Weihnachtskonzert 2016 am KGN

Die Aula des Kreisgymnasiums war gut gefüllt und das gespannte Publikum, darunter auch Neuenburgs Bürgermeister Joachim Schuster, der uns zu unserer Freude die Ehre gab, erwartete ein bunt gemischtes Programm. Alle Musik-AG’s des KGN sowie einige Solisten sorgten für einen kurzweiligen Abend, den höchst originell der Oberstufenkurs „Literatur und Theater“ (Susanne Krummrich) mit einer Parodie auf die Finalsendungen des Eurovision Song Contest gekonnt und mit Witz eröffnete.

Liebevoll kostümiert und mit selbstgemalten Bühnenbildern brachte der Unterstufenchor unter Leitung von Joachim Fischer das Musical „Der Schweinachtsmann“ zur Aufführung. Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache und auch das Publikum durfte ein bisschen mitspielen.

Hanna Hess und Sophie Pfeif (Kl. 7b) spielten äußerst schwungvoll den „Trepak“ aus dem Nussknacker vierhändig auf dem Flügel. Anschließend sang die Klasse 7b (Charlotte Well) drei weihnachtliche Lieder, gefolgt von Luis Helfrich und Felix Buck (6b), die u.a. „Jingle Bells“ mit Schlagzeug und Klavier präsentierten.

Der letzte Programmpunkt vor der Pause war, wie Joachim Fischer betonte, ein besonderes Ereignis, denn alle Mitwirkenden des Abends spielten und sangen gemeinsam „Rudolph, the red-nosed Reindeer“.

Danach durften wir Jonathan Thomm begrüßen, einen ehemaligen Schüler, Musikstudent an der Hochschule Basel, der seine Konzertharfe mitgebracht hatte und uns mit einem modernen und einem barocken Musikstück in Weihnachtsstimmung versetzte. Letizia Lietz und Leah Melcher (beide 6a) brachten sehr musikalisch einige Klavierstücke zu Gehör.

Nun betrat der Mittelstufenchor (Leitung: Charlotte Well) die Bühne und bot ein abwechslungsreiches Programm, angefangen bei „Shalom chaverim“, dem hebräisch-jüdischen Friedenskanon, über Bruno Mars, die Scorpions („Wind of Change“ mit einem Flötensolo von Ricarda Wolf, 8a), ein Lied der Kinder des Monsieur Matthieu bis zu „Santa Claus is coming to town“. Joachim Fischer begleitete am Klavier. Hier konnten die Zuschauer auch die neue Schulmode – T-Shirts und Pullover mit Schullogo – in allen Varianten bewundern.

Dann folgte, nach über zwei schnell vergangenen Stunden, die Big Band unter der Leitung von Joachim Fischer mit Titeln wie „Here, there and everywhere“, „I’ve got you under my skin“, „Happy“ und einigen mehr. Parcival Schneider erfreute mit einem gefühlvollen Solo auf dem Alt-Saxophon.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Das Publikum wurde nach Hause entlassen und die Jüngeren werden sicher darauf achten, ob wohl ein „Schweinachtsmann“ die Geschenke bringen wird.

Vielen Dank an dieser Stelle Eckhard Schwanzer, der sich wieder einmal mit Geduld und guter Laune um die Technik gekümmert hat! Dank geht auch an den Förderverein, der traditionell die Bewirtung übernahm.

Bienen-Gesundheit, Fütterung und Einwinterung

Im Spätsommer und Herbst stand die Bekämpfung der Varroa-Milben an, ein Parasit, der seit den 1980 er Jahren in Mitteleuropa vorkommt und so gut wie alle Bienenvölker befällt und stark schädigt. Es ist daher eine Routinearbeit eines Imkers geworden, die Bienen zu behandeln, um die Anzahl der Varroa-Milben im Stock möglichst klein zu halten. Im August erfolgte daher eine erste Behandlung der Bienen mit Ameisensäure (60%), die man kontrolliert verdunsten lässt. Dadurch werden die meisten Milben abgetötet, wohingegen die Bienen relativ wenig beeinträchtigt werden. Im Herbst erfolgt, wenn erforderlich, eine zweite Behandlung. Im August mussten die Bienen dann gefüttert werden. Das war notwendig, da es in dieser Zeit für die Bienen nicht mehr viel zu holen gibt – es gibt so gut wie keine Tracht mehr – und die eigenen Vorräte, den Honig, haben wir ihnen ja weggenommen.

