„Marche de la Paix“ mit Schülerinnen und Schülern des KGN

Deutsche und französische Jugendliche aus 5 Schulen setzen ein Zeichen für Frieden und Versöhnung und besuchen gemeinsam den Hartmannswillerkopf

Der Blick von Neuenburg auf den Grand Ballon und den benachbarten Hartmannswillerkopf gehört für uns zur vertrauten und heimeligen Vogesen-Kulisse. Dabei wird oft vergessen, dass dort im Ersten Weltkrieg 30.000 junge Männer ihr Leben lassen mussten – viele von Ihnen nicht älter als 18 Jahre. Der „Viel Armand“, wie er in Frankreich oft genannt wird, war der am heftigsten umkämpfte Gipfel in den Vogesen. Obwohl das Elsass nu rein Nebenkriegsschauplatz war, waren die Gefechte hier besonders grausam: neben der Artillerie kamen auch Giftgas und Flammenwerfer zum Einsatz – von den Soldaten wurde der Hartmannswillerkopf auch „Menschenfresser“ genannt.

Um an die schrecklichen Ereignisse vor 100 Jahren zu erinnern und um ein Zeichen für den Frieden zu setzen, haben am vergangenen Mittwoch etwa 100 Schülerinnen und Schüler aus Frankreich und Deutschland – unter ihnen auch vom KGN – den Hartmannswillerkopf besucht und sind gemeinsam in einem Friedensmarsch durch die alten Schützengräben bis zum großen Soldatenfriedhof gewandert.

Neben den vierstündigen Kursen Französisch und Geschichte des KGN haben Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule „Lycée Albert Schweitzer“ aus Mulhouse, einer Klasse des deutsch-französischen Gymnasiums „Romain Rolland“ aus Dresden, des „Lycée J. J. Henner“ aus Altkirch (Elsass) und eines Berufsgymnasiums aus Mulhouse teilgenommen.

Dabei war den Organisatoren nicht nur der Geschichtsunterricht vor Ort, sondern auch der deutsch-französische Dialog zwischen den Schülerinnen und Schülern wichtig. Der Austausch über die gemeinsame Vergangenheit beider Länder, aber natürlich auch das gegenseitige Kennenlernen war ein wichtiges Anliegen der Organisatoren. So wurde auf der Wanderung natürlich nicht nur über den Ersten Weltkrieg gesprochen, sondern auch über gemeinsame Hobbies, Unterschiede im Bildungssystem und natürlich über den Fußball. Das hat offenbar funktioniert, wie man den Kommentaren der französischen Schüler entnehmen kann: „Nous avons pu se connaître, échanger sur nos centres d’intérêts – Nous avons créé des liens avec des Allemands – J’ai été touché, c’était très bien, j’ai aimé vivre une journée avec des Allemands.“

Bereits während der gemeinsamen Busfahrt hatten die Schülerinnen und Schüler des KGN Gelegenheit, sich mit den französischen Schülern auszutauschen und an vergangene Treffen anzuknüpfen. Am Hartmannswillerkopf ging es zunächst in einer schweißtreibenden Wanderung vorbei an einem versteckten deutschen Soldatenfriedhof und etlichen Überbleibseln aus dem Ersten Weltkrieg bis zur „Kantine Zeller“, einer ehemaligen Versorgungs- und Lazarettstation. Dort verlasen die Schülerinnen und Schüler Tagebucheinträge und Briefe von französischen und deutschen Soldaten, die den unerträglichen Kriegsalltag eindrucksvoll vor Augen führten.

Gestärkt durch Kaffee und „pain au chocolat“, organisiert vom Verein der „Amis de Hartmannswillerkopf“, ging es dann weiter durch die gespenstischen Befestigungsanlagen, Bunker und Schützengräben auf den Gipfel, wo sich deutsche und französische Soldaten kaum 20 Meter voneinander enfernt gegenüber standen. Dort erhielten die Schüler Informationen zu den Verläufen der Kämpfe und zum Alltag in den Schützengräben; auch der Besuch des vor zwei Jahren neu eröffneten „Historial“, einem Museum zu den Kämpfen am Hartmannswillerkopf, das von deutschen und französischen Historikern gemeinsam konzipiert wurde, beleuchtete eindrucksvoll die Absurdität und Grausamkeit des Krieges.

Als Abschluss fanden sich alle Schülerinnen und Schüler vor der bedrückenden Kulisse des großen Soldatenfriedhofs zusammen, um in beiden Sprachen Texte zu Frieden und Versöhnung zu verlesen und gemeinsam die Europahymne zu singen. Besonders beeindruckt hat die Schülerinnen der sehr persönliche Augenzeugenbericht eines Musikers, dessen ganze Familiengeschichte von den Ereignissen des Krieges bestimmt war.

