Austausche

Austausche am KGN

Englisch

Englisch

USA-Austausch

Unser USA-Austausch findet im Rahmen von GAPP, dem German American Partnership Program, statt. Die für die Entwicklung und Organisation des Programms verantwortlichen Institutionen, das Goethe-Institut in New York und der Pädagogische Austauschdienst haben das Ziel, das Verständnis amerikanischer und deutscher Jugendlicher für die Kultur des anderen Landes zu erweitern, ein dauerhaftes Interesse für das Partnerland zu fördern und so die deutsch-amerikanischen Beziehungen zu vertiefen.

Es wird erwartet, dass die Teilnehmer am Programm Eigeninitiative und Einsatzbereitschaft zeigen und dass sie sich bemühen, ihre Schule und ihr Land positiv zu vertreten.

Seit 2016 besteht eine Partnerschaft zwischen dem Kreisgymnasium und der McMinnville High School im Bundesstaat Oregon /USA. Alle zwei Jahre haben Schüler der 9. und 10. Klassen des KGN die Möglichkeit, sich auf eine begrenzte Anzahl Plätze zu bewerben. Im Herbst reist die Neuenburger Gruppe für 3 Wochen in die USA (eine Woche Herbstferien und 2 Wochen Schulzeit) und hat im kommenden Sommer die amerikanischen Schüler zu Gast.

McMinnville High School

Die wichtigsten Informationen im Überblick

Teilnehmerzahl: 15-20 Schüler (je nach Zahl der amerikanischen Teilnehmer)
Klassenstufe: 9+10
Termine:
  • Besuch der Neuenburger in McMinnville: Oktober/ November des ungeraden Jahres
  • Besuch der Amerikaner in Neuenburg: Juni/ Juli des geraden Jahres
Dauer: jeweils 3 Wochen
Unterbringung: in Gastfamilien
Kosten: ca. 1200 Euro
Programm:
  • Teilnahme am Unterricht der Gastschüler
  • Ausflüge z.B. nach Portland und Salem
  • Kennenlernen amerikanischer Traditionen z.B. Football-Spiel, Homecoming-Parade/ Ball, Halloween
  • Unternehmungen in der Familie und mit Freunden
  • 3 Tage Aufenthalt in New York/ San Francisco mit der deutschen Gruppe
Infoveranstaltung: Ca. 1 Jahr vor dem Abflug findet eine Informationsveranstaltung statt, zu der alle Schüler der 8. und 9. Klassen eingeladen werden.
Anmeldung: Nach der Informationsveranstaltung kann man sich auf einen Platz bewerben. Da es erwartungsgemäß mehr Bewerber als Plätze gibt, werden die Bewerber nach Kriterien wie Notenbild und Engagement ausgewählt.
Ansprechpartner: Frau Spengler, Herr Fischer
Französisch

Französisch

Austausch Riedisheim (bei Mulhouse, Elsass)

Beim Riedisheimaustausch handelt es sich um einen grenznahen Austausch für jüngere Schüler (im Allgemeinen im Klassenverband Kl. 6).

Je nach Zusammensetzung der Klasse, Interesse und familiären Möglichkeiten der deutschen und französischen Lehrkräfte, die sich übrigens regelmäßig abwechselnd in Neuenburg und in Riedisheim treffen, finden die Begegnungen entweder in Riedisheim oder Neuenburg oder an einem Drittort statt. Ziel ist, die jüngeren Schüler für das Fach Französisch zu motivieren, indem sie mit gleichaltrigen Franzosen bei Spiel, Sport, Musik und Theater in Kontakt treten. Für einen längeren Aufenthalt in der Familie des Partners scheinen die Schüler dieser Altersstufe noch nicht reif genug.

Collège Riedisheim

Austausch Semur (Burgund)

Semur

Um den Schülern der Mittelstufe die Möglichkeit zu geben, ihre im Unterricht theoretisch erworbenen Sprachkenntnisse erfolgreich in die Praxis umzusetzen, bietet das KGN seit dem Schuljahr 2004/2005 Schülern der Klassen 8 und 9 einen Austausch mit einem Collège in Semur, Burgund, an.

Semur ist ein wunderschönes kleines mittelalterliches Städtchen von ca. 500 Einwohnern. Hier finden regelmäßig mittelalterliche Feste und alljährlich am 31. Mai die „Fête de la bague“ mit dem berühmten Pferderennen statt, bei dem wir bei mehreren Austauschen bereits zuschauen durften.
Außer der Teilnahme am Unterricht des Partners, sportlichen Aktivitäten und Stadtbesichtigung findet alljährlich ein Ausflug nach Dijon und ins interaktive Alésiamuseum statt.

Wenn die Teilnahme an einem Austausch auch nicht unbedingt automatisch zu einer besseren Französischnote führt, so werden die Schüler auf jeden Fall neu motiviert für die Sprache des Nachbarn, entwickeln ein besseres Hörverständnis und haben weniger Hemmungen zu sprechen.

Glücklicherweise konnten die Partner auf Grund ihrer Steckbriefe fast immer zur vollen Zufriedenheit zugeordnet werden. In vielen Fällen halten die Schüler noch nach dem Schulaustausch privat Kontakt und besuchen sich in den Ferien. Das ist bei einer Entfernung von nur ca. 350 km relativ leicht möglich.