Nach diesen Tätigkeiten wurden die Bienenstöcke von vier Zargen auf 2 Zargen reduziert und die leeren Bienenwaben wurden eingelagert. Die Fluglöcher wurden dann mit einem engmaschigem Draht versehen, so dass die Bienen zwar noch aus dem Stock heraus und wieder hinein gelangen können, aber keine Mäuse oder Spitzmäuse sich im Bienenstock einnisten können. Letztere würden nach und nach das Bienenvolk auffressen, da sie Insektenfresser sind, sie würden sozusagen in der Speisekammer überwintern.

Im November, wenn es schon entsprechend kalt ist, sind die Bienenvölker auf eine kleine Anzahl Winterbienen zusammengeschrumpft. Diese werden – hoffentlich – den Winter gut überstehen und im nächsten Jahr ein gesundes Volk aufbauen. Um gute Voraussetzungen dafür zu schaffen, war eine nochmalige Behandlung der Bienen gegen die Varroa-Milben notwendig, die sogenannte Restentmilbung. Dabei wurden die Bienen mit Oxalsäure (15%) beträufelt, was dann hoffentlich die letzten Milben auch noch abtöten wird.

Nach diesen letzten Aktivitäten kehrte Ruhe in den Bienenstock ein und die Bienen warten auf die warmen Frühlingstage.

Die Bienenstöcke sind fertig für den Winter.

Plastik-Piraten des KGN

Im Zuge der Initiative Wissenschaftsjahr 2016*17 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wurde im Herbst 2016 die Aktion Plastik-Piraten bundesweit durchgeführt. Ziel dieser Aktion war, mit Hilfe von Schülergruppen vor Ort, die Verschmutzung von Gewässern – Bäche, Flüsse, Seen, Meere – durch Plastik und anderen Müll zu erfassen.

Damit die Daten wissenschaftlich ausgewertet werden können, wurde die Aktion standardisiert durchgeführt, d.h. alle beteiligten Schülergruppen führten die gleichen Untersuchungen auf die gleiche Art und Weise durch. Damit ist eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse möglich.

Am KGN beteiligten sich fünf Schüler, Samuel Terroir, Benedikt Braun, Tom Werner (alle aus Klasse 5b) und Philipp Elsäßer und Julian Bruskowski (beide aus Klasse 8a), zwei Lehrer (Herr Held, Herr Weth) und eine Praktikantin (Frau Burkardt) an der Aktion, die am 11. November durchgeführt wurde. Ausgerüstet mit den Aktionsheften, für Anleitungen und Protokollmöglichkeiten, Schnüren, Maßband, Stöcken, Taschen und Fotoapparat ging es zum Altrhein. In der Nähe der ehemaligen „Panzerplatte“ wurde ein Stück Überschwemmungsgebiet gewählt, das auf die Verschmutzung hin untersucht wurde. Bei leichtem Nieselregen wurden die Aufgaben der einzelnen Gruppen nach den entsprechenden Vorgaben durchgeführt.

Einzelne Stellen am Boden wurden genau, auch auf kleine Stückchen Müll hin, untersucht, das Schwimmnetz für die Erfassung des Flusswassers mit Mikroplastik wurde ausgebracht und nach einer Stunde wieder eingeholt und die Fließgeschwindigkeit des Altrheins wurde bestimmt. Die Ergebnisse und der vor Ort eingesammelte Müll, wurde dann an der Basis-Station zusammengetragen. An dieser gab es zwischendurch zum Aufwärmen und als kleine Belohnung heißen Tee und Kekse, bevor die letzte Runde gemeinsam durch das abgesteckte Areal gedreht wurde.

Dabei wurde dann die größte Menge Plastik-Müll gesammelt, der vor allem im Geäst der Büsche und Bäume am Ufer des Altrheins hing. Nach etwa drei Stunden waren die Aufgaben erledigt, der Müll wurde eingepackt und es blieb der Eindruck, dass doch viel Müll entlang des Altrheins liegt, auch wenn der Uferstreifen so schön idyllisch und grün aussieht. Einige Tage später gab es ein Nachtreffen, bei dem die Ergebnisse der verschiedenen Gruppen zusammengetragen und auf die entsprechende Internetseite hochgeladen wurden. Damit war das Projekt abgeschlossen. Mit etwas Glück können wir sogar noch einen Preis gewinnen.