Trotz der Besonderheit dieses Ortes war e seine „belle journée“, wie Jean-Joseph Feltz und René Tessier, die beiden Hauptorganisatoren des „Marche de la paix“, resümierten. Dem stimmten auch die Schüler zu:

„Ja, ich denke, es war definitive sehr bewegend, einen Ort zu sehen, wo vor etwa 100 Jahren unsere Vorfahren um ihr Leben gekämpft haben. Dadurch, dass wir den Tag in einer deutsch-französischen Gruppe erleben durften, wurde das Ganze noch eindrücklicher: Während wir heute gemeinsam mit unseren französischen Austauschpartnern lachen können, haben unsere Vorfahren noch mit ihnen kämpfen müssen!“

Am Ende des Tages war aber auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern klar, wie wichtig die deutsch-französische Freundschaft und die gemeinsame Verantwortung für die Vergangenheit ist. 2 französische Schülerinnen brachten das so auf den Punkt:

„Oui, c’est incroyable de se dire qu’il y a 100 ans, il y avait la guerre et que maintenant on y va avec des Allemands en tant qu’amis. Cela nous permet de nous render compte des conditions difficiles des soldats mais aussi de l’importance de la paix.“

Semikolon; zwischen gestern und morgen

Bericht von Theresa Nafz, Mitglied des Ensembles

„Abschied nehmen ist oft nicht leicht…“, dies wurde am Donnerstag den 1. März 2018 allen Zuschauern in der Aula des KGNs klar. Unter der Überschrift „Semikolon; zwischen gestern und morgen“ gingen um 20:00 Uhr die Scheinwerfer an und beleuchteten die Bühne für die Schüler des Literatur-und-Theater-Kurses der Kursstufe I und II. In langen Proben und viel Vorarbeit erstellte die Gruppe einzelne Szenen und verknüpfte diese zu einer Collage rund um das Thema „Abschied“. Diese enthielt zum einen klassische, literarische Werke wie „Romeo und Julia“ von William Shakespeare oder auch Szenen von Bertolt Brecht und Hermann Hesse, zum anderen aber auch einige von den Schülern selbst verfasste Texte.

Da in wenigen Wochen das Abitur beginnt, war dies auch der Abschluss für die Schüler der zwölften Klasse, denen dadurch das Ende der Schulzeit noch näher vorkam. Das ganze Stück über war der Abschied zum Greifen nah, wobei sich die Szenen nicht nur um die Schule, sondern auch um viele andere Arten des Abschieds drehten.

Durch die Präsentation zog sich wortwörtlich ein „roter Faden“, welcher in Form von roten Requisiten eingebaut wurde, die auf der sonst schwarz gestalteten Bühne und der Kleidung deutlich hervortraten. Zu Beginn der Aufführung verwandelten sich die Schüler in ihre speziellen Figuren, welche immer ein rotes Detail bei sich trugen. Zum Ende waren die Schüler wieder sie selbst, ohne  rote Requisiten , bevor sie das Schulhaus verließen. Insgesamt entstand so aus den einzelnen Szenen ein in sich geschlossenes Stück, welches mit viel Applaus für alle Beteiligten endete. Die Rückmeldungen zu diesem Abschlussstück waren durchgehend positiv.

Die Schüler der Kursstufe II lassen nun also das „Gestern“ der Schulzeit hinter sich und gehen in das „Morgen“ der Zukunft, wobei ihnen der Abschied mit Sicherheit nicht leicht fällt.

Im Rückblick haben sich die anstrengenden und langen Proben also sehr gelohnt und wir alle, Schüler und Lehrer, waren sehr stolz auf dieses Abschlussstück.

Wir stehen alle immer zwischen gestern und morgen; wie ein Semikolon mitten im Satz steht und wir denken an die schöne Vergangenheit, aber freuen und auch auf die Zukunft.

Semikolon Aufführung


Rezension der Aufführung von Tufan Demirkesen

„Du bist für mich gestorben!“ und „Du wirst mir fehlen!“, das zeigt emotional und deutlich die verschiedenen Arten des Abschiednehmens im Theaterstück „Semikolon“ der Kursstufen I und II vom 1.März.2018 in der Aula des Kreisgymnasiums Neuenburg. Abschied ist ein sehr aktuelles Thema und das wird auch so bleiben. Man verabschiedet sich täglich, sei es von Freunden, die wegziehen, sei es von Menschen, die ihre letzte Ruhe finden oder von Gedanken, die verloren gehen.