Semur

Individueller Austausch mit dem Lycée Schweitzer in Mulhouse

Seit dem Schuljahr 2016/17 wird Schülern der Klassen 9 – 12 die Möglichkeit geboten, an einem individuellem Austausch mit dem Lycée Schweitzer in Mulhouse teilzunehmen. Es finden 2 Tagesbegegnungen statt, eine in Mulhouse und eine in Neuenburg. Außer einem ersten Kennenlernen, sprachlich/landeskundlichen Aktivitäten und dem Besuch des Unterrichts des Partners steht jeweils eine Stadtführung auf dem Programm. Nach diesen durch die Schule organisierten Treffen sind die Schüler aufgefordert, die Kontakte privat weiterzuführen. Die FranzösischlehrerInnen beraten sie dabei gerne.

Spanisch

Spanisch

Madrid

Während der drei Lernjahre haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Mitte Klasse 9 an unserem Austauschprogramm mit unserer Partnerschule Gredos San Diego in Madrid teilzunehmen und dort ihre Spanischkenntnisse zu festigen. Oft schon haben sich aus diesem Austauschprogramm längerfristige Freundschaften entwickelt. Der Besuch der Spanier bei uns, sowie unser Gegenbesuch in Madrid, dauert in der Regel jeweils 10 Tage. Bisher war dieser Austausch jedes Mal ein großer Erfolg und blieb den Schülern in guter Erinnerung.

Spanienaustausch

Eine Schülerin berichtet hier über ihren Aufenthalt im Jahr 2017:

„Ich kann die Reise nach Madrid jedem empfehlen. Man lernt die Stadt und die Leute ganz anders kennen, als wenn man dort in Urlaub hinfährt. Und weil man längere Zeit am Stück Spanisch spricht, lernt man doch Einiges dazu. Die Spanier waren total herzlich und haben einem überall das Gefühl gegeben, willkommen zu sein, auch die Lehrer an der Schule.“

Diese Chance 10 Tage in einer Millionenstadt zu verbringen und „Großstadtluft zu schnuppern“ ist eine unheimliche Bereicherung für unsere SchülerInnen. Neben Madrid bietet der Austausch außerdem die Möglichkeit, die sehr geschichtsträchtige Umgebung kennenzulernen, etwa durch einen Besuch der ehemaligen spanischen Hauptstadt Toledo, die während des Mittelalters Zentrum des Zusammenlebens der muslimischen, jüdischen und christlichen Kultur war oder durch den Besuch von Segovia, das bekannt ist für sein eindrucksvolles römisches Aquädukt. Ein besonderer Höhepunkt des Austauschs ist der zwei bis dreitägige Aufenthalt zusammen mit den spanischen Partnern in einer Art Naturlandschulheim in den nahegelegenen Bergen. Neben den Ausflügen ist die Teilnahme am Unterricht der spanischen SchülerInnen eine interessante Erfahrung. Der Aufenthalt in den Gastfamilien bietet die Gelegenheit spanisches Familienleben und spanisches Essen unverfälscht mitzubekommen, eine Erfahrungen, die man als Tourist in dieser Form nicht bekommen kann.

Spanienaustausch

Die Kosten für den Austausch übersteigen insgesamt nicht 350 €.

Über private Kontakte haben wir einzelne SchülerInnen in Klasse 10 in den Sommerferien bereits auch nach Sevilla sowie auf die Kanarischen Inseln vermittelt, wo sie in Familien integriert den spanischen Alltag kennenlernen durften und ihrer kulturellen und sprachlichen Kenntnisse derart verbesserten, dass sie mit einer guten Portion südländischer Gelassenheit in die Kursstufe eintreten konnten.

Spanienaustausch

Chile

Ende Klasse 10 steht den SchülerInnen außerdem offen, für zweieinhalb Monate nach Chile zu reisen und dort an einem Austauschprogramm mit der Deutschen Schule in Valparaíso teilzunehmen. Die Teilnehmerzahl an diesem Programm ist allerdings begrenzt. Die für den Austausch zugelassenen SchülerInnen werden in Wochenendseminaren sehr gut auf die Reise, das Land, das Schulsystem dort vorbereitet. Eine Schülerin berichtet über ihre Zeit in Chile:

„Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich dieses Land einfach lieben gelernt habe, und ich mich manchmal mehr „chilenisch“ als „deutsch“ fühle. Der Lebensstil, die Offenheit, die Kultur dort finde ich einfach toll. Man unternimmt viel mit Freunden und nach Schulschluss geht es nicht direkt nach Hause, sondern man bleibt und redet noch ein wenig. Auch trifft man sich öfter in großen Gruppen und die Partys hier sind natürlich um Meilen besser – alleine schon der Musik wegen. Es gibt hier nämlich viele verschiedene Arten von Musik. Am Bekanntesten ist gerade der Reggaeton. Der einzige Nachteil ist, dass meine Gasteltern mir längst nicht so viel Freiheit ließen, wie meine Eltern in Deutschland. Das liegt vielleicht auch daran, dass sie uns immer überallhin fahren und abholen mussten. An diesen Umstand musste ich mich erst gewöhnen. Jetzt weiß ich auch, was ich hier habe.“

Austauschaktivitäten