Mit Hilfe eines feinmaschigen Netzes sollte Mikroplastik aus dem Wasser gefischt werden.

Ein Teil unserer Ausbeute: mindestens doppelt so viel hängt noch hoch in den Ästen der Bäume und Sträucher am Ufer des Altrheins.

Die KGN-Plastik-Piraten mit Ausbeute und Basisstation auf dem Radweg am Altrhein

Informationen zum Wissenschaftsjahr 2016*17 und zur Aktion Plastik-Piraten des BMBF findet ihr auf dieser Internetseite. Auf dieser Seite findet ihr auch eine Deutschlandkarte mit allen beteiligten Gruppen, die ihre Ergebnisse hochgeladen haben. In der Südwest-Ecke unter dem Namen „Müllschreck vom Altrhein“ sind wir zu finden.

Für die KGN-Plastik-Piraten: Herr Weth

Jugend trainiert für Olympia Volleyball 2016

Am 22.11 ging es für einen Teil der Volleyball-AG nach Freiburg an das Deutsch-Französische Gymnasium. Dort wurde der Wettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ in der Altersklasse (Wk2) ausgetragen. Es waren insgesamt 5 Mannschaften vor Ort. Ein Satz wurde bis 11 Punkte gespielt. Um ein Spiel zu gewinnen brauchte man 2 gewonnene Sätze.

Für die Gruppe aus der AG war es ein schwieriges Turnier, da alle Mannschaften 2-3 Jahre älter waren aber die Spieler haben sich alle gut geschlagen. Das 1. Spiel war leider eine Niederlage. Im 2.Spiel jedoch zeigte sich deutlich, dass die Anweisungen von Trainer Fink Wirkung zeigten und gut umgesetzt wurden. Das 2. Spiel ging 2:0 für die Jungs aus unserer AG aus. Man sah deutlich, dass alle sehr viel Spaß am Spielen hatten. Leider reichte es am Ende nur für Platz 4.

Trainer Fink meinte nach dem Wettkampf jedoch: „Wir haben heute sehr ordentliches Volleyball gespielt, sehr gute Ansätze gezeigt, die im Unterricht und in der Volleyball-AG erarbeitet wurden, aber auch unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. Wir werden nun hart arbeiten und beim nächsten Mal versuchen noch besseres Volleyball zu spielen. Spaß hat es gemacht!“

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Alles in allem war es ein sehr schöner Tag an dem alle sehr viel gelernt haben und auch gesehen haben was im Rahmen einer AG alles möglich ist. Es war eine tolle Erfahrung in einem Wettkampf wie diesem mitzuspielen.

Rhythmus aus Afrika in unserer Aula

Dem Aufruf zur zumindest kurzzeitigen Flucht aus dem tristen Novemberwetter waren doch einige Eltern, Lehrer und Schüler/innen des KGN gefolgt, um sich in die bunte Welt Burundis zu begeben.

Der Gründer und Leiter unserer Partnerschule Ecole Mahoro in Burundi, Abbé Alphonse berichtete wie jedes Jahr von den Fortschritten, die seine Schule im afrikanischen Hochland macht. An seinem Projekt konnte er eindrücklich zeigen, dass es „nur“ einer guten Idee bedarf, um mit Fleiß und Elan Großes zu erreichen. Seine typische kurzweilige und impulsive Art des Berichtens resultiert aus der spürbar gelebten Überzeugung „mit Hirn, Herz und Händen bei einer Sache“ zu sein.

Auf dem Schulcampus in Burundi wird er inzwischen als „der Deutsche“ bezeichnet, da er Wert legt auf Disziplin, Ordnung und Pünktlichkeit. Die kulturellen Unterschiede konnte er bildhaft an Beispielen aus dem afrikanischen Alltag darstellen: wer zu spät zur Schule kommt (nach oft kilometerlangem Fußweg zur Schule!), steht vor verschlossener Tür und wird zwar reingelassen, aber darf dann am Samstag zum ganztägigen Arbeitseinsatz auf dem Campus erscheinen.