Bei diesem Theaterstück sind einzelne Darsteller besonders aufgefallen – u.a. Kathrin Pauer, Anna Kaufmann und Merlin Kirschner. Kathrin spielte die Hauptfigur und führte wie ein roter Faden durch das Geschehen, Anna verkörpert die Julia aus Shakespears Tragödie „Romeo und Julia“, zusammen mit Kassandra Lippe als Romeo. Merlin präsentierte den prominenten Ex-Kumpel. In all diesen Szenen zeigte sich, dass Abschied sowohl eine schmerzhafte Trennung ist, aber auch die Möglichkeit für einen Neuanfang sein kann. Diese Themen sprechen Jugendliche und Erwachsene in vielen Lebensphasen an. Die zentrale Intention verfolgte die Absicht, sich in die Personen hinein zu versetzen und über dies nachzudenken.

Entsprechend der Themen war die Aufführung in mehrere Szenen unterteilt, welche durch eine Figur verknüpft wurden. Das Thema des „roten Fadens“ verwirklichten die Schüler wortwörtlich, indem jede Figur ein rotes Accessoire zum Einsatz brachte.


Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)


Die inhaltliche Gesamthandlung war glaubwürdig, da die Schüler der Schultheatergruppe Szenen gespielt haben, die auf ihre Erlebnisse zurückgehen. Allerdings traten während des Stückes Irritationen auf, da die Handlungen nicht immer ganz verständlich waren. Das lag an der Unterschiedlichkeit der persönlichen Erlebnisse. Dennoch verfehlte der ganze Abend seine Wirkung nicht, weil die Schauspieler ihre Rollen sehr authentisch und ausdrucksstark spielten und das Zusammenspiel der Charaktere schlüssig und nachvollziehbar war. Das ist besonders auffällig, in einzelnen, durchaus emotionalen, Momenten.

Die melancholische Musik trug die Idee des Abschieds mit. Überzeugend war auch die Öffnung der Bühne in den Zuschauerraum. Das konzentrierte Spiel der Schüler sorgte für die besondere Atmosphäre, die sowohl die Ergriffenheit der Zuschauer als auch die gelungene Leistung der Darsteller zeigte.

Das tatsächlich Beeindruckende für mich war aber letztendlich an diesem Abend, dass mich meine Mitschüler mit ihrem ehrlichen und ausdrucksstarken Spiel wirklich sehr berührt haben.

Semikolon Aufführung

Exkursion der Klasse 5b ins Mathematikum

Leonardobrücke

Am vorvergangenen Dienstag erlebte die Klasse 5b mit ihren Lehrern Gerald Sinn und Frank Kreutner im  Kurhaus Bad Krozingen einen Tag der besonderen Art.

Die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ des Mathematikums setzte sich genau das im Titel genannte Ziel: Ca. 20 Exponate sollten es ermöglichen, spielerisch anhand spannender Experimente Mathematik zu erleben und gemeinsam einen ganz neuen Zugang zur Wissenschaft zu entdecken.

Beispielsweise versuchten sich einige daran, eine Leonardo-Brücke aufzubauen. Und am „Knobeltisch“ kamen auch Herr Sinn und Herr Kreutner ins Schwitzen. Insgesamt waren sich am Ende alle einig: es war ein schöner gemeinsamer Ausflug, der Spaß gemacht hat. Und auch die Mathematik kam nicht zu kurz ;-)

Mal sehen, vielleicht sind wir nächstes Jahr wieder dabei!

 

 

 

Wenig Durchblick, aber trotzdem Spaß auf den Feldberg-Pisten – Skitag 2018

Am Dienstag, den 20.02.2018 fand der zweite Skitag am KGN statt. Genau wie im vergangenen Jahr durften sich alle Schüler ab Klasse 8, welche rote und schwarze Pisten ohne Probleme bewältigen können, anmelden. Organisiert wurde der Skitag von unserem Schülersprecher David Budde. Als Ski-Mentoren haben Fabrizio Briem (KS1), Lavinia Horning (10b), Antonia Penner (10b), Silas Budde (9b), Fabian Grabner (9b) und Julina Ohlenbusch (9a) das Lehrerteam um Herr Vieser, Herr Fink und Herr Christ unterstützt.

Um 7:15 Uhr war Abfahrt am KGN, damit wir pünktlich um 9:00 Uhr auf der Piste sein konnten. Das gute Wetter spielte auch dieses Jahr leider nicht richtig mit, immerhin wurden wir von Regen verschont, jedoch verdeckte der Nebel ab und zu die Sicht. Trotzdem hatten wir jede Menge Spaß und genossen die Zeit.

Nach der obligatorischen Aufwärmgymnastik schwangen wir uns in 6-er/7-er Gruppen mit mindestens einem Skimentor bis 12:30 Uhr die verschiedensten Pisten des Feldbergs hinunter. Trotz der vorherrschenden Minusgrade herrschte v.a. bei der Rothaus-Abfahrt reger Familienbetrieb, sodass sich viele unserer Gruppen dazu entschieden, eher die schwarzen Pisten wie zum Beispiel die FIS-Piste oder das Fahler-Loch ausgiebig zu testen. Leider war es am Seebuck morgens so neblig, dass dort erst ab Mittag der Spaßfaktor aufkam.

