindruckend, wie viel Sie schon seit ihrem Abitur erreicht hat und das ihre Arbeit später mal Leben retten könnte.

Obwohl in dem Labor spektakuläre Sachen gemacht/geforscht werden, sieht das Labor eher unscheinbar aus

Man konnte das Labor sehen und sie hat es super erklärt

die Erzählungen über den Alltag und die Zeiteinteilung eines Studenten

Besonders interessant fand ich die allgemeinen Äußerungen zum Studium, da das bei uns ja kurz bevorsteht und man sich doch einige Gedanken macht. Auch spannend fand ich, dass sie tatsächlich monate-/jahrelang an einem Protein in einem Labor forscht und Spaß daran findet!

So gewannen die Schüler/innen in den neuzig Minuten vielfältige fachliche Einblicke, aber auch Informationen darüber, wie der Alltag eines naturwissenschaftlichen Studiums aussieht, welche Hürden es gibt, was beim Forschen mit Bakterien und Proteinen alles schief gehen kann (eine Menge!) und dass man sich davon nicht abschrecken lassen sollte.

Ein herzliches Dankeschön geht an Laura Lehmann, die sich die Zeit genommen hat, uns Rede und Antwort zu stehen!

Andreas Kalt

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Tierisch ungewöhnlicher Besuch in der 6b

Seit der 5. Klasse beschäftigt sich die 6b des Kreisgymnasiums Neuenburg mit den verschiedenen Wirbeltiergruppen. Zum Abschluss wurde nun die letzte der 5 Gruppen behandelt: Die Reptilien. Nachdem die typischen Merkmale der Kriechtiere an einheimischen Reptilien (Zauneidechse, Ringelnatter, Kreuzotter und Blindschleiche) erarbeitet worden waren, kam letzte Woche ein Überraschungsbesuch in die 6b: Eine Kornnatter

Besitzer dieses beeindruckenden Tieres ist der Nachbar einer Schülerin der 6b, die netterweise spontan den Kontakt hergestellt hatte.

Der Tierhalter stellte in einer kurzen Einführung die Kornnatter vor und erzählte von vielen Besonderheiten dieser 1,20m langen Würgeschlange. Die Schüler hatten anschließend die Möglichkeit, Fragen zum Tier und zur Tierhaltung zu stellen.

Dann kam der große Augenblick: Nachdem die Kornnatter sich während der ganzen Zeit schon um den Arm und Körper des Besitzers gewunden hatte, durfte nun jeder die Schlange durch seine Hand laufen lassen. Das Vorurteil, dass Schlangen “glitschig und ekelig” sind, konnte niemand bestätigen. Die gesamte Klasse war fasziniert von diesem eleganten Tier und bedauerte, dass es nicht länger in der Klasse verweilen konnte. Aber auch für Schlangen ist ein Schulbesuch anstrengend: Der Tierhalter hat ausrichten lassen, dass die Kornnatter nach ihrem Ausflug in die 6b einen ganzen Tag lang geschlafen hat.

(Klasse 6b, Frau Pouleau)

Das MFM-Projekt – Mädchen Frauen Meine Tage/Männer Für Männer

Auf dem Lehrplan der 5./6. Klasse steht auch das Thema „Erwachsen werden“. Deshalb kamen Sabine Aichele und Georg Racke als externe Referenten ans KGN, um mit den Schülern aller 6. Klassen an diesem Thema in einem anderen Rahmen weiterzuarbeiten. Beide hatten das Projekt auf einem sehr gut besuchten Elternabend vorgestellt.

Das MFM-Projekt bietet durch Ansprache der emotionalen Ebene eine ideale Ergänzung des Unterrichts: In geschlechtsgetrennten Workshops werden die Jungen und Mädchen auf eine Entdeckungsreise durch den weiblichen bzw. männlichen Körper geschickt. Dabei erleben sie die Vorgänge rund um Pubertät, Zyklusgeschehen, Fruchtbarkeit und die Entstehung neuen Lebens altersentsprechend und im geschützten Rahmen. Eine Fülle von anschaulichen Materialien und aktives Mitmachen (es darf auch mal lauter werden als im normalen Unterricht) ermöglichen das Lernen mit allen Sinnen.

MFM Projekt

Mit einer wertschätzenden Sprache, insbesondere durch positive Bilder und Vergleiche aus der Lebenswelt der Schüler werden die Zusammenhänge nachvollziehbar und die biologischen Fachbegriffe positiv besetzt. Einer der Leitgedanken des Projektes ist „Nur was ich schätze, kann ich schützen“.

MFM Projekt

Während des Workshops entwickeln die Schüler eine erstaunliche Körperkompetenz. Sie sammeln fundiertes Wissen, können über das Thema auch in angemessener Sprache reden, lassen sich nicht mehr so leicht verunsichern und entwickeln ein gesundes Selbstvertrauen den eigenen Körper.

Die Biologie-Fachschaft dankt den beiden Referenten für ihre Unterstützung und besonders dem Förderverein, der das Projekt nun schon seit 11 Jahren finanziell mitträgt.

Biologieprojekt zum Thema »Sinne« der 9a

Die Klasse 9a hat sich in den letzten Wochen ausführlich mit verschiedenen Aspekten des Themas »Sinne« beschäftigt. Im Biologieunterricht bei Herrn Kalt haben die Schülerinnen und Schüler zunächst die Grundprinzipien der Sinneswahrnehmung gelernt und dieses dann am Beispiel des menschlichen Auges vertieft. Da es viele verschiedene Interessen und Fragen gab, arbeiteten die Schülerinnen und Schüler anschließend in einem Projekt jeweils zu zweit oder zu dritt an einem selbstgewählten Thema im Bereich »Sinnesorgane – Funktion und Erkrankungen«.

Jedes Team wählte sich ein Thema aus und bearbeitete dieses im Laufe der folgenden Stunden sowohl in der Schule als auch zu Hause. Die Ergebnisse mussten sowohl in Form einer selbst gestalteten Wiki-Seite als auch als Poster dokumentiert werden. Die Details der Aufgabenstellung kann man im Projektauftrag nachlesen.

Während des Arbeitsprozesses lernten die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit dem Wiki, vertiefte Kenntnisse der Recherche, die Grundlagen des Urheberrechts und viele weitere digitale Arbeitsmethoden.

Ergebnisse

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Alle Gruppen haben sehr engagiert gearbeitet und im Laufe von mehreren Feedback- und Überarbeitungszyklen tolle Produkte gestaltet:

Rückmeldungen an die Schülerinnen und Schüler willkommen!

Wenn Sie den Schülerinnen und Schülern eine Rückmeldung zukommen lassen wollen, schreiben Sie einfach eine kurze Mail mit dem Betreff »Bioprojekt 9a« an andreas (punkt) kalt (at) kgn (punkt) name. Ich werde Ihre Kommentare dann den Schülerinnen und Schülern weiterleiten.

Andreas Kalt