Seine Trommelgruppe brachte danach mit Schwung und Freude den afrikanischen Rhythmus direkt in die Aula. Auch hierbei war die unglaubliche Energie von Abbé Alphonse offensichtlich. Einige Besucher ließen sich ebenfalls auf den Trommelrhythmus ein und beendeten somit den Abend beschwingt.

afrika-abend-2016_02.jpg

Das Fingerfood-Buffet war eine kulinarisch genussvolle Ergänzung. Die Besucher konnten mit ihren Geld-Spenden die „Ecole Mahoro“ unterstützen. Außerdem reiste Abbé Alphonse mit vielen Kisten gebrauchter Sportkleidung und -schuhe zurück, die im letzten Schuljahr am KGN extra dafür gesammelt wurden und von deren Menge er ganz „hin und weg“ war.

Weitere Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Volleyball – der zweite Versuch!

In der diesjährigen südbadischen Lehrer-Volleyballrunde wollten die Lehrer des KGN alles besser machen als letztes Jahr. Da ist unser Lehrerteam zwar bis in die Endrunde vorgedrungen – das lag aber leider nur an der „Wildcard“, die wir als Ausrichter hatten. Leider ist es uns 2015 nicht gelungen, gemeinsam zu trainieren und uns aufeinander einzustellen, entsprechend unstrukturiert war unser Spiel.

Diesmal klappte der Auftakt besser. Es gab zwar auch dieses Jahr nur ein paar handverlesene Lehrer, die im Vorfeld gemeinsam übten, aber es sollte sich zeigen, dass unser Team (unsere einzige Dame Frau Pfrengle, Held, Weth, Fink, Kreutner, Eppinger und Bergmann) aus Fehlern lernen kann.

Im ersten Spiel traten wir gegen die Schliengener Hebelschule an und es wurde ein spannendes Spiel. Das KGN-Team gewann recht souverän den ersten Satz. Im zweiten Satz wurde es hinten raus eng, er ging aber mit 27 zu 25 wieder an das KGN.

Das zweite Spiel war gegen die Staudinger Gesamtschule aus Freiburg und auch hier profitierte das KGN-Lehrerteam von der neuen Struktur, einer viel geringeren Fehlerquote als letztes Jahr und nicht zuletzt den Granaten, die unser Herr Fink aus jeder Position sicher im generischen Feld einschlagen ließ.
2:0 ging das Spiel aus und somit können wir uns auf eine vielversprechende nächste Runde freuen!

lehrer-volleyball-2016_001.jpg

lehrer-volleyball-2016_001.jpg

SMV-Workshop 2016: (Arbeit + Spaß) gemeinsam = Erfolg

Um die Aktivitäten des kommenden Schuljahres zu planen, wurde der Workshop dieses Jahr außerhalb des KGN, im bereits winterlich aussehenden Zastlertal bei Oberried durchgeführt.

Der Mederlehof ist ein typischer Schwarzwaldhof. Das hieß für die 35 Teilnehmer aus allen Klassenstufen „Hüttenleben pur“, aber ebenfalls mit Verantwortung, sprich Selbstversorgung: gemeinsam kochen, essen, spülen und putzen. Durch gemeinsames Spielen, Toben, Lachen und Tanzen wurde die Basis gelegt für den Zweck dieses Workshops, die gemeinsame Denk-Arbeit.

Die in den Klassen gesammelten Lob- und Kritikpunkte wurden gesichtet und gewichtet. Aspekte, die zeitnah und ohne großen Aufwand verbessert werden können, wurden herausgearbeitet. Das Lob für die gut funktionierenden Abläufe kam nicht zu kurz.

Ein Slogan für dieses SMV-Schuljahr wurde durch einen Wettbewerb entwickelt. Sieger war „Schüler mit Visionen“. Die traditionellen Aktivitäten im Schulleben wie Partys und Mitternachtsturnier, wurden kritisch betrachtet, um die Organisations-Abläufe weiter zu optimieren.

 

Aber auch neue Ideen sollen Raum finden. Hierzu wurde in verschiedenen Kleingruppen gearbeitet, deren konkrete Aufgabe es ist, diese z.T. noch sehr grob skizzierten Pläne nun umzusetzen. Es wird sich also zeigen, ob die Schüler mit Visionen diese Ziele als Schüler mit Verantwortung realisieren können. Dazu bedarf es sicherlich der Unterstützung aller am Schulleben Beteiligten, auf die sich die SMV jedoch bisher immer verlassen konnte.