Skitag 2018

Die Skimentoren beäugten selbstverständlich ihre Gruppen mit kritischem Blick und kümmerten sich um alle auftauchenden Problemchen. Nach der Mittagspause durften wir dann endlich in 3-er Gruppen selbstständig ohne Mentor dem Pistenvergnügen frönen.
Um 16:15 Uhr trafen wir uns bei dem Busbahnhof am Feldberger Hof und machten es uns bei der Heimreise im Bus gemütlich.


Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)


Auch dieses Jahr waren alle Teilnehmer aufs Neue begeistert und hoffen, dass der Skitag zu einem traditionellen KGN-Event wird.

Neuenburger Turnerinnen nehmen am Schulwettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ teil

Am 14.12.2017 fand das Kreisfinale des Schulwettkampfs „Jugend trainiert für Olympia“ in der Disziplin Gerätturnen in Wyhl am Kaiserstuhl  statt.  Mit Zug und Bus fuhren die beiden Mannschaften der  Neuenburger Turnerinnen des Kreisgymnasiums Neuenburg  nach Wyhl.

Die Turnerinnen des KGN  turnten die Pflichtübungen P6 und P7 des Deutschen Turnerbundes  an Boden,  Schwebebalken,  Reck und Sprung.  Es war starke Konkurrenz am Start mit Turnerinnen des Leistungszentrums Herbolzheim.   Jedoch ließen sich die Turnerinnen davon nicht beeindrucken.

Die 1. Mannschaft erkämpfte sich den 2. Platz und  qualifizierte sich für das Bezirksfinale am 18. Januar 2018 in Breisach. Die 2. Mannschaft erturnte sich den 4. Platz.  Adrian Lindenmann betreute die Mannschaften.  Sabine Baholzer war als Kampfrichterin eingesetzt.

Es turnten Sophia Schwab, Anna Klara Köhler, Isabelle Rath, Nina Schulz und Jannika Ohlenbusch in der Mannschaft 1 des KGN. Amelie Seiler, Samira Schwanzer, Finja Merstetter, Anastacia Gramespacher und Olivia Aisake bildeten die Mannschaft 2 des Kreisgymnasium Neuenburg.

Weihnachtsvorlesung „Spannende Physik“ 2017

Schon bei der Ankunft wurde klar: Hier wird es voll! Die unterschiedlichsten Menschen tummelten sich im Hörsaal. Wir, fünf Kursstufenschüler anstelle der Physikfachschaft, quetschten uns ganz hinten auf die Treppenstufen und Notsitze. Doch es hat sich gelohnt.

Mit Humor demonstrierten Herr Fischer und sein Assistent über 20 spektakuläre Versuche innerhalb 90 Minuten. Neben dem Spaß, brachten sie auch physikalisches Wissen den jüngeren und älteren Besuchern näher. Die Themen reichten von Magnetismus, Elektrizität über Reibung, Impuls bis hin zur Zentrifugalkraft.

Physik Weihnachtsvorlesung 2017

Könnt Ihr Euch vorstellen, das zwei Bücher mit ineinander gelegten Seiten einen erwachsenen Menschen in der Luft halten können?

Ein anderes verblüffendes Experiment scheint einen 20kg schweren Mühlstein leichter zu machen. Grund dafür war eine durch die Bohrmaschine verursachte Drehung, welche der Erdanziehungskraft entgegenwirkte.

Physik Weihnachtsvorlesung 2017

Am meisten staunte jedoch eine Schülerin über ein Experiment mit einer Essiggurke. An diese wurden Stromanschlüsse gelegt und LEDs befestigt. Durch Erhöhung der Spannung konnte die von Fischer so benannte „Ampel“ rot leuchten. Nach weiterer Erhöhung der Spannung fing die grüne LED an zu leuchten. Wir waren über die fehlende gelbe Farbe verwundert, bis die besagte Gurke auf einmal anfing gelb zu glühen. Dies geschah durch den hohen Salzgehalt.

Weiterhin wurde eine Flasche aufgrund des durch Stickstoff initiierten Druck durch den Saal geschossen, ein Feuertornado erzeugt und Plexiglas sowie Holz mit Hilfe von einem Blatt Papier zersägt.

Selbstverständlich wurde auch zur weihnachtlichen Stimmung beigetragen. Nicht nur wurde auf dem Theremin ein Lied gespielt, sondern auch „O Tannenbaum“ zur Belustigung des Publikums von einem Tesla-Transformator vorgetragen.

Physik Weihnachtsvorlesung 2017

Zum Schluss wurde noch der Adventskranz aus 20 Meter Entfernung mit einer Waschtrommel ausgepustet und so ging der spannende Abend zu Ende.

Die Weihnachtsvorlesung ist ein faszinierendes Erlebnis. Wer jetzt also neidisch geworden ist, hat die Chance sich für das nächste Jahr anzumelden. Man muss jedoch schnell sein, denn die heiß begehrten Plätze sind innerhalb weniger Minuten reserviert.

Wir wünschen allen eine erholsame Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Hanna K., Maximilian L., Louisa S., Jessy T., Katrin M.

Literatur und Theater-Kurs vor und hinter den Kulissen

Am 08.12.2017 besuchte der Literatur und Theater-Kurs das Theater Freiburg. Zunächst verfolgten wir eine sehr interesante Führung hinter den Kulissen. Wir erfuhren, welche vielfältigen Berufe gebraucht werden, um eine Aufführung zu inszenieren, wieviele Stunden extra unter zum Teil schwierigen Bedingungen und Zeitdruck gearbeitet werden muss. Den Überblick über einen riesigen Kostümfundus hat nur eine Person und hier wird noch sehr viel mit der Hand gemacht. Alle Abläufe sind aufeinander abgestimmt. So haben wir den anschließenden Opernabend „Hoffmanns Erzählungen“ von Jaques Offenbach dann mit ganz anderen Augen gesehen und genießen können.

Literatur und Theater Exkursion Literatur und Theater Exkursion Literatur und Theater Exkursion Literatur und Theater Exkursion

Lehrerteam beim Zähringer Turnier

Auf Einladung der Stadt Neuenburg nahm das Lehrerfußballteam des KGN auch in diesem Jahr am Zähringer Hallenfußballturnier teil.

Unterstützt von Ehrenspielführer Koster verlor die Mannschaft zunächst zwei Partien (gegen die beiden späteren Finalisten), konnte sich aber nach der Mittagspause deutlich steigern. Am Ende wurde u.a. nach Siegen gegen Murten und Burgdorf ein respektabler 5. Platz von 10 angetretenen Teams belegt. Den Titel sicherte sich im Finale gegen Freiburg das Team aus Bern.

Nach der von Bürgermeister Schuster durchgeführten Siegerehrung waren sich alle Spieler einig, dass man auch bei der Wiederauflage im kommenden Jahr gerne dabei sein möchte.

Für das KGN traten an: Eppinger, Kaiser, Kalt, Kreutner, Schlabach, Sinn, Thim, Weingart

Hoch und runter, über französischen Stock und Stein

Eine sportliche Querfeldeinerfahrung im kalten Elsaß

Am 29.11.17 trat das KGN beim Crosslauf in Wihr-au-Val, Frankreich, an. Das Team des KGNs wurde vertreten von den Klassen 5a, 6b und der Sportprofilklasse 8c, die ein Sonderstartrecht für die dritte Qualifikationsrunde der französischen Crosslauf-Schulmeisterschaften bekommen hatten.

Bei bitterkalten Temperaturen mussten sich die Jungs der Altersklasse 2003-2004 auf die 3,7 km lange Querfeldein-Strecke machen und sich im Starterfeld der fast 200 Läufer behaupten. Ohne Rippenstöße und Schienbeinprellungen kam fast keiner davon. In dieser Altersklasse war Mark Kessler, 8c, mit einem 90.Platz der beste Läufer.


Fotos zum Artikel (KGN Zugangsdaten erforderlich)


Im zweiten Lauf starteten die Mädchen in der selben Altersklasse wie die Jungs. Jedoch mussten nur 2,7 km auf dem welligen und teilweise tiefen Geläuf absolviert werden. Ronja Baum, ebenfalls Sportprofilklasse 8c, erreichte einen hervorragenden 7. Platz unter den 150 Starterinnen und hätte mit einem tollen Schlussspurt noch fast am Podium gekratzt. Danach starteten die Jungs der Altersklasse 2006-2005, die 1,7 km laufen mussten. Der beste Läufer war Philipp Ribitzki aus der 6b, er belegte den 74. Platz. Bei den Mädchen in der selben Altersklasse wie die Jungs belegte Laura Keller den 120. Platz im 1,7 km und war somit die beste Läuferin der Mädchen.

Für alle war es ein kaltes, aber cooles Erlebnis, bei dem man auch sehr viele Erfahrungen für weitere Wettkämpfe sammeln konnte. Ob klein oder groß, alle feuerten sich gegenseitig an und es war besonders schön zu beobachten, dass die KGN-Gruppe als einheitliches Team auftrat. Begleitet wurde die Gruppe von den Sportlehrern Nadine Pfrengle und Robert Fink.