So wurde dieser Workshop auch sehr großzügig vom Verein der Freunde und Förderer des Kreisgymnasiums Neuenburg unterstützt, der die kompletten Hüttenkosten sowie Fahrtkosten übernommen hat. Die gesamte SMV bedankt sich hiermit sehr herzlich dafür.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Die beiden Verbindungslehrer, Claudia Zimmermann-Ruf und Robert Fink sind mit dem Verlauf des Workshops, v.a. mit der Arbeit des gesamten SMV-Teams sehr zufrieden. Sie werden die einzelnen Projektgruppen bei der Umsetzung ihrer Ziele weiterhin tatkräftig unterstützen. Die Projektgruppen sind offen für alle Schülerinnen und Schüler des KGN. Die Projektgruppenleiter freuen sich über jeden mitdenkenden Kopf und jede helfende Hand.

Es war ein erfolgreicher WORK-shop und ja, wir hatten auch viel Spaß miteinander!

Wild getanzt bis die Schminke verlief – Halloween-Party 2016

Zahlreiche blutverschmierte Gestalten in schwarzen Gewändern haben ausgelassen die klapprigen Knochen im Takt der fetzigen Musik geschwungen. Die Halloween-Party am Kreisgymnasium Neuenburg findet meist am letzten Abend vor den Herbstferien statt und war auch dieses Jahr wieder ein tolles Fest, ohne jegliche Beeinträchtigung durch Grusel-Clowns.

Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 8 führte DJ Daniel Rath (Oberstufensprecher aus der 9b) mit seinem Team durch den Abend. Im gespenstisch dekorierten Universalraum war mit lustigen Spielen und lauter Musik eine Monster-Stimmung angesagt. Es wurde wild getanzt bis sich die Schminke in den Gesichtern von selbst auf den Weg machte. „Atemlos“ wurde das Tanzfinale um 21 Uhr beendet.

Zum Glück konnten sich die gruseligen Zombies zwischendurch am Buffet stärken, das die Klasse 9b vorbereitet hatte. Die Gesamtorganisation lag bei den beiden neu gewählten SMV-Unterstufensprechern Ellen Schneider (8b) und Matthias Schoester (8a), die ihre erste Aufgabe zuverlässig und mit Bravour erledigten. Sie wurden natürlich unterstützt von den Schülersprechern Julien Feurer und Charlotte Nesseler sowie vielen anderen helfenden Händen, ohne die eine solche Party nicht stattfinden könnte.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Eindrücke aus der Ganztagesbetreuung 2016/2017

Diese Werkstücke wurden im Schuljahr 2015-16 im ergänzenden Angebot der Ganztagsbetreuung angefertigt.

Salzstreuer. Keramikangebot Frau Städtler

Sportbeutel: Nähprojekt Frau Niemann und Frau Grima

Kalender: Papierwerkstatt Frau Städtler

Mäuse: Nadelfilzangebot Frau Steuber

Landart als Alternative

Die kreative Alternative zum Sporttag war für einige Schüler ein Landart-Projekt im Schulgelände. Unter Anleitung von Frau Krummrich und Herrn Risch sind einige sehenswerte Kunstwerke entstanden, die mit natürlichen Materialien aus der Umgebung unserer Schule gestaltet wurden. Zum Glück konnten wir einiges von diesen vergänglichen Objekten fotografieren, damit man sie noch etwas ​​länger ansehen kann.

Ein einsatzreiches Schuljahr 2015/16 für den Schulsanitätsdienst SEVO

Das zurückliegende Schuljahr forderte die Schulsanitäter des KGN. Mit 41 protokollierten Einsätzen, d.h. im Durchschnitt mindestens ein Einsatz pro Woche, hatte das SEVO– Team jede Menge zu tun. Da viele der Schulsanitäter schon lange dabei sind, liefen alle Einsätze routiniert ab. Es war alles dabei, was an einer Schule an gesundheitlichen Problemen auftauchen kann: Sturzverletzungen, Prellungen, Wunden, Schnittverletzungen, Asthma-Anfälle, Nasenbluten, Übelkeit, Kreislaufprobleme, aber auch Herzanfälle und Kopfverletzungen. Dank regelmäßiger Übungstreffen in Zusammenarbeit mit der DLRG Müllheim-Neuenburg konnte das SEVO-Team professionell die Erstversorgung übernehmen. Nur bei fünf Fällen mussten die Patienten an den Rettungsdienst übergeben werden. Die Schülerinnen und Schüler investierten viel Zeit in Fortbildung und mussten häufig Unterrichtsstoff nacharbeiten, wenn sie zu einem Einsatz gerufen worden sind. Unterstützt wurde die Leiterin Andrea Wolf in diesem Jahr von Seiten der DLRG von Hannah Dinse (ehemaliges SEVO-Mitglied unserer Schule) und folgenden Schülerinnen und Schülern:

  • Baier, Lukas 9a
  • Bender, Simon 8a
  • Breuer, Toni 10b
  • Frei, Preeti 10b
  • Gräber, Jonas 9b
  • Grozinger, Irina KS1
  • Heitz, Leon KS1
  • Kaufmann, Anna 10a
  • Krampfert, Anna KS1
  • Lewetag, Ricarda KS1
  • Lippe, Kassandra 10a
  • Molloy, Fiona KS1
  • Nußbaumer, Josepha KS1
  • Rabin, Alina KS1
  • Reichhard, Liz KS1
  • Reichhard; Helen 9b
  • Reinelt, Stefan KS2
  • Richter, Paul KS1
  • Röcker, Matthias KS2
  • Sauerborn, Pauline 10a
  • Schütte, Julian KS2
  • Seiler, Sophie KS1
  • Weiß, Franziska 10a
  • Zimmermann, Carmen KS1

Für die tolle Arbeit in diesem Schuljahr ein herzliches Dankeschön an alle im Namen der gesamten Schulgemeinschaft!

„Powergirls“ der Klasse 6 machen ihrem Teamnamen alle Ehre – Platz 1 beim Girls Soccer Day des SF Schliengen

Wer schon mit dem Teamnamen „KGN-Powergirls“ zu dem zum zweiten Mal ausgetragenen „Girls Soccer Day“ des SF Schliengen anreist, strotzt nur so von Selbstbewusstsein und sollte dieses dann aber auch sportlich unter Beweis stellen.

Dies war für das Team eine Herausforderung, die es gerne bei dem toll organisierten Kleinfeldturnier mit Vollbande auf dem Schliengerner Sportplatz annahm. Bei sonnigem Wetter und trotz zunehmender Hitze wurden die 4 gegnerischen Mannschaften in einem Turnier der Klassen 5 und 6 von den in orangenem Trikot aufspielenden Powergirls klar dominiert. 35 erzielte Tore bei 3 Gegentoren in allen Spielen sprechen eine sehr deutliche Sprache. Es wurde 4 gegen 4 gespielt mit fliegenden Wechsel, ohne Torhüter. Da ein gegnerisches Team nur mit 3 Spielerinnen antreten konnte, war es keine Frage, dass auch die Powergirls nur mit 3 Kickerinnen auf dem Feld aktiv waren; dieses Spiel entschieden sie trotzdem 8:0 für sich.

Die stets faire Spielweise des Teams, das sowohl toll gespielt hat als auch sich auf wie neben dem Platz absolut kameradschaftlich und vorbildlich verhalten hat, soll hier ausdrücklich erwähnt werden, da dies gelebte Sportlichkeit zeigt, die leider nicht immer selbstverständlich ist.

So konnten die jungen Kickerinnen aus der 6c Ronja Baum, Elisa Bolanz, Hanna Ehrensperger, Luana Strada und Nora Wacker, unterstützt von Hanna Hess und Anna Köhler aus der 6b, stolz den großen Pokal für den gemeinsamen Turniersieg, sowie den kleinen Pokal für jede einzelne Spielerin mit nach Hause nehmen. Alle waren sich einig, im nächsten Jahr zur Titelverteidigung wieder antreten zu wollen.

girls-soccer-day-2016_002.jpg

Girs Soccer Day

KGN bei der offenen Schulschachmeisterschaft

Kürzlich fand die offene Schulschachmeisterschaft des Regierungsbezirks Freiburg statt. Die Teilnehmer der Schach-AG des Kreisgymnasiums Neuenburg (KGN) stellten dabei ihre Fähigkeiten unter Beweis. Das Schachtraining fand unter der Leitung von Jürgen Doninger und Christoph Grunau jeweils Montag nachmittags statt. Bei schönem Wetter auch auf dem großen Schachfeld im Innenhof mit den neu erworbenen Schachfiguren.

Die Schach-AG des KGN war mit Christoph Grunau, Jonathan Schrag, Marius Sauerborn, Lars Kaiser, Jérémie Martens, Paul Hartmann, Tristan Schütz und Tristan Hintze vertreten. Begleitet wurden sie von Christian Striebich. Das Spielerfeld war mit insgesamt 260 Spielerinnen und Spielern sehr gut besetzt. Das Turnier wurde von Dr. Michael Berblinger geleitet. Obwohl sehr viele Schachspieler dabei waren, war es im Bürgerhaus am Seepark sehr ruhig, die jungen Schachspieler agierten äußerst konzentriert. Jeder Spieler absolvierte sieben Partien in seiner Altersgruppe. Besonders hervorzuheben ist die Leistung des Abiturienten Christoph Grunau, der in der Altersklasse U21 bei starker Konkurrenz den ersten Platz erreichte.

Ausgefüllte Tage in Madrid

Auch dieses Jahr flogen Ende April unsere Spanier aus den 9. Klassen voller Erwartung in Begleitung von Frau Wittmann und Frau Calderón für 11 Tage nach Madrid. 25 KGNler waren es dieses Mal, die die Gastfreundschaft der spanischen Familien genießen durften.

Das anfänglich noch laue Gefühl im Magen, das während der überschwänglichen Begrüßung durch die Spanier bei vielen noch vorherrschte, wurde beim Essen leckerer tortillas und tapas mit den netten Gastgebern bald zum Schmelzen gebracht . Viel Kultur durften unsere Schüler konsumieren, denn Madrid birgt nicht nur interessante Orte und Museen, wie den Prado oder Palacio Real, sondern liegt darüber hinaus auch strategisch sehr günstig in der Nähe vieler interessanter historischer Stätten. So machten wir auch einige Ausflüge in die Umgebung Madrids, die mit Sorgfalt von unserer Partnerschule organisiert worden waren: nach Segovia, zu einem der größten Aquädukte Europas, wo auch ein mittelalterlicher Alcázar zu besichtigen war, die Residenz der alten Könige Spaniens; nach Toledo, der Stadt, wo einst drei Weltreligionen friedlich nebeneinander lebten, und wo herrliche Synagogen, als auch alte Moscheen zu sehen sind, in welche man katholische Kapellen hineingesetzt hat. Auf Wunsch unserer Lehrerin hin, fuhren wir auch zu dem umstrittenen Grab Francos, dem Diktator Spaniens, der sich noch zu Lebzeiten ein Mausoleum von 30 000 Zwangsarbeitern errichten ließ, bei dessen Bauarbeiten viele umkamen und dort unter ihrem Peiniger begraben sind. Vor Ort mussten wir erfahren, dass dort auch der Großvater des Lehrers anonym begraben liegt, der uns dorthin begleitete. Dessen Erzählungen und den Berichten zweier Schülerinnen, die den Mut hatten, über ihre Urgroßeltern zu erzählen, die ebenso Opfer des Spanischen Bürgerkriegs wurden, lauschten unsere Schüler gebannt.

 

Ein längerer Ausflug führte uns auch hinaus aufs campo: Zwei Tage durften die Schüler mit ihren spanischen Partnern in einem von unserer Partnerschule geführten Internat auf dem Land verbringen, wo sie von scouts der dortigen Forstschule in Kleingruppen durch den Wald geführt wurden. Tagsüber lernten sie die interessante Flora und Fauna kennen (unter anderem eine vom Aussterben bedrohte Geierart), nachts, dagegen, die nie versiegende Energie der SpanierInnen, die unsere deutschen Schüler erst spät in der Nacht einschlafen ließen.

Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)

Beim Abschied flossen wie jedes Jahr einige Tränen. Mancher unserer ehemaligen Schüler haben den Kontakt zu Madrid gehalten und dadurch ihr Spanisch perfektioniert. Wollen wir hoffen, dass sich auch dieses Mal bleibende Freundschaften gebildet haben, die in der Zukunft gepflegt werden. Doch das liegt nun in euren Händen!

USA Austausch mit McMinnville: Rückbesuch der Amerikaner

Am Mittwoch, den 15. Juni 2016 war es endlich soweit: Unsere amerikanischen Austauschschüler kamen in Deutschland an. Als sie nach einer rund 24-stündigen Anreise gegen 18 Uhr am Freiburger Hauptbahnhof ankamen, empfingen die 10. Klässler des KGN und die Lehrerin Carina Spengler sie voller Begeisterung und mit einem großen Willkommensplakat.

 

Am nächsten Morgen bekamen die Amerikaner eine Schulhausführung von den Sechstklässlern, die das in diesem Schuljahr gelernte Vokabular zur Schulbeschreibung mit den Muttersprachlern anwenden konnten. Die Amerikaner waren überrascht von unserem kleinen Schulgebäude, da sie von einer High School kommen, an der in mehreren Gebäuden rund 2500 Schüler unterrichtet werden.

Auf der Welcome Party am Donnerstag Abend konnten die Familien der deutschen Familien ihre Austauschschüler näher kennenlernen. Mit einem großen Buffet führten wurden die Amerikaner in deutsche Essengewohnheiten eingeführt und sie durften einige typisch deutsche Gerichte probieren.

Am Freitag Vormittag führten die einheimische Schülerin Pauline Sauerborn und die Referendarin Nadine Pfrengle während der letzten beiden Schulstunden durch Neuenburg und erzählten den Amerikanern einiges zur Stadtgeschichte.

 

Am Samstag stand eine historische Stadtführung durch Freiburg auf dem Programm. Während die Schüler dem Pferdeknecht Lambert durch die Freiburger Innenstadt folgten, lernten sie einige wichtige Fakten über die Stadtgeschichte und fanden heraus, wie die Stadtmauer, die Tore und die bekannten Bächle erbaut wurden. Bevor die Schüler die Stadt dann auf eigene Faust erkunden konnten, gab der Lehrer Joachim Fischer eine Einführung in die Baustile des Freiburger Münsters und berichtete über einige interessante Fakten über die bekannte Kirche, die ab ca. 1200 erbaut wurde.

Den Sonntag verbrachten die amerikanischen Schüler mit ihren Familien, entweder zuhause oder bei Städteausflügen in Deutschland, Frankreich oder der Schweiz.

Am Dienstag, den 21. Juni fuhren die amerikanischen Schüler, begleitet vom Geschichtslehrer des KGN, Thomas Christ, und den beiden amerikanischen Begleitpersonen Christine Walker und Annmarie Hall nach Natzwiller-Struthof, um dort die Gedenkstätte des Konzentrationslagers zu besichtigen. Dort starben während des 2. Weltkrieges über 20.000 Häftlinge.

Während der restlichen Woche gingen die amerikanischen Schüler zusammen mit ihren deutschen Partnern in den Unterricht. Sie waren aber auch eine Bereicherung im Englisch-Unterricht der einzelnen Kollegen. Die Schüler hielten Referate zu den Themen Schulsystem, Präsidentschaftswahlen, Einwanderung und Waffenkontrolle.

Am zweiten Wochenende stand ein Ausflug in die Gutacher Vogtsbauernhöfe auf dem Programm. Dort wurden die Schüler zunächst durch die einzelnen Wohnhäuser geführt und erfuhren, wie eine Bauernfamilie im Schwarzwald gelebt hat. Anschließend bereiteten die Schüler gemeinsam eine Ortenauer Spezialität, den Datschkuchen zu, welcher dann zum Mittagessen verspeist wurde.

 

Ein Highlight des Gegenbesuchs war für viele Schüler sicherlich der Besuch des Europaparks am Mittwoch, den 29. Juni.

Am Donnerstag, den 30. Juni stand schon die Farewell Party auf dem Programm. Dafür trafen sich alle Schüler mit ihren Familien am Neuenburger Grillplatz. Als die Schüler von ihren schönsten gemeinsamen Erlebnissen berichteten, stiegen Einigen die Tränen in die Augen.

Am Freitag brachten alle Schüler ihre Partner an den Freiburger Bahnhof, von wo die Amerikaner dann nach Berlin fuhren, wo sie vier weitere Tage verbringen werden, bevor sie dann nach Frankfurt fahren, wo sie am 8. Juli ihre Rückreise in die USA antreten werden.

Alle waren sich einig, dass der USA-Austausch, der in diesem Schuljahr zum ersten Mal durchgeführt wurde, ein voller Erfolg war.