Besuch aus unserer Partnerschule in Burundi

Am 21. November war Abbé Alphonse, der Gründer unserer Partnerschule Ecole Mahoro (Friedensschule) in Kimina/Burundi am KGN zu Gast.

Er erzählte den beiden 5. Klassen von seiner Heimat Burundi und dem Alltag der SchülerInnen in der Ecole Mahoro. Da viele SchülerInnen dort einen sehr weiten und zum Teil gefährlichen Schulweg haben, wurde inzwischen auf dem Schulgelände ein Jungen- und ein Mädcheninternat gebaut. Die Schule ist so beliebt, dass jedoch inzwischen der Platz im Mädcheninternat nicht mehr ausreicht, so dass dieses nun erweitert werden soll.

Um diesen Neubau zu unterstützen, werden wir am KGN wieder versuchen, einige Spendenaktionen durchzuführen, beginnend mit einem von der SMV organisierten Weihnachtskartenverkauf am Weihnachtsmarkt des KGN.

Die StufenvertreterInnen der SMV haben sich ebenfalls mit Abbé Alphonse zusammen gesetzt, um Ideen zu sammeln, wie der Kontakt zu den SchülerInnen unserer Partnerschule verstärkt werden kann. Diese Ideen werden über die SMV in die Schulgemeinschaft getragen werden.

Abschließend gab es noch ein gemeinsames Mittagessen und ideenreiches Planungsgespräch mit den Elternvertreterinnen für die Belange der Ecole Mahoro, Frau Mertes und Frau Niemann.
Herr Kaltenbacher und die Mitglieder der Schulgemeinschaft des KGN wurden von Abbé Alphonse herzlich zum 15jährigen Jubiläum der Ecole Mahoro im Juni 2018 nach Burundi eingeladen.
Wer Interesse an einem Besuch der Ecole Mahoro hat, kann sich über das Sekretariat für weitere Informationen vermitteln lassen.

Wer über die Unterstützung von Aktionen des KGN zugunsten der Ecole Mahoro hinaus oder unabhängig davon diese finanziell unterstützen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen, dies zu tun über folgendes Konto:

Förderverein Ecole Mahoro e.V.
Volksbank Staufen eG
IBAN DE51680923000004106008
BIC GENODE61STF
Verwendungszweck: Ecole-Mahoro/Burundi
(Herzlichen Dank! Eine Spendenquittung wird zugeschickt).

Nähere Informationen zur Ecole Mahoro finden sich auch unter www.ecole-mahoro.bi

Jugend trainiert für Olympia – Volleyball in Staufen

Am Mittwoch den 22. November spielten die vier Volleyballteams des KGN in Begleitung ihres Sportlehrers Robert Fink beim Jugend trainiert für Olympia Volleyball (JtfO) in Staufen mit. Zu Gast waren diverse Team aus dem Umkreis, wie z.B das Bertholdgymnasium Freiburg oder das Deutsch-Französische Gymnasium Freiburg. Dieses Jahr waren mit insgesamt 24 Teams, außergewöhnlich viele Teilnehmer anwesend.

Für das KGN traten als eine Mannschaft in der WK 2 Gruppe an: Max Niemann, Tufan Demirkesen, Daniel Rath und Cedric Brunner (alle 10b). Sie wurden nach einem spannenden, aber leider verlorenen Halbfinale 3. Platz. Trotz dem dritten Platz sind sie höchst wahrscheinlich eine Runde weiter.

Das Team der WK 2 Jungs indem Jeremie Brunner, Silas Budde, Jules, Barral Barone ,Cedric Grima und Josua Göller spielten (alle 9b), belegten trotz eines starken Spiels leider nur den 6.Platz.

Die  Mädchen der 9. Und 10. Klasse (Isabelle Rath, Sarah Rueb, Lavinia Horning, Melike Erkus und Larissa Rath; Klasse 10b,10a und 9b) waren auch mit von der Partie und konnten, obwohl sie in einer starken Gruppe waren, einige  Sätze für sich entscheiden. Letztendlich wurden sie dann Fünfter.

Das jüngste Team des KGN konnte in der Gruppenphase beide Spiele mit insgesamt 4:0 Sätzen gewinnen und dominierten als Gruppensieger damit deutlich. Im Halbfinale setzten sich die WK3 Spieler dann im dritten Entscheidungssatz knapp mit 16 zu 14 Punkten durch. Aus zeitlichen Gründen konnte das Finale leider nicht stattfinden. Deshalb gab es keinen Gewinner im WK3 Wettkampf. Damit hat sich das Team für die nächste Runde qualifiziert und ist in freudiger Erwartung, wo es dieses Jahr sein wird. In diesem Team waren aktiv: Julius Muck, Bennet Dietel, Louis Niemann und Tim Morgenthaler (Klasse 8c und 8a).

Am Ende des Tages waren alle Teilnehmer glücklich, denn alle konnten Erfahrungen sammeln und manche haben sogar gelernt, wie man gewinnnt.

Grandioser Sieg bei Jugend trainiert für Olympia

Als klarer Sieger ging unser Fußballteam der Jahrgänge 2002 bis 2004 aus dem Vorrundenturnier im Schulwettbewerb „Jugend trainiert“ hervor. Weder die Fußballer der Zähringer Werkrealschule Neuenburg noch das Team der Mathias von Neuenburg Realschule hatten gegen unsere spielerisch wie kämpferisch überzeugende Elf eine Chance. Gegen die Neuenburger Realschule lautete das Endergebnis nach 40 Minuten 6:0, noch überlegener gestaltete unsere Mannschaft das Spiel gegen die Werkrealschule, die mit 9:0 besiegt wurde.

Damit qualifizierten sich das Team vom KGN nicht nur für die nächste Runde, sondern demonstrierte auch auf beeindruckende Weise, an welcher Schule in Neuenburg in diesem Jahr der beste Fußball gespielt wird. Herr Kreutner, der betreuende Lehrer, war von der Spielanlage der KGN-Fußballer sehr angetan und freut sich jetzt schon auf die Fortsetzung des Wettbewerbs  im kommenden Frühjahr.

 

KGN-Lehrerteam beim Volleyball in Staufen erfolgreich

Staufen. Am vergangenen Mittwoch, den 8. November wurde in der Sporthalle des Faustgymnasium Staufen die erste Runde des Südbadischen Lehrer-Volleyballturniers ausgetragen. Zu Gast waren die Teams des Markgräfler Gymnasiums Müllheim und das Team vom KGN, die beide in Unterzahl angereist waren. Das erste Duell des Nachmittags, welches Müllheim mit zwei Siegessätzen für sich entscheiden konnte, lieferten sich der Gastgeber aus Staufen und das Markgräflergymnasium Müllheim.

Obwohl das KGN-Team in dieser Konstellation noch nie gespielt hatte, konnten im zweiten Duell des Tages, das zwischen Müllheim und dem KGN ausgetragen wurde, die Müllheimer erfolgreich geschlagen werden. Vielleicht lag es an dem neu eingeführten, sympathischen Schlachtruf „EINHORN“, dass die KGNler sich auch im letzten Duell des Tages in zwei Gewinnsätzen gegen die Staufener durchsetzen konnten. Die regelmäßige Teilnahme einiger KGN-Lehrer an der Volleyball-AG trägt Früchte. Eine geschlossene Teamleistung und großer Einsatz beim Hechten, Blocken und Baggern waren schlussendlich der Schlüssel zum Erfolg!

Mit diesem hervorragenden Ergebnis – alle Sätze gewonnen – erreichte das KGN souverän die nächste Runde.

Dort warten weitere starke Gegner aus der Region – eine echte Herausforderung, auf die sich die Volleyballer am KGN schon einstellen. Fürs KGN spielten: Monteiro, Kreutner, Held, Weth und Fink.

Tolle Aussichten – SMV veranstaltet Workshop in Gersbach

Auch dieses Jahr verbrachte die SMV des Kreisgymnasiums Neuenburg zwei Tage außerhalb der Schule, um sich als Gemeinschaft erst einmal zu finden, aber dann auch konzentriert ihre Aktivitäten für das Schuljahr zu planen. Der Workshop fand dieses Mal im Freizeithaus in Gersbach statt bei goldenem Oktoberwetter, d.h. mit ganztägig grandiosem Panoramablick bis zu den Schweizer Alpen. In den Arbeitsphasen mussten die Rollos runtergelassen werden, damit weder Sonne noch Ausblick die Konzentration stören.

SMV Workshop 2017

Die 32 Klassensprecher/innen arbeiteten an beiden Tagen sehr gut in immer wieder wechselnden Kleingruppen an verschiedensten Themen und Aufgaben. Der Slogan „Miteinander-Füreinander-SMV“ soll dieses Jahr begleiten. Neben den traditionellen Veranstaltungen (wie z.B. Halloween-Party und Mitternachtsturnier), die stetig weiter optimiert werden, entstehen beim Workshop immer auch neue Ideen. Diese werden dann diskutiert, ihre Umsetzung auf „Machbarkeit“ geprüft. Daher haben 2017 ihre KGN-Premiere das „Pausenradio“, im Advent täglich wechselnde Impulse in der Aula und am Weihnachtsmarkt verkauft die SMV selbstgestaltete Weihnachtskarten zu Gunsten unserer afrikanischen Partnerschule in Burundi.

Dieses Jahr stand für die begleitenden Verbindungslehrer Claudia Zimmermann-Ruf und Robert Fink das schriftliche Fixieren und Dokumentieren der traditionellen SMV-Veranstaltungen wie Partys und Mitternachtsturnier an erster Stelle, da dies im Schulalltag stets zu kurz kommt. Daher waren die mitgebrachten Laptops am zweiten Tag durchgängig im Einsatz und das SMV-Intranet strotzt nun vor Informationen und Checklisten, die allen Aktiven die Organisationsarbeit enorm und nachhaltig erleichtern werden – ein vielversprechender Anfang. Tolle Aussichten also nicht nur mit Blick aus dem Fenster, sondern auch auf ein spannendes Jahr am KGN mit einer aktiven SMV.

Gute Teamwork braucht vorab und immer wieder zwischendurch Zeit für gegenseitiges Kennenlernen in sehr altersgemischten Gruppen. Ein Hüttenaufenthalt ist dafür ideal geeignet, da er beim gemeinsamen reisen, kochen, spülen, essen, Feuer machen, grillen, spielen, Kaffee trinken, basteln, frühstücken und schlussendlich putzen viele Gelegenheiten dafür bietet. Der neue Slogan „Miteinander-Füreinander“ traf beim Workshop also absolut zu!


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Ohne den kräftigen finanziellen Zuschuss des KGN-Fördervereins wäre ein Workshop in dieser Form nicht in jedem Jahr „drin“. Gerade das letzte Schuljahr hat gezeigt, welch großen Anteil eine engagierte SMV an einem aktiven Schulleben hat, wie dadurch die Identifikation mit der Schule steigt. Die SMV bedankt sich daher sehr herzlich beim „Verein der Freunde und Förderer des KGN“ für dieses gelebte FÜREINANDER und wird sich weiterhin durch Initiativen für ein wachsendes MITEINANDER für dieses Vertrauen revanchieren.

Exkursion zur Sausenburg

Exkursion Sausenburg 9c

Am 4. Oktober 2017 um 16:00 traf sich die Sportprofilklasse (9b) von Frau Pfrengle und Herr Thim in Sitzenkirch. Nach einem kleinen Gemeinschaftsspiel – das wir auch nach dem 6. Versuch leider nicht meisterten – ging es endlich los. Schwer bepackt ging es durch den Wald. Die Wanderung wurde anfangs  von 3 Musikboxen begleitet aus denen von 187 bis Herzbeben jede Musik lief, bis wir uns  auf eine Musik dann einigten.  Fritz sorgte dafür, dass wir uns nicht verirrten, indem er eine Cornflakes-Spur hinterließ.

Nach guten 1 1/2 Stunden Fußmarsch, machten wir eine Pause. Nach einer kleinen Erholung und den ersten Blasenpflastern, gab es noch eine kurzen Diskussion, wie den nochmal der Grundschritt vom Jumpstyle ging. Dann wanderten wir weiter Richtung Sausenburg.

Auf der Sausenburg angekommen wurde dann erstmal gegessen und die schöne Landschaft betrachtet. Danach spielten manche Frisbee, während andere lieber auf den alten Ruinen kletterten.

Moritz hatte natürlich an alles gedacht, anfangs machte man sich noch über ihn lustig: „Wieso in aller Welt hast du Crocs mitgenommen?“, doch später zeigte sich, dass es gar nicht so dumm war. Emilia hatte nämlich an beiden Füßen Blasen und konnte nicht mehr mit ihren Schuhen weiterlaufen. Nach einem kurzen Schuhwechsel wanderte sie dann mit Crocs.

Unser Ziel haben wir erschöpft und erleichtert um ca. 21.15 Uhr erreicht. Wir richteten unser Nachtlager ein, und begannen, ein Feuer zu machen und Stöcke zu schnitzen. Dann grillten wir unsere Würstchen bzw. unsere Putenkeule (gell Corni) über dem Feuer. Danach gab es noch Marshmellows. Wir blieben noch bis um 0.30 Uhr am Lagerfeuer und redeten oder genossen die Wärme des Feuers, dann mussten wir in unsere Schlafsäcke.

Am nächsten Morgen erwachten alle frierend, schnell wurde das Lagerfeuer wieder angemacht. Nach einem kurzen Aufwärmspiel mit Herr Thim, gab es Frühstück. Dann hieß es: Sachen zusammenräumen und den Platz sauber machen. Leider war die Exkursion jetzt schon wieder vorbei und wir mussten zurücklaufen. Pünktlich um 9.30 Uhr kamen wir in Kandern an, wo die Eltern auch schon warteten.


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Uns hat die  Exkursion sehr viel Spaß gemacht und wir würden uns freuen, wenn wir bald wieder eine machen würden.

Finja Merstetter & Emilia